Der Microsoft Surface Laptop Ultra (ca.2.920 Euro auf Amazon) ist nicht gerade günstig, soll dafür aber mit einem hochwertigen Aluminium-Gehäuse, einem 120 Hz schnellen Mini-LED-Display im 3:2-Format und mit Nvidia RTX Spark punkten.
Die Reparatur-Experten von iFixit konnten den bisher teuersten Laptop von Microsoft nun in seine Einzelteile zerlegen, um das Innenleben im Detail zu zeigen, und um zu prüfen, wie einfach das Gerät repariert werden kann. Die gute Nachricht: Microsoft hat schon zum Launch ein offizielles Reparatur-Handbuch veröffentlicht, und will künftig Original-Ersatzteile unter anderem auch im iFixit-Onlineshop anbieten. Den Laptop zu öffnen könnte kaum einfacher sein – unter den vier mit Clips befestigen Füßen finden sich Schrauben, die lediglich entfernt werden müssen, um die Unterseite abnehmen zu können.
Anschließend kann die M.2-SSD getauscht oder aufgerüstet werden, nachdem nur eine Schraube gelöst wurde. Der 92 Wh Akku wird ebenfalls mit Schrauben statt Klebstoff im Gehäuse befestigt, und ist sogar mit einem QR-Code beschriftet, der auf das Reparatur-Handbuch verlinkt. Der Austausch der Stereo-Lautsprecher, des 3,5 mm Kopfhöreranschlusses und des magnetischen USB-C-Anschlusses gestaltet sich ähnlich unkompliziert.
Die übrigen USB-C-Anschlüsse sind allerdings am Mainboard verlötet. Reparaturen am Mainboard, am Display oder am Trackpad gestalten sich relativ aufwändig. Muss die Tastatur getauscht werden, ist sogar der Ersatz der gesamten Gehäuse-Abdeckung erforderlich, wofür der Laptop praktisch vollständig zerlegt werden muss. Arbeitsspeicher-Upgrades sind gar nicht möglich, wie bei allen Laptops auf Basis von Nvidia RTX Spark. Alles in allem erreicht der Microsoft Surface Laptop Ultra dennoch eine passable Reparatur-Bewertung von 8 aus 10 Punkten, während das M5 MacBook Pro nur auf vier Punkte kommt.










