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Apples MacBook Neo zieht neue Kunden an, denen die technischen Kompromisse egal sein werden

Apple MacBook Neo
Apple MacBook Neo
Das MacBook Neo polarisiert - und mit einem Basispreis von 699 Euro bzw. 599 Euro für den Bildungssektor möchte Apple neue Kunden an sich binden. Abgesehen von den technischen Kompromissen bekommt man hier die gewohnte MacBook-Experience inklusive einem umfangreichen Softwarepaket.

Apple betritt mit dem kompakten MacBook Neo Neuland, denn mit einem Basispreis von 699 Euro ist es deutlich günstiger als die bisherigen Laptops. Dass es sich technisch um ein deutlich schwächeres Produkt handelt als das MacBook Air 13 M4 oder gar M5 steht dabei vollkommen außer Frage, doch darum geht es auch nicht wirklich. Denn dank dem neuen Preis spricht Apple eine komplett neue Käuferschicht an und vor allem im Bildungsbereich (dann ab 599 Euro) hat das Neo das Potenzial, ein Hit zu werden.

Eine Sache steht nach unserem ausführlichen Test der Basisvariante nämlich fest: Trotz dem Smartphone-Prozessor fühlt sich das kleine MacBook Neo einfach wie ein MacBook an. Die Bedienung ist flüssig und ausreichend schnell für alltägliche Aufgaben, das Tippgefühl unterscheidet sich nicht von anderen MacBooks und man bekommt ein gewohnt hochwertiges Aluminiumgehäuse, was in dieser Preisklasse keinesfalls selbstverständlich ist. Das 13 Zoll große IPS-Panel bietet ebenfalls eine solide Bildqualität mit sehr akkuraten Farben, weshalb sogar die Bildbearbeitung im sRGB-Farbraum problemlos möglich ist. Zudem wird es mit 500 Nits sehr hell.

Das Betriebssystem sowie die enthaltene Software sind weitere Vorteile. Im Vergleich mit Chromebooks bekommt man hier das vollständige macOS, das man auch von den anderen MacBooks kennt und es lässt sich ohne Einschränkungen verwenden. Das umfangreiche Softwarepaket ist ein großer Vorteil gegenüber Windows-Laptops, gerade in dieser Preisregion. Es gibt zwar auch kostenlose Alternativen für viele Apps (beispielsweise Microsoft Office), doch beim MacBook Neo ist bereits alles wichtige dabei, ob es sich nun um die Office-Programme wie Pages oder Numbers oder aber iMovie zum Schneiden von kleinen Filmen handelt.

Dass es technische Schwachpunkte gibt und man mit etwas Recherche sicherlich auch vergleichbare Windows-Alternativen findet, dürfte für die Zielgruppe dabei keine große Rolle spielen. Bei der teureren Variante für 799 Euro würden wir ebenfalls zur Vorsicht raten, da man beispielsweise das deutlich bessere MacBook Air 13 M4 derzeit schon neu für rund 850 Euro bekommt. Alle weiteren Informationen zum neuen Apple MacBook Neo stehen in unserem Testbericht zur Verfügung.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-03 > Apples MacBook Neo zieht neue Kunden an, denen die technischen Kompromisse egal sein werden
Autor: Andreas Osthoff, 20.03.2026 (Update: 20.03.2026)