Notebookcheck

Test Apple MacBook Pro 13 2018 (Touch Bar, i5) Laptop

Live-Test: Jetzt mit vier (ausgebremsten) Kernen. Apple frischt das MacBook Pro 13 des Jahrgangs 2018 mit einem neuen Quad-Core-Prozessor und einem True-Tone-Display auf, allerdings nur beim teureren Modell mit der Touch Bar. In diesem Test werfen wir unter anderem einen genauen Blick auf die Performance des neuen MacBook Pro. Was darf für den ausgerufenen Preis von 1.999 Euro (i5) erwartet werden? Update: Tastatur-Vergleich, CPU-Leistung nach Software-Update, Lüfter, Lautsprecher

Heimlich, still und leise hat Apple seine MacBook-Pro-Reihe aktualisiert. Äußerlich hat sich nichts verändert, doch bei den Prozessoren setzt der Hersteller aus Cupertino endlich auf Intel-Prozessoren der 8. Generation mit vier Kernen (Coffee-Lake-U). Abgesehen davon unterstützen die Displays nun auch die True-Tone-Technologie, die man bereits aus den mobilen Ablegern iPhone bzw. iPad kennt. 

In diesem Testbericht geht es um das kleinere 13-Zoll-Modell. Auffällig ist, dass lediglich das teurere Modell mit der Touch Bar die Aktualisierungen erhält. Die günstigere Version mit den Funktionstasten wird lediglich mit der 2017er-Spezifikation verkauft. Möglicherweise orientiert sich Apple hier am MacBook Air, welches auch schon lange kein Update mehr bekam und daher mit der Zeit immer günstiger wurde. Uns gefällt diese Entwicklung jedoch nicht, denn wie wir in den Testberichten der 2017er-Versionen sehen konnten, war das teurere Touch-Bar-Modell nicht für jeden Kunden die bessere Wahl.

Preislich gibt es keine Veränderungen, denn es geht nach wie vor bei 1.999 Euro los. Dafür erhält der Kunde einen Core i5-8259U samt Iris Plus 655 Grafik, 8 GB LPDDR3-2133-RAM und 256 GB SSD-Speicher. Der Arbeitsspeicher lässt sich auf maximal 16 GB (+240 Euro) und der Massenspeicher auf bis zu 2 TB erweitern (+1.750 Euro), wobei die Aufpreise wie gewohnt extrem hoch ausfallen. Unser Testgerät wurde von uns im österreichischen Online-Shop von Apple gekauft, es handelt sich nicht um ein Test-Sample vom Hersteller. 

Wir haben unser Testgerät gerade erst erhalten und wollen schon einmal unsere ersten Eindrücke vom Gerät vermitteln. In den kommenden Tagen werden wir den Artikel dann Schritt für Schritt ergänzen und auch gerne auf Fragen oder Vorschläge der Community eingehen.

Updates:

  • 21.07.2018: Ausstattung, PWM, CPU-Tuning, System Performance, GPU, Akkulaufzeit
  • 26.07.2018: Tastatur-Vergleich, CPU-Leistung nach Software-Update, Lüfter, Lautsprecher, Infrarot-Bilder
Apple MacBook Pro 13 2018 Touchbar i5
Grafikkarte
Intel Iris Plus Graphics 655, Kerntakt: 1050 MHz
Hauptspeicher
8192 MB 
, LPDDR3-2133, verlötet
Bildschirm
13.3 Zoll 16:10, 2560 x 1600 Pixel 227 PPI, APPA03E, IPS, TrueTone, spiegelnd: ja
Anschlüsse
4 USB 3.1 Gen2, 4 Thunderbolt, 4 DisplayPort, Audio Anschlüsse: 3.5 mm Klinke, 1 Fingerprint Reader, Helligkeitssensor
Netzwerk
802.11 a/b/g/n/ac (a/b/g/n/ac), Bluetooth 5.0
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 14.9 x 304.1 x 212.4
Akku
58 Wh Lithium-Polymer
Betriebssystem
Apple macOS 10.13 High Sierra
Kamera
Webcam: 720p FaceTime HD
Sonstiges
Lautsprecher: Stereo, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, 61W USB-C Netzteil, 12 Monate Garantie
Gewicht
1.37 kg, Netzteil: 269 g
Preis
1999 Euro

 

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Gehäuse - MacBook Pro im bekannten Gewand

Das Gehäusedesign des MacBook Pro 13 kennen wir bereits seit 2016 und auch das aktuelle Modell ist in den beiden Farbvarianten Silber sowie Space Grau erhältlich. Qualitativ gibt es nach wie vor keine Kritik von uns, was auch für die Haptik der Metalloberflächen gilt. Aus eigener Erfahrung können wir sagen, dass sich die Gehäuse auch nach längerer Nutzung in einem exzellenten Zustand präsentieren, während es bei Kunststoffgehäusen eher zu optischen Abnutzungserscheinungen (speckige Oberflächen etc.) kommen kann. Für einen ausführlicheren Eindruck des Gehäuses empfehlen wir einen Blick in unseren Testbericht des MacBook Pro 13 2016, aus dem auch die nachfolgenden Bilder stammen.

Dass das Gehäuse aber mittlerweile in sein drittes Jahr geht, merkt man vor allem am Gewicht bzw. den Abmessungen. Das MacBook Pro 13 ist mit seinen etwas mehr als 1,3 kg keinesfalls ein Schwergewicht und auch nicht übermäßig groß, allerdings hat die Konkurrenz in den letzten Jahren spürbar auf- und teilweise auch überholt. Es gibt immer mehr Geräte mit dünneren Bildschirmrändern, was größere Panels ermöglicht, und auch das Gewicht geht weiter runter. 

Größenvergleich

Ausstattung

An der grundsätzlichen Anschlussausstattung hat sich nichts verändert, denn nach wie vor gibt es 4x Thunderbolt 3 mit USB-C-Steckern und einen 3,5-mm-Audiostecker. Durch den Umstieg auf die Coffee-Lake-U-CPUs stehen in diesem Jahr allerdings mehr PCIe-Lanes zur Verfügung, sodass alle Anschlüsse mit der vollen Geschwindigkeit betrieben werden (die beiden rechten Stecker waren bisher nur mit 2x-Geschwindigkeit). Es gibt zwar immer mehr Peripheriegeräte mit USB-C, im Alltag wird man um einen Dongle bzw. Adapter aber kaum herumkommen.

Eingabegeräte - Butterfly mit Silikon-Puffer

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Tastatur

Neue Silikon-Membrane (Quelle: iFixit)
Neue Silikon-Membrane (Quelle: iFixit)

Über die aktuelle Tastatur des Apple MacBook Pros wird seit dem Erscheinen rege diskutiert. Aufgrund der dünnen Baseunit verbaut Apple eine Tastatur mit einem extrem begrenzten Hub. Dank Apples eigenen Butterfly-Tasten sind die (recht lauten) Anschläge extrem präzise, aber das Tippgefühl gefällt einfach nicht jedem Nutzer.lll

In letzter Zeit gab es zudem vermehrt Meldungen über Probleme mit defekten Tastaturen bei den Apple Notebooks, woraufhin Apple auch ein spezielles Reparaturprogramm ins Leben gerufen hat. Selbst kleine Dinge (beispielsweise Dreck, Krümel usw.) können zu Problemen führen (Tasten funktionieren nicht mehr). Bei der Ankündigung der neuen 2018er-Modelle ist Apple auf dieses Problem nicht weiter eingegangen, allerdings bewirbt der Hersteller eine leisere Tastatur. Unsere Kollegen von iFixit haben ein 2018er-Modell bereits auseinandergenommen und einen neuen Silikon-Puffer unter den Tasten gefunden. Neben einem leiseren Tippgeräusch verhindert dieser vermutlich auch ein Eindringen von Fremdkörpern und dürfte damit doch eine Reaktion auf die bisherigen Probleme sein. Ob diese Lösung aber auch wirklich langfristig funktioniert, können wir in dieser kurzen Zeit natürlich nicht überprüfen.

