Notebookcheck

Test Apple MacBook Pro 13 (Mid 2017, i5, Touch Bar)

Frühes Update. Bereits nach rund 8 Monaten präsentiert uns Apple ein Update des MacBook Pro 13. Neben aktuellen Kaby-Lake-Prozessoren sollen schnellere SSDs für mehr Leistung sorgen. Doch wurden auch einige Probleme des Vorgängers behoben?
Update: Der Test ist nun vollständig

Nachdem die Kaby-Lake-Chips für das Redesign des Apple MacBook Pro 13 Ende 2016 noch nicht zur Verfügung standen, präsentiert Apple nun bereits nach rund 8 Monaten ein Update. Neben den besagten Kaby-Lake-Prozessoren samt der integrierten Iris-Plus-Graphics-650-GPU spendiert der Hersteller schnellere SSDs. Bei den restlichen Komponenten, inklusive dem Gehäuse, hat sich erwartungsgemäß aber nichts geändert. Apple bietet erneut zwei Modelle des 13-Zoll-Systems an, einmal mit und einmal ohne Touch Bar. Das teurere Modell mit der OLED-Leiste oberhalb der Tastatur bekommt auch erneut die stärkeren 28-Watt-Prozessoren (vs. 15 Watt beim Modell ohne Touch Bar), mehr Thunderbolt-Anschlüsse und einen etwas kleineren Akku. Das alte MacBook Pro 13 (altes Design, Broadwell) wurde nun übrigens komplett gestrichen und ist nicht mehr neu erhältlich.

MacBook Pro 13 ohne Touch Bar MacBook Pro 13 mit Touch Bar
Prozessor Core i5 2,3 GHz (Kaby Lake, 15 W)
Core i7 2,5 GHz (Kaby Lake, 15 W)
Core i5 3,1 GHz (Kaby Lake, 28 W)
Core i5 3,3 GHz (Kaby Lake, 28 W)
Core i7 3,5 GHz (Kaby Lake, 28 W)
Grafikkarte Intel Iris Plus Graphics 640 Intel Iris Plus Graphics 650
RAM 8 GB LPDDR3-2133
16 GB LPDDR3-2133
8 GB LPDDR3-2133
16 GB LPDDR3-2133
SSD 128 GB / 256 GB / 512 GB/1 TB 256 GB/512 GB/1 TB
Display 13,3-Zoll-IPS 2560 x 1600 Pixel 13,3-Zoll-IPS 2560 x 1600 Pixel
Anschlüsse 2x Thunderbolt 3 mit USB-C-Stecker
3,5-mm-Headset
4x Thunderbolt 3 mit USB-C-Stecker
3,5-mm-Headset
Preis ab 1.499 Euro ab 1.999 Euro

Unser Testgerät ist das Basismodell des MacBook Pro 13 Touch Bar für 1.999 Euro, das wir im Online Store von Apple gekauft haben. Abgesehen von dem Prozessor und der SSD gibt es keine Veränderungen gegenüber dem 2016er-Modell, weshalb wir in diesem Artikel nicht noch einmal alle Kapitel durchgehen werden. Die entsprechenden Informationen stehen in unserem ausführlichen Testbericht des MacBook Pro 13 (Touch Bar, Late 2016) zur Verfügung. Die nachfolgenden Bilder stammen ebenfalls von dem 2016er-Modell.

Mittlerweile haben wir von dem Online-Shop Cyberport ein weiteres Testgerät (i5, 512 GB) bekommen. Mit diesem haben wir ebenfalls Laufzeittests und Benchmarks der größeren 512-GB-SSD durchgeführt.

Change-Log:

  • 15.06: SSD, Temperatur, WLAN-Laufzeit
  • 17.06: Lüfteremissionen, Akkulaufzeit Last & Video
  • 21.06: Eingabegeräte, Farbgenauigkeit, PWM, Gaming Performance, Stromverbrauch
  • 29.06: Kommunikation, diverse Ergänzungen, Pro/Con, Fazit, Wertung
  • 05.07: 2.4 GHz WLAN Problem konkretisiert
Apple MacBook Pro 13 2017 Touchbar i5
Hauptspeicher
8192 MB 
, DDR3L-2133, Dual-Channel
Bildschirm
13.3 Zoll 16:10, 2560x1600 Pixel 227 PPI, APPA034, IPS, spiegelnd: ja
Mainboard
Intel Kaby Lake-U iHDCP 2.2 Premium PCH
Massenspeicher
Apple SSD AP0256, 256 GB 
Soundkarte
Cirrus Logic CS8409
Anschlüsse
4 USB 3.1 Gen2, 4 Thunderbolt, Audio Anschlüsse: 3.5 mm Audio, 1 Fingerprint Reader, Helligkeitssensor
Netzwerk
Broadcom BCM15700A2 802.11ac (ac), Bluetooth 4.2
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 15 x 304 x 212
Akku
49.2 Wh Lithium-Polymer
Betriebssystem
Apple OS X 10.11 El Capitan
Kamera
Webcam: 720p FaceTime HD
Sonstiges
Lautsprecher: Stereo Lautsprecher, Tastatur: Chiclet (Butterfly v2), Tastatur-Beleuchtung: ja, 61-Watt USB-C Netzteil, USB-C Ladekabel (2m), 12 Monate Garantie
Erhältlich seit
05.06.2017
Gewicht
1.37 kg, Netzteil: 269 g
Preis
1999 Euro

 

Größenvergleich

Kommunikation

Die Transferraten des MacBook Pro 13 Touch Bar sind erneut hervorragend. Das WLAN-Problem mit 2,4-GHz-Netzwerken bei angeschlossenen USB-C-Geräten können wir aber auch bei dem aktuellen Modell erkennen. Allerdings war es nur auf gewisse Konstellationen begrenzt. Z.B. konnten wir Verbindungsabbrüche mit dem Anker Premium USB-C Hub und auch einer Maximalbestückung mit Kensington USB-C  Hub, SanDisk 900 USB-C SSD, DisplayPort Monitor, USB-Stick und weiterer Peripherie in Windows (Bootcamp) feststellen (siehe Foto). Dies war jedoch auch nicht immer reproduzierbar und so funktionierte der Kensington Hub und die USB-C SSD teilweise ohne Störungen. Auch das 2017er MBP15 war von dem Problem betroffen, das Kaby-Lake basierende Razer Stealth jedoch nicht. Dies unterstützt jedoch auch kein Power Delivery per USB-C und eventuell ist hier das Problem zu suchen.

