Notebookcheck

Test Acer Predator 17 (7700HQ, GTX 1070, UHD) Laptop

4K-Gaming. Die Predator-Serie von Acer steht für klassische Gaming-Notebooks, welche – im Gegensatz zu manchem Slim-Kollegen – rein auf Performance getrimmt sind. Nachdem wir im September 2016 die Skylake-Version des Predator 17 unter die Lupe genommen haben, muss sich jetzt das äußerlich baugleiche Kaby-Lake-Modell beweisen.

Wer im Hause Acer nach leistungsstarken High-End-Notebooks sucht, die mehr Power als eine GeForce GTX 1050 Ti (Aspire VX5-591G) oder GeForce GTX 1060 (Aspire VN7-593G) bieten, wird bei der Predator-Reihe fündig. Die wuchtigen Gaming-Kolosse sind ab 2.000 Euro entweder mit einer GeForce GTX 1070 (Predator 17) oder dem Spitzenreiter aus Nvidias Pascal-Generation, der GeForce GTX 1080 (Predator 17 X), bestückt, was genügend Leistung für anspruchsvolle Games verspricht. Je nach Modell kommen dabei 16 bis 64 GB DDR4-RAM und eine 256 GB bis 1,5 TB große SSD zum Einsatz.

Als Prozessor dient derweil ein Core i7-7700HQ mit 2,8 bis 3,8 GHz Takt oder ein Core i7-7820HK mit 2,9 bis 3,9 GHz und freiem Multiplikator. Um die Bildwiedergabe kümmert sich entweder ein konventionelles FHD-Display (1.920 x 1.080 Pixel) oder ein knackscharfes UHD-Panel (3.840 x 2.160 Pixel). Unser Testgerät, das auf die Bezeichnung G9-793-70PJ hört und vom Internetshop notebooksbilliger.de zur Verfügung gestellt wurde, kostet aktuell rund 2.800 Euro. Zwar gibt es für diesen Betrag auch Notebooks mit GTX 1080, das 4K-Display und die 512-GB-SSD lassen den Preis jedoch in die Höhe schnellen.

Acer Predator 17 G9-793-70PJ (Predator 17 Serie)
Grafikkarte
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop) - 8192 MB, Kerntakt: 1443 MHz, Speichertakt: 4000 MHz, GDDR5, ForceWare 381.78
Hauptspeicher
32768 MB 
, 2x 16 GB SO-DIMM DDR4-2133, Dual Channel, 2 von 4 Slots belegt, max. 64 GB
Bildschirm
17.3 Zoll 16:9, 3840x2160 Pixel 255 PPI, AU Optronics B173ZAN01.0 (AUO109B), IPS, UHD, G-Sync, 60 Hz, spiegelnd: nein
Mainboard
Intel HM175
Massenspeicher
Toshiba NVMe THNSN5512GPU7, 512 GB 
, m.2-SSD Typ 2280 + Toshiba MQ01ABD100, 1000 GB HDD @ 5400 rpm
Soundkarte
Realtek ALC255 @ Intel Sunrise Point PCH - High Definition Audio Controller
Anschlüsse
4 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 USB 3.1 Gen2, 1 Thunderbolt, 1 HDMI, 2 DisplayPort, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: Kopfhörer, Mikrofon, Card Reader: SD, SDHC, SDXC
Netzwerk
Killer e2400 Gigabit Ethernet Controller (10/100/1000MBit), Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter (b/g/n/ac), Bluetooth 4.1
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 40 x 423 x 322
Akku
88 Wh, 6000 mAh Lithium-Ion, 8 Zellen
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Home 64 Bit
Kamera
Webcam: HD
Sonstiges
Lautsprecher: 4 Speaker + Subwoofer, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, Netzteil: 230 Watt, Zusatzlüfter, Setup Guide, Kurzanleitung, Garantieheft, MS Office 365 Trial, Killer Network Manager, XSplit Gamecaster Trial, PredatorSense, Dolby Audio, 24 Monate Garantie
Gewicht
4.34 kg, Netzteil: 930 g
Preis
2800 EUR

 

Neuerungen

Wie eingangs angedeutet, vertraut Acer auf die bereits existierende Predator-17-Basis und liefert über weite Strecken ein identisches Produkt ab, weshalb wir Sie in den Kategorien Gehäuse, Ausstattung und Eingabegeräte an den Test des G9-793-77LG verweisen möchten, welches – bis auf ein paar Details – der neuen Generation gleicht. Die wichtigste, in der Praxis jedoch nicht allzu relevante Änderung betrifft den Prozessor. Um auf dem neuesten Stand der Technik zu bleiben, verabschiedet sich Acer von Intels Skylake-Architektur und setzt auf die rund 10 % flottere Kaby-Lake-Technik.