Subjektiv merkt man den Unterschied zwischen der alten Tastatur (zum Beispiel im 2017er MacBook Pro 15) zur neuen deutlich. Der Anschlag ist deutlich gedämpft und auch etwas schwergängiger. Der Lautstärkenunterschied tritt eigentlich nur zu Tage, wenn man mit Abstand und relativ schwungvoll das Keyboard benutzt. Insgesamt ist es schwer zu sagen, ob sich der Anschlag verbessert hat. Anfangs ist jedoch wieder eine kleine Umgewöhnungszeit nötig.

Update: Interne Service-Dokumente von Apple haben mittlerweile bestätigt, dass die neue Silikon-Membrane das Eindringen von Schmutzpartikeln verhindern soll.

Display - MacBook Pro 2018 bringt TrueTone

An den grundsätzlichen Eigenschaften des 13,3 Zoll großen IPS-Panels hat sich in diesem Jahr nichts geändert: 2.560 x 1.600 Pixel (227 DPI) aka Retina-Display, 500 cd/m² Helligkeit und vollständige Abdeckung des P3-Farbraums. Neu ist jedoch die Unterstützung der TrueTone-Technologie, die wir bereits vom iPhone bzw. dem iPad kennen. Dabei wird der Weißabgleich automatisch an die Farbtemperatur des Umgebungslichts angepasst, was einen natürlicheres Sehen ermöglichen soll. Einen manuellen Nachtmodus (Night Shift), der die blauen Farbanteile des Bildes reduziert, gibt es aber weiterhin. Dieser kann in den Systemeinstellungen auch noch angepasst werden (automatische Aktivierung abhängig von der Uhrzeit, wärmeres oder kühleres Bild).

Das Display trägt die Bezeichnung APPA03E und unterscheidet sich damit von den beiden Modellen im letzten Jahr (APPA033 bzw. APPA034). Ob es sich dabei einfach nur um eine neue Panel-Revision handelt oder ob man ein neues Panel aufgrund der True-Tone-Funktion benötigt, ist aber unklar.

493
cd/m²
513
cd/m²
496
cd/m²
515
cd/m²
519
cd/m²
512
cd/m²
498
cd/m²
502
cd/m²
492
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 519 cd/m² Durchschnitt: 504.4 cd/m² Minimum: 4.6 cd/m²
Ausleuchtung: 95 %
Helligkeit Akku: 524 cd/m²
Kontrast: 1573:1 (Schwarzwert: 0.33 cd/m²)
ΔE Color 0.4 | 0.4-29.43 Ø6.3
ΔE Greyscale 2.2 | 0.64-98 Ø6.5
Gamma: 2.22
Apple MacBook Pro 13 2018 Touchbar i5
APPA03E, , 2560x1600, 13.3
Apple MacBook Pro 13 2017 Touchbar i5
APPA034, , 2560x1600, 13.3
Apple MacBook Pro 13 2017
APPA033, , 2560x1600, 13.3
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2018-20KGS03900
B140QAN02.0, , 2560x1440, 14
Dell XPS 13 9370 i7 UHD
ID: Sharp SHP148B, Name: LQ133D1, Dell P/N: 8XDHY, , 3840x2160, 13.3
Huawei Matebook X Pro i5
Tianma XM, , 3000x2000, 13.9
Response Times
-3%
9%
-19%
-62%
16%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
46 (21, 25)
48 (23.6, 24.4)
-4%
42.8 (22.4, 20.4)
7%
59.2 (28.4, 30.8)
-29%
69.6 (32.4, 37.2)
-51%
40.4 (19.2, 21.2)
12%
Response Time Black / White *
32 (17, 15)
33.6 (16.4, 17.2)
-5%
28.8 (14.8, 14)
10%
34.4 (16.4, 18)
-8%
44 (24.4, 19.6)
-38%
25.6 (11.6, 14)
20%
PWM Frequency
118000 (75, 150)
119000 (80)
1%
3759 (20)
-97%
Bildschirm
-8%
-46%
-58%
-110%
-125%
Helligkeit Bildmitte
519
551
6%
588
13%
578
11%
478.5
-8%
442.7
-15%
Brightness
504
514
2%
561
11%
533
6%
466
-8%
428
-15%
Brightness Distribution
95
88
-7%
92
-3%
84
-12%
86
-9%
84
-12%
Schwarzwert *
0.33
0.48
-45%
0.45
-36%
0.38
-15%
0.43
-30%
0.31
6%
Kontrast
1573
1148
-27%
1307
-17%
1521
-3%
1113
-29%
1428
-9%
DeltaE Colorchecker *
0.4
0.8
-100%
1.7
-325%
1.9
-375%
3.09
-673%
2.24
-460%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
2.8
1.4
50%
3.5
-25%
3.8
-36%
5.94
-112%
7.19
-157%
DeltaE Graustufen *
2.2
1
55%
1.9
14%
3
-36%
2.4
-9%
9.7
-341%
Gamma
2.22 108%
2.16 111%
2.33 103%
2.14 112%
2.063 116%
1.42 169%
CCT
6908 94%
6672 97%
6738 96%
6377 102%
6883 94%
6227 104%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
77.92
88.8
69.47
61.6
Color Space (Percent of sRGB)
99.94
100
98.36
95
Colorchecker DeltaE2000 calibrated *
0.8
2.06
1.11
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
-6% / -7%
-19% / -35%
-39% / -50%
-86% / -97%
-55% / -97%

* ... kleinere Werte sind besser

Wir ermitteln bei unserem hier vorliegenden MacBook Pro Retina eine durchschnittliche Helligkeit von etwas mehr als 500 cd/m². Damit erfüllt das Panel zwar die Werksangabe, doch unsere beiden letztjährigen Modelle (vor allem das Modell ohne Touch Bar) waren noch heller. Im Gegenzug ist die Ausleuchtung aber besser und auch der Schwarzwert fällt mit 0,33 cd/m² geringer aus. Damit wirken schwarze Bildinhalte satter und auch das Kontrastverhältnis konnte noch einmal gesteigert werden (>1.573:1).

CalMAN Graustufen (Zielfarbraum P3)
CalMAN Graustufen (Zielfarbraum P3)
CalMAN Sättigung (Zielfarbraum P3)
CalMAN Sättigung (Zielfarbraum P3)
CalMAN ColorChecker (Zielfarbraum P3)
CalMAN ColorChecker (Zielfarbraum P3)
Fast vollständige P3-Abdeckung (CalMAN)
Fast vollständige P3-Abdeckung (CalMAN)

Die Kalibrierung des Displays fällt ab Werk ebenfalls ein wenig schlechter aus als im letzten Jahr, zumindest im Vergleich mit dem Touch-Bar-Modell. Allerdings kritisieren wir hier auf einem sehr hohen Niveau, denn bereits ab Werk liegen alle Abweichungen (gegenüber der P3-Referenz) unterhalb der wichtigen Grenze von 3. Der P3-Farbraum wird laut CalMAN zu 99 % abgedeckt.

