Das Apple MacBook Neo (ca. 699 Euro auf Amazon) ist Anfang März auf den Markt gekommen, und ist gerade inmitten der DRAM-Krise ein spannendes Produkt. Denn Apple bietet ein hochwertiges Aluminium-Gehäuse, ein hochauflösendes und 500 Nits helles Display und eine lange Akkulaufzeit zum erschwinglichen Preis. Um das zu ermöglichen, verbaut Apple einen iPhone-Prozessor in Form des Apple A18 Pro, und kombiniert diesen mit nur 8 GB Arbeitsspeicher.
In unserem ausführlichen Test hat sich dieses Setup als überraschend leistungsstark herausgestellt, bei Web- und einfachen Multimedia-Aufgaben reagiert das MacBook Neo flott. Laut der Informationen von DigiTimes wird Apple im Jahr 2026 insgesamt rund 8 Millionen MacBook Neo fertigen. Im Jahr 2027 soll der Konzern bei seinen Lieferanten sogar Komponenten für 16 Millionen Einheiten bestellen, Apple rechnet also anscheinend damit, dass sich die Verkäufe des Billig-MacBooks verdoppeln werden. Das dürfte vor allem an zwei Gründen liegen.
Einerseits werden die Laptops der Konkurrenz durch die DRAM-Krise zunehmend teurer, wodurch das MacBook Neo attraktiver wirkt. Und andererseits bringt Apple Gerüchten zufolge schon in der ersten Hälfte nächsten Jahres ein MacBook Neo der zweiten Generation auf den Markt, das mit dem Apple A19 Pro und mit 12 GB Arbeitsspeicher ein bedeutendes Performance-Upgrade erhalten soll. Wie unsere Benchmarks zeigen, würde das Notebook damit in etwa die Single-Core-Leistung des Apple M4 und die Multi-Thread-Leistung des Apple M2 erreichen.








