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Test Mantiz MZ-02 Venus externes GPU Gehäuse (TBX-550CA)

Klaus Hinum 👁, Felicitas Krohn, 29.06.2018

550 Watt im eGPU Enclosure. Thunderbolt 3, Aluminiumgehäuse, 550-Watt-Netzteil für Grafikkarten bis zur Titan XP, integrierte USB 3.0, LAN- und SATA-Ports sind die Selling Points der Mantiz Venus Box. Welche Vor- und Nachteile das Gehäuse für externe Grafikkarten mit sich bringt, erfahren Sie in unserem ausführlichen Testbericht mit zahlreichen Messungen (Lautstärke, Geräusch, ...).

Key Facts

  • 550-Watt-Netzteil (integriert), maximal 375 Watt für die GPU: Nvidia GeForce GTX 1080 Ti/Titan X/AMD Vega 56 (siehe FAQ, Vega 64 wegen Stromspitzen derzeit nicht unterstützt)
  • Stromversorgung für das Notebook von bis zu 87 Watt (PD 2.0 Power Delivery)
  • 3x USB 3.0 auf der Rückseite, 2x USB 3.0 auf der Vorderseite (5 Volt/0,9 Ampere, 4,5 Watt)
  • 10/100/1000 Gigabit Ethernet (ASIX AX88179 USB 3.0 to Gigabit Ethernet Adapter)
  • interner SATA-Port (per USB verbunden, daher nur limitierte Performance)
  • Abmessungen mit Füßen (gemessen): 163 mm (Breite) x 330 mm (Tiefe) x 215 mm (Höhe) - wie auf der Website angegeben
  • Lieferumfang: 0,5 m Thunderbolt-3-Kabel, aufklebbare Gummiestreifen als Standfüße, Schnellinstallationsanleitung (Englisch)
  • Support für Windows 10 und MacOS 10.13.4+, keine eigenen Treiber benötigt
  • erhältlich in zwei Farben: Silber und Space Grey (Testgerät)
  • 389 US-Dollar im Onlineshop inkl. Gratisversand (= 336 Euro derzeit)

Gehäuse - Design und Verarbeitung sind gut

Keine Experimente macht Mantiz beim Design der Venus Box. Sie setzen auf ein schlichtes und klares Design, das sowohl bei Gamern als auch Profis gut ankommen sollte. Das Seitenteil ist schnell abnehmbar, hält aber trotzdem sehr gut. Dies gefällt uns deutlich besser als die Lösung im Razer Core. Einzig die etwas scharfen Kanten könnte man als Detail anmerken. Im Innenraum fällt die Lösung von Mantiz etwas zurück. Design und Detaillösungen sind hier eher zweckmäßig. Die Kabelstränge lassen sich nicht einfach managen und wurden auch nicht farblich angepasst. Auch der Verriegelungsmechanismus für den PCIe-Slot ist bei eingebauter Grafikkarte nur schlecht erreichbar (hier empfiehlt sich der Einsatz eines Schraubenziehers). Für den Normaluser sind dies jedoch eventuell weniger einschränkende Details, da man die Grafikkarte ja nicht dauernd wechselt und auch der Innenraum nicht sichtbar ist von außen. 

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Ausstattung

Wie bereits in den Quick Facts aufgezählt, bietet die Mantiz MZ-02 nicht nur Platz für eine PCIe-Karte, sondern auch für einige zusätzliche Ports. 5x USB 3.0 außen, Gigabit-LAN und auch ein interner SATA-Anschluss. Dieser wird jedoch (so wie der LAN-Port) nur per USB angeschlossen, um Bandbreite zu sparen. Hier muss sich jeder Hersteller entscheiden: Bietet man schnelle Anschlüsse und Features auf Kosten der GPU-Leistung, verzichtet man komplett darauf oder nutzt man eine sparsame USB-3.0-Verbindung zum Anschluss. Die Mantiz Venus ersetzt daher nur eingeschränkt ein Thunderbolt Dock (wie das Mantiz Titan, Test folgt) und bietet dafür eine relativ hohe Leistung für eine externe Grafikkarte. Laut Mantiz kommt auch die "Intel dynamic Firmware" zum Einsatz, welche Bandbreite zu USB, LAN und SATA nur zuweist, wenn diese auch genutzt werden. Was wir vermissen, ist ein zusätzlicher Thunderbolt-Ausgang, um z.B. schnell per Daisy Chain ein weiteres USB-C- oder Thunderbolt-Gerät anzuschließen. Dies könnte jedoch auch an der Bandbreite knabbern, bei vielen Notebooks hat man aber nur einen Thunderbolt-Port und ist dadurch dann etwas limitiert. Ein weiterer Kritikpunkt ist das relativ kurz bemessene Thunderbolt-Kabel (0,5 m). Dadurch ist man bei der Positionierung der Box deutlich eingeschränkt. Gerade durch die hörbaren Lüfter wäre die Aufstellung unterhalb eines Tisches bevorzugenswert. Aber auch hier gibt es driftige Gründe für das kurze Kabel. Mit hoher Bandbreite werden lange Kabel problematisch und vor allem unglaublich teuer. 