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
32 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 17 ms steigend
↘ 15 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 82 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (25.9 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
46 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 21 ms steigend
↘ 25 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 72 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (41.4 ms).

Leistung - 4 Kerne im MacBook Pro 13

Apples kompaktes MacBook Pro 13 Touch Bar setzte schon in den vergangenen Jahren auf Intel-Prozessoren mit einer Verbrauchsangabe von 28 Watt, weshalb es einen spürbaren Leistungsvorteil gegenüber fast allen anderen Sub-Notebooks hatte, die mit den üblichen 15-Watt-Modellen ausgestattet waren. Ein weiterer Vorteil war der integrierte eDRAM-Cache, der sowohl dem Prozessor, aber vor allem der integrierten GPU auf die Sprünge half.

In diesem Jahr gibt es dank dem neuen Quad-Core-Prozessor einen deutlichen Leistungsschub, wenn es um den Einsatz von mehreren Kernen geht. Zudem bieten die beiden verfügbaren CPUs jetzt einen doppelt so großen eDRAM-Cache (128 vs. 64 MB), was einen zusätzlichen Punch bringen sollte. Bisher konnte Apple die Leistung der CPUs auch dauerhaft sehr ordentlich ausnutzen, weshalb wir schon auf die Ergebnisse des neuen Quad-Cores gespannt sind.

Dank der Implementierung eines echten Vierkernprozessors ist das neue Apple MacBook Pro 13 für die meisten Anforderungen ausreichend bestückt. Lediglich die GPU-Leistung kann, je nach Anforderung, zum Flaschenhals werden, wobei es hier mit externen GPUs auch noch Erweiterungsmöglichkeiten gibt. Im Kapitel "Grafikkarte" werden wir darauf noch genauer eingehen.

Während Apple beim größeren 15-Zoll MacBook Pro nun auf DDR4 wechselt, wird das kleinere 13-Zoll-System weiterhin mit maximal 16 GB LPDDR3-RAM ausgeliefert. LPDDR4 wird von Coffee-Lake-U nicht unterstützt, zudem war Apple der erhöhte Stromverbrauch von DDR4-2400 wohl ein Dorn im Auge.

Prozessor – Coffee Lake-U enttäuscht

Praktisch alle neuen Subnotebooks setzen seit Ende letzen Jahres auf die Kaby-Lake-Refresh-CPUs, die nun vier anstatt zwei Prozessorkerne bieten und die Multi-Core-Leistung damit deutlich verbessern. Apple zieht jetzt nach bzw. überholt die Konkurrenz dank des Einsatzes von Intel 28-Watt-CPUs in seinen MacBooks, die allerdings auf der Coffee-Lake-Architektur basieren (Coffee Lake-U). Es handelt sich also eher um "kastrierte" Coffee-Lake-Chips als hochgezüchtete Kaby-Lake-R-Modelle, die sich auch im Fertigungsprozess unterscheiden (14nm++ vs. 14 nm+). Der neue Fertigungsprozess beinhaltet auch einen aktualisierten Microcode gegen Spectre v2.

Apple bietet zwei verschiedene Modelle aus der Coffee-Lake-U-Baureihe an, den Intel Core i5-8259U sowie den Core i7-8559U (+360 Euro). Der einzige Unterschied ist aber der Takt (CPU und iGPU), denn bei beiden Modellen handelt es sich um Quad-Cores samt Hyper-Threading, die kein vPro unterstützen. In unserem Einstiegsmodell arbeitet der Core i5 mit einem Basistakt von 2,3 GHz, dank Turbo Boost sind aber Frequenzen von bis zu 3,8 GHz bei der Verwendung von max. 2 Kernen möglich; bei allen 4 Kernen sind es immerhin noch 3,6 GHz. Ein interessantes Detail: Laut Intel liegt die Preisdifferenz der beiden Modelle bei "nur" 111 US-Dollar. Natürlich gibt es hier je nach Hersteller andere Einkaufspreise, doch der Aufpreis von 360 Euro für den Core i7 ist extrem hoch.

Apple bietet zwei CPUs für das neue MacBook Pro 13 2018 an. (Quelle: Apple)
Apple bietet zwei CPUs für das neue MacBook Pro 13 2018 an. (Quelle: Apple)

In der Vergangenheit hat Apple den Intel-Prozessoren fast immer freien Lauf gelassen, womit die Temperatur zum einzigen limitierenden Faktor wurde. Das ist hier auch der Fall, und wir sehen Verbrauchswerte von fast 50 Watt. In den letzten Monaten haben wir festgestellt, dass die Kaby-Lake-Refresh Quad-Core-ULVs ab Takten von 3 GHz zu echten Hitzköpfen wurden und wir waren natürlich gespannt, ob sich das mit Coffee-Lake-U und dem verbesserten 14nm++-Prozess ändert. 

Das Ergebnis im Cinebench R15 Single-Test liegt noch im erwarteten Bereich, doch als wir das Ergebnis des Multi-Tests gesehen haben, waren wir überrascht. Aufgrund unserer bisherigen Erfahrungen mit den Kaby-Lake-R Quad-Cores hatten wir mit einem Wert von mehr als 700 Punkten gerechnet, doch es sind gerade einmal 608 Punkte (getestet unter macOS). Damit fällt das Testgerät hinter Systeme wie beispielsweise das XPS 13 von Dell oder das ThinkPad X1 Carbon zurück. Da viele Hersteller die TDP ebenfalls dynamisch steuern, sind sogar viele Modelle mit dem ganz normalen Core i5-8250U schneller unterwegs.

Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2018-20KGS03900
Intel Core i7-8550U
168 Points ∼100% +9%
Dell XPS 13 9370 i7 UHD
Intel Core i7-8550U
165 Points ∼98% +7%
Asus ZenBook S UX391U
Intel Core i7-8550U (Quiet Mode off)
165 Points ∼98% +7%
Asus ZenBook S UX391U
Intel Core i7-8550U (Quiet Mode on)
108 Points ∼64% -30%
Apple MacBook Pro 13 2018 Touchbar i5
Intel Core i5-8259U (macOS)
154 Points ∼92%
Durchschnittliche Intel Core i5-8259U
 