Acer Predator 17 G9-793
Acer Predator 17 G9-793
Acer Predator 17 G9-793
Acer Predator 17 G9-793
Acer Predator 17 G9-793
Acer Predator 17 G9-793
Acer Predator 17 G9-793
Acer Predator 17 G9-793
Acer Predator 17 G9-793
Acer Predator 17 G9-793

Beim Gewicht und den Abmessungen hat sich nichts getan. Mit knapp 4,3 kg und einer Bauhöhe von 4,0 cm ist das Predator 17 immer noch sehr schwer bzw. unhandlich.

Größenvergleich

SDCardreader Transfer Speed
average JPG Copy Test (av. of 3 runs)
Schenker XMG U727 2017
166 MB/s ∼100% +110%
MSI GT72VR 7RE-433
125 MB/s ∼75% +58%
Acer Predator 17 X GX-792-76DL
79 MB/s ∼48% 0%
Acer Predator 17 G9-793-70PJ
79 MB/s ∼48%
Asus G752VS-XB78K
76 MB/s ∼46% -4%
maximum AS SSD Seq Read Test (1GB)
Schenker XMG U727 2017
207 MB/s ∼100% +133%
MSI GT72VR 7RE-433
205 MB/s ∼99% +130%
Acer Predator 17 X GX-792-76DL
89 MB/s ∼43% 0%
Acer Predator 17 G9-793-70PJ
89 MB/s ∼43%
Asus G752VS-XB78K
86 MB/s ∼42% -3%
Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
Acer Predator 17 G9-793-70PJ
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
694 MBit/s ∼100%
Schenker XMG U727 2017
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
683 MBit/s ∼98% -2%
Acer Predator 17 X GX-792-76DL
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
681 MBit/s ∼98% -2%
MSI GT72VR 7RE-433
Killer Wireless-n/a/ac 1435 Wireless Network Adapter
672 MBit/s ∼97% -3%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
Acer Predator 17 X GX-792-76DL
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
628 MBit/s ∼100% +1%
Acer Predator 17 G9-793-70PJ
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
624 MBit/s ∼99%
MSI GT72VR 7RE-433
Killer Wireless-n/a/ac 1435 Wireless Network Adapter
618 MBit/s ∼98% -1%
Schenker XMG U727 2017
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
584 MBit/s ∼93% -6%

Display

Subpixel
Subpixel

Im Falle des G-Sync fähigen 4K-Displays gibt es auch keine Neuigkeiten zu vermelden. Gut so, denn das verbaute Panel AU Optronics B173ZAN01.0 begeisterte schon beim Vorgänger durch seinen üppigen Farbraum. 100 % sRGB und 88 % AdobeRGB schaffen nur ganz wenige Kontrahenten. Rund 328 cd/m² Helligkeit und ein Schwarzwert von 0,29 cd/m² sind im Notebook-Segment ebenfalls nicht von schlechten Eltern. Umgerechnet konnte das Testgerät mit einem Kontrast von über 1.100:1 aufwarten – ein sehr guter Wert.

336
cd/m²
343
cd/m²
336
cd/m²
345
cd/m²
343
cd/m²
348
cd/m²
306
cd/m²
292
cd/m²
306
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 348 cd/m² Durchschnitt: 328.3 cd/m² Minimum: 23 cd/m²
Ausleuchtung: 84 %
Helligkeit Akku: 343 cd/m²
Kontrast: 1183:1 (Schwarzwert: 0.29 cd/m²)
ΔE Color 4.01 | - Ø
ΔE Greyscale 4.7 | - Ø
100% sRGB (Argyll) 88% AdobeRGB 1998 (Argyll)
Gamma: 2.4
Acer Predator 17 G9-793-70PJ
AU Optronics B173ZAN01.0 (AUO109B), 3840x2160
MSI GT72VR 7RE-433
Chi Mei N173HHE-G32 (CMN1747), 1920x1080
Asus G752VS-XB78K
LG Philips LP173WF4-SPF3 (LGD04E8), 1920x1080
Acer Predator 17 X GX-792-76DL
LP173WF4-SPF5 (LGD056D), 1920x1080
Schenker XMG U727 2017
AU Optronics B173ZAN01.0 (AUO109B), 3840x2160
Response Times
58%
19%
1%
2%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
50 (24.4, 25.6)
29 (13, 16)
42%
38 (14, 24)
24%
45 (18, 27)
10%
44 (14, 30)
12%
Response Time Black / White *
25.6 (11.2, 14.4)
7 (4, 3)
73%
22 (4, 18)
14%
28 (6, 22)
-9%
28 (6, 22)
-9%
PWM Frequency
Bildschirm
-34%
-1%
-8%
6%
Brightness
328
277
-16%
317
-3%
362
10%
344
5%
Brightness Distribution
84
87
4%
88
5%
91
8%
85
1%
Schwarzwert *
0.29
0.27
7%
0.3
-3%
0.37
-28%
0.35
-21%
Kontrast
1183
1107
-6%
1093
-8%
1027
-13%
1034
-13%
DeltaE Colorchecker *
4.01
9.65
-141%
3.74
7%
4.12
-3%
2.46
39%
DeltaE Graustufen *
4.7
9.68
-106%
2.67
43%
3.95
16%
2.9
38%
Gamma
2.4 100%
1.89 127%
2.41 100%
2.47 97%
2.31 104%
CCT
6451 101%
11652 56%
6861 95%
6539 99%
6120 106%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
88
75
-15%
56
-36%
55
-37%
88
0%
Color Space (Percent of sRGB)
100
100
0%
85
-15%
84
-16%
100
0%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
12% / -16%
9% / 3%
-4% / -6%
4% / 5%

