Notebookcheck

Test Apple MacBook Air 2020 M1 Entry - Apple M1 CPU demütigt Intel und AMD

Apple durch und durch. Der neue Einstieg in Apples Notebookwelt kommt mit dem eigenen, neuen ARM-Prozessor M1 im bekannten Gehäuse. Wie das Debüt in der Einstiegsklasse ausfällt und ob Apple wie die Windows-on-ARM-Geräte mit Softwarekompatibilität zu kämpfen hat, erfahren Sie in folgendem ausführlichen Testbericht.
Klaus Hinum, Andrea Grüblinger, 🇺🇸 🇳🇱 ...

Nach jahrelangen Gerüchten und einer Ankündigung im Juni ist es nun endlich soweit: Wir haben mit dem neuen MacBook Pro 13 und dem MacBook Air zwei Notebooks mit Apple-M1-Prozessor im Test. Besonders spannend ist das neue Air. Es bietet den gleichen starken M1-SoC wie das Pro-Modell, wird aber lüfterlos und damit auch lautlos gekühlt und kostet deutlich weniger. Nur bei der integrierten Grafikkarte muss man in der günstigsten Version mit einer Einschränkung leben. Hier hat Apple einen der acht Grafikkerne deaktiviert. Die maximalen Taktraten der GPU und CPU sind aber vergleichbar und im teureren Air-Modell mit größerer SSD bekommt man den achten Grafikkern auf Wunsch auch wieder. Für einen deftigen Aufpreis kann man den Apple-M1-SoC auch mit 16 GB RAM bestellen. Da der RAM direkt neben dem SoC auf dem Package sitzt, ist dieser nicht aufrüstbar.

Zwei direkte Konkurrenten gibt es aus dem eigenen Lager: Das MacBook Pro 13 bietet einen Lüfter für eine bessere Dauerlastperformance, eine Touchbar, einen größeren Akku (und auch Gehäuse) und ein etwas helleres Display. Unter dem Air positionieren sich die iPads mit optionalem Tastaturcover / Magic Keyboard. Hier bietet sich z.B. das gerade erneuerte iPad Air 4 mit Magic Keyboard als kompaktere Alternative an. In der 256-GB-Version ist man aber vom Preis schon in vergleichbaren Regionen und ein iPad Pro mit Tastatur wird nochmals teurer. Vorteil hier ist aber die optionale Stiftbedienung. Als billige Apple-Alternative könnte man auch das iPad 4 mit Tastatur-Cover nennen.

Bei den Windows-Notebooks gibt es zahlreiche Konkurrenten. Hier führen wir eine laufend aktualisierte Topliste aller Konkurrenten zum MacBook Air. Das wohl bekannteste Gerät ist das Dell XPS 13, in der neuesten Version 9310 auch mit Tiger Lake zu haben.

Unser Testgerät haben wir regulär im Handel erworben und uns für die günstigste Einstiegsversion mit 7-Kern GPU, 256 GB SSD und 8 GB RAM in silber entschieden.

Apple MacBook Air 2020 M1 Entry (MacBook Air Late 2020 Serie)
Prozessor
Apple M1 8 x 2.1 - 3.2 GHz
Hauptspeicher
8192 MB 
, LPDDR4X
Bildschirm
13.30 Zoll 16:10, 2560 x 1600 Pixel 227 PPI, IPS, spiegelnd: ja, 60 Hz
Massenspeicher
Apple SSD AP0256Q, 256 GB 
Anschlüsse
2 USB 3.1 Gen2, 2 Thunderbolt, 1 DisplayPort, Audio Anschlüsse: Headset, Helligkeitssensor
Netzwerk
Apple AirPort Extreme M1 (a/b/g/n = Wi-Fi 4/ac = Wi-Fi 5/ax = Wi-Fi 6), Bluetooth 5.0
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 16.1 x 304.1 x 212.4
Akku
49.9 Wh, 4380 mAh Lithium-Ion, Akkulaufzeit (laut Hersteller): 15 h
Betriebssystem
Apple OS X 11.0 Big Sur
Kamera
Primary Camera: 0.9 MPix
Sonstiges
Lautsprecher: Stereo, 12 Monate Garantie, Lüfterlos
Gewicht
1.272 kg, Netzteil: 172 g
Preis
1129 Euro
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

mögliche Konkurrenten im Vergleich

Bew.
Datum
Modell
Gewicht
Dicke
Größe
Auflösung
Preis ab
91 %
12.2020
Apple MacBook Air 2020 M1 Entry
M1, M1 7-Core GPU
1.3 kg16.1 mm13.30"2560x1600
88 %
10.2020
Dell XPS 13 9310 Core i7 FHD
i7-1165G7, Iris Xe G7 96EUs
1.3 kg14.8 mm13.40"1920x1200
88 %
10.2020
Lenovo ThinkPad X13 Yoga 20SX0004GE
i7-10510U, UHD Graphics 620
1.3 kg15.95 mm13.30"1920x1080
89 %
10.2019
Lenovo ThinkPad X395
R3 PRO 3300U, Vega 6
1.3 kg16.9 mm13.30"1920x1080
90 %
08.2020
Lenovo ThinkPad X13-20UGS00800
R7 PRO 4750U, Vega 7
1.3 kg16.9 mm13.30"1920x1080
91 %
11.2020
Apple iPad Air 2020
A14, A14 Bionic GPU
458 g6.1 mm10.90"2360x1640
89 %
05.2020
Apple iPad Pro 12.9 2020
A12Z Bionic, A12Z Bionic GPU
641 g5.9 mm12.90"2732x2048
85 %
10.2019
Apple iPad 7 2019
A10 Fusion, A10 Fusion GPU
483 g7.5 mm10.20"2160x1620

Gehäuse

Um es umgehend auf den Punkt zu bringen: nichts Neues. Apple hat sich nur um die inneren Werte gekümmert, äußerlich hat sich im Vergleich zu dem 2020 Refresh des MacBook Air nichts getan. Veraltet fallen hier aber nur die breiten Displayränder auf. In der Windows-Welt wurden diese schon deutlich geschrumpft - siehe XPS 13. Auch einen Touchscreen, der sich durch die Anpassungen von Big Sur und der Kompatibilität von IOS-Apps durchaus anbietet, sucht man vergeblich. Es bleiben aber die positiven Eigenschaften des Aluminium-Unibody-Chassis. Es ist sehr stabil, greift sich hochwertig an und gefällt mit seinem schlichten Design. Nicht umsonst gilt das Air als Stilikone und wurde von zahlreichen Firmen imitiert. Die scharfkantigen Ränder an der Vorderseite sind durch das dünner werdende Gehäuse auch kein Problem - im Gegensatz zu den Pro-Modellen.

Kleines Detail am Rande: Das zweite MacBook Air im Test (Aufpreismodell mit 8-Kern-GPU und 512-GB-SSD) quietscht leise beim Betätigen des Scharniers. Unser Entry-Testgerät zeigt dies nicht und wir kennen dies auch nicht von den vielen Testgeräten der vorigen Generationen.

Im Vergleich zur Konkurrenz zeigt sich, dass ein MacBook Air bei Größe und Gewicht in 2020 keine Maßstäbe mehr setzt. Es gibt deutlich dünnere und schmälere Notebooks. Das Dell XPS 13 kann bei vergleichbarem Gewicht in allen Dimensionen punkten.

Größenvergleich

312 mm 217 mm 16.9 mm 1.3 kg311.9 mm 217.2 mm 16.9 mm 1.3 kg310.4 mm 219 mm 15.95 mm 1.3 kg304.1 mm 212.4 mm 16.1 mm 1.3 kg296 mm 199 mm 14.8 mm 1.3 kg280.6 mm 214.9 mm 5.9 mm 641 g250.6 mm 174.1 mm 7.5 mm 483 g247.6 mm 178.5 mm 6.1 mm 458 g

Ausstattung

TB3 Netzwerk Brücke zu einem MBP16 schafft 15,4 GBit/s
TB3 Netzwerk Brücke zu einem MBP16 schafft 15,4 GBit/s

Wie üblich bietet das MacBook Air bei den Anschlüssen nur Magerkost. Erfreulicherweise unterstützen die beiden USB-C-Ports auf der linken Seite Thunderbolt 3, jedoch ist die Kompatibilität nicht auf dem Niveau, das wir von Intel-basierten Notebooks gewohnt sind. Zuerst das Positive: Beide Ports können zum Laden genutzt werden und funktionierten im Test mit verschiedensten Ladengeräten (MBP16, Anker, Philips USB-C Monitor) einwandfrei. Beide Ports können auch als DisplayPort genutzt werden, jedoch unterstützt der M1 im MacBook Air nur einen zusätzlichen Monitor. Im Test funktionierte 4K mit 60 Hz einwandfrei mit dem Philips Brilliance 329P9H und auch einem LG 4K Monitor. Ein Asus PB287Q lief jedoch in 4K nur mit 30 Hz und auch im Netz liest man hier von vereinzelten Problemen. Externes Thunderbolt-Zubehör ist derzeit auch noch nicht zuverlässig nutzbar. Externe Grafikkarten werden noch nicht unterstützt (anscheinend fehlt ein ARM-Treiber z.B. von AMD, getestet mit dem Mantiz Venus) und das Mantiz Titan TB Dock funktionierte bestenfalls teilweise und nicht zuverlässig. Auch die Datenraten von USB-3.2-Gen.-2-Geräten sind nicht vergleichbar mit Intel-basierenden Thunderbolt-Geräten. USB4 wird also anscheinend nur in der niedrigsten Version mit 10 GBit/s unterstützt, per Thunderbolt 3 sind aber höhere Datenraten (z.b. 15,4 GBit/s beim Netzwerktest) möglich.

Nicht zu vergessen ist der Headset-Port auf der rechten Seite, der mit guter Qualität (später dazu mehr) gefiel.

Links: 2x Thunderbolt 3 / USB 4 (10 GBit/s)
Links: 2x Thunderbolt 3 / USB 4 (10 GBit/s)
Rechts: Headset
Rechts: Headset

Kommunikation

Nur 80 MHz und daher 1200 MBit per WiFi 6
Nur 80 MHz und daher 1200 MBit per WiFi 6

Mit der Umstellung zum Apple M1 kommt nun auch endlich die Unterstützung für 802.11ax, auch bekannt als Wi-Fi 6. Im Test mit unserem Netgear Nighthawk Stream RAX120 konnte sich das Air aber nur mit 80 MHz und maximal 1200 MBit verbinden. Dadurch bleiben die Datenraten im Test sehr schwach für ein Wi-Fi-6-Gerät. Im Vergleich erreichte unsere Asus PCE-AX58BT-Wi-Fi-6-Karte (nutzt den Intel AX200 Chip) direkt im Anschluss 1.5 GBit/s. Im Vergleich zu den Konkurrenznotebooks zeigt sich beispielsweise das XPS 13 deutlichen im Vorteil. Verglichen zum Vorgängermodell (nur Wifi 5) gibt es kaum Vorteile, das iPad Air 4 kann aber immerhin noch leicht abgehängt werden (wahrscheinlich durch bessere Antennen).

