Notebookcheck

Test Apple MacBook Pro 13 (Late 2016, 2.9 GHz i5, Touch Bar) Laptop

Klaus Hinum, Andreas Osthoff, 26.11.2016

Das bessere 13-Zoll-Pro? Das MacBook Pro 13 mit der Touch Bar ist Apples neues 13-Zoll-Flagship-Modell. Neben der offensichtlichen OLED-Leiste oberhalb der Tastatur gibt es aber noch weitere Unterschiede gegenüber dem Einstiegsmodell mit den herkömmlichen Funktionstasten. Lohnt sich der happige Aufpreis von 300 Euro?

Nachdem wir nun bereits zwei neue MacBook Pros testen konnten (MacBook Pro 15 und MacBook Pro 13 ohne Touch Bar), ist nun auch endlich das MacBook Pro 13 mit der Touch Bar bei uns angekommen. Abgesehen von der OLED-Leiste oberhalb der Tastatur, die nun die herkömmlichen Funktionstasten ersetzt, gibt es aber noch weitere Unterschiede zu dem Einstiegsmodell. Dazu gehören beispielsweise zwei weitere Thunderbolt-3-Anschlüsse und auch ein etwas kleinerer Akku (49,2 vs. 54,5 Wh). Zudem besitzt das Touch-Bar-Modell etwas schnellere Prozessoren mit einer leistungsfähigeren Intel-Iris-GPU. Auf neue Kaby-Lake-Chips muss aber auch das MBP 13 Touch Bar vorerst verzichten.

Dieses Testgerät wurde von uns ebenfalls regulär in Apples Online-Shop bestellt (kein Pressesample). Wir haben uns dabei für die kleinste Konfiguration entschieden, die mit 1.999 Euro jedoch alles andere als günstig ist. Dafür bekommt man einen 2,9 GHz schnellen Intel-Core-i5-Prozessor (Dual-Core) samt der Iris-550-GPU. Ansonsten gibt es leistungstechnisch aber keine großen Unterschiede. Interessant ist allerdings der innere Aufbau, denn der unterscheidet sich fast komplett von dem 13-Zoll-Modell ohne Touch Bar. Wir verweisen hier auf die Kollegen von iFixit, die bereits beide Modelle auseinandernehmen konnten.

MacBook Pro 13 ohne Touch Bar MacBook Pro 13 mit Touch Bar MacBook Pro 13 (altes Modell)
Prozessor Core i5 2,0 GHz (Skylake, 15 W)
Core i7 2,4 GHz (Skylake, 15 W)
Core i5 2,9 GHz (Skylake, 28 W)
Core i5 3,1 GHz (Skylake, 28 W)
Core i7 3,3 GHz (Skylake, 28 W)
Core i5 2,7 GHz (Broadwell, 28 W)
Core i5 2,9 GHz (Broadwell, 28 W)
Core i7 3,1 GHz (Broadwell, 28 W)
Grafikkarte Intel Iris Graphics 540 Intel Iris Graphics 550 Intel Iris Graphics 6100
RAM 8 GB LPDDR3-1866
16 GB LPDDR3-1866
8 GB LPDDR3-2133
16 GB LPDDR3-2133
8 GB LPDDR3-1866
16 GB LPDDR3-1866
SSD 256 GB
512 GB
1 TB
256 GB
512 GB
1 TB
128 GB
256 GB
512 GB
1 TB
Display 13,3-Zoll-IPS 2560 x 1600 Pixel 13,3-Zoll-IPS 2560 x 1600 Pixel 13,3-Zoll-IPS 2560 x 1600 Pixel
Anschlüsse 2x Thunderbolt 3 mit USB-C-Stecker
3,5-mm-Headset
4x Thunderbolt 3 mit USB-C-Stecker
3,5-mm-Headset
2x Thunderbolt 2
2x USB 3.0
MagSafe
HDMI
SD-Kartenleser
3,5-mm-Headset
Preis ab 1.699 Euro ab 1.999 Euro ab 1.449 Euro

Abgesehen von den Unterschieden zu dem MacBook Pro 13 ohne Touch Bar und dem Vorgänger (der immer noch erhältlich ist), interessiert uns natürlich vor allem, ob sich die neue dynamische OLED-Leiste oberhalb des Displays auch wirklich produktiv einsetzen lässt, oder ob es sich nur um ein Gimmick handelt, welches die Arbeitsabläufe im Alltag eher verkompliziert.

Changelog

  • 26. Nov 15:00 – Basismessungen Display, PWM, CPU+GPU Benchmarks, Geräuschemissionen, WLAN-Akkulaufzeit
  • 28. Nov 22:30 – Temperaturen, Wärmebilder, Gaming Benchmarks, Video-Laufzeit und Stresstest hinzugefügt
  • 30. Nov 23:00 – WLAN-Leistung und Stromverbrauch hinzugefügt
  • 02. Dez 22:00 – Akkulaufzeit unter Last, Eingabegeräte, Farbraumabdeckung
  • 05. Dez 22:30 – Gehäuse, Blickwinkel, SSD, Pros & Cons, Fazit, Bewertung
Apple MacBook Pro 13 2016 (2.9 GHz)
Prozessor
Grafikkarte
Intel Iris Graphics 550, Kerntakt: 1000 MHz, Speichertakt: 1067 MHz, 4542
Hauptspeicher
8192 MB 
, LPDDR3-2133
Bildschirm
13.3 Zoll 16:10, 2560x1600 Pixel 227 PPI, APPA033, spiegelnd: ja
Mainboard
Intel Skylake-U Premium PCH
Massenspeicher
Apple SSD AP0256, 256 GB 
Soundkarte
Cirrus Logic CS8409
Anschlüsse
4 USB 3.1 Gen2, 4 Thunderbolt, Audio Anschlüsse: 3.5 mm Headset, 1 Fingerprint Reader
Netzwerk
Broadcom BCM15700A2 802.11ac (ac), Bluetooth 4.2
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 15 x 304 x 212
Akku
49.2 Wh Lithium-Polymer
Betriebssystem
Apple macOS 10.12 Sierra
Kamera
Webcam: 720p FaceTime HD
Sonstiges
Lautsprecher: Stereo Lautsprecher, Tastatur: Chiclet (Butterfly v2), Tastatur-Beleuchtung: ja, 61-Watt USB-C Netzteil, USB-C Ladekabel (2m), 12 Monate Garantie
Erhältlich seit
25.11.2016
Gewicht
1.358 kg, Netzteil: 269 g
Preis
1999 Euro

 

Gehäuse

Im geschlossenen Zustand deuten lediglich die beiden zusätzlichen Thunderbolt-3-Anschlüsse auf der rechten Seite auf das teurere Modell mit der Touch Bar hin, ansonsten sind die Gehäuse der beiden neuen 13 Zoll großen MacBook Pros äußerlich aber identisch. Neben der bekannten Farbvariante "Silber" bietet Apple das System nun auch in dem etwas dunkleren "Space Grau" an. Beim Aufklappen gibt es subjektiv zunächst keinen Unterschied zum alten Modell, obwohl das Bildschirmgelenk nun deutlich flacher ausfällt. Zudem ist unterhalb des Bildschirms nun wieder Platz für den Schriftzug "MacBook Pro"; das war bei dem Retina-Modell nicht der Fall. Sobald der Deckel einmal geöffnet ist, fallen vor allem die Touch Bar oberhalb der Tastatur sowie das riesige Trackpad auf.

Qualitativ hat sich wenig geändert, denn das Aluminium-Unibody-Gehäuse ist nach wie vor exzellent. Das gilt sowohl für das Design, die Haptik als auch für die Stabilität. Im Zuge des Refreshes ist das Apple-Logo auf dem Bildschirm nun nicht mehr beleuchtet; analog zum MacBook 12 ist es nun spiegelnd ausgeführt. Apple verwendet bei dem neuen Modell keine Kunststoffabdeckung für das Gelenk mehr, denn es ist nun vollständig aus Aluminium gefertigt. Die Unterseite ist nach wie vor mit Pentalobe-Schrauben gesichert.

