Insider: Apple stellt in Kürze MacBook Pro mit OLED-Touchscreen und iMac M6 vor

Apple hat für den 28. Oktober eine Produktpräsentation in Los Angeles angesetzt. Dort dürfte das Unternehmen sein erstes MacBook Pro mit Touchscreen vorstellen. Der überarbeitete Laptop soll ein OLED-Display, ein dünneres und leichteres Gehäuse sowie eine Displayaussparung im Stil der Dynamic Island erhalten. Laut Mark Gurman von Bloomberg bereitet Apple außerdem einen aktualisierten iMac mit neuem M6-Chip und zusätzlichen Farboptionen vor.
OLED, Touchscreen und Dynamic Island sollen MacBook Pro grundlegend verändern
Ein MacBook Pro mit Touchscreen wäre ein bedeutender Kurswechsel für Apple. Bislang hat der Hersteller seine Mac-Laptops nie mit berührungsempfindlichen Displays ausgestattet und die Touch-Bedienung Geräten wie dem iPad vorbehalten. Das neue MacBook Pro soll erneut in 14 und 16 Zoll erscheinen. Das vertraute Design dürfte dabei weitgehend erhalten bleiben, die Gehäuse sollen jedoch dünner und leichter werden.
Der Wechsel zu OLED dürfte tiefere Schwarzwerte und höhere Kontraste ermöglichen als die Mini-LED-Panels der aktuellen Modelle. Am oberen Displayrand soll zudem eine Aussparung im Stil der Dynamic Island neuerer iPhones sitzen. Sie würde die bisherige Notch ersetzen und Platz für interaktive Elemente bieten.
Berichten zufolge arbeitet Apple an Anpassungen für macOS, die eine natürlichere Touch-Bedienung ermöglichen sollen, ohne den Mac in ein übergroßes iPad zu verwandeln. Die Oberfläche soll sich daran anpassen, ob die Eingabe über den Bildschirm oder das Trackpad erfolgt. Beim Antippen einer Schaltfläche könnte beispielsweise ein Menü mit größeren Bedienelementen rund um den Finger erscheinen.
In den neuen OLED-Modellen sollen die bereits im März vorgestellten Prozessoren M5 Pro und M5 Max zum Einsatz kommen. Die wichtigsten Neuerungen wären damit das Display, das Gehäusedesign und die Eingabemöglichkeiten. Eine neue Chipgeneration ist dagegen nicht vorgesehen. Die teureren OLED-Panels könnten die Einstiegspreise gegenüber den aktuellen Modellen um bis zu umgerechnet rund 447 Euro anheben. In Deutschland beginnen die Preise derzeit bei 2.499 Euro für die 14-Zoll-Version und 2.999 Euro für das 16-Zoll-Modell.
Apple dürfte die bisherigen MacBook-Pro-Modelle mit Mini-LED-Displays zunächst weiter anbieten. Sie sollen eine Zeit lang parallel zu den neuen Touchscreen-Versionen als günstigere Alternative erhältlich bleiben. Am 28. Oktober könnte außerdem ein neues Einstiegsmodell des MacBook Pro vorgestellt werden. Dieses soll einen M6-Prozessor erhalten, aber weiterhin ein herkömmliches Display ohne OLED-Technik nutzen.
iMac M6 bekommt neue Farben
Neben dem MacBook Pro dürfte auch der iMac ein Update erhalten. Apple bereitet eine überarbeitete 24-Zoll-Version mit M6-Prozessor vor, die das aktuelle Modell aus dem Jahr 2024 mit M4-Chip ablösen soll.
Für den neuen All-in-One-PC sind Berichten zufolge zusätzliche Farboptionen geplant. Welche Farbtöne hinzukommen, ist bislang nicht bekannt. Abgesehen vom Prozessor und den Farben werden keine größeren Änderungen am Design erwartet.
Apple soll außerdem an einem iMac mit OLED-Display arbeiten. Bis zu dessen Veröffentlichung dürften allerdings noch mehrere Jahre vergehen.










