Dieses Alleskönner-Tablet samt matten OLED ist eine Gaming-Überraschung

Ein schlankes Tablet, das eigentlich für produktives und kreatives Arbeiten gedacht ist, mutiert in unserem Test zur echten Gaming-Überraschung. Nicht weil das Huawei MatePad Air (2026) mit HFR-Gaming beeindruckt, sondern weil das gerade einmal 5,3 Millimetern dünne Tablet in unseren Grafik-Benchmarks – um es diplomatisch auszudrücken – nicht sehr gut performt, allerdings bei aktuellen Android-Games durchaus überzeugen kann.
In Kombination mit dem klasse Display-Erlebnis, welches das MatePad Air mit seinem 12 Zoll großen PaperMatte-OLED bietet, dem starken Sound-Paket und guten Akkulaufzeiten ist es für Gelegenheitsgamer durchaus eine Option (UVP beginnt bei etwa 800 Euro, u.a. bei Amazon.de).
Das MatePad Air 2026 schafft bei Open-World-Game gute 60 fps
Das Herzstück des Huawei-Tablets ist ein hauseigener Kirin T93C, unterstützt von 12 GB RAM. In GPU-Benchmarks, wie dem GFX-Bench, kommt der Huawei-Chip lediglich auf magere 13 fps im 4K-Test.
Im Gaming-Alltag schlägt sich das MatePad Air aber überraschend gut. Spieleklassiker, wie Dead Trigger 2, laufen erwartbar stabil, allerdings auch PUBG Mobile mit hohen Grafikeinstellungen (UHD-Setting). Hier kommt das Huawei-Tablet auf konstante 40 fps.
Auch beim fordernden Open-World-Spiel Genshin Impact läuft das MatePad Air 2026 auf hohen Details richtig flüssig. Bei maximalen Grafik-Settings messen wir eine Framerate von 60 fps.
Einziger Wehrmutstropfen beim Mittelklasse-Tablet von Huawei, richtiges HFR-Gaming mit mehr als die 60 fps, ist nicht möglich.
Soundsystem der Extraklasse im Android-Tablet
Für die richtige Gaming-Atmosphäre sorgt das verbaute Soundsystem. Huawei trumpft mit seinen sechs Lautsprecher in unserem Test auf. Dank der hohen Lautstärke können selbst Schritte von Gegnern präzise geortet werden.
Damit der Spielspaß nicht nach kürzester Zeit vorbei ist, verbaut Huawei trotz des schlanken Designs einen 10.100 mAh starken Akku. Gepaart mit 66-Watt-Schnellladung ist die iPad Air-Alternative wieder recht zügig einsatzbereit.
Quelle(n)
Test zum MatePad Air 2026