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
Dell XPS 13 9310 Core i7 FHD
Intel Killer Wi-Fi 6 AX1650s
1439 (1386min - 1504max) MBit/s ∼100% +114%
Apple MacBook Air 2020 M1 Entry
Apple AirPort Extreme M1
672 (614min - 682max) MBit/s ∼47%
Durchschnittliche Apple AirPort Extreme M1
 
672 MBit/s ∼47% 0%
Durchschnitt der Klasse Subnotebook
  (30.9 - 1658, n=191)
666 MBit/s ∼46% -1%
Apple MacBook Air 2020 i5
802.11 a/b/g/n/ac
612 (576min - 636max) MBit/s ∼43% -9%
Apple iPad Air 2020
802.11 a/b/g/n/ac/ax
541 (500min - 571max) MBit/s ∼38% -19%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
Dell XPS 13 9310 Core i7 FHD
Intel Killer Wi-Fi 6 AX1650s
975 (786min - 1026max) MBit/s ∼100% +77%
Apple iPad Air 2020
802.11 a/b/g/n/ac/ax
645 (569min - 750max) MBit/s ∼66% +17%
Durchschnitt der Klasse Subnotebook
  (36 - 1614, n=191)
624 MBit/s ∼64% +13%
Apple MacBook Air 2020 M1 Entry
Apple AirPort Extreme M1
552 (257min - 620max) MBit/s ∼57%
Durchschnittliche Apple AirPort Extreme M1
 
552 MBit/s ∼57% 0%
Apple MacBook Air 2020 i5
802.11 a/b/g/n/ac
550 (546min - 561max) MBit/s ∼56% 0%
050100150200250300350400450500550600650700Tooltip
; iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10; iperf 3.1.3: Ø672 (614-682)
; iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10; iperf 3.1.3: Ø544 (257-620)

Webcam

Leider hat sich auch bei der Webcam nur wenig getan. Apple verbaut weiterhin das gleiche, mittelmäßige Kameramodul mit schwacher 720p-Auflösung. Nur der Apple-M1-Chip bietet eine verbesserte Bildverarbeitung, wodurch die Farben und Kontraste besser ausfallen können. Je nach Situation ist dies durchaus erkennbar.

Kunstlicht sehr hell
Kunstlicht sehr hell
Kunstlicht sehr dunkel
Kunstlicht sehr dunkel
Natürliches Licht
Natürliches Licht
Außenaufnahme
Außenaufnahme
Auflösungsverteilung
Auflösungsverteilung
Schärfe der Messpunkte
Schärfe der Messpunkte
ColorChecker
9.9 ∆E
14.4 ∆E
16.6 ∆E
11.2 ∆E
15.1 ∆E
12.1 ∆E
13.6 ∆E
10.4 ∆E
9.8 ∆E
9.7 ∆E
9.7 ∆E
11.1 ∆E
8 ∆E
8.5 ∆E
1.8 ∆E
8.5 ∆E
7.5 ∆E
11 ∆E
12.5 ∆E
10.3 ∆E
8.8 ∆E
12.5 ∆E
10.7 ∆E
7.7 ∆E
ColorChecker Apple MacBook Air 2020 M1 Entry: 10.47 ∆E min: 1.76 - max: 16.57 ∆E

Wartung

Weiterhin ist die Unterseite des Laptops per Pentalobe-Schrauben gesichert. Es gibt jedoch kaum Gründe ins Innere zu wollen, denn nur der Akku ist relativ leicht tauschbar. Einen Lüfter, den man warten sollte, gibt es nicht und alle Komponenten wie CPU, GPU, SSD, RAM und WLAN-Karte sind direkt auf dem Mainboard verlötet. Unsere Kollegen von iFixit haben das Gerät bereits zerlegt und die Unterschiede zum alten Air aufgezeigt.

Nur der Akku ist tauschbar im MacBook Air mit M1-CPU (Bild: iFixit)
Nur der Akku ist tauschbar im MacBook Air mit M1-CPU (Bild: iFixit)

Garantie

Apple bietet für alle seine Produkte eine einjährige Garantie inklusive Telefonhotline (auch für Softwareprobleme). Für eine längere Garantie hat man die Möglichkeit die teure Garantieerweiterung namens Apple Care abzuschließen (ebenfalls inklusive Hotline).

Eingabegeräte

Tastatur

Mechanisch hat sich bei der Tastatur im Vergleich zum Vorgängermodell nichts getan. Apple nutzt wieder die guten Scissor-Tasten, die bei der Mehrheit der Nutzer deutlich besser ankommen und auch zuverlässiger sein sollen. Mit 89 WPM im schnellen Type-Test erreichte der Autor ein sehr gutes Ergebnis ohne Eingewöhnung (obwohl er ein Fan der alten Butterfly-Tasten war). Hub, Größe und Layout sind für Apple-Nutzer also weiterhin ideal. Windows-Nutzer müssen sich jedoch wie bisher umgewöhnen und die fehlende Beschriftung mancher Sondertasten (z.B. die Klammern []{} beim deutschen Layout) nervt weiterhin.

Im Vergleich zum MacBook Pro 13 muss das Air auf die Touchbar "verzichten" und bietet traditionelle F1 - F12 bzw. Funktionskeys. Kein großer Nachteil, wenn man die Touchbar nicht für Widgets nutzen möchte.

Touchpad

Auch hier gibt es keine Änderungen, wir wüssten aber auch nicht welche Verbesserungen man hier noch vornehmen könnte. Das Glas-Touchpad mit Vibrationsmotor funktioniert bis in die Ecken perfekt. Weiterhin sucht das Touchpad in der Windows-Welt seinesgleichen. Bei den größeren Notebook-Modellen ändert Apple nur die Größe des Trackpads, gegenüber dem Magic Keyboard der iPad-Serie ist es aber deutlich besser.

Display

Subpixelstruktur, keine matte Oberfläche
Subpixelstruktur
Kaum Backlight Bleeding
Kaum Backlight Bleeding

Beim Bildschirm gibt es laut Apple ebenfalls leichte Änderungen. Es nutzt zwar immer noch die gleiche 16:10-Auflösung mit 2560x1600 Pixeln, bietet aber nun eine leicht erhöhte maximale Helligkeit und einen größeren Farbraum. Die höhere Helligkeit können wir nachvollziehen, den P3-Farbraum schafft unser Testgerät unter den Messbedingungen aber nicht (MobileForge IOS App aber auch per Browser getestet). Im Konkurrenzvergleich sind die iPads deutlich heller und auch das XPS 13 kann eine spürbar höhere Maximalhelligkeit abrufen. Die Thinkpad sind in dieser Disziplin wie üblich leider unterlegen. Der relativ hohe Schwarzwert führt leider nur zu einem durchschnittlichen Kontrast von 1000:1.

391
cd/m²
402
cd/m²
391
cd/m²
402
cd/m²
417
cd/m²
398
cd/m²
389
cd/m²
381
cd/m²
381
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 417 cd/m² Durchschnitt: 394.7 cd/m² Minimum: 4.4 cd/m²
Ausleuchtung: 91 %
Helligkeit Akku: 417 cd/m²
Kontrast: 1069:1 (Schwarzwert: 0.39 cd/m²)
ΔE Color 1.12 | 0.6-29.43 Ø5.7, calibrated: 0.77
ΔE Greyscale 1.7 | 0.64-98 Ø5.9
99.8% sRGB (Calman 2D)
Gamma: 2207
Apple MacBook Air 2020 M1 Entry
IPS, 2560x1600, 13.30
Dell XPS 13 9310 Core i7 FHD
Sharp LQ134N1, IPS, 1920x1200, 13.40
Lenovo ThinkPad X13 Yoga 20SX0004GE
N133HCG-GR3, IPS, 1920x1080, 13.30
Lenovo ThinkPad X395
LP133WF7-SPB1, IPS, 1920x1080, 13.30
Lenovo ThinkPad X13-20UGS00800
B133HAK01.1, IPS LED, 1920x1080, 13.30
Apple iPad Air 2020
IPS, 2360x1640, 10.90
Apple iPad Pro 12.9 2020
Liquid Retina Display, IPS, 2732x2048, 12.90
Apple iPad 7 2019
IPS, 2160x1620, 10.20
Response Times
-64%
-44%
-50%
-49%
-25%
-31%
4%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
31 (14, 17)
52 (27.6, 24.4)
-68%
56 (26.8, 29.2)
-81%
55 (26, 29)
-77%
56.8 (29.2, 27.6)
-83%
46.8 (23.6, 23.2)
-51%
46.8 (18.4, 28.4)
-51%
38 (19, 19)
-23%
Response Time Black / White *
26.1 (14.9, 11.2)
33.2 (19.2, 14)
-27%
28 (11.2, 16.8)
-7%
32 (18, 14)
-23%
30 (16.8, 13.2)
-15%
25.6 (12.4, 13.2)
2%
24.4 (8.4, 16)
7%
18 (7, 11)
31%
PWM Frequency
118000 (49, 155)
2475 (20)
-98%
58820 (13)
-50%
Bildschirm
-56%
-12%
-46%
-110%
3%
10%
11%
Helligkeit Bildmitte
417
543.3
30%
401
-4%
356
-15%
331
-21%
509
22%
625
50%
499
20%
Brightness
395
524
33%
383
-3%
336
-15%
315
-20%
486
23%
599
52%
470
19%
Brightness Distribution
91
92
1%
91
0%
88
-3%
90
-1%
93
2%
87
-4%
87
-4%
Schwarzwert *
0.39
0.38
3%
0.16
59%
0.16
59%
0.21
46%
0.39
-0%
0.47
-21%
0.49
-26%
Kontrast
1069
1430
34%
2506
134%
2225
108%
1576
47%
1305
22%
1330
24%
1018
-5%
DeltaE Colorchecker *
1.12
3.02
-170%
2.6
-132%
3.6
-221%
6.1
-445%
1.3
-16%
1.3
-16%
0.97
13%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
2.71
7.61
-181%
4.2
-55%
5.5
-103%
10
-269%
2.8
-3%
2.7
-0%
1.98
27%
Colorchecker DeltaE2000 calibrated *
0.77
1.23
-60%
0.9
-17%
1.11
-44%
1.2
-56%
DeltaE Graustufen *
1.7
5
-194%
3.3
-94%
4.7
-176%
6.3
-271%
2.2
-29%
1.8
-6%
0.9
47%
Gamma
2207 0%
2.02 109%
2.01 109%
2.92 75%
2.77 79%
2.21 100%
2.23 99%
2.135 103%
CCT
6870 95%
6550 99%
6076 107%
6222 104%
6938 94%
6833 95%
6765 96%
6571 99%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
66.8
62.7
61
60.7
99.3
Color Space (Percent of sRGB)
99.6
98.1
96
95.4
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
-60% / -58%
-28% / -18%
-48% / -46%
-80% / -99%
-11% / -3%
-11% / -1%
8% / 10%

* ... kleinere Werte sind besser

Die Farbgenauigkeit des Panels ist in unseren Tests hervorragend. Sowohl die Farbtests als auch die Graustufen sind deutlich besser als bei der Windows-Konkurrenz. Daher eignet sich das Display sehr gut für Fotografen und sonstige Anwendungen die auf Farbechtheit angewiesen sind. Diese sollten ihr Display aber auch regelmäßig neu kalibrieren und testen. Hier mussten wir z.B. die Erfahrung machen, dass ältere Hardware nicht mehr unterstützt wird und es zu Kompatibilitätsproblemen mit dem M1 kommen kann.

