Notebookcheck

Test Razer Blade Stealth (i7-7500U) Laptop

Gelungener Einstand. Das zur CES dieses Jahres vorgestellte Subnotebook für Gamer bekommt das erwartete Update auf Intel-Kaby-Lake-Prozessoren. Damit einher geht eine dezente Leistungssteigerung, die insbesondere im Zusammenspiel mit der Razer-Core-eGPU begrüßenswert ist. Erfreulich: Razer hat kürzlich die umgehende Verfügbarkeit des neuen Blade Stealth und der Razer Core für Deutschland und weitere Teile Europas angekündigt.

Das Razer Blade Stealth gehört zur Oberklasse im Segment kompakter Laptops und ordnet sich mit einem Einstiegspreis von aktuell 1.099 Euro auf Augenhöhe mit dem aktuellen Dell XPS 13, dem Acer Aspire S13, Asus UX305UA oder aber dem Lenovo 710s ein. Razer bietet, ähnlich wie Dell beim XPS 13, eine Vielzahl an Konfigurationsoptionen an. Etwa kann beim Display zwischen dem hier vorliegenden QHD-Panel oder aber einem 4K auflösendem Bildschirm gewählt werden, den wir bereits im Vorgängermodell ausführlich getestet haben. Während bei der CPU in jedem Fall auf die neue Intel i7-7500U zurückgegriffen wird und auch RAM mit 16 GB fixiert ist, kann der User in Sachen Massenspeicher Einheiten mit einer Kapazität von bis zu 1 TB ordern. Preislich schiebt sich die Obergrenze damit aber recht schnell auf bis zu 2.199 Euro. Geliefert wird aktuell nur innerhalb Deutschlands, Österreich soll ab Freitag den 28.10. folgen.

Ausgestattet mit QHD-Display, 256-GB-SSD und der obligatorischen i7-7500U-CPU liegt uns für diesen Test eine Einstiegs- bzw. Mittelklassekonfiguration des neuen Razer Blade Stealth vor. Preispunkt: 1.399 Euro.

Da sich in Hinsicht Gehäuse keine Veränderungen zum bereits getesteten Vorgängermodell ergeben, verweisen wir diesbezüglich auf den bestehenden Test. Im folgenden Review widmen wir uns vor allem den Neuerungen im Bereich Display und Performance sowie Emissionen und Akkulaufzeit.

Razer Blade Stealth QHD i7-7500U (Blade Stealth Serie)
Hauptspeicher
16384 MB 
, LPDDR3-1866MHz
Bildschirm
12.5 Zoll 16:9, 2560 x 1440 Pixel 235 PPI, capacitive multi-touch, Sharp SHP142F (LQ125T1JW02), IGZO LED, spiegelnd: ja
Mainboard
Intel Kaby Lake-U Premium PCH
Massenspeicher
Samsung PM951 NVMe MZVLV256, 256 GB 
Soundkarte
Intel Kaby Lake-U/Y PCH - High Definition Audio
Anschlüsse
2 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 USB 3.1 Gen2, 1 Thunderbolt, 1 HDMI, 1 DisplayPort, Audio Anschlüsse: headphone/microphone combo port
Netzwerk
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter (b/g/n/ac), Bluetooth 4.1
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 13.1 x 321 x 206
Akku
53.6 Wh Lithium-Polymer
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Home 64 Bit
Kamera
Webcam: Webcam
Primary Camera: 2 MPix
Sonstiges
Lautsprecher: Stereo Speaker, Tastatur: Anti-ghosting keyboard with Chroma backlighting , Tastatur-Beleuchtung: ja, 24 Monate Garantie
Gewicht
1.3 kg, Netzteil: 320 g
Preis
1399 Euro
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

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Gehäuse

Wie auch schon beim Vorgängergerät finden wir am aktualisierten Razer Blade Stealth ein besonders hochwertiges Aluminium-Unibody-Gehäuse mit ausgezeichneter Verarbeitung und sehr guter Stabilität. Einziges Manko: Das Gerät ist sprichwörtlich ein Fingerabdruckmagnet und darüber hinaus schwer zu reinigen. 

Ausstattung

Am Gerät bietet das aktualisierte Blade Stealth, wie schon sein Vorgänger, einen Thunderbolt-3-Port an, zudem links und rechts je einen USB-3.0-(Type-A)-Anschluss sowie an der rechten Seite einen HDMI-2.0a-Port. Damit ist der User zwar auf dem aktuellen Stand, Foto- und Grafikanwender dürften aber einen SD-Kartenleser sehnlichst vermissen. Zu beachten ist außerdem, dass das Gerät über den Thunderbolt Port auch geladen bzw. im Netzbetrieb mit Energie versorgt. Ja nach angedachter Erweiterung muss hier die Energieversorgung im Kopf behalten werden. Über entsprechende Docks oder eGPUs, wie auch die Razer Core eGPU, wird das Notebook gleichzeitig neben dem Datenaustausch auch über dieselbe Schnittstelle mit Energie versorgt.

Getestet haben wir den Type-C-Port mit einem Kensington USB-C-Dock SD4600P. Die Ausgabe von 4K bei 60 Hz auf ein externes Display funktionierte tadellos bei gleichzeitiger Stromversorgung des Laptops. Selbst erweitert um das interne Display (60 Hz) und einen weiteren externen Monitor über das Dock (FHD, 60 Hz) meisterte das Razer Blade seine Aufgabe problemlos. 

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Kommunikation

Gleich bleibt auch das WiFi-Modul, wo Razer nach wie vor ein Killer Wireless 1535 AC-Modul (802.11a/b/g/n/ac + Bluetooth 4.1) einsetzt. In unserem WiFi-Test beobachten wir im Vergleich eine gute Empfangs- und Sendeleistung.

