Alienware 16: Neues OLED-Panel ist super, hat aber auch ein großes Problem

Das Area-51 von 2025 ist uns letztes Jahr als einer besten Alienware-Laptops aufgefallen, bei den Display-Optionen gab es aber eine deutliche Einschränkung. Alle Konfigurationen wurden damals ausschließlich mit 1600p-IPS-Panels ausgeliefert, da keine anderen Panels zur Auswahl standen. Beim Area-51 von 2026 hat Dell dieses Problem zum Glück aufgegriffen und bietet nun optional ein OLED-Panel an, das gegenüber der IPS-Basisvariante ein deutlich besseres visuelles Erlebnis liefert, wie unser Test zum neuen Alienware 16 zeigt. Das eigentliche Problem beginnt allerdings bei der Konfiguration des OLED-Modells.
Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung ist das OLED-Panel des Alienware 16 an den neuen Intel Core Ultra 9 290HX Plus gekoppelt, das OLED-Panel gibt es also nur zusammen mit dem neuen Prozessor. Allein das Upgrade auf OLED kostet dadurch umgerechnet über 600 Euro, was einen erheblichen Preissprung bedeutet. Wenn man zusätzlich bedenkt, dass auch der Core Ultra 9 Plus seine eigenen Nachteile mitbringt, wäre es keine Überraschung, wenn die meisten Nutzer das OLED-Panel lieber von der CPU entkoppelt sehen würden, um Kosten zu sparen, zumal OLED das Spielerlebnis vermutlich stärker verbessern kann als ein etwas schnellerer Prozessor.
Mehr Freiheit bei den Konfigurationen wäre für Dell kein neues Konzept. Das neue XPS 16 lässt sich beispielsweise ebenfalls mit IPS oder OLED konfigurieren, ähnlich wie das neue Alienware 16. Der Unterschied besteht aber darin, dass das OLED-Panel beim XPS 16 nicht an einen bestimmten Prozessor gebunden ist und das OLED-Upgrade selbst daher nur rund 150 Euro extra kostet.
In einer Zeit, in der PC-Preise auf Rekordniveau liegen, können flexiblere Konfigurationen eine vergleichsweise einfache Möglichkeit sein, etwas Geld zu sparen. Ein Alienware 16 mit Core Ultra 9 275HX und OLED statt Core Ultra 9 Plus wäre günstiger gewesen und für die große Mehrheit der Käufer mehr als ausreichend.






