Das kompakte MacBook Air 13 überzeugt seit Jahren mit einem hervorragenden Preis-Leistungsverhältnis und es gibt regelmäßig Angebote für deutlich unter 1.000 Euro. Das Problem bei der Basisvariante war bislang jedoch die maue Speicherausstattung. 16 GB RAM waren schon beim M4-Modell standardmäßig verbaut, aber die SSD-Kapazität war mit 256 GB nicht besonders großzügig.
Mit dem neuen MacBook Air 13 M5 hat Apple dieses Problem nun gelöst und verbaut standardmäßig eine 512-GB-SSD, die auch noch deutlich schneller ist als zuvor. Der Grundpreis ist zwar auf 1.199 Euro gestiegen, wenn man aber bedenkt, dass Apple zuvor 250 Euro für das Upgrade von 256 GB auf 512 GB verlangt hat, ist das Preis-Leistungsverhältnis des neuen Air 13 M5 sogar noch besser geworden.
Damit wird das Basismodell die uneingeschränkte Empfehlung für die meisten Nutzer und die teuren Upgrades für RAM oder mehr Speicherplatz kann man sich in der Regel sparen. Im Handel werden die Preise sicherlich auch schnell wieder fallen und bereits vor dem offiziellen Verkaufsstart gibt es bereits Angebote unterhalb der UVP und vermutlich wird es nicht lange dauern, bis der Preis auf 1.000 Euro fällt. Im Gegenzug bekommt man einen der besten Alltagsrechner, der gleichzeitig auch noch vollkommen lautlos arbeitet und lange Akkulaufzeiten bietet. Wenn man dann noch bedenkt, dass macOS bereits alle wichtigen Apps für den alltäglichen Gebrauch mitbringt (komplette Office-Suite, Programme zum Schneiden von Videos, etc.).
In der Windows-Welt gibt es leider einfach nichts Vergleichbares, und bislang gibt es auch noch kein Gerät mit einem passiv gekühltem ARM-Prozessor von Qualcomm. Ob sich das mit der zweiten Generation ändern wird, wissen wir nicht, ehrlich gesagt bezweifeln wir es aber. Damit wird das MacBook Air wohl auf absehbare Zeit das einzig passiv gekühlte Gerät mit guter Performance bleiben. Alle weiteren Details zum neuen M5-Modell stehen in unserem ausführlichen Testbericht zur Verfügung.




