Notebookcheck

Test Apple MacBook Pro 13 (Mid 2017, i5, ohne Touch Bar) Laptop

Andreas Osthoff 👁, Tanja Hinum, 12.07.2017

Nerviger Lüfter. Das MacBook Pro 13 ohne die Touch Bar bekommt ebenfalls ein Kaby-Lake-Update. Dank des geringeren Preises, der längeren Akkulaufzeit und den Funktionstasten ist das Einstiegsmodell für viele Nutzer vielleicht sogar die bessere Wahl. Allerdings muss man auch mit einem etwas schwächeren Prozessor sowie einem nervigeren Lüfter zurechtkommen.

Apple bietet nun auch das "kleinere" MacBook Pro 13 ohne Touch Bar mit aktuellen Kaby-Lake-Prozessoren von Intel an. Wir testen heute die Einstiegskonfiguration, die auf den ersten Blick günstiger geworden ist. Ab 1.499 Euro geht es nun los, allerdings nur noch mit einer kleinen 128-GB-SSD. Apple lässt sich das Upgrade auf eine 256-GB-SSD mit 250 Euro teuer bezahlen, weshalb das neue MBP 13 eigentlich 50 Euro teurer geworden ist als der Vorgänger (1.699 Euro mit 256 GB). Hier sollte man auf jeden Fall auch in anderen Shops suchen; unser Testgerät wird von Cyberport beispielsweise für 1.359 Euro angeboten.

Auf den ersten Blick unterscheiden sich die beiden 13 Zoll großen MacBooks nur durch die Touch Bar oberhalb der Tastatur. Ein Blick ins Innere zeigt jedoch zwei komplett unterschiedliche Notebooks. Das MacBook mit den Funktionstasten wird mit etwas schwächeren Prozessoren ausgeliefert, dementsprechend kleiner fällt die Kühlung aus. Zudem verbaut Apple einen etwas größeren Akku. Warum das "kleine" Modell für einige Nutzer dennoch die bessere Wahl sein könnte, erfahren Sie in unserem Test.

MacBook Pro 13 ohne Touch Bar MacBook Pro 13 mit Touch Bar
Prozessor Core i5 2,3 GHz (Kaby Lake, 15 W)
Core i7 2,5 GHz (Kaby Lake, 15 W)
Core i5 3,1 GHz (Kaby Lake, 28 W)
Core i5 3,3 GHz (Kaby Lake, 28 W)
Core i7 3,5 GHz (Kaby Lake, 28 W)
Grafikkarte Intel Iris Plus Graphics 640 Intel Iris Plus Graphics 650
RAM 8 GB LPDDR3-2133
16 GB LPDDR3-2133
8 GB LPDDR3-2133
16 GB LPDDR3-2133
SSD 128 GB / 256 GB / 512 GB / 1 TB 256 GB / 512 GB / 1 TB
Display 13,3-Zoll-IPS 2560 x 1600 Pixel 13,3-Zoll-IPS 2560 x 1600 Pixel
Anschlüsse 2x Thunderbolt 3 mit USB-C-Stecker
3,5-mm-Headset
4x Thunderbolt 3 mit USB-C-Stecker
3,5-mm-Headset
Preis ab 1.499 Euro ab 1.999 Euro

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Das Gehäuse und die Anschlussausstattung haben sich im Vergleich zum Vorgänger nicht verändert, weshalb wir nicht noch einmal alle Sektionen ausführlich behandeln werden. Die entsprechenden Informationen stehen in dem Testbericht des MacBook Pro 13 2016 zur Verfügung, von dem auch die folgenden Bilder stammen. Die anderen verfügbaren MacBooks des Jahrgangs 2017 haben wir ebenfalls schon getestet:

Apple MacBook Pro 13 2017 (MacBook Pro 13 Serie)
Grafikkarte
Intel Iris Plus Graphics 640, Kerntakt: 950 MHz, Speichertakt: 1066 MHz
Hauptspeicher
8192 MB 
, LPDDR3-2133, Dual-Channel
Bildschirm
13.3 Zoll 16:10, 2560 x 1600 Pixel 227 PPI, APPA033, IPS, spiegelnd: ja
Mainboard
Intel Kaby Lake-U iHDCP 2.2 Premium PCH
Massenspeicher
Apple SSD AP0128, 128 GB 
Soundkarte
Intel Kaby Lake-U/Y PCH - High Definition Audio
Anschlüsse
2 USB 3.1 Gen2, 2 Thunderbolt, Audio Anschlüsse: 3.5 mm Headset, Helligkeitssensor
Netzwerk
802.11 a/b/g/n/ac (a/b/g/n/ac), Bluetooth 4.2
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 14.9 x 304.1 x 212.4
Akku
54.5 Wh Lithium-Polymer
Betriebssystem
Apple macOS 10.12 Sierra
Kamera
Webcam: 720p FaceTime HD
Sonstiges
Lautsprecher: Stereo Lautsprecher, Tastatur: Chiclet (Butterfly v2), Tastatur-Beleuchtung: ja, 61-Watt USB-C-Netzteil, 12 Monate Garantie
Gewicht
1.37 kg
Preis
1499 Euro
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

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Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
Apple MacBook Pro 15 2017 (2.8 GHz, 555)
Broadcom BCM15700A2 802.11ac
949 MBit/s ∼100% +44%
Apple MacBook Pro 13 2017 Touchbar i5
Broadcom BCM15700A2 802.11ac
845 MBit/s ∼89% +29%
Apple MacBook Pro 13 2016
802.11 a/b/g/n/ac (Klaus I211)
682 MBit/s ∼72% +4%
Apple MacBook Pro 13 2017
802.11 a/b/g/n/ac
657 MBit/s ∼69%
Dell XPS 13 9360 FHD i7 Iris
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
634 MBit/s ∼67% -4%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2017-20HR0021GE
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
517 MBit/s ∼54% -21%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
Apple MacBook Pro 13 2017 Touchbar i5
Broadcom BCM15700A2 802.11ac
949 MBit/s ∼100% +89%
Apple MacBook Pro 15 2017 (2.8 GHz, 555)
Broadcom BCM15700A2 802.11ac
845 MBit/s ∼89% +68%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2017-20HR0021GE
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
674 MBit/s ∼71% +34%
Apple MacBook Pro 13 2016
802.11 a/b/g/n/ac (Klaus I211)
653 MBit/s ∼69% +30%
Dell XPS 13 9360 FHD i7 Iris
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
589 MBit/s ∼62% +17%
Apple MacBook Pro 13 2017
802.11 a/b/g/n/ac
503 MBit/s ∼53%

