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Test Apple MacBook Pro 15 2018 (2.6 GHz, 560X) Laptop

Andreas Osthoff, J. Simon Leitner 👁, Andrea Grüblinger, 19.07.2018

Handbremse Deluxe. Apple bietet das MacBook Pro 15 nun auch mit neuen Intel-Prozessoren an, die über 6 Kerne verfügen und damit einen deutlichen Leistungsvorteil erwarten lassen. So zumindest die Theorie, denn der Vergleich mit dem Vorgänger zeigt, dass der Vorteil gar nicht so groß ist.

Neben den MacBook Pro 13 2018 (hier im Test) spendiert Apple auch seinem 15 Zoll großen MacBook Pro frische Komponenten. Im Fokus steht dabei natürlich der neue Prozessor, der jetzt 6 Kerne bietet und damit potenziell mehr Leistung in Multi-Core-Anwendungen bringen sollte. Neben zwei Core-i7-Modellen steht erstmals auch ein Core-i9-Prozessor zur Verfügung. Die große Frage ist allerdings ob die Kühlung im MacBook Pro 15 auch stark genug ist um die schnellen CPUs im Zaum zu halten.

Ein weiterer wichtiger Schritt ist der Umstieg von LPDDR3 auf DDR4-RAM (2.400 MHz), womit das MacBook Pro nun auch endlich mit bis zu 32 GB Arbeitsspeicher konfigurierbar ist. Der PCIe-SSD hat jetzt eine Kapazität von bis zu 4 TB. Wenig Neues gibt es hingegen an der Grafikfront. Die beiden AMD Radeon Pro GPUs entsprechen ihren direkten Vorgängern Radeon Pro 555 bzw. Radeon Pro 560 mit leicht erhöhten Taktraten. Zusätzlich wurde der Grafikspeicher der kleinen Radeon Pro 555X auf 4 GB erhöht (vorher 2 GB). Eine weitere Neuerung ist die True-Tone-Funktion des Bildschirms, welche bereits von anderen Apple Produkten bekannt ist.

Wir testen in diesem Artikel das teurere der beiden Modelle für 3.299 Euro. Dafür erhält der solvente Kunde einen Core i7-8850H, 16 GB RAM, die Radeon Pro 560X und 512 GB SSD-Speicher. Vor allem der Aufpreis für den Speicher sind Apple-typisch exorbitant hoch. Wer im Online-Shop alle Kreuzchen bei den teuersten Optionen macht, landet bei 7.959 Euro. Selbst mobile Workstations mit besseren Komponenten inclusive Serviceangeboten haben Probleme in diese Preisregionen zu kommen. Unser Testgerät haben wir direkt bei Apple gekauft; es handelt sich nicht um ein Presse-Sample vom Hersteller.

MacBook Pro 15 Mid 2018 MacBook Pro 15 Mid 2018
Prozessor Core i7 2,2 GHz (Coffee Lake, 45 W)
Core i9 2,9 GHz (Coffee Lake, 45 W)
Core i7 2,6 GHz (Coffee Lake, 45 W)
Core i9 2,9 GHz (Coffee Lake, 45 W)
Grafikkarte AMD Radeon Pro 555X
AMD Radeon Pro 560X
AMD Radeon Pro 560X
RAM 16 GB DDR4-2400
32 GB DDR4-2400
16 GB DDR4-2400
32 GB DDR4-2400
SSD 256 GB / 512 GB / 1 TB / 2 TB / 4 TB 1 TB / 2 TB / 4 TB
Display 15,4-Zoll-IPS 2880 x 1800 Pixel 15,4-Zoll-IPS 2880 x 1800 Pixel
Anschlüsse 4x Thunderbolt 3 mit USB-C-Stecker
3,5-mm-Headset
4x Thunderbolt 3 mit USB-C-Stecker
3,5-mm-Headset
Preis ab 2.799 Euro ab 3.299 Euro