2.4 GHz WLAN mit Verbindungsabbrüchen wenn zahlreiches High-Speed USB-C Zubehör eingesetzt wird (hier unter Windows 10, jedoch auch unter OS X vorgekommen).
2.4 GHz WLAN mit Verbindungsabbrüchen wenn zahlreiches High-Speed USB-C Zubehör eingesetzt wird (hier unter Windows 10, jedoch auch unter OS X vorgekommen).
Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
Apple MacBook Pro 13 2016 (2.9 GHz)
Broadcom BCM15700A2 802.11ac
950 MBit/s ∼100% +12%
Apple MacBook Pro 13 2017 Touchbar i5
Broadcom BCM15700A2 802.11ac
845 MBit/s ∼89%
Apple MacBook Pro 13 2016
802.11 a/b/g/n/ac (Klaus I211)
682 MBit/s ∼72% -19%
Dell XPS 13 9360 QHD+ i5
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
676 MBit/s ∼71% -20%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
Apple MacBook Pro 13 2016 (2.9 GHz)
Broadcom BCM15700A2 802.11ac
949 MBit/s ∼100% 0%
Apple MacBook Pro 13 2017 Touchbar i5
Broadcom BCM15700A2 802.11ac
949 MBit/s ∼100%
Dell XPS 13 9360 QHD+ i5
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
680 MBit/s ∼72% -28%
Apple MacBook Pro 13 2016
802.11 a/b/g/n/ac (Klaus I211)
653 MBit/s ∼69% -31%

Eingabegeräte

Die Tastatur hat sich äußerlich nicht verändert, und es kommen nach wie vor die Butterfly-Taster der zweiten Generation zum Einsatz. Unseren Kollegen von iFixit ist bei der Demontage jedoch eine etwas veränderte Schalterkonstruktion aufgefallen. Neben dem 12-Zoll-MacBook gab es auch bei den Pro-Modellen Berichte über Probleme mit der Tastatur. Auch bei unserem MacBook Pro 15 (Late 2016), welches in der Redaktion im Einsatz ist, hatten wir vor kurzem Probleme mit der "S"-Taste. Entweder wurde der Anschlag gar nicht erkannt oder aber doppelt. Nach kurzer Zeit verschwand das Problem aber wieder. Ob es langfristige Auswirkungen geben wird, können wir aktuell nicht beurteilen, den besten Eindruck macht es aber nicht. Zumindest subjektiv hat sich am Tippgefühl im direkten Vergleich aber nichts verändert.

Display

Das Display hat sich nicht geändert: Das 13,3 Zoll große Panel besitzt nach wie vor eine Auflösung von 2.560 x 1.600 Pixeln, was zu einer Pixeldichte von 227 ppi führt. Die Panel-ID lautet APPA034 und entspricht damit dem 2016er-Testgerät ohne Touch Bar. In der Bildmitte liegt die Helligkeit bei maximal 551 cd/m², und durchschnittlich sind es immer noch sehr gute 514 cd/m², womit auch die von Apple beworbenen 500 Nits übertroffen werden. Dass der Kontrast dennoch "nur" 1.148:1 beträgt, liegt an dem etwas erhöhten Schwarzwert von 0,48 cd/m². Im Akkubetrieb wird die Helligkeit leicht reduziert, denn in der Bildmitte fällt der maximale Wert auf 502 cd/m². Doch selbst dieser Wert übertrifft die Windows Konkurrenz spielend.

523
cd/m²
536
cd/m²
503
cd/m²
524
cd/m²
551
cd/m²
520
cd/m²
496
cd/m²
487
cd/m²
487
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 551 cd/m² Durchschnitt: 514.1 cd/m² Minimum: 4.8 cd/m²
Ausleuchtung: 88 %
Helligkeit Akku: 502 cd/m²
Kontrast: 1148:1 (Schwarzwert: 0.48 cd/m²)
ΔE Color 0.8 | - Ø
ΔE Greyscale 1 | - Ø
Gamma: 2.16
Apple MacBook Pro 13 2017 Touchbar i5
APPA034, , 2560x1600, 13.3
Apple MacBook Pro 13 2016 (2.9 GHz)
APPA033, , 2560x1600, 13.3
Apple MacBook Pro 13 2016
APPA034, , 2560x1600, 13.3
Dell XPS 13 9360 QHD+ i5
Sharp SHP144A, , 3200x1800, 13.3
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2017-20HQS03P00
B140HAN03_1, , 1920x1080, 14
Response Times
-28%
-26%
21%
10%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
48 (23.6, 24.4)
47.2 (19.6, 27.6)
2%
47.2 (21.6, 25.6)
2%
31 (13, 18)
35%
41.6 (20.4, 21.2)
13%
Response Time Black / White *
33.6 (16.4, 17.2)
53 (10, 43)
-58%
51.6 (8.4, 43.2)
-54%
31.2 (10.8, 20.4)
7%
31.6 (18.8, 12.8)
6%
PWM Frequency
119000 (80)
Bildschirm
-29%
-34%
-94%
-182%
Brightness
514
542
5%
564
10%
393
-24%
288
-44%
Brightness Distribution
88
90
2%
89
1%
82
-7%
85
-3%
Schwarzwert *
0.48
0.56
-17%
0.57
-19%
0.33
31%
0.24
50%
Kontrast
1148
1016
-11%
1053
-8%
1345
17%
1296
13%
DeltaE Colorchecker *
0.8
1.4
-75%
1.5
-88%
4
-400%
5.5
-588%
DeltaE Graustufen *
1
1.8
-80%
2
-100%
2.83
-183%
6.2
-520%
Gamma
2.16 111%
2.16 111%
2.27 106%
2.05 117%
2.02 119%
CCT
6672 97%
6877 95%
6855 95%
6963 93%
5950 109%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
78.4
77
59.3
55.96
Color Space (Percent of sRGB)
99.3
92
91.4
85.77
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
-29% / -29%
-30% / -32%
-37% / -66%
-86% / -134%

* ... kleinere Werte sind besser

Bei den Farbabweichungen erreicht das aktuelle MacBook Pro 13 bereits im Werkszustand referenzwürdige Werte. Mit dem Spektralfotometer X-Rite i1Pro2 und der professionellen Software CalMAN ermitteln wir durchschnittliche DeltaE-2000-Abweichungen gegenüber der P3-Referenz von lediglich 1 für die Graustufen und 0,8 (max. 1,4) im ColorChecker Farbtest. Nach der Kalibration mit der i1Profiler Software unseres Spektrophotometers senkt sich der DeltaE auf durchschnittliche 0,56 und maximal 1,29 beim ColorChecker 24 Patch Test.