* ... kleinere Werte sind besser

Die Farbgenauigkeit fällt hingegen nur mittelprächtig aus. Unsere Messung mit der Software Calman zeigte DeltaE-2.000-Abweichungen von knapp 4,7 (Grayscale) und 4,0 (ColorChecker). Professionelle Nutzer, welche das Predator 17 auch für Foto- und Video-Projekte verwenden möchten, dürfen jedoch aufatmen: Per Kalibrierung lassen sich die Werte auf unter 1 drücken und liegen somit im idealen Bereich. Die passende ICC-Datei ist oben bei der Ausleuchtungs-Skizze verlinkt.

CalMAN: Grayscale
CalMAN: Grayscale
CalMAN: Grayscale (kalibriert)
CalMAN: Grayscale (kalibriert)
CalMAN: Saturation Sweeps
CalMAN: Saturation Sweeps
CalMAN: Saturation Sweeps (kalibriert)
CalMAN: Saturation Sweeps (kalibriert)
CalMAN: ColorChecker
CalMAN: ColorChecker
CalMAN: ColorChecker (kalibriert)
CalMAN: ColorChecker (kalibriert)
Acer Predator 17 vs. sRGB (100 %)
Acer Predator 17 vs. sRGB (100 %)
Acer Predator 17 vs. AdobeRGB (88 %)
Acer Predator 17 vs. AdobeRGB (88 %)

Apropos Ausleuchtung: Lichthöfe traten beim Testgerät "nur" am unteren Rand auf. Ob man diese als störend empfindet, hängt vom persönlichen Eindruck ab. Dank der matten Displayoberfläche und der recht hohen Leuchtkraft kann man das Predator 17 jedenfalls auch außerhalb von Innenräumen nutzen, wenngleich die Akkulaufzeit, die Größe und das Gewicht gewisse Limitierungen setzen.

in der Sonne
in der Sonne
im Schatten
im Schatten
Blickwinkel
Blickwinkel

Zum Abschluss noch ein paar Worte zur Blickwinkelstabilität. Diese erweist sich IPS-typisch als ziemlich gut, wie auch unser Foto belegt.

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
25.6 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 11.2 ms steigend
↘ 14.4 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind mittelmäßig und dadurch für Spieler eventuell zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 41 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (26.6 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
50 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 24.4 ms steigend
↘ 25.6 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 82 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (42.6 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM nicht festgestellt

Im Vergleich: 56 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 8105 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Leistung

Mit seinen High-End-Komponenten macht es sich das getestete Predator 17 G9-793-70PJ am oberen Ende der Nahrungskette bequem. Ein Quad-Core-Prozessor inklusive Hyper-Threading, eine DirectX-12-GPU mit 8 GB VRAM und 32 GB Arbeitsspeicher (2x 16 GB DDR4-2133) sollten für die nächsten Spielehits genug Reserven bereithalten – zumindest, wenn man im Notfall die Auflösung von Ultra-HD auf Full-HD reduziert.

Prozessor

Wie alle restlichen Gaming-Laptop-Hersteller nutzt Acer die Gunst der Stunde und spendiert der Predator-Reihe zum Launch von Intels Kaby-Lake-Generation eine frische CPU.

Singlecore Rendering
Singlecore Rendering
Multicore Rendering
Multicore Rendering
CPU- & GPU-Belastung
CPU- & GPU-Belastung

Das „Standard-Modell“, der Core i7-7700HQ, liefert eine sehr gute Leistung, die beim Predator 17 auch über längere Zeitspannen gehalten wird. Nach einer halben Stunde Cinebench R15 (siehe Graph) bewegten sich die Ergebnisse immer noch auf einem hohen Niveau. Kein Wunder, erreicht die CPU doch zwischen 3,4 und 3,8 GHz, was den maximalen Turbo-Stufen für Multi- und Single-Core-Last entspricht.

0102030405060708090100110120130140150160170180190200210220230240250260270280290300310320330340350360370380390400410420430440450460470480490500510520530540550560570580590600610620630640650660670680690700710720730740Tooltip
Cinebench R15 CPU Multi 64 Bit
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.81 Points
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
8.09 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
157 Points
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
732 Points
Hilfe

Andere Notebooks mit Core i7-7700HQ (z. B. das MSI GT72VR 7RE) performen erwartungsgemäß auf Augenhöhe. Noch mehr Power bietet der Core i7-7820HK des Acer Predator 17 X und der Core i7-7700K des Schenker XMG U727, welche in CPU-Benchmarks zwischen 15 und 31 % flotter unterwegs sind.

Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Schenker XMG U727 2017
Intel Core i7-7700K
193 Points ∼100% +23%
Acer Predator 17 X GX-792-76DL
Intel Core i7-7820HK
184 Points ∼95% +17%
Asus G752VS-XB78K
Intel Core i7-6820HK
160 Points ∼83% +2%
MSI GT72VR 7RE-433
Intel Core i7-7700HQ
159 Points ∼82% +1%
Acer Predator 17 G9-793-70PJ
Intel Core i7-7700HQ
157 Points ∼81%
CPU Multi 64Bit
Schenker XMG U727 2017
Intel Core i7-7700K
958 Points ∼100% +31%
Acer Predator 17 X GX-792-76DL
Intel Core i7-7820HK
874 Points ∼91% +19%
Asus G752VS-XB78K
Intel Core i7-6820HK
789 Points ∼82% +8%
MSI GT72VR 7RE-433
Intel Core i7-7700HQ
736 Points ∼77% +1%
Acer Predator 17 G9-793-70PJ
Intel Core i7-7700HQ
732 Points ∼76%
Cinebench R11.5
CPU Single 64Bit
Schenker XMG U727 2017
Intel Core i7-7700K
2.18 Points ∼100% +20%
Acer Predator 17 X GX-792-76DL
Intel Core i7-7820HK
2.08 Points ∼95% +15%
MSI GT72VR 7RE-433
Intel Core i7-7700HQ
1.81 Points ∼83% 0%
Acer Predator 17 G9-793-70PJ
Intel Core i7-7700HQ
1.81 Points ∼83%
Asus G752VS-XB78K
Intel Core i7-6820HK
1.77 Points ∼81% -2%
CPU Multi 64Bit
Schenker XMG U727 2017
Intel Core i7-7700K
10.59 Points ∼100% +31%
Acer Predator 17 X GX-792-76DL
Intel Core i7-7820HK
9.55 Points ∼90% +18%
Asus G752VS-XB78K
Intel Core i7-6820HK
8.63 Points ∼81% +7%
MSI GT72VR 7RE-433
Intel Core i7-7700HQ
8.17 Points ∼77% +1%
Acer Predator 17 G9-793-70PJ
Intel Core i7-7700HQ
8.09 Points ∼76%

System Performance

Vermutlich durch den höheren Rechenaufwand der 4K-Displays können das Predator 17 und das Schenker XMG U727 beim PCMark 8 nicht ganz an die Leistung der Konkurrenz heranreichen. Subjektiv gibt es keinen Grund zur Beanstandung. Dank NVMe-SSD und High-End-Hardware läuft das System in jeder Situation angenehm flüssig und reagiert ungemein flott.

PCMark 8
Work Score Accelerated v2
Acer Predator 17 X GX-792-76DL
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK, Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
6123 Points ∼100% +35%
Asus G752VS-XB78K
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK, Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
5778 Points ∼94% +27%
MSI GT72VR 7RE-433
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ, Kingston RBU-SNS8152S3256GG5
5404 Points ∼88% +19%
Schenker XMG U727 2017
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7700K, Samsung SM961 MZVPW256 m.2 PCI-e
4972 Points ∼81% +9%
Acer Predator 17 G9-793-70PJ
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ, Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
4541 Points ∼74%
Home Score Accelerated v2
Acer Predator 17 X GX-792-76DL
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK, Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
5975 Points ∼100% +36%
Asus G752VS-XB78K
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK, Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
5575 Points ∼93% +27%
MSI GT72VR 7RE-433
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ, Kingston RBU-SNS8152S3256GG5
5009 Points ∼84% +14%
Schenker XMG U727 2017
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7700K, Samsung SM961 MZVPW256 m.2 PCI-e
4902 Points ∼82% +12%
Acer Predator 17 G9-793-70PJ
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ, Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
4395 Points ∼74%
PCMark 7 - Score
Schenker XMG U727 2017
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7700K, Samsung SM961 MZVPW256 m.2 PCI-e
7864 Points ∼100% +18%
Acer Predator 17 X GX-792-76DL
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK, Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
7667 Points ∼97% +15%
Asus G752VS-XB78K
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK, Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
6803 Points ∼87% +2%
Acer Predator 17 G9-793-70PJ
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ, Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
6692 Points ∼85%
MSI GT72VR 7RE-433
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ, Kingston RBU-SNS8152S3256GG5
6618 Points ∼84% -1%
PCMark 7 Score
6692 Punkte
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
4395 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
4541 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

Auch wenn die meisten Nutzer keinen Unterschied zwischen einer SATA-III-SSD und einer PCIe-SSD merken, kommt bei teureren Notebooks fast nur noch letztere Technik zum Einsatz. Das 512-GB-Modell des Predator 17 stammt von Toshiba und siedelt sich im AS SSD Benchmark zwischen dem schwächeren Kingston-Drive des MSI GT72VR und dem flotteren Samsung-Drive des Schenker XMG U727 an.

