ADT ist der nach Umsatz größte Anbieter für Haussicherheit in den USA. Wie das Unternehmen bestätigt, kam es am 20. April zu einer Datenpanne mit Kundendaten. Zwar macht das Unternehmen keine Angaben dazu, wie viele Kunden betroffen sind, erklärt jedoch, dass Namen, Telefonnummern und Adressen kompromittiert wurden. Außerdem seien bei einigen Kunden die letzten vier Ziffern der Sozialversicherungsnummer (SSN) oder der Steuer-ID (TIN) sowie Geburtsdaten gestohlen worden.
ADT bestätigt zudem, dass keine Bank- oder Zahlungsinformationen abgegriffen wurden. Das Unternehmen gibt an, betroffene Personen bereits kontaktiert zu haben.
Die Hackergruppe ShinyHunters beansprucht den Angriff für sich. Auf ihrer Website erklärt die Gruppe, sie habe personenbezogene Daten von über 10 Millionen Kunden sowie „weitere interne Unternehmensdaten“ erbeutet. Zudem forderte sie ADT nach dem Prinzip „pay or leak“ zur Zahlung eines Lösegelds auf – andernfalls drohe die Veröffentlichung der Daten.
Wie hoch die geforderte Summe ist, bleibt bislang unklar. ShinyHunters hat ADT aufgefordert, bis zum 27. April Kontakt aufzunehmen, andernfalls wolle man die Daten veröffentlichen und zusätzlich „mehrere unangenehme (digitale) Probleme“ verursachen.
Ob ADT auf die Forderungen reagiert hat, ist zum Zeitpunkt der Veröffentlichung nicht bekannt.
Autor des Originals: Sam Medley - Senior Tech Writer
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Ich war schon mein ganzes Leben lang ein Computerfreak. Nach meinem Abschluss in Mathematik arbeitete ich einige Jahre im Finanz- und Bankwesen, bevor ich eine Stelle als Datenbankadministrator antrat. Im Oktober 2016 begann ich für Notebookcheck News und Reviews zu schreiben, was mir viel Spaß macht. Ich habe u. a. auch für UltrabookReview und GeeksWorldWide geschrieben, wobei ich mich auf Verbraucherberatung und Videospiele konzentrierte. Meine Interessengebiete umfassen das IT-Business, Retro-Gaming, Linux und innovative Gadgets. Wenn ich nicht über Elektronik schreibe oder an einem Gerät bastle, bin ich mit meiner Familie gerne in der Natur, genieße ein zehn Jahre altes Videospiel oder spiele Schlagzeug oder Klavier.
Übersetzer: Marius Müller - Tech Writer
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Als Kind der 90er war mein Gameboy mein ständiger Begleiter. Nach der Schule wurde die PlayStation angeworfen. Als ich schließlich meinen ersten PC bekam, war es vollends um mich geschehen. Meine Leidenschaft fürs Gaming ist seitdem nie wieder abgeflacht. Für Notebookcheck zu schreiben bedeutet für mich, über Themen zu berichten, die mir wirklich am Herzen liegen – neben Gaming auch gerne über E-Mobilität, Fotovoltaik oder innovative Gadgets. Wenn ich gerade nicht am Rechner sitze, schiebe ich wahrscheinlich Wasserrettungsdienst an der Ostseeküste oder versuche, den Schattenseiten meines Geek-Lebens – nämlich dem langen Sitzen – in der lokalen Schwimmhalle entgegenzuwirken.