Notebookcheck

Test Acer Predator 17 Refresh Notebook

4K-Bolide. 2015 hat Acer mit der Predator Reihe ein optisch sehr einzigartiges Gaming-Notebook auf die Beine gestellt. Um nicht hinter die Konkurrenz zurückzufallen, bringt der Hersteller jetzt eine aktualisierte Version heraus, die dem alten Modell in vielerlei Hinsicht überlegen ist. Wir haben den 17-Zöller mit einer besonders dicken Ausstattung getestet.

Wenn man im Internet nach dem Predator 17 sucht, findet man – abhängig vom Shop – eine riesige Palette an Konfigurationen. Während als Prozessor jeweils ein Core i7-6700HQ dient (Ausnahme bildet das Predator X inklusive Core i7-6820HK und GTX 980), weichen die restlichen Komponenten teils stark voneinander ab. Auf der Homepage notebooksbilliger.de, die uns mit einem Testgerät versorgt hat, waren es zum Zeitpunkt der Artikelerstellung knapp 20 verschiedene Varianten.

Beginnen wir am besten mit dem Arbeitsspeicher, der zwischen 16 und 64 GByte DDR4-RAM variiert. Nicht minder üppig geht es beim Massenspeicher zu. Je nach Modell enthält das Predator 17 eine 128 bis 512 GByte große SSD und eine 1.000 bis 2.000 GByte große HDD. Fans von extrem scharfen Bildern werden ebenfalls verwöhnt. Für einen recht happigen Aufpreis bietet Acer den 17-Zöller mit einem UHD-Panel an, das im Gegensatz zum normalen FHD-Display mit 3.840 x 2.160 statt 1.920 x 1.080 Pixeln auflöst.

Auch die Grafikkarte hat es in sich. Bei den teureren Versionen kommt anstelle der GeForce GTX 970M entweder eine GTX 980M oder – in Kürze – eine GTX 980 zum Einsatz. Unser Testbericht basiert auf dem knapp 3.000 Euro teuren Predator 17 G9-792-71EF, das sich preislich am oberen Ende ansiedelt. Reicht es diesmal für einen Platz in der Gaming-Top-10?

Acer Predator 17 G9-792-71EF (Predator 17 Serie)
Grafikkarte
NVIDIA GeForce GTX 980M - 8192 MB, Kerntakt: 1038 MHz, Speichertakt: 2500 MHz, GDDR5, ForceWare 359.00, Optimus
Hauptspeicher
32768 MB 
, 2x 16 GB DDR4-2133 MHz, Dual-Channel, 2 von 4 Slots belegt, max. 64 GB
Bildschirm
17.3 Zoll 16:9, 3840 x 2160 Pixel 255 PPI, AU Optronics B173ZAN01.0 (AUO109B), IPS, UHD/4K, spiegelnd: nein
Mainboard
Intel HM170 (Skylake PCH-H)
Massenspeicher
Samsung SSD PM871 MZNLN512HCJH, 512 GB 
, M.2 Typ 2280 + Seagate Momentus ST2000LM003, 2000 GB HDD @5400 rpm
Soundkarte
Realtek ALC255 @ Intel Sunrise Point PCH - High Definition Audio Controller
Anschlüsse
4 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 USB 3.1 Gen2, 1 Thunderbolt, 1 HDMI, 1 DisplayPort, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: Kopfhörer, Mikrofon, Card Reader: SD, SDHC, SDXC, Helligkeitssensor
Netzwerk
Killer e2400 Gigabit Ethernet Controller (10/100/1000MBit), Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter (b/g/n/ac), Bluetooth 4.1
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 40 x 423 x 322
Akku
6000 mAh Lithium-Ion, 8 Zellen
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Home 64 Bit
Kamera
Webcam: HD
Sonstiges
Lautsprecher: 4.2 (Dolby Audio), Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, Netzteil: 180 Watt, Lieferumfang: Zusatzlüfter, Garantieheft, Setup Guide, Software: CyberLink PowerDVD 12, diverse Hersteller-Tools, 24 Monate Garantie
Gewicht
4.09 kg, Netzteil: 596 g
Preis
3000 Euro
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

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Neuerungen

Acer hat sich die Kritik von Usern und Presse anscheinend zu Herzen genommen und den High-End-Spross an vielen Ecken überarbeitet. Zwar beherrscht das interne Display auch weiterhin kein G-Sync (Nvidia Technologie, die sich um ein flüssigeres Gameplay ohne Zeilenverschiebungen kümmert), ansonsten entdeckt man jedoch mehrere Anpassungen.

Angefangen bei der – immer noch recht schwachen – Keyboard-Beleuchtung, welche sich jetzt über fünf statt ehemals vier Zonen erstreckt. Wichtiger erscheint uns, dass die frischen Modelle über ein beleuchtetes Touchpad verfügen. Leider hat Acer die Gelegenheit nicht genutzt, um den Mausersatz einen Tick höher zu platzieren. Für den Geschmack des Autors liegt das Touchpad zu tief im 4,1 Kilogramm schweren und 40 Millimeter dicken Gehäuse.