Display

An den grundlegenden Eigenschaften des 13,3-Zoll-Displays hat sich nach wie vor nichts getan. Die native Auflösung liegt bei 2.560 x 1.600 Pixeln und ergibt scharfe Bilder. Vor allem unter macOS wird perfekt skaliert und man kann sehr scharfe Inhalte genießen. Unsere Testgeräte des aktuellen MacBook Pro 13 (mit/ohne Touch Bar) waren entweder mit dem Panel APPA033 oder APPA034 ausgestattet. Große Unterschiede zwischen den beiden Modellen gibt es aber nicht. In dem heutigen Testgerät kommt das APPA033 zum Einsatz, welches eine sehr hohe durchschnittliche Helligkeit von 564 cd/m² erreicht. Darunter leidet ein wenig der Schwarzwert, doch 0,45 cd/m² sind noch in Ordnung und ergeben ein Kontrastverhältnis von mehr als 1.300:1.

539
cd/m²
567
cd/m²
560
cd/m²
561
cd/m²
588
cd/m²
563
cd/m²
566
cd/m²
560
cd/m²
547
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 588 cd/m² Durchschnitt: 561.2 cd/m² Minimum: 4.8 cd/m²
Ausleuchtung: 92 %
Helligkeit Akku: 588 cd/m²
Kontrast: 1307:1 (Schwarzwert: 0.45 cd/m²)
ΔE Color 1.7 | 0.4-29.43 Ø6.2
ΔE Greyscale 1.9 | 0.64-98 Ø6.4
99.94% sRGB (Argyll 3D) 77.92% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.33
Apple MacBook Pro 13 2017
APPA033, , 2560x1600, 13.3
Apple MacBook Pro 13 2016
APPA034, , 2560x1600, 13.3
Apple MacBook Pro 13 2017 Touchbar i5
APPA034, , 2560x1600, 13.3
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2017-20HR0021GE
B140HAN03_1, , 1920x1080, 14
Razer Blade Stealth QHD i7-7500U
Sharp SHP142F (LQ125T1JW02), , 2560x1440, 12.5
Dell XPS 13 9360 QHD+ i7
Sharp SHP144A, , 3200x1800, 13.3
Response Times
-45%
-15%
-9%
-1%
-2%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
42.8 (22.4, 20.4)
47.2 (21.6, 25.6)
-10%
48 (23.6, 24.4)
-12%
48 (22, 26)
-12%
37 (19, 18)
14%
43.6 (13.6, 30)
-2%
Response Time Black / White *
28.8 (14.8, 14)
51.6 (8.4, 43.2)
-79%
33.6 (16.4, 17.2)
-17%
30.4 (18.8, 11.6)
-6%
33.4 (13.2, 20.2)
-16%
29.2 (9.2, 20)
-1%
PWM Frequency
119000 (80)
200 (30)
Bildschirm
-3%
15%
-42%
-48%
-43%
Helligkeit Bildmitte
588
600
2%
551
-6%
278
-53%
402
-32%
396.2
-33%
Brightness
561
564
1%
514
-8%
271
-52%
382
-32%
357
-36%
Brightness Distribution
92
89
-3%
88
-4%
91
-1%
88
-4%
84
-9%
Schwarzwert *
0.45
0.57
-27%
0.48
-7%
0.16
64%
0.45
-0%
0.266
41%
Kontrast
1307
1053
-19%
1148
-12%
1738
33%
893
-32%
1489
14%
DeltaE Colorchecker *
1.7
1.5
12%
0.8
53%
4.5
-165%
3.6
-112%
3.9
-129%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
3.5
2.9
17%
1.4
60%
8.4
-140%
7.5
-114%
7.58
-117%
DeltaE Graustufen *
1.9
2
-5%
1
47%
3.2
-68%
4.3
-126%
4.16
-119%
Gamma
2.33 94%
2.27 97%
2.16 102%
2.02 109%
2.1 105%
2.31 95%
CCT
6738 96%
6855 95%
6672 97%
7042 92%
6572 99%
6514 100%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
77.92
77
-1%
57
-27%
62.3
-20%
57.5
-26%
Color Space (Percent of sRGB)
99.94
92
-8%
87.5
-12%
95.7
-4%
88.7
-11%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
-24% / -10%
0% / 9%
-26% / -37%
-25% / -40%
-23% / -36%

* ... kleinere Werte sind besser

Die Displaymessungen mit dem X-Rite i1Pro 2 Spektralfotometer und der professionellen Software CalMAN zeigen bereits im Werkszustand geringe Abweichung gegenüber der P3-Referenz. Die durchschnittlichen DeltaE-2000-Werte liegen bereits klar innerhalb des Zielbereiches (kleiner 3) und lediglich bei den Blautönen gibt es kleine Ausreißer mit Werten um die 3.