Aufgrund der Unterschiede bei dem internen Aufbau (anderes Kühlsystem mit zweitem Lüfter, kleinerer Akku usw.) können wir zwischen den beiden Modellen des neuen MacBook Pro 13 einen Gewichtsunterschied von 22 Gramm messen, der im Alltag jedoch überhaupt keine Rolle spielt.

Im Vergleich mit den übrigen Modellen aus dem Apple-Sortiment erweist sich das neue Apple MacBook Pro 13 2016 als deutlich kompakter in seinen Abmessungen, sowohl im Vergleich zum direkten Vorgänger als auch bei Gegenüberstellung mit dem MacBook Air 13, das mit bis zu 17 Millimetern "Dicke" sogar noch rund zwei Millimeter auf das neue Pro aufschlägt. Seitens Gewicht liegen das Air 13 und das neue MacBook Pro in etwa auf einer Ebene, der Vorgänger MacBook Pro 13 wiegt rund 200 Gramm mehr. Das kommende 15 Zoll große MacBook Pro ist mit rund 1.800 Gramm circa 400 Gramm schwerer als sein 13-Zoll-Pendant, allerdings gerade mal rund einen Millimeter dicker.

Größenvergleich

Ausstattung

Die Anschlussausstattung des neuen MacBook Pro gehört wohl zu den meist diskutierten und kritisierten Veränderungen. Apple setzt bei dem neuen MBP 13 mit Touch Bar auf gleich vier Thunderbolt-3-Anschlüsse. Diese sind schnell und extrem vielseitig, in der näheren Zukunft wird man den Alltag aber vermutlich kaum ohne (teure) Adapter überstehen. Im Gegensatz zum größeren MacBook Pro 15 scheint es bei den Thunderbolt-Anschlüssen aber einen Unterschied zu geben, da laut Apple nur die beiden Anschlüsse auf der linken Seite die volle Thunderbolt-3-Bandbreite bieten. Die beiden rechten Stecker arbeiten hingegen nur mit der halben Geschwindigkeit. Abschließend gibt es auf der rechten Seite noch den klassischen 3,5-mm-Headset-Anschluss.

Obwohl die Anschlüsse natürlich sehr vielseitig einsetzbar sind, hätten wir eine etwas weniger radikale Änderung bevorzugt, denn selbst Apples eigene Hardware, beispielsweise ein iPhone oder ein iPad, lässt sich ohne Adapter nicht mit dem Laptop verbinden. Nachfolgend einige Beispiele für die Adapter: USB-C- auf USB-A-Adapter: 25 Euro, Thunderbolt 3 auf Thunderbolt 2 (Mini DisplayPort): 59 Euro, USB-C auf Gigabit Ethernet: 39,95 Euro.

Kommunikation

Die ermittelten Transferraten des MBP 13 Touch Bar sind in unserem WLAN-Test (Router Linksys EA8500) exzellent. Mit jeweils rund 950 Mbit/s (Senden/Empfangen) steht das Testgerät zusammen mit dem größeren MacBook Pro 15 (Late 2016) an der Spitze unserer Vergleichstabelle. Das Modell ohne Touch Bar fällt hier um etwa 30 % zurück; die Windows-Konkurrenz wird noch weiter distanziert. Auch mit zunehmender Entfernung gibt es keinen Grund zur Kritik. Im 2,4-GHz-Band war die Leistung auf lange Distanz sogar noch etwas besser als bei dem bisherigen Spitzenreiter, dem MacBook Pro 13 Late 2013.

Die Probleme mit dem 2,4-GHz-WLAN bei angeschlossenen USB-C-Geräten bestehen aber auch bei dem 13-Zoll-Modell mit der Touch Bar. Sowohl unter macOS als auch Windows kann es zu sporadischen Verbindungsproblemen kommen. Neben einem Software-Problem könnte es sich hierbei auch um ein Hardware-Problem handeln, falls die USB-Anschlüsse bzw. die WLAN-Antennen nicht ausreichend abgeschirmt sind (weitere Informationen sind hier verfügbar).

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
Apple MacBook Pro 13 2016 (2.9 GHz)
Broadcom BCM15700A2 802.11ac
950 MBit/s ∼100%
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.6 GHz, 450)
802.11 a/b/g/n/ac
948 MBit/s ∼100% 0%
Apple MacBook Pro 13 2016
802.11 a/b/g/n/ac
682 MBit/s ∼72% -28%
Dell XPS 13 9360 QHD+ i7
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
674 MBit/s ∼71% -29%
Lenovo ThinkPad T460s-20FA003GGE
Intel Dual Band Wireless-AC 8260
637 MBit/s ∼67% -33%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.6 GHz, 450)
802.11 a/b/g/n/ac
949 MBit/s ∼100% 0%
Apple MacBook Pro 13 2016 (2.9 GHz)
Broadcom BCM15700A2 802.11ac
949 MBit/s ∼100%
Apple MacBook Pro 13 2016
802.11 a/b/g/n/ac
653 MBit/s ∼69% -31%
Dell XPS 13 9360 QHD+ i7
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
587 MBit/s ∼62% -38%
Lenovo ThinkPad T460s-20FA003GGE
Intel Dual Band Wireless-AC 8260
534 MBit/s ∼56% -44%

Wartung

Wie wir zuvor bereits erwähnt haben, unterscheiden sich die beiden neuen 13-Zoll-Modelle des MacBook Pro beim inneren Aufbau. Tatsächlich ist das MacBook Pro 13 mit Touch Bar eher eine kleine Version des MacBook Pro 15. Beispielsweise unterscheiden sich die Kühlung, die Position der Lautsprecher, die Akkus usw.

MBP 13 Touch Bar (Quelle: iFixit)
MBP 13 Touch Bar (Quelle: iFixit)
MBP 13 ohne Touch Bar (Quelle: iFixit)
MBP 13 ohne Touch Bar (Quelle: iFixit)

Aufgrund des zusätzlichen Displays und der verlöteten Komponenten – auch die SSD ist hier verlötet – fallen die Wartungsmöglichkeiten noch einmal deutlich schlechter aus als zuvor. Wenn man die Unterseite mit der Hilfe eines Pentalobe-Schraubendrehers entfernt hat, kann man praktisch nur noch die Lüfter reinigen. Einen Überblick über alle verbauten Komponenten bietet der Teardown der Kollegen von iFixit, aus dem auch das nachfolgende Bild stammt.

Garantie

Apple gewährt auf das MacBook Pro 13 eine einjährige Garantie. Zusätzlich gilt in Europa natürlich die zweijährige Gewährleistung. Gegen Aufpreis (249 Euro) lässt sich die Garantie auf drei Jahre erweitern (inklusive Telefon-Support).

Eingabegeräte

Tastatur

Auch das MacBook Pro 13 Touch Bar wird mit der neuen Butterfly-Tastatur ausgeliefert. Wie schon beim 12-Zoll-MacBook schockt anfangs der geringe Hubweg der einzelnen Tasten. Positiv fällt jedoch zugleich der gleichmäßige Anschlag auf. Der von Apple entwickelte Butterfly-Mechanismus in der 2. Generation ist nun spürbar besser als noch im 12-Zoll MacBook. Gleich bleibt jedoch, dass man sich erst einmal an das Tippgefühl gewöhnen muss. Danach ist der Umstieg beispielsweise auf das alte MacBook-Keyboard umso schwieriger, da sie als regelrecht schwammig wahrgenommen wird. Bei der möglichen Tippgeschwindigkeit erzielten wir keine Unterschiede zu der Tastatur in den alten MacBook-Pro-Modellen. Auch bei der ersten Benutzung war ein schnelles und fehlerfreies Schreiben möglich. Die Tippgeräusche der Tastatur sind stark von der Benutzung abhängig. Im 10-Finger-System sind sie minimal lauter als bei der Vorgängertastatur, aber unserer Meinung nach nicht störend in leisen Umgebungen. Tippt man jedoch mit etwas Schwung im 2-Finger-System, ist die Lautstärke deutlich höher. Einen Vergleich finden Sie in unterhalb dieser Sektion eingebautem Video. 

