Apple MacBook Neo: Produktion soll wegen DRAM-Krise um 40% gekürzt werden

Schon Anfang April hat ein Analyst angegeben, dass die hohe Nachfrage nach dem MacBook Neo (ca. 699 Euro auf Amazon) Apple vor ein Dilemma stellt. Der Konzern soll ursprünglich geplant haben, fünf bis sechs Millionen Einheiten zu fertigen, und dafür hauptsächlich Lagerbestände von teilweise defekten Apple A18 Pro zu verwenden, die nur fünf statt sechs funktionsfähige GPU-Kerne besitzen.
Nachdem die Nachfrage weitaus höher als erwartet ausgefallen ist, soll Apple das Produktions-Ziel auf zehn Millionen Einheiten erhöht haben. DigiTimes berichtet nun, dass dieses Ziel um bis zu 40 Prozent reduziert werden soll, nämlich auf sechs bis sieben Millionen MacBook Neo bis zum Ende des Jahres. Der Grund für diese Änderung ist nicht etwa eine sinkende Nachfrage, sondern die DRAM-Krise. Die Produktionskapazitäten bei Apples Chiphersteller TSMC sind voll ausgelastet, teure AI-Chips haben Priorität vor Prozessoren, die für günstigere Produkte wie das MacBook Neo bestimmt sind.
Apple steht vor der Wahl, die Produktion des Apple A18 Pro zu erweitern, dabei aber einen wesentlich höheren Preis für jeden Chip zu bezahlen, oder aber schlicht weniger MacBook Neo herzustellen. Der Konzern soll sich für letztere Option entschieden haben, um die Gewinnmargen des günstigeren MacBooks nicht reduzieren zu müssen – oder den Preis nur wenige Monate nach dem Launch ein zweites Mal zu erhöhen. Für Kunden bedeutet das allerdings, dass das MacBook Neo über die nächsten Monate ausverkauft und nur schwer zu bekommen sein könnte.