Über 1.200 MB/s beim sequentiellen Schreiben und mehr als 2.200 MB/s beim sequentiellen Lesen zeigen, was PCIe-Modelle auf dem Kasten haben. Damit bei größeren Video- und Spielsammlungen nicht der Platz ausgeht, ist neben der m.2-SSD noch eine 2,5-Zoll-HDD mit 1.000 GB Kapazität an Bord (5.400 rpm).

Acer Predator 17 G9-793-70PJ
Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
MSI GT72VR 7RE-433
Kingston RBU-SNS8152S3256GG5
Asus G752VS-XB78K
Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
Acer Predator 17 X GX-792-76DL
Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
Schenker XMG U727 2017
Samsung SM961 MZVPW256 m.2 PCI-e
AS SSD
-45%
5%
38%
Score Total
2547
1142
-55%
2581
1%
3938
55%
4K Write
120.78
95.75
-21%
133.79
11%
175.94
46%
4K Read
37.51
40.04
7%
39.52
5%
56.75
51%
Seq Write
1230.12
282.15
-77%
1338.19
9%
1444.7
17%
Seq Read
2236.52
508.7
-77%
2261.03
1%
2745.81
23%
Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
Sequential Read: 2236.52 MB/s
Sequential Write: 1230.12 MB/s
4K Read: 37.51 MB/s
4K Write: 120.78 MB/s
4K-64 Read: 851.25 MB/s
4K-64 Write: 646.46 MB/s
Access Time Read: 0.052 ms
Access Time Write: 0.033 ms
Score Read: 1112 Points
Score Write: 890 Points
Score Total: 2547 Points

Grafikkarte

Während die GeForce GTX 1060 eher für den Full-HD-Bereich gedacht ist, eignet sich die GeForce GTX 1070 durchaus für 4K-Gaming. Nvidias derzeit zweitstärkster Notebook-Chip bietet üppige 8 GB GDDR5-VRAM und läuft normalerweise mit 1.443 bis 1.645 MHz.

Wer noch etwas mehr Leistung aus dem Predator 17 herauskitzeln will, hat im vorinstallierten Tool PredatorSense die Möglichkeit, an der Taktschraube zu drehen. So werden im Modus „Schneller“ unter Last zwischen 1.513 und 1.715 MHz erreicht. „Turbo“ beschleunigt den Kern der GeForce GTX 1070 sogar auf 1.583 bis 1.785 MHz. Alle Messungen im Testbericht wurden mit dem Modus „Normal“, also den Standardtaktraten durchgeführt.

3DMark
2560x1440 Time Spy Graphics
Acer Predator 17 X GX-792-76DL
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop)
7140 Points ∼100% +36%
Schenker XMG U727 2017
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop)
6927 Points ∼97% +32%
MSI GT72VR 7RE-433
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
5389 Points ∼75% +3%
Asus G752VS-XB78K
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
5303 Points ∼74% +1%
Acer Predator 17 G9-793-70PJ
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
5238 Points ∼73%
1920x1080 Fire Strike Graphics
Acer Predator 17 X GX-792-76DL
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop)
22566 Points ∼100% +34%
Schenker XMG U727 2017
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop)
21534 Points ∼95% +28%
MSI GT72VR 7RE-433
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
17625 Points ∼78% +5%
Acer Predator 17 G9-793-70PJ
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
16847 Points ∼75%
Asus G752VS-XB78K
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
16757 Points ∼74% -1%
3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU
Schenker XMG U727 2017
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop)
29426 Points ∼100% +31%
Acer Predator 17 X GX-792-76DL
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop)
28595 Points ∼97% +27%
MSI GT72VR 7RE-433
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
23170 Points ∼79% +3%
Acer Predator 17 G9-793-70PJ
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
22510 Points ∼76%
Asus G752VS-XB78K
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
22282 Points ∼76% -1%

Bei synthetischen Grafiktests gibt es keine Überraschungen. Das Predator 17 orientiert sich am Niveau der GTX-1070-Konkurrenz, sprich MSI GT72VR und Asus G752VS. Notebooks mit GeForce GTX 1080 wie das Predator 17 X und das Schenker XMG U727 sind ca. 30 % überlegen.