154 Points ∼92% 0%
Huawei Matebook X Pro i5
Intel Core i5-8250U
146 Points ∼87% -5%
Apple MacBook Pro 13 2017
Intel Core i5-7360U (macOS)
145 Points ∼86% -6%
Apple MacBook Pro 13 2017
Intel Core i5-7360U (Win10)
140 Points ∼83% -9%
Lenovo ThinkPad T480s-20L8S02D00
Intel Core i5-8250U
143 Points ∼85% -7%
Asus Zenbook UX3430UN-GV174T
Intel Core i5-8250U
143 Points ∼85% -7%
Apple MacBook Pro 13 2017 Touchbar i5
Intel Core i5-7267U (OSX)
141 Points ∼84% -8%
Durchschnitt der Klasse Subnotebook
  (20 - 169, n=222)
110 Points ∼65% -29%
CPU Multi 64Bit
Lenovo ThinkPad T480s-20L8S02D00
Intel Core i5-8250U
724 Points ∼100% +5%
Lenovo ThinkPad T480s-20L8S02D00
Intel Core i5-8250U (undervolted)
716 Points ∼99% +4%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2018-20KGS03900
Intel Core i7-8550U (undervolted)
708 Points ∼98% +3%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2018-20KGS03900
Intel Core i7-8550U
648 Points ∼90% -6%
Apple MacBook Pro 13 2018 Touchbar i5
Intel Core i5-8259U (macOS Software Update)
687 Points ∼95%
Apple MacBook Pro 13 2018 Touchbar i5
Intel Core i5-8259U (macOS)
608 Points ∼84% -11%
Durchschnittliche Intel Core i5-8259U
  (608 - 687, n=2)
648 Points ∼90% -6%
Dell XPS 13 9370 i7 UHD
Intel Core i7-8550U
639 Points ∼88% -7%
Asus ZenBook S UX391U
Intel Core i7-8550U (Quiet Mode off)
602 Points ∼83% -12%
Asus ZenBook S UX391U
Intel Core i7-8550U (Quiet Mode on)
301 Points ∼42% -56%
Asus Zenbook UX3430UN-GV174T
Intel Core i5-8250U
596 Points ∼82% -13%
Huawei Matebook X Pro i5
Intel Core i5-8250U
516 Points ∼71% -25%
Apple MacBook Pro 13 2017 Touchbar i5
Intel Core i5-7267U (OSX)
383 (min: 377, max: 385) Points ∼53% -44%
Apple MacBook Pro 13 2017
Intel Core i5-7360U (macOS)
362 Points ∼50% -47%
Apple MacBook Pro 13 2017
Intel Core i5-7360U (Win10)
346 Points ∼48% -50%
Durchschnitt der Klasse Subnotebook
  (32 - 721, n=229)
299 Points ∼41% -56%

Aber woran liegt das? Unter macOS haben wir das Taktverhalten und den Stromverbrauch des Prozessors mit dem Tool Intel Power Gadget überwacht. Im nachfolgenden Screenshot sieht man das Verhalten des Prozessors bei einem einzigen Multi-Durchlauf. Zu Beginn des Tests arbeitet der Prozessor für etwa 5 Sekunden mit den vollen 3,6 GHz, was einem Verbrauch von knapp 48-49 Watt entspricht. Das macht die Kühlung aber nicht lange mit und die CPU-Temperatur schnellt auf 100 °C, woraufhin die Leistung reduziert werden muss. Daraufhin pendelt der Verbrauch extrem stark (zw. 20-40 Watt), was sich natürlich auch auf den Takt auswirkt. Und das schon bei nur einem Durchgang des Multi-Tests.

Cinebench R15 Multi (macOS)
Cinebench R15 Multi (macOS)

Aufgrund der hohen Temperaturen kann aber selbst dieses Leistungslevel nicht aufrechtgehalten werden. Im weiteren Verlauf unserer Cinebench-Multi-Schleife pendelt sich das MacBook bei rund 580 Punkten ein, verliert also noch einmal rund 5 % an Leistung.

Update: Apple hat mittlerweile ein Software-Update veröffentlicht, welches die CPU-Leistung spürbar steigert. Im nachfolgenden Diagramm werden die neuen Ergebnisse durch die gelbe Kurve dargestellt und man sieht deutlich, dass die Leistung während unserer Cinebench-Schleife konstant bleibt.

0102030405060708090100110120130140150160170180190200210220230240250260270280290300310320330340350360370380390400410420430440450460470480490500510520530540550560570580590600610620630640650660670680690700Tooltip
Cinebench R15 CPU Multi 64 Bit macOS Rot: Auslieferungszustand; Gelb: nach Software-Update

Was uns besonders überrascht ist die anscheinend schlechte Effizienz des Coffee-Lake-U-Prozessors. Wir haben uns in den letzten Monaten intensiv mit den Kaby-Lake-R Quad-Core-Prozessoren beschäftigt, da sie in praktisch jedem aktuellen Subnotebook stecken. Der normale Core i5-8250U ist hier eigentlich das beste Beispiel, denn im Fall des ThinkPad T480s wird er wie beim MacBook ebenfalls nur durch die Temperatur limitiert. Bei einem Verbrauch von rund 30 Watt (also sogar etwas weniger als beim neuen MBP 13) arbeitet dieser stabil mit 3,4 GHz und erreicht mehr als 700 Punkte.

Wir werden das natürlich noch weiter untersuchen, aber vorerst scheint Coffee-Lake-U Nachteile gegenüber den Kaby-Lake-R-Chips zu haben, wenn es um die Effizienz geht. Das ist jedoch nicht nur ein Problem von Apple, sondern natürlich auch von Intel. Hier stellt man sich natürlich die Frage, warum man bei den neuen 28-Watt-Modellen nicht auch auf Kaby-Lake-R gesetzt hat. Das neue MacBook Pro ist damit zwar schneller als das alte 2017er-Modell, einige Windows-Rechner schneiden mit den vermeintlich langsameren Prozessoren besser ab. Damit dürfte der Leistungsvorteil des optionalen Core-i7-Prozessors nur marginal ausfallen, vielleicht arbeitet er aufgrund von höheren Temperaturen (gerade bei dauerhafter Belastung) sogar noch langsamer als der i5.

Cinebench R15 CPU Single 64Bit
154 Points
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
687 Points
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
33.91 fps
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
99.3 %
Hilfe

Prozessor-Tuning

Da uns die vergleichsweise geringen Cinebench-Ergebnisse ein wenig stutzig gemacht haben, wollten wir der Sache etwas genauer auf den Grund gehen. Eine Möglichkeit sind die massiven Schwankungen des Taktes. Da der Prozessor bei etwas Spielraum sofort wieder in die Höhe schießt, muss er wieder einige Zeit lang bei niedrigem Takt abkühlen. Wir wollten daher mal sehen, wie sich der Prozessor bzw. die Kühlung verhalten, wenn wir den Verbrauch manuell festsetzen. Unter Windows kann man dafür das Tool Intel XTU (Freeware) verwenden, welches sehr viele Einstellungsmöglichkeiten bietet. Unter macOS sieht die Sache schon schwieriger aus. Hier verwenden wir zu Testzwecken das Tool Volta, welches allerdings nicht so viele Einstellungen bietet und zudem kostenpflichtig ist (7-Tage Testversion). Zudem können wir den Verbrauch nur bis zu den spezifizierten 28 Watt einstellen, mehr ist nicht möglich. Weitere Infos inklusive dem größeren MacBook Pro 15 haben wir auch noch mal in diesem Artikel zusammengefasst.