Durch den geringen Hub fügt sich die in 16 Stufen regelbare Hintergrundbeleuchtung der einzelnen Tasten optisch schön ins Gehäuse ein und leuchtet kaum aus dem Gehäuse heraus.

Touchpad

Das Glas-Trackpad in den neuen MacBook-Pro-Modellen wurde im Vergleich zu den Vorgänger-Notebooks deutlich vergrößert, bleibt aber sonst technisch identisch. Es ist weiterhin die Referenz bezüglich Touchpads, obwohl Windows-Geräte wie das Surface 4 Pro langsam aufholen. Dank Taptik-Engine lässt sich das Glasfeld an jeder Stelle haptisch gleich drücken und erlaubt auch einen festen “Force Press”. Beides funktioniert so gut, dass man nicht mehr zu einem normalen Touchpad mit Wippen-Schalter wechseln möchte. Auch die Software-Ansteuerung (unter macOS) des Trackpads ist weiterhin ungeschlagen. Gesten, Drag & Drop (per zweitem Finger in der Ecke) und die Reaktionszeiten waren im Test erstklassig. Die Handballen-Erkennung funktionierte gut, durch die vergrößerte Fläche ist sie auch dringend notwendig, da man die Finger mal gerne am Touchpad ablegt. Nur selten kam es im Test zu unbeabsichtigten Cursorbewegungen bei der Benutzung der Tastatur. Manche User berichten jedoch z.B. von unabsichtlichen Rechtsklicks durch einen berührenden Handballen. Dies ist stark von den jeweiligen Gewohnheiten abhängig und tritt zum Beispiel unter Windows 10 häufiger auf.

Touch Bar

Wie auch beim größeren 15-Zoll-Modell ziert unser Testgerät die Touch-Bar-Leiste oberhalb der Tastatur, welche die Funktionstasten ersetzt. Diese zeigt neben den bekannten Spezial- und Funktionstasten auch auf die jeweilige Anwendung zugeschnittene Optionen und Befehle. Dies muss jedoch von der Anwendung unterstützt sein und rangiert derzeit noch von nützlich bis Gimmick. Praktisch ist etwa das Einblenden der Laufzeitleiste bei Videos.
Die Hardware selbst wurde gut umgesetzt. Die Oberfläche selbst bietet eine angenehme Gleitfähigkeit und reagierte im Test immer flüssig und ausreichend schnell. Auch die Helligkeit war immer passend gewählt. Die Nutzung von PWM zur Regelung der Helligkeit könnte jedoch für manche Nutzer störend sein. Auch gibt es leichte Farbsäume rund um die Kanten der Buchstaben.

Es gibt aber auch Nachteile an der neuen Touchbar. Besonders das "blinde" Verstellen der Lautstärke und Helligkeit ist nun nicht mehr möglich. Nach einiger Zeit ohne Benutzung der Tastatur schaltet sich die Touch Bar auch aus, um Strom zu sparen. Hier sind dann 2 Berührungen notwendig, um eine Funktion zu erreichen (wie die ESC-Taste).
Insgesamt sehen wir die Touch Bar zum aktuellen Zeitpunkt eher als Gimmick. Dies könnte sich jedoch mit besserer Softwareunterstützung noch ändern. Prinzipiell fehlt uns jedoch ein haptisches Feedback wie beim Trackpad mittels Taptic Engine.

Touch ID Sensor

Im Einschaltknopf neben der Touch Bar befindet sich der vom iPhone bekannte Touch-ID-Sensor. Er nimmt zuverlässig den Fingerabdruck ab und nutzt ihn zur Authentifizierung. Dies funktionierte im Test einwandfrei und schnell. Einzig die Haptik des Schalters ist nicht perfekt gelungen.

Display

Erwartungsgemäß unterscheiden sich die beiden 13,3 Zoll großen IPS-Displays der neuen MacBook Pros nicht voneinander. Zwar ist die Panel-Bezeichnung nicht identisch (APPA033 vs. APPA034), doch unsere Messergebnisse sind sehr ähnlich. Hier sieht man auch deutlich den Unterschied zu dem Vorgänger: Zwar liegt die Auflösung unverändert bei 2.560 x 1.600 Pixel (227 ppi), doch die neuen Modelle sind mit rund 550 cd/m² deutlich heller als bisher und überstrahlen auch die Windows-Konkurrenz deutlich. Das Modell ohne Touch Bar leuchtet noch ein wenig heller, doch die Unterschiede lassen sich mit der normalen Streuung der Produktion erklären.

Wer oft in dunklen Umgebungen arbeitet, wird sich zudem über die geringe minimale Helligkeit von nur 6,1 cd/m² freuen. Kehrseite der hohen Helligkeit ist jedoch der hohe Schwarzwert von 0,56 cd/m², weshalb das Kontrastverhältnis mit etwa 1.000:1 weiterhin auf dem (guten) Niveau des Vorgängers liegt. Einige Konkurrenten, beispielsweise das Dell XPS 13 (1.489:1), bieten hier allerdings bessere Ergebnisse. Trotz der enormen Helligkeit, die auch abseits der Steckdose zur Verfügung steht, fällt die Ausleuchtung mit 90 Prozent sehr gut aus.

541
cd/m²
547
cd/m²
524
cd/m²
557
cd/m²
569
cd/m²
528
cd/m²
538
cd/m²
567
cd/m²
510
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 569 cd/m² Durchschnitt: 542.3 cd/m² Minimum: 6.1 cd/m²
Ausleuchtung: 90 %
Helligkeit Akku: 569 cd/m²
Kontrast: 1016:1 (Schwarzwert: 0.56 cd/m²)
ΔE Color 1.4 | - Ø
ΔE Greyscale 1.8 | - Ø
99.3% sRGB (Argyll) 78.4% AdobeRGB 1998 (Argyll)
Gamma: 2.16
Apple MacBook Pro 13 2016 (2.9 GHz)
APPA033, , 2560x1600, 13.3
Apple MacBook Pro 13 2016
APPA034, , 2560x1600, 13.3
Apple MacBook Pro Retina 13 inch 2015-03
APPA02A, , 2560x1600, 13.3
Dell XPS 13 9360 QHD+ i7
Sharp SHP144A, , 3200x1800, 13.3
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 20FB003RGE
VVX14T058J00, , 2560x1440, 14
Response Times
2%
27%
31%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
47.2
47.2
-0%
43.6
8%
44
7%
Response Time Black / White *
53
51.6
3%
29.2
45%
24
55%
PWM Frequency
220
Bildschirm
-3%
-8%
-36%
-27%
Brightness
542
564
4%
342
-37%
357
-34%
268
-51%
Brightness Distribution
90
89
-1%
81
-10%
84
-7%
95
6%
Schwarzwert *
0.56
0.57
-2%
0.361
36%
0.266
52%
0.32
43%
Kontrast
1016
1053
4%
1000
-2%
1489
47%
850
-16%
DeltaE Colorchecker *
1.4
1.5
-7%
1.82
-30%
3.9
-179%
2.61
-86%
DeltaE Graustufen *
1.8
2
-11%
1.8
-0%
4.16
-131%
3.31
-84%
Gamma
2.16 111%
2.27 106%
2.49 96%
2.31 104%
2.35 102%
CCT
6877 95%
6855 95%
6417 101%
6514 100%
6360 102%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
78.4
77
-2%
61.9
-21%
57.5
-27%
63
-20%
Color Space (Percent of sRGB)
99.3
92
-7%
96.9
-2%
88.7
-11%
95
-4%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
-1% / -2%
-8% / -8%
-5% / -24%
2% / -15%

* ... kleinere Werte sind besser

Wie schon bei dem Modell ohne Touch Bar ist die Farbdarstellung im Auslieferungszustand sehr gut. Die durchschnittlichen DeltaE-2000-Abweichungen gegenüber dem P3-Referenzfarbraum liegen bei lediglich 1,4 für die Farben bzw. 1,8 für die Graustufen. Da es auch keinen Ausreißer gibt, der die wichtige Grenze von 3 überschreitet, ist eine Kalibrierung des Displays nicht erforderlich. Für die Farbraumabdeckung ermitteln wir leicht höhere Werte als beim 13-Zoll-MBP mit Funktionstasten. Die AdobeRGB-Referenz wird zu 78 % abgedeckt, sRGB sogar beinahe vollständig (99,3 %).