Networking
iperf Server (receive) TCP 1 m
Dell XPS 13 2016 9350 (FHD, i7-6560U)
Dell Wireless 1820A 802.11ac
579 MBit/s ∼100% +6%
Apple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHz
Broadcom 802.11ac
570 MBit/s ∼98% +5%
Razer Blade Stealth QHD i7-7500U
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter (sim)
544 MBit/s ∼94%
Medion Akoya S3409-MD60234
Intel Dual Band Wireless-AC 8265 (jseb)
385 MBit/s ∼66% -29%
Acer Aspire S 13 S5-371-71QZ
Qualcomm Atheros QC61x4 Wireless Network Adapter
320 MBit/s ∼55% -41%
iperf Client (transmit) TCP 1 m
Dell XPS 13 2016 9350 (FHD, i7-6560U)
Dell Wireless 1820A 802.11ac
461 MBit/s ∼100% +9%
Medion Akoya S3409-MD60234
Intel Dual Band Wireless-AC 8265 (jseb)
438 MBit/s ∼95% +4%
Razer Blade Stealth QHD i7-7500U
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter (sim)
423 MBit/s ∼92%
Apple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHz
Broadcom 802.11ac
397 MBit/s ∼86% -6%
Acer Aspire S 13 S5-371-71QZ
Qualcomm Atheros QC61x4 Wireless Network Adapter
260 MBit/s ∼56% -39%

Zubehör

Gaming Power in Verbindung mit dem Razer Core
Gaming Power in Verbindung mit dem Razer Core

Razer bietet reichlich Zubehör an für seine Systeme sowie für spielaffine User generell. Speziell für das Razer Blade Stealth ist allerdings das Razer Core entworfen worden, ein externes Gehäuse, das eine Desktop-Grafikkarte fasst und per Thunderbolt mit dem Laptop verbunden wird. Damit können selbst mit dem kompakten Stealth mit einer entsprechenden Desktop-Grafik im Core bei aktuellen Games flüssige Frame-Raten bei höchsten Details bzw. Auflösungen erreicht werden. Leider steht uns zum jetzigen Zeitpunkt noch kein Testmuster der Core zur Verfügung, weshalb wir hier einen ausführlichen Test nachreichen werden. Hier gilt es vor allem zu ermitteln, bei welchen Games und Settings die i7-7500U Dualcore ULV-CPU limitierend wirkt. Auch in Deutschland wird die Core in Kürze verfügbar werden.

Display

Während wir uns im Test der Skylake Version des Blade Stealth ein umfassendes Bild des optionalen hochauflösenden 4K-Displays machen konnten, das in unserem Test mit hoher Helligkeit und hohem Kontrast sowie guter Farbdarstellung und Farbraumabdeckung zu überzeugen vermochte, haben wir es beim aktuellen Testgerät mit der QHD+ Displayvariante zu tun, die Razer in der Einstiegskonfiguration im Blade Stealth nutzt.

Die Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixel ist angesichts des kompakten Durchmessers von 12,5 Zoll immer noch überaus hoch (235 ppi). Subjektiv ist das dargestellte Bild stets scharf, die Bedienelemente am Desktop bei 100-prozentiger Skalierung sind allerdings bereits extrem klein. Für eine gute Lesbarkeit sollte hier auf 150 % Skalierung hochgefahren werden, insbesondere für die Bedienung per Touch-Eingabe, die das Display ebenso unterstützt.

In puncto Helligkeit steht das QHD+-Display der 4K-Alternative um nichts nach, leichte Vorteile gibt es seitens Kontrast für die 4K-Version: Wir messen eine Helligkeit von maximal knapp unter 400 Candela bei einem ausgezeichneten Kontrast von 893:1. Nicht ganz mithalten kann das Display bei der Farbraumabdeckung, die mit 95,7 % sRGB und 62,3 % Adobe RGB aber immer noch solide ausfällt.

Das Touch-Panel mit der Bezeichnung Sharp SHP142F (LQ125T1JW02) platziert sich je nach Kriterium im Bereich zwischen dem QHD+-Bildschirm im XPS 13 und dem 4K-Upgrade. Insgesamt können wir dem Display ein gutes Zeugnis ausstellen. PWM stellen wir übrigens ab einer Helligkeit unter 30 % bei einer Frequenz von 200 Hz fest; es sollte ob der geringen Helligkeit nicht einschränkend wirken. Bleeding konnten wir bei unserem Testgerät ebenso nicht beobachten.