CalMAN Graustufen (Zielfarbraum P3)
CalMAN Graustufen (Zielfarbraum P3)
CalMAN ColorChecker (Zielfarbraum P3)
CalMAN ColorChecker (Zielfarbraum P3)

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
33.6 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 16.4 ms steigend
↘ 17.2 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 85 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (26.7 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
48 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 23.6 ms steigend
↘ 24.4 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 76 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (42.8 ms).

Seit Anfang diesen Jahres verwenden wir eine sensiblere Messsonde, die auch hohe Frequenzen erkennen kann. Bei dem MacBook Pro 13 erkennen wir Helligkeitsschwankungen bei sehr hohen 119 kHz, sobald die Helligkeit bei 80 Prozent oder weniger liegt. Wir haben übrigens auch noch einmal das alte 2016er MacBook Pro 15 mit der neuen Sonde vermessen und ein vergleichbares Ergebnis erhalten. Aufgrund der extrem hohen Frequenz sollte es allerdings auch für empfindliche Nutzer keine Probleme in dieser Hinsicht geben.

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM festgestellt 119000 Hz80 % Helligkeit

Das Display flackert mit 119000 Hz (höchstwahrscheinlich durch Pulsweitenmodulation PWM) bei einer eingestellten Helligkeit von 80 % und darunter. Darüber sollte es zu keinem Flackern kommen.

Die Frequenz von 119000 Hz ist sehr hoch und sollte daher auch bei empfindlichen Personen zu keinen Problemen führen.

Im Vergleich: 57 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 6272 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Leistung

Das MacBook Pro 13 mit der Touch Bar ist erneut das stärkere Modell von den beiden 13-Zoll-Systemen, denn Apple setzt wieder auf Dual-Core-Prozessoren mit einer TDP von 28 Watt. Das kommt vor allem der integrierten Grafikkarte zugute, denn das höhere Verbrauchslimit gibt mehr Spielraum für die Turbos der beiden Komponenten. Revolutionen sollte man von dem Wechsel auf die Kaby-Lake-Generation aber nicht erwarten, da es sich nur um ein kleines Update gegenüber den alten Skylake Modellen handelt.

Insgesamt ist auch das aktuelle MacBook Pro 13 Touch Bar damit für viele Aufgabenbereiche gewappnet. Wer jedoch viel Rechenleistung benötigt, sollte aber nach wie vor zu einem Laptop mit einem richtigen Vierkern-Prozessor und einer dedizierten Grafikkarte greifen.

LatencyMon: Leerlauf
LatencyMon: Leerlauf
LatencyMon: WLAN Surfing
LatencyMon: WLAN Surfing

Prozessor

CPU-Z Intel Core i5-7267U
CPU-Z Intel Core i5-7267U

Der Einstiegsprozessor des neuen Apple MacBook Pro 13 Touch Bar trägt die Bezeichnung Core i5-7267U. Der Kaby-Lake-Prozessor besitzt zwei Kerne, die standardmäßig mit 3,1 GHz arbeiten. Dank Turbo kann der Takt jedoch auf bis zu 3,5 GHz angehoben werden, was sowohl für einen als auch zwei Kerne gilt. Damit lässt sich der i5-7267U am ehesten mit dem regulären Core i7-7500U vergleichen (ebenfalls bis zu 3,5 GHz), der jedoch aufgrund der geringeren TDP sowie dem fehlenden eDRAM-Cache ein wenig zurückfallen sollte.

Das bestätigt sich dann auch in den Benchmarks: Während der Core i7-7500U im Lenovo ThinkPad X1 Carbon im Single-Core-Test des aktuellen Cinebench R15 noch ganz leicht vorne liegt, kann sich das neue MacBook Pro 13 im Multi-Test um 6 Prozent absetzen. Der Vorsprung gegenüber dem alten MacBook Pro 13 von 2016 liegt bei 8 bzw. 13 Prozent (Single/Multi). Besitzer des Skylake Modells müssen daher nicht umsteigen. Wir haben zusätzlich das Acer Predator 17 in den Vergleich aufgenommen. Es ist mit dem Core i7-7700HQ ausgestattet, der ab sofort auch der Basisprozessor des größeren Apple MacBook Pro 15 (Test in Kürze) ist. Vor allem bei der Verwendung von mehreren Kernen ist der Quad-Core erwartungsgemäß deutlich überlegen.

Wie üblich hält sich Apple nicht an das vorgegebene TDP-Limit bei 28 Watt und lässt dem Prozessor freien Lauf. Laut dem Tool Intel Extreme Tuning Utility liegt das dauerhafte Verbrauchslimit bei 100 Watt (kurzzeitig sogar 125 Watt). Damit wird die Chip-Temperatur zur alleinigen Limitierung.

Intel XTU Übersicht
Intel XTU Übersicht
Intel XTU Advanced
Intel XTU Advanced
0102030405060708090100110120130140150160170180190200210220230240250260270280290300310320330340350360370380390Tooltip
Cinebench R15 CPU Multi 64 Bit

Die Leistung des Prozessors steht auch bei dauerhafter Belastung zur Verfügung. Die Schleife des Cinebench-R15-Multi-Tests zeigt auch nach 20 Durchgängen ein stabiles Ergebnis; der einzige kleine Ausreißer wurde vermutlich durch einen Hintergrundprozess beeinflusst. Im Akkubetrieb wird die CPU-Leistung nicht reduziert.

Weitere Benchmarks und technische Informationen zum Intel Core i5-7267U sind in unserer Techniksektion verfügbar.

Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Acer Predator 17 G9-793-70PJ
Intel Core i7-7700HQ
157 Points ∼100% +11%
Dell XPS 13 9360 FHD i7 Iris
Intel Core i7-7560U
153 Points ∼97% +9%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2017-20HQS03P00
Intel Core i7-7500U
143 Points ∼91% +1%
Apple MacBook Pro 13 2017 Touchbar i5
Intel Core i5-7267U
141 Points ∼90%
Apple MacBook Pro 13 2016 (2.9 GHz)
Intel Core i5-6267U
131 Points ∼83% -7%
CPU Multi 64Bit
Acer Predator 17 G9-793-70PJ
Intel Core i7-7700HQ
732 Points ∼100% +91%
Apple MacBook Pro 13 2017 Touchbar i5
Intel Core i5-7267U
383 (min: 377) Points ∼52%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2017-20HQS03P00
Intel Core i7-7500U
360 Points ∼49% -6%
Apple MacBook Pro 13 2016 (2.9 GHz)
Intel Core i5-6267U
339 Points ∼46% -11%
Dell XPS 13 9360 FHD i7 Iris
Intel Core i7-7560U
336 Points ∼46% -12%
Cinebench R10 Shading 32Bit
8773
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
11403
Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
5010
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
45.2 fps
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
4.09 Points
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.54 Points
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
99.3 %
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
41.21 fps
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
383 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
141 Points
Hilfe

System Performance

Die synthetischen PCMark Benchmarks haben wir unter Windows (Bootcamp) durchgeführt. Hierbei ist zu beachten, dass die Ergebnisse auch von den Treibern abhängen, die Apple zur Verfügung stellt. Während die Vergleichsgeräte im Home Test noch sehr dicht beieinander sind, können sich die beiden Windows basierten Systeme im Work-Test mit einem Vorsprung von 20 Prozent klar absetzen. Das neue MacBook Pro 13 liegt hier zudem hinter dem direkten Vorgänger, trotz der stärkeren Hardware.

