Nvidia könnte RTX 5080 24GB Launch im Januar verpassen

Der Launch der bislang unbestätigten Nvidia GeForce RTX 5080 mit 24GB Grafikspeicher könnte sich verzögern. Einem neuen Bericht zufolge haben die Boardpartner bis Ende Oktober noch keine Design-Kits für die Entwicklung der aufgerüsteten Grafikkarte erhalten. Damit ist der gerüchteweise für Januar 2027 geplante Termin fraglich.
Nvidia sollte die Designunterlagen zur RTX 5080 mit 24GB im Oktober an die Grafikkartenhersteller übermitteln. Bis zum Monatsende sind diese dort aber offenbar nicht eingegangen. Ohne die erforderlichen Informationen können die Boardpartner weder ihre Entwürfe fertigstellen noch die Tests und die Validierung vor der Massenproduktion abschließen. Ein Boardpartner hat zuvor erklärt, dass nach Erhalt der nötigen Designunterlagen mindestens sechs Wochen bis zum Verkaufsstart einer neuen Grafikkarte vergehen.
Bisherigen Gerüchten zufolge plant Nvidia eine 24GB-Version der RTX 5080, die im ersten Quartal 2027 sowohl das bisherige 16GB-Modell als auch das Spitzenmodell RTX 5090 ablösen soll. Frühere Berichte aus chinesischen Vertriebskanälen haben darauf hingedeutet, dass der Hersteller den Zeitplan vorgezogen hat und möglicherweise Dezember 2026 oder Januar 2027 anpeilt. Nach den neuesten Informationen erscheint ein Launch im Januar jedoch unwahrscheinlich.
Eine Vorstellung auf der CES 2027 vom 6. bis 9. Januar wäre weiterhin möglich. Dafür müssten noch keine verkaufsfertigen Grafikkarten vorliegen. Nvidia könnte die RTX 5080 mit 24GB also dort ankündigen und einige Wochen später in den Handel bringen.
Die Situation könnte die ohnehin angespannte Verfügbarkeit von Nvidias High-End-Grafikkarten weiter verschärfen. Die RTX 5080 und RTX 5090 sind bereits jetzt nur schwer zu angemessenen Preisen erhältlich. Berichten zufolge sind zudem die Lieferungen an die Boardpartner eingeschränkt worden. Da Nvidia die Ablösung der RTX 5080 mit 16GB (aktuell ab 2.000 Euro bei Amazon bestellbar) vorbereitet, könnten die aktuellen Modelle noch seltener verfügbar sein. Dadurch könnten die Preise in den kommenden zwei bis drei Monaten weiter steigen.










