Mit dem ProArt P16 bietet Asus schon seit einigen Jahren einen vergleichsweise schlanken und leistungsstarken Multimedia-Laptop. Im letzten Jahr gab es zudem eine zusätzliche High-End-Variante mit einem 4K-Tandem OLED-Display und den beiden leistungsstarken GeForce-GPUs RTX 5080 und RTX 5090.
Beim diesjährigen ProArt P16 hat ASUS das Gehäuse nochmals kompakter und schlanker gestaltet und setzt auf die neuen Nvidia-RTX-Spark-Chips, die einen ARM-Prozessor mit einer GeForce-Grafikkarte kombinieren. Preislich sind die beiden Varianten sehr ähnlich, doch nicht für alle Nutzergruppen ist das neue Modell die bessere Wahl
Der neue NVIDIA RTX Spark N1X bietet zwar eine bessere CPU-Leistung als der AMD-Prozessor, doch die Grafikkarte liegt nur auf dem Niveau einer GeForce RTX 5070. Wer also die höchstmögliche Grafikleistung benötigt oder viel spielt, für den ist das letztjährige ProArt P16 eindeutig die bessere Wahl. Der neue RTX-Spark-Prozessor ist hingegen vor allem dann interessant, wenn man zusätzlich zum Gaming oder zur Content-Creation vermehrt KI-Modelle nutzt, da sich hier der gemeinsame Arbeitsspeicher bezahlt macht.
Ein weiterer Vorteil des RTX Spark liegt darin, dass er seine volle Leistung selbst im Akkubetrieb abrufen kann. Dadurch lassen sich komplexe Projekte auch problemlos unterwegs bearbeiten.
Die dedizierte Grafikkarte des letztjährigen P16 muss ihre Leistung im Akkubetrieb hingegen deutlich drosseln. Abschließend ist zu beachten, dass es aufgrund der ARM-Architektur nach wie vor zu Kompatibilitätsproblemen kommen kann, da noch nicht alle Programme oder Spiele kompatibel sind. Obwohl sich die Situation in den letzten zwei Jahren deutlich verbessert hat, empfiehlt sich vor dem Kauf eines ARM-Geräts zu prüfen, ob die gewünschte Software auch wirklich problemlos funktioniert. Für weitere Details stehen unsere ausführlichen Testberichte zu beiden ProArt-Modellen zur Verfügung.