366
cd/m²
399
cd/m²
396
cd/m²
375
cd/m²
402
cd/m²
381
cd/m²
355
cd/m²
388
cd/m²
375
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 402 cd/m² Durchschnitt: 381.9 cd/m² Minimum: 16 cd/m²
Ausleuchtung: 88 %
Kontrast: 893:1 (Schwarzwert: 0.45 cd/m²)
ΔE Color 3.6 | 0.4-29.43 Ø6.2
ΔE Greyscale 4.3 | 0.64-98 Ø6.5
95.7% sRGB (Argyll 3D) 62.3% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.1
Razer Blade Stealth QHD i7-7500U
2560x1440, 12.5
Razer Blade Stealth UHD i7-6500U
3840x2160, 12.5
Dell XPS 13 9360 QHD+ i5
3200x1800, 13.3
Lenovo IdeaPad 710S-13ISK
1920x1080, 13.3
Asus Zenbook UX305UA-FC040T
1920x1080, 13.3
Acer Aspire S 13 S5-371-71QZ
1920x1080, 13.3
Response Times
-43%
12%
-1%
-9%
-12%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
37 (19, 18)
63.2 (27.6, 35.6)
-71%
31 (13, 18)
16%
52.4 (18.4, 34)
-42%
25 (15, 10)
32%
50 (22, 28)
-35%
Response Time Black / White *
33.4 (13.2, 20.2)
38 (8, 30)
-14%
31.2 (10.8, 20.4)
7%
23.6 (12, 11.6)
29%
28 (8, 20)
16%
29.6 (7.6, 22)
11%
PWM Frequency
200 (30)
220 (50)
10%
50 (20)
-75%
Bildschirm
16%
10%
-13%
-24%
-5%
Helligkeit Bildmitte
402
415
3%
444
10%
344
-14%
358
-11%
375
-7%
Brightness
382
399
4%
393
3%
326
-15%
351
-8%
358
-6%
Brightness Distribution
88
93
6%
82
-7%
87
-1%
86
-2%
87
-1%
Schwarzwert *
0.45
0.309
31%
0.33
27%
0.36
20%
0.4
11%
0.39
13%
Kontrast
893
1343
50%
1345
51%
956
7%
895
0%
962
8%
DeltaE Colorchecker *
3.6
3.78
-5%
4
-11%
6.09
-69%
5.96
-66%
4.6
-28%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
7.5
7.2
4%
7.7
-3%
10
-33%
10.99
-47%
8.8
-17%
DeltaE Graustufen *
4.3
3.38
21%
2.83
34%
5.36
-25%
8.93
-108%
4
7%
Gamma
2.1 105%
2.23 99%
2.05 107%
2.01 109%
2.28 96%
2.34 94%
CCT
6572 99%
7329 89%
6963 93%
7230 90%
6548 99%
7304 89%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
62.3
85.1
37%
59.3
-5%
62.25
0%
60
-4%
57.9
-7%
Color Space (Percent of sRGB)
95.7
99.3
4%
91.4
-4%
97.54
2%
93
-3%
88.7
-7%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
-14% / 6%
11% / 10%
-7% / -10%
-17% / -20%
-9% / -6%

* ... kleinere Werte sind besser

Bei der Genauigkeit der Farbdarstellung muss sich das hier eingesetzte Displaypanel ebenso knapp hinter der 4K-Version anstellen, allerdings sind die festgestellten Werte immer noch als zufriedenstellend zu betrachten. Bei den Graustufen messen wir ein DeltaE von 4,3 bei einer maximalen Abweichung von 5,65 (sRGB). Im Colorchecker können wir ein durchschnittliches DeltaE von 3,6 festhalten, die größte Abweichung ist bei Gelb- bzw. Orangetönen zu beobachten: Das maximale DeltaE beträgt hier 7,5.

Diese Werte können durch eine Kalibrierung erheblich verbessert werden: Grayscale DeltaE von 1 (max. 2,3), Colorchecker DeltaE von 1,9 (max. 4.3). Das entsprechende .icc-Profil finden Sie im obigen Plugin verlinkt.

Für die Verwendung im Freien sollte man sich in jedem Fall das Vorhandensein einer spiegelnden Displayoberfläche in Erinnerung rufen. So liefert der Laptop zwar auch im Akkubetrieb die ausgezeichnete Helligkeit von bis zu rund 400 cd/m2, allerdings kommt es bei ungünstiger Position zu starken Spiegelungen am Display, die störend wirken können.

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
33.4 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 13.2 ms steigend
↘ 20.2 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 87 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (25.6 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
37 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 19 ms steigend
↘ 18 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 31 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (41 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM festgestellt 200 Hz ≤ 30 % Helligkeit

Das Display flackert mit 200 Hz (höchstwahrscheinlich durch Pulsweitenmodulation PWM) bei einer eingestellten Helligkeit von 30 % und darunter. Darüber sollte es zu keinem Flackern kommen.

Die Frequenz von 200 Hz ist relativ gering und daher sollte es bei sensiblen Personen zu Problemen wie Flackern oder Augenbeschwerden führen.

Im Vergleich: 52 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 8931 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Leistung

Wie eingangs bereits angeführt, kommt das Razer Blade Stealth in jedem Fall mit einer brandneuen Intel Core i7-7500U, sprich Kaby Lake. Damit setzt man auf die aktuell schnellste CPU im 14-Watt-ULV-Segment. Der Chip integriert den Grafikprozessor Intel HD Graphics 620, den Nachfolger der HD Graphics 520, in den Skylake-ULV-Prozessoren. Sofern die Kühlkapazität enes Gerätes ausreicht, taktet die CPU auf bis zu 3,5 GHz hoch, der Basistakt liegt bei 2,7 GHz. Weitere Informationen zum Hauptprozessor entnehmen Sie unserer Detailseite zum Chip. 

Prozessor

Cinebench R15 Single-CPU
Cinebench R15 Single-CPU
Cinebench R15 Multi-CPU
Cinebench R15 Multi-CPU
Prime95 CPU-Stress Start
Prime95 CPU-Stress Start
Prime95 CPU-Stress weiterer Verlauf
Prime95 CPU-Stress weiterer Verlauf

Wir fordern das Blade Stealth im Cinebench R15 (CB15) CPU-Benchmark-Test. Unter Belastung eines Kerns (Single-CPU) erreicht unser Testgerät 139 Punkte und liegt damit nur knapp hinter dem Medion Akoya S3409 zurück. Knapp überholt werden kann die i7-6560U im Dell XPS 13 (9350), die i7-6500U in unserem Test des Vorgängers des Stealth liegt gar schon 17 % zurück.
Im Multi-CPU-Test von Cinebench holt sich das Stealth sogar die Krone und lässt das Medion hinter sich. Hier beobachten wir einen Vorsprung von rund 10 % zur i7-6560U und rund 16 % im Vergleich zum Vorgänger-Stealth. Achtung: Die Werte der i5-7200U im aktuellen XPS 13 9360 sind mit Vorsicht zu genießen. Hier könnte uns ein defektes Testgerät vorgelegen haben. Wir warten zur Zeit auf ein neues Gerät für einen Nachtest.