Der sRGB Farbraum wird praktisch vollständig abgedeckt und DCI P3 (unter daVinci Resolve) zu 98,2%. Tests per MobileForge oder Browser laufen üblicherweise nur im sRGB Farbraum. Die X-Rite Software läuft leider derzeit noch nicht auf den neuen M1-Macs, per datacolor SypderX konnten wir das MacBook aber trotzdem Kalibrieren und nochmal deutlich bessere DeltaE-Werte erzielen.

ColorChecker (MobileForge)
ColorChecker (MobileForge)
Graustufen (MobileForge)
Graustufen (MobileForge)
Gamut sRGB (MobileForge)
Gamut sRGB (MobileForge)
Gamut DCI P3 (MobileForge)
Gamut DCI P3 (MobileForge)
Gamut per DisplayCal (Browser)
Gamut per DisplayCal (Browser)
Kalibrierung mittels SpyderX
Kalibrierung mittels SpyderX
Graustufen (kalibriert per SpyderX)
Graustufen (kalibriert per SpyderX)
ColorChecker (kalibriert per SpyderX)
ColorChecker (kalibriert per SpyderX)

Wie üblich ist das per Glasscheibe geschützte Display spiegelnd. Jedoch ist eine spezielle Beschichtung aufgetragen, die störende Reflexionen reduzieren soll. Trotzdem sollte man tunlichst helle Lichtquellen von hinten vermeiden. Die Helligkeit reicht auch nur für schattige Verhältnisse, bei direkter Sonneneinstrahlung wird es mühsam.

Outdoor Winter
Outdoor Winter
Direkte Sonnenreflektion
Direkte Sonnenreflektion

Zum Stromsparen nutzt Apple ein PWM mit sehr hoher Frequenz von 117 kHz bis zu ca 50% Helligkeit (also etwa 160 cd/m2). Darüber können wir ein leichtes Flackern mit 60 Hz messen, das aber nur eine sehr geringe Helligkeitsschwankung aufweist (mit und ohne Netzkabel). Beides sollte aber nur für die wenigsten Nutzer zu Beschwerden führen.

Die Response-Zeiten des Displays sind für ein IPS-Display gut, im Schnitt aller von uns getesteten Displays aber nur durchschnittlich. Im täglichen Arbeitseinsatz gibt es hier aber keinerlei Einschränkungen.

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiß
26.1 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 14.9 ms steigend
↘ 11.2 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind mittelmäßig und dadurch für Spieler eventuell zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 52 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (24.4 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
31 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 14 ms steigend
↘ 17 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 23 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (38.7 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM festgestellt 118000 Hz ≤ 49 % Helligkeit
≤ 155 cd/m² Helligkeit

Das Display flackert mit 118000 Hz (höchstwahrscheinlich durch Pulsweitenmodulation PWM) bei einer eingestellten Helligkeit von 49 % (155 cd/m²) und darunter. Darüber sollte es zu keinem Flackern kommen.

Die Frequenz von 118000 Hz ist sehr hoch und sollte daher auch bei empfindlichen Personen zu keinen Problemen führen.

Die Helligkeitsschwankungen traten im Test auch bei hoher Helligkeit auf und betrifft daher die meisten Anwendungsfälle.

Im Vergleich: 51 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9725 (Minimum 5, Maximum 142900) Hz.

Dank IPS-Panel bleibt das Bild auch von extremen Blickwinkeln aus stabil und hält die Helligkeit relativ gut.

Leistung

Wichtigste Neuerung ist natürlich der Apple-M1-SoC. Damit integriert nun Apple auch erstmals in Notebooks eigene Prozessor- und Grafikeinheiten. Da die Architektur von x86 auf ARM wechselt, müssen alte Programme unter MacOS emuliert werden (Rosetta 2), wodurch einiges an Performance verloren geht. Dafür gewinnt man nun die Kompatibilität zu IOS-Programmen, die ohne Emulation laufen. Leider sperren einige Anbieter ihre Apps zur Verwendung unter MacOS, wodurch nicht die volle Softwarebibliothek des iPads verfügbar ist. Hier ist auch der fehlende Touchscreen ein Kriterium. Direkt am Chip integriert ist auch der LPDDR4X-4266 Hauptspeicher als Unified Memory mit entweder 8 oder 16 GB. Vorteil der Unified-Memory-Architektur ist, dass CPU und GPU gleichzeitig auf den Speicher zugreifen können und auch nicht geteilte Elemente kopieren müssen (wie bisher).

Prozessor

Cinebench R23 10min Loop MHz
Cinebench R23 10min Loop MHz

Die wichtigste Neuerung ist der integrierte Prozessor im M1-SoC. Er bietet vier schnelle und große Firestorm-Kerne mit bis zu 3,2 GHz (P-Cluster) und vier Stromsparkerne mit Codename Icestorm (bis zu 2,1 GHz, E-Cluster). Alle acht Kerne können gleichzeitig genutzt werden, bei geringer Last laufen aber nur die Icestorm-Kerne und sorgen für hohe Akkulaufzeiten. Im Unterschied zum MacBook Pro gibt es im Air keinen Lüfter und nur einen passiven Kühlblock. Dies wirkt sich deutlich auf längere Lasten aus. Daher gilt es bei den Tests nun zu unterscheiden: Native Ausführung oder Rosetta 2 Emulation und kurze oder längere Lasten.

Bei den Cinebench-Schleifen sieht man sofort das Throttling des M1. Nach dem ersten Durchlauf fällt die Performance im Cinebench R23 um 8% ab, aber pendelt sich dann nach 6 Durchläufen bei 12% Verlust ein. Für eine passive Kühlung und das hohe Niveau eigentlich nicht schlecht. Das MacBook Pro 13 kann dank aktiven Lüftern die Performance halten. Im Vergleich zur Konkurrenz von Intel kann sich der M1 sogar bei Rosetta 2 emulierten Benchmarks auf das Niveau eines Tiger Lake i7-1165G7 setzen. Im Vergleich zum alten MacBook Air (selbst mit Core i5) spielt der M1 in einer anderen Liga - sehr beeindruckend.

Cinebench R15 Loop (emuliert via Rosetta 2)

010203040506070809010011012013014015016017018019020021022023024025026027028029030031032033034035036037038039040041042043044045046047048049050051052053054055056057058059060061062063064065066067068069070071072073074075076077078079080081082083084085086087088089090091092093094095096097098099010001010102010301040105010601070Tooltip
Apple MacBook Air 2020 M1 Entry Apple M1, Apple M1; Rosetta 2: Ø843 (817.01-1020.12)
Apple MacBook Pro 13 2020 2GHz i5 10th-Gen Intel Core i5-1038NG7, Intel Core i5-1038NG7: Ø761 (725.23-768.15)
Apple MacBook Pro 15 2018 (2.6 GHz, 560X) Intel Core i7-8850H, Intel Core i7-8850H; macOS Software Update: Ø1006 (962.51-1065.02)
Apple MacBook Pro 15 2018 (2.6 GHz, 560X) Intel Core i7-8850H, Intel Core i7-8850H; macOS Software Update 2: Ø1031 (1009-1058)
Apple MacBook Pro 15 2018 (2.6 GHz, 560X) Intel Core i7-8850H, Intel Core i7-8850H; macOS Catalina 10.15.5: Ø901 (863-971)
Apple MacBook Pro 15 2018 (2.6 GHz, 560X) Intel Core i7-8850H, Intel Core i7-8850H; macOS: Ø832 (773-940)
Apple MacBook Air 2020 i5 Intel Core i5-1030NG7, Intel Core i5-1030NG7; macOS 10.15: Ø401 (363.09-448.1)
Apple MacBook Air 2020 i3 Intel Core i3-1000NG4, Intel Core i3-1000NG4: Ø297 (292.93-332.83)
Intel Reference Design Laptop 28W Intel Core i7-1185G7, Intel Core i7-1185G7: Ø853 (754.55-866.1)

Cinebench R23 Loop (nativ)

0250500750100012501500175020002250250027503000325035003750400042504500475050005250550057506000625065006750700072507500775080008250850087509000925095009750Tooltip
Apple MacBook Air 2020 M1 Entry Apple M1, Apple M1: Ø6512 (6401.387-7409.305)
Lenovo Yoga 9i 14ITL5 Intel Core i5-1135G7, Intel Core i5-1135G7: Ø4938 (4898.292-5097.061)
Apple MacBook Pro 16 2019 i9 5500M Intel Core i9-9880H, Intel Core i9-9880H; macOS 11.0.1: Ø8710 (8681.116-8746.742)
Xiaomi RedmiBook 16 R5 AMD Ryzen 5 4500U, AMD Ryzen 5 4500U: Ø5822 (5646.52-5919.928)
MSI Prestige 14 Evo A11M-056US Intel Core i7-1185G7, Intel Core i7-1185G7: Ø5701 (5662.55-5906.76)
Lenovo Yoga Slim 7-14ARE AMD Ryzen 7 4800U, AMD Ryzen 7 4800U: Ø9038 (8462.225-9762.064)
Performance Rating: Percent
Cinebench R20: CPU (Single Core) | CPU (Multi Core)
Cinebench R15: CPU Single 64Bit | CPU Multi 64Bit
Blender 2.79: BMW27 CPU
7-Zip 18.03: 7z b 4 -mmt1 | 7z b 4
Geekbench 5.3: 64 Bit Single-Core Score | 64 Bit Multi-Core Score
R Benchmark 2.5: Overall mean
Performance Rating
Durchschnittliche Apple M1
 
