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Tesla-Fankult zerbricht: Influencer fliehen vor Elon Musk und offenbaren FSD-Desaster

US-Bericht: Gebrochene Versprechen und gefährliche Software-Aussetzer treiben ehemalige Hardcore-Fans massenhaft von Tesla und Elon Musk weg.
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US-Bericht: Gebrochene Versprechen und gefährliche Software-Aussetzer treiben ehemalige Hardcore-Fans massenhaft von Tesla und Elon Musk weg.
Die granitharte Fanbase des amerikanischen Elektroautobauers Tesla zerbröckelt massiv. Jahrelang verteidigten Hardcore-Influencer von Tesla jeden Fehltritt von Elon Musk und pushten die Tesla-Aktie in astronomische Höhen. Doch nun eskaliert die Situation. Insider sprechen von einer toxischen Mischung aus gebrochenen Versprechen beim autonomen Fahren und abstrusen politischen Eskapaden des CEOs.

Die US-amerikanische Zeitschrift Wired liefert tiefe Einblicke in den Riss einer der lautesten Echokammern des Internets. Der aktuelle Auslöser für den harten Bruch ist offenbar eine perfide Taktik beim Transfer der umstrittenen "Full Self-Driving"-Software (FSD). Dem US-Bericht zufolge lockt Tesla seine Kunden mit dem Angebot, das bis zu 15.000 US-Dollar teure FSD-Paket kostenlos auf ein neues Fahrzeug zu übertragen, wie beispielsweisen dem Cybertruck. Die Bedingung: Der neue Tesla muss bis zum 31. März ausgeliefert sein. Wegen massiver Produktionsrückstände ist das für unzählige Käufer jedoch unmöglich. Wer sein Auto später bekommt, verliert den FSD-Transfer. Die Community auf der Plattform X tobt und wirft dem Konzern offene Täuschung vor. Gleichzeitig schraubte Tesla den Einstiegspreis für den Cybertruck klammheimlich von knapp 60.000 auf mittlerweile 69.990 US-Dollar nach oben.

Die eigentliche Zerreißprobe ist jedoch die FSD-Software selbst. Prominente Besitzer wie der Psychologe Earl Banning oder die Streamerin Jilianne dokumentieren mittlerweile live im Netz, wie gefährlich das System im harten Alltag agiert. Banning berichtet von Situationen, in denen sein Tesla abrupt auf den Bürgersteig vor einem Supermarkt steuerte. Jilianne übertrug über 170 Stunden ihrer FSD-Fahrten auf X, um die massiven Software-Fehler ungeschönt zu zeigen. Der Tech-Milliardär Dan O'Dowd führt mit seinem "Dawn Project" mittlerweile einen offenen Krieg gegen die Zulassung der Software. Er schaltete sogar millionenteure Warn-Spots beim Super Bowl, in denen selbstfahrende Teslas Schulbusse ignorieren und Kinder-Dummys auf Zebrastreifen rammen.

Wer solche Kritik übt, wird von der verbleibenden Tesla-Blase gnadenlos attackiert. Aussteiger berichten von einer sektenartigen Verehrung des CEOs. Influencer, die auf Fehler hinweisen, werden sofort blockiert und als Saboteure gebrandmarkt. Der Grund für diese bedingungslose Treue ist oft finanzieller Natur: Viele der lautesten Tesla-Verteidiger halten massiv Aktien des Unternehmens und ersticken jede sachliche Diskussion im Keim, um den Kurs zu schützen.

Hinzu kommen Musks zunehmend radikale politische Äußerungen. Für Banning war das Maß endgültig voll, als Musk auf X wiederholt gegen Transgender-Personen hetzte - ein persönlicher Affront für den Vater eines Trans-Kindes. Ehemalige Fans wenden sich angewidert ab, weil der Milliardär wissenschaftliche Fakten leugnet oder Minderheiten attackiert. Die Flucht der Influencer markiert einen harten Wendepunkt für den Autobauer. Der unantastbare Tesla-Mythos bekommt tiefe Risse, während die abtrünnigen Fans aus purem Protest nun Modelle von Ford oder anderen traditionellen Konkurrenten kaufen.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-03 > Tesla-Fankult zerbricht: Influencer fliehen vor Elon Musk und offenbaren FSD-Desaster
Autor: Ronald Matta, 16.03.2026 (Update: 16.03.2026)