CalMAN ColorChecker
CalMAN ColorChecker
CalMAN Graustufen
CalMAN Graustufen

Das IPS-Display ist in unseren Tests nicht besonders schnell, gefällt aber durch den Verzicht auf PWM-Ansteuerung. Selbst in niedrigster Helligkeitsstufe messen wir keinerlei Fluktuationen der Helligkeit. Auch die Hintergrundbeleuchtung der Tastatur verwendet anscheinend kein PWM. Nur die Touchbar dürfte (OLED-typisch) per PWM gedimmt werden. Unser Oszilloskop zeigt ein eindeutiges Signal.

Touchbar in dunkler Umgebung – PWM messbar
Touchbar in dunkler Umgebung – PWM messbar
Tastaturbeleuchtung ohne PWM
Tastaturbeleuchtung ohne PWM

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
53 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 10 ms steigend
↘ 43 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 99 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (27.2 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
47.2 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 19.6 ms steigend
↘ 27.6 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 72 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (44.2 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM nicht festgestellt

Im Vergleich: 60 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 1282 (Minimum 43, Maximum 30860) Hz.

Dank der extrem hohen Helligkeit lässt sich das MacBook Pro 13 ordentlich im Freien nutzen. Es gibt natürlich gewisse Einschränkungen durch die spiegelnde Bildschirmoberfläche, weshalb man Reflexionen von direkten Lichtquellen vermeiden sollte. Aber auch dank den weiten Blickwinkeln des IPS-Panels findet man eigentlich in jeder Situation einen passenden Arbeitsplatz.

Hinweis: Das Bild mit den Blickwinkeln stammt vom MacBook Pro 13 ohne Touch Bar, ist aber auch repräsentativ für unser Testgerät.

Blickwinkel
Blickwinkel

Leistung

Die beiden 13-Zoll-Modelle des neuen MacBook Pro sind mit unterschiedlichen Komponenten erhältlich. Prinzipiell bekommt die Version mit Touch Bar schnellere Komponenten. Das äußert sich bei dem Prozessortakt (2,0 vs. 2,9 GHz für die Standardmodelle), der Grafikkarte (Intel Iris Graphics 540 vs. 550) und der Geschwindigkeit des Arbeitsspeichers (LPDDR3-1866 vs. LPDDR3-2133).

Allerdings gibt es für das MacBook Pro 13 keine Quad-Core-Prozessoren oder dedizierte Grafikkarten. Diese sind dem größeren MacBook Pro 15 vorbehalten. Die Speichergrößen unterscheiden sich bei den einzelnen Modellen nicht und optional sind 16 GB RAM bzw. maximal 1 TB SSD-Speicher möglich, doch die Aufpreise sind enorm. In der Maximalausstattung mit Core-i7-Prozessor, 16 GB RAM und der 1-TB-SSD werden 3.299 Euro fällig.

HWiNFO
HWiNFO
CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z Speicher
CPU-Z Speicher
GPU-Z
GPU-Z
GPU-Z Leerlauf
GPU-Z Leerlauf
GPU-Z Last
GPU-Z Last
LatencyMon Leerlauf
LatencyMon Leerlauf
LatencyMon Surfen im Internet
LatencyMon Surfen im Internet
Intel XTU
Intel XTU
 

Prozessor

Der Dual-Core-Prozessor unseres Testgerätes trägt die Bezeichnung Core i5-6267U. Im Gegensatz zu den sehr beliebten ULV-Prozessoren mit einer TDP von 15 Watt darf dieser Prozessor bis zu 28 Watt verbrauchen und bekommt somit mehr Spielraum für den Takt und die integrierte Grafikkarte. Der Prozessor stammt noch aus der Skylake-Generation, die im September 2015 vorgestellt wurde. Die neuen Kaby-Lake-CPUs sind noch nicht in 28-Watt-Konfigurationen verfügbar, und werden daher vermutlich erst für den nächsten Refresh berücksichtigt. Auffällig ist der hohe Grundtakt von 2,9 GHz (Turbo bis zu 3,3 GHz), womit der Chip gerade bei der Belastung von beiden Kernen einen Vorteil gegenüber den herkömmlichen ULV-Modellen haben sollte.

Bei unseren ersten Tests mit Cinebench R15 unter macOS liefert der Prozessor eine sehr gute und vor allem konstante Vorstellung ab. Nach 20 Durchläufen (Schleife) liegen die Ergebnisse im Multi-Test zwischen 339 und 335 Punkten (Durchschnitt 338), wobei die maximale Punktzahl auch im 10. Durchlauf erreicht wird. Throttling ist in diesem Fall also kein Problem. Damit liegt der Prozessor rund 10 % vor dem Core i5 im MacBook Pro 13 ohne Touch Bar.

Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Lenovo ThinkPad T460s-20FA003GGE
Intel Core i7-6600U
141 Points ∼100% +8%
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.6 GHz, 450)
Intel Core i7-6700HQ
141 Points ∼100% +8%
Razer Blade Stealth
Intel Core i7-7500U
139 Points ∼99% +6%
Acer Aspire V3-372-57CW
Intel Core i5-6267U
138 Points ∼98% +5%
Dell XPS 13 9360 QHD+ i7
Intel Core i7-7500U
137 Points ∼97% +5%
Apple MacBook Pro 13 2016 (2.9 GHz)
Intel Core i5-6267U (macOS)
131 Points ∼93%
Asus Zenbook UX310UQ-GL011T
Intel Core i7-6500U
130 Points ∼92% -1%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 20FB003RGE
Intel Core i7-6500U
128 Points ∼91% -2%
Apple MacBook Pro Retina 13 inch 2015-03
Intel Core i5-5257U
126 Points ∼89% -4%
Apple MacBook Pro 13 2016
Intel Core i5-6360U (Windows 10)
126 Points ∼89% -4%
Apple MacBook Pro 13 2016
Intel Core i5-6360U (macOS)
124 Points ∼88% -5%
CPU Multi 64Bit
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.6 GHz, 450)
Intel Core i7-6700HQ (macOS)
666 Points ∼100% +96%
Razer Blade Stealth
Intel Core i7-7500U
348 Points ∼52% +3%
Lenovo ThinkPad T460s-20FA003GGE
Intel Core i7-6600U
347 Points ∼52% +2%
Acer Aspire V3-372-57CW
Intel Core i5-6267U
339 Points ∼51% 0%
Apple MacBook Pro 13 2016 (2.9 GHz)
Intel Core i5-6267U (macOS)
339 Points ∼51%
Dell XPS 13 9360 QHD+ i7
Intel Core i7-7500U
334 Points ∼50% -1%
Asus Zenbook UX310UQ-GL011T
Intel Core i7-6500U
327 Points ∼49% -4%
Apple MacBook Pro Retina 13 inch 2015-03
Intel Core i5-5257U
321 Points ∼48% -5%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 20FB003RGE
Intel Core i7-6500U
310 Points ∼47% -9%
Apple MacBook Pro 13 2016
Intel Core i5-6360U (macOS)
309 Points ∼46% -9%
Apple MacBook Pro 13 2016
Intel Core i5-6360U (Windows 10)
309 Points ∼46% -9%
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
339 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
131 Points
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
36.9 fps
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
99.3 %
Hilfe

System Performance

Für die Bewertung der Systemleistung greifen wir auf PCMark 8 unter Windows (Bootcamp) zurück. Dank der geringeren Bildschirmauflösung kann sich die Touch-Bar-Variante im Home-Test sogar vor das MacBook Pro 15 an die Spitze des Vergleichsfeldes setzen. Die Leistung im Work-Test ist ebenfalls sehr gut und alle Systeme sind relativ dicht beieinander. Einschränkungen gibt es hier also keine.