Performance

Sowohl unter Mac OS X an einem MacBook Pro 15 2017 (siehe Test) als auch an verschiedenen Windows-Notebooks (Eve V Convertible mit Core-Y i7, Asus Zephyrus GX501 mit GTX 1080 Max-Q, Acer Predator Triton 700) gab es mit der Venus keine Probleme. Plug-and-Play funktionierte unter Windows problemlos und nach Installation der Desktop-Grafiktreiber für die eingesetzte Nvidia GeForce GTX 1080 Ti Founders Edition (Test) war diese überall mit externem (und unter Windows auch mit dem internen) Display nutzbar. Auch eine Radeon RX 480 funktionierte im Test problemlos (unter OS X getestet). Der integrierte LAN-Port benötigte unter Mac OS X am Testgerät jedoch einen zusätzlichen Treiber.

Update: Beim 2018er MacBook Pro 13 mit Touchbar funktionierte die Mantiz auch ohne Probleme unter OS X, die GPU wurde in Bootcamp jedoch nicht erkannt (GTX 1080) wenn man sie im Betrieb anschließt. Beim Reboot blieb Windows entweder hängen oder der integrierte Bildschirm flackerte mit Windows Logo bei Nutzung.    

Für unsere Benchmarkvergleiche nutzten wir dann eine Nvidia GeForce GTX 1080 Founders Edition, da wir diese auch im Razer-Core-Test genutzt haben. Hier zeigen sich mit dem Eve V vergleichbare Ergebnisse trotz etwas schnellerer CPU (i7 versus i5) und einer neueren Windows-Version. Generell kann man also von denselben Performance-Einbußen wie im Razer-Core-Test ausgehen. Daher ist es ebenfalls ein Unterschied, ob ein externer Monitor genutzt wird oder der interne, und welches Spiel bzw. welche App man nutzt. Am meisten gewinnt man mit einem Ultrabook oder Tablet mit schwacher integrierter Grafik. Das Zephyrus GX501 mit potenter GTX 1080 Max-Q gewann selbst mit einer externen GeForce GTX 1080 Ti kaum Frames in Spielen. Bei Notebooks mit schwacher CPU läuft man aber sehr oft in das Prozessorlimit bei Spielen. Theoretisch würde sich also ein Notebook mit starker mobiler Quad-Core CPU und integrierter GPU empfehlen - eine Seltenheit. 

Interessant kann die zusätzliche Grafikleistung aber für Applikationen sein. Video-Rendering oder CAD-Programme mit professionellen Quadro-/FireGL-Karten zu beschleunigen, ist ein spannender Einsatzzweck.

Auch den integrierten SATA-Anschluss haben wir mit einer älteren OCZ Trion 100 getestet. Diese erreichte nur 316/230 MB/s sequentiell im Vergleich zu den maximal möglichen 528/468 MB/s. Hier sieht man gut die Limitierung des USB-Anschlusses. Nutzt man noch weitere USB-Peripherie und eventuell den LAN-Port, könnte es zu weiteren Geschwindigkeitseinbußen kommen. 

Ein kurzer Test einer Intel 600p mit einem Asus-Hyper-M2-X4-PCIe-Adapter zeigte keine Leistungseinbußen (1600 MB/s sequentielles Lesen), wenn man den PCIe-Slot nutzt.

