Das Apple MacBook Neo (ca. 670 Euro auf Amazon) nutzt den Apple A18 Pro, also den Prozessor, den man schon vom Apple iPhone 16 Pro aus dem Jahr 2024 kennt. Der Chip wurde schon im iPhone passiv gekühlt, und verzichtet auch im MacBook auf einen Lüfter. Das ist für Apple nicht ungewöhnlich, da auch das MacBook Air mit wesentlich leistungsstärkerem Apple M5 ohne Lüfter auskommen muss.
Wie unser ausführlicher Test zeigt, muss Apple die Verlustleistung des Apple A18 Pro unter Dauerlast von 8,8 Watt auf rund 5 Watt reduzieren, um zu verhindern, dass der Chip überhitzt – was wenig überraschend drastische Auswirkungen auf die Performance hat. Der YouTube-Kanal ETA Prime testet nun, wie gut die Gaming-Performance des MacBook Neo sein könnte, wenn Apple einen Lüfter verbaut hätte – wofür im Gehäuse sogar mehr als genug Platz gewesen wäre.
Um zu sehen, wie stark die Performance von einem besseren Kühlsystem profitieren würde, kühlt ETA Prime den Prozessor durch einen wassergekühlten Peltier-Kühler, der eine Verlustleistung von bis zu 50 Watt abführen können soll. Ist dieser Kühler erstmal magnetisch mit der Unterseite des MacBook Neo verbunden, steigt die CPU-Performance laut Cinebench um 19 Prozent. Die Gaming-Performance profitiert noch stärker – No Man's Sky kann in einer Auflösung von 704 x 440 Pixel bei mittleren Grafikeinstellungen mit über 80 fps gespielt werden, statt rund 40 fps ohne den externen Kühler. Cybeprunk 2077 läuft in 640 x 400 Pixel mit immerhin 40 fps, Fallout 4 erreicht per CrossOver sogar über 60 fps.