80.4 pt ∼80%
Apple MacBook Air 2020 M1 Entry
Apple M1
79.7 pt ∼80%
Lenovo ThinkPad X13-20UGS00800
AMD Ryzen 7 PRO 4750U
79.7 pt ∼80%
Intel Reference Design Laptop 28W -2!
Intel Core i7-1185G7
77.6 pt ∼78%
Razer Blade Stealth i7-1165G7 GTX 1650 Ti Max-Q
Intel Core i7-1165G7
75.7 pt ∼76%
Dell XPS 13 9310 Core i7 FHD
Intel Core i7-1165G7
74.1 pt ∼74%
Lenovo ThinkPad X13 Yoga 20SX0004GE
Intel Core i7-10510U
55.6 pt ∼56%
Durchschnitt der Klasse Subnotebook
 
48.6 pt ∼49%
Apple MacBook Air 2020 i5
Intel Core i5-1030NG7
40.8 pt ∼41%
Apple MacBook Air 2020 i3
Intel Core i3-1000NG4
34.4 pt ∼34%
Cinebench R20 / CPU (Single Core)
Intel Reference Design Laptop 28W
Intel Core i7-1185G7
580 Points ∼100% +45%
Razer Blade Stealth i7-1165G7 GTX 1650 Ti Max-Q
Intel Core i7-1165G7
569 Points ∼98% +42%
Dell XPS 13 9310 Core i7 FHD
Intel Core i7-1165G7
559 Points ∼96% +39%
Lenovo ThinkPad X13-20UGS00800
AMD Ryzen 7 PRO 4750U
475 Points ∼82% +18%
Lenovo ThinkPad X13 Yoga 20SX0004GE
Intel Core i7-10510U
415 Points ∼72% +3%
Durchschnittliche Apple M1
  (401 - 406, n=2)
404 Points ∼70% +1%
Apple MacBook Air 2020 M1 Entry
Apple M1
401 Points ∼69%
Durchschnitt der Klasse Subnotebook
  (73 - 583, n=86)
382 Points ∼66% -5%
Apple MacBook Air 2020 i5
Intel Core i5-1030NG7
375 Points ∼65% -6%
Apple MacBook Air 2020 i5
Intel Core i5-1030NG7
330 Points ∼57% -18%
Apple MacBook Air 2020 i3
Intel Core i3-1000NG4
348 Points ∼60% -13%
Cinebench R20 / CPU (Multi Core)
Lenovo ThinkPad X13-20UGS00800
AMD Ryzen 7 PRO 4750U
2935 Points ∼100% +58%
Intel Reference Design Laptop 28W
Intel Core i7-1185G7
2214 Points ∼75% +19%
Razer Blade Stealth i7-1165G7 GTX 1650 Ti Max-Q
Intel Core i7-1165G7
2025 Points ∼69% +9%
Durchschnittliche Apple M1
  (1863 - 2109, n=2)
1986 Points ∼68% +7%
Dell XPS 13 9310 Core i7 FHD
Intel Core i7-1165G7
1913 Points ∼65% +3%
Apple MacBook Air 2020 M1 Entry
Apple M1
1863 Points ∼63%
Durchschnitt der Klasse Subnotebook
  (110 - 3839, n=87)
1407 Points ∼48% -24%
Lenovo ThinkPad X13 Yoga 20SX0004GE
Intel Core i7-10510U
1239 Points ∼42% -33%
Apple MacBook Air 2020 i5
Intel Core i5-1030NG7
987 Points ∼34% -47%
Apple MacBook Air 2020 i5
Intel Core i5-1030NG7
764 Points ∼26% -59%
Apple MacBook Air 2020 i3
Intel Core i3-1000NG4
587 Points ∼20% -68%
Cinebench R15 / CPU Single 64Bit
Intel Reference Design Laptop 28W
Intel Core i7-1185G7
224 Points ∼100% +8%
Razer Blade Stealth i7-1165G7 GTX 1650 Ti Max-Q
Intel Core i7-1165G7
219 Points ∼98% +5%
Dell XPS 13 9310 Core i7 FHD
Intel Core i7-1165G7
218 Points ∼97% +5%
Apple MacBook Air 2020 M1 Entry
Apple M1
208 Points ∼93%
Durchschnittliche Apple M1
  (208 - 208, n=2)
208 Points ∼93% 0%
Lenovo ThinkPad X13-20UGS00800
AMD Ryzen 7 PRO 4750U
184 Points ∼82% -12%
Lenovo ThinkPad X13 Yoga 20SX0004GE
Intel Core i7-10510U
171 Points ∼76% -18%
Apple MacBook Air 2020 i3
Intel Core i3-1000NG4
141 Points ∼63% -32%
Apple MacBook Air 2020 i5
Intel Core i5-1030NG7
140 Points ∼63% -33%
Durchschnitt der Klasse Subnotebook
  (20 - 221, n=347)
125 Points ∼56% -40%
Cinebench R15 / CPU Multi 64Bit
Lenovo ThinkPad X13-20UGS00800
AMD Ryzen 7 PRO 4750U
1287 (1057.08min - 1287.21max) Points ∼100% +26%
Durchschnittliche Apple M1
  (1020 - 1070, n=2)
1045 Points ∼81% +2%
Apple MacBook Air 2020 M1 Entry
Apple M1
1020 (817min - 1020max) Points ∼79%
Intel Reference Design Laptop 28W
Intel Core i7-1185G7
966 Points ∼75% -5%
Intel Reference Design Laptop 28W
Intel Core i7-1185G7
866 (754.55min - 866.1max) Points ∼67% -15%
Razer Blade Stealth i7-1165G7 GTX 1650 Ti Max-Q
Intel Core i7-1165G7
824 (791.78min - 824.28max) Points ∼64% -19%
Dell XPS 13 9310 Core i7 FHD
Intel Core i7-1165G7
818 Points ∼64% -20%
Lenovo ThinkPad X13 Yoga 20SX0004GE
Intel Core i7-10510U
529 (524.76min - 529.32max) Points ∼41% -48%
Apple MacBook Air 2020 i5
Intel Core i5-1030NG7
448 (363min - 448max) Points ∼35% -56%
Durchschnitt der Klasse Subnotebook
  (32 - 1674, n=362)
414 Points ∼32% -59%
Apple MacBook Air 2020 i3
Intel Core i3-1000NG4
333 (293min - 333max) Points ∼26% -67%
Blender 2.79 / BMW27 CPU
Apple MacBook Air 2020 i3
Intel Core i3-1000NG4
1814 Seconds * ∼100% -375%
Apple MacBook Air 2020 i5
Intel Core i5-1030NG7
1310 Seconds * ∼72% -243%
Durchschnitt der Klasse Subnotebook
  (4.2 - 6277, n=76)
1097 Seconds * ∼60% -187%
Lenovo ThinkPad X13 Yoga 20SX0004GE
Intel Core i7-10510U
838 Seconds * ∼46% -119%
Dell XPS 13 9310 Core i7 FHD
Intel Core i7-1165G7
632 Seconds * ∼35% -65%
Razer Blade Stealth i7-1165G7 GTX 1650 Ti Max-Q
Intel Core i7-1165G7
575 Seconds * ∼32% -51%
Intel Reference Design Laptop 28W
Intel Core i7-1185G7
545 Seconds * ∼30% -43%
Lenovo ThinkPad X13-20UGS00800
AMD Ryzen 7 PRO 4750U
403 Seconds * ∼22% -5%
Apple MacBook Air 2020 M1 Entry
Apple M1
382 Seconds * ∼21%
Durchschnittliche Apple M1
 
382 Seconds * ∼21% -0%
7-Zip 18.03 / 7z b 4 -mmt1
Apple MacBook Air 2020 M1 Entry
Apple M1
5441 MIPS ∼100%
Durchschnittliche Apple M1
 
5441 MIPS ∼100% 0%
Intel Reference Design Laptop 28W
Intel Core i7-1185G7
5368 MIPS ∼99% -1%
Dell XPS 13 9310 Core i7 FHD
Intel Core i7-1165G7
5283 MIPS ∼97% -3%
Razer Blade Stealth i7-1165G7 GTX 1650 Ti Max-Q
Intel Core i7-1165G7
5217 MIPS ∼96% -4%
Lenovo ThinkPad X13 Yoga 20SX0004GE
Intel Core i7-10510U
4542 MIPS ∼83% -17%
Lenovo ThinkPad X13-20UGS00800
AMD Ryzen 7 PRO 4750U
4438 MIPS ∼82% -18%
Durchschnitt der Klasse Subnotebook
  (1653 - 15198, n=72)
4181 MIPS ∼77% -23%
Apple MacBook Air 2020 i5
Intel Core i5-1030NG7
3472 MIPS ∼64% -36%
Apple MacBook Air 2020 i3
Intel Core i3-1000NG4
3438 MIPS ∼63% -37%
7-Zip 18.03 / 7z b 4
Lenovo ThinkPad X13-20UGS00800
AMD Ryzen 7 PRO 4750U
37081 MIPS ∼100% +7%
Apple MacBook Air 2020 M1 Entry
Apple M1
34614 MIPS ∼93%
Durchschnittliche Apple M1
 