Werfen wir einen genauen Blick auf die Taktfrequenzen und die Temperaturentwicklung unter Last: 
Im CB15-Single-CPU-Test startet die CPU mit ihrem Maximum von 3,5 GHz. Die Chiptemperatur klettert nur langsam auf rund 70 °C, und der Lüfter beginnt flüsterleise, aber eher hochfrequent zu laufen. Im weiteren Verlauf bleibt die Temperatur im Bereich zwischen 50 und 70 °C, der CPU-Takt konstant auf dem Maximum von 3,5 GHz. 
Im Multi-Core-Test startet die CPU ebenso mit 3,5 GHz, wobei die Kerntemperaturen innerhalb weniger Sekunden auf 70 °C, im weiteren Verlauf auf 85 °C steigen. Der Lüfter hat in diesem Bereich seine maximale Drehzahl erreicht, das Gerät ist gut hörbar. Bei rund 85 °C reduziert die CPU ihren Kerntakt auf 3,3 GHz, mit der sie auch den restlichen Benchmark-Test durchläuft. Die Temperatur pendelt sich indes bei rund 80 °C ein.

Stresstest

Wie immer fordern wir unser Testsystem auch mittels Prime95, um maximale Prozessorlast über einen längeren Zeitraum zu simulieren. Das Blade Stealth reagiert bei maximaler Taktung von 3,5 GHz mit einem raschen Temperaturanstieg auf bis zu 87 °C, worauf sich die CPU-Frequenz auf 3,1 bis 3,2 GHz reduziert. Nach rund 10 Minuten klettert die Temperatur auf rund 90 °C, was zu einer weiteren Reduzierung der Frequenz führt, die in Folge zwischen 2,7 und 3,5 GHz hin und her springt. Startet man nun noch zusätzlich Furmark, um auch den Grafikteil des Chips zu fordern, wird der CPU-Takt umgehend auf 1,5 GHz gedrosselt, und der Lüfter regelt in Folge zurück. Aufgrund dieses Verhaltens haben wir in diesem Test für alle unsere Stresstest-Messungen ausschließlich auf Prime95 zurückgegriffen.

Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Medion Akoya S3409-MD60234
Intel Core i7-7500U
144 Points ∼66% +4%
Razer Blade Stealth QHD i7-7500U
Intel Core i7-7500U
139 Points ∼64%
Dell XPS 13 9360 QHD+ i7
Intel Core i7-7500U
137 Points ∼63% -1%
Dell XPS 13 2016 9350 (FHD, i7-6560U)
Intel Core i7-6560U
133 Points ∼61% -4%
Dell XPS 13 9360 QHD+ i5
Intel Core i5-7200U
117 Points ∼54% -16%
Razer Blade Stealth UHD i7-6500U
Intel Core i7-6500U
115 Points ∼53% -17%
CPU Multi 64Bit
Razer Blade Stealth QHD i7-7500U
Intel Core i7-7500U
348 Points ∼8%
Medion Akoya S3409-MD60234
Intel Core i7-7500U
344 Points ∼8% -1%
Dell XPS 13 9360 QHD+ i7
Intel Core i7-7500U
334 Points ∼8% -4%
Dell XPS 13 2016 9350 (FHD, i7-6560U)
Intel Core i7-6560U
314 Points ∼7% -10%
Dell XPS 13 9360 QHD+ i5
Intel Core i5-7200U
300 Points ∼7% -14%
Razer Blade Stealth UHD i7-6500U
Intel Core i7-6500U
293 Points ∼7% -16%
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
139 Points
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
348 Points
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
45.78 fps
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
97.7 %
Hilfe

System Performance

Beim Razer Blade Stealth haben wir es nicht nur gefühlt mit einem allzeit flinken und ansprechfreudigem System zu tun, auch die Benchmarks, in diesem Fall PCMark 8, bestätigen der vorliegenden Konfiguration eine ausgezeichnete Leistung. Subnotebooks im ähnlichen Preisbereich, wie etwa das XPS 13, das Acer Aspire S 13 oder das ZenBook UX305UA, liegen praktisch gleich auf. Etwas absetzen kann sich hier interessanterweise das Lenovo IdeaPad 710s, das, trotz annähernd gleicher Hardware wie beim Dell XPS 13, rund 15 % voranliegt.

PCMark 8 - Home Score Accelerated v2
Lenovo IdeaPad 710S-13ISK
Iris Graphics 540, 6560U, Samsung PM951 NVMe MZVLV256
3883 Points ∼64% +15%
Dell XPS 13 2016 9350 (FHD, i7-6560U)
Iris Graphics 540, 6560U, Samsung PM951 NVMe MZ-VLV256D
3479 Points ∼57% +3%
Acer Aspire S 13 S5-371-71QZ
HD Graphics 520, 6500U, LiteOn CV1-8B512
3386 Points ∼56% +1%
Razer Blade Stealth QHD i7-7500U
HD Graphics 620, 7500U, Samsung PM951 NVMe MZVLV256
3362 Points ∼55%
Asus Zenbook UX305UA-FC040T
HD Graphics 520, 6500U, SK Hynix Canvas SC300 512GB M.2 (HFS512G39MND)
3341 Points ∼55% -1%
Medion Akoya S3409-MD60234
HD Graphics 620, 7500U, Phison S10C-512G
3085 Points ∼51% -8%
Razer Blade Stealth UHD i7-6500U
HD Graphics 520, 6500U, Samsung PM951 NVMe MZ-VLV256D
2868 Points ∼47% -15%
Dell XPS 13 9360 QHD+ i5
HD Graphics 620, 7200U, Toshiba NVMe THNSN5256GPUK
2761 Points ∼45% -18%
Apple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHz
HD Graphics 515, 6Y30, Apple SSD AP0256
2550 Points ∼42% -24%
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
3362 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

Im Razer Blade Stealth kommt eine PCIe-SSD zum Einsatz, im Falle unseres Testgerätes fanden wir einen Speicher von Samsung im Gerät vor (PM951 MZVLV256). Dass es sich hier um einen Speicher der schnelleren PCIe-Generation handelt, sieht man an den flotten Read-Ergebnissen, die bis zu 1178 MB/s erreichen. Klassische SATA-SSDs können hier nur rund halb so hohe Werte einfahren. Dass es aber trotzdem auch noch schnellere Speicher basierend auf demselben Standard gibt, wird im Vergleich mit dem aufgerüsteten Dell XPS 13 mit Samsungs SM951 SSD ersichtlich. Hier können insbesondere die durchschnittlichen Schreibwerte der im Blade eingesetzten SSD deutlich überboten werden.   

