OpenClaw-Hype? Notstromversorgung für Mac Mini startet auf Kickstarter

Ob die Entwicklung der neuen Notstromversorgung für Apples Mac Mini M4, welche vor kurzem auf Kickstarter ins Crowdfunding startete, dem Hype um den KI-Agenten OpenClaw geschuldet ist? Wir werden es wohl nie erfahren. Fest steht: Auf der Produktseite wird OpenClaw nicht erwähnt, dank des Assistenten dürfte die Nachfrage nach Apples Mac Mini und etwaigen Zubehörprodukten aber erheblich gestiegen sein. Schließlich nutzen viele Anwender das Apple-Gerät, um den Assistenten lokal zu betreiben.
Das Startup TrugyTex bewirbt beim PwrMini P1 die klassischen Funktionen einer unterbrechungsfreien Stromversorgung (USV). Im Falle eines Stromausfalles soll ungespeicherte Arbeit nicht verloren gehen und der Rechner kann weiterhin verwendet werden. Dabei soll das Gerät nicht nur technisch, sondern auch optisch exakt auf den Mac Mini zugeschnitten sein. Im Gegensatz zu herkömmlichen USV-Systemen, welche meist unter dem Schreibtisch versteckt werden, orientiert sich das Gerät sehr an der Designsprache von Apple, der Rechner und die Notstromversorgung sollen direkt übereinandergestapelt werden.
Apropos Design: Seit der Neugestaltung des Mac Mini sorgt der an der Unterseite platzierte Einschaltknopf für viel Kopfschütteln. Auch für dieses "Problem" will TrugyTex eine Lösung gefunden haben: Ein seitlich angebrachtes Element soll den Knopfdruck an den Power-Button des Mac Mini übertragen.


Funktionen
Technisch weitaus spannender ist die USV-Funktionalität. Im Gegensatz zu Standard-Backups, die bei einem Stromausfall mit einer kurzen Verzögerung (ca. 10 ms) umschalten, arbeitet der PwrMini P1 laut Kampagne als "True Online UPS". Der Mac Mini wird permanent über den internen Akku-Bus gespeist, was Spannungsspitzen und Umschaltzeiten eliminieren soll. Dadurch sollen Störungen bei der NVME SSD oder dem Prozessor vermieden werden.
Auch verspricht das Startup, dass der USV-Hub deutlich effizienter als vergleichbare Alternativen arbeite. So soll bei vergleichbarem Akku (92,5 Wh) der Mac Mini deutlich länger betrieben werden können. Rund acht Stunden sollen bei normalem Betrieb möglich sein.
Preis und Verfügbarkeit
Wer umgerechnet rund 225 Euro zur Kickstarter-Kampagne beiträgt, soll ab Juni die Notstromversorgung erhalten. Für einen Aufpreis von rund 20 Euro gibt es zudem eine Dockingstation dazu, auch werden für den Versand noch weitere rund 20 Euro fällig.
Zudem muss beachtet werden, dass bei einem Crowdfunding der Erfolg des Projekts nicht garantiert ist. Die Entwickler geben offen zu, dass sie gerade erst tiefgreifende Änderungen am Mainboard und dem BMS-Chip vorgenommen haben. Der P1 befindet sich im Prototypen-Stadium. Ob die Versprechen zur Thermik, der Haptik des Buttons und der DC-Einspeisung im fertigen Serienprodukt tatsächlich so reibungslos funktionieren, steht noch in den Sternen.