Auf den ersten Blick nicht zu erkennen sind die getunten Lüfter. Wie wir später bei den Emissionen sehen werden, macht Acer bei der Temperatur- und Geräuschentwicklung einen großen Schritt nach vorne. Gleiches gilt für die Menge des Videospeichers. Musste der Erstling noch mit 3 GByte (GTX 970M) respektive 4 GByte (GTX 980M) auskommen, trumpft die zweite Revision mit 6 bis 8 GByte GDDR5 auf, was in einigen Settings zu mehr fps führt. Dank des verdoppelten VRAMs kann man die neuen Modelle auch problemlos von ihren Vorgängern unterscheiden (G9-x92 vs. G9-x91).

Da das Chassis beinahe unverändert ist, möchten wir Sie in den Kategorien Gehäuse, Ausstattung, Eingabegeräte und Lautsprecher an den letzten Test verweisen. Wie beim Predator 17 G9-791 wurden alle Messungen mit eingebautem FrostCore durchgeführt. Der Zusatzlüfter kann auf Wunsch das optische Laufwerk ersetzen.

Predator Sense
Predator Sense
Spielkonfiguration
Spielkonfiguration
Tastenzuweisung
Tastenzuweisung
Beleuchtung
Beleuchtung
Dust Defender
Dust Defender
Killer Network Manager
Killer Network Manager
Dolby Audio
Dolby Audio
Care Center
Care Center

Display

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Respekt gebührt Acer für das brillante 4K-Display. Wenn man den eher mittelprächtigen Schwarzwert ausklammert (0,42 cd/m²), reicht es in jeder Disziplin für das Spitzenfeld.

344
cd/m²
329
cd/m²
328
cd/m²
356
cd/m²
370
cd/m²
344
cd/m²
325
cd/m²
333
cd/m²
335
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 370 cd/m² Durchschnitt: 340.4 cd/m² Minimum: 20 cd/m²
Ausleuchtung: 88 %
Helligkeit Akku: 370 cd/m²
Kontrast: 881:1 (Schwarzwert: 0.42 cd/m²)
ΔE Color 3.56 | 0.4-29.43 Ø6.2
ΔE Greyscale 4.79 | 0.64-98 Ø6.4
100% sRGB (Argyll 3D) 88% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.31
Acer Predator 17 G9-792-71EF
AU Optronics B173ZAN01.0 (AUO109B)
Acer Predator 17 G9-791-75PV
LP173WF4-SPF1 (LGD0469)
Alienware 17 R3 (A17-9935)
CV69H_173WF4 (LGD0459)
Asus G752VY-RH71
ID: LG Philips LGD04E8, Name: LP173WF-SPF3
MSI GT72S-6QEG16SR421BW
LG Philips LP173WF4-SPF1 (LGD0469)
Schenker XMG P706
LG LP173WF4-SPD1
Response Times
21%
20%
-2%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
42 (16, 26)
37 (14, 23)
12%
33 (13, 20)
21%
42.8 (16.4, 26.4)
-2%
Response Time Black / White *
28 (6, 22)
20 (4, 16)
29%
23 (5, 18)
18%
28.4 (4.4, 24)
-1%
PWM Frequency
Bildschirm
-13%
-16%
-6%
-1%
-10%
Helligkeit Bildmitte
370
337
-9%
360
-3%
346.8
-6%
322
-13%
306
-17%
Brightness
340
303
-11%
336
-1%
330
-3%
315
-7%
302
-11%
Brightness Distribution
88
85
-3%
90
2%
91
3%
90
2%
90
2%
Schwarzwert *
0.42
0.26
38%
0.44
-5%
0.393
6%
0.3
29%
0.34
19%
Kontrast
881
1296
47%
818
-7%
882
0%
1073
22%
900
2%
DeltaE Colorchecker *
3.56
5.92
-66%
4.76
-34%
3.72
-4%
3.78
-6%
5.49
-54%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
5.86
10.8
-84%
8.45
-44%
7.75
-32%
DeltaE Graustufen *
4.79
7.55
-58%
3.69
23%
2.93
39%
2.43
49%
3.97
17%
Gamma
2.31 95%
2.42 91%
2.24 98%
2.23 99%
2.54 87%
2.15 102%
CCT
6352 102%
7270 89%
6091 107%
6525 100%
6706 97%
6163 105%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
88
56
-36%
55
-37%
56
-36%
56
-36%
55.5
-37%
Color Space (Percent of sRGB)
100
85
-15%
84
-16%
85.2
-15%
85
-15%
84.5
-15%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
4% / -7%
2% / -10%
-4% / -5%
-1% / -1%
-10% / -10%

* ... kleinere Werte sind besser

Zwar kommt das FHD-Panel auf einen deutlich höheren Kontrast, knapp 880:1 können jedoch trotzdem überzeugen, zumal die UHD-Variante sonst überall besser abschneidet. Sei es nun die Ausleuchtung (kein starkes Screen-Bleeding) oder die Helligkeit. Mit einer durchschnittlichen Leuchtkraft von 340 cd/m² überstrahlt das AU Optronics B173ZAN01.0 die meisten Konkurrenten. Selbst im Outdoor-Bereich bei (in)direkter Sonneneinwirkung lässt sich das Predator 17 noch passabel nutzen.