Razer Blade Stealth QHD i7-7500U
Samsung PM951 NVMe MZVLV256
Dell XPS 13 2016 9350 (FHD, i7-6560U)
Samsung PM951 NVMe MZ-VLV256D
Asus Zenbook UX305UA-FC040T
SK Hynix Canvas SC300 512GB M.2 (HFS512G39MND)
Acer Aspire S 13 S5-371-71QZ
LiteOn CV1-8B512
Lenovo IdeaPad 710S-13ISK
Samsung PM951 NVMe MZVLV256
Dell XPS 13 2016 9350 (FHD, i7-6560U)
Samsung SSD SM951 512 GB MZHPV512HDGL
CrystalDiskMark 3.0
-9%
-27%
-23%
-1%
115%
Write 4k QD32
302.7
245.6
-19%
274.7
-9%
211.2
-30%
311.3
3%
409.5
35%
Read 4k QD32
613.9
399.7
-35%
262
-57%
301.3
-51%
548.6
-11%
467.1
-24%
Write 4k
153.4
133.9
-13%
71.87
-53%
86.75
-43%
144.9
-6%
139.5
-9%
Read 4k
38.54
39.63
3%
28.08
-27%
29.69
-23%
42.43
10%
52
35%
Write 512
305.7
276.3
-10%
327.1
7%
389.7
27%
311
2%
1480
384%
Read 512
638.1
685.4
7%
301.6
-53%
341.3
-47%
612.6
-4%
1020
60%
Write Seq
305.4
311.4
2%
412.1
35%
418.9
37%
309.6
1%
1547
407%
Read Seq
1178
1131
-4%
469.1
-60%
502.2
-57%
1193
1%
1502
28%
Samsung PM951 NVMe MZVLV256
Sequential Read: 1178 MB/s
Sequential Write: 305.4 MB/s
512K Read: 638.1 MB/s
512K Write: 305.7 MB/s
4K Read: 38.54 MB/s
4K Write: 153.4 MB/s
4K QD32 Read: 613.9 MB/s
4K QD32 Write: 302.7 MB/s

Grafikkarte

Überraschend gut schneidet das Razer Blade Stealth mit seiner integrierten Intel HD Graphics 620 ab. In den durchgeführten 3DMark Tests kann sich das Testsystem teils deutlich von vergleichbar ausgestatteten Rechnern absetzen. Mit einem Plus von 20 % klar voraus bleibt allerdings nach wie vor die Intel Iris Graphics 540 als Teil der i7-6560U Skylake CPU.

3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU
Dell XPS 13 2016 9350 (FHD, i7-6560U)
Intel Iris Graphics 540, Intel Core i7-6560U
1947 Points ∼4% +19%
Razer Blade Stealth QHD i7-7500U
Intel HD Graphics 620, Intel Core i7-7500U
1631 Points ∼3%
Medion Akoya S3409-MD60234
Intel HD Graphics 620, Intel Core i7-7500U
1543 Points ∼3% -5%
Dell XPS 13 9360 QHD+ i5
Intel HD Graphics 620, Intel Core i5-7200U
1541 Points ∼3% -6%
Razer Blade Stealth UHD i7-6500U
Intel HD Graphics 520, Intel Core i7-6500U
1334 Points ∼3% -18%
Apple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHz
Intel HD Graphics 515, Intel Core m3-6Y30
1186 Points ∼2% -27%
3DMark
1920x1080 Fire Strike Graphics
Dell XPS 13 2016 9350 (FHD, i7-6560U)
Intel Iris Graphics 540, Intel Core i7-6560U
1194 Points ∼3% +20%
Razer Blade Stealth QHD i7-7500U
Intel HD Graphics 620, Intel Core i7-7500U
991 Points ∼2%
Dell XPS 13 9360 QHD+ i5
Intel HD Graphics 620, Intel Core i5-7200U
924 Points ∼2% -7%
Medion Akoya S3409-MD60234
Intel HD Graphics 620, Intel Core i7-7500U
902 Points ∼2% -9%
Razer Blade Stealth UHD i7-6500U
Intel HD Graphics 520, Intel Core i7-6500U
864 Points ∼2% -13%
Apple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHz
Intel HD Graphics 515, Intel Core m3-6Y30
735 Points ∼2% -26%
1280x720 Cloud Gate Standard Graphics
Dell XPS 13 2016 9350 (FHD, i7-6560U)
Intel Iris Graphics 540, Intel Core i7-6560U
9788 Points ∼5% +18%
Razer Blade Stealth QHD i7-7500U
Intel HD Graphics 620, Intel Core i7-7500U
8289 Points ∼4%
Dell XPS 13 9360 QHD+ i5
Intel HD Graphics 620, Intel Core i5-7200U
7684 Points ∼4% -7%
Medion Akoya S3409-MD60234
Intel HD Graphics 620, Intel Core i7-7500U
7211 Points ∼4% -13%
Razer Blade Stealth UHD i7-6500U
Intel HD Graphics 520, Intel Core i7-6500U
6151 Points ∼3% -26%
Apple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHz
Intel HD Graphics 515, Intel Core m3-6Y30
6078 Points ∼3% -27%
3DMark 11 Performance
1801 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
6538 Punkte
3DMark Fire Strike Score
918 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Zwar ist das Razer Blade Stealth primär für den Einsatz im Zusammenspiel mit dem Razer Core entwickelt worden, dennoch lässt die HD Graphics 620 auch eingeschränktes Gaming am Rechner zu. Hierzu sollten vor allem ältere bzw. grafisch weniger anspruchsvolle Titel gewählt werden. Weitere Benchmarks zur Intel HD Graphics 620 finden sie in unserer Spieletabelle.

