Die schnellste Arrow Lake-HX CPU ist 25% schneller, braucht aber auch 25% mehr Strom
Der Core Ultra 9 290HX Plus bietet gegenüber dem Core Ultra 9 275HX einen spürbaren Leistungszuwachs, dürfte aber auch die Stromrechnung von Zockern etwas erhöhen.
Gerade als es so ausgesehen hat, dass Intel keinen noch schnelleren Core Ultra 9 mehr einführen könnte, ist in diesem Jahr mit den "Core Ultra 9 Plus" CPUs eine neue Serie erschienen, die noch mehr Leistung für Enthusiasten bieten soll. Dells Alienware 16 gehört zu den ersten Laptops, die den Core Ultra 9 290HX Plus als neue Spitzenausstattung oberhalb der bisherigen Topkonfiguration mit Core Ultra 9 275HX vom vergangenen Jahr erhalten haben. Wie groß fällt der Leistungsschub mit der neuen Prozessoroption für potenzielle Käufer aus?
Wie unsere Vergleichsdiagramme unten zeigen, kann das neue Alienware 16 von 2026 mit Core Ultra 9 Plus bis zu 25 Prozent schneller sein als das frühere Alienware 16 von 2025 mit dem regulären Core Ultra 9. Damit bewegt sich die neue Intel-CPU eher auf dem Niveau des konkurrierenden Ryzen 9 9955HX3D, der in einigen Konkurrenzmodellen wie dem MSI Raider A18 oder dem Schenker XMG Neo 16 steckt.
Die zusätzliche Leistung gibt es allerdings nicht ohne ein paar Nachteile. Da der Core Ultra 9 290HX Plus auf derselben zugrunde liegenden Arrow-Lake-Architektur wie der Core Ultra 9 275HX basiert, ist der Core Ultra 9 Plus im Wesentlichen ein übertakteter Core Ultra 9 275HX. Die höhere Leistung wird also vor allem über einen gesteigerten Stromverbrauch und mehr Abwärme erreicht. Tatsächlich kann das neue Alienware 16 bei CPU-lastigen Aufgaben oder Benchmarks wie Prime95 bis zu 25 Prozent mehr verbrauchen als das Alienware 16 aus dem vorherigen Modelljahr.
Weitere Benchmarks und Vergleiche finden sich in unserem ausführlichen Test zum Alienware 16.
Autor des Originals:Allen Ngo - Lead Editor U.S. - 5513 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2011
Nach meinem Abschluss in Umwelthydrodynamik an der Universität von Kalifornien studierte ich Reaktorphysik und erhielt vom US NRC die Lizenz zum Betrieb von Kernreaktoren. Man gewinnt ein erstaunliches Maß an Wertschätzung für alltägliche Unterhaltungselektronik, nachdem man mit modernen Reaktorsystemen gearbeitet hat, die erstaunlicherweise noch immer von Computern aus den 80er Jahren betrieben werden. Wenn ich nicht gerade die US-Seite von Notebookcheck betreue, verfolge ich gerne die eSports-Szene und die neuesten Nachrichten aus dem Gaming-Bereich.
Übersetzer:Enrico Frahn - Senior Tech Writer - 7120 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2021
Der Technik-Virus hat mich schon in jungen Jahren befallen, als ich zu Pentium II Zeiten meine ersten Schritte im PC-Bereich wagte. Seither gehören für mich das Modden, Übertakten und die akribische Pflege meiner Hardware einfach dazu. Während meiner Studienzeit entwickelte ich zudem ein spezielles Interesse an mobilen Technologien, die den stressigen Studienalltag erheblich erleichtern können. Nachdem ich bei einer Tätigkeit im Marketing meine Liebe für das Kreieren von Webinhalten gefunden habe, begebe ich mich nun als Redakteur bei Notebookcheck auf die Suche nach den spannendsten Themen aus der faszinierenden Welt der Technik. Außerhalb des Büros hege ich eine besondere Leidenschaft für den Motorsport und das Mountainbiking.