CalMan: Grayscale
CalMan: Grayscale
CalMan: Grayscale (kalibriert)
CalMan: Grayscale (kalibriert)
CalMan: Saturation Sweeps
CalMan: Saturation Sweeps
CalMan: Saturation Sweeps (kalibriert)
CalMan: Saturation Sweeps (kalibriert)
CalMan: ColorChecker
CalMan: ColorChecker
CalMan: ColorChecker (kalibriert)
CalMan: ColorChecker (kalibriert)
Acer Predator 17 vs. sRGB (100 %)
Acer Predator 17 vs. sRGB (100 %)
Acer Predator 17 vs. AdobeRGB (88 %)
Acer Predator 17 vs. AdobeRGB (88 %)

Größtes Highlight ist der Farbraum. Während 99 % der Notebooks höchstens sRGB abdecken, schafft das UHD-Display 88 % des AdobeRGB-Raums. Wer bisher nur Standard-Panels kennt, muss sich jedoch erst an die satten Farben gewöhnen. Nach einer Kalibrierung eignet sich das Predator 17 übrigens gut für den professionellen Gebrauch. DeltaE-Abweichungen von 0,75 (Graustufen) respektive 0,92 (ColorChecker) gehören zu den besten Werten, die wir jemals gesehen haben.

Subpixel
Subpixel
Blickwinkel
Blickwinkel
Outdoor-Einsatz
Outdoor-Einsatz

Pluspunkte gibt es auch für die recht hohen Blickwinkel, die eine stressfreie Nutzung erlauben. Flackern durch PWM tritt laut unserem Messgerät nicht auf. Die Reaktionszeit ist für ein IPS-Panel ebenfalls anständig (subjektiv keine Schlieren).

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
28 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 6 ms steigend
↘ 22 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind mittelmäßig und dadurch für Spieler eventuell zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 59 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (25.6 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
42 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 16 ms steigend
↘ 26 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 53 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (40.9 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM nicht festgestellt

Im Vergleich: 52 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9254 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Leistung

In der vorliegenden Ausstattung kann das Predator 17 mit jeder Menge Zukunftssicherheit auftrumpfen. 32 GByte DDR4-RAM sollten für die kommenden Jahre ebenso genügen wie ein Festplattenkapazität von insgesamt 2,5 TByte. Der Skylake Prozessor und die Maxwell GPU zählen auch zur Oberklasse.

Prozessor

Bei der CPU können wir uns kurz fassen. Intels 14-nm-Chip Core i7-6700HQ werkelt derzeit in fast jedem High-End-Notebook. Mit 6 MByte L3-Cache und einem Grundtakt von 2,6 GHz ist er für nahezu alle Anwendungen gewappnet.

Single-Core Rendering
Single-Core Rendering
Multi-Core Rendering
Multi-Core Rendering
CPU- & GPU-Belastung
CPU- & GPU-Belastung

Per Turbo Boost sind unter Last bis zu 3,5 GHz möglich, wobei das Predator 17 meist »nur« 3,1-3,2 GHz erreicht (auch in Single-Core-Szenarien). Entsprechend fällt der 17-Zöller bei den CPU-Benchmarks leicht hinter die Konkurrenz zurück, was in der Praxis jedoch keine Rolle spielt.

Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.63 Points
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
7.37 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
133 Points
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
669 Points
Hilfe

Notebooks auf Basis des deutlich teureren Core i7-6820HK sind kaum flotter, wie beispielsweise das Schenker XMG P706 zeigt. Außer man übertaktet ihn zusätzlich: MSI bringt es beim GT72S auf eine Mehrleistung von 20 % (im Vergleich zum Predator 17).