Was bedeutet das für die Praxis? Subjektiv bemerkt man diese Unterschiede nicht, und das MacBook Pro 13 bietet eine extrem flüssige Bedienung, die ohne große Wartezeiten beim Starten von Anwendungen auskommt. 

PCMark 8
Work Score Accelerated v2
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2017-20HQS03P00
7500U, HD Graphics 620
4978 Points ∼100% +22%
Dell XPS 13 9360 FHD i7 Iris
7560U, Iris Plus Graphics 640
4890 Points ∼98% +20%
Apple MacBook Pro 13 2016 (2.9 GHz)
6267U, Iris Graphics 550
4218 Points ∼85% +3%
Apple MacBook Pro 13 2017 Touchbar i5
7267U, Iris Plus Graphics 650
4081 Points ∼82%
Apple MacBook Pro 13 2016
6360U, Iris Graphics 540
3853 Points ∼77% -6%
Home Score Accelerated v2
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2017-20HQS03P00
7500U, HD Graphics 620
4025 Points ∼100% +5%
Dell XPS 13 9360 FHD i7 Iris
7560U, Iris Plus Graphics 640
3902 Points ∼97% +2%
Apple MacBook Pro 13 2017 Touchbar i5
7267U, Iris Plus Graphics 650
3829 Points ∼95%
Apple MacBook Pro 13 2016 (2.9 GHz)
6267U, Iris Graphics 550
3738 Points ∼93% -2%
Apple MacBook Pro 13 2016
6360U, Iris Graphics 540
3280 Points ∼81% -14%
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
3829 Punkte
PCMark 8 Creative Score Accelerated v2
5188 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
4081 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

In unserem Testgerät steckt eine 256 GB große PCIe-SSD welche auf den Namen AP0256 hört. Nicht nur dem Namen nach, sondern auch bei der gemessenen Performance unterscheidet sich die NVMe SSD nicht vom Vorgängermodell. Unter Windows hatten wir – wie schon bei den beiden Vorgängern – vor allem mit AS SSD einige Probleme, insgesamt ist das neue Laufwerke aber auf demselben – guten – Niveau. 

Apple MacBook Pro 13 2017 Touchbar i5
Apple SSD AP0256
Apple MacBook Pro 13 2016 (2.9 GHz)
Apple SSD AP0256
Apple MacBook Pro 13 2016
Apple SSD AP0256
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2017-20HQS03P00
Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
Dell XPS 13 9360 QHD+ i5
Toshiba NVMe THNSN5256GPUK
CrystalDiskMark 3.0
42%
36%
263%
148%
Write 4k QD32
403.79
419
4%
362
-10%
495.6
23%
325
-20%
Read 4k QD32
617.86
657
6%
533
-14%
601.2
-3%
525
-15%
Write 4k
10.74
23.5
119%
11.02
3%
172.2
1503%
132
1129%
Read 4k
9.92
16.1
62%
31.68
219%
60.97
515%
33
233%
Write 512
698.01
1481
112%
1486
113%
1098
57%
307
-56%
Read 512
926.4
1183
28%
831
-10%
814
-12%
1015
10%
Write Seq
1353.2
1336
-1%
1320
-2%
1383
2%
329
-76%
Read Seq
1539.5
1662
8%
1345
-13%
1827
19%
1168
-24%
AS SSD
21%
-2%
181%
-68%
Access Time Write *
0.027
Access Time Read *
0.26
0.156
40%
0.288
-11%
0.028
89%
4K-64 Write
419
448
7%
417
0%
904.83
116%
4K-64 Read
852
894
5%
904
6%
1021.54
20%
4K Write
19.3
26.1
35%
15.4
-20%
151.11
683%
4K Read
12.7
18.8
48%
13.3
5%
56.81
347%
Seq Write
1364
1499
10%
1435
5%
1506
10%
46
-97%
Seq Read
2327
2405
3%
2275
-2%
2434
5%
1412
-39%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
32% / 32%
17% / 18%
222% / 225%
40% / 105%

* ... kleinere Werte sind besser

Apple SSD AP0256
Sequential Read: 1539.5 MB/s
Sequential Write: 1353.2 MB/s
512K Read: 926.4 MB/s
512K Write: 698.01 MB/s
4K Read: 9.92 MB/s
4K Write: 10.74 MB/s
4K QD32 Read: 617.86 MB/s
4K QD32 Write: 403.79 MB/s

Unser zweites Testgerät ist mit der 512 GB großen SSD ausgestattet (AP0512). Die Ergebnisse – insbesondere die maximale Schreibleistung – fallen in beiden Benchmarks ein wenig höher aus. Im CrystalDiskMark 5 sehen wir sogar sequentielle Transferraten von knapp 3.300 MB/s (Lesen) bzw. 2.500 MB/s (Schreiben). Schneller geht es aktuell kaum.

AS SSD (512-GB-SSD)
AS SSD (512-GB-SSD)
CDM 5 (512-GB-SSD)
CDM 5 (512-GB-SSD)
CDM 5 (256-GB-SSD)
CDM 5 (256-GB-SSD)

Grafikkarte

Die integrierte Grafikkarte Intel Iris Plus Graphics 650 ist der direkte Nachfolger der 550 im 2016er-Modell. Die grundlegende Architektur der GT3e-Ausbaustufe hat sich mit dem Wechsel auf Kaby Lake nicht verändert, und auch leistungstechnisch zeigen die synthetischen 3DMarks praktisch keinen Leistungsunterschied. Apples neuer Videostandard HEVC wurde auch schon von der alten Iris Plus Graphics 550 unterstützt, doch die neue GPU kann nun auch HEVC Main10 mit einer Farbtiefe von 10 Bit sowie Googles VP9-Codec vollständig in Hardware dekodieren.