Cinebench-Schleife Werkseinstellungen (Win10)
Cinebench-Schleife Werkseinstellungen (Win10)
Cinebench-Schleife mit festgelegten 31 Watt (Win10)
Cinebench-Schleife mit festgelegten 31 Watt (Win10)

Zunächst haben wir den Verbrauch auf 31 Watt begrenzt, da dieser Wert ja auch mit den Standardeinstellungen erreicht wird. Das Ergebnis ist überraschend gut, denn die vier Prozessorkerne arbeiten mit rund 300 MHz mehr und die Ergebnisse der Cinebench-Schleife sind stabil, was man auch an der gelben Kurve im nachfolgenden Diagramm sieht. Unter macOS (blaue Kurve) ist die Leistung durch die 28-Watt-Begrenzung minimal geringer, aber stabil und immer noch besser als mit den alten Standardeinstellungen. Nach dem Software-Update liegt ist die CPU-Leistung gestiegen und bleibt auch stabil, was man an der grünen Kurve sieht. Da der Prozessor jetzt mehr Strom verbrauchen kann, werden wir aber trotzdem noch einmal mit einer manuellen Verbrauchsanpassung herumspielen, da es auch jetzt noch zu gewissen Schwankungen beim Takt kommt.

0102030405060708090100110120130140150160170180190200210220230240250260270280290300310320330340350360370380390400410420430440450460470480490500510520530540550560570580590600610620630640650660670680690700Tooltip
Cinebench R15 CPU Multi 64 Bit macOS (rot) vs. Win10 (grau) vs. macOS 28W (blau) vs. Win10 31W (gelb) vs. macOS nach Software Update (grün)

System Performance

Dank dem schnellen Prozessor, ausreichend RAM und einer sehr schnellen PCIe-SSD reagiert das System reaktionsschnell auf Eingaben und es gibt keine langen Wartezeiten. Die Installation von Windows via Bootcamp benötigt keinen USB-Stick mehr; eine Image-Datei von Windows reicht aus. Der Betrieb unter Windows gelingt ebenfalls problemlos, allerdings fallen die Ergebnisse in den synthetischen PCMarks nicht besonders gut aus und das Testgerät kann nur im Work-Test des PCMark 8 seinen Vorgänger überholen, in den anderen beiden Szenarien sind beide Vorjahresmodelle schneller unterwegs. Eine mögliche Erklärung ist die fehlende Optimierung des BootCamp-Treibers für das MBP 13 2018, der erst vor wenigen Tagen erschienen ist.

PCMark 10 - Score
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2018-20KGS03900
Intel UHD Graphics 620, Intel Core i7-8550U
3905 Points ∼100% +19%
Apple MacBook Pro 13 2017
Intel Iris Plus Graphics 640, Intel Core i5-7360U
3840 (min: 3824, max: 3845) Points ∼98% +17%
Dell XPS 13 9370 i7 UHD
Intel UHD Graphics 620, Intel Core i7-8550U
3728 Points ∼95% +14%
Lenovo ThinkPad T480s-20L8S02D00
Intel UHD Graphics 620, Intel Core i5-8250U
3602 Points ∼92% +10%
Asus Zenbook UX3430UN-GV174T
NVIDIA GeForce MX150, Intel Core i5-8250U
3569 Points ∼91% +9%
Huawei Matebook X Pro i5
NVIDIA GeForce MX150, Intel Core i5-8250U
3445 Points ∼88% +5%
Apple MacBook Pro 13 2017 Touchbar i5
Intel Iris Plus Graphics 650, Intel Core i5-7267U
3427 Points ∼88% +4%
Asus ZenBook S UX391U
Intel UHD Graphics 620, Intel Core i7-8550U
3321 Points ∼85% +1%
Apple MacBook Pro 13 2018 Touchbar i5
Intel Iris Plus Graphics 655, Intel Core i5-8259U
3284 Points ∼84%
Durchschnittliche Intel Core i5-8259U, Intel Iris Plus Graphics 655
 
3284 Points ∼84% 0%
Durchschnitt der Klasse Subnotebook
  (1150 - 3860, n=41)
2916 Points ∼75% -11%
PCMark 8
Work Score Accelerated v2
Asus ZenBook S UX391U
Intel UHD Graphics 620, Intel Core i7-8550U
4882 Points ∼100% +11%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2018-20KGS03900
Intel UHD Graphics 620, Intel Core i7-8550U
4664 Points ∼96% +6%
Asus Zenbook UX3430UN-GV174T
NVIDIA GeForce MX150, Intel Core i5-8250U
4613 Points ∼94% +5%
Lenovo ThinkPad T480s-20L8S02D00
Intel UHD Graphics 620, Intel Core i5-8250U
4508 Points ∼92% +2%
Apple MacBook Pro 13 2017
Intel Iris Plus Graphics 640, Intel Core i5-7360U
4461 (min: 4448, max: 4484) Points ∼91% +1%
Apple MacBook Pro 13 2018 Touchbar i5
Intel Iris Plus Graphics 655, Intel Core i5-8259U
4399 Points ∼90%
Durchschnittliche Intel Core i5-8259U, Intel Iris Plus Graphics 655
 
4399 Points ∼90% 0%
Huawei Matebook X Pro i5
NVIDIA GeForce MX150, Intel Core i5-8250U
4339 Points ∼89% -1%
Dell XPS 13 9370 i7 UHD
Intel UHD Graphics 620, Intel Core i7-8550U
4125 Points ∼84% -6%
Apple MacBook Pro 13 2017 Touchbar i5
Intel Iris Plus Graphics 650, Intel Core i5-7267U
4081 Points ∼84% -7%
Durchschnitt der Klasse Subnotebook
  (1283 - 5363, n=168)
3923 Points ∼80% -11%
Creative Score Accelerated v2
Apple MacBook Pro 13 2017
Intel Iris Plus Graphics 640, Intel Core i5-7360U
5544 (min: 5539, max: 5549) Points ∼100% +5%
Apple MacBook Pro 13 2018 Touchbar i5
Intel Iris Plus Graphics 655, Intel Core i5-8259U
5273 Points ∼95%
Durchschnittliche Intel Core i5-8259U, Intel Iris Plus Graphics 655
 
5273 Points ∼95% 0%
Apple MacBook Pro 13 2017 Touchbar i5
Intel Iris Plus Graphics 650, Intel Core i5-7267U
5188 Points ∼94% -2%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2018-20KGS03900
Intel UHD Graphics 620, Intel Core i7-8550U
5027 Points ∼91% -5%
Dell XPS 13 9370 i7 UHD
Intel UHD Graphics 620, Intel Core i7-8550U
4865 Points ∼88% -8%
Huawei Matebook X Pro i5
NVIDIA GeForce MX150, Intel Core i5-8250U
4747 Points ∼86% -10%
Lenovo ThinkPad T480s-20L8S02D00
Intel UHD Graphics 620, Intel Core i5-8250U
4711 Points ∼85% -11%
Asus ZenBook S UX391U
Intel UHD Graphics 620, Intel Core i7-8550U
4707 Points ∼85% -11%
Durchschnitt der Klasse Subnotebook
  (1011 - 5544, n=134)
3543 Points ∼64% -33%
Home Score Accelerated v2
Apple MacBook Pro 13 2017
Intel Iris Plus Graphics 640, Intel Core i5-7360U
4057 (min: 4055, max: 4059) Points ∼100% +11%
Apple MacBook Pro 13 2017 Touchbar i5
Intel Iris Plus Graphics 650, Intel Core i5-7267U
3829 Points ∼94% +4%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2018-20KGS03900
Intel UHD Graphics 620, Intel Core i7-8550U
3752 Points ∼92% +2%
Asus Zenbook UX3430UN-GV174T
NVIDIA GeForce MX150, Intel Core i5-8250U
3672 Points ∼91% 0%
Apple MacBook Pro 13 2018 Touchbar i5
Intel Iris Plus Graphics 655, Intel Core i5-8259U
3665 Points ∼90%
Durchschnittliche Intel Core i5-8259U, Intel Iris Plus Graphics 655
 