Cinebench R15
CPU Single 64Bit
MSI GT72S-6QEG16SR421BW
Intel Core i7-6820HK
159 Points ∼100% +20%
Schenker XMG P706
Intel Core i7-6820HK
151 Points ∼95% +14%
Alienware 17 R3 (A17-9935)
Intel Core i7-6700HQ
146 Points ∼92% +10%
Asus G752VY-RH71
Intel Core i7-6700HQ
144 Points ∼91% +8%
Acer Predator 17 G9-791-75PV
Intel Core i7-6700HQ
137 Points ∼86% +3%
Acer Predator 17 G9-792-71EF
Intel Core i7-6700HQ
133 Points ∼84%
CPU Multi 64Bit
MSI GT72S-6QEG16SR421BW
Intel Core i7-6820HK
807 Points ∼100% +21%
Schenker XMG P706
Intel Core i7-6820HK
709 Points ∼88% +6%
Asus G752VY-RH71
Intel Core i7-6700HQ
681 Points ∼84% +2%
Alienware 17 R3 (A17-9935)
Intel Core i7-6700HQ
680 Points ∼84% +2%
Acer Predator 17 G9-792-71EF
Intel Core i7-6700HQ
669 Points ∼83%
Acer Predator 17 G9-791-75PV
Intel Core i7-6700HQ
654 Points ∼81% -2%
Cinebench R11.5
CPU Single 64Bit
MSI GT72S-6QEG16SR421BW
Intel Core i7-6820HK
1.8 Points ∼100% +10%
Schenker XMG P706
Intel Core i7-6820HK
1.73 Points ∼96% +6%
Alienware 17 R3 (A17-9935)
Intel Core i7-6700HQ
1.68 Points ∼93% +3%
Asus G752VY-RH71
Intel Core i7-6700HQ
1.64 Points ∼91% +1%
Acer Predator 17 G9-792-71EF
Intel Core i7-6700HQ
1.63 Points ∼91%
Acer Predator 17 G9-791-75PV
Intel Core i7-6700HQ
1.58 Points ∼88% -3%
CPU Multi 64Bit
MSI GT72S-6QEG16SR421BW
Intel Core i7-6820HK
8.88 Points ∼100% +20%
Schenker XMG P706
Intel Core i7-6820HK
7.78 Points ∼88% +6%
Asus G752VY-RH71
Intel Core i7-6700HQ
7.51 Points ∼85% +2%
Alienware 17 R3 (A17-9935)
Intel Core i7-6700HQ
7.5 Points ∼84% +2%
Acer Predator 17 G9-792-71EF
Intel Core i7-6700HQ
7.37 Points ∼83%
Acer Predator 17 G9-791-75PV
Intel Core i7-6700HQ
7.24 Points ∼82% -2%

System Performance

Die System Performance ist für Gaming-Verhältnisse recht unspektakulär. 5.903 Punkte im PCMark 7 erinnern an den Gesamtscore des Alienware 17 R3, das ebenfalls mit einer GeForce GTX 980M und einem Core i7-6700HQ bestückt war.

PCMark 7 Score
5903 Punkte
Hilfe
PCMark 7 - Score
MSI GT72S-6QEG16SR421BW
GeForce GTX 980M, 6820HK, Toshiba NVMe THNSN5256GPU7
6439 Points ∼100% +9%
Asus G752VY-RH71
GeForce GTX 980M, 6700HQ, Samsung SSD 950 Pro 512GB m.2 NVMe
6362 Points ∼99% +8%
Schenker XMG P706
GeForce GTX 980M, 6820HK, Samsung SM951 MZHPV512HDGL m.2 PCI-e
6054 Points ∼94% +3%
Acer Predator 17 G9-791-75PV
GeForce GTX 970M, 6700HQ, Lite-On CV1-8B256
5991 Points ∼93% +1%
Alienware 17 R3 (A17-9935)
GeForce GTX 980M, 6700HQ, Samsung PM951 NVMe 512 GB
5938 Points ∼92% +1%
Acer Predator 17 G9-792-71EF
GeForce GTX 980M, 6700HQ, Samsung SSD PM871 MZNLN512HCJH
5903 Points ∼92%

Massenspeicher

Obwohl die Testvariante rund 3.000 Euro kostet, verbaut Acer nur eine klassische SATA-III-SSD und kein PCIe- respektive NVMe-Modell. Da im Windows Alltag die Leistung bei kleinen Dateien am wichtigsten ist, hat man in den meisten Situationen jedoch keinen Nachteil. Die 512-GByte-Version der Samsung PM871 liefert im sequentiellen Bereich das typische Niveau eines aktuellen SATA-Drives. 502 MB/Sek beim Lesen und 458 beim Schreiben (AS SSD Benchmark) werden die meisten Käufer zufriedenstellen.

Apropos zufrieden: Der sekundäre Massenspeicher kann dank seiner üppigen Kapazität besonders viele Daten aufnehmen. Acer hat sich für hier für eine Seagate Momentus ST2000LM003 entschieden, welche – der Name verrät es bereits – 2.000 GByte fasst. Trotz einer Drehzahl von lediglich 5.400 kommt das 2,5-Zoll-Drive im sequentiellen Test des CrystalDiskMark auf über 130 MB/Sek.