Im Akkubetrieb wird die Grafikleistung nicht reduziert. Weitere technische Informationen und Benchmarks zur Iris Plus Graphics 650 sind hier verfügbar.

3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.6 GHz, 450)
AMD Radeon Pro 450, Intel Core i7-6700HQ
4502 Points ∼100% +63%
Apple MacBook Pro 13 2017 Touchbar i5
Intel Iris Plus Graphics 650, Intel Core i5-7267U
2761.5 (min: 2743) Points ∼61%
Lenovo ThinkPad T570-20HAS01E00
NVIDIA GeForce 940MX, Intel Core i7-7500U
2727 Points ∼61% -1%
Apple MacBook Pro 13 2016 (2.9 GHz)
Intel Iris Graphics 550, Intel Core i5-6267U
2696 Points ∼60% -2%
Apple MacBook Pro 13 2016
Intel Iris Graphics 540, Intel Core i5-6360U
2401 Points ∼53% -13%
Dell XPS 13 9360 FHD i7 Iris
Intel Iris Plus Graphics 640, Intel Core i7-7560U
2124 Points ∼47% -23%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2017-20HQS03P00
Intel HD Graphics 620, Intel Core i7-7500U
1641 Points ∼36% -41%
3DMark
1920x1080 Fire Strike Graphics
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.6 GHz, 450)
AMD Radeon Pro 450, Intel Core i7-6700HQ
3252 Points ∼100% +92%
Lenovo ThinkPad T570-20HAS01E00
NVIDIA GeForce 940MX, Intel Core i7-7500U
2294 Points ∼71% +35%
Apple MacBook Pro 13 2017 Touchbar i5
Intel Iris Plus Graphics 650, Intel Core i5-7267U
1698 Points ∼52%
Apple MacBook Pro 13 2016 (2.9 GHz)
Intel Iris Graphics 550, Intel Core i5-6267U
1657 Points ∼51% -2%
Apple MacBook Pro 13 2016
Intel Iris Graphics 540, Intel Core i5-6360U
1448 Points ∼45% -15%
Dell XPS 13 9360 FHD i7 Iris
Intel Iris Plus Graphics 640, Intel Core i7-7560U
1369 Points ∼42% -19%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2017-20HQS03P00
Intel HD Graphics 620, Intel Core i7-7500U
1093 Points ∼34% -36%
1280x720 Cloud Gate Standard Graphics
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.6 GHz, 450)
AMD Radeon Pro 450, Intel Core i7-6700HQ
21533 Points ∼100% +64%
Lenovo ThinkPad T570-20HAS01E00
NVIDIA GeForce 940MX, Intel Core i7-7500U
13181 Points ∼61% 0%
Apple MacBook Pro 13 2016 (2.9 GHz)
Intel Iris Graphics 550, Intel Core i5-6267U
13172 Points ∼61% 0%
Apple MacBook Pro 13 2017 Touchbar i5
Intel Iris Plus Graphics 650, Intel Core i5-7267U
13153 Points ∼61%
Dell XPS 13 9360 FHD i7 Iris
Intel Iris Plus Graphics 640, Intel Core i7-7560U
11232 Points ∼52% -15%
Apple MacBook Pro 13 2016
Intel Iris Graphics 540, Intel Core i5-6360U
11123 Points ∼52% -15%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2017-20HQS03P00
Intel HD Graphics 620, Intel Core i7-7500U
8971 Points ∼42% -32%
3DMark 06 Standard
15175 Punkte
3DMark 11 Performance
2924 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
8403 Punkte
3DMark Fire Strike Score
1586 Punkte
3DMark Time Spy Score
623 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Die Gaming Performance der Intel Iris Plus Graphics 650 liegt je nach Spiel zwischen den beiden dedizierten Chips Nvidia GeForce 930MX oder der 940MX. Aktuelle Titel lassen sich daher meist nur mit niedrigen Details und geringer Auflösung vernünftig spielen. Bei etwas weniger anspruchsvollen Titeln wie Overwatch oder Battlefield 1 sind auch mittlere Details möglich. Prinzipiell kommt die Iris Plus Graphics 650 aber besser mit älteren Titeln klar.

min. mittel hoch max.
BioShock Infinite (2013) 8454.446.513.3fps
GTA V (2015) 56.549.911.65fps
The Witcher 3 (2015) 21.4fps
Dota 2 Reborn (2015) 956429.725fps
Rainbow Six Siege (2015) 54.235.620.8fps
Rise of the Tomb Raider (2016) 25.918.3fps
Far Cry Primal (2016) 3215fps
The Division (2016) 30fps
Overwatch (2016) 79.257.425.621.4fps
Deus Ex Mankind Divided (2016) 19.214.68.2fps
Battlefield 1 (2016) 46.129.5fps
Civilization VI (2016) 42.220.2fps
Farming Simulator 17 (2016) 36.819.9fps
Titanfall 2 (2016) 54.137.9fps
Call of Duty Infinite Warfare (2016) 32.4fps
Dishonored 2 (2016) 15fps
For Honor (2017) 39.715.2fps
Ghost Recon Wildlands (2017) 17.6fps
Mass Effect Andromeda (2017) 25.810.5fps
Prey (2017) 51.420.2fps
Rocket League (2017) 11356.838.9fps
Dirt 4 (2017) 6421.314.2fps

Emissionen

Geräuschemissionen

Die Lüftersteuerung ist eine Stärke des kleinen 13-Zoll-MacBook-Pro. Ohne und bei geringer Last bleiben die beiden Ventilatoren ausgeschaltet, und der Laptop dadurch geräuschlos. Dies ist ein deutlicher Vorteil gegenüber den 15-Zoll-Modellen, bei denen der Fan immer läuft (wenn auch kaum hörbar). Unter Last regelt das MBP13 je nach Last stufenlos die Drehzahl der beiden Lüfter. Im ersten Durchlauf des alten 3D Mark 06 messen wir dadurch nur 33,3 dB. Im zweiten dafür sogar mehr als im Extrem-Lasttest mit Furmark und Prime (43,2 dB). Danach pendelt es sich auf dem Niveau des Extrem-Lasttests ein. Kurzfristig konnten wir sogar 48 dB den Lüftern entlocken (nur Prime95 Prozessorlast) wobei sogar leichte Vibrationen auf den Tisch übergeben wurden (siehe die Spitze im Lautstärkendiagramm bei niedrigen Frequenzen). Unter OS X scheinen die Lüfter auch leiser zu bleiben. Im Valley Test messen wir z. B. nur 32-34 dB (3.000/3.200-3.600/3.900 RPM).