Das Zusammenspiel mit der Razer Core eGPU werden wir uns in einem gesonderten Test nochmals genauer ansehen und dann vor allem der Frage nachgehen, wie weit die integrierte i7-7500U CPU mit potenten Desktop-Grafikkarten mithalten kann. 

min. mittel hoch max.
Sims 4 (2014) 18256.427.618.3fps
The Witcher 3 (2015) 13.92fps
World of Warships (2015) 72.9547.7823.63fps
Rise of the Tomb Raider (2016) 20.212.7fps

Emissionen

Geräuschemissionen

Schon bald nach der ersten Inbetriebnahme unseres Testmusters erlauschten wir ein dezentes unregelmäßiges Geräusch. Dies stammt nicht von den Lüftern, sondern von der Elektronik im Inneren des Blade Stealth, auch bekannt unter dem Begriff "coil whine". Wie so oft muss man schon genau hinhören, um dieses auch als solches identifizieren zu können. Empfindliche Ohren werden hier aber fündig werden. 
Der Lüfter ist im Idle-Betreb bzw. bei niedriger Office-Last meist nicht zu hören (aus), oder nur auf sehr niedrigem Level, ebenso fast nicht hörbar, aktiv. Oftmals unerklärliche, leider Windows typische Hintergrundvorgänge lassen den bzw. die beiden Lüfter wiederholt unerwartet anlaufen und bis in den gut hörbaren Bereich steigern. Auch unter Last ist zu erkennen, dass das Stealth versucht, seinem Namen so lange wie möglich gerecht zu werden und hier die Lüfterdrehzahl erst zum spätest nötigen Zeitpunkt schließlich Stufe um Stufe steigert. Erwähnen möchten wir außerdem, dass das Lüftergeräusch unter maximaler Last (Prime95) mit bis zu 40,5 dB zwar auf recht niedrigem Niveau bleibt, allerdings die Frequenz mit einem Peak im Bereich von ca. 2.500 Hertz eher hoch ist, was sich auch im subjektiven Empfinden des Gerätes widerspiegelt.

Lautstärkediagramm

Idle
31 / 31 / 31 dB(A)
Last
35 / 40.5 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Audix TM1, Arta (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 31 dB(A)
dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2035.333.937.636.136.336.233.92533.331.330.633.934.730.934.13131.332.331.833.533.132.232.44040.541.237.438.341.837.239.15034.436.63836.935.735.735.16334.334.53735.534.531.636.68032.430.735.731.930.429.335.210028.527.93127.728.226.929.21252727.727.828.326.327.827.816025.925.226.225.725.724.925.520025.225.32524.924.623.62525024.824.824.923.724.323.124.431524.223.223.123.122.322.323.340026.123.825.223.823.422.423.750027.722.825.22321.32124.563026.821.223.721.820.820.523.280024.821.123.122.121.221.622.2100024.819.921.620.419.219.222.1125027.521.123.921.418.618.52316002720.826.723.218.618.523.720003020.926.12818.118.226.8250034.218.925.619.817.817.824.3315031.618.724.319.317.717.723.5400026.918.421.318.717.91821500024.618.220.218.4181819.7630024.118.32018.818.418.319.6800021.418.218.818.318.418.118.71000019.117.91817.91817.9181250018.4181818.11817.918.21600018.518.318.318.41818.118.6SPL40.432.335.834.131.331.235.1N3.31.82.421.61.62.2median 25.9median 20.9median 23.9median 21.8median 18.6median 18.5median 23.3Delta1.52.72.62.9322hearing rangehide median Fan NoiseRazer Blade Stealth QHD i7-7500U

Temperatur

Im Inneren des Gehäuses sorgen zwei besonders flache Heatpipes für einen raschen Wärmeabtransport von den Hauptkomponenten hin zu den beiden Ventilatoren. Die Luft wird dabei durch zwei Öffnungen an der Bodenplatte angesaugt. Im mobilen Einsatz sollte man darauf achten, dass diese Öffnungen nicht verdeckt werden, was durch deren Position links und rechts (Oberschenkel!) nicht immer ganz einfach ist. Unter Last sollte das Blade Stealth stets auf einer festen Unterlage betrieben werden.

Durch die beiden Öffnungen an der Unterseite wird Frischluft angesaugt ...
Durch die beiden Öffnungen an der Unterseite wird Frischluft angesaugt ...
... und von den beiden Ventilatoren über die Rückseite im Bereich des Scharniers wieder ausgestoßen.
... und von den beiden Ventilatoren über die Rückseite im Bereich des Scharniers wieder ausgestoßen.

Die beobachteten Oberflächentemperaturen reichen von sehr niedrigen Werten unter Last im Bereich von 30 °C bis hin zu knapp über 50 °C in unserem Stresstest (Extremszenario). Die Platzierung der Hauptkomponenten, also der CPU und der GPU wurde im linken hinteren Teil des Notebooks umgesetzt, weshalb speziell auch um die Gaming relevanten W-A-S-D-Tasten sehr hohe Temperaturen unter Last anliegen. Sofern man, etwa beim Einsatz der Razer Core, beim Zocken auf eine externe Tastatur zurückgreift, spielt dies natürlich keine Rolle.