Samsung SSD PM871 MZNLN512HCJH
Sequential Read: 506.5 MB/s
Sequential Write: 454.8 MB/s
512K Read: 418.9 MB/s
512K Write: 423.3 MB/s
4K Read: 36.91 MB/s
4K Write: 113.1 MB/s
4K QD32 Read: 353.8 MB/s
4K QD32 Write: 326.7 MB/s
Acer Predator 17 G9-792-71EF
Samsung SSD PM871 MZNLN512HCJH
Acer Predator 17 G9-791-75PV
Lite-On CV1-8B256
Alienware 17 R3 (A17-9935)
Samsung PM951 NVMe 512 GB
Asus G752VY-RH71
Samsung SSD 950 Pro 512GB m.2 NVMe
MSI GT72S-6QEG16SR421BW
Toshiba NVMe THNSN5256GPU7
Schenker XMG P706
Samsung SM951 MZHPV512HDGL m.2 PCI-e
AS SSD
-35%
154%
119%
Score Total
1042
769
-26%
2705
160%
2278
119%
4K Write
94.6
33.45
-65%
120.92
28%
95.25
1%
4K Read
32.59
15.09
-54%
46.1
41%
39.93
23%
Seq Write
458.16
332.92
-27%
1459.02
218%
1272.66
178%
Seq Read
501.07
483.58
-3%
2108.86
321%
1862.83
272%

Grafikkarte

Während die Größe des VRAMs in den letzten Jahren eher zweitrangig war, erscheinen seit 2015 immer mehr Spiele, die sich – zumindest bei maximalen Settings und/oder hohen Auflösungen – möglichst viel Videospeicher wünschen. An dieser Stelle seien unter anderem Rise of the Tomb Raider und Assassin's Creed Syndicate genannt. Umso besser, dass die GPUs der Predator-Reihe ab sofort 6-8 statt 3-4 GByte bieten. Ob sich der Aufpreis von der GTX 970M zur GTX 980M lohnt, muss jeder Käufer für sich wissen.

In synthetischen Grafiktests wie dem 3DMark 13 oder dem 3DMark 11 ist Nvidias ehemaliges Topmodell rund 20-30 % flotter. Das Upgrade zum derzeitigen »Gaming-Chef« GTX 980 würde nochmal um die 30-40 % Leistung herausholen.

3DMark 11 Performance
11041 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
18666 Punkte
3DMark Fire Strike Score
8168 Punkte
Hilfe

Wer etwas Geduld mitbringt, sollte jedoch auf den Nachfolger warten. Mitte 2016 veröffentlicht Nvidia die GTX 1080 auf Basis der frischen Pascal-Architektur. Hinweis: Da das Predator 17 die Optimus-Technologie unterstützt, ist die GeForce nur bei anspruchsvollen Aufgaben aktiv. Im Idle-Modus und bei geringer Belastung (Office, Web, Video, etc.) schuftet die im Prozessor enthaltene HD Graphics 530, was ordentlich Strom spart und die Akkulaufzeit erhöht.

3DMark
1920x1080 Fire Strike Graphics
Asus G752VY-RH71
NVIDIA GeForce GTX 980M
10489 Points ∼100% +10%
Schenker XMG P706
NVIDIA GeForce GTX 980M
9687 Points ∼92% +1%
Acer Predator 17 G9-792-71EF
NVIDIA GeForce GTX 980M
9558 Points ∼91%
MSI GT72S-6QEG16SR421BW
NVIDIA GeForce GTX 980M
9537 Points ∼91% 0%
Alienware 17 R3 (A17-9935)
NVIDIA GeForce GTX 980M
9227 Points ∼88% -3%
Acer Predator 17 G9-791-75PV
NVIDIA GeForce GTX 970M
7594 Points ∼72% -21%
1920x1080 Fire Strike Score
Asus G752VY-RH71
NVIDIA GeForce GTX 980M
8914 Points ∼100% +9%
MSI GT72S-6QEG16SR421BW
NVIDIA GeForce GTX 980M
8414 Points ∼94% +3%
Schenker XMG P706
NVIDIA GeForce GTX 980M
8380 Points ∼94% +3%
Acer Predator 17 G9-792-71EF
NVIDIA GeForce GTX 980M
8168 Points ∼92%
Alienware 17 R3 (A17-9935)
NVIDIA GeForce GTX 980M
8099 Points ∼91% -1%
Acer Predator 17 G9-791-75PV
NVIDIA GeForce GTX 970M
6708 Points ∼75% -18%
3DMark 11
1280x720 Performance GPU
Asus G752VY-RH71
NVIDIA GeForce GTX 980M
13581 Points ∼100% +10%
Schenker XMG P706
NVIDIA GeForce GTX 980M
12402 Points ∼91% +1%
Acer Predator 17 G9-792-71EF
NVIDIA GeForce GTX 980M
12303 Points ∼91%
MSI GT72S-6QEG16SR421BW
NVIDIA GeForce GTX 980M
12193 Points ∼90% -1%
Alienware 17 R3 (A17-9935)
NVIDIA GeForce GTX 980M
11388 Points ∼84% -7%
Acer Predator 17 G9-791-75PV
NVIDIA GeForce GTX 970M
9902 Points ∼73% -20%
1280x720 Performance
Asus G752VY-RH71
NVIDIA GeForce GTX 980M
12056 Points ∼100% +9%
Schenker XMG P706
NVIDIA GeForce GTX 980M
11514 Points ∼96% +4%
MSI GT72S-6QEG16SR421BW
NVIDIA GeForce GTX 980M
11488 Points ∼95% +4%
Acer Predator 17 G9-792-71EF
NVIDIA GeForce GTX 980M
11041 Points ∼92%
Alienware 17 R3 (A17-9935)
NVIDIA GeForce GTX 980M
10464 Points ∼87% -5%
Acer Predator 17 G9-791-75PV
NVIDIA GeForce GTX 970M
9529 Points ∼79% -14%