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Wir werden das neue MacBook Pro 15 natürlich mit seinem Vorgänger aus dem letzten Jahr vergleichen. Wenn man aber nicht unbedingt auf macOS angewiesen ist, gibt es auch in der Windows-Welt einige interessante Alternativen, allen voran natürlich das Dell XPS 15 9570. Dieses haben wir bereits in einer Basis-Konfiguration mit dem Core i5 und 1080p-Bildschirm getestet, doch aktuell befindet sich auch das besser ausgestattete Modell mit dem Core i7-8750H, 4K-Display und der GeForce GTX 1050 Ti Max-Q im Test. Eine weitere Alternative ist das neue Razer Blade 15, welches auch optische Gemeinsamkeiten mit dem MacBook aufweist. Wer auf eine möglichst hohe und stabile CPU-Leistung Wert legt, sollte sich auch eher gaming-orientierte Geräte wie das Gigabyte Aero 15X v8 ansehen. Das ZenBook Pro 15 UX580 mit seinem Doppeldisplay zählt ebenfalls zu den Konkurrenten.

Apple MacBook Pro 15 2018 (2.6 GHz, 560X) (MacBook Pro 15 2018 Serie)
Hauptspeicher
16384 MB 
, DDR4-2400, aufgelötet, max. 32 GB
Bildschirm
15.4 Zoll 16:10, 2880 x 1800 Pixel 221 PPI, APPA040, IPS, TrueTone, spiegelnd: ja
Mainboard
Intel Cannon Lake HM370
Massenspeicher
Apple SSD AP0512, 512 GB 
Anschlüsse
4 USB 3.1 Gen2, 4 Thunderbolt, 4 DisplayPort, Audio Anschlüsse: 3.5 mm Klinkenstecker, Helligkeitssensor
Netzwerk
Broadcom 802.11ac (a/b/g/n/ac), Bluetooth 5.0
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 15.5 x 349.3 x 240.7
Akku
83 Wh Lithium-Polymer
Betriebssystem
Apple macOS 10.13 High Sierra
Kamera
Webcam: 720p FaceTime HD Kamera
Sonstiges
Lautsprecher: Stereo, Tastatur: Chiclet, Butterfly, Tastatur-Beleuchtung: ja, 87 Watt USB-C Netzteil, 12 Monate Garantie
Gewicht
1.83 kg, Netzteil: 369 g
Preis
3299 Euro
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

Gehäuse

Das Gehäuse des aktuellen MacBook Pro 15 hat sich im Vergleich zum Vorgänger und dem 2016er-Modell äußerlich nicht verändert. Im Inneren scheint Apple aber dennoch Hand angelegt zu haben. Da der Akku nun etwas größer und schwerer ist, muss irgendwo anders etwas Gewicht verloren gegangen sein. Wir bemerkten aber keinen Unterschied bei der Stabilität. Qualitativ gehört das MacBook Pro 15, welches in Silber und Space Gray erhältlich ist, weiterhin zu den besten Geräten am Markt. Es ist überaus stabil und die Oberflächen sehen auch nach längerer Nutzung noch sehr gut aus. Für weitere Details und Bilder verweisen wir auf unseren Testbericht des Vorgängers.

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Im Größenvergleich schlägt sich das MacBook Pro 15 immer noch extrem gut. Es gibt leichte Unterschiede zur Konkurrenz, die meistens etwas breiter, dafür aber nicht so tief ist, deshalb bleibt das MacBook der kompakteste und dünnste Laptop. Der Dell XPS 15 9570 Laptop ist zwar im vorderen Bereich schmaler, im hinteren Bereich ist die Baseunit aber höher. Auch beim Gewicht liegt das Apple-Notebook mit etwas mehr als 1,8 kg an der Spitze des Feldes.

Größenvergleich

Ausstattung

An der Anschlussausstattung hat sich nichts geändert, denn nach wie vor gibt es vier Thunderbolt-3-Anschlüsse (volle Bandbreite) mit USB-C-Steckern sowie einen 3,5-mm-Audioausgang. Damit lässt sich zwar fast alles an das aktuelle MacBook Pro anschließen und es gibt auch immer mehr USB-C-Zubehörartikel, doch in der Praxis wird man weiterhin kaum um Adapter bzw. Dongles herumkommen. Auch auf einen SD-Katenleser muss man trotz des großen Gehäuses verzichten, was wir aber schon vom Vorgänger kennen.