Dota 2 Reborn
3840x2160 ultra (3/3) best looking
MSI Gaming X GeForce GTX 1080 Desktop PC
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Desktop), Intel Core i7-4790K
129 (min: 110) fps ∼100% +129%
Asus Zephyrus GX501
NVIDIA GeForce GTX 1080 Max-Q, Intel Core i7-7700HQ
114 (min: 98) fps ∼88% +102%
Mantiz Venus eGPU Eve V i7 GTX 1080 FE
Intel Core i7-7Y75
56.3 (min: 49) fps ∼44%
1920x1080 ultra (3/3) best looking
MSI Gaming X GeForce GTX 1080 Desktop PC
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Desktop), Intel Core i7-4790K
141 (min: 123) fps ∼100% +150%
Razer Core V2 GTX 1080 + Eve V m3
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Desktop), Intel Core m3-7Y30
58.6 (min: 50.3) fps ∼42% +4%
Mantiz Venus eGPU Eve V i7 GTX 1080 FE
Intel Core i7-7Y75
56.4 (min: 50) fps ∼40%
Eve-Tech Eve V m3
Intel HD Graphics 615, Intel Core m3-7Y30
14.1 (min: 12.8) fps ∼10% -75%
Eve-Tech Eve V i5
Intel HD Graphics 615, Intel Core i5-7Y54
14.1 (min: 12.8) fps ∼10% -75%
Eve-Tech Eve V i7
Intel HD Graphics 615, Intel Core i7-7Y75
12.3 (min: 11.5) fps ∼9% -78%
1920x1080 high (2/3)
MSI Gaming X GeForce GTX 1080 Desktop PC
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Desktop), Intel Core i7-4790K
142 (min: 121) fps ∼100% +133%
Razer Core V2 GTX 1080 + Eve V m3
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Desktop), Intel Core m3-7Y30
62.3 (min: 53.4) fps ∼44% +2%
Mantiz Venus eGPU Eve V i7 GTX 1080 FE
Intel Core i7-7Y75
60.9 (min: 53) fps ∼43%
Eve-Tech Eve V m3
Intel HD Graphics 615, Intel Core m3-7Y30
15.7 (min: 14.6) fps ∼11% -74%
Eve-Tech Eve V i5
Intel HD Graphics 615, Intel Core i5-7Y54
15.7 (min: 14.6) fps ∼11% -74%
Eve-Tech Eve V i7
Intel HD Graphics 615, Intel Core i7-7Y75
13.7 (min: 12.6) fps ∼10% -78%
1366x768 med (1/3)
MSI Gaming X GeForce GTX 1080 Desktop PC
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Desktop), Intel Core i7-4790K
149 (min: 128) fps ∼100% +135%
Mantiz Venus eGPU Eve V i7 GTX 1080 FE
Intel Core i7-7Y75
63.3 (min: 55.7) fps ∼42%
Razer Core V2 GTX 1080 + Eve V m3
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Desktop), Intel Core m3-7Y30
58 (min: 48.5) fps ∼39% -8%
Eve-Tech Eve V m3
Intel HD Graphics 615, Intel Core m3-7Y30
31.85 (min: 27.6) fps ∼21% -50%
Eve-Tech Eve V i5
Intel HD Graphics 615, Intel Core i5-7Y54
31.85 (min: 27.6) fps ∼21% -50%
Eve-Tech Eve V i7
Intel HD Graphics 615, Intel Core i7-7Y75
27.6 (min: 24) fps ∼19% -56%
1280x720 min (0/3) fastest
MSI Gaming X GeForce GTX 1080 Desktop PC
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Desktop), Intel Core i7-4790K
177 (min: 154) fps ∼100% +122%
Mantiz Venus eGPU Eve V i7 GTX 1080 FE
Intel Core i7-7Y75
79.7 (min: 68.4) fps ∼45%
Razer Core V2 GTX 1080 + Eve V m3
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Desktop), Intel Core m3-7Y30
79.3 (min: 64.1) fps ∼45% -1%
Eve-Tech Eve V m3
Intel HD Graphics 615, Intel Core m3-7Y30
57.4 (min: 50.3) fps ∼32% -28%
Eve-Tech Eve V i5
Intel HD Graphics 615, Intel Core i5-7Y54
57.4 (min: 50.3) fps ∼32% -28%
Eve-Tech Eve V i7
Intel HD Graphics 615, Intel Core i7-7Y75
50.4 (min: 44.1) fps ∼28% -37%
X-Plane 11.11 - 3840x2160 high (fps_test=3)
Asus Zephyrus GX501
NVIDIA GeForce GTX 1080 Max-Q, Intel Core i7-7700HQ
58.7 fps ∼100% +100%
MSI GE72 7RE-046
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), Intel Core i7-7700HQ
45.3 fps ∼77% +55%
Mantiz Venus eGPU Eve V i7 GTX 1080 FE
Intel Core i7-7Y75
29.3 fps ∼50%
XFX RX-460P4DFG5 Double Dissipation 4 GB
AMD Radeon RX 460 (Desktop), Intel Core i7-4790K
22.1 fps ∼38% -25%
Eve-Tech Eve V i7
Intel HD Graphics 615, Intel Core i7-7Y75
4.3 fps ∼7% -85%

