Mit dem MacBook Air bietet Apple seit Jahren einen kompakten Alltagsrechner, der vollständig passiv gekühlt ist und dadurch keinerlei störende Lüftergeräusche produziert. Eine echte Windows-Alternative dazu gibt es leider immer noch nicht, doch der neue Microsoft Surface Laptop 13 kommt einem passiv gekühlten Gerät sehr nah.
Microsoft setzt auf einen neuen und effizienten Snapdragon X2 Prozessor mit 6 Kernen. Man muss den Chip schon über mehrere Minuten auslasten, um überhaupt ein leichtes Lüfterrauschen zu hören, im Alltag wird das jedoch praktisch niemals der Fall sein. Bei der reinen Leistung muss man jedoch klar sagen, dass der Snapdragon X2 (X2P-42-100) zwar eine ordentliche Alltagsperformance bietet, mit dem Apple M5 aber in keiner Weise mithalten kann, das gilt sowohl für die Prozessor- als auch für die Grafikleistung.
Bei der Ausstattung begegnen sich beide Geräte auf Augenhöhe. Der Surface Laptop punktet mit einer etwas besseren Tastatur, einem regulären USB-A-Anschluss und einem Touchscreen. Im Gegenzug spiegelt das Display des MacBook Air weniger stark und unterstützt den größeren P3-Farbraum, ein Unterschied, der im Alltag jedoch kaum ins Gewicht fällt. Beide Bildschirme sind zudem auf 60 Hz limitiert.
Zwar ist das Gehäuse des MacBook Air etwas schlanker, der Surface Laptop 13 kontert jedoch mit einer austauschbaren SSD und besseren Akkulaufzeiten. In unserem WLAN-Test bei 150 Nits hält der Microsoft-Laptop fast 19 Stunden durch; das MacBook Air macht knapp 3 Stunden früher schlapp. Selbst bei maximaler Helligkeit liegt der Surface Laptop mit rund 10,5 Stunden deutlich vor dem Apple-Konkurrenten, der nicht einmal 7 Stunden erreicht.
Alles in allem ist der neue Surface Laptop 13 eine gelungene Alternative zum MacBook Air, zumal auch die Preise fast identisch sind. Alle weiteren Informationen zum Surface Laptop 13 stehen in unserem ausführlichen Testbericht zur Verfügung.