CalMAN Grayscale vor der Kalibrierung (Zielfarbraum P3)
CalMAN Grayscale vor der Kalibrierung (Zielfarbraum P3)
CalMAN ColorChecker vor der Kalibrierung (Zielfarbraum P3)
CalMAN ColorChecker vor der Kalibrierung (Zielfarbraum P3)
DeltaE-Abweichungen nach der Kalibrierung
DeltaE-Abweichungen nach der Kalibrierung

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
28.8 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 14.8 ms steigend
↘ 14 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind mittelmäßig und dadurch für Spieler eventuell zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 66 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (25.6 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
42.8 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 22.4 ms steigend
↘ 20.4 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 58 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (41 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM nicht festgestellt

Im Vergleich: 52 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9254 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Leistung

Apple bietet das "kleine" MacBook Pro 13 mit 15-Watt-Prozessoren (Dual-Core) von Intel an. Die Besonderheit ist hierbei die stärkere Iris Plus Graphics 640 Grafikkarte mit eigenen eDRAM-Cache, weshalb die Leistung spürbar vor den normalen ULV-GPUs wie beispielsweise der Intel HD Graphics 620 liegt. Dedizierte GPUs stehen nicht zur Verfügung. Apple setzt ausschließlich auf schnellen PCIe-SSD-Speicher, weshalb vor allem die subjektive Leistung sehr hoch ist. Das MacBook Pro 13 kommt mit vielen Aufgaben zurecht, wenn diese nicht zu anspruchsvoll sind. Im Alltag sollte es für normale Nutzer, die im Internet unterwegs sind, Mails schreiben und einige Urlaubsfotos bearbeiten aber keinerlei Einschränkungen geben.

LatencyMon mit WLAN-Verbindung und YouTube-Video
LatencyMon mit WLAN-Verbindung und YouTube-Video

Prozessor

Der Kaby Lake Prozessor des Grundmodells hört auf die Bezeichnung Core i5-7360U und die beiden Kerne arbeiten standardmäßig mit 2,3 GHz, doch via Turbo Boost erreichen die beiden Kerne bis zu 3,6 GHz. Allerdings kann dieser Takt nur für wenige Sekunden aufrechterhalten werden. Apple entfernt zwar die eigentliche TDP-Limitierung bei 15 Watt, doch die beiden CPU-Kerne erreichen sehr schnell Temperaturen von mehr als 90 °C und müssen daraufhin den Takt reduzieren.

Intel XTU
Intel XTU
Intel XTU Advanced
Intel XTU Advanced
thermische Drosselung bei fast 100 °C
thermische Drosselung bei fast 100 °C
Intel XTU Benchmark
Intel XTU Benchmark

In den CPU-Benchmarks positioniert sich das Testgerät knapp vor dem regulären Core i7-7500U, den man in vielen hochwertigen Ultrabooks antrifft. Der optionale Core i7-7660U, den wir im aktuellen Surface Book von Microsoft getestet haben, ist im Idealfall bis zu 13 Prozent schneller (CB R15 Multi), doch diese Leistung dürfte das MacBook Pro 13 nicht dauerhaft erreichen. Der Abstand zum teureren Touch-Bar-Modell ist mit 6 Prozent im Multi-Test übrigens sehr klein. Hier macht sich die bessere Kühlung bezahlt.

Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Microsoft Surface Pro (2017) i7
Intel Core i7-7660U
163 Points ∼100% +12%
Apple MacBook Pro 15 2017 (2.8 GHz, 555)
Intel Core i7-7700HQ
159.95 Points ∼98% +10%
Apple MacBook Pro 15 2017 (2.8 GHz, 555)
Intel Core i7-7700HQ
156 Points ∼96% +8%
Dell XPS 13 9360 FHD i7 Iris
Intel Core i7-7560U
153 Points ∼94% +6%
Apple MacBook Pro 13 2017
Intel Core i5-7360U
145 Points ∼89%
Apple MacBook Pro 13 2017
Intel Core i5-7360U
140 Points ∼86% -3%
Dell Latitude 5580
Intel Core i5-7300U
142 Points ∼87% -2%
Apple MacBook Pro 13 2017 Touchbar i5
Intel Core i5-7267U
141 Points ∼87% -3%
Razer Blade Stealth QHD i7-7500U
Intel Core i7-7500U
139 Points ∼85% -4%
Asus Zenbook UX3430UQ-GV012T
Intel Core i7-7500U
135 Points ∼83% -7%
Apple MacBook Pro 13 2016
Intel Core i5-6360U
126 Points ∼77% -13%
Apple MacBook Pro 13 2016
Intel Core i5-6360U
124 Points ∼76% -14%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2017-20HR0021GE
Intel Core i5-7200U
126 Points ∼77% -13%
CPU Multi 64Bit
Apple MacBook Pro 15 2017 (2.8 GHz, 555)
Intel Core i7-7700HQ
732 (min: 729, max: 733) Points ∼100% +102%
Apple MacBook Pro 15 2017 (2.8 GHz, 555)
Intel Core i7-7700HQ
726.78 (min: 704.77, max: 731.97) Points ∼99% +101%
Microsoft Surface Pro (2017) i7
Intel Core i7-7660U
410 (min: 335.35, max: 409.45) Points ∼56% +13%
Apple MacBook Pro 13 2017 Touchbar i5
Intel Core i5-7267U
383 (min: 377, max: 385) Points ∼52% +6%
Apple MacBook Pro 13 2017
Intel Core i5-7360U
362 Points ∼49%
Apple MacBook Pro 13 2017
Intel Core i5-7360U
346 Points ∼47% -4%
Razer Blade Stealth QHD i7-7500U
Intel Core i7-7500U
348 Points ∼48% -4%
Asus Zenbook UX3430UQ-GV012T
Intel Core i7-7500U
346 Points ∼47% -4%
Dell XPS 13 9360 FHD i7 Iris
Intel Core i7-7560U
336 Points ∼46% -7%
Dell Latitude 5580
Intel Core i5-7300U
328 Points ∼45% -9%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2017-20HR0021GE
Intel Core i5-7200U
321 Points ∼44% -11%
Apple MacBook Pro 13 2016
Intel Core i5-6360U
309 Points ∼42% -15%
Apple MacBook Pro 13 2016
Intel Core i5-6360U
309 Points ∼42% -15%
Cinebench R10 Shading 32Bit
10506
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
12293
Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
5787
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
46.1 fps
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
3.9 Points
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.7 Points
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
99.3 %
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
41.32 fps
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
362 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
145 Points
Hilfe
0102030405060708090100110120130140150160170180190200210220230240250260270280290300310320330340350360370Tooltip
Cinebench R15 CPU Multi 64 Bit

Mit dem hohen Takt des Kaby-Lake-Prozessors hat die Kühlung des MacBook Pro 13 seine Probleme. Bei anhaltender Last, die wir mit einer Schleife des Cinebench R15 Multi-Tests simulieren, sehen wir einen Leistungsabfall. Unter macOS ist dieser nach 20 Durchgängen noch relativ gering, doch gerade bei Windows (Bootcamp) fällt die Leistung sehr schnell ab. Der optionale Core i7, der einen 400 MHz höheren Turbo-Boost aufweist und damit noch mehr Hitze entwickelt, macht im kleinen MacBook Pro 13 daher nur wenig Sinn. 