PCMark 8
Work Score Accelerated v2
Lenovo ThinkPad T460s-20FA003GGE
HD Graphics 520, 6600U, Samsung SSD SM951a 512GB M.2 PCIe 3.0 x4 NVMe (MZVKV512)
4442 Points ∼100% +5%
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.6 GHz, 450)
Radeon Pro 450, 6700HQ, Apple SSD SM0256L
4426 Points ∼100% +5%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 20FB003RGE
HD Graphics 520, 6500U, Samsung SSD PM871 MZNLN256HCHP
4342 Points ∼98% +3%
Apple MacBook Pro 13 2016 (2.9 GHz)
Iris Graphics 550, 6267U, Apple SSD AP0256
4218 Points ∼95%
Dell XPS 13 9360 QHD+ i7
HD Graphics 620, 7500U, Toshiba NVMe THNSN5256GPUK
4176 Points ∼94% -1%
Apple MacBook Pro Retina 13 inch 2015-03
Iris Graphics 6100, 5257U, Apple SSD SM0128G
4105 Points ∼92% -3%
Apple MacBook Pro 13 2016
Iris Graphics 540, 6360U, Apple SSD AP0256
3853 Points ∼87% -9%
Home Score Accelerated v2
Apple MacBook Pro 13 2016 (2.9 GHz)
Iris Graphics 550, 6267U, Apple SSD AP0256
3738 Points ∼100%
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.6 GHz, 450)
Radeon Pro 450, 6700HQ, Apple SSD SM0256L
3637 Points ∼97% -3%
Lenovo ThinkPad T460s-20FA003GGE
HD Graphics 520, 6600U, Samsung SSD SM951a 512GB M.2 PCIe 3.0 x4 NVMe (MZVKV512)
3542 Points ∼95% -5%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 20FB003RGE
HD Graphics 520, 6500U, Samsung SSD PM871 MZNLN256HCHP
3385 Points ∼91% -9%
Apple MacBook Pro Retina 13 inch 2015-03
Iris Graphics 6100, 5257U, Apple SSD SM0128G
3363 Points ∼90% -10%
Razer Blade Stealth
HD Graphics 620, 7500U, Samsung PM951 NVMe MZVLV256
3362 Points ∼90% -10%
Apple MacBook Pro 13 2016
Iris Graphics 540, 6360U, Apple SSD AP0256
3280 Points ∼88% -12%
Dell XPS 13 9360 QHD+ i7
HD Graphics 620, 7500U, Toshiba NVMe THNSN5256GPUK
2855 Points ∼76% -24%
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
3738 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
4218 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

Disc Speed Test macOS
Disc Speed Test macOS
Disc Speed Test macOS nach 30 Minuten
Disc Speed Test macOS nach 30 Minuten
Novabench
Novabench
AJA Disc Test
AJA Disc Test
ASS-Kompressionstests – Schreibrate bricht gegen Ende des 2-stufigen Tests ein.
ASS-Kompressionstests – Schreibrate bricht gegen Ende des 2-stufigen Tests ein.

Das MacBook Pro 13 mit Touch Bar nutzt wie die anderen 2016er-Modelle dieselbe SSD mit Apples eigenem Controller. Die Leistungsdaten der 256-GB-Modelle unterscheiden sich nur wenig. AS SSD stürzt leider während vieler Tests mit einer Fehlermeldung ab, wodurch nicht alle Werte vollständig sind.

Apple SSD AP0256
Sequential Read: 1662 MB/s
Sequential Write: 1336 MB/s
512K Read: 1183 MB/s
512K Write: 1481 MB/s
4K Read: 16.1 MB/s
4K Write: 23.5 MB/s
4K QD32 Read: 657 MB/s
4K QD32 Write: 419 MB/s

Grafikkarte

Die Grafikberechnungen werden von der integrierten Intel Iris Graphics 550 übernommen. Dabei handelt es sich um die GT3e-Ausbaustufe der Skylake-GPU (Intel Gen. 9). Sie bietet 48 Execution Units, die mit bis zu 1.050 MHz betrieben werden. Im Gegensatz zu den sehr beliebten ULV-Versionen wie beispielsweise der HD Graphics 520 bietet die Iris Graphics 550 64 MB eDRAM und arbeitet damit spürbar schneller. Weitere technische Information zur GPU sind in unserer Techniksektion verfügbar.

Die Leistung der Grafikkarte überprüfen wir mit den 3DMarks unter Windows (Bootcamp). Die Ergebnisse sind sehr gut und das MacBook kann alle mit der Intel Iris Graphics 550 ausgestattete Windows-Geräte schlagen. Das MacBook Pro ohne Touch Bar fällt je nach Test um 11 bis 16 % zurück, während der Vorgänger mit der Iris Graphics 6100 klar distanziert wird (minus 37 bis 40 %).

3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.6 GHz, 450)
AMD Radeon Pro 450, Intel Core i7-6700HQ
4502 Points ∼100% +67%
Apple MacBook Pro 13 2016 (2.9 GHz)
Intel Iris Graphics 550, Intel Core i5-6267U
2696 Points ∼60%
Sony Vaio Z Flip
Intel Iris Graphics 550, Intel Core i7-6567U
2646 Points ∼59% -2%
Acer Aspire V3-372-57CW
Intel Iris Graphics 550, Intel Core i5-6267U
2524 Points ∼56% -6%
Apple MacBook Pro 13 2016
Intel Iris Graphics 540, Intel Core i5-6360U
2401 Points ∼53% -11%
Asus Zenbook UX310UQ-GL011T
NVIDIA GeForce 940MX, Intel Core i7-6500U
2321 Points ∼52% -14%
Lenovo Yoga 710-14ISK
NVIDIA GeForce 940MX, Intel Core i5-6200U
2221 Points ∼49% -18%
Lenovo IdeaPad 510S-14ISK
Intel Iris Graphics 550, Intel Core i5-6267U
1782 Points ∼40% -34%
Apple MacBook Pro Retina 13 inch 2015-03
Intel Iris Graphics 6100, Intel Core i5-5257U
1706 Points ∼38% -37%
Razer Blade Stealth
Intel HD Graphics 620, Intel Core i7-7500U
1631 Points ∼36% -40%
Dell XPS 13 9360 QHD+ i7
Intel HD Graphics 620, Intel Core i7-7500U
1610 Points ∼36% -40%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 20FB003RGE
Intel HD Graphics 520, Intel Core i7-6500U
1386 Points ∼31% -49%
3DMark
1920x1080 Fire Strike Graphics
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.6 GHz, 450)
AMD Radeon Pro 450, Intel Core i7-6700HQ
3252 Points ∼100% +96%
Apple MacBook Pro 13 2016 (2.9 GHz)
Intel Iris Graphics 550, Intel Core i5-6267U
1657 Points ∼51%
Sony Vaio Z Flip
Intel Iris Graphics 550, Intel Core i7-6567U
1638 Points ∼50% -1%
Asus Zenbook UX310UQ-GL011T
NVIDIA GeForce 940MX, Intel Core i7-6500U
1589 Points ∼49% -4%
Lenovo Yoga 710-14ISK
NVIDIA GeForce 940MX, Intel Core i5-6200U
1553 Points ∼48% -6%
Acer Aspire V3-372-57CW
Intel Iris Graphics 550, Intel Core i5-6267U
1520 Points ∼47% -8%
Apple MacBook Pro 13 2016
Intel Iris Graphics 540, Intel Core i5-6360U
1448 Points ∼45% -13%
Lenovo IdeaPad 510S-14ISK
Intel Iris Graphics 550, Intel Core i5-6267U
1025 Points ∼32% -38%
Apple MacBook Pro Retina 13 inch 2015-03
Intel Iris Graphics 6100, Intel Core i5-5257U
1020 Points ∼31% -38%
Razer Blade Stealth
Intel HD Graphics 620, Intel Core i7-7500U
991 Points ∼30% -40%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 20FB003RGE
Intel HD Graphics 520, Intel Core i7-6500U
959 Points ∼29% -42%
Dell XPS 13 9360 QHD+ i7
Intel HD Graphics 620, Intel Core i7-7500U
941 Points ∼29% -43%
1280x720 Cloud Gate Standard Graphics
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.6 GHz, 450)
AMD Radeon Pro 450, Intel Core i7-6700HQ
21533 Points ∼100% +63%
Apple MacBook Pro 13 2016 (2.9 GHz)
Intel Iris Graphics 550, Intel Core i5-6267U
13172 Points ∼61%
Sony Vaio Z Flip
Intel Iris Graphics 550, Intel Core i7-6567U
12986 Points ∼60% -1%
Acer Aspire V3-372-57CW
Intel Iris Graphics 550, Intel Core i5-6267U
12812 Points ∼59% -3%
Apple MacBook Pro 13 2016
Intel Iris Graphics 540, Intel Core i5-6360U
11123 Points ∼52% -16%
Lenovo IdeaPad 510S-14ISK
Intel Iris Graphics 550, Intel Core i5-6267U
8885 Points ∼41% -33%
Lenovo Yoga 710-14ISK
NVIDIA GeForce 940MX, Intel Core i5-6200U
8552 Points ∼40% -35%
Asus Zenbook UX310UQ-GL011T
NVIDIA GeForce 940MX, Intel Core i7-6500U
8519 Points ∼40% -35%
Razer Blade Stealth
Intel HD Graphics 620, Intel Core i7-7500U
8289 Points ∼38% -37%
Dell XPS 13 9360 QHD+ i7
Intel HD Graphics 620, Intel Core i7-7500U
7896 Points ∼37% -40%
Apple MacBook Pro Retina 13 inch 2015-03
Intel Iris Graphics 6100, Intel Core i5-5257U
7894 Points ∼37% -40%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 20FB003RGE
Intel HD Graphics 520, Intel Core i7-6500U
7516 Points ∼35% -43%
3DMark 06 Standard
15951 Punkte
3DMark 11 Performance
2881 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
8105 Punkte
3DMark Fire Strike Score
1550 Punkte
3DMark Time Spy Score
620 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Die Gaming-Benchmarks zeigen einen Vorsprung gegenüber dem MBP 13 ohne Touch Bar, doch auch das Testgerät mit der schnelleren Iris-550-GPU ist nur bedingt zum Spielen geeignet. Hier sollte man sich eher auf ältere bzw. anspruchslosere Titel wie beispielsweise Bioshock Infinite oder DOTA 2 beschränken, die auch noch mit hohen Details flüssig dargestellt werden können. Im Gegensatz zu den synthetischen Benchmarks kann sich die dedizierte GeForce 940MX in den Spielen gegenüber der Iris-GPU behaupten.

