Nvidia N1X Leak deutet auf begrenzte Verfügbarkeit 2026 hin

Auch wenn Nvidia im Bereich Arm-basierter SoCs kein völliger Neuling mehr ist, hat das Unternehmen im hart umkämpften Consumer-Laptop-Segment bislang noch keinen Fuß gefasst. Dort würde man auf Konkurrenten wie Qualcomm, Intel, AMD und Apple treffen. Der seit Langem gehandelte N1X-Chip wurde zwar noch nicht offiziell vorgestellt, doch zahlreiche Leaks geben bereits einen recht guten Eindruck davon, was Nvidia plant. Moore’s Law Is Dead verrät nun auch, wann wir den Chip erstmals in Aktion sehen könnten.
Laut seinen Quellen aus der Lieferkette plant Nvidia, den N1X auf der Computex zu zeigen, die in diesem Jahr vom 2. bis 5. Juni stattfindet. Notebooks mit der neuen Hardware sollen im Oktober erscheinen, eine breitere Verfügbarkeit ist jedoch erst Anfang 2027 zu erwarten. Ein früherer Bericht hatte bereits darauf hingewiesen, dass die N1X-Plattform mit zahlreichen Bugs zu kämpfen hat – und offenbar ist das weiterhin der Fall, was die Verzögerung erklären könnte. Zudem soll die Plattform nicht nur auf dünne und leichte Notebooks beschränkt sein, sondern könnte auch in Gaming-Laptops von Alienware zum Einsatz kommen.
Ein früherer Geekbench-Eintrag zeigte, dass der N1X über 10 P-Kerne und 10 E-Kerne verfügen soll – genau wie der DGX Spark. Anders als beim DGX Spark wurde die CPU jedoch gemeinsam mit MediaTek entwickelt – etwas, das bereits frühere Leaks angedeutet hatten. Der Chip soll bis zu 128 GB LPDDR5x-8533-RAM unterstützen und auf einem nicht näher spezifizierten 3-nm-Prozess von TSMC gefertigt werden. N3P gilt als wahrscheinlicher Kandidat, doch angesichts der langen Entwicklungszeit des N1X wäre auch N3E denkbar.
Die GPU soll ordentlich Leistung bieten: Schätzungen zufolge könnte sie sich dank 6.144 CUDA-Kernen leistungsmäßig zwischen einer GeForce RTX 5070 Laptop GPU und einer GeForce RTX 5070 Ti Laptop GPU einordnen. Diese Performance geht allerdings mit einem entsprechend hohen Energiebedarf einher – die TDP des Chips soll zwischen 65 und 120 Watt liegen. Das entspricht in etwa dem Verbrauch von AMD Strix Halo unter Volllast. Sollten sich die Leistungsprognosen bestätigen, könnte der N1X jedoch eine deutlich stärkere GPU-Performance bieten.
Der N1Xwird wohl nicht Nvidias einziger Laptop-Chip bleiben. Eine zweite Variante namens N1V ist ebenfalls bereits aufgetaucht, konkrete Details fehlen aber noch. Realistisch wäre eine stromsparendere Version des N1X mit weniger GPU-Kernen und niedrigerer TDP, die speziell für dünne und leichte Notebooks gedacht ist. Damit könnte Nvidia im Einstiegs- bis Mittelklasse-Segment gegen Plattformen wie Panther Lake oder Gorgon Point antreten.










