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200% statt 1.200% Aufschlag: Apples iPhone Speicher-Upgrades werden weniger profitabel

Apples Speicher-Upgrades erzielen auch während der DRAM-Krise immense Profitmargen.
Apples Speicher-Upgrades erzielen auch während der DRAM-Krise immense Profitmargen.
Die DRAM-Krise trifft auch Apple, denn trotz mehrerer Preiserhöhungen erzielt Apple mit iPhone Speicher-Upgrades eine weitaus kleinere Gewinnmarge als zuvor. Während der Konzern beim iPhone 17 Pro noch über 1.200 Prozent Aufschlag verrechnen konnte, kann Apple jetzt "nur" noch das Dreifache der eigenen Kosten veranschlagen.

Die DRAM-Krise betrifft auch Apple, denn die Kosten für Arbeitsspeicher und NAND-Flash-Speicher steigen nicht nur für Endverbraucher, sondern auch für Hersteller von Smartphones, Tablets und Laptops. Ein Bericht des Wall Street Journal zeigt nun, wie groß Apples Gewinnmarge bei iPhone Speicher-Upgrades vor und nach Beginn der DRAM-Krise war.

Demnach hat Apple beim iPhone 17 Pro noch 200 US-Dollar für das Upgrade von 256 GB auf 512 GB Speicher veranschlagt, im Einkauf aber nur 15 US-Dollar für den zusätzlichen Speicher bezahlt – das entspricht einem Aufschlag von 1.233 Prozent. Beim iPhone 18 Pro (ca. 1.450 Euro auf Amazon) veranschlagt Apple nach wie vor 200 US-Dollar für dieses Speicher-Upgrade, bezahlt in der Produktion aber 66 US-Dollar, der Aufschlag sinkt daher auf 203 Prozent. Für das Upgrade von 512 GB auf 1 TB Speicher veranschlagt Apple in den USA nun zwar 600 US-Dollar, statt wie im Vorjahr noch 400 US-Dollar, die Produktionskosten haben sich allerdings auch von 42 auf 192 US-Dollar erhöht, wodurch der Aufschlag von 852 Prozent auf 212 Prozent sinkt.

Dass Apples Speicher-Upgrades zu teuer sind, zeigt auch der Vergleich mit NAND-Produkten am freien Markt. Während Apple für 2 TB Flash-Speicher beim iPhone 18 Pro ganze 1.500 Euro veranschlagt, kostet eine 2 TB Samsung 990 Pro M.2 SSD derzeit rund 388 Euro auf Amazon. Apples Bruttomarge ist im dritten Quartal 2026 von 50,1 Prozent auf 47,9 Prozent gesunken, aber immer noch auf einem historisch betrachtet sehr hohen Niveau – bis zum Jahr 2021 hat der Konzern eine Bruttomarge von unter 40 Prozent erwirtschaftet.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-11 > 200% statt 1.200% Aufschlag: Apples iPhone Speicher-Upgrades werden weniger profitabel
Autor: Hannes Brecher,  4.11.2026 (Update:  4.11.2026)