Im Akkubetrieb wird die Leistung des Prozessors nicht reduziert. Weitere Informationen zum Core i5-7360U stehen in unserer Techniksektion zur Verfügung.

System Performance

Wenig überraschend gibt es bei der Bedienung überhaupt keine Probleme. Dank der schnellen SSD und dem leistungsfähigen Prozessor ist die Bedienung sehr flüssig und Anwendungen werden praktisch ohne Verzögerung gestartet. Das gilt mittlerweile auch für den Betrieb von Windows via BootCamp. Hier gab es in den letzten Jahren deutliche Verbesserungen und man kann den Laptop auch problemlos mit dem Betriebssystem aus Redmond verwenden.

PCMark 8
Work Score Accelerated v2
Dell XPS 13 9360 FHD i7 Iris
Iris Plus Graphics 640, 7560U, Toshiba XG4 NVMe (THNSN5512GPUK)
4890 Points ∼100% +10%
Asus Zenbook UX3430UQ-GV012T
GeForce 940MX, 7500U, SanDisk SD8SN8U512G1002
4812 Points ∼98% +8%
Apple MacBook Pro 15 2017 (2.8 GHz, 555)
Radeon Pro 555, 7700HQ, Apple SSD SM0256L
4648 Points ∼95% +4%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2017-20HR0021GE
HD Graphics 620, 7200U, Toshiba THNSF5256GPUK
4602 Points ∼94% +3%
Apple MacBook Pro 13 2017
Iris Plus Graphics 640, 7360U, Apple SSD AP0128
4461 (min: 4448, max: 4484) Points ∼91%
Microsoft Surface Pro (2017) i7
Iris Plus Graphics 640, 7660U, Samsung PM971 KUS040202M
4431 Points ∼91% -1%
Dell XPS 13 9360 QHD+ i7
HD Graphics 620, 7500U, Toshiba NVMe THNSN5256GPUK
4176 Points ∼85% -6%
Apple MacBook Pro 13 2017 Touchbar i5
Iris Plus Graphics 650, 7267U, Apple SSD AP0256
4081 Points ∼83% -9%
Apple MacBook Pro 13 2016
Iris Graphics 540, 6360U, Apple SSD AP0256
3853 Points ∼79% -14%
Home Score Accelerated v2
Microsoft Surface Pro (2017) i7
Iris Plus Graphics 640, 7660U, Samsung PM971 KUS040202M
4095 Points ∼100% +1%
Apple MacBook Pro 13 2017
Iris Plus Graphics 640, 7360U, Apple SSD AP0128
4057 (min: 4055, max: 4059) Points ∼99%
Apple MacBook Pro 15 2017 (2.8 GHz, 555)
Radeon Pro 555, 7700HQ, Apple SSD SM0256L
4054 Points ∼99% 0%
Asus Zenbook UX3430UQ-GV012T
GeForce 940MX, 7500U, SanDisk SD8SN8U512G1002
3913 Points ∼96% -4%
Dell XPS 13 9360 FHD i7 Iris
Iris Plus Graphics 640, 7560U, Toshiba XG4 NVMe (THNSN5512GPUK)
3902 Points ∼95% -4%
Apple MacBook Pro 13 2017 Touchbar i5
Iris Plus Graphics 650, 7267U, Apple SSD AP0256
3829 Points ∼94% -6%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2017-20HR0021GE
HD Graphics 620, 7200U, Toshiba THNSF5256GPUK
3824 Points ∼93% -6%
Razer Blade Stealth QHD i7-7500U
HD Graphics 620, 7500U, Samsung PM951 NVMe MZVLV256
3362 Points ∼82% -17%
Dell Latitude 5580
HD Graphics 620, 7300U, Toshiba MQ01ACF050
3300 Points ∼81% -19%
Apple MacBook Pro 13 2016
Iris Graphics 540, 6360U, Apple SSD AP0256
3280 Points ∼80% -19%
Dell XPS 13 9360 QHD+ i7
HD Graphics 620, 7500U, Toshiba NVMe THNSN5256GPUK
2855 Points ∼70% -30%
PCMark 10 - Score
Apple MacBook Pro 15 2017 (2.8 GHz, 555)
Radeon Pro 555, 7700HQ, Apple SSD SM0256L
4122 Points ∼100% +7%
Microsoft Surface Pro (2017) i7
Iris Plus Graphics 640, 7660U, Samsung PM971 KUS040202M
3909 Points ∼95% +2%
Apple MacBook Pro 13 2017
Iris Plus Graphics 640, 7360U, Apple SSD AP0128
3840 (min: 3824, max: 3845) Points ∼93%
Apple MacBook Pro 13 2017 Touchbar i5
Iris Plus Graphics 650, 7267U, Apple SSD AP0256
3427 Points ∼83% -11%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2017-20HR0021GE
HD Graphics 620, 7200U, Toshiba THNSF5256GPUK
3214 Points ∼78% -16%
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
4057 Punkte
PCMark 8 Creative Score Accelerated v2
5544 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
4461 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

AS SSD unter Bootcamp
AS SSD unter Bootcamp

Unser Testgerät ist mit der kleinen 128-GB-SSD ausgerüstet. Diese verwendet aber ebenfalls das schnelle PCIe-Interface und erreicht hohe sequentielle Leseraten. Beim Schreiben fällt das kleinere Laufwerk allerdings ein wenig zurück. Im Alltag gibt es allerdings keine Einschränkungen. Das größte Problem bei diesem Laufwerk ist aber die geringe Speicherkapazität. 128 GB sind in Zeiten von 4K-Videos und immer aufwändigeren Programmen nicht viel, besonders wenn man zusätzlich plant, Windows via Bootcamp zu installieren.