Gaming Performance

Besitzer von 4K-Displays kommen aktuell nur schwer an einer GeForce GTX 980M, GTX 980 oder SLI-Lösungen vorbei. Selbst diese Modelle geraten bei höheren Settings an ihre Grenzen. So packt das Predator 17 keines der vier getesteten Games mit dem Preset High flüssig. Weder Far Cry Primal noch The Division, Hitman und Need for Speed werden in der nativen Auflösung von 3.840 x 2.160 ruckelfrei dargestellt. Mit 1.920 x 1.080 Pixeln sieht die Situation deutlich besser aus. Volle Details und mehrfache Kantenglättung sind für die GTX 980M meist kein Problem.

min. mittel hoch max.4K
Far Cry Primal (2016) 9674654821fps
The Division (2016) 160.3111.856.443.120.6fps
Hitman 2016 (2016) 68.463.241.139.317.2fps
Need for Speed 2016 (2016) 96.892.674.45625.7fps

Emissionen

Geräuschemissionen

Die Geräuschentwicklung belegt eindeutig, dass Acer am Kühlsystem geschraubt hat. Obwohl die GTX 980M viel mehr Power mitbringt, war das Predator 17 im Test leiser als die erste Revision mit GTX 970M. Statt 44-49 dB konnten wir im 3D-Betrieb nur 40-48 dB messen, was dem Level der 17-Zoll-Konkurrenz entspricht (Alienware 17 R3, Asus G752VY, Schenker XMG P706, …).

Geräuschpegel Idle
Geräuschpegel Idle
Geräuschpegel Last
Geräuschpegel Last
Pink & White Noise (Speaker)
Pink & White Noise (Speaker)

Mit diesen Werten ist das Predator 17 weder besonders ruhig noch extrem laut. Schön: Nach einer längeren Stressphase verringert sich die Drehzahl bald wieder. Im Idle-Betrieb sind die Lüfter kaum aktiv. 31-32 dB repräsentieren einen dezenten Pegel, der niemanden stören sollte. Einzig beim Boot-Vorgang, den ein nerviger Intro-Sound begleitet (lässt sich im BIOS unter »Main« ausstellen), werden kurz um die 37 dB erreicht.

Lautstärkediagramm

Idle
31 / 32 / 37 dB(A)
HDD
32 dB(A)
Last
40 / 48 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Audix TM1, Arta (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 30 dB(A)
Acer Predator 17 G9-792-71EF
GeForce GTX 980M, 6700HQ
Acer Predator 17 G9-791-75PV
GeForce GTX 970M, 6700HQ
Alienware 17 R3 (A17-9935)
GeForce GTX 980M, 6700HQ
Asus G752VY-RH71
GeForce GTX 980M, 6700HQ
MSI GT72S-6QEG16SR421BW
GeForce GTX 980M, 6820HK
Schenker XMG P706
GeForce GTX 980M, 6820HK
Geräuschentwicklung
-4%
2%
0%
-3%
4%
aus / Umgebung *
30
30
-0%
Idle min *
31
32
-3%
31
-0%
33.4
-8%
30.6
1%
30.9
-0%
Idle avg *
32
33
-3%
32
-0%
33.5
-5%
31
3%
31.2
2%
Idle max *
37
37
-0%
33
11%
33.5
9%
50.4
-36%
31.2
16%
Last avg *
40
44
-10%
38
5%
40.3
-1%
35
12%
40.5
-1%
Last max *
48
49
-2%
50
-4%
45.1
6%
46
4%
47
2%

* ... kleinere Werte sind besser

Temperatur

Am meisten Lob verdient Acer für die geringe Temperaturentwicklung. Zwar kommt es im Stresstest mit den Tools Furmark und Prime95 auch beim Predator 17 zum Throttling von CPU und GPU, allerdings ist das keine Seltenheit. Viel überraschender sind die ermittelten Werte. Maximal 59 °C für die GeForce GTX 980M und maximal 71 °C für den Core i7-6700HQ (Angaben des HWMonitors) deklassieren das restliche 17-Zoll-Feld, das sich unter Volllast meist zwischen 80 und 90 ° einpendelt.