Lautstärke - O. k., aber nicht perfekt

Frequenzdiagramm der Venus - aus 29.5 dB (Umgebung), Idle 34 dB, Idle mit 1080 34.5 dB, leichte GPU Last 35 dB+
Frequenzdiagramm der Venus - aus 29.5 dB (Umgebung), Idle 34 dB, Idle mit 1080 34.5 dB, leichte GPU Last 35 dB+

Im Auslieferungszustand wird das Mantiz Venus eGPU Enclosure mit zwei Lüftern ausgeliefert: einer im kleinen 550-Watt-Netzteil und ein weiterer Gehäuselüfter, den man jedoch abstecken bzw. tauschen kann. Im Idle-Modus ist die Venus zwar hörbar, aber nicht störend. Wir messen 34 dB ohne verbaute Grafikkarte (mit PCIe-SSD per Asus-Adapter) und 34,5 dB mit verbauter Nvidia GeForce GTX 1080 FE. Unter Last tritt dann der GPU-Lüfter der verbauten Grafikkarte in den Vordergrund.

Laut Mantiz wird derzeit das Tooling überarbeitet, um einen größeren (und leiseren) Gehäuselüfter unterbringen zu können. Daher könnte die Idle-Lautstärke in zukünftigen Versionen besser werden.

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Stromverbrauch - Standby-Stromfresser

Beim Stromverbrauch nutzten wir zuerst unser Arbeitsgerät, das 2017er MacBook Pro 15 in OSX für die Messungen. Dieses benötigt Idle am Desktop etwa 31 Watt (fluktuierend durch die zahlreich laufenden Apps im Hintergrund). Mit angeschlossener Mantiz Venus, USB-Maus und Netzwerk sowie verbauter GTX 1080 Ti waren es 56 Watt. War die Venus MZ-02 nicht angeschlossen, ermittelten wir brauchbare 0,8 Watt, nutzt man zusätzlich den physischen Ausschalter am Netzteil, sind es kaum messbare 0,01 Watt - hervorragend. Schickten wir jedoch das Notebook nur in den Ruhezustand, zeigte unser Messgerät sehr hohe 52 Watt. Hier ist die Venus ein kleiner Stromfresser.

Auch mit dem Eve-V-Tablet sehen wir einen relativ hohen Stromverbrauch im Standby-Modus. Hier messen wir 20 Watt. Idle sind es 27 Watt (mit GTX 1080 und LAN angeschlossen). Nutzen wir das Acer Predator Triton 700 ohne Power Delivery, sind es 22,6 Watt im Idle und 8,8 Watt im Standby. Es dürfte also an der Stromversorgung liegen, obwohl das MacBook und das Eve V laut Betriebssystem volle Akkus haben, die nicht geladen wurden.

Fazit

Die Mantiz EZ-02 Venus mit der Modellnummer TBX-550CA erweist sich im Test als problemlose externe GPU-Box. Außen gefallen Design und Materialwahl, innen ist es eher zweckmäßig. Mantiz entschied sich, die zusätzlichen Ports und Features (interner SATA, Netzwerk-Port) per USB anzuschließen, um mehr Performance für die Grafikkarte bieten zu können. Dies sollten potentielle Käufer berücksichtigen, damit es nicht zu Enttäuschungen kommt. Die Performance war dafür auf Höhe der Razer Core V2. Man muss also mit deutlichen Geschwindigkeitseinbußen im Vergleich zu direkt eingebauten Grafikkarten rechnen - wie bei allen eGPUs. Größter Nachteil war der hohe Standby-Stromverbrauch. In Verbindung mit den hörbaren Lüftern empfiehlt sich die Venus daher weniger als Thunderbolt-Dock mit PCIe Slot, sondern als on-demand-Erweiterung für mehr Grafikpower.

Derzeit ist die Mantiz MZ-02 Venus direkt auf der mymantiz.com-Website für 389 US-Doller inkl. Versand (Nordamerika, EU, Asien) erhältlich (= 336 Euro derzeit). Bei Amazon.de ist sie zurzeit für teure 499 Euro gelistet. Die Konkurrenz wird bei der Suche nach "Mantiz Venus" ebenfalls gelistet.

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Autor: Klaus Hinum, 29.06.2018 (Update:  6.08.2018)