Wir testen aktuell den neuen Surface Laptop 13 von Microsoft, der in der zweiten Generation mit dem effizienten Snapdragon X2 Plus (X2P-42-100, 6 Kerne) ausgestattet ist. Dieser Chip kommt auch im komplett passiv gekühlten Surface Pro 12 zum Einsatz, wir hatten also kurz die Hoffnung, dass Microsoft auch im Surface Laptop 13 auf einen Lüfter verzichtet, um endlich mal eine wirkliche Alternative für Apples MacBook Air anzubieten.
Das ist aber leider nicht der Fall, obwohl das sicherlich möglich gewesen wäre. Allerdings können wir schon jetzt sagen, dass der Lüfter sehr selten anspringt und auch unter voller Last sehr ruhig bleibt. Weniger positiv gestaltet sich jedoch weiterhin der Zugang zu den Komponenten wie dem Lüfter oder der kompakten M.2-2242-SSD, denn hierfür muss die Oberseite der Baseunit inklusive der Tastatur entfernt werden und man muss Kabel lösen. Das ist kompliziert, aber zumindest lässt sich die SSD noch tauschen.
Beim Bildschirm bleibt Microsoft seiner Linie treu und verwendet einen IPS-Touchscreen im Seitenverhältnis von 3:2, der mit 500 Nits nun heller sein soll. Ein Wermutstropfen ist jedoch die Frequenz, die lediglich bei 60 Hz liegt. Auch hier ist das Convertible Surface Pro 12 wieder im Vorteil, da die Frequenz hier auf 90 Hz erhöht wurde.
Preislich orientiert sich der Surface Laptop 13 eindeutig am MacBook Air: Der Startpreis liegt bei 1.319 Euro für die Ausstattung mit 16 GB RAM und einer 256 GB großen SSD. Das ist deutlich mehr als noch beim Vorgängermodell, doch zumindest gibt es nun mindestens 16 GB RAM (beim alten Modell waren es 8 GB). Wir haben aktuell das Modell mit 512 GB SSD-Speicher im Test, das für 1.439 Euro erhältlich ist. Unser Testbericht wird in den kommenden Tagen veröffentlicht. Wenn Sie spezielle Fragen oder Anregungen zu diesem Gerät haben, hinterlassen Sie uns gerne einen Kommentar.