3DMark 11 Performance
16430 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
27050 Punkte
3DMark Fire Strike Score
13353 Punkte
3DMark Time Spy Score
5059 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Sofern man bei Bedarf auf maximale Details verzichtet und keine butterweichen Frameraten (>60 FPS) voraussetzt, ist die GeForce GTX 1070 auch für 3.840 x 2.160 Pixel gewappnet. Mit Ausnahme von Dawn of War 3 präsentierten sich alle getesteten Titel in unserem UHD-Setting als mehr oder weniger flüssig spielbar.

min. mittel hoch max.4K
The Witcher 3 (2015) 10459.438.7fps
For Honor (2017) 14210643.6fps
Ghost Recon Wildlands (2017) 84.649.532.3fps
Mass Effect Andromeda (2017) 77.768.931.6fps
Warhammer 40.000: Dawn of War III (2017) 57.851.418.2fps
Prey (2017) 13412946.7fps

Wie schon vorher im CPU-Kapitel überprüften wir auch bei der GPU, ob die Leistung bei längeren Sessions stabil bleibt. Im 60-Minuten-Test mit dem Rollenspiel The Witcher 3 gab es keine Auffälligkeiten. Die FPS-Werte waren größtenteils konstant (54 bis 61 @ FHD/Ultra). Dass die Performance mit der Zeit etwas abbaut, liegt wie üblich am nachlassenden Turbo.

012345678910111213141516171819202122232425262728293031323334353637383940414243444546474849505152535455565758596061Tooltip
The Witcher 3 ultra

Emissionen

Um die Kühlung des Predator 17 zu verbessern, legt Acer dem Notebook einen ForstCore genannten Zusatzlüfter bei, der anstelle des optischen Laufwerks (DVD-Brenner) verbaut werden kann und auch für unsere Messungen integriert war.

Geräuschemissionen

Die Geräuschentwicklung des Predator 17 offenbart sich als wenig spektakulär. Knapp 32 bis 35 dB im Idle-Modus (hin und wieder leichtes Auftouren auf 38 dB, z. B. beim Bootvorgang) und 42 bis 50 dB unter Last (44 dB @ The Witcher 3) sind für ein Gaming-Notebook weder besonders gut noch besonders schlecht.

Geräuschpegel Idle
Geräuschpegel Idle
Geräuschpegel Last
Geräuschpegel Last
Geräuschpegel Speaker
Geräuschpegel Speaker

Mit diesen Werten rangiert das Predator 17 ungefähr auf dem Level der ähnlich dicken Konkurrenz. Komplett lautlos ist der 17-Zöller nie. Die Lüfter sind auch bei längeren Leerlauf-Phasen stets aktiv.

Lautstärkediagramm

Idle
32 / 35 / 38 dB(A)
HDD
35 dB(A)
Last
42 / 50 dB(A)
 
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Audix TM1, Arta (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 31 dB(A)
Acer Predator 17 G9-793-70PJ
7700HQ, GeForce GTX 1070 (Laptop)
MSI GT72VR 7RE-433
7700HQ, GeForce GTX 1070 (Laptop)
Asus G752VS-XB78K
6820HK, GeForce GTX 1070 (Laptop)
Acer Predator 17 X GX-792-76DL
7820HK, GeForce GTX 1080 (Laptop)
Schenker XMG U727 2017
7700K, GeForce GTX 1080 (Laptop)
Geräuschentwicklung
4%
7%
1%
-2%
aus / Umgebung *
31
31
-0%
30
3%
30
3%
30
3%
Idle min *
32
34
-6%
31
3%
33
-3%
31
3%
Idle avg *
35
35
-0%
32
9%
35
-0%
34
3%
Idle max *
38
37
3%
33
13%
37
3%
37
3%
Last avg *
42
37
12%
40
5%
40
5%
44
-5%
Witcher 3 ultra *
44
51
-16%
Last max *
50
44
12%
47
6%
50
-0%
52
-4%

* ... kleinere Werte sind besser

Temperatur

Nicht zuletzt dank des ForstCores bleibt das Gehäuse selbst im 3D-Betrieb erfreulich kühl. Am positivsten fällt dabei der Handballenbereich auf, welcher sich mit maximal 31 °C auch in Stresssituationen noch angenehm anfühlt. Den Idle-Test beendete das Predator 17 mit durchschnittlich 25 °C (Oberseite) bzw. 23 °C (Unterseite) – ebenfalls ein tolles Resultat.

Stresstest
Stresstest
Volllast oben (Optris PI 640)
Volllast oben (Optris PI 640)
Volllast unten (Optris PI 640)
Volllast unten (Optris PI 640)

Unter der Haube erwärmt sich vor allem der Prozessor. Während die (leicht throttelnde) GeForce GTX 1070 nach einer Stunde Volllast mit den Tools Furmark und Prime95 nur maximal 70 °C erreichte, waren es beim (nicht drosselnden) Core i7-7700HQ bis zu 94 °C.