Lautstärkediagramm

Idle
30.6 / 30.6 / 30.6 dB(A)
HDD
30.6 dB(A)
Last
41.8 / 41.8 dB(A)
 
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Audix TM1, Arta (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 30.6 dB(A)
dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2036.435.839.839.933.137.534.835.336.62532.633.433.933.430.233.131.230.734.33133.731.233.130.732.431.633.431.733.1403431.135.331.233.631.932.131.735.15031.231.134.231.729.829.63030.131.36330.429.834.829.730.229.328.727.730.7803231.233.830.429.127.227.326.42910029.528.528.627.326.526.62626.436.112526.726.827.726.82827.427.626.24016026.726.626.526.526.425.625.925.726.820026.926.326.225.325.624.425.12429.225027.527.327.225.725.825.324.323.529.331529.830.129.527.42523.423.42234.54003332.631.330.525.523.721.721.636.850036.334.231.730.428.623.420.120.640.163033.1333130.926.921.519.919.239.180029.728.42726.824.321.118.919.2351000292926.826.223.72018.618.633125030.129.427.727.12219.318.218.135.1160032.531.729.828.822.819.517.917.738.4200033.733.430.730.323.819.717.517.639.5250030.329.926.926.421.918.217.317.336.731503029.125.425.121.317.717.117.235.7400026.32622.621.918.817.617.417.333.4500024.724.220.419.917.917.317.217.333.5630021.821.3191917.817.417.317.231.7800019.919.318.21817.917.717.717.627.11000018.117.917.917.718.117.717.517.622.61250017.817.617.817.618.117.717.617.420.41600017.617.517.817.617.817.717.717.518.3SPL42.241.539.238.634.731.730.630.447.9N3.93.73.132.21.71.51.46.3median 29Apple MacBook Pro 13 2017 Touchbar i5median 28.4median 26.9median 26.4median 23.7median 19.7median 18.2median 18.1median 34.5Delta3.12.93.53.13.43.32.52.53.8hearing rangehide median Fan Noise

Temperatur

Die Oberflächentemperaturen des Apple MacBook Pro 13 halten sich auch bei dem Modelljahr 2017 in einem unkritischen Rahmen, und es gibt nur minimale Unterschiede zum Vorgänger. Selbst bei voller Auslastung oder beim Spielen ist die Nutzung auf den Oberschenkeln problemlos möglich, denn maximal messen wir 39 °C an der Unterseite. Auf der Oberseite sind es im oberen Bereich der Tastatur höchstens 43 °C. Das Dell XPS 13 QHD+ i5 wird vergleichbar warm, bei dem Lenovo X1 Carbon 2017 konnten wir unter Last aber noch höhere Temperaturen ermitteln.

Wie üblich nimmt Apple hohe CPU-Temperaturen in Kauf, um auch unter Last möglichst viel Leistung bereitzustellen. Sowohl unter Mac OS als auch unter Windows pendelt sich die Prozessortemperatur zwischen 90-100 °C ein. Genaue Takte auszulesen, ist besonders unter Windows schwierig. Im Stresstest mit den beiden Tools Prime95 und FurMark sehen wir aber einen Prozessortakt von 2,1 GHz (~10 Watt Verbrauch). Der Stromverbrauch der GT-Kerne (GPU) liegt in diesem Fall bei 18-19 Watt. Zum Vergleich: Wenn wir nur FurMark ausführen, verbrauchen die GT-Kerne 22-25 Watt. Daher ist auch hier der Takt im Stresstest ein wenig geringer. Im Akkubetrieb verschiebt sich dieses Verhältnis ein wenig: Die Grafikkarte wird leicht gedrosselt (~15 Watt), was dem Prozessor etwas mehr Spielraum gibt (2,3 GHz, ~12 Watt).

Max. Last
 42 °C43 °C35 °C 
 39 °C39 °C32 °C 
 30 °C29 °C30 °C 
Maximal: 43 °C
Durchschnitt: 35.4 °C
35 °C39 °C39 °C
31 °C35 °C33 °C
31 °C33 °C30 °C
Maximal: 39 °C
Durchschnitt: 34 °C
Netzteil (max.)  53 °C | Raumtemperatur 23 °C | Fluke 62 Mini
Apple MacBook Pro 13 2017 Touchbar i5
Iris Plus Graphics 650, 7267U, Apple SSD AP0256
Apple MacBook Pro 13 2016 (2.9 GHz)
Iris Graphics 550, 6267U, Apple SSD AP0256
Apple MacBook Pro 13 2016
Iris Graphics 540, 6360U, Apple SSD AP0256
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2017-20HQS03P00
HD Graphics 620, 7500U, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
Dell XPS 13 9360 QHD+ i5
HD Graphics 620, 7200U, Toshiba NVMe THNSN5256GPUK
Hitze
-2%
-4%
-5%
-11%
Last oben max *
43
45
-5%
42
2%
48
-12%
40
7%
Last unten max *
39
39
-0%
41
-5%
47.2
-21%
42
-8%
Idle oben max *
25
26
-4%
26
-4%
23.5
6%
28
-12%
Idle unten max *
24
24
-0%
26
-8%
22.6
6%
31
-29%