34614 MIPS ∼93% 0%
Intel Reference Design Laptop 28W
Intel Core i7-1185G7
25086 MIPS ∼68% -28%
Razer Blade Stealth i7-1165G7 GTX 1650 Ti Max-Q
Intel Core i7-1165G7
23460 MIPS ∼63% -32%
Dell XPS 13 9310 Core i7 FHD
Intel Core i7-1165G7
20843 MIPS ∼56% -40%
Durchschnitt der Klasse Subnotebook
  (2692 - 44827, n=72)
18049 MIPS ∼49% -48%
Lenovo ThinkPad X13 Yoga 20SX0004GE
Intel Core i7-10510U
16330 MIPS ∼44% -53%
Apple MacBook Air 2020 i5
Intel Core i5-1030NG7
10924 MIPS ∼29% -68%
Apple MacBook Air 2020 i3
Intel Core i3-1000NG4
7921 MIPS ∼21% -77%
Geekbench 5.3 / 64 Bit Single-Core Score
Durchschnittliche Apple M1
  (1727 - 1745, n=4)
1736 Points ∼100% +1%
Apple MacBook Air 2020 M1 Entry
Apple M1
1727 Points ∼99%
Razer Blade Stealth i7-1165G7 GTX 1650 Ti Max-Q
Intel Core i7-1165G7
1551 Points ∼89% -10%
Dell XPS 13 9310 Core i7 FHD
Intel Core i7-1165G7
1547 Points ∼89% -10%
Lenovo ThinkPad X13 Yoga 20SX0004GE
Intel Core i7-10510U
1209 Points ∼70% -30%
Apple MacBook Air 2020 i5
Intel Core i5-1030NG7
1167 Points ∼67% -32%
Apple MacBook Air 2020 i5
Intel Core i5-1030NG7
1010 Points ∼58% -42%
Lenovo ThinkPad X13-20UGS00800
AMD Ryzen 7 PRO 4750U
1157 Points ∼67% -33%
Apple MacBook Air 2020 i3
Intel Core i3-1000NG4
1096 Points ∼63% -37%
Durchschnitt der Klasse Subnotebook
  (310 - 1740, n=72)
1067 Points ∼61% -38%
Geekbench 5.3 / 64 Bit Multi-Core Score
Durchschnittliche Apple M1
  (7570 - 7710, n=4)
7612 Points ∼100% 0%
Apple MacBook Air 2020 M1 Entry
Apple M1
7578 Points ∼100%
Dell XPS 13 9310 Core i7 FHD
Intel Core i7-1165G7
5682 Points ∼75% -25%
Lenovo ThinkPad X13-20UGS00800
AMD Ryzen 7 PRO 4750U
5600 Points ∼74% -26%
Razer Blade Stealth i7-1165G7 GTX 1650 Ti Max-Q
Intel Core i7-1165G7
5586 Points ∼73% -26%
Durchschnitt der Klasse Subnotebook
  (591 - 7590, n=72)
3721 Points ∼49% -51%
Lenovo ThinkPad X13 Yoga 20SX0004GE
Intel Core i7-10510U
3637 Points ∼48% -52%
Apple MacBook Air 2020 i5
Intel Core i5-1030NG7
2881 Points ∼38% -62%
Apple MacBook Air 2020 i5
Intel Core i5-1030NG7
2539 Points ∼33% -66%
Apple MacBook Air 2020 i3
Intel Core i3-1000NG4
2028 Points ∼27% -73%
R Benchmark 2.5 / Overall mean
Apple MacBook Air 2020 i5
Intel Core i5-1030NG7
0.922 sec * ∼100% -26%
Apple MacBook Air 2020 i5
Intel Core i5-1030NG7
0.909 sec * ∼99% -24%
Apple MacBook Air 2020 i3
Intel Core i3-1000NG4
0.918 sec * ∼100% -25%
Durchschnitt der Klasse Subnotebook
  (0.554 - 2.43, n=61)
0.84 sec * ∼91% -15%
Apple MacBook Air 2020 M1 Entry
Apple M1
0.732 sec * ∼79%
Durchschnittliche Apple M1
 
0.732 sec * ∼79% -0%
Lenovo ThinkPad X13 Yoga 20SX0004GE
Intel Core i7-10510U
0.679 sec * ∼74% +7%
Lenovo ThinkPad X13-20UGS00800
AMD Ryzen 7 PRO 4750U
0.613 sec * ∼66% +16%
Dell XPS 13 9310 Core i7 FHD
Intel Core i7-1165G7
0.586 sec * ∼64% +20%
Intel Reference Design Laptop 28W
Intel Core i7-1185G7
0.571 sec * ∼62% +22%
Razer Blade Stealth i7-1165G7 GTX 1650 Ti Max-Q
Intel Core i7-1165G7
0.568 sec * ∼62% +22%

* ... kleinere Werte sind besser

Cinebench R15 CPU Single 64Bit
208 Points
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
90 fps
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
99.5 %
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
1020 Points
Hilfe

System Performance

Da es unter Mac OS X keinen klassischen Systembenchmark wie den PCMark von UL gibt, greifen wir hier auf Browserbenchmarks zurück. Apples eigener Safari-Browser bietet eine hervorragende Javascript-Performance und in Verbindung mit dem schnellen M1-SoC, RAM und SSD zeigt das MacBook Air hier Spitzenwerte.

Betrachten wir den WebXPRT 3 - von Intel immer wieder für Vergleiche genutzt - dann sehen wir, dass selbst die schnellen Core i7-1185G7 oder auch i7-10900K-Prozessoren (Desktop) abgehängt werden. Vor dem M1 finden wir nur die neuen Zen-3-basierten Desktop-CPUs mit hohen Taktraten (wie den Ryzen 9 5950X). 

Bei gut optimierten Apps kann der M1-SoC auch noch die weiteren dedizierten Funktionseinheiten (Video-Dekodierung, AI-Beschleunigung, Verschlüsselung) ausnutzen und so z.B. in Final Cut X von Apple auch 4K-Videos (im richtigen Format) flüssig bearbeiten.

WebXPRT 3 - ---
AMD Radeon RX 6800 XT
Radeon RX 6800 XT (Desktop), R9 5950X, Intel Optane 905P
288 Points ∼100% +2%
Apple MacBook Air 2020 M1 Entry
M1 7-Core GPU, M1, Apple SSD AP0256Q
281 Points ∼98%
Intel Reference Design Laptop 28W
Iris Xe G7 96EUs, i7-1185G7, Samsung PM981a MZVLB1T0HBLR
260 Points ∼90% -7%
Intel Reference Design Laptop 15W
Iris Xe G7 96EUs, i7-1185G7, Samsung PM981a MZVLB1T0HBLR
253 Points ∼88% -10%
MSI Prestige 14 Evo A11M-056US
Iris Xe G7 96EUs, i7-1185G7
249 Points ∼86% -11%
Dell XPS 13 9310 Core i7 FHD
Iris Xe G7 96EUs, i7-1165G7, Micron 2300 512GB MTFDHBA512TDV
248 Points ∼86% -12%
Lenovo Yoga Slim 7-14ARE
Vega 8 R4000, R7 4800U, Samsung SSD PM981a MZVLB512HBJQ
205 Points ∼71% -27%
Lenovo ThinkPad X13-20UGS00800
Vega 7, R7 PRO 4750U, Samsung SSD PM981a MZVLB512HBJQ
205 Points ∼71% -27%
Apple iPad Air 2020
A14 Bionic GPU, A14, 256 GB NVMe
195 Points ∼68% -31%
Durchschnitt der Klasse Subnotebook
  (49.2 - 281, n=66)
171 Points ∼59% -39%
Apple iPad Pro 12.9 2020
A12Z Bionic GPU, A12Z Bionic, 256 GB NVMe
140 Points ∼49% -50%
Samsung Galaxy Book S
Adreno 680, SD 8cx, 256 GB NVMe
116 Points ∼40% -59%
Apple iPad 7 2019
A10 Fusion GPU, A10 Fusion, 128 GB NVMe
111 Points ∼39% -60%
Mozilla Kraken 1.1 - Total Score
Durchschnitt der Klasse Subnotebook
  (489 - 30250, n=231)
1720 ms * ∼100% -252%
Samsung Galaxy Book S
Adreno 680, SD 8cx, 256 GB NVMe
1464.2 ms * ∼85% -199%
Apple iPad 7 2019
A10 Fusion GPU, A10 Fusion, 128 GB NVMe
1115.9 ms * ∼65% -128%
Lenovo ThinkPad X13 Yoga 20SX0004GE
UHD Graphics 620, i7-10510U, Samsung SSD PM981a MZVLB512HBJQ
846 ms * ∼49% -73%
Lenovo Yoga Slim 7-14ARE
Vega 8 R4000, R7 4800U, Samsung SSD PM981a MZVLB512HBJQ
822 ms * ∼48% -68%
Lenovo ThinkPad X13-20UGS00800
Vega 7, R7 PRO 4750U, Samsung SSD PM981a MZVLB512HBJQ
818 ms * ∼48% -67%
Apple iPad Pro 12.9 2020
A12Z Bionic GPU, A12Z Bionic, 256 GB NVMe
645.9 ms * ∼38% -32%
Dell XPS 13 9310 Core i7 FHD
Iris Xe G7 96EUs, i7-1165G7, Micron 2300 512GB MTFDHBA512TDV
641 ms * ∼37% -31%
MSI Prestige 14 Evo A11M-056US
Iris Xe G7 96EUs, i7-1185G7
637 ms * ∼37% -30%
Intel Reference Design Laptop 15W
Iris Xe G7 96EUs, i7-1185G7, Samsung PM981a MZVLB1T0HBLR
618 ms * ∼36% -26%
AMD Radeon RX 6800 XT
Radeon RX 6800 XT (Desktop), R9 5950X, Intel Optane 905P
581 ms * ∼34% -19%
Apple MacBook Air 2020 M1 Entry
M1 7-Core GPU, M1, Apple SSD AP0256Q
489 ms * ∼28%
Apple iPad Air 2020
A14 Bionic GPU, A14, 256 GB NVMe
464.2 ms * ∼27% +5%
Octane V2 - Total Score
Apple MacBook Air 2020 M1 Entry
M1 7-Core GPU, M1, Apple SSD AP0256Q
62227 Points ∼100%
MSI Prestige 14 Evo A11M-056US
Iris Xe G7 96EUs, i7-1185G7
61254 Points ∼98% -2%
Apple iPad Air 2020
A14 Bionic GPU, A14, 256 GB NVMe
58568 Points ∼94% -6%
Lenovo ThinkPad X13-20UGS00800
Vega 7, R7 PRO 4750U, Samsung SSD PM981a MZVLB512HBJQ
50438 Points ∼81% -19%
Apple iPad Pro 12.9 2020
A12Z Bionic GPU, A12Z Bionic, 256 GB NVMe
43057 Points ∼69% -31%
Lenovo Yoga Slim 7-14ARE
Vega 8 R4000, R7 4800U, Samsung SSD PM981a MZVLB512HBJQ
36619 Points ∼59% -41%
Samsung Galaxy Book S
Adreno 680, SD 8cx, 256 GB NVMe
29364 Points ∼47% -53%
Apple iPad 7 2019
A10 Fusion GPU, A10 Fusion, 128 GB NVMe
27900 Points ∼45% -55%
Durchschnitt der Klasse Subnotebook
  (3963 - 62227, n=183)
27552 Points ∼44% -56%
Speedometer 2.0 - Result
Apple MacBook Air 2020 M1 Entry
M1 7-Core GPU, M1, Apple SSD AP0256Q
213 runs/min ∼100%
Apple iPad Air 2020
A14 Bionic GPU, A14, 256 GB NVMe
198 runs/min ∼93% -7%
MSI Prestige 14 Evo A11M-056US
Iris Xe G7 96EUs, i7-1185G7
162.9 runs/min ∼76% -24%
Apple iPad Pro 12.9 2020
A12Z Bionic GPU, A12Z Bionic, 256 GB NVMe
135 runs/min ∼63% -37%
Durchschnitt der Klasse Subnotebook
  (12.6 - 213, n=23)
84 runs/min ∼39% -61%
Apple iPad 7 2019
A10 Fusion GPU, A10 Fusion, 128 GB NVMe
66.4 runs/min ∼31% -69%
Samsung Galaxy Book S
Adreno 680, SD 8cx, 256 GB NVMe
59.3 runs/min ∼28% -72%
Jetstream 2 - Total Score
Apple MacBook Air 2020 M1 Entry
M1 7-Core GPU, M1, Apple SSD AP0256Q
178.7 Points ∼100%
MSI Prestige 14 Evo A11M-056US
Iris Xe G7 96EUs, i7-1185G7
170.456 Points ∼95% -5%
Apple iPad Air 2020
A14 Bionic GPU, A14, 256 GB NVMe
166.551 Points ∼93% -7%
Lenovo ThinkPad X13-20UGS00800
Vega 7, R7 PRO 4750U, Samsung SSD PM981a MZVLB512HBJQ
143.168 Points ∼80% -20%
Apple iPad Pro 12.9 2020
A12Z Bionic GPU, A12Z Bionic, 256 GB NVMe
126.1 Points ∼71% -29%
Durchschnitt der Klasse Subnotebook
  (33.9 - 179, n=22)
118 Points ∼66% -34%
Apple iPad 7 2019
A10 Fusion GPU, A10 Fusion, 128 GB NVMe
76.172 Points ∼43% -57%
Samsung Galaxy Book S
Adreno 680, SD 8cx, 256 GB NVMe
73.5 Points ∼41% -59%
Youtube - 2160p60 CPU Load
Durchschnitt der Klasse Subnotebook
  (6 - 100, n=38)
16.1 % ∼100% +7%
Apple MacBook Air 2020 M1 Entry
M1 7-Core GPU, M1, Apple SSD AP0256Q (5)
15 % ∼93%
Lenovo ThinkPad X13-20UGS00800
Vega 7, R7 PRO 4750U, Samsung SSD PM981a MZVLB512HBJQ (68, 2)
10 % ∼62% -33%
Lenovo Yoga Slim 7-14ARE
Vega 8 R4000, R7 4800U, Samsung SSD PM981a MZVLB512HBJQ (66)
6 % ∼37% -60%
Dell XPS 13 9310 Core i7 FHD
Iris Xe G7 96EUs, i7-1165G7, Micron 2300 512GB MTFDHBA512TDV (31, 2)
4 % ∼25% -73%

