Neues MacBook Pro: Dave2D äußert Zweifel am größten Vorteil des PROLED-XDR-Displays

Nach monatelangen Leaks und Gerüchten über MacBook-Pro-Modelle mit OLED-Displays hat Apple nun endlich das neue MacBook Pro 14 und MacBook Pro 16 vorgestellt. Die größte Neuerung ist das sogenannte PROLED-XDR-Display, ein Tandem-OLED-Panel mit einer Spitzenhelligkeit von 2.000 Nits. Darüber hinaus hat Apple die beiden MacBook-Pro-Modelle erstmals mit einer Touchscreen-Funktion ausgestattet. Damit sind sie die ersten MacBooks, die diese Eingabemethode unterstützen. YouTuber Dave2D ist allerdings noch nicht vollständig vom praktischen Nutzen überzeugt.
Apple gibt an, macOS für die Bedienung per Multi-Touch optimiert zu haben. Dave2D bestätigt diesen Eindruck und berichtet, dass die Benutzeroberfläche unter anderem durch angepasste Animationen die Navigation per Touchscreen erleichtert. Allerdings stellt er infrage, ob die Touchbedienung tatsächlich eine sinnvolle und hilfreiche Alternative zu den bisherigen Eingabemethoden darstellt. Als Beispiel nennt er die Videobearbeitung. Sämtliche Arbeitsschritte, die sich dabei über den Touchscreen erledigen lassen, könnten mit Maus oder Trackpad effizienter ausgeführt werden.
PROLED-XDR-Display scheint Fingerabdrücke regelrecht anzuziehen
Hinzu kommt das Problem mit Fingerabdrücken. Das neue MacBook Pro 14 und MacBook Pro 16 werden sowohl mit glänzender Displayoberfläche als auch mit einer Nanotextur-Beschichtung erhältlich sein. Während die glänzende Variante besonders schwer frei von Fingerabdrücken zu halten sein dürfte, zeigt Dave2D, dass auch das Nanotextur-Display für dieses Problem anfällig ist.
Fairerweise betrifft dieses Problem praktisch alle Notebooks mit Touchscreen. Dave2D berichtet außerdem, dass die Fingerabdrücke weniger störend ausfallen, als er zunächst erwartet hatte. Eine abschließende Bewertung ist daher erst möglich, wenn wir das neue PROLED-XDR-Display selbst testen konnten.
Es gibt allerdings durchaus Anwendungsbereiche, in denen die Touchbedienung einen erheblichen Unterschied machen kann. Entwickler von mobilen Apps können beispielsweise die Benutzeroberflächen ihrer Anwendungen künftig direkt über das berührungsempfindliche PROLED-XDR-Display testen.
Ein ausführlicher Test des neuen MacBook Pro 14 und MacBook Pro 16 folgt in Kürze. Bis dahin finden sich weitere Informationen in unserer Vorstellung der beiden Notebooks.
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