3665 Points ∼90% 0%
Asus ZenBook S UX391U
Intel UHD Graphics 620, Intel Core i7-8550U
3554 Points ∼88% -3%
Lenovo ThinkPad T480s-20L8S02D00
Intel UHD Graphics 620, Intel Core i5-8250U
3503 Points ∼86% -4%
Huawei Matebook X Pro i5
NVIDIA GeForce MX150, Intel Core i5-8250U
3478 Points ∼86% -5%
Dell XPS 13 9370 i7 UHD
Intel UHD Graphics 620, Intel Core i7-8550U
3371 Points ∼83% -8%
Durchschnitt der Klasse Subnotebook
  (1027 - 4182, n=192)
2977 Points ∼73% -19%

Grafikkarte

Bei der im Apple-Laptop integrierten Grafikkarte handelt es sich um einen alten Bekannten, denn im Prinzip ist die Intel Iris Plus Graphics 655 nur eine reguläre Iris Plus Graphics 650 mit einem größeren L4-Cache (128 MB vs. 64 MB eDRAM). Wir haben es nach wie vor mit der GT3e-Ausbaustufe der Kaby-Lake-GPU zu tun, die in Verbindung mit dem Core i5-8259U einen maximalen Takt von 1.050 MHz erreicht. Wenn man sich für den schnelleren Core i7 im MacBook entscheidet, sind es maximal 1.200 MHz. Weitere technische Informationen zur Iris Plus Graphics 655 stehen hier zur Verfügung.

Falls man mehr Grafikleistung benötigt, sollte man auf eine externe Thunderbolt-Lösung zurückgreifen, die mittlerweile nativ von macOS unterstützt werden. Dank dem neuen Quad-Core-Prozessor dürfte es auch keine großen Limitierungen durch die CPU geben. Apple selbst bietet beispielsweise eine Lösung von BlackMagic an, die eine Radeon Pro 580 verwendet. Wir werden in Kürze eine ähnliche Lösung von Gigabyte (RX580 Gaming Box) zum Testen erhalten und diese natürlich auch mit den neuen MacBooks ausprobieren.

3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU
Asus Zenbook UX3430UN-GV174T
NVIDIA GeForce MX150, Intel Core i5-8250U
4191 Points ∼100% +38%
Acer Swift 3 SF315-41-R6J9
AMD Radeon RX Vega 10, AMD Ryzen 7 2700U
3728 Points ∼89% +22%
HP Envy x360 15-bq102ng
AMD Radeon RX Vega 8, AMD Ryzen 5 2500U
3549 Points ∼85% +17%
Huawei Matebook X Pro i5
NVIDIA GeForce MX150, Intel Core i5-8250U
3483 Points ∼83% +14%
Apple MacBook Pro 13 2018 Touchbar i5
Intel Iris Plus Graphics 655, Intel Core i5-8259U
3044 Points ∼73%
Durchschnittliche Intel Iris Plus Graphics 655
 
3044 Points ∼73% 0%
Apple MacBook Pro 13 2017 Touchbar i5
Intel Iris Plus Graphics 650, Intel Core i5-7267U
2761.5 (min: 2743, max: 2780) Points ∼66% -9%
Asus VivoBook 15 X542UF-DM143T
NVIDIA GeForce MX130, Intel Core i5-8250U
2734 Points ∼65% -10%
Apple MacBook Pro 13 2017
Intel Iris Plus Graphics 640, Intel Core i5-7360U
2379 (min: 2355, max: 2425) Points ∼57% -22%
Dell XPS 13 9370 i7 UHD
Intel UHD Graphics 620, Intel Core i7-8550U
1915 Points ∼46% -37%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2018-20KGS03900
Intel UHD Graphics 620, Intel Core i7-8550U
1901 Points ∼45% -38%
Lenovo ThinkPad T480s-20L8S02D00
Intel UHD Graphics 620, Intel Core i5-8250U
1633 Points ∼39% -46%
Asus ZenBook S UX391U
Intel UHD Graphics 620, Intel Core i7-8550U
1440 Points ∼34% -53%
Durchschnitt der Klasse Subnotebook
  (230 - 4191, n=311)
1129 Points ∼27% -63%
3DMark
2560x1440 Time Spy Graphics
HP Envy x360 15-bq102ng
AMD Radeon RX Vega 8, AMD Ryzen 5 2500U
649 Points ∼100% +4%
Apple MacBook Pro 13 2018 Touchbar i5
Intel Iris Plus Graphics 655, Intel Core i5-8259U
624 Points ∼96%
Durchschnittliche Intel Iris Plus Graphics 655
 
624 Points ∼96% 0%
Asus VivoBook 15 X542UF-DM143T
NVIDIA GeForce MX130, Intel Core i5-8250U
623 Points ∼96% 0%
Apple MacBook Pro 13 2017 Touchbar i5
Intel Iris Plus Graphics 650, Intel Core i5-7267U
555 Points ∼86% -11%
Apple MacBook Pro 13 2017
Intel Iris Plus Graphics 640, Intel Core i5-7360U
483 (min: 453, max: 487) Points ∼74% -23%
Durchschnitt der Klasse Subnotebook
  (157 - 905, n=18)
446 Points ∼69% -29%
1920x1080 Fire Strike Graphics
Asus Zenbook UX3430UN-GV174T
NVIDIA GeForce MX150, Intel Core i5-8250U
3389 Points ∼100% +64%
Huawei Matebook X Pro i5
NVIDIA GeForce MX150, Intel Core i5-8250U
2740 Points ∼81% +32%
Acer Swift 3 SF315-41-R6J9
AMD Radeon RX Vega 10, AMD Ryzen 7 2700U
2442 Points ∼72% +18%
HP Envy x360 15-bq102ng
AMD Radeon RX Vega 8, AMD Ryzen 5 2500U
2310 Points ∼68% +12%
Asus VivoBook 15 X542UF-DM143T
NVIDIA GeForce MX130, Intel Core i5-8250U
2291 Points ∼68% +11%
Apple MacBook Pro 13 2018 Touchbar i5
Intel Iris Plus Graphics 655, Intel Core i5-8259U
2070 Points ∼61%
Durchschnittliche Intel Iris Plus Graphics 655
 
2070 Points ∼61% 0%
Apple MacBook Pro 13 2017 Touchbar i5
Intel Iris Plus Graphics 650, Intel Core i5-7267U
1698 Points ∼50% -18%
Apple MacBook Pro 13 2017
Intel Iris Plus Graphics 640, Intel Core i5-7360U
1541 (min: 1484, max: 1547) Points ∼45% -26%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2018-20KGS03900
Intel UHD Graphics 620, Intel Core i7-8550U
1283 Points ∼38% -38%
Dell XPS 13 9370 i7 UHD
Intel UHD Graphics 620, Intel Core i7-8550U
1283 Points ∼38% -38%
Asus ZenBook S UX391U
Intel UHD Graphics 620, Intel Core i7-8550U
997 Points ∼29% -52%
Lenovo ThinkPad T480s-20L8S02D00
Intel UHD Graphics 620, Intel Core i5-8250U
963 Points ∼28% -53%
Durchschnitt der Klasse Subnotebook
  (222 - 3389, n=199)
902 Points ∼27% -56%

In den synthetischen 3DMarks kann sich die integrierte GPU gut behaupten. Im älteren 3DMark 11kann sich das neue MacBook Pro 13 2018 rund 10 % vor dem Vorgänger sowie der dedizierten GeForce MX130 positionieren, die MX150 ist aber noch ein Stück schneller. In den anspruchsvollen 3DMark-13-Test wie Fire Strike oder Time Spy verschiebt sich das Bild ein wenig. Der Vorgänger wird je nach Test um 10-20 % überholt, während die dedizierten Modelle ebenfalls vor dem Testgerät liegen. Interessant ist auch der Vergleich mit den beiden integrierten AMD-GPUs Vega 8 und Vega 10, die sich aber in allen Tests gegen die Intel-iGPU durchsetzen können.