Kommunikation

Wie schon dem kleineren 13-Zoll MacBook Pro 2018 spendiert Apple auch der 15-Zoll-Version ein aktualisiertes WLAN-Modul, welches nun auch den modernen Bluetooth-5.0-Standard unterstützt. Die Transferraten fallen in unserem standardisierten WLAN-Test mit dem Router Linksys EA8500 jedoch etwas schlechter aus als im letzten Jahr. Doch selbst mit den geringeren Werten liegt das MacBook noch vor der Windows-Konkurrenz.

Im Vergleich zum letzten Jahr konnte Apple die 2,4-GHz-WLAN-Probleme bei angeschlossenen USB-C-Geräten deutlich verringern. Wir können zwar immer noch gelegentliche Paketverluste erkennen, doch es kommt nicht mehr zu Verbindungsabbrüchen.

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
Apple MacBook Pro 15 2017 (2.8 GHz, 555)
Broadcom BCM15700A2 802.11ac
949 MBit/s ∼100% +16%
Apple MacBook Pro 15 2018 (2.6 GHz, 560X)
Broadcom 802.11ac
817 (min: 664, max: 835) MBit/s ∼86%
Apple MacBook Pro 13 2018 Touchbar i5
802.11 a/b/g/n/ac
752 (min: 651, max: 774) MBit/s ∼79% -8%
Asus ZenBook Pro 15 UX580GE
Intel Wireless-AC 9560
662 MBit/s ∼70% -19%
Dell XPS 15 9570 i7 UHD
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
525 MBit/s ∼55% -36%
Durchschnitt der Klasse Multimedia
  (44 - 949, n=109)
495 MBit/s ∼52% -39%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
Apple MacBook Pro 15 2017 (2.8 GHz, 555)
Broadcom BCM15700A2 802.11ac
845 MBit/s ∼100% +40%
Apple MacBook Pro 15 2018 (2.6 GHz, 560X)
Broadcom 802.11ac
602 (min: 543, max: 628) MBit/s ∼71%
Apple MacBook Pro 13 2018 Touchbar i5
802.11 a/b/g/n/ac
598 (min: 271, max: 625) MBit/s ∼71% -1%
Asus ZenBook Pro 15 UX580GE
Intel Wireless-AC 9560
584 MBit/s ∼69% -3%
Dell XPS 15 9570 i7 UHD
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
575 MBit/s ∼68% -4%
Durchschnitt der Klasse Multimedia
  (46.1 - 949, n=108)
466 MBit/s ∼55% -23%

Sicherheit

Apple stattet das 2018er-MacBook Pro mit dem eigens entwickelten T2-Chip aus, der mehrere Funktionen vereint, unter anderem auch verschlüsselten Speicher und sichere Bootfunktionen. Davon bekommt der Nutzer aber nichts mit. Um den Zugang zum Laptop zu schützen, steht, wie schon beim letztjährigen Modell, der Touch-ID-Fingerabdruckscanner zur Verfügung. In der Praxis arbeitet dieser sehr schnell und zuverlässig.

Garantie

Trotz des hohen Preises liefert Apple seine MacBook-Pro-Modelle lediglich mit einer einjährigen Herstellergarantie aus. In Deutschland gilt natürlich noch die zweijährige gesetzliche Gewährleistung. Optional lässt sich die Garantie auf bis zu drei Jahre erweitern (Apple Care Protection Plan), was einmalig 349 Euro kostet. Einen Vor-Ort-Service, der bei anderen Herstellern wie beispielsweise Dell, HP oder Lenovo verfügbar ist, bietet Apple aber nicht an.

