In der letzten Woche wurden einige neue High-End-Laptops mit Nvidias RTX-Spark-Prozessoren vorgestellt, darunter auch der neue Surface Laptop Ultra von Microsoft. Bei der Produktpräsentation wurde neben der hohen Leistungsfähigkeit vor allem das helle Mini-LED-Display und auch der magnetische USB-C-Ladeanschluss hervorgehoben, wobei es hier ganz klar Parallelen zu Apples MacBook Pro gibt.
Dabei ist vor allem das Mini-LED-Panel eine Überraschung, denn abgesehen vom MacBook Pro setzen mittlerweile eigentlich alle Hersteller auf hochwertige OLED-Displays bei ihren Multimedia-Laptops. Selbst Apple wird mit dem kommenden MacBook Ultra aller Voraussicht nach ebenfalls ein OLED-Display verwenden.
Im unserem Test haben wir zudem gesehen, dass die Implementierung des Mini-LED-Panels problematisch ist, da kein Local-Dimming unterstützt wird, was sich negativ auf den Schwarzwert und den Kontrast auswirkt. Trotz der enormen Helligkeit von bis zu 2.000 Nits ist die Bildqualität damit insgesamt schwächer als beim Mini-LED-Panel des MacBook Pro sowie den OLED-Konkurrenten. Zudem leidet das Panel unter langsamen Reaktionszeiten.
Microsoft hat zudem den magnetischen USB-C-Ladeanschluss hervorgehoben, der zwar wie gewünscht funktioniert, aber auch hier ist der rechtwinklige Stecker nicht ideal. Ansonsten kann der Surface Laptop Ultra mit einer tollen Verarbeitung und einem hochwertigen Gehäuse überzeugen, was auch für die Eingabegeräte gilt. Allerdings sind die Scharniere etwas zu wackelig und insgesamt ist der 15-Zoll-Laptop auch relativ schwer und dick. Die Akkulaufzeit fällt mit etwas mehr als 10 Stunden ebenfalls nur durchschnittlich aus, wobei das Asus ProArt P16 mit RTX Spark hier sogar noch etwas schlechter war.
Wir sind schon gespannt, wie sich die anderen RTX-Spark-Laptops in unserem Test schlagen werden, der Surface-Laptop dürfte es aber ziemlich schwer haben. Alle weiteren Infos zum neuen Surface Laptop Ultra stehen in unserem ausführlichen Testbericht zur Verfügung.