* ... kleinere Werte sind besser

Massenspeicher

Auch bei der SSD macht das Air einen riesigen Sprung nach vorne und holt fast das aktuelle MacBook Pro 16 ein - wohlgemerkt die Einstiegsvariante mit 256 GB versus der 1-TB-Aufpreis-SSD.

Blackmagic Disk Speed Test
5GB Read
Apple MacBook Pro 16 2019 i9 5500M
Apple SSD AP1024 7171
2788 MB/s ∼100% +1%
Apple MacBook Air 2020 M1 Entry
Apple SSD AP0256Q
2756 MB/s ∼99%
Durchschnittliche Apple SSD AP0256Q
 
2756 MB/s ∼99% 0%
Apple MacBook Pro 15 2018 (2.6 GHz, 560X)
Apple SSD AP0512
2424 MB/s ∼87% -12%
Apple MacBook Pro 13 2020 2GHz i5 10th-Gen
Apple SSD SM0512F
2049 MB/s ∼73% -26%
Apple MacBook Air 2018
Apple SSD AP0256
1884.3 MB/s ∼68% -32%
Apple MacBook Air 2020 i3
Apple SSD AP0256
1316.3 MB/s ∼47% -52%
Apple MacBook Air 2020 i5
Apple SSD AP0512
1259 MB/s ∼45% -54%
Apple Macbook Air 2019
Apple SSD AP0256
1007 MB/s ∼36% -63%
5GB Write
Apple MacBook Pro 16 2019 i9 5500M
Apple SSD AP1024 7171
2880 MB/s ∼100% +18%
Apple MacBook Air 2020 M1 Entry
Apple SSD AP0256Q
2431 MB/s ∼84%
Durchschnittliche Apple SSD AP0256Q
 
2431 MB/s ∼84% 0%
Apple MacBook Pro 13 2020 2GHz i5 10th-Gen
Apple SSD SM0512F
2314 MB/s ∼80% -5%
Apple MacBook Pro 15 2018 (2.6 GHz, 560X)
Apple SSD AP0512
1674 MB/s ∼58% -31%
Apple MacBook Air 2020 i5
Apple SSD AP0512
1328 MB/s ∼46% -45%
Apple Macbook Air 2019
Apple SSD AP0256
1320 MB/s ∼46% -46%
Apple MacBook Air 2018
Apple SSD AP0256
1008.3 MB/s ∼35% -59%
Apple MacBook Air 2020 i3
Apple SSD AP0256
930.7 MB/s ∼32% -62%

Grafikkarte

Im Einstiegsmodell des MacBook Air erhält man leider nicht die volle Grafikleistung des M1-Chips, sondern muss auf einen der 8 Kerne der GPU verzichten. Damit ist die Performance auch merkbar langsamer als bei den teureren Geräten. Trotzdem ist die Performance im Vergleich zu den Vorgängergeräten und auch den iPads hervorragend. Die Leistung ist auf einem vergleichbaren Level wie die Radeon Pro 5300M im günstigsten MacBook Pro 16. 

GFXBench
2560x1440 Aztec Ruins High Tier Offscreen
Apple MacBook Pro 16 2019 i9 5500M
AMD Radeon Pro 5500M, Intel Core i9-9880H
94.7 fps ∼100% +31%
Asus TUF FX705DT-AU068T
NVIDIA GeForce GTX 1650 Mobile, AMD Ryzen 5 3550H
87.1 fps ∼92% +20%
Apple MacBook Air Late 2020 (M1, 8 Core GPU, 8 GB RAM)
Apple M1 8-Core GPU, Apple M1
81.2 fps ∼86% +12%
Apple MacBook Pro 13 Late 2020 M1 Entry (8 / 256 GB)
Apple M1 8-Core GPU, Apple M1
78.2 fps ∼83% +8%
Apple MacBook Air 2020 M1 Entry
Apple M1 7-Core GPU, Apple M1
72.4 fps ∼76%
Apple iPad Air 2020
Apple A14 Bionic GPU, Apple A14 Bionic
32.9 fps ∼35% -55%
Apple iPhone 12
Apple A14 Bionic GPU, Apple A14 Bionic
30.1 fps ∼32% -58%
Durchschnitt der Klasse Subnotebook
  (3.4 - 81.2, n=14)
26.6 fps ∼28% -63%
Xiaomi Mi 10T 5G
Qualcomm Adreno 650, Qualcomm Snapdragon 865
20 fps ∼21% -72%
Apple iPad 7 2019
Apple A10 Fusion GPU / PowerVR, Apple A10 Fusion
10.8 fps ∼11% -85%
1920x1080 Aztec Ruins Normal Tier Offscreen
Apple MacBook Pro 16 2019 i9 5500M
AMD Radeon Pro 5500M, Intel Core i9-9880H
254 fps ∼100% +32%
Asus TUF FX705DT-AU068T
NVIDIA GeForce GTX 1650 Mobile, AMD Ryzen 5 3550H
225.5 fps ∼89% +17%
Apple MacBook Air Late 2020 (M1, 8 Core GPU, 8 GB RAM)
Apple M1 8-Core GPU, Apple M1
214.4 fps ∼84% +12%
Apple MacBook Pro 13 Late 2020 M1 Entry (8 / 256 GB)
Apple M1 8-Core GPU, Apple M1
207 fps ∼81% +8%
Apple MacBook Air 2020 M1 Entry
Apple M1 7-Core GPU, Apple M1
192 fps ∼76%
Apple iPad Air 2020
Apple A14 Bionic GPU, Apple A14 Bionic
105.6 fps ∼42% -45%
Apple iPhone 12
Apple A14 Bionic GPU, Apple A14 Bionic
84.8 fps ∼33% -56%
Durchschnitt der Klasse Subnotebook
  (9 - 214, n=14)
69.5 fps ∼27% -64%
Xiaomi Mi 10T 5G
Qualcomm Adreno 650, Qualcomm Snapdragon 865
54 fps ∼21% -72%
Apple iPad 7 2019
Apple A10 Fusion GPU / PowerVR, Apple A10 Fusion
29.1 fps ∼11% -85%
3DMark - Wild Life Unlimited Score
Apple MacBook Pro 13 Late 2020 M1 Entry (8 / 256 GB)
Apple M1 8-Core GPU, Apple M1
17731 Points ∼100% +10%
Apple MacBook Air Late 2020 (M1, 8 Core GPU, 8 GB RAM)
Apple M1 8-Core GPU, Apple M1
17731 Points ∼100% +10%
Durchschnitt der Klasse Subnotebook
  (16159 - 17731, n=3)
17207 Points ∼97% +6%
Apple MacBook Air 2020 M1 Entry
Apple M1 7-Core GPU, Apple M1
16159 Points ∼91%
Apple iPad Air 2020
Apple A14 Bionic GPU, Apple A14 Bionic
8955 Points ∼51% -45%
Apple iPhone 12
Apple A14 Bionic GPU, Apple A14 Bionic
7100 Points ∼40% -56%
Xiaomi Mi 10T 5G
Qualcomm Adreno 650, Qualcomm Snapdragon 865
3826 Points ∼22% -76%

Gaming Performance

Grafikfehler im Total War: Three Kingdoms Benchmark
Grafikfehler im Total War: Three Kingdoms Benchmark
3DMark Stress Test - Kein Throttling
3DMark Stress Test - Kein Throttling

Bei der Spieleleistung kann macOS nicht mit Windows-Geräten mithalten. Die meisten Spiele sind nur Ports der Windows-Version und verlieren in diesem Prozess bereits einiges an Optimierungen und Performance. Bei den besser optimierten Spielen wie Borderlands 3 erreicht die M1-GPU in etwa die Leistung einer GeForce MX350 unter Windows. Die integrierten Intel-Grafikkarten können aber deutlich abgehängt werden.