Eingabegeräte - Butterfly mit Silikon-Unterlage

Tastatur

Neue Silikon-Membrane (Quelle: iFixit)
Neue Silikon-Membrane (Quelle: iFixit)

Über die aktuelle Tastatur des Apple MacBook Pro wird seit dem Erscheinen rege diskutiert. Aufgrund der dünnen Baseunit verbaut Apple eine Tastatur mit einem extrem begrenzten Hub. Dank Apples eigenen Butterfly-Tasten sind die (recht lauten) Anschläge sehr präzise, aber das Tippgefühl gefällt nicht jedem Nutzer. Leider bleibt Apple bei der Entscheidung, eine Tastatur ohne eigenen Nummernblock zu verbauen, obwohl ausreichend Platz vorhanden wäre. Sehr gut gefällt uns nach wie vor die Beleuchtung der Tastatur, die sich in fein einstellen lässt und sich auch automatisch an das Umgebungslicht anpassen kann.

In letzter Zeit gab es zudem vermehrt Meldungen über Probleme mit defekten Tastaturen bei den Apple Notebooks, woraufhin Apple auch ein spezielles Reparaturprogramm ins Leben gerufen hat. Selbst kleine Dinge (beispielsweise Dreck, Krümel usw.) konnten zu Problemen führen (Tasten funktionierten nicht mehr). Bei der Ankündigung der neuen 2018er-Modelle ist Apple auf dieses Problem nicht weiter eingegangen, allerdings bewirbt der Hersteller eine leisere Tastatur. Unsere Kollegen von iFixit haben ein 2018er-Modell bereits auseinandergenommen und einen neuen Silikon-Puffer unter den Tasten gefunden. Neben einem leiseren Tippgeräusch verhindert dieser vermutlich auch ein Eindringen von Fremdkörpern und dürfte damit doch eine Reaktion auf die bisherigen Probleme sein. Ob diese Lösung aber auch wirklich langfristig funktioniert, konnten wir in dieser kurzen Zeit natürlich nicht überprüfen.

Subjektiv merkt man den Unterschied zwischen der alten Tastatur (zum Beispiel im 2017er MacBook Pro 15) und der neuen deutlich. Der Anschlag ist sichtlich gedämpft und auch etwas schwergängiger. Der Lautstärkenunterschied tritt eigentlich nur zu Tage, wenn man mit Abstand und relativ schwungvoll das Keyboard benutzt. Insgesamt ist es schwer zu sagen ob sich der Anschlag verbessert hat. Anfangs ist jedoch wieder eine kleine Umgewöhnungsphase nötig.

Update: Interne Service-Dokumente von Apple haben mittlerweile bestätigt, dass die neue Silikon-Membrane das Eindringen von Schmutzpartikeln verhindern soll.

Touchpad & Touch Bar

An dem großen Touchpad hat sich in diesem Jahr nichts geändert. Es ist nach wie vor die Referenz bei den Touchpads und lässt sich einwandfrei bedienen. Dank der großen Oberfläche sind auch Gesten mit mehreren Fingern kein Problem. Unter Windows (Bootcamp) klappt die grundsätzliche Bedienung auch, allerdings ist die Optimierung nicht ganz so gut wie bei Apples eigenem Betriebssystem. Vor allem das Verschieben von Dateien oder Fenstern ist komplizierter.

An der Touch-Bar oberhalb der Tastatur hat sich ebenfalls nichts geändert. Hier können kontextabhängig verschiedene Symbole dargestellt werden. Im normalen Betrieb sind es beispielsweise übliche Funktionen für die Bildschirmhelligkeit oder die Lautstärke, optional kann man sich aber auch die normalen Funktionstasten (F1 - F12) anzeigen lassen. Ob die Touch Bar einen wirklichen Produktivitätsvorteil bietet, hängt stark von der jeweiligen Softwareunterstützung ab.

Display - MacBook Pro 2018 bringt TrueTone

Apple ist im Laptop-Markt der einzige Hersteller, der noch am Seitenverhältnis 16:10 festhält. Auf dem 15,4 Zoll großen IPS-Panel sorgen 2.880 x 1.800 Pixel (220 DPI, von Apple auch Retina genannt) für ein sehr scharfes Bild. Ein neues Feature ist die TrueTone-Technologie, die wir bereits vom iPhone bzw. dem iPad kennen. Dabei wird der Weißabgleich automatisch an die Farbtemperatur des Umgebungslichts angepasst, was ein natürlicheres Sehen ermöglichen soll. Einen manuellen Nachtmodus (Night Shift), der die blauen Farbanteile des Bildes reduziert, gibt es aber weiterhin. Dieser kann in den Systemeinstellungen auch noch angepasst werden (automatische Aktivierung abhängig von der Uhrzeit, wärmeres oder kühleres Bild). Das Panel unseres Testgerätes trägt die Bezeichnung APPA040 und unterscheidet sich damit von den Vorgängern. Wie schon beim kleineren 13-Zoll MBP 2018 kann es sich hier einfach nur um eine normale Revision oder aber um einen notwendigen Wechsel für die TrueTone-Funktion handeln.

