Apple hat die letzte Version des 12 Zoll MacBook mit Retina Display heute offiziell zur Liste der obsoleten Produkte hinzugefügt. Das bedeutet, dass Apple den Hardware-Support endgültig einstellt, und künftig weder selbst Reparaturen für das Notebook anbietet, noch Ersatzteile für unabhängige Reparatur-Dienstleister zur Verfügung stellt.
Diese Vorgehensweise ist für Apple nicht unüblich. In der Regel werden Produkte rund sieben Jahre nach dem letzten Verkauf im Apple Store als obsolet gekennzeichnet. Da Apple bis heute kein vergleichbares Produkt mehr auf den Markt gebracht hat, ist das Support-Ende des MacBooks aber bedeutend. Das Gerät ist ursprünglich im Jahr 2015 auf den Markt gekommen, und hat viele Innovationen mitgebracht, die das sehr dünne, leichte Design ermöglicht haben, vom haptischen Multitouch-Trackpad über USB-C bis hin zur berüchtigten Butterfly-Tastatur.
Mit einem Gewicht von nur 920 Gramm ist das Gerät 320 Gramm oder 26,2 Prozent leichter als das MacBook Neo (ca. 699 Euro auf Amazon), war aber trotzdem mit einer Tastaturbeleuchtung ausgestattet. Dass Apple keine neue Version des ultraleichten Laptops anbietet, ist schade, denn durch die effizienteren ARM-Chips moderner MacBooks könnte der Hersteller die wichtigsten Kritikpunkte des 12 Zoll MacBooks beheben. Denn wie unser ausführlicher Test des jüngsten Modells aus dem Jahr 2017 gezeigt hat, konnte die Performance des sparsamen Intel-Chips bis zuletzt nicht so recht überzeugen. Die sehr guten Lautsprecher, das exzellente Display und der lautlose Betrieb würden aber auch im Jahr 2026 noch eine gute Figur machen.