Stresstest
Stresstest
Gehäuse Volllast (oben)
Gehäuse Volllast (oben)
Gehäuse Volllast (unten)
Gehäuse Volllast (unten)

Die Gehäuse-Temperaturen würden wir auch als hervorragend bezeichnen. Selbst nach 60 Minuten Extrembelastung gab unser Messgerät an keinem Punkt über 40 °C aus. Dadurch eignet sich das Predator 17 als eines der wenigsten Gaming-Notebooks zum Zocken auf dem Schoß. Im Leerlauf bleibt das komplette Chassis erstaunlich kühl. Rund 25 °C auf der Ober- und 23 °C auf der Unterseite fühlen sich sehr angenehm an.

Max. Last
 36.8 °C38.9 °C37.6 °C 
 29.2 °C38.1 °C36 °C 
 25.4 °C29.3 °C25.3 °C 
Maximal: 38.9 °C
Durchschnitt: 33 °C
34.7 °C39.5 °C40 °C
34.6 °C32 °C23.3 °C
24.4 °C24.9 °C22.2 °C
Maximal: 40 °C
Durchschnitt: 30.6 °C
Netzteil (max.)  43.2 °C | Raumtemperatur 20 °C | Voltcraft IR-900
(±) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 33 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Gaming auf 32.9 °C.
(+) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 38.9 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 39.3 °C (von 21.6 bis 68.8 °C für die Klasse Gaming).
(±) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 40 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 41.7 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 25.4 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 32.9 °C.
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich sind mit gemessenen 29.3 °C kühler als die typische Hauttemperatur und fühlen sich dadurch kühl an.
(±) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 28.7 °C (-0.6 °C).
Acer Predator 17 G9-792-71EF
GeForce GTX 980M, 6700HQ
Acer Predator 17 G9-791-75PV
GeForce GTX 970M, 6700HQ
Alienware 17 R3 (A17-9935)
GeForce GTX 980M, 6700HQ
Asus G752VY-RH71
GeForce GTX 980M, 6700HQ
MSI GT72S-6QEG16SR421BW
GeForce GTX 980M, 6820HK
Schenker XMG P706
GeForce GTX 980M, 6820HK
Hitze
-3%
-28%
-3%
-25%
-14%
Last oben max *
38.9
41.7
-7%
51.1
-31%
38.2
2%
45.2
-16%
44
-13%
Last unten max *
40
41.6
-4%
53.2
-33%
40.2
-1%
56.9
-42%
42.3
-6%
Idle oben max *
28.3
27.2
4%
31.7
-12%
29
-2%
30.7
-8%
31.7
-12%
Idle unten max *
24.1
25
-4%
32.2
-34%
27
-12%
31.8
-32%
29.9
-24%

* ... kleinere Werte sind besser

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Angesichts der gebotenen Leistung ist der Energieverbrauch akzeptabel. Durchschnittlich 108 Watt in der ersten Szene des 3DMark 06 und bis zu 164 Watt unter Volllast werden auch von anderen High-End-Notebooks mit GTX 980M erreicht. Im Idle-Betrieb merkt man die Einsparungen durch Nividas Optimus Technik: 14-32 Watt orientieren sich an der Konkurrenz, wobei das 4K-Display etwas mehr Saft als FHD-Panels benötigt.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.4 / 1.2 Watt
Idledarkmidlight 14 / 24 / 32 Watt
Last midlight 108 / 164 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Acer Predator 17 G9-792-71EF
GeForce GTX 980M, 6700HQ
Acer Predator 17 G9-791-75PV
GeForce GTX 970M, 6700HQ
Alienware 17 R3 (A17-9935)
GeForce GTX 980M, 6700HQ
Asus G752VY-RH71
GeForce GTX 980M, 6700HQ
MSI GT72S-6QEG16SR421BW
GeForce GTX 980M, 6820HK
Schenker XMG P706
GeForce GTX 980M, 6820HK
Stromverbrauch
18%
11%
-22%
12%
Idle min *
14
11
21%
12
14%
21.3
-52%
12
14%
Idle avg *
24
17
29%
18
25%
26.3
-10%
17.9
25%
Idle max *
32
22
31%
26
19%
32.9
-3%
19.3
40%
Last avg *
108
96
11%
95
12%
110.2
-2%
97.7
10%
Last max *
164
164
-0%
188
-15%
230.8
-41%
213
-30%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Neben der Temperaturentwicklung sticht auch die Akkulaufzeit positiv hervor. Während dem Schenker XMG P706 und dem Asus G752VY spätestens nach 5-6 Stunden die Puste ausgeht, hielt das Predator 17 im Idle-Test mit minimaler Leuchtkraft fast 9 Stunden durch. Getoppt wird das Ergebnis nur vom Alienware 17 R3, das erst nach 12,5 Stunden einschläft. Wer per WLAN im Internet surft, kann beim Acer mit rund 5 Stunden rechnen (mittlere Helligkeit), was für ein Gaming-Notebook ebenfalls recht gut ist.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
8h 45min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
5h 08min
Last (volle Helligkeit)
1h 36min
Acer Predator 17 G9-792-71EF
GeForce GTX 980M, 6700HQ
Acer Predator 17 G9-791-75PV
GeForce GTX 970M, 6700HQ
Alienware 17 R3 (A17-9935)
GeForce GTX 980M, 6700HQ
Asus G752VY-RH71
GeForce GTX 980M, 6700HQ
MSI GT72S-6QEG16SR421BW
GeForce GTX 980M, 6820HK
Schenker XMG P706
GeForce GTX 980M, 6820HK
Akkulaufzeit
21%
32%
-16%
-38%
-24%
Idle
525
702
34%
758
44%
368
-30%
261
-50%
297
-43%
WLAN
308
358
16%
444
44%
241
-22%
220
-29%
Last
96
109
14%
105
9%
100
4%
71
-26%
97
1%

