Apple enthüllt wasserfestes iPad mini mit OLED, A20 Pro und Acoustic Display

Das Apple iPad mini (ca. 640 Euro auf Amazon) hat soeben einen Nachfolger erhalten. Das Design ändert sich auf den ersten Blick kaum, abgesehen von etwas dünneren Bildschirmrändern und der neuen Position der 12 Megapixel Webcam, die nun dann mittig sitzt, wenn das Tablet im Querformat gehalten wird. Allerdings gibt es bei der Hardware durchaus gravierende Unterschiede.
Allen voran wird der Apple A17 Pro durch den Apple A20 Pro ersetzt, der beinahe doppelt so schnell ist, wobei beim 128 GB und 256 GB Modell eine leicht beschnittene Version mit drei statt vier Effizienz-Kernen verbaut wird. Apple tauscht das 8,3 Zoll IPS-Panel durch ein 8,5 Zoll OLED-Display, das allerdings auf eine Bildfrequenz von nur 60 Hz beschränkt ist. Immerhin erreicht der Bildschirm eine Auflösung von 2.316 x 1.512 Pixel, eine vollflächige Helligkeit von 600 Nits, und eine HDR-Spitzenhelligkeit von 1.200 Nits. Der Bildschirm unterstützt den Apple Pencil Pro. Das Gehäuse des iPad mini ist neuerdings nach IP67 zertifiziert und somit wasserfest.
Um das zu ermöglichen ersetzt Apple die altbekannten Lautsprecher durch ein "Acoustic Display", sprich das OLED-Display vibriert, und fungiert so als großer Lautsprecher-Treiber – ein Prinzip, das man bereits von einigen Smart TVs und Monitoren kennt. Durch den Apple N1-Chip unterstützt das iPad mini nun Wi-Fi 7, Bluetooth 6 und Thread. Apple bewirbt wie gehabt eine Akkulaufzeit von zehn Stunden beim Web-Surfen.
Preise und Verfügbarkeit
Das neue Apple iPad mini kann ab dem 28. Oktober um 18:10 Uhr im Apple Online Store vorbestellt werden, die Auslieferung beginnt am 6. November. Das Basismodell mit 128 GB Speicher kostet 749 Euro, 70 Euro mehr als das direkte Vorgängermodell. Für die 256 GB Version veranschlagt Apple 879 Euro, das 512 GB Modell kostet 1.129 Euro. Für ein 5G-Modem müssen Käufer 170 Euro extra bezahlen, Nanotextur-Glas kostet 130 Euro extra.











