Enough Phone ist so klein wie iPhone 13 mini, startet mit Wechsel-Akku und 5 Jahren Updates

Nachdem wir im August bereits über die Entwicklung des Enough Phone berichtet haben, kann das kompakte Smartphone nun endlich im Rahmen einer Crowdfunding-Kampagne vorbestellt werden. Mit Maßen von 133 x 64 Millimetern ist das Gerät 16,6 Millimeter weniger hoch und 7,5 Millimeter weniger breit als das Apple iPhone 17 (ca. 920 Euro auf Amazon), und tatsächlich beinahe gleich groß wie das Apple iPhone 13 mini.
Allerdings ist das Enough Phone mit einer Bauhöhe von 12 Millimetern relativ dick. Das liegt nicht zuletzt daran, dass die Rückseite verschraubt statt verklebt ist, wodurch der 3.500 mAh Akku besonders einfach getauscht werden kann. Das Handy wird wahlweise mit Android 17 mit vollem App-Support, oder aber mit OdysseyOS ausgeliefert, einem vereinfachten Betriebssystem, das auf Features wie Social-Media-Apps verzichtet. In jedem Fall soll das Enough Phone Sicherheits-Updates bis zum Jahr 2032 erhalten.

Dadurch soll das Gerät zwar relativ langlebig sein, das Kunststoff-Gehäuse ist aber nicht wasserfest. Die Ausstattung entspricht einem herkömmlichen Mittelklasse-Smartphone, denn das Enough Phone setzt auf einen MediaTek Dimensity 7500, dem 8 GB RAM, 128 GB Speicher und ein microSD-Slot zur Seite gestellt werden. Die 50 MP Hauptkamera nutzt einen Sony IMX766 Sensor im 1/1,56 Zoll Format, die Selfie-Kamera bietet eine Auflösung von 32 MP. Das 5,3 Zoll Display erreicht nur eine Auflösung von 1.520 x 720 Pixel. Ein Fingerabdrucksensor im Sperrbutton, ein NFC-Chip und ein GPS-Modul komplettieren die Ausstattung.
Preise und Verfügbarkeit
Das Enough Phone wird aktuell auf Kickstarter finanziert, und kostet im "Super Early Bird"-Angebot 399 US-Dollar (ca. 356 Euro), die Auslieferung beginnt voraussichtlich im Mai 2027. Der Preis versteht sich zuzüglich Versand, Einfuhrumsatzsteuer und Zoll. Beim Unterstützen von Crowdunding-Kampagnen bestehen Risiken, dass Produkte verspätet, gar nicht oder mit Qualitätsmängeln geliefert werden, nicht zuletzt, da der Hersteller bisher keinen funktionsfähigen Prototyp zeigen konnte.









