GTA 6: Rockstar äußert sich zu Hackerangriff mit Lösegeldforderung

Die Hackergruppe ShinyHunters hat Rockstar Games auf ihrer Leak-Seite gelistet und behauptet, über eine Drittanbieter-Integration (Anodot/Snowflake) Zugriff auf interne Daten erhalten zu haben. Laut den Angreifern sollen sich unter den geleakten Dokumenten unter anderem Finanzdaten, Informationen zum Ausgabeverhalten von Spielern sowie Verträge mit externen Partnern befinden. Die Gruppe gibt Rockstar bis zum 14. April Zeit, sich gütlich zu einigen. Dabei steht eine Lösegeldforderung im Raum. Deren Höhe ist allerdings unbekannt.
Das Listing auf der ShinyHunters-Website erfolgte bereits am 11. April 2026. Ob Daten tatsächlich in dem behaupteten Umfang abgeflossen sind, war bislang unklar. Gegenüber Insider Gaming hat Rockstar Games nun aber offiziell bestätigt, dass der Vorfall real ist. Es soll aber lediglich eine „begrenzte Menge nicht wesentlicher Unternehmensdaten“ betroffen sein, so Rockstar. Was für Fans, die sehnlich auf den für Herbst 2026 angesetzten Release von GTA 6 warten, wohl am wichtigsten ist: Rockstar sieht keine Auswirkungen auf den eigenen Betrieb oder auf die Spieler.
Auf Reddit zeigt sich die Community bislang eher humorvoll als besorgt. Viele scherzen über Rockstar Games als Zielscheibe großer Hacks und Datenlecks und nehmen die Ereignisse eher als Meme wahr. Immerhin ist Rockstar regelmäßig von Cyberangriffen betroffen und war 2022 sogar Opfer eines großen Leaks. Wirklich besorgt darüber, dass die aktuellen Vorfälle eine weitere Verschiebung von Grand Theft Auto VI verursachen könnten, zeigen sich die wenigsten.
Quelle(n)
Bildquelle: Geralt via Pixabay; Rockstar Games








