Xiaomi Geheimprojekt geleakt: Ex-Topmanager entwickelt Solar-E-Autos gegen Reichweitenangst

Das geheime Projekt für Solar-Elektroautos von Xiaomi wird von einem alten Bekannten vorangetrieben. Li Chuangqi war bis November 2025 Chef der Wearables-Abteilung bei Xiaomi. Unter seiner Regie wurde die KI-Brille des Unternehmens zum Kassenschlager. Dann kam der überraschende Abgang. Jetzt baut Li ein eigenes Start-up für Solar-Integration in E-Autos. Das Brisante daran ist die exklusive Zusammenarbeit mit seinem Ex-Arbeitgeber Xiaomi. Solche Seitenwechsel in komplett andere Branchen sind in China ein bekannter Trick. Top-Manager umgehen so die harten Wettbewerbsverbote ihrer alten Verträge.
VIPV nennt sich die zugrundeliegende Technik. Dabei wandern leistungsstarke Solarmodule direkt in Dächer oder Motorhauben der E-Autos. Für Autofahrer liegt der Vorteil auf der Hand. Parkt das Elektroauto tagsüber in der Sonne, lädt sich der Akku des BEVs völlig autark für etliche Kilometer auf. Das kappt die Abhängigkeit von öffentlichen Ladesäulen. Die typische Reichweitenangst bei E-Autos verliert im Alltag spürbar ihren Schrecken.
Ingenieure bringt das Solarauto-Konzept allerdings oft zur Verzweiflung. Besonders bei batteriebetriebenen Autos spielt neben einer möglichst strömungsgünstigen Karosserie bei ansprechendem Design auch das Gewicht eine entscheidende Rolle. E-Autos mit Solarpanel stellen die Ingenieure und Designer vor eine schwierige Aufgabe: gängige Solarmodule sind schwer und meist tiefschwarz. Die größte Hürde ist jedoch das Energiemanagement. Die Bordelektronik muss permanent in Echtzeit entscheiden, ob der Sonnenstrom in den Hochvolt-Akku fließt oder direkt die Klimaanlage antreibt. Genau dieses Problem soll Lis neues Start-up durch den tiefen Systemzugriff bei Xiaomi knacken.
Sonnenenergie ist für Xiaomi kein Neuland. Konzernchef Lei Jun machte erst im Februar 2026 öffentlich, dass auf dem Dach der Pekinger Autofabrik bereits ein gigantisches Solarkraftwerk mit 16,2 Megawatt läuft. Der Schritt auf die Straße ist nun die logische Konsequenz. Die Konkurrenz schläft nicht. Tesla, Toyota und BYD testen bei Fahrzeugen wie dem Cybertruck oder dem bZ4X längst eigene Solar-Dächer, und auch Nissan experimentiert beim Elektro-SUV Ariya bereits mit Sonnenstrom direkt vom Autodach. Wenn Xiaomi die VIPV-Technik jetzt optisch unsichtbar und hocheffizient in seine kommenden Modelle integriert, dürfte das den Markt für Elektromobilität ordentlich aufmischen.
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