Apple bietet mit seinen Prozessoren der M-Serie schon seit Jahren eine ARM-Plattform, die Prozessor, Grafikkarte und Arbeitsspeicher in einem Chip kombiniert. Vor allem der gemeinsame Arbeitsspeicher ist ein großer Vorteil, wenn man umfangreiche Video- oder Bildbearbeitung durchführt oder anspruchsvolle Modelle erstellt.
AMD hat vor zwei Jahren mit den Strix-Halo-Chips einen vergleichbaren Ansatz verfolgt, allerdings gibt es insgesamt nur wenige Geräte mit diesen Prozessoren. Nun folgt auch Nvidia diesem Beispiel und präsentiert mit dem RTX Spark N1X einen Chip, der eine ARM CPU mit einer Blackwell GPU und gemeinsamem Arbeitsspeicher kombiniert.
Es ist damit das erste Mal, dass man eine Nvidia-GPU mit gemeinsamem Arbeitsspeicher kombinieren kann. Bei der reinen CPU-Leistung schlägt sich der N1X zwar ordentlich, gegen Apples aktuellen M5 Pro und M5 Max hat er aber weder bei der Single-Core-Leistung noch der Multi-Core-Leistung oder der Effizienz eine Chance. Hier ist Apple einfach deutlich überlegen, natürlich muss man aber auch daran denken, dass es sich bereits um die fünfte Generation der M-Chips handelt. Bei der GPU-Leistung wendet sich das Blatt jedoch, denn hier kann die Blackwell-GPU zumindest den M5 Pro deutlich hinter sich lassen. Die M5-Max-GPU ist aber noch mal deutlich schneller
Bei der KI-Leistung konnten wir den N1X bisher nur mit dem M5 Pro vergleichen - unterm Strich ist die Performance hier recht ähnlich. Das Problem an der Sache ist allerdings der Preis: Obwohl Nvidia den N1X als Konkurrenten für den M5 Pro sieht, sind die MacBook-Pro-Modelle mit dem M5 Pro etwas günstiger.
Erst beim Bedarf von 128 GB RAM kann der N1X einen kleinen preislichen Vorteil erzielen, da diese Speichergröße bei Apple nur in Verbindung mit dem M5 Max erhältlich ist. Weitere Information stehen in unserem Analyse-Artikel des RTX Spark N1X zur Verfügung