Apple SSD AP0128
CDM 5/6 Read Seq Q32T1: 3121 MB/s
CDM 5/6 Write Seq Q32T1: 733 MB/s
CDM 5/6 Read 4K Q32T1: 538.1 MB/s
CDM 5/6 Write 4K Q32T1: 416.5 MB/s
CDM 5 Read Seq: 1807 MB/s
CDM 5 Write Seq: 721.8 MB/s
CDM 5/6 Read 4K: 22.9 MB/s
CDM 5/6 Write 4K: 16.02 MB/s

Grafikkarte

Neben dem höheren Takt unterscheidet sich der Prozessor des MacBook Pro 13 vor allem durch die integrierte Grafikkarte von den üblichen ULV-Chips, die man beispielsweise im Dell XPS 13 oder dem ThinkPad X1 Carbon vorfindet. Die Iris Plus Graphics 640 besitzt einen 64 MB großen eDRAM-Cache und ist in den synthetischen 3DMarks etwa 40-50 Prozent vor der "normalen" HD Graphics 620. Einen großen Unterschied zum Vorgänger gibt es allerdings nicht. Die Plus Graphics 650 im teureren TouchBar-Modell kann sich aufgrund des höheren Taktes je nach Test um etwa 10 - 15 Prozent absetzen. Im Akkubetrieb wird die Grafikleistung nicht reduziert. Weitere technische Informationen zu der Iris Plus Graphics 640 sind in unserer Techniksektion verfügbar. 

3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU
Apple MacBook Pro 13 2017 Touchbar i5
Intel Iris Plus Graphics 650, Intel Core i5-7267U
2761.5 (min: 2743, max: 2780) Points ∼100% +16%
Microsoft Surface Pro (2017) i7
Intel Iris Plus Graphics 640, Intel Core i7-7660U
2493 Points ∼90% +5%
Apple MacBook Pro 13 2016
Intel Iris Graphics 540, Intel Core i5-6360U
2401 Points ∼87% +1%
Apple MacBook Pro 13 2017
Intel Iris Plus Graphics 640, Intel Core i5-7360U
2379 (min: 2355, max: 2425) Points ∼86%
Asus Zenbook UX3430UQ-GV012T
NVIDIA GeForce 940MX, Intel Core i7-7500U
2197 Points ∼80% -8%
Dell XPS 13 9360 FHD i7 Iris
Intel Iris Plus Graphics 640, Intel Core i7-7560U
2124 Points ∼77% -11%
Razer Blade Stealth QHD i7-7500U
Intel HD Graphics 620, Intel Core i7-7500U
1631 Points ∼59% -31%
Dell XPS 13 9360 QHD+ i7
Intel HD Graphics 620, Intel Core i7-7500U
1610 Points ∼58% -32%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2017-20HR0021GE
Intel HD Graphics 620, Intel Core i5-7200U
1555 Points ∼56% -35%
Dell Latitude 5580
Intel HD Graphics 620, Intel Core i5-7300U
1440 Points ∼52% -39%
3DMark
1920x1080 Fire Strike Graphics
Apple MacBook Pro 13 2017 Touchbar i5
Intel Iris Plus Graphics 650, Intel Core i5-7267U
1698 Points ∼100% +10%
Apple MacBook Pro 13 2017
Intel Iris Plus Graphics 640, Intel Core i5-7360U
1541 (min: 1484, max: 1547) Points ∼91%
Asus Zenbook UX3430UQ-GV012T
NVIDIA GeForce 940MX, Intel Core i7-7500U
1540 Points ∼91% 0%
Apple MacBook Pro 13 2016
Intel Iris Graphics 540, Intel Core i5-6360U
1448 Points ∼85% -6%
Microsoft Surface Pro (2017) i7
Intel Iris Plus Graphics 640, Intel Core i7-7660U
1418 Points ∼84% -8%
Dell XPS 13 9360 FHD i7 Iris
Intel Iris Plus Graphics 640, Intel Core i7-7560U
1369 Points ∼81% -11%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2017-20HR0021GE
Intel HD Graphics 620, Intel Core i5-7200U
1037 Points ∼61% -33%
Razer Blade Stealth QHD i7-7500U
Intel HD Graphics 620, Intel Core i7-7500U
991 Points ∼58% -36%
Dell XPS 13 9360 QHD+ i7
Intel HD Graphics 620, Intel Core i7-7500U
941 Points ∼55% -39%
1280x720 Cloud Gate Standard Graphics
Apple MacBook Pro 13 2017 Touchbar i5
Intel Iris Plus Graphics 650, Intel Core i5-7267U
13153 Points ∼100% +14%
Apple MacBook Pro 13 2017
Intel Iris Plus Graphics 640, Intel Core i5-7360U
11495 (min: 10969, max: 11750) Points ∼87%
Microsoft Surface Pro (2017) i7
Intel Iris Plus Graphics 640, Intel Core i7-7660U
11264 Points ∼86% -2%
Dell XPS 13 9360 FHD i7 Iris
Intel Iris Plus Graphics 640, Intel Core i7-7560U
11232 Points ∼85% -2%
Apple MacBook Pro 13 2016
Intel Iris Graphics 540, Intel Core i5-6360U
11123 Points ∼85% -3%
Asus Zenbook UX3430UQ-GV012T
NVIDIA GeForce 940MX, Intel Core i7-7500U
8492 Points ∼65% -26%
Razer Blade Stealth QHD i7-7500U
Intel HD Graphics 620, Intel Core i7-7500U
8289 Points ∼63% -28%
Dell XPS 13 9360 QHD+ i7
Intel HD Graphics 620, Intel Core i7-7500U
7896 Points ∼60% -31%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2017-20HR0021GE
Intel HD Graphics 620, Intel Core i5-7200U
7725 Points ∼59% -33%
3DMark 11 Performance
2564 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
8102 Punkte
3DMark Fire Strike Score
1425 Punkte
3DMark Fire Strike Extreme Score
634 Punkte
3DMark Time Spy Score
543 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Mit der Iris Plus Graphics 640 kann man durchaus auch spielen. Man sollte sich allerdings auch weniger anspruchsvolle Titel wie beispielsweise Overwatch oder Rocket League konzentrieren, die auch noch mit mittleren Details flüssig laufen. Das gilt auch für ältere Titel wie das erste Tomb Raider oder Bioshock Infinite aus dem Jahr 2013. Wenn die Systemanforderungen höher werden, wird man aber zwangsläufig die Details und auch die Auflösung weiter reduzieren müssen, um noch über die 30-fps-Marke zu kommen.