Weitere Benchmarks sind in unserer Spieleliste verfügbar.

The Witcher 3 - 1024x768 Low Graphics & Postprocessing
Asus Zenbook UX310UQ-GL011T
Intel Core i7-6500U, NVIDIA GeForce 940MX
24 fps ∼100% +11%
Apple MacBook Pro 13 2016 (2.9 GHz)
Intel Core i5-6267U, Intel Iris Graphics 550
21.6 (min: 16) fps ∼90%
Apple MacBook Pro 13 2016
Intel Core i5-6360U, Intel Iris Graphics 540
20.5 (min: 13) fps ∼85% -5%
Dell XPS 13 9360 QHD+ i7
Intel Core i7-7500U, Intel HD Graphics 620
15.7 (min: 11) fps ∼65% -27%
Razer Blade Stealth
Intel Core i7-7500U, Intel HD Graphics 620
13.92 fps ∼58% -36%
BioShock Infinite - 1366x768 High Preset
Apple MacBook Pro 13 2016 (2.9 GHz)
Intel Core i5-6267U, Intel Iris Graphics 550
47.9 fps ∼100%
Sony Vaio Z Flip
Intel Core i7-6567U, Intel Iris Graphics 550
43.4 fps ∼91% -9%
Apple MacBook Pro 13 2016
Intel Core i5-6360U, Intel Iris Graphics 540
40.3 fps ∼84% -16%
Asus Zenbook UX310UQ-GL011T
Intel Core i7-6500U, NVIDIA GeForce 940MX
39.4 (min: 13.3) fps ∼82% -18%
Dell XPS 13 9360 QHD+ i7
Intel Core i7-7500U, Intel HD Graphics 620
26.1 fps ∼54% -46%
Apple MacBook Pro Retina 13 inch 2015-03
Intel Core i5-5257U, Intel Iris Graphics 6100
23.3 fps ∼49% -51%
Rise of the Tomb Raider - 1024x768 Lowest Preset
Apple MacBook Pro 13 2016 (2.9 GHz)
Intel Core i5-6267U, Intel Iris Graphics 550
27.3 (min: 24) fps ∼100%
Apple MacBook Pro 13 2016
Intel Core i5-6360U, Intel Iris Graphics 540
24.9 (min: 23) fps ∼91% -9%
Dell XPS 13 9360 QHD+ i7
Intel Core i7-7500U, Intel HD Graphics 620
21.8 fps ∼80% -20%
Razer Blade Stealth
Intel Core i7-7500U, Intel HD Graphics 620
20.2 fps ∼74% -26%
Deus Ex Mankind Divided - 1280x720 Low Preset AF:1x
Apple MacBook Pro 13 2016 (2.9 GHz)
Intel Core i5-6267U, Intel Iris Graphics 550 (Win 10)
26 (min: 19) fps ∼100%
Apple MacBook Pro 13 2016
Intel Core i5-6360U, Intel Iris Graphics 540 (DX11)
20.5 (min: 3) fps ∼79% -21%
Apple MacBook Pro 13 2016
Intel Core i5-6360U, Intel Iris Graphics 540 (DX12)
16.7 (min: 13) fps ∼64% -36%
min. mittel hoch max.
BioShock Infinite (2013) 10356.247.913.8fps
The Witcher 3 (2015) 21.614.9fps
Dota 2 Reborn (2015) 40.333.6fps
Rainbow Six Siege (2015) 52.932.31914.6fps
Rise of the Tomb Raider (2016) 27.321.9fps
Far Cry Primal (2016) 2714fps
Overwatch (2016) 8658.826.2fps
Deus Ex Mankind Divided (2016) 26fps
Battlefield 1 (2016) 49.629.815.1fps
Farming Simulator 17 (2016) 9334.720.8fps
Titanfall 2 (2016) 6545.217.7fps
Watch Dogs 2 (2016) 23.419.9fps

Emissionen

Geräuschemissionen

Lüftermessungen
Lüftermessungen

Im Gegensatz zum MacBook Pro 13 ohne Touch Bar verwendet Apple bei dem teureren Modell zwei Lüfter. Dieses Mal konnten wir kein Rattern bemerken. Im Leerlauf bzw. bei wenig Last sind die Lüfter nicht zu hören und bleiben laut iStat Menus abgeschaltet. Auch bei etwas höherer Last, in diesem Fall nach rund 30 Durchgängen des Cinebench R15, pendeln die Lüfter zwischen 2.000 und 2.800 rpm. Dabei zeigt unser Messgerät ausgesprochen leise 30,8 dB(A) an. Unter 3D-Last wie dem Unigine Valley Benchmark erhöht sich die Drehzahl stufenlos über die Laufzeit. Nach etwa 15 Minuten erreichte das Kühlsystem im Test 4.150 bzw 4.500 rpm bei leisen 36,8 dB(A). Maximal drehen beide Lüfter mit 6.336 bzw. 6.864 rpm bei relativ lauten 47,9 dB(A). Diese Stufe haben wir in unseren Tests aber nicht erreicht.

Lautstärkediagramm

Idle
30.2 / 30.2 / 30.2 dB(A)
Last
33 / 36.2 dB(A)
 
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Audix TM1, Arta (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 30.2 dB(A)

Temperatur

Im Leerlauf und bei leichter Belastung wärmt sich das MacBook überhaupt nicht auf und bleibt angenehm kühl. Unter Last konnte Apple die schnelleren Komponenten mit dem zweiten Lüfter gut kompensieren, denn im Vergleich zum Modell ohne Touch Bar ermitteln wir beinahe identische Durchschnittswerte von rund 36 °C auf der Ober- und Unterseite. Vor allem der hintere Bereich der Oberseite wird mit bis zu 45 °C etwas wärmer, im Gegenzug ist die Handballenauflage samt Trackpad jedoch kühler. Probleme sollte es bei dem Betrieb auf dem Schoß aber auch hier nicht geben.