* ... kleinere Werte sind besser

Lautsprecher

Die Lautsprecher wurden im Vergleich zum Vorgängermodell nicht überarbeitet. Hierzu gab es jedoch auch keinerlei Grund. Trotz der geringen Bauform zeigen sie hervorragende Ergebnisse in unseren Messungen und überzeugen auch im subjektiven Test.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2035.335.32530.733.93131.732.74031.735.65030.1396327.745.68026.447.710026.450.312526.262.116025.753.3200246325023.562.63152263.240021.671.450020.675.763019.277.780019.275.8100018.678.4125018.174.4160017.776.8200017.675.4250017.375.5315017.267.5400017.368.9500017.372.6630017.269.4800017.671.11000017.668.41250017.462.81600017.564SPL30.486.2N1.470.5median 18.1Apple MacBook Pro 13 2017 Touchbar i5median 69.4Delta2.56.240.638.132.233.332.633.833.739.534.339.629.448.828.652.227.35927.968.126.458.925.46723.967.922.666.123.374.922.875.721.573.42069.620.174.719.476.618.779.81873.318.173.217.874.717.871.817.874.318.17718.37018.272.318.268.318.572.131.5871.676.6median 19.4Apple MacBook Pro 15 2017 (2.8 GHz, 555)median 72.32.83.336.336.236.336.137.436.134.832.734.834.431.434.432.433.132.433.232.433.236.331.936.336.729.536.742.230.142.252.527.652.552.527.752.556.726.856.756.82756.856.725.756.755.224.955.26124.36160.523.960.561.423.761.461.423.361.459.723.259.759.822.759.855.922.755.950.722.750.757.722.757.758.422.758.454.222.854.255.122.855.153.622.753.649.722.749.741.122.941.170.435.570.4282.528median 55.9Dell XPS 13 9360 FHD i5median 23.3median 55.93.72.23.7hearing rangehide median Pink Noise
Apple MacBook Pro 13 2017 Touchbar i5 Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (86.2 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 10.3% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (11% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | zu hohe Mitten, vom Median 6.3% abweichend
(+) | lineare Mitten (6.5% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 2.1% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (5.8% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (11.8% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 9% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 6% vergleichbar, 85% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 9%, durchschnittlich ist 19%, das schlechteste Gerät hat 41%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 6% aller getesteten Geräte waren besser, 2% vergleichbar, 91% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 22%, das schlechteste Gerät hat 53%

Apple MacBook Pro 15 2017 (2.8 GHz, 555) Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (87 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 7.8% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (11.3% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 3.1% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (7.7% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 1.8% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (5.1% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (7.3% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 5% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 2% vergleichbar, 93% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 18%, das schlechteste Gerät hat 35%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 1% aller getesteten Geräte waren besser, 0% vergleichbar, 99% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 22%, das schlechteste Gerät hat 53%

Dell XPS 13 9360 FHD i5 Audio Analyse

(-) | Nicht sonderlich laut spielende Lautsprecher (70.35 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 6.9% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (10.5% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 3.7% abweichend
(+) | lineare Mitten (4% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 2% abweichend
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (10.3% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (14.2% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 22% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 5% vergleichbar, 74% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 9%, durchschnittlich ist 19%, das schlechteste Gerät hat 41%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 15% aller getesteten Geräte waren besser, 3% vergleichbar, 82% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 22%, das schlechteste Gerät hat 53%

Frequenzdiagramm im Vergleich (Checkboxen oben an-/abwählbar!)

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Bei unserem Testgerät messen wir im Vergleich zum Vorgänger vor allem bei wenig Last einen höheren Stromverbrauch. Das passt auch zu den kürzeren Akkulaufzeiten, die wir ermittelt haben (nächste Sektion). Unter Last sind die beiden Modelle hingegen auf einem Niveau.

Ein sehr interessanter Vergleich ist auch der Stromverbrauch, wenn man an einem externen Monitor arbeitet. Hierbei spielt das interne Display als Verbraucher keine Rolle, und wir können den Verbrauch der Hardware unter Last vergleichen. Bei dem Test mit dem Spiel The Witcher 3 (Ultra) zeigt sich, dass die beiden MacBook-Pro-Modelle (13 Zoll & 15 Zoll) praktisch den gleichen Verbrauch aufweisen. Hieran sieht man, dass die interne Iris Plus Graphics 650 (4,8 fps) zwar eine leistungsstarke integrierte Grafikkarte ist, doch im Vergleich mit der dedizierten Radeon Pro 555 (13 fps) ist sie nicht besonders effizient.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.17 / 0.5 Watt
Idledarkmidlight 2.8 / 10.9 / 11.4 Watt
Last midlight 55.4 / 57.5 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Power Consumption - 1920x1080 The Witcher 3 Power Consumption (external Monitor) ultra
Apple MacBook Pro 15 2017 (2.8 GHz, 555)
7700HQ, Radeon Pro 555, Apple SSD SM0256L, IPS, 2880x1800, 15.4 (13 fps, Idle: 13.2 W)
52.1 Watt * ∼100% -1%
Apple MacBook Pro 13 2017 Touchbar i5
7267U, Iris Plus Graphics 650, Apple SSD AP0256, IPS, 2560x1600, 13.3 (4.8 fps, Idle: 7.5 W)
51.4 Watt * ∼99%

* ... kleinere Werte sind besser

Apple MacBook Pro 13 2017 Touchbar i5
7267U, Iris Plus Graphics 650, 2560x1600, 13.3
Apple MacBook Pro 13 2016 (2.9 GHz)
6267U, Iris Graphics 550, 2560x1600, 13.3
Apple MacBook Pro 13 2016
6360U, Iris Graphics 540, 2560x1600, 13.3
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2017-20HQS03P00
7500U, HD Graphics 620, 1920x1080, 14
Dell XPS 13 9360 QHD+ i5
7200U, HD Graphics 620, 3200x1800, 13.3
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.6 GHz, 450)
6700HQ, Radeon Pro 450, 2880x1800, 15.4
Stromverbrauch
15%
16%
14%
29%
-11%
Idle min *
2.8
2.1
25%
3
-7%
3.84
-37%
3.7
-32%
2.9
-4%
Idle avg *
10.9
7.6
30%
8.9
18%
6.3
42%
6.1
44%
9.7
11%
Idle max *
11.4
8.2
28%
8.9
22%
8.6
25%
6.5
43%
10.1
11%
Last avg *
55.4
56.4
-2%
43.4
22%
41.9
24%
29.5
47%
65
-17%
Last max *
57.5
59.8
-4%
42.1
27%
48.7
15%
33
43%
89.5
-56%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Die Akkukapazität liegt weiterhin bei 49,2 Wattstunden. Der Kaby-Lake-Prozessor wird im Vergleich zum Skylake Vorgänger in einem verbesserten Herstellungsprozess (14 nm+) gefertigt, was sich positiv auf den Stromverbrauch auswirken soll. Wir haben daher eine längere Akkulaufzeit erwartet, was in unserem WLAN-Test aber nicht der Fall ist. Der Vorgänger hatte bei einer angepassten Helligkeit von 150 cd/m² noch knapp 9,5 Stunden durchgehalten, doch das aktuelle Modell hält nur rund 08:40 h durch. Wir haben den Test mittlerweile dreimal durchgeführt, doch das Ergebnis war mit einer Toleranz von wenigen Minuten immer gleich. Damit liegt das neue MBP Pro 13 auf Augenhöhe mit dem ThinkPad X1 Carbon und dem Dell XPS 13 QHD+, wobei diese beiden Geräte auch größere Akkus und andere Auflösungen besitzen.