min. mittel hoch max.
Tomb Raider (2013) 132.668.747.121.6fps
BioShock Infinite (2013) 68.245.138.312.5fps
Battlefield 4 (2013) 60.34230.79.9fps
The Witcher 3 (2015) 2113.44fps
Star Wars Battlefront (2015) 44.726.212.9fps
Rainbow Six Siege (2015) 59.232.918.714.2fps
Rise of the Tomb Raider (2016) 25.819.4fps
Overwatch (2016) 67.352.936.519.5fps
Battlefield 1 (2016) 38.624.211.1fps
Titanfall 2 (2016) 42.931.422.9fps
For Honor (2017) 30.811.8fps
Ghost Recon Wildlands (2017) 16.6fps
Prey (2017) 39.917.914.8fps
Rocket League (2017) 10148.233.6fps

Emissionen

Geräuschemissionen

Ein großes Problem unseres letztjährigen Testgerätes war der ratternde Lüfter. Hier können wir Entwarnung geben, denn diese Probleme sind bei dem aktuellen Gerät bisher nicht aufgetreten. Geblieben ist jedoch die recht hochfrequente Geräuschcharakteristik, weshalb der Lüfter unter Last nicht sehr angenehm ist.

Die gute Nachricht ist jedoch, dass der Lüfter bei wenig Last bzw. kurzen Lastspitzen (bis etwa 30 Sekunden) nicht zu hören ist. Unter macOS ist der Lüfter sogar oft komplett deaktiviert, wohingegen er unter Windows (Bootcamp) – unabhängig vom Energieprofil – stets mit mindestens 1.200 U/Min läuft. Selbst in einer extrem ruhigen Umgebung ist der Lüfter aber erst ab ca. 2.300 U/Min überhaupt zu hören. Nachfolgend wollen wir uns einige Anwendungsfälle ansehen und fangen mit macOS an. Generell kann man jedoch sagen, dass der Lüfter vor allem bei starker Auslastung der CPU schnell die maximale Geschwindigkeit (7.200 U/Min) erreicht. Der Lüfter wird stufenlos reguliert, die Werte sind daher die durchschnittlichen Ergebnisse.

Unter macOS nutzen wir den Multi-Test von Cinebench R15. In den ersten ~30 Sekunden des Tests hört man den Lüfter noch nicht. Dann steigt die Drehzahl jedoch bis zum Ende des Durchlaufs auf rund 6.000 U/Min an, was zu 35 dB(A) führt. Bereits im zweiten Durchlauf erreichen wir dann die maximale Geschwindigkeit bei 7.200 U/Min und 39,3 dB(A). 

Bei grafiklastigeren Anwendungen wie beispielsweise Unigine Valley dauert es länger, bevor sich der Lüfter bemerkbar macht. In den ersten 5 Minuten ist der Lüfter mit ~30,6 dB(A) (3.400-3.600 U/Min) praktisch kaum hörbar. In den nächsten 10 Minuten sehen wir dann Sprünge auf ~4.100 U/Min, ~4.900 U/Min und ~5.800 U/Min, bevor wir nach insgesamt 16 Minuten wieder bei den vollen 7.200 U/Min angekommen sind.

Der 3DMark 06 unter Windows wird mit durchschnittlich 32,9 dB(A) und 5.200 U/Min absolviert. Die schnellste Methode, um die maximale Drehzahl zu erreichen, ist Prime95. Im Stresstest mit den beiden Tools Prime95 und FurMark sehen wir ein ähnliches Bild wie schon bei Unigine Valley. Durch den geringeren Prozessortakt ist die Temperatursituation entspannter und zunächst messen wir nur 31,5 dB(A) (4.400 U/Min). Auch hier dauert es etwa ~15 Minuten, bis wir bei 7.200 U/Min angelangt sind.

Sonstige Störgeräusche konnten wir nicht vernehmen.

Lautstärkediagramm

Idle
30.2 / 30.2 / 30.2 dB(A)
Last
32.9 / 39.3 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Audix TM1, Arta (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 30.2 dB(A)
dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2028.428.930.326.728.52529.730.330.529.328.53127.127.63026.926.94027.226.626.125.125.75025.223.526.525.524.56325.723.624.823.924.58025.223.425.823.623.510023.622.1262222.612522.121.622.121.120.716021.221.32119.720.320021.125.721.719.519.725020.722.320.118.218.731519.722.420.317.518.940019.72623.817.21850019.825.524.916.817.66301925.223.51617.380019.224.223.916.916.9100019.324.723.516.717.3125020.526.325.617.117.6160020.926.82717.918.1200022.128.928.618.318.7250021.829.228.518.518.831502128.526.918.918.9400021.428.326.918.919.3500020.429.828.61919.3630019.328.427.519.119800018.923.122.118.618.51000018.319.519.31818.31250017.818.718.517.617.91600017.317.617.417.217.3SPL32.539.338.430.230.5N1.73.12.91.31.4median 20.4median 25.2median 23.8median 18.2median 18.7Delta12.92.90.90.9hearing rangehide median Fan NoiseApple MacBook Pro 13 2017

Temperatur

Stresstest Windows
Stresstest Windows

In den beiden Infrarotbildern des MacBook Pro 13 sieht man deutlich den Unterschied zum teureren Touch-Bar-Modell, denn es gibt nur einen Lüfter, der die Wärme aus dem Gehäuse abführt. Das macht sich auch unter Last bemerkbar, wenn man den Laptop auf den Oberschenkeln betreibt. Das Alu-Gehäuse verteilt die Wärme zwar gut, doch die rechte Seite wird mit maximal 43 °C spürbar wärmer. Bei weniger anspruchsvollen Aufgaben gibt es jedoch keinerlei Einschränkungen und das Gehäuse wärmt sich praktisch gar nicht auf.

