USB-C-Kabel als EDC-Multitool: Velochi Pro bietet Powerbank, Taschenlampe und Feuerzeug

Velochi Pro wird als Everyday Carry (EDC) Gadget für Technik-Enthusiasten vermarktet. Während viele EDC-Tools Werkzeuge wie Messer, Schraubendreher oder Paketöffner kombinieren, ist das Herzstück von Velochi Pro ein USB-C auf USB-C Kabel, das Datenraten bis 40 Gbit/s erreicht, und das Geräte mit bis zu 240 Watt aufladen kann. Damit konkurriert Velochi Pro mit hochwertigen USB-4-Kabeln (ca. 14 Euro auf Amazon).
An einer Hälfte des 21,5 Zentimeter langen Kabels ist eine integrierte Powerbank zu sehen. Diese bietet zwar eine Kapazität von nur 1.200 mAh, das reicht aber zumindest aus, um ein Smartphone im Notfall ausreichend aufzuladen, um einen Notruf abzusetzen. Während Velochi Pro als 4-in-1 Multitool vermarktet wird, bietet jede der beiden Varianten des Tools nur drei Funktionen. Neben dem USB-C-Kabel und der Powerbank gibts wahlweise eine LED-Taschenlampe mit einer Helligkeit von 40 Lumen, oder ein Feuerzeug.
Letzteres kommt ohne Flamme aus. Stattdessen setzt Velochi Pro auf einen Draht, der elektrisch erhitzt wird, wenn der Nutzer darauf pustet – Wind soll das Gadget nicht aktivieren. Dieser Draht wird heiß genug, um eine Zigarette oder auch ein Lagerfeuer anzuzünden. Velochi Pro setzt auf ein Gehäuse aus einer Zink-Legierung, und bringt 78 Gramm auf die Waage. Das Gadget ist nicht wasserfest.
Preise und Verfügbarkeit
Velochi Pro wird aktuell auf Kickstarter finanziert. In den ersten 48 Stunden wird das Gadget für 35 US-Dollar (ca. 31 Euro) angeboten, danach steigt der Kickstarter-Preis auf 49 US-Dollar (ca. 43 Euro), im Handel soll der Listenpreis auf 72 US-Dollar (ca. 62 Euro) steigen. Der Hersteller liefert ab Juni 2026 weltweit, die Preise verstehen sich aber zuzüglich Einfuhrumsatzsteuer, Zoll und Versandkosten.
Velochi hat eine günstigere Version des Gadgets bereits im Vorjahr auf Kickstarter finanziert, laut der Kickstarter-Kommentare haben erste Kunden ihr Produkt bereits erhalten. Dennoch gilt, dass beim Unterstützen einer Kickstarter-Kampagne stets das Risiko besteht, dass ein Produkt gar nicht, verspätet oder mit Qualitätsmängeln geliefert wird.