Für unseren Stresstest verwenden wir die Tools Prime95 und FurMark unter Windows. Das MacBook schlägt sich hierbei sehr gut. Nach gut 2,5 Stunden liegt die Geräuschkulisse bei 36,8 dB(A). Bei dem Test zeigte sich das Tool HWiNFO leider etwas widerspenstig und protokollierte nicht den gesamten Test. Daher können wir auch keine genauen Angaben zu den Taktraten machen. Interessant ist in dieser Hinsicht jedoch der Stromverbrauch. Wie schon bei anderen MacBooks ist der Prozessor nicht an die eigentliche TDP von 28 Watt gebunden, er darf also mehr Strom verbrauchen. Der Verbrauch lag stabil bei 35 Watt; Throttling ist also kein Thema für das Testgerät.

Max. Last
 42 °C45 °C37 °C 
 38 °C42 °C35 °C 
 28 °C29 °C28 °C 
Maximal: 45 °C
Durchschnitt: 36 °C
38 °C39 °C38 °C
37 °C39 °C36 °C
30 °C32 °C31 °C
Maximal: 39 °C
Durchschnitt: 35.6 °C
Netzteil (max.)  50 °C | Raumtemperatur 19 °C | Fluke 62 Mini


Idle (macOS Websurfing) Oberseite
Idle (macOS Websurfing) Oberseite
Idle (macOS Websurfing) Unterseite
Idle (macOS Websurfing) Unterseite

Lautsprecher

Wie wir bereits zuvor gesehen haben, stattet Apple die beiden 13-Zoll-Versionen mit unterschiedlichen Lautsprechern aus. Auch bei der Platzierung gibt es Unterschiede. Im Alltag macht sich das vor allem durch den etwas höheren Maximalpegel bemerkbar (86,9 vs. 83,2 dB(A)), ansonsten sind die Unterschiede aber sehr gering. Das wird auch von unseren Messungen bestätigt und wir können auch dem Touch-Bar-Modell insgesamt einen sehr guten Klang attestieren, vor allem in Anbetracht der dünnen Baseunit. 

Im Gegensatz zu unserem Testgerät des neuen MacBook Pro 15 hatten wir mit dem 13-Zoll-Modell übrigens keine Lautsprecherprobleme durch die Boot-Camp-Installation von Windows. 

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs203735.12532.532.43131.832.34034.336.45032.339.66330.244.98027.745.210026.550.212524.759.516024.252.720023.363.925022.464.631521.662.640020.97150019.572.763019.178.980018.676.610001878.9125017.875160017.477.1200017.276.8250017.276.5315017.372.1400017.472.7500017.273.6630017.269.5800017.368.11000017.364.61250017.362.21600017.363.5SPL30.186.9N1.472.4median 17.8Apple MacBook Pro 13 2016 (2.9 GHz)median 71Delta1.7645.140.533.833.233.232.735.136.73232.234.433.236.333.148.830.159.828.2512661.824.565.123.368.221.966.721.366.919.875.719.371.418.972.718.275.617.671.517.373.217.370.717.468.617.269.51766.717.167.217.36717.367.117.466.617.367.717.283.230.459.51.5median 67.2Apple MacBook Pro 13 2016median 17.62.52.736.134.531.132.832.631.437.534.537.335.24730.447.928.75728.564.525.556.524.667.824.469.224.366.922.977.522.875.821.374.820.36719.671.519.377.918.579.418.473.117.873.718.170.317.470.817.470.517.67417.56717.667.317.561.117.565.117.586.130.971.41.5median 70.3Apple MacBook Pro 15 2016 (2.6 GHz, 450)median 18.53.72.5hearing rangehide median Pink Noise
Apple MacBook Pro 13 2016 (2.9 GHz) Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (86.9 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 12.1% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (10.9% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 4.9% abweichend
(+) | lineare Mitten (6.4% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 3.1% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (4.1% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (12.2% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 13% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 4% vergleichbar, 83% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 9%, durchschnittlich ist 18%, das schlechteste Gerät hat 41%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 7% aller getesteten Geräte waren besser, 2% vergleichbar, 91% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 22%, das schlechteste Gerät hat 48%

Apple MacBook Pro 13 2016 Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (83.2 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 8.4% geringer als der Median
(-) | keine lineare Bass-Wiedergabe (16.7% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 4.7% abweichend
(+) | lineare Mitten (6.3% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 1.1% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (2.6% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (8.6% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 0% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 2% vergleichbar, 98% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 9%, durchschnittlich ist 18%, das schlechteste Gerät hat 41%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 1% aller getesteten Geräte waren besser, 0% vergleichbar, 99% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 22%, das schlechteste Gerät hat 48%

Apple MacBook Pro 15 2016 (2.6 GHz, 450) Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (86 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 6.6% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (12.8% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | zu hohe Mitten, vom Median 5.2% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (9.6% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 2% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (4.3% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (9.2% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 9% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 3% vergleichbar, 89% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 18%, das schlechteste Gerät hat 35%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 1% aller getesteten Geräte waren besser, 0% vergleichbar, 98% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 22%, das schlechteste Gerät hat 48%

Frequenzdiagramm im Vergleich (Checkboxen oben an-/abwählbar!)

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Bei den Verbrauchsmessungen erreicht das MacBook Pro 13 Touch Bar exzellente Ergebnisse. Trotz der enormen Helligkeit werden sowohl das Modell ohne Touch Bar als auch der Vorgänger in den Idle-Tests unterboten. Unter Last machen sich dann aber die stärkeren Komponenten bemerkbar, und wir messen maximal rund 60 Watt. Das mitgelieferte 61-Watt-Netzteil ist damit gerade so ausreichend, hat in diesem Fall aber kaum noch Spielraum, um den Akku zu laden.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.17 / 0.51 Watt
Idledarkmidlight 2.1 / 7.6 / 8.2 Watt
Last midlight 56.4 / 59.8 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Apple MacBook Pro 13 2016 (2.9 GHz)
6267U, Iris Graphics 550, 2560x1600, 13.3
Apple MacBook Pro 13 2016
6360U, Iris Graphics 540, 2560x1600, 13.3
Apple MacBook Pro Retina 13 inch 2015-03
5257U, Iris Graphics 6100, 2560x1600, 13.3
Apple MacBook Air 13 inch 2015-03
5650U, HD Graphics 6000, 1440x900, 13.3
Dell XPS 13 9360 QHD+ i7
7500U, HD Graphics 620, 3200x1800, 13.3
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 20FB003RGE
6500U, HD Graphics 520, 2560x1440, 14
Lenovo ThinkPad T460s-20FA003GGE
6600U, HD Graphics 520, 2560x1440, 14
Stromverbrauch
-3%
-7%
21%
-16%
1%
-2%
Idle min *
2.1
3
-43%
2.8
-33%
2.7
-29%
6.4
-205%
3.8
-81%
3.8
-81%
Idle avg *
7.6
8.9
-17%
7.8
-3%
5.7
25%
6.6
13%
7.1
7%
7.1
7%
Idle max *
8.2
8.9
-9%
8.1
1%
6
27%
6.8
17%
7.7
6%
7.8
5%
Last avg *
56.4
43.4
23%
52.4
7%
32.1
43%
27.5
51%
30.2
46%
36.3
36%
Last max *
59.8
42.1
30%
62.8
-5%
36.2
39%
32.4
46%
44.7
25%
46
23%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Apple gibt für beide 13-Zoll-Modelle des neuen MacBook Pro eine Laufzeit von 10 Stunden an. Die kleinere Version mit den Funktionstasten schafft die Vorgabe locker (11,5 Stunden), doch die Touch-Bar-Variante verfehlt den Wert knapp. In unserem WLAN-Test ermitteln wir etwas mehr als 9,5 Stunden. Das ist aber nach wie vor ein sehr guter Wert, der trotz der deutlich geringeren Akkukapazität sogar das alte MBP 13 übertrifft. Das Dell XPS 13 ist nur knapp dahinter, während die beiden Konkurrenten von Lenovo schon recht deutlich distanziert werden.