Bei unserem Stresstest mit den beiden Windows Tools Prime95 und FurMark wird vor allem die Prozessorleistung deutlich reduziert. Der Verbrauch des Intel Core i5-7360U liegt hier durchgehend bei 23-24 Watt, bei den Takten gibt es im Verlauf des Tests aber Verschiebungen. Der Prozessor startet mit 1,3-1,5 GHz, pendelt sich dann nach einiger Zeit aber bei 1,6-1,7 GHz ein. Den genauen GPU-Takt konnten wir unter Windows leider nicht auslesen.

Ein 3DMark-11-Test im Anschluss an den Stresstest ermittelte kein geringeres Ergebnis, in der Praxis sollte es also auch unter Windows keine Einschränkungen geben.

Max. Last
 38.9 °C43.5 °C42.4 °C 
 39 °C41.7 °C41.5 °C 
 30.6 °C28.8 °C32.7 °C 
Maximal: 43.5 °C
Durchschnitt: 37.7 °C
40.6 °C38.1 °C32.7 °C
36.8 °C37.2 °C33 °C
32 °C31.8 °C30.2 °C
Maximal: 40.6 °C
Durchschnitt: 34.7 °C
Netzteil (max.)  46.5 °C | Raumtemperatur 21.7 °C | Voltcraft IR-900
(±) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 37.7 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Subnotebook auf 30.7 °C.
(±) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 43.5 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 35.8 °C (von 22 bis 57 °C für die Klasse Subnotebook).
(±) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 40.6 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 40.2 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 26.1 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 30.7 °C.
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich erreichen maximal 32.7 °C und damit die typische Hauttemperatur und fühlen sich daher nicht heiß an.
(-) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 28.6 °C (-4.1 °C).
Wärmeentwicklung Oberseite (Stresstest)
Wärmeentwicklung Oberseite (Stresstest)
Wärmeentwicklung Unterseite (Stresstest)
Wärmeentwicklung Unterseite (Stresstest)

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Das MacBook Pro 13 ist vor allem bei wenig Last ein sehr effizientes Gerät und die Werte konnten im Vergleich zum Vorgänger auch noch einmal ein wenig reduziert werden. Unter Last macht sich dann bemerkbar, dass Apple seinem Notebook freien Lauf lässt (was vor allem bei der Belastung der Iris-GPU wichtig ist). Im 3DMark 06 liegen wir mit 41,6 Watt beispielsweise deutlich über den Werten von normalen ULV-Notebooks wie dem Dell XPS 13. Im Stresstest sind es sogar etwas mehr als 50 Watt. Das 61-Watt-Netzteil ist damit aber nicht überfordert.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.16 / 0.51 Watt
Idledarkmidlight 3.7 / 5.2 / 7.6 Watt
Last midlight 41.6 / 50.5 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Apple MacBook Pro 13 2017
7360U, Iris Plus Graphics 640, IPS, 2560x1600, 13.3
Apple MacBook Pro 13 2016
6360U, Iris Graphics 540, , 2560x1600, 13.3
Dell XPS 13 9360 QHD+ i7
7500U, HD Graphics 620, IPS, 3200x1800, 13.3
Apple MacBook Pro 13 2017 Touchbar i5
7267U, Iris Plus Graphics 650, IPS, 2560x1600, 13.3
Apple MacBook Pro 15 2017 (2.8 GHz, 555)
7700HQ, Radeon Pro 555, IPS, 2880x1800, 15.4
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2017-20HR0021GE
7200U, HD Graphics 620, IPS, 1920x1080, 14
Stromverbrauch
-11%
-4%
-37%
-87%
-3%
Idle min *
3.7
3
19%
6.4
-73%
2.8
24%
3.4
8%
3.8
-3%
Idle avg *
5.2
8.9
-71%
6.6
-27%
10.9
-110%
13.9
-167%
7.1
-37%
Idle max *
7.6
8.9
-17%
6.8
11%
11.4
-50%
17.6
-132%
8.3
-9%
Last avg *
41.6
43.4
-4%
27.5
34%
55.4
-33%
71.1
-71%
34.2
18%
Last max *
50.5
42.1
17%
32.4
36%
57.5
-14%
88.5
-75%
43.3
14%
Witcher 3 ultra *
57.9

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

WLAN-Test Windows
WLAN-Test Windows

Der 54,5-Wh-große Lithium-Polymer-Akku des MacBook Pro 13 ist etwas größer als beim teureren Modell mit der Touch Bar. Die Akkulaufzeit im WLAN-Test mit einer angepassten Helligkeit von 150 cd/m² liegt bei rund 11,5 Stunden und damit fast exakt auf dem Niveau des alten Skylake-Modells. Damit werden sowohl das XPS 13 als auch das X1 Carbon geschlagen. Bei der Videowiedergabe ist die Laufzeit ebenfalls bei rund 11,5 Stunden und damit ein wenig länger als bei dem Vorgänger, was vermutlich an Optimierungen liegt.

Wie wir schon in den Verbrauchsmessungen gesehen haben, gönnt sich das neue Kaby-Lake-Modell unter Last etwas mehr Strom als der Vorgänger. Das macht sich natürlich auch bei der minimalen Laufzeit bemerkbar, die bei nur 78 Minuten liegt.

Wenn man das MacBook Pro 13 mit Windows betreibt, muss man sich auf geringere Laufzeiten einstellen. Der WLAN-Test unter Windows läuft nur 7,5 Stunden, also rund 4 Stunden weniger im Vergleich zu macOS. Das liegt jedoch nicht nur an Windows, sondern primär an fehlender Optimierung der Bootcamp-Treiber.