Trotz der sehr guten Performance, sehen wir aber noch viele Kompatibilitätsprobleme mit dem neuen Grafikchip. Unigine Valley zeigt bei 8x AA nur einen schwarzen Bildschirm, Borderlands 3 hinterlässt ein schwarzen Bild nach dem Verlassen (das manchmal zum Neustart zwingt), Counter-Strike: GO startet nicht, Total War: Three Kingdoms hat Texturfehler und noch einige Kleinigkeiten sind uns im Test aufgefallen.

Zusätzlich laufen auch noch zahlreiche IOS-Spiele. Beliebte und anspruchsvolle Spiele wie Call of Duty Mobile oder PUBG Mobile findet man bisher aber nicht im App Store. Da die theoretische Rohleistung (siehe GFXBench und 3DMark) deutlich über den schnellsten iPads liegt, sollte man hier keine Performanceprobleme haben, die Architektur ist ja dieselbe. Dies beweist im Test z.B. World of Tanks Blizz, das mit maximalen Details (high inkl. 4x AA) und nativer Auflösung und sogar auf einem externen 4K-Bildschirm flüssig mit 60 fps läuft.

Entwarnung kann man auch bezüglich Throttling und Leistung im Akkubetrieb geben. Der 3DMark Wild Life zeigte in 20 Minuten Stresstest keinerlei Leistungseinbußen (99.9% Stabilität) und auch der GFXBench Metal Manhatten lief mit stabilen Framezeiten im Akkubetrieb (leider mit limitierten 60 fps).

Borderlands 3
1920x1080 High Overall Quality (DX11)
Apple MacBook Pro 16 2019 i9 5500M
Intel Core i9-9880H, AMD Radeon Pro 5500M
41.4 fps ∼100% +134%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce GTX 1650 Mobile
  (35.7 - 41, n=5)
39.2 fps ∼95% +121%
Apple MacBook Air 2020 M1 Entry
Apple M1, Apple M1 7-Core GPU
17.7 fps ∼43%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce MX350
  (16.9 - 17, n=2)
17 fps ∼41% -4%
Durchschnitt der Klasse Subnotebook
  (7.73 - 34.7, n=9)
15.5 fps ∼37% -12%
Durchschnittliche Intel Iris Xe Graphics G7 96EUs
  (13 - 15.9, n=3)
14.8 fps ∼36% -16%
Durchschnittliche AMD Radeon RX Vega 8 (Ryzen 4000)
 
12.7 fps ∼31% -28%
Durchschnittliche AMD Radeon RX Vega 7
  (11.5 - 13.7, n=2)
12.6 fps ∼30% -29%
Durchschnittliche AMD Radeon RX Vega 6 (Ryzen 4000/5000)
 
10.6 fps ∼26% -40%
1920x1080 Medium Overall Quality (DX11)
Durchschnittliche NVIDIA GeForce GTX 1650 Mobile
  (50.5 - 64.3, n=5)
59.3 fps ∼100% +112%
Apple MacBook Air 2020 M1 Entry
Apple M1, Apple M1 7-Core GPU
28 fps ∼47%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce MX350
  (26.3 - 27.3, n=2)
26.8 fps ∼45% -4%
Durchschnittliche Intel Iris Xe Graphics G7 96EUs
  (19.7 - 26.4, n=3)
23.7 fps ∼40% -15%
Durchschnittliche AMD Radeon RX Vega 8 (Ryzen 4000)
 
22.9 fps ∼39% -18%
Durchschnitt der Klasse Subnotebook
  (3.1 - 52.6, n=11)
22.8 fps ∼38% -19%
Durchschnittliche AMD Radeon RX Vega 7
  (18.3 - 22.5, n=2)
20.4 fps ∼34% -27%
Durchschnittliche AMD Radeon RX Vega 6 (Ryzen 4000/5000)
  (15.8 - 17.1, n=3)
16.3 fps ∼27% -42%
min. mittel hoch max.QHD
Batman: Arkham City (2011) 86 47 fps
Counter-Strike: GO (2012) 0 Spiel startete nicht fps
Deus Ex Mankind Divided (2016) 47.6 35.3 19 fps
Warhammer 40.000: Dawn of War III (2017) 43.9 32.5 fps
F1 2017 (2017) 60 54 43 fps
Shadow of the Tomb Raider (2018) 65 22 fps
Total War: Three Kingdoms (2019) 95 Leichte grafische Probleme (smog not perfect) 26 Schwere grafische Probleme (black squares) 17 Schwere grafische Probleme fps
Borderlands 3 (2019) 45.2 28 17.7 fps
Hearthstone (2020) 58 fps

Emissionen

Geräuschemissionen

Das kleine MacBook Air wird komplett passiv gekühlt und ist dadurch im Betrieb absolut lautlos. Unser Testgerät hat auch kein hörbares Spulenfiepen oder Transistorpfeifen von sich gegeben.

Temperatur

Die passive Kühlung und die hervorragende Performance lässt nichts Gutes bei den Oberflächentemperaturen vermuten. Hier können wir aber Entwarnung geben. Der Hotspot oberhalb der Recheneinheit wird bei langer Last zwar durchaus heiß, die wichtigen Berührungspunkte bleiben aber angenehm kühl. In normalen Lastzuständen bleibt das Air sogar ausgesprochen kühl - hier zeigt sich die tolle Effizienz des Apple M1. 

Bei den internen Temperaturen geht es Apple typisch oft ans Limit. Besonders die GPU erreichte z.B. in Mankind Divided 87 °C bei eingependelten 790 MHz und 2,8 Watt Verbrauch. Der gesamte SoC meldet 87 °C. Im Extremlasttest mit Cinebench R15 und Unigine Valley erreicht die GPU sogar 97 °C, der SoC meldet wiederum 87 °C, die SSD 52 °C.

Max. Last
 41 °C44 °C38 °C 
 36 °C39 °C36 °C 
 31 °C32 °C31 °C 
Maximal: 44 °C
Durchschnitt: 36.4 °C
43 °C44 °C37 °C
36 °C38 °C34 °C
34 °C35 °C34 °C
Maximal: 44 °C
Durchschnitt: 37.2 °C
Netzteil (max.)  36 °C | Raumtemperatur 22 °C | Fluke t3000FC (calibrated) // Fluke 62 Mini
(±) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 36.4 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Subnotebook v7 auf 30.6 °C.
(±) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 44 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 35.7 °C (von 22 bis 57 °C für die Klasse Subnotebook v7).
(±) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 44 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 39.5 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 25.8 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 30.6 °C.
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich erreichen maximal 32 °C und damit die typische Hauttemperatur und fühlen sich daher nicht heiß an.
(-) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 28.4 °C (-3.6 °C).
Infrarotbild Unterseite, eingeblendete Messwerte etwas zu hoch
Infrarotbild Unterseite, eingeblendete Messwerte etwas zu hoch
Infrarotbild Oberseite, eingeblendete Messwerte etwas zu hoch
Infrarotbild Oberseite, eingeblendete Messwerte etwas zu hoch

Lautsprecher

Bei unseren Audiomessungen zeigt sich ein minimal besseres Ergebnis als beim alten MacBook Air, ob hier das neue Innenleben (kein Lüfter, mehr Resonanzraum) den Ausschlag macht oder unser neues, besseres Messmikrofon, ist fraglich. Es bleibt der hervorragende Eindruck - besonders im Hinblick auf die Bauform. Die teureren MacBooks können zwar ein besseres Ergebnis erzielen, im Konkurrenzvergleich steht das Air aber hervorragend da.

Erfreulich ist das der Headsetport mit dem M1-Ugrade auch deutlich besser wurde. Die Messergebnisse sind sehr gut und die subjektive Audioqualität mit JBL-Club-Kopfhörern (Intel Tiger Lake Leihstellung) ist ebenfalls ohne Tadel.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2033.436.62521.721.8312020.6402223.55022.434.26325.730.48022.435.710017.747.112522.457.916021.161.620015.859.7250156231513.462.440016.168.150013.169.263011.463.180010.766.9100010.165.5125010.468.316001168.720001167.1250011.266.8315011.567.5400011.670.6500011.967.1630011.968.7800011.965.51000012.162.81250011.862.4160001160.6SPL23.979.6N0.547.3median 11.9median 65.5Delta23.135.335.132.931.831.83236.535.132.428.93328.936.328.848.32761.52752.924.860.92462.822.763.32269.521.267.82174.82075.919.472.718.97117.770.117.86917.671.817.668.117.671.417.673.717.670.417.571.617.671.617.669.617.459.717.583.630.662.51.5median 69.6median 17.84.62.4hearing rangehide median Pink NoiseApple MacBook Air 2020 M1 EntryApple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHz
Frequenzdiagramm (für Vergleiche die Checkboxen oben an-/abwählen)
Apple MacBook Air 2020 M1 Entry Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (79.6 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 7.1% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (9.5% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 2.2% abweichend
(+) | lineare Mitten (5.3% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 2.3% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (4% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (6.8% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 0% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 0% vergleichbar, 100% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 7%, durchschnittlich ist 19%, das schlechteste Gerät hat 50%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 0% aller getesteten Geräte waren besser, 0% vergleichbar, 100% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 65%

Apple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHz Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (83.6 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 11.3% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (14.2% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 2.4% abweichend
(+) | lineare Mitten (5.5% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 2% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (4.5% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (9.3% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 2% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 1% vergleichbar, 97% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 7%, durchschnittlich ist 19%, das schlechteste Gerät hat 50%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 2% aller getesteten Geräte waren besser, 0% vergleichbar, 98% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 65%

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Beim Stromverbrauch an der Steckdose zeigt das MacBook Air sehr gute Werte für die Klasse Subnotebook. Wir sehen hier z.B. durch die Bank vergleichbare Werte zu dem Acer Swift 3 SF313-52-z1Y7 mit Ice Lake i7-1065G7. Die Werte sind auch sehr ähnlich zu den alten Intel-basierenden MacBook-Air-Notebooks - die aber noch aktiv gekühlt werden mussten. Deutlich besser sind nur schwache Geräte mit Pentium N5000 oder Celeron-SoCs und kleinen Bildschirmen. Nur das Samsung Galaxy Book S mit ARM-basierten Snapdragon 8cx ist erheblich sparsamer. Auch die Intel-Lakefield-Version braucht weniger Strom, jedoch nicht im Umfang des 8cx.