Fazit

Pro

+ optisches Laufwerk oder zusätzlicher Lüfter
+ praktische Tools (Dust Defender etc.)
+ USB 3.1 Typ-C inkl. Thunderbolt 3
+ UHD-Panel mit großem Farbraum
+ geringe Temperaturentwicklung
+ umfangreiche Beleuchtung
+ erstklassige Performance
+ brauchbare Laufzeit
+ gute Eingabegeräte
+ viel Speicherplatz
+ 8 GB VRAM
+ Optimus

Contra

- Akku leert sich unter Volllast (Netzbetrieb)
- G-Sync nur auf externen Displays möglich
- GPU-Throttling in Extremsituationen
- Gummeriung riecht unangenehm
- schweres und wuchtiges Chassis
- fragwürdige Design-Elemente
- suboptimale Tastaturposition
- nerviger Sound beim Booten
- eingeschränkte Wartung
- Touchpad sitzt recht tief
Acer Predator 17 Refresh, Testgerät zur Verfügung gestellt von:
Acer Predator 17 Refresh, Testgerät zur Verfügung gestellt von:

Der zweite Schleichangriff des Predator 17 hat uns deutlich besser als der erste Versuch gefallen. Zwar sind Beleuchtung und Design des 4,1-Kilo-Monsters Geschmackssache, am mächtigen Kühlsystem und der enormen Power gibt es dafür nichts zu rütteln. Die meisten Konkurrenten werden unter Last ein ganzes Stück wärmer.

Hinzu kommt ein grandioses 4K-Display, das nicht nur sehr hell leuchtet, sondern auch einen großen Farbraum abdeckt (88 % AdobeRGB). Weiteren Applaus kassiert der 17-Zöller für den USB-3.1-Typ-C-Port inklusive Tunderbolt 3 und die guten Eingabegeräte, wobei uns die Einsenkung des Touchpads übertrieben erscheint.

An der Ausstattung mangelt es generell nicht. 32 GByte DDR4-RAM, 8 GByte VRAM und 2,5 TByte Festplattenspeicher: Acer haut beim 3.000 Euro teuren Testmodell G9-792-71EF richtig auf den Putz. Die Kombination aus Grafikumschaltung und kräftigem Akku verhilft der Laufzeit zu vergleichbaren Topwerten.

Allerdings hat Acer nicht alle Kritikpunkte ausgemerzt, wie die Contra-Liste neben dem Fazit zeigt. Für den Nachfolger würden wir uns vor allem eine bessere bzw. komfortablere Wartung und G-Sync auf dem internen Display wünschen. In der jetzigen Fassung zieht die Konkurrenz von Alienware, Asus und MSI leicht am Predator 17 vorbei.

Acer Predator 17 G9-792-71EF - 16.05.2016 v5.1
Florian Glaser

Gehäuse
72 / 98 → 73%
Tastatur
81%
Pointing Device
78%
Konnektivität
66 / 81 → 81%
Gewicht
49 / 10-66 → 70%
Akkulaufzeit
82%
Display
89%
Leistung Spiele
91%
Leistung Anwendungen
91%
Temperatur
89 / 95 → 94%
Lautstärke
72 / 90 → 80%
Audio
75%
Durchschnitt
78%
84%
Gaming - gewichteter Durchschnitt
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Autor: Florian Glaser, 16.05.2016 (Update: 15.05.2018)
Florian Glaser
Florian Glaser - Managing Editor Gaming
In den frühen 90er-Jahren mit MS-DOS und Windows 3.1 aufgewachsen entdeckte ich schon im Kindesalter mein Interesse für den Bereich Computer. Speziell Computerspiele strahlten bereits damals eine große Faszination auf mich aus. Von Monkey Island über Lands of Lore bis hin zu Doom wurde alles gezockt, was man so unter die Finger bekam. Für Notebookcheck bin ich seit 2009 tätig mit Schwerpunkt auf leistungsstarke Gaming-Notebooks.