Max. Last
 36.5 °C39.1 °C38.1 °C 
 30.9 °C39 °C36.8 °C 
 26 °C31 °C27.6 °C 
Maximal: 39.1 °C
Durchschnitt: 33.9 °C
37 °C42.1 °C41 °C
37.3 °C37 °C24.1 °C
23.2 °C24.8 °C22.6 °C
Maximal: 42.1 °C
Durchschnitt: 32.1 °C
Netzteil (max.)  44.3 °C | Raumtemperatur 20 °C | Voltcraft IR-900
Acer Predator 17 G9-793-70PJ
7700HQ, GeForce GTX 1070 (Laptop)
MSI GT72VR 7RE-433
7700HQ, GeForce GTX 1070 (Laptop)
Asus G752VS-XB78K
6820HK, GeForce GTX 1070 (Laptop)
Acer Predator 17 X GX-792-76DL
7820HK, GeForce GTX 1080 (Laptop)
Schenker XMG U727 2017
7700K, GeForce GTX 1080 (Laptop)
Hitze
-5%
-9%
-14%
-27%
Last oben max *
39.1
41.5
-6%
42.9
-10%
44.2
-13%
47.5
-21%
Last unten max *
42.1
50.6
-20%
41.5
1%
43
-2%
56
-33%
Idle oben max *
27.9
26.4
5%
31.6
-13%
32.4
-16%
34.5
-24%
Idle unten max *
26.1
25.4
3%
29.5
-13%
32.8
-26%
33.6
-29%

* ... kleinere Werte sind besser

Lautsprecher

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2040.343.62534.840.73132.934.44033.943.35028.639.86330.1448028.554.410027.963.312525.560.216023.466.620023.672.125024.273.831523.574.340022.37750021.278.463020.675.880019.677.5100020.378125018.975.6160018.673.4200018.971.6250018.678.5315018.377.5400018.270.4500018.369.8630018.270.4800018.166.21000018.362.91250018.460.81600017.955.2SPL31.487N1.676.3median 18.9Acer Predator 17 G9-793-70PJmedian 72.1Delta2.64.835.432.73637.735.540.629.133.427.232.427.542.124.146.624.656.325.563.424.167.222.168.720.364.120.872.119.573.919.975.619.672.118.471.618.87618.675.418.875.418.979.618.980.419.174.119.168.61967.71965.71963.5196618.963.518.849.131.2871.570median 19MSI GT72VR 7RE-433median 68.71.15.1hearing rangehide median Pink Noise
Acer Predator 17 G9-793-70PJ Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (87 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 5% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (8.2% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 3.9% abweichend
(+) | lineare Mitten (3.6% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 4.7% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (6.3% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (10% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 3% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 3% vergleichbar, 94% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 6%, durchschnittlich ist 18%, das schlechteste Gerät hat 37%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 2% aller getesteten Geräte waren besser, 1% vergleichbar, 97% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

MSI GT72VR 7RE-433 Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (87 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(+) | guter Bass - nur 4.5% Abweichung vom Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (11.6% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | zu hohe Mitten, vom Median 6.2% abweichend
(+) | lineare Mitten (4.2% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 4.2% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (5.8% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (11.5% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 13% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 2% vergleichbar, 85% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 6%, durchschnittlich ist 18%, das schlechteste Gerät hat 37%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 6% aller getesteten Geräte waren besser, 2% vergleichbar, 92% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Frequenzdiagramm im Vergleich (Checkboxen oben an-/abwählbar!)

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Der Verzicht auf eine Grafikumschaltung (Nvidia Optimus) äußert sich speziell beim Energieverbrauch und den Akkulaufzeiten. Im Idle-Betrieb konnten wir dem High-End-Gamer 23 bis 40 Watt entlocken, unter Last gab unser Messgerät knapp 94 Watt (3DMark 06), 177 Watt (The Witcher 3) bzw. 228 Watt (Stresstest) aus. Mit einer Nennleistung von 230 Watt ist das Netzteil also ausreichend bemessen.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.4 / 0.8 Watt
Idledarkmidlight 23 / 33 / 40 Watt
Last midlight 94 / 228 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Acer Predator 17 G9-793-70PJ
7700HQ, GeForce GTX 1070 (Laptop)
MSI GT72VR 7RE-433
7700HQ, GeForce GTX 1070 (Laptop)
Asus G752VS-XB78K
6820HK, GeForce GTX 1070 (Laptop)
Acer Predator 17 X GX-792-76DL
7820HK, GeForce GTX 1080 (Laptop)
Schenker XMG U727 2017
7700K, GeForce GTX 1080 (Laptop)
Stromverbrauch
16%
5%
-7%
-43%
Idle min *
23
20
13%
24
-4%
27
-17%
32
-39%
Idle avg *
33
27
18%
31
6%
32
3%
43
-30%
Idle max *
40
31
22%
36
10%
41
-3%
51
-28%
Last avg *
94
86
9%
94
-0%
102
-9%
138
-47%
Last max *
228
184
19%
204
11%
248
-9%
350
-54%
Witcher 3 ultra *
177
279
-58%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Je nach Displayhelligkeit und Systembeanspruchung beläuft sich die Akkulaufzeit auf 1,5 Stunden (hohe Last, maximale Leuchtkraft) bis 5,5 Stunden (Idle, minimale Leuchtkraft). Im Windows-Alltag (Video, Web, ...) kommt man bei mittlerer Helligkeit rund 3 bis 4 Stunden ohne Netzteil aus. Obwohl alle Konkurrenten einen Akku mit mindestens 80 Wh enthalten, können die Werte bei keinem Gerät wirklich überzeugen. Allerdings sind die Notebooks auch primär als Desktop-Replacements konzipiert. Wenn es nach The Witcher 3 geht (FHD & Ultra), bricht die Performance im Akku-Modus um ca. 20 % ein.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
5h 23min
Surfen über WLAN v1.3
3h 38min
Last (volle Helligkeit)
1h 31min
Acer Predator 17 G9-793-70PJ
7700HQ, GeForce GTX 1070 (Laptop), 88 Wh
MSI GT72VR 7RE-433
7700HQ, GeForce GTX 1070 (Laptop), 83 Wh
Asus G752VS-XB78K
6820HK, GeForce GTX 1070 (Laptop), 90 Wh
Acer Predator 17 X GX-792-76DL
7820HK, GeForce GTX 1080 (Laptop), 88.8 Wh
Schenker XMG U727 2017
7700K, GeForce GTX 1080 (Laptop), 89 Wh
Akkulaufzeit
1%
-5%
4%
-16%
Idle
323
316
-2%
311
-4%
313
-3%
222
-31%
WLAN
218
230
6%
210
-4%
251
15%
168
-23%
Last
91
91
0%
84
-8%
90
-1%
97
7%
H.264
228
186
204