Die beworbene Helligkeit von 500 cd/m² erreicht das 2018er MacBook Pro 15 zwar an einigen Stellen, doch das letztjährige Panel war ein kleines bisschen heller. Im Gegenzug wurde aber der Schwarzwert verbessert, weshalb der Kontrast besser ausfällt. Das UHD-Display des Dell XPS 15 9570 muss sich keineswegs hinter dem Apple-Panel verstecken. Zwar bleibt das 4K-Panel im Dell minimal dunkler, dafür gibt es aber leichte Vorteile beim Schwarzwert und dem Kontrast. Das ZenBook Pro 15 bietet ein ordentliches 4K-Panel, muss sich aber hinter der Konkurrenz von Apple sowie Dell einordnen. Die beiden anderen Geräte im Vergleich setzen auf das gleiche 1080p-Panel und müssen gerade beim Kontrast und der Helligkeit Federn lassen.

479
cd/m²
477
cd/m²
470
cd/m²
533
cd/m²
520
cd/m²
484
cd/m²
492
cd/m²
492
cd/m²
481
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 533 cd/m² Durchschnitt: 492 cd/m² Minimum: 4.7 cd/m²
Ausleuchtung: 88 %
Helligkeit Akku: 524 cd/m²
Kontrast: 1333:1 (Schwarzwert: 0.39 cd/m²)
ΔE Color 1.2 | 0.4-29.43 Ø6.3
ΔE Greyscale 1.3 | 0.64-98 Ø6.5
Gamma: 2.18
Apple MacBook Pro 15 2018 (2.6 GHz, 560X)
APPA040, , 2880x1800, 15.4
Apple MacBook Pro 15 2017 (2.8 GHz, 555)
APPA031, , 2880x1800, 15.4
Dell XPS 15 9570 i7 UHD
LQ156D1, , 3840x2160, 15.6
Gigabyte Aero 15X v8
LGD05C0, , 1920x1080, 15.6
Razer Blade 15 GTX 1060
LGD05C0, , 1920x1080, 15.6
Asus ZenBook Pro 15 UX580GE
AU Optronics B156ZAN03.1, , 3840x2160, 15.6
Response Times
-6%
-36%
63%
66%
13%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
43.2 (20.4, 22.8)
48 (23.6, 24.4)
-11%
46.4 (22.8, 23.6)
-7%
16.8 (8.4, 8.4)
61%
13.6 (7.6, 6)
69%
44 (22, 22)
-2%
Response Time Black / White *
31.2 (16.4, 14.8)
33.8 (19.6, 14.2)
-8%
32 (18, 14)
-3%
11.2 (6, 5.2)
64%
12 (7.6, 4.4)
62%
22.8 (12, 10.8)
27%
PWM Frequency
117000 (75, 150)
119000 (80, 210)
2%
980.4 (25)
-99%
Bildschirm
-19%
-137%
-7%
-28%
-86%
Helligkeit Bildmitte
520
545
5%
494
-5%
313
-40%
304.3
-41%
357.6
-31%
Brightness
492
523
6%
457
-7%
300
-39%
293
-40%
350
-29%
Brightness Distribution
88
86
-2%
88
0%
78
-11%
80
-9%
85
-3%
Schwarzwert *
0.39
0.44
-13%
0.34
13%
0.33
15%
0.38
3%
0.35
10%
Kontrast
1333
1239
-7%
1453
9%
948
-29%
801
-40%
1022
-23%
DeltaE Colorchecker *
1.2
1.6
-33%
5.2
-333%
1.29
-8%
1.79
-49%
4.12
-243%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
2.3
3.8
-65%
17.5
-661%
2.04
11%
3.69
-60%
9.91
-331%
DeltaE Graustufen *
1.3
1.9
-46%
2.7
-108%
0.69
47%
1.1
15%
1.8
-38%
Gamma
2.18 101%
2.26 97%
2.1 105%
2.43 91%
2.27 97%
2.17 101%
CCT
6738 96%
6834 95%
7038 92%
6550 99%
6665 98%
6613 98%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
71.2
60
59.8
87.5
Color Space (Percent of sRGB)
98.8
94
92.8
100
Colorchecker DeltaE2000 calibrated *
4.23
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
-13% / -16%
-87% / -109%
28% / 7%
19% / -9%
-37% / -66%

