Angriffe auf veraltete iOS-Versionen: Apple rät Nutzern älterer iPhones zum Update

Wie Apple bekannt gab, wurden veraltete iOS-Versionen durch schädliche Webinhalte zum Ziel von Angriffen aus dem Web. Nutzer, die die aktuellsten Versionen von iOS 15 bis iOS 26 verwenden, sind laut dem Unternehmen bereits geschützt. Ältere iPhones müssen jedoch aktualisiert werden, sofern die neuesten Sicherheitspatches noch nicht installiert wurden.
Wenn Nutzer einer älteren iOS-Version auf einen schädlichen Link klicken oder eine kompromittierte Webseite besuchen, könnten laut Apple Daten gefährdet werden. Das Unternehmen gab an, das Problem untersucht und „so schnell wie möglich“ Software-Updates für alle unterstützten iOS-Versionen bereitgestellt zu haben, um die Sicherheitslücken zu schließen und die Angriffe zu unterbinden.
Updates für Geräte mit iOS 15 und iOS 16
Apple hat Sicherheits-Updates für iOS 15 und iOS 16 veröffentlicht, um auch ältere Geräte, die nicht auf die neueste iPhone-Software aktualisiert werden können, besser zu schützen. Auf der offiziellen Apple-Seite für Sicherheits-Updates werden die Versionen iOS 16.7.15 (für iPhone 8, iPhone 8 Plus und iPhone X) und iOS 15.8.7 (für iPhone 6s, iPhone 7 und iPhone SE der ersten Generation) aufgeführt.
Zudem zieht Apple eine Grenze bei noch älteren Software-Zweigen: Geräte, auf denen noch iOS 13 oder iOS 14 läuft, müssen auf iOS 15 aktualisieren, um diesen Schutz zu erhalten. Betroffene Nutzer werden in den nächsten Tagen eine zusätzliche Benachrichtigung zur Installation eines „Kritischen Sicherheits-Updates“ erhalten.
Blockierungsmodus und Safari-Schutz als Teil der Empfehlungen
Laut Apple sind Geräte mit aktiviertem Blockierungsmodus (Lockdown Mode) vor diesen spezifischen Angriffen geschützt, selbst wenn eine veraltete Softwareversion installiert ist. Dennoch empfiehlt das Unternehmen, so bald wie möglich auf die neueste verfügbare iOS-Version zu aktualisieren. In dem Support-Hinweis wird zudem betont, dass die Funktion „Sicheres Surfen“ in Safari standardmäßig aktiviert ist und die bei diesen Angriffen identifizierten schädlichen URL-Domains blockiert.
In seinen allgemeinen Richtlinien zu Spyware erklärt Apple, dass der Blockierungsmodus für Nutzer gedacht ist, die potenziell Ziel hochgradig personalisierter Angriffe durch Söldner-Spyware werden könnten. Allen anderen Nutzern empfiehlt das Unternehmen, ihre Geräte als grundlegende Sicherheitsmaßnahme stets auf dem neuesten Stand zu halten.
Für Nutzer neuerer Apple-Geräte hat das Unternehmen zudem ein separates Hintergrundsystem für mehr Sicherheit für iPhone, iPad und Mac eingeführt. Dieses ermöglicht es, kleinere Sicherheits-Fixes zwischen den großen Betriebssystem-Updates auszuliefern.