Max. Last
 46.7 °C46.1 °C35.1 °C 
 39.9 °C40.2 °C30.7 °C 
 33.4 °C32.7 °C30.2 °C 
Maximal: 46.7 °C
Durchschnitt: 37.2 °C
38.7 °C46 °C51.3 °C
33.7 °C39 °C39.4 °C
31.8 °C34.1 °C35 °C
Maximal: 51.3 °C
Durchschnitt: 38.8 °C
Netzteil (max.)  41.8 °C | Raumtemperatur 23.1 °C | Raytek Raynger ST
(±) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 37.2 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Office auf 29.4 °C.
(-) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 46.7 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 33.9 °C (von 21.2 bis 62.5 °C für die Klasse Office).
(-) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 51.3 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 36.4 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 29.5 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 29.4 °C.
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich erreichen maximal 33.4 °C und damit die typische Hauttemperatur und fühlen sich daher nicht heiß an.
(-) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 28.3 °C (-5.1 °C).

Lautsprecher

Die eingesetzten Stereo-Lautsprecher spielen nicht nur überraschend laut (80,9 dB!), erstklassig fällt auch unser Frequenzdiagramm aus. Die Charakteristik ist sehr ähnlich der des Apple MacBook 12, das sich trotz seiner kompakten Bauform bislang als Referenz in diesem Test erwiesen hat. Gut zu sehen ist, dass auch im niederfrequenten Bereich eine gute Lautstärke erreicht werden kann, während bei den Hochtönen der Anschluss zum Apple MacBook doch etwas verloren wird. Unterm Strich hat Razer hier aber eine gute Arbeit geleistet, und das vorhandene Audiosystem übertrifft viele Konkurrenten in diese Klasse spielend.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2032.633.9253231.43132.232.54035.435.75035.534.46335.931.78037.928.21004428.212556.326.816050.325.920062.125.225063.623.231564.822.540069.721.950073.120.763071.820.280069.920.510006519125068.618.3160073.418.4200070.218.2250067.117.5315068.617.6400069.917.4500061.317.6630062.618800061.217.71000059.817.81250060.317.71600053.217.6SPL80.930.9N51.81.5median 64.8median 18.4Delta4.62.435.335.132.931.831.83236.535.132.428.93328.936.328.848.32761.52752.924.860.92462.822.763.32269.521.267.82174.82075.919.472.718.97117.770.117.86917.671.817.668.117.671.417.673.717.670.417.571.617.671.617.669.617.459.717.583.630.662.51.5median 69.6median 17.84.62.4hearing rangehide median Pink NoiseRazer Blade Stealth QHD i7-7500UApple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHz
Razer Blade Stealth QHD i7-7500U Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (80.6 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 8% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (13.9% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | zu hohe Mitten, vom Median 5.4% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (7.5% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 3.6% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (5.7% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (12.4% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 4% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 2% vergleichbar, 95% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 8%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 51%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 8% aller getesteten Geräte waren besser, 2% vergleichbar, 90% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Apple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHz Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (83.6 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 11.3% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (14.2% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 2.4% abweichend
(+) | lineare Mitten (5.5% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 2% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (4.5% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (9.3% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 2% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 2% vergleichbar, 96% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 8%, durchschnittlich ist 19%, das schlechteste Gerät hat 50%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 2% aller getesteten Geräte waren besser, 1% vergleichbar, 98% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Frequenzdiagramm im Vergleich (Checkboxen oben an-/abwählbar!)

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Im Vergleich zum Vorgänger mit Skylake CPU und 4K-Display protokollieren wir im Idle-Betrieb eine erheblich niedrigere Energieaufnahme. Lediglich unter maximaler Last bricht das vorliegende Stealth nach oben aus. Interessant: Zahlreiche Kollegen aus der 13,3-Zoll-Ultrabook-Liga bleiben im Idle-Verbrauch weiterhin hinter dem Blade Stealth zurück.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.1 / 0.1 Watt
Idledarkmidlight 4.4 / 5.8 / 8.6 Watt
Last midlight 35.2 / 52 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Voltcraft VC940
Razer Blade Stealth QHD i7-7500U
7500U, HD Graphics 620, Samsung PM951 NVMe MZVLV256, , 2560x1440, 12.5
Razer Blade Stealth UHD i7-6500U
6500U, HD Graphics 520, Samsung PM951 NVMe MZ-VLV256D, IPS IGZO, 3840x2160, 12.5
Dell XPS 13 9360 QHD+ i5
7200U, HD Graphics 620, Toshiba NVMe THNSN5256GPUK, , 3200x1800, 13.3
Lenovo IdeaPad 710S-13ISK
6560U, Iris Graphics 540, Samsung PM951 NVMe MZVLV256, IPS, 1920x1080, 13.3
Asus Zenbook UX305UA-FC040T
6500U, HD Graphics 520, SK Hynix Canvas SC300 512GB M.2 (HFS512G39MND), IPS, 1920x1080, 13.3
Acer Aspire S 13 S5-371-71QZ
6500U, HD Graphics 520, LiteOn CV1-8B512, IPS, 1920x1080, 13.3
Stromverbrauch
-60%
18%
3%
18%
10%
Idle min *
4.4
9
-105%
3.7
16%
3.3
25%
3.2
27%
4.1
7%
Idle avg *
5.8
12.8
-121%
6.1
-5%
7.4
-28%
6.5
-12%
6.7
-16%
Idle max *
8.6
16.8
-95%
6.5
24%
8.2
5%
6.7
22%
7.4
14%
Last avg *
35.2
35.7
-1%
29.5
16%
36.5
-4%
30.6
13%
32.4
8%
Last max *
52
39.3
24%
33
37%
43.7
16%
31
40%
32.4
38%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Razer weist wiederholt auf die angestiegene Akkukapazität beim neuen Balde Stealth hin. In der Tat ist der Energiespeicher um rund 20 % angewachsen und fasst nun 53,6 Wattstunden. Damit ermitteln wir etwa eine Akkulaufzeit in unserem standardisierten WLAN-Test von mehr als 8 Stunden und bis zu mehr als 13 Stunden im Lesetest bei optimierten Energiesparoptionen (min. Helligkeit, Energiesparprofil, Flugmodus).
Im Vergleich liegt das neue Blade Stealth in etwa auf dem Niveau vieler aktueller Ultrabooks mit 13-Zoll-Display (WiFi-Test). 