3DMark 11 Performance
3330 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
11412 Punkte
3DMark Fire Strike Score
1898 Punkte
3DMark Time Spy Score
707 Punkte
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Gaming Performance

Die integrierte Iris Graphics 655 reicht nur für sehr anspruchslose Spiele, dafür bleibt die Leistung auch über längere Zeit konstant (siehe Diagramm von Witcher 3 ultra).

010Tooltip
Apple MacBook Pro 13 2018 Touchbar i5 Iris Plus Graphics 655, 8259U The Witcher 3 1920x1080 Ultra Graphics & Postprocessing (HBAO+): Ø4.79 (2-7)
min. mittel hoch max.4K
The Witcher 3 (2015) 23.25.6fps
Dota 2 Reborn (2015) 87.96432.428.111.6fps
Rise of the Tomb Raider (2016) 25.917.6fps
Overwatch (2016) 916829.918.2fps
Rocket League (2017) 9740.632.7fps
Team Fortress 2 (2017) 12812511357.834.4fps
Middle-earth: Shadow of War (2017) 3018149fps
Assassin´s Creed Origins (2017) 13fps
Fortnite (2018) 51.521.6fps
Final Fantasy XV Benchmark (2018) 14.7fps
Far Cry 5 (2018) 2010fps
The Crew 2 (2018) 30.9fps

Emissionen

Geräuschemissionen

 An der Kühlung des MacBook Pro 13 hat sich in diesem Jahr nichts geändert. Weiterhin kümmern sich zwei Lüfter um die Abwärme des Prozessors, wobei die Drehzahl stufenlos an die Last angepasst wird. Im Leerlauf und bei wenig Last drehen sich die beiden Lüfter zwar (1.294/1.285 U/Min), sind mit 30 dB(A) aber nur hörbar, wenn man das Ohr direkt ans Gehäuse hält. Unter Last ändert sich das, wobei die Geschwindigkeit recht schnell angepasst wird und das Drehzahlniveau daher oft in einem gewissen Bereich schwankt. Die maximale Drehzahl der beiden Lüfter liegt übrigens bei 6.336/6.864 U/Min, was einem Schalldruckpegel von 46,7 dB(A) entspricht.

An diesen Wert sind wir beim Testen jedoch nicht herangekommen, sondern maximal 46,2 dB(A) zu beginn des Stresstests unter Windows (Prime95 + FurMark). Nach einer gewissen zeigt führen die Lüfter aber auch wieder herunter (35,4 dB(A)), um sich später bei rund 38 dB(A) zu stabilisieren. Bei einer etwas geringeren Belastung wie beispielsweise der ersten Szene des 3DMark 06 steigert sich die Drehzahl hingegen über die Zeit (32,7 -> 34,5 -> 36,1 dB(A)). Spürbar lauter wird es beim Spielen, was wir mit dem Titel Fortnite ausprobiert haben. Während des Spielens drehen die Lüfter deutlich auf und schwanken die ganze Zeit zwischen 5.400 bis maximal 6.800 U/Min und sind mit 43 bis 46 dB(A) auch deutlich hörbar. Zumindest ist die Lüftercharakteristik nicht unnötig hochfrequent.

Unter macOS sind die Messergebnisse bei kombinierter CPU/GPU-Last ein wenig geringer. In unserem Test mit Cinebench und Unigine Valley bleiben die Lüfter im Bereich von rund 34 dB(A) und damit spürbar leiser als bei Windows 10. Wenn man jedoch nur den Prozessor fordert, wie es bei unserer Cinebench-Schleife der Fall ist, liegt man ebenfalls im Bereich von ~6.000 U/Min und damit 43-44 dB(A).

Lautstärkediagramm

Idle
29.6 / 29.6 / 29.6 dB(A)
HDD
30 dB(A)
Last
36.7 / 46.7 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Audix TM1, Arta (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 29.6 dB(A)
Apple MacBook Pro 13 2018 Touchbar i5
Iris Plus Graphics 655, 8259U
Apple MacBook Pro 13 2017 Touchbar i5
Iris Plus Graphics 650, 7267U, Apple SSD AP0256
Emissions
Fan Noise
46.6
47.9 (28.3)
3%

Temperatur

Stresstest macOS
Stresstest macOS

Im Leerlauf und bei wenig Last bleibt das komplette Gehäuse des MacBook Pro 13 angenehm temperiert. Unter Last wärmt sich erwartungsgemäß der hintere Bereich der Baseunit auf, da sich hier auch die Komponenten und die Heatpipes befinden. Wirklich kritisch wird es mit maximal 43 °C nicht und selbst auf den Oberschenkeln (nicht unbedingt direkt auf der Haut) ist ein Einsatz in diesem Fall möglich. Das Netzteil bleibt im Vergleich zum größeren MacBook Pro 15 deutlich kühler.

Beim Blick auf die Komponenten erkennen wir, dass die Prozessortemperatur beim Stresstest im Vergleich zur reinen CPU-Last etwas geringer ausfällt. Die integrierte Grafikkarte verbraucht einen Teil des TDP-Reservoirs und entwickelt nicht ganz so viel Hitze wie der Prozessor. Gleichzeitig arbeitet der Prozessor meistens unter seinem Basistakt und die Grafikkarte auch nur mit etwa 600-700 MHz (Maximum liegt bei 1.050 MHz).

Max. Last
 42.4 °C43.1 °C42.1 °C 
 37.6 °C39.5 °C35.4 °C 
 30.1 °C29.6 °C29.4 °C 
Maximal: 43.1 °C
Durchschnitt: 36.6 °C
40.8 °C41.4 °C41.4 °C
35.3 °C36.9 °C35.8 °C
31.5 °C32.2 °C31.2 °C
Maximal: 41.4 °C
Durchschnitt: 36.3 °C
Netzteil (max.)  44.3 °C | Raumtemperatur 22.1 °C | Raytek Raynger ST