Akkulaufzeit
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3 (Safari 10.1.1)
11h 21min
Big Buck Bunny H.264 1080p
11h 23min
Last (volle Helligkeit)
1h 18min
Apple MacBook Pro 13 2017
7360U, Iris Plus Graphics 640, 54.5 Wh
Apple MacBook Pro 13 2016
6360U, Iris Graphics 540, 54 Wh
Dell XPS 13 9360 QHD+ i7
7500U, HD Graphics 620, 60 Wh
Apple MacBook Pro 13 2017 Touchbar i5
7267U, Iris Plus Graphics 650, 49.2 Wh
Apple MacBook Pro 15 2017 (2.8 GHz, 555)
7700HQ, Radeon Pro 555, 76 Wh
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2017-20HR0021GE
7200U, HD Graphics 620, 57 Wh
Akkulaufzeit
7%
21%
-24%
-18%
7%
H.264
683
620
-9%
415
-39%
511
-25%
573
-16%
WLAN
681
686
1%
516
-24%
519
-24%
644
-5%
547
-20%
Last
78
101
29%
129
65%
70
-10%
60
-23%
122
56%
Witcher 3 ultra
87

Fazit

Pro

+ hervorragendes Gehäuse und Verarbeitung
+ riesiges Trackpad - weiterhin Klassenbestes
+ ohne hohe Last geräuschlos
+ sehr gute Lautsprecher
+ sehr gutes Display mit einwandfreier Skalierung (macOS typisch)
+ sehr lange Akkulaufzeiten

Contra

- Verbindungsprobleme mit 2.4 GHz WLAN und USB-C Geräten
- hochfrequenter Lüfter unter Last
- nur 3 Ports
- sehr teuer - vor allem die Aufpreise
- miese Webcam
im Test: Apple MacBook Pro 13 Entry (Mid 2017, ohne Touch Bar). Testgerät zur Verfügung gestellt von:
im Test: Apple MacBook Pro 13 Entry (Mid 2017, ohne Touch Bar). Testgerät zur Verfügung gestellt von:

Der größte Unterschied zwischen den beiden verfügbaren 13 Zoll großen MacBook-Pro-Modellen von Apple ist nicht nur die Touch Bar oberhalb der Tastatur, sondern auch die Kühlung. Das teurere Modell erhält eine bessere Lösung mit zwei Lüftern, während das günstigere Testgerät mit nur einem auskommen muss. Im Alltag ist das oftmals kein Problem, da er hier sowie deaktiviert ist, doch sobald man das Gerät mehr belastet, macht sich der kleine Lüfter schnell bemerkbar. Uns stört vor allem das hochfrequente Geräusch, wodurch das Geräusch subjektiv unangenehmer ist, als es die reine dB(A)-Zahl vermuten lässt.

Einen deutlichen Vorteil gibt es hingegen bei der Akkulaufzeit im praktischen WLAN-Test und auch bei der Videowiedergabe. Mit mehr als 11 Stunden kann man locker einen normalen Tag oder lange Reisen überstehen. Auch die Leistung muss sich das Testgerät kaum hinter dem deutlich teureren Modell verstecken. Wenn es nicht auf das letzte Quäntchen Leistung ankommt – wobei man dann in dieser Größenordnung sowieso an der falschen Stelle ist – kann man beruhigt das günstigere Modell ohne Touch Bar nehmen.

Dank den deutlich längeren Akkulaufzeiten und des geringeren Preises ist das MacBook Pro 13 ohne Touch Bar im Alltag oftmals die bessere Wahl. Nur wer seinen Laptop leistungsmäßig oft ausreizt, muss mit dem hochfrequenten Lüftergeräusch zurechtkommen. In diesem Fall ist das teurere TouchBar-Modell zu empfehlen.

In den anderen Disziplinen hat sich nur wenig getan, was aber nicht weiter schlimm ist. Nach wie vor handelt es sich um eines der besten Gehäuse und auch einen helleren sowie qualitativ besseren Bildschirm (der zudem im 16:10-Format ist) wird man bei der Konkurrenz kaum finden. Die Problematik mit der eingeschränkten Anschlussvielfalt gibt es ebenfalls noch, weshalb man ohne Adapter oftmals nicht auskommt. Wenn man das MacBook nur für alltägliche Aufgaben verwendet, beispielsweise dem Surfen im Internet, Streamen von Videos, Schreiben von Mails, oder sogar der leichten Bearbeitung von Bildern, ist das günstigere Modell die bessere Wahl. Wir würden lediglich zu einer Konfiguration mit einer größeren SSD raten.

Apple MacBook Pro 13 2017 - 26.09.2017 v6
Andreas Osthoff

Gehäuse
93 /  98 → 95%
Tastatur
87%
Pointing Device
100%
Konnektivität
43 / 80 → 54%
Gewicht
71 / 35-78 → 83%
Akkulaufzeit
93%
Display
92%
Leistung Spiele
61 / 68 → 90%
Leistung Anwendungen
88 / 87 → 100%
Temperatur
91 / 91 → 100%
Lautstärke
86%
Audio
91 / 91 → 100%
Kamera
63 / 85 → 74%
Auf- / Abwertung
-2%
Durchschnitt
76%
88%
Subnotebook - gewichteter Durchschnitt
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Autor: Andreas Osthoff, 12.07.2017 (Update: 15.05.2018)
Andreas Osthoff
Andreas Osthoff - Senior Editor Business
Ich bin mit Computern und moderner Unterhaltungselektronik aufgewachsen. Seit meinem ersten Computer, einem Commodore C64, habe ich mich für die Technik interessiert und angefangen, meine eigenen Computer zu bauen. Bei Notebookcheck kümmere ich mich schwerpunktmäßig um die Business-Geräte sowie die mobilen Workstations, doch ich mache auch gerne Abstecher in den mobilen Bereich. Es ist immer wieder eine tolle Erfahrung, neueste Geräte zu testen und miteinander zu vergleichen. Den passenden Ausgleich schafft der Sport, im Sommer vor allem mit dem Rad.