Der Akku wird mit dem mitgelieferten kleinen 30W-Netzteil in 2h 40min von 0 auf 100% geladen. Mit dem stärkeren Netzteil des MacBook Pro 16 verkürzt sich die Ladezeit um 17 Minuten, da anfangs deutlich mehr Strom fließt (siehe Grafik).

Cinebench R23 Stromverbrauch CPU, GPU und SoC gesamt
Cinebench R23 Stromverbrauch CPU, GPU und SoC gesamt
Akku laden von 0 - 100%
Akku laden von 0 - 100%
Akku laden per MBP16 Ladegerät geht schneller
Akku laden per MBP16 Ladegerät geht schneller
Borderlands 3 an der Steckdose mit maximaler Helligkeit
Borderlands 3 an der Steckdose mit maximaler Helligkeit
Unigine Valley Stromverbrauch
Unigine Valley Stromverbrauch
Stresstest CB15 + Valley
Stresstest CB15 + Valley
Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.03 / 0.04 Watt
Idledarkmidlight 1.9 / 6.4 / 7 Watt
Last midlight 25 / 30.3 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Apple MacBook Air 2020 M1 Entry
M1, M1 7-Core GPU, Apple SSD AP0256Q, IPS, 2560x1600, 13.30
Samsung Galaxy Book S Intel
i5-L16G7, UHD Graphics G7 (Lakefield GT2 64 EU), 256 GB UFS 3.0 Flash, IPS, 1920x1080, 13.30
Samsung Galaxy Book S
SD 8cx, Adreno 680, 256 GB NVMe, IPS, 1920x1080, 13.30
Acer Swift 3 SF313-52-71Y7
i7-1065G7, Iris Plus Graphics G7 (Ice Lake 64 EU), Intel SSD 660p 1TB SSDPEKNW010T8, IPS, 2256x1504, 13.50
Dell XPS 13 9310 Core i7 FHD
i7-1165G7, Iris Xe G7 96EUs, Micron 2300 512GB MTFDHBA512TDV, IPS, 1920x1200, 13.40
Durchschnitt der Klasse Subnotebook
 
Stromverbrauch
16%
33%
9%
-41%
-84%
Idle min *
1.9
2.5
-32%
1.61
15%
1.8
5%
3.9
-105%
6.31 (1.67 - 36, n=670)
-232%
Idle avg *
6.4
4.8
25%
4.3
33%
4.6
28%
5.9
8%
9.51 (5 - 39, n=670)
-49%
Idle max *
7
6
14%
5
29%
6.1
13%
6.3
10%
11.8 (3.9 - 55, n=670)
-69%
Last avg *
25
14.9
40%
13.2
47%
27.4
-10%
39.7
-59%
33.6 (6.3 - 79.2, n=661)
-34%
Last max *
30.3
20.1
34%
18.3
40%
27
11%
47.5
-57%
41.1 (7.6 - 111, n=663)
-36%
Witcher 3 ultra *
34.8

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Bei den Akkulaufzeiten kann das kleine Subnotebook mit M1-Prozessor punkten. Das alte, auf den Core i5 basierende MacBook Air wird im Browsingtest bei 150 cd/m2 Helligkeit klar abgehängt und auch in der Subnotebook-Klasse gibt es eigentlich nur das neue MacBook Pro 13 und das Asus ExpertBook B9450FA die besser sind. Überraschenderweise wird die Akkulaufzeit mit Safari im Vollbildmodus nun nicht mehr deutlich besser, sondern verringerte sich sogar leicht. 

Mit maximaler Helligkeit messen wir bei unserem WLAN-Skript nur noch 8,5 Stunden. Hier fällt der effiziente SoC weniger ins Gewicht und das helle Display fordert seinen Tribut. Trotzdem zeigt dieser Test, dass man bei moderater Last locker einen Arbeitstag ohne Netzteil schaffen sollte.

Möchte man unterwegs spielen, sieht es schon schlechter aus. Der Unigine Valley Extreme (mit 4x AA) lief bei maximaler Helligkeit nur 2 Stunden und 23 Minuten. Hier gibt es in der Windows-Welt einige Notebooks die länger durchhalten, aber keines mit vergleichbarer Grafikperformance.

Akkulaufzeit
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
16h 00min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3 (Fullscreen)
15h 14min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3 max Brightness
8h 28min
Apple MacBook Air 2020 M1 Entry
M1, M1 7-Core GPU, 49.9 Wh
Dell XPS 13 9310 Core i7 FHD
i7-1165G7, Iris Xe G7 96EUs, 52 Wh
Lenovo ThinkPad X13 Yoga 20SX0004GE
i7-10510U, UHD Graphics 620, 50 Wh
Lenovo ThinkPad X395
R3 PRO 3300U, Vega 6, 48 Wh
Lenovo ThinkPad X13-20UGS00800
R7 PRO 4750U, Vega 7, 48 Wh
Apple iPad Air 2020
A14, A14 Bionic GPU, 28.6 Wh
Apple iPad Pro 12.9 2020
A12Z Bionic, A12Z Bionic GPU, 36.71 Wh
Apple iPad 7 2019
A10 Fusion, A10 Fusion GPU, 32.4 Wh
Apple MacBook Air 2020 i5
i5-1030NG7, Iris Plus Graphics G7 (Ice Lake 64 EU), 49.9 Wh
Durchschnitt der Klasse Subnotebook
 
Akkulaufzeit
WLAN
960
657
-32%
491
-49%
655
-32%
522
-46%
702
-27%
905
-6%
707
-26%
617.7
-36%
509 (206 - 1223, n=294)
-47%

Pro

+ Lüfterlos und trotzdem geringe Abwärme
+ Verarbeitung und ikonisches Design
+ Lautsprecher
+ Performance nativer Apps

Contra

- Thunderbolt mit Einschränkungen
- Große Displayränder
- 720p Webcam
- Stabilität bei Rosetta emulierten Apps
- CPU Throttling unter langer Last
- WiFi 6 nur mit 80 MHz und dadurch relativ langsam

Fazit

MacBook Air M1 - Gelungenes Apple Silizium Debut
MacBook Air M1 - Gelungenes Apple Silizium Debut

Der neue M1-Prozessor mit ARM-Architektur gibt im MacBook-Air ein beeindruckendes Debüt. Sowohl bei CPU- als auch GPU-Leistung werden vergleichbare Chips von Intel und AMD bei der theoretischen Rohleistung überholt - und dies in der Einstiegskonfiguration des Air. Die passive Kühlung beeinträchtigt die tägliche Performance kaum, die Grafikleistung wird über die Zeit nicht spürbar schlechter und nur bei anspruchsvollen Aufgaben für den Prozessor gibt es nach mehreren Minuten einen merkbaren Einbruch. Mit etwa 11% hält sich dieser aber auch im Rahmen. Bei den Oberflächentemperaturen kann man auch Entwarnung geben, nur intern wird es - Apple-typisch - sehr heiß. Riesiger Vorteil des fehlenden Lüfters ist der lautlose Betrieb des Notebooks - perfekt in ruhigen Umgebungen. Auch bei der Akkulaufzeit wirkt sich der neue Apple M1 positiv aus. Durch die Effizienzkerne kann in unserem WLAN-Akku-Test viel Energie gespart werden und ein voller Arbeitstag ist selbst bei maximaler Displayhelligkeit möglich.

Die Umstellung auf die Apple-eigenen Chips bringt aber nicht nur Vorteile. Viele ältere Apps müssen per Rosetta 2 emuliert ausgeführt werden und verlieren deutlich an Performance. Die Emulation ist aber so schnell, dass man immer noch bessere Ergebnisse erzielt als mit den alten Einstiegsprozessoren von Intel. Leider funktioniert aber noch nicht alles perfekt. Von ruckelnden Interfaces, längeren Ladezeiten und bis zu Abstürzen von Apps gibt es viele offene Probleme. Hier gilt es auf native Versionen der Software zu hoffen oder Updates von Apple. Käufer sollten sich hier also vorab informieren, ob ihre genutzte Software Probleme machen könnte oder ob es Alternativen gibt. Die dadurch eingeschränkte App-Auswahl wird aber durch zahlreiche neu hinzugekommene iOS-Apps wieder aufgehoben, die dank ARM-Chip perfekt laufen.

Die neuen Apple-Chips feiern einen gelungenen Einstand im MacBook Air. Mit reifender Software wird in Zukunft wohl niemand mehr die Intel-Chips im Mac vermissen. 

Das Gehäuse und der Bildschirm bleiben praktisch unverändert. Hier hätten wir uns - gerade durch die iOS-Kompatibilität - zumindest einen Touchscreen und schmälere Displayränder gewünscht. Sonst gibt es aber keinerlei Kritikpunkte an Gehäuse, Eingabegeräten und Lautsprecher.

Preislich ist vor allem der Einstieg verlockend, besonders da es hier über die Jahre immer wieder gute Angebote im Handel gibt. Den Aufpreis für die 8-Kern-GPU und 16 GB RAM kann man sich getrost sparen. Die schnellen 8 GB Unified-RAM sind für die meisten Anwender voll ausreichend. Die 256-GB-SSD ist eher einschränkend und die Aufpreise für mehr Speicherplatz sind sehr happig. Auch der Aufpreis zum MacBook Pro 13 mit aktiven Kühler zahlt sich nur für die wenigsten User aus. Aktive Kühlung, größerer Akku, leicht helleres Display und Touchbar sind nur für die wenigsten wirklich entscheidend. Power-User sollten auch eher auf den M1X in stärkeren Varianten warten, wo man dann auch mehr als nur 2 TB3-Ports erhoffen kann.

Das neue MacBook Air mit M1-Chip gibt es bereits ab rund 1.100 Euro, unter anderem bei Amazon (gratis Lieferung).

Apple MacBook Air 2020 M1 Entry - 18.12.2020 v7
Klaus Hinum

Gehäuse
89 / 98 → 90%
Tastatur
92%
Pointing Device
100%
Konnektivität
50 / 75 → 67%
Gewicht
72 / 20-75 → 94%
Akkulaufzeit
91%
Display
92%
Leistung Spiele
65 / 78 → 83%
Leistung Anwendungen
93 / 85 → 100%
Temperatur
90%
Lautstärke
100%
Audio
86 / 91 → 95%
Kamera
36 / 85 → 42%
Durchschnitt
81%
91%
Subnotebook - gewichteter Durchschnitt
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Autor: Klaus Hinum,  3.12.2020 (Update: 12.01.2021)