Lautsprecher

Die Lautsprecher wurden anscheinend ebenfalls überarbeitet und zeigen im Frequenzdiagramm ein etwas lineareres Ergebnis. Die Lautstärke ist zwar etwas geringer als beim MacBook Pro 15 aber durchaus ausreichend. Subjektiv gefällt uns das MBP13 bei der Musikwiedergabe sehr gut, vor allem in Hinblick auf das dünne Gehäuse.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs203431.12532.633.3313130.94030.2315033.129.76341.8298048.425.910053.12612559.324.716062.223.620062.42325065.921.831568.921.840071.62150069.619.46306918.88007018.7100072.418.212507217.716006817.3200065.717250071.517.1315075.917.2400073.717.1500071.817.163007117.2800068.617.21000063.417.31250061.517.51600059.417.9SPL83.430N61.21.4median 68.9Apple MacBook Pro 13 2018 Touchbar i5median 17.9Delta4.61.835.335.330.733.931.732.731.735.630.13927.745.626.447.726.450.326.262.125.753.3246323.562.62263.221.671.420.675.719.277.719.275.818.678.418.174.417.776.817.675.417.375.517.267.517.368.917.372.617.269.417.671.117.668.417.462.817.56430.486.21.470.5median 18.1Apple MacBook Pro 13 2017 Touchbar i5median 69.42.56.233.933.532.632.430.130.831.129.830.627.537.52846.425.557.525.664.625.267.523.966.822.871.521.970.521.872.820.874.320.474.519.771.218.870.318.570.91874.717.471.817.475.317.173.417.570.317.172.917.376.517.269.117.369.117.365.317.264.417.38583.430.270.561.21.4median 70.9Apple MacBook Pro 15 2018 (2.6 GHz, 560X)median 182.91.8hearing rangehide median Pink Noise
Frequenzdiagramm (für Vergleiche die Checkboxen oben an-/abwählen)
Apple MacBook Pro 13 2018 Touchbar i5 Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (83.4 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 6.9% geringer als der Median
(+) | lineare Bass-Wiedergabe (6.7% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 1.9% abweichend
(+) | lineare Mitten (3.8% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 3.6% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (6.3% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (8.4% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 0% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 2% vergleichbar, 98% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 8%, durchschnittlich ist 19%, das schlechteste Gerät hat 47%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 1% aller getesteten Geräte waren besser, 0% vergleichbar, 98% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Apple MacBook Pro 13 2017 Touchbar i5 Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (86.2 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 10.3% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (11% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | zu hohe Mitten, vom Median 6.3% abweichend
(+) | lineare Mitten (6.5% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 2.1% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (5.8% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (11.8% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 8% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 4% vergleichbar, 88% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 8%, durchschnittlich ist 19%, das schlechteste Gerät hat 47%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 6% aller getesteten Geräte waren besser, 1% vergleichbar, 92% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Apple MacBook Pro 15 2018 (2.6 GHz, 560X) Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (85 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(+) | guter Bass - nur 4.7% Abweichung vom Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (8.7% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 1.8% abweichend
(+) | lineare Mitten (3.7% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 2.6% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (5.9% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (6% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 2% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 2% vergleichbar, 96% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 18%, das schlechteste Gerät hat 41%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 0% aller getesteten Geräte waren besser, 0% vergleichbar, 99% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Energieverwaltung

Akkulaufzeit

Apple hat die Akkukapazität des 2018er MacBook Pro 13 von 49,2 auf 58 Wh erhöht. Wir haben zunächst unseren WLAN-Test mit einer angepassten Helligkeit von 150 cd/m² durchgeführt. Unter macOS haben wir dabei auch vergleichen, wie sich das Ergebnis unterscheidet, wenn man den Safari-Browser im Fenster oder im Vollbildmodus anzeigt. Mit 9 Minuten ist dieser Unterschied aber nicht der Rede wert. Aufgrund der höheren Kapazität fällt die Laufzeit im Vergleich zum 2017er MBP 13 Touch Bar eine Stunde besser aus und liegt nun bei mehr als 9,5 Stunden. Damit wird die Windows-Konkurrenz geschlagen, doch das MacBook Pro 13 2017 mit den Funktionstasten liegt mit mehr als 11 Stunden immer noch deutlich vor dem teureren Modell.

Die Ladedauer des Akkus ist mit insgesamt 105 Minuten angenehm fix, eine spezielle Schnelllade-Funktion gibt es aber nicht. Nach 30 Minuten stehen 38 % zur Verfügung; nach 45 Minuten 55 % und nach 60 Minuten 71 %.

Akkulaufzeit
Battery Runtime The Witcher 3 ultra
1h 32min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3 (Safari 11.1.2)
9h 41min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3 (Safari 11.1.2 after update)
10h 23min
Apple MacBook Pro 13 2018 Touchbar i5
8259U, Iris Plus Graphics 655, 58 Wh
Apple MacBook Pro 13 2017 Touchbar i5
7267U, Iris Plus Graphics 650, 49.2 Wh
Apple MacBook Pro 13 2017
7360U, Iris Plus Graphics 640, 54.5 Wh
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2018-20KGS03900
8550U, UHD Graphics 620, 57 Wh
Dell XPS 13 9370 i7 UHD
8550U, UHD Graphics 620, 52 Wh
Huawei Matebook X Pro i5
8250U, GeForce MX150, 57.4 Wh
Asus ZenBook S UX391U
8550U, UHD Graphics 620, 50 Wh
Durchschnitt der Klasse Subnotebook
 
Akkulaufzeit
-11%
17%
-11%
-20%
-4%
-15%
-9%
WLAN
581
519
-11%
681
17%
519
-11%
465
-20%
557
-4%
491
-15%
457 (206 - 805, n=163)
-21%
Witcher 3 ultra
92
96 (81 - 115, n=3)
4%

Erster Eindruck - MacBook Pro 13 2018 bleibt hinter Erwartungen

Im Test: Apple MacBook 13 Touch Bar 2018
Im Test: Apple MacBook 13 Touch Bar 2018

Die Unterstützung für die True-Tone-Funktion ist sicherlich ein nettes Feature, doch die wichtigste Komponente bei dem diesjährigen Update ist natürlich der neue Quad-Core-Prozessor. Nach den ersten Benchmarks sind die Ergebnisse aber ernüchternd und bleiben hinter den Erwartungen zurück. Der Coffee-Lake-U-Chip verbraucht im Vergleich zu den Kaby-Lake-R-CPUs mehr Strom und das MacBook Pro 13 kommt innerhalb von wenigen Sekunden an die Temperaturgrenze des Prozessors. Mit einer manuellen TDP-Anpassung kann man die Leistung des Prozessor unter Last aber verbessern.

Der Leistungsvorteil der integrierten Grafikkarte liegt je nach Benchmark bei 10-20 %, allerdings müssen wir noch abwarten, ob dieser Vorteil auch beim Spielen erhalten bleibt. Die integrierten Vega-GPUs von AMD sind aber leistungsfähiger. Apple konnte die Akkulaufzeit im praktischen Einsatz um etwa eine Stunde steigern.

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Autor: J. Simon Leitner, Andreas Osthoff, 17.07.2018 (Update: 13.08.2018)
Andreas Osthoff
Andreas Osthoff - Senior Editor Business
Ich bin mit Computern und moderner Unterhaltungselektronik aufgewachsen. Seit meinem ersten Computer, einem Commodore C64, habe ich mich für die Technik interessiert und angefangen, meine eigenen Computer zu bauen. Bei Notebookcheck kümmere ich mich schwerpunktmäßig um die Business-Geräte sowie die mobilen Workstations, doch ich mache auch gerne Abstecher in den mobilen Bereich. Es ist immer wieder eine tolle Erfahrung, neueste Geräte zu testen und miteinander zu vergleichen. Den passenden Ausgleich schafft der Sport, im Sommer vor allem mit dem Rad.