Dieser Trend bestätigt sich auch in dem Videotest, bei dem wir den Kurzfilm Big Buck Bunny (H.264, Full-HD) in einer Dauerschleife bei einer angepassten Helligkeit von 150 cd/m² laufen lassen. Mit knapp 7 Stunden muss sich das neue Apple MacBook Pro 13 nicht nur dem direkten Vorgänger, sondern auch den anderen Vergleichsgeräten deutlich geschlagen geben. Unter Last hingegen ermitteln wir ein paar Minuten mehr als beim 2016er-Modell, doch nach 70 Minuten ist auch hier Schluss. In diesem Szenario macht sich der 28-Watt-Prozessor bemerkbar, und die ULV-Systeme von Dell und Lenovo haben einen deutlichen Vorteil.

Mit einem zweiten Testgerät, welches ebenfalls mit dem Core-i5-Prozessor ausgestattet ist, konnten wir im WLAN-Test 08:38 h ermitteln und das Ergebnis des ersten Modells daher bestätigen. Unter Windows (BootCamp) fällt die Laufzeit im WLAN-Test mit 06:54 h übrigens ein wenig geringer aus. Die Ladezeit liegt bei rund 2 Stunden, doch 50 Prozent stehen bereits nach etwas mehr als 30 Minuten wieder zur Verfügung.

Akkulaufzeit
Surfen über WLAN v1.3
8h 39min
Big Buck Bunny H.264 1080p
6h 55min
Last (volle Helligkeit)
1h 10min
Apple MacBook Pro 13 2017 Touchbar i5
7267U, Iris Plus Graphics 650, 49.2 Wh
Apple MacBook Pro 13 2016 (2.9 GHz)
6267U, Iris Graphics 550, 49.2 Wh
Apple MacBook Pro 13 2016
6360U, Iris Graphics 540, 54 Wh
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2017-20HQS03P00
7500U, HD Graphics 620, 57 Wh
Dell XPS 13 9360 QHD+ i5
7200U, HD Graphics 620, 60 Wh
Akkulaufzeit
6%
42%
41%
43%
H.264
415
483
16%
620
49%
711
71%
547
32%
WLAN
519
566
9%
686
32%
496
-4%
526
1%
Last
70
66
-6%
101
44%
110
57%
137
96%

Fazit

Pro

+ hervorragendes Gehäuse und Verarbeitung
+ riesiges Trackpad mit toller Präzision
+ leise und gute Kühlung
+ hohe WLAN-Übertragungsraten
+ sehr gutes Display mit einwandfreier Skalierung
+ gute Lautsprecher
+ gute Akkulaufzeiten
+ stabile Leistung, auch im Akkubetrieb
+ 4x Thunderbolt 3...

Contra

- ...aber reduzierte Leistung bei den Ports auf der rechten Seite
- weder USB-A noch HDMI-Ausgang
- 2,4-GHz-WLAN-Problem bei angeschlossenem USB-Gerät
- miese Webcam
- sehr teuer – vor allem die Aufpreise
Im Test: Apple MacBook Pro 13 Mid 2017 (Core i5, Touch Bar). Eines der Testgeräte wurde zur Verfügung gestellt von
Im Test: Apple MacBook Pro 13 Mid 2017 (Core i5, Touch Bar). Eines der Testgeräte wurde zur Verfügung gestellt von

Prinzipiell könnten wir an dieser Stelle das Fazit vom letzten Jahr wiederholen, denn viel getan hat sich mit diesem Update nicht. Der neue Kaby-Lake-Prozessor ist ein wenig schneller als zuvor, doch bei der Grafikleistung gab es keine Veränderung. Interessant ist hierbei die Effizienz, denn das große MacBook Pro 15 mit der dedizierten (und deutlich schnelleren) Grafikkarte benötigt beim Spielen beispielsweise genauso viel Strom. Möglicherweise sollte Apple in zukünftigen Modellen des MBP 13 auch auf dedizierte GPUs setzen.

Das aktuelle MacBook Pro 13 bleibt ein sehr gutes und auch sehr teures Subnotebook. Gehäuse und Display gehören zu den Besten auf dem Markt, die Lüfter sind sehr ruhig, und die Leistung kann konstant abgerufen werden. An die flache, aber präzise Tastatur muss man sich nach wie vor gewöhnen, und ohne Adapter kommt man in der Regel nicht weit. Auch bei der TouchBar kommt es auf den Support der Software an. Für viele Nutzer wird es jedoch weiterhin eine Spielerei bleiben, die Abläufe im Alltag sogar ein wenig komplizierter macht. Das 2,4-GHz-WLAN-Problem bei angeschlossenen USB-C-Geräten besteht nach wie vor. Wie beim Vorgänger nehmen wir daher eine Abwertung in Höhe von 2 Prozent vor.

Zu unserer Überraschung haben sich die Akkulaufzeiten in den praktischen Szenarien verschlechtert, obwohl die Effizienz der Kaby-Lake-Chips eigentlich besser sein sollte. Möglicherweise fehlt es hier noch an Optimierung seitens Apple, die vielleicht sogar erst mit dem neuen Betriebssystem High Sierra im Herbst kommen wird.

Apple MacBook Pro 13 2017 Touchbar i5 - 29.06.2017 v6
Klaus Hinum, Andreas Osthoff

Gehäuse
93 /  98 → 95%
Tastatur
90%
Pointing Device
100%
Konnektivität
51 / 80 → 64%
Gewicht
71 / 78 → 83%
Akkulaufzeit
90%
Display
93%
Leistung Spiele
63 / 68 → 93%
Leistung Anwendungen
87 / 87 → 100%
Temperatur
91 / 91 → 100%
Lautstärke
97%
Audio
97 / 91 → 100%
Kamera
63 / 85 → 74%
Auf- / Abwertung
-2%
Durchschnitt
77%
90%
Subnotebook - gewichteter Durchschnitt
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Autor: Klaus Hinum, Andreas Osthoff, 14.06.2017 (Update: 25.07.2017)
Andreas Osthoff
Andreas Osthoff - Senior Editor Business
Ich bin mit Computern und moderner Unterhaltungselektronik aufgewachsen. Seit meinem ersten Computer, einem Commodore C64, habe ich mich für die Technik interessiert und angefangen, meine eigenen Computer zu bauen. Bei Notebookcheck kümmere ich mich schwerpunktmäßig um die Business-Geräte sowie die mobilen Workstations, doch ich mache auch gerne Abstecher in den mobilen Bereich. Es ist immer wieder eine tolle Erfahrung, neueste Geräte zu testen und miteinander zu vergleichen. Den passenden Ausgleich schafft der Sport, im Sommer vor allem mit dem Rad.