Im Akkubetrieb liefert das Blade Stealth volle CPU-Leistung ab, bleibt aber auf Seite der GPU deutlich inter der Performance im Netzbetrieb zurück. Mobilem Gaming im Akkubetrieb schiebt dieses Verhalten praktisch einen Riegel vor.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
13h 37min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
8h 18min
Last (volle Helligkeit)
1h 45min
Razer Blade Stealth QHD i7-7500U
7500U, HD Graphics 620, 53.6 Wh
Razer Blade Stealth UHD i7-6500U
6500U, HD Graphics 520, 45 Wh
Dell XPS 13 9360 QHD+ i5
7200U, HD Graphics 620, 60 Wh
Lenovo IdeaPad 710S-13ISK
6560U, Iris Graphics 540, 46 Wh
Asus Zenbook UX305UA-FC040T
6500U, HD Graphics 520, 56 Wh
Acer Aspire S 13 S5-371-71QZ
6500U, HD Graphics 520, 45 Wh
Medion Akoya S3409-MD60234
7500U, HD Graphics 620, 45 Wh
Dell XPS 13 2016 9350 (FHD, i7-6560U)
6560U, Iris Graphics 540, 56 Wh
Akkulaufzeit
-43%
18%
-11%
33%
5%
-22%
13%
Idle
817
437
-47%
810
-1%
1427
75%
1028
26%
722
-12%
944
16%
WLAN
498
228
-54%
526
6%
418
-16%
561
13%
472
-5%
278
-44%
436
-12%
Last
105
76
-28%
137
30%
89
-15%
118
12%
99
-6%
96
-9%
141
34%
H.264
547
486
545
243

Fazit

Pro

+ hochwertiges Metallgehäuse
+ Innenleben einfach zugänglich
+ umfangreiche Individualisierungsmöglichkeiten durch Razer Chroma Keyboard
+ HDMI 2.0 und Thunderbolt 3
+ Helles Display mit gutem Kontrast
+ hohe Farbraumabdeckung und gut kalibrierbar
+ sehr gute CPU-Performance
+ gute Akkulaufzeit

Contra

- anfällig für Fingerabdrücke
- vergleichsweise großes Gehäuse für ein 12,5-Zoll-Display
- kein SD-Reader
- PCIe-SSD bleibt bei Schreibwerten hinter den Möglichkeiten zurück
- geringes Feedback der Tastatur
- Coil Whine bei unserem Testgerät
Im Test: Razer Blade Stealth mit Intel Kaby Lake
Im Test: Razer Blade Stealth mit Intel Kaby Lake

Mit dem neuen Blade Stealth konnte Razer den größten Kritikpunkt des Skylake Vorgängers ausbügeln: die mangelhafte Akkulaufzeit. Mit 8 bis 13 Stunden ist der Laptop nun auch für längere Ausflüge geeignet und kann, bei entsprechendem Anwendungsmix, einen ganzen Arbeitstag lang durchhalten.

Beim Gehäuse hat sich nichts verändert: Hier trifft man nach wie vor auf ein besonders hochwertiges Chassis, das mit den MacBooks von Apple hinsichtlich Haptik und Verarbeitungsqualität auf einer Ebene ist. Schade, dass sich die matt-lackierte schwarze Oberfläche sehr anfällig für Fingerabdrücke zeigt, welche sich zudem vergleichsweise schwer entfernen lassen.

Dank Kaby-Lake-CPU und größerem Akku ist das Blade Stealth nun zum ernsthaften Konkurrenten vieler bewährter Subnotebooks geworden. Die Razer-Core-eGPU ist und bleibt ein spannendes Zusatz-Feature, das Blade Stealth ist nun aber auch ohne dieses ein gelungenes Gerät.

Seitens Display hatten wir diesmal das Vergnügen, die QHD-Variante unter die Lupe nehmen zu dürfen. Unterm Strich liefert das Panel recht gute Ergebnisse im Test und steht der 4K-Option kaum nach. In Anbetracht der Displaydiagonale von 12,5 Zoll erachten wir das QHD-Panel als die in den meisten Fällen bessere Wahl. Zudem spart man in der Konfiguration rund 200 Euro und darf auch in puncto Energieverbrauch noch einen positiven Effekt erwarten.

Gut gefällt das Razer Blade abermals bei der bereitgestellten Performance. Die CPU liefert in unserem Test gute Ergebnisse, auch unter andauernder Last. Damit sollte das System fit für das Zusammenspiel mit dem Razer Core sein, welches das Balde Stealth dann in ernsthafte Gaming-Sphären katapultieren soll. Mehr dazu aber in einem folgenden Test.

Razer Blade Stealth QHD i7-7500U - 25.10.2016 v5.1
J. Simon Leitner

Gehäuse
91 / 98 → 93%
Tastatur
71%
Pointing Device
83%
Konnektivität
61 / 80 → 76%
Gewicht
71 / 20-67 → 100%
Akkulaufzeit
91%
Display
86%
Leistung Spiele
60 / 68 → 89%
Leistung Anwendungen
86 / 92 → 94%
Temperatur
87%
Lautstärke
85%
Audio
80%
Durchschnitt
79%
85%
Office - gewichteter Durchschnitt
Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

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Autor: J. Simon Leitner, 26.10.2016 (Update: 15.05.2018)
J. Simon Leitner
J. Simon Leitner - Founder, Editorial Director - @simleitner
Nach meinem Studium an der TU-Wien widmete ich mich als Mitbegründer vollends dem Projekt Notebookcheck. Seit Commodore C64 und Atari 1040 ST sind Computer fester Bestandteil meiner täglichen Aktivitäten. Meinen Energieausgleich finde ich vor allem bei sportlichen Aktivitäten in freier Natur.