Fazit

Pro

+ zukunftssichere Ausstattung (RAM-Menge etc.)
+ optisches Laufwerk oder Zusatzlüfter
+ beleuchtete Tastatur mit Macro-Keys
+ optionale GPU-Übertaktung
+ exzellentes UHD-Display
+ sehr hohe Leistung
+ Thunderbolt 3
+ NVMe-SSD
+ G-Sync

Contra

- Touchpad sitzt arg tief im Gehäuse
- Design absolut Geschmackssache
- eingeschränkte Wartung
- dürftige Akkulaufzeit
- hohes Gewicht
- dickes Chassis
Acer Predator 17 G9-793, Testgerät zur Verfügung gestellt von notebooksbilliger.de.
Acer Predator 17 G9-793, Testgerät zur Verfügung gestellt von notebooksbilliger.de.

Am Urteil zum optisch sehr extravaganten Predator 17 hat sich seit unserem Skylake-Test fast nichts geändert.

Auch die Kaby-Lake-Version punktet in der getesteten Ausstattung mit einem hervorragenden UHD-Panel, das in den meisten Disziplinen (u.a. Blickwinkel, Kontrast & Farbraum) ganz vorne mitspielt.

Hinzu kommt eine erstklassige Leistung, die sich per PredatorSense sogar noch weiter steigern lässt (optionale GPU-Übertaktung). Für die Zukunftssicherheit wurde ebenfalls gesorgt. Sei es nun in Form von 32 GB RAM, der hohen Festplattenkapazität (SSD-HDD-Kombination) oder dem Thunderbolt-3-Port.

Nachteile sehen wir beim Gewicht und den Abmessungen. Wer sein Notebook häufig transportiert, sollte sich lieber ein kompakteres Gerät kaufen, das Optimus unterstützt (tendenziell bessere Akkulaufzeiten). Core-Gamer, die hauptsächlich stationär zocken, dürften diese Schwächen jedoch kaum tangieren.

Acer Predator 17 G9-793-70PJ - 20.05.2017 v6
Florian Glaser

Gehäuse
76 / 98 → 78%
Tastatur
83%
Pointing Device
81%
Konnektivität
70 / 81 → 87%
Gewicht
46 / 66 → 64%
Akkulaufzeit
73%
Display
89%
Leistung Spiele
96%
Leistung Anwendungen
93%
Temperatur
90 / 95 → 95%
Lautstärke
70 / 90 → 77%
Audio
80%
Durchschnitt
79%
87%
Gaming - gewichteter Durchschnitt
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> Notebook Test, Laptop Test und News > Tests > Notebook Testberichte > Test Acer Predator 17 (7700HQ, GTX 1070, UHD) Laptop
Autor: Florian Glaser, 19.05.2017 (Update: 20.05.2017)
Florian Glaser
Florian Glaser - Managing Editor Gaming
In den frühen 90er-Jahren mit MS-DOS und Windows 3.1 aufgewachsen entdeckte ich schon im Kindesalter mein Interesse für den Bereich Computer. Speziell Computerspiele strahlten bereits damals eine große Faszination auf mich aus. Von Monkey Island über Lands of Lore bis hin zu Doom wurde alles gezockt, was man so unter die Finger bekam. Für Notebookcheck bin ich seit 2009 tätig mit Schwerpunkt auf leistungsstarke Gaming-Notebooks.