Im Videotest (8:03 Stunden) schneidet das Touch-Bar-Modell insgesamt etwas schlechter ab als im WLAN-Test. Nicht nur die günstigere Version ohne das zusätzliche OLED-Panel hält hier länger durch, sondern auch der Vorgänger sowie das X1 Carbon von Lenovo. Hier macht sich also die geringere Akkukapazität bemerkbar.

Bei anspruchsvollen Spielen arbeitet das MacBook zwar mit seiner vollen Leistung, dafür hält es jedoch nicht lange durch. The Witcher 3 in niedrigster Detailstufe lief an unserem Speicherpunkt 1 Stunde und 14 Minuten konstant mit 20 bis 21 fps bei 152 cd/m² durch. Danach war der Akku noch zu 7 % gefüllt und der Rechner hing sich 1 bis 2 Minuten später auf und liess sich aufgrund des geringen Akkustands nicht mehr starten. Das MacBook Pro 13 ohne Touchbar zeigte sich bei vergleichbaren Einstellungen übrigens deutlich ausdauernder (1 Stunde 51 Minuten).

Akkulaufzeit
Surfen über WLAN v1.3
9h 26min
Big Buck Bunny H.264 1080p
8h 03min
Last (volle Helligkeit)
1h 06min
Apple MacBook Pro 13 2016 (2.9 GHz)
6267U, Iris Graphics 550, 49.2 Wh
Apple MacBook Pro 13 2016
6360U, Iris Graphics 540, 54 Wh
Apple MacBook Pro Retina 13 inch 2015-03
5257U, Iris Graphics 6100, 75 Wh
Apple MacBook Air 13 inch 2015-03
5650U, HD Graphics 6000, 54 Wh
Dell XPS 13 9360 QHD+ i7
7500U, HD Graphics 620, 60 Wh
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 20FB003RGE
6500U, HD Graphics 520, 52 Wh
Lenovo ThinkPad T460s-20FA003GGE
6600U, HD Graphics 520, 49 Wh
Akkulaufzeit
34%
19%
29%
43%
19%
-21%
Last
66
101
53%
94
42%
97
47%
129
95%
115
74%
62
-6%
WLAN (alt)
WLAN
566
686
21%
539
-5%
620
10%
516
-9%
429
-24%
340
-40%
H.264
483
620
28%
581
20%
510
6%
397
-18%

Fazit

Pro

+ hervorragendes Gehäuse und Verarbeitung
+ riesiges Trackpad mit toller Präzision
+ leise und gute Kühlung
+ hohe WLAN-Übertragungsraten
+ sehr gutes Display mit einwandfreier Skalierung
+ gute Lautsprecher
+ gute Akkulaufzeiten
+ stabile Leistung, auch im Akkubetrieb
+ 4x Thunderbolt 3...

Contra

- ...aber reduzierte Leistung bei den Ports auf der rechten Seite
- weder USB-A noch HDMI-Ausgang
- 2,4-GHz-WLAN-Problem bei angeschlossenem USB-Gerät
- miese Webcam
- sehr teuer – vor allem die Aufpreise
Im Test: Apple MacBook Pro 13 Touch Bar (Late 2016, 2,9 GHz i5)
Im Test: Apple MacBook Pro 13 Touch Bar (Late 2016, 2,9 GHz i5)

Die beiden Modelle des neuen Apple MacBook Pro 13 weisen erwartungsgemäß viele Gemeinsamkeiten auf. Dazu gehören das erstklassige Gehäuse, welches trotz der Diät nach wie vor extrem stabil ist. Weiterhin erhält man unabhängig vom Modell eines der besten und hellsten Displays, die es aktuell am Markt gibt. Das gilt auch weiterhin für das Trackpad, welches in den neuen Geräten deutlich gewachsen ist. Auch die Tastatur ist, bis auf die Touch Bar natürlich, identisch. Aufgrund des kurzen Tastenhubs ist die Eingabe zunächst gewöhnungsbedürftig, überzeugt in der Praxis aber mit ihrer sehr guten Präzision. Die Umsetzung der Touch Bar ist Apple gut gelungen, doch in der Praxis hängt alles von der Software-Unterstützung ab. Im Moment ist es unserer Meinung nach eher ein Gimmick, und im Alltag kann es durchaus etwas umständlicher sein, wenn man nur die normalen Funktionstasten bzw. Sonderfunktion wie z. B. die Helligkeitsregelung benutzen möchte. Richtig praktisch ist allerdings der Touch-ID-Sensor im Power-Button.

Apple selbst definiert das teurere Modell hauptsächlich über die Touch Bar. Schaut man jedoch unter die Haube, entdeckt man ein vollkommen anderes Gerät. Die Kühlung wurde für die schnelleren Komponenten (28 vs. 15 Watt TDP) überarbeitet und gefällt uns sehr gut, Komponenten wurden verschoben und der Akku ist etwas kleiner. Das macht sich dann auch bei den Laufzeiten bemerkbar, vor allem unter Last, wenn der Akku nach etwas über einer Stunde wieder geladen werden muss. Auch in den praktischen Tests muss sich das teurere MBP 13 dem Modell ohne Touch Bar geschlagen geben, doch die ermittelten Laufzeiten sind immer noch gut. Etwas halbherzig ist die Integration der beiden zusätzlichen Thunderbolt-3-Anschlüsse. Im Gegensatz zum größeren MacBook Pro 15 ist nämlich nicht die volle Bandbreite verfügbar. Daher wäre es vielleicht sinnvoller gewesen, andere Ports zu verbauen.

Damit sind wir auch schon bei den Problemen angekommen. Ohne Adapter lässt sich das neue MacBook Pro 13 im Alltag eigentlich kaum betreiben. Vier – zugegebenermaßen – sehr universelle Anschlüsse machen das System zwar ziemlich zukunftssicher, doch zwei hätten es unserer Meinung nach auch getan. Auch der Wegfall des SD-Kartenlesers dürfte gerade bei Fotografen ein ziemliches No-Go sein. Dann gibt es noch das 2,4-GHz-Problem, denn bei angeschlossenen USB-C-Geräten kann es zu Verbindungsproblemen kommen. Ob es hierfür eine Software-Lösung gibt, ist fraglich. Wie schon beim Schwestermodell ziehen wir deshalb 2 % von der Endnote ab. Schade eigentlich, denn bei den Transferraten erzielt das kleine Gerät sehr gute Ergebnisse.

Damit bleibt dann noch der Preis bzw. der Aufpreis gegenüber dem kleineren Modell. Der Grundpreis von 2.000 Euro ist schon happig und ob die Touch-Bar und die etwas höhere Leistung wirklich 300 Euro wert sind, darf zumindest bezweifelt werden. Bei alltäglichen Aufgaben sind beide Geräte sehr schnell, und ob Pro-User mit der vergleichsweise geringen Mehrleistung (kein Quad-Core, keine dedizierte GPU) zufrieden sind, ist ebenfalls fraglich. 

Alles in allem bietet Apple mit dem neuen MacBook Pro 13 Touch Bar ein sehr gutes Subnotebook. Ob es jedoch auch dem Anspruch eines "Pro-Gerätes" gerecht wird, hängt hauptsächlich von dem eigenen Nutzungsverhalten ab. In einigen Kategorien stellt es die Referenz dar, doch vielen Nutzern dürfte der Verzicht auf altbewährte und vor allem noch aktuelle Standards ein Dorn im Auge sein.

Apple MacBook Pro 13 2016 (2.9 GHz) - 07.12.2016 v6
Klaus Hinum, Andreas Osthoff

Gehäuse
93 /  98 → 95%
Tastatur
90%
Pointing Device
100%
Konnektivität
50 / 80 → 62%
Gewicht
71 / 78 → 84%
Akkulaufzeit
91%
Display
92%
Leistung Spiele
63 / 68 → 93%
Leistung Anwendungen
87 / 87 → 100%
Temperatur
92 / 91 → 100%
Lautstärke
97%
Audio
91 / 91 → 100%
Kamera
63 / 85 → 74%
Auf- / Abwertung
-2%
Durchschnitt
77%
90%
Subnotebook - gewichteter Durchschnitt
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Autor: Klaus Hinum, Andreas Osthoff, 26.11.2016 (Update: 10.12.2016)