* ... kleinere Werte sind besser

Den Bildschirm haben wir wie üblich mit unserem X-Rite i1Pro2 Spektralphotometer sowie der professionellen Software CalMAN vermessen. Die Ergebnisse fallen schon im Werkszustand sehr gut aus und abgesehen von Blau liegen auch die Farbabweichungen unterhalb der wichtigen Grenze von 3 (gegenüber der P3-Referenz). Die Farbtemperatur könnte ebenfalls ein wenig optimiert werden, doch einen Farbstich sieht man nicht.

CalMAN Graustufen (Zielfarbraum P3)
CalMAN Graustufen (Zielfarbraum P3)
CalMAN Sättigung (Zielfarbraum P3)
CalMAN Sättigung (Zielfarbraum P3)
CalMAN ColorChecker (Zielfarbraum P3)
CalMAN ColorChecker (Zielfarbraum P3)

Wir haben das Display mit unserem X-Rite i1 Pro2 Spektralphotometer kalibriert und konnten die meisten Werte noch weiter verbessern. Bei den Graustufen ist die durchschnittliche Abweichung jetzt noch geringer und auch die etwas zu kühle Farbtemperatur wurde korrigiert. Bei den Farben zeigt sich ein ähnliches Bild, denn auch hier konnte die durchschnittliche Abweichung gegenüber der P3-Referenz auf 1,0 verringert werden, allerdings ist die Abweichung von reinem Blau nun sogar minimal höher als zuvor und bildet auch den einzigen Ausreißer oberhalb der wichtigen Grenze von 3.

CalMAN Graustufen kalibriert (Zielfarbraum P3)
CalMAN Graustufen kalibriert (Zielfarbraum P3)
CalMAN Sättigung kalibriert (Zielfarbraum P3)
CalMAN Sättigung kalibriert (Zielfarbraum P3)
CalMAN ColorChecker kalibriert (Zielfarbraum P3)
CalMAN ColorChecker kalibriert (Zielfarbraum P3)

CalMAN bestätigt zudem eine fast vollständige Abdeckung des P3-Farbraums. Die anderen beiden Farbräume haben wir auch vermessen und die kleine sRGB-Referenz wird ebenfalls vollständig abgedeckt. Wer jedoch vornehmlich im größeren AdobeRGB-Farbraum arbeitet, wird um einen externen Monitor nicht herumkommen.

Fast vollständige P3-Abdeckung (CalMAN)
Fast vollständige P3-Abdeckung (CalMAN)
sRGB-Abdeckung: 100 %
sRGB-Abdeckung: 100 %
AdobeRGB-Abdeckung: 77,5 %
AdobeRGB-Abdeckung: 77,5 %

Im Außeneinsatz schlägt sich das MacBook Pro 15 ordentlich. Das Display ist zwar spiegelnd, allerdings gibt es hier deutlich spiegelndere Bildschirme. Gerade im Schatten kann man anständig arbeiten und selbst bei heller Umgebung sieht man den Inhalt noch. Nur direkte Reflexionen von Lichtquellen sollten vermieden werden.

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
31.2 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 16.4 ms steigend
↘ 14.8 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 80 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (25.6 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
43.2 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 20.4 ms steigend
↘ 22.8 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 62 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (41 ms).

Leistung

Das MacBook Pro 15 ist schon immer ein sehr leistungsstarkes Notebook gewesen. Einer der Kritikpunkte bei den Vorjahresmodellen war aber die begrenzte Kapazität des Arbeitsspeichers. Gerade bei der Arbeit mit mehreren virtuellen Maschinen dürfen es gerne mehr als nur 16 GB sein. In diesem Jahr setzt der Hersteller nun endlich auf DDR4-2400-RAM und bietet jetzt maximal 32 GB RAM an. Im Vergleich zu LPDDR3-Arbeitsspeicher aus dem Vorgänger verbraucht DDR4 zwar mehr Strom, doch dafür vergrößert Apple auch die Akkukapazität ein wenig.

Bei den Prozessoren erfolgt der Wechsel von den Quad-Core Kaby-Lake-CPUs auf Hexa-Core Coffee-Lake-Chips. Bei allen drei verfügbaren Prozessoren handelt es sich um Modelle mit sechs Kernen, die also vor allem im Multi-Core-Einsatz einen deutlichen Leistungsgewinn ermöglichen sollten. Als dedizierte Grafikkarten kommen erneut GPUs von AMD zum Einsatz. Bei den Modellen Radeon Pro 555X (jetzt auch 4 GB VRAM) und 560X dürfte es sich aber nur um höher getaktete Modelle der letztjährigen GPUs handeln. Da es noch keine offiziellen Infos zu den GPUs gibt, müssen wir hier unsere Tests abwarten.

Prozessor

Unser Testgerät ist mit dem Core i7-8850H ausgestattet, also der mittleren CPU-Option. Es handelt sich um einen Hexa-Core-Prozessor aus der Coffee-Lake-Generation, die aber weiterhin in einem 14nm-Verfahren hergestellt wird. Hier haben wir auch schon ein Problem, denn prinzipiell hat sich seit 2 Jahren nichts an der Architektur geändert, trotzdem gibt es mehr Kerne und höhere Boost-Takte. Um weiterhin die TDP von 45 Watt halten zu können, haben die neuen Hexa-Cores daher auch etwas geringere Basistakte als die alten Quad-Cores. In unserem Fall liegt die Basisfrequenz bei 2,6 GHz, via Turbo sind aber maximal 4,3 GHz bei der Belastung von nur einem Kern und maximal 4 GHz bei allen sechs Kernen möglich (2 Kerne: 4,2 GHz, 4 Kerne: 4,1 GHz). Weitere technische Informationen zum Core i7-8850H gibt es hier.

Für die Beurteilung der CPU-Leistung verwenden wir den Benchmark Cinebench R15, der sowohl für macOS als auch Windows 10 verfügbar ist und uns damit auch direkt eine gute Vergleichsmöglichkeit mit Windows-Rechnern bietet. Im Single-Core-Test ist das Ergebnis des neuen MacBook Pro 15 noch vollkommen in Ordnung, doch das Multi-Core-Ergebnis von nur 953 Punkten ist recht gering. Das alte MacBook Pro 2017 mit dem Core i7-7700HQ wird zwar um gut 30 % überboten, allerdings sind sehr viele der Konkurrenten schneller.

Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Alienware 15 R4
Intel Core i9-8950HK
197 Points ∼100% +11%
Asus ZenBook Pro 15 UX580GE
Intel Core i9-8950HK
191 Points ∼97% +8%
Durchschnittliche Intel Core i7-8850H
  (176 - 184, n=7)
179 Points ∼91% +1%
Apple MacBook Pro 15 2018 (2.6 GHz, 560X)
Intel Core i7-8850H
177 Points ∼90%
Razer Blade 15 GTX 1060
Intel Core i7-8750H
176 Points ∼89% -1%
Gigabyte Aero 15X v8
Intel Core i7-8750H
175 Points ∼89% -1%
Dell XPS 15 9570 i7 UHD
Intel Core i7-8750H
175 Points ∼89% -1%
Schenker XMG Neo 15
Intel Core i7-8750H
172 Points ∼87% -3%
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.9 GHz, 460)
Intel Core i7-6920HQ (Windows)
163 Points ∼83% -8%
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.9 GHz, 460)
Intel Core i7-6920HQ (OS-X)
156 Points ∼79% -12%
Apple MacBook Pro 15 2017 (2.8 GHz, 555)
Intel Core i7-7700HQ (Win10)
159.95 Points ∼81% -10%
Apple MacBook Pro 15 2017 (2.8 GHz, 555)
Intel Core i7-7700HQ (OS X)
156 Points ∼79% -12%
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.7 GHz, 455)
Intel Core i7-6820HQ (Win 10)
154 Points ∼78% -13%
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.6 GHz, 450)
Intel Core i7-6700HQ
141 Points ∼72% -20%
Durchschnitt der Klasse Multimedia
  (36 - 191, n=334)
124 Points ∼63% -30%
CPU Multi 64Bit
Dell XPS 15 9570 i7 UHD
Intel Core i7-8750H (Undervolting)
1251 Points ∼100% +18%
Dell XPS 15 9570 i7 UHD
Intel Core i7-8750H
1215 Points ∼97% +14%
Schenker XMG Neo 15
Intel Core i7-8750H
1154 Points ∼92% +8%
Gigabyte Aero 15X v8
Intel Core i7-8750H
1133 Points ∼91% +6%
Durchschnittliche Intel Core i7-8850H
  (929 - 1276, n=10)
1113 Points ∼89% +5%
Alienware 15 R4
Intel Core i9-8950HK
1083 Points ∼87% +2%
Asus ZenBook Pro 15 UX580GE
Intel Core i9-8950HK
1074 Points ∼86% +1%
Apple MacBook Pro 15 2018 (2.6 GHz, 560X)
Intel Core i7-8850H (macOS Software Update)
1064 Points ∼85%
Apple MacBook Pro 15 2018 (2.6 GHz, 560X)
Intel Core i7-8850H (macOS Software Update 2)
1057 Points ∼84% -1%
Apple MacBook Pro 15 2018 (2.6 GHz, 560X)
Intel Core i7-8850H (macOS)
953 Points ∼76% -10%
Razer Blade 15 GTX 1060
Intel Core i7-8750H
915 Points ∼73% -14%
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.9 GHz, 460)
Intel Core i7-6920HQ (OS-X)
740 Points ∼59% -30%
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.9 GHz, 460)
Intel Core i7-6920HQ (Windows)
729 Points ∼58% -31%
Apple MacBook Pro 15 2017 (2.8 GHz, 555)
Intel Core i7-7700HQ (OS X)
732 (min: 729, max: 733) Points ∼59% -31%
Apple MacBook Pro 15 2017 (2.8 GHz, 555)
Intel Core i7-7700HQ (Win10)
726.78 (min: 704.77, max: 731.97) Points ∼58% -32%
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.7 GHz, 455)
Intel Core i7-6820HQ (Win 10)
704 Points ∼56% -34%
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.6 GHz, 450)
Intel Core i7-6700HQ (macOS)
666 Points ∼53% -37%
Durchschnitt der Klasse Multimedia
  (73 - 1550, n=345)
456 Points ∼36% -57%

Um das Taktverhalten des Prozessors zu beobachten, verwenden wir das Tool Intel Power Gadget. Auf dem nachfolgenden Screenshot sieht man einen einzigen Durchlauf des Cinebench R15 Multi-Tests, der etwa 35 Sekunden dauert. Zu Beginn arbeitet der Prozessor sogar ganz kurz (etwa 1 Sekunde) mit den vollen 4,0 GHz auf allen Kernen, was aber sofort zu einer CPU-Temperatur von 100 °C führt. Daraufhin wird der der Takt reduziert und beginnt dann irgendwann zwischen 1,8 - 3,5 GHz zu schwanken. Der Basistakt wird also schon bei der kurzen Belastung immer wieder mal unterschritten. Das liegt auch an Apples Philosophie, den Prozessor immer maximal auszureizen, bis er eine gewisse Temperaturgrenze (100 °C) erreicht, danach muss der Takt eben wieder gesenkt werden, um die Temperatur wieder zu reduzieren.

CPU-Verhalten im Cinebench R15 Multi-Test (1x Durchlauf, macOS)
CPU-Verhalten im Cinebench R15 Multi-Test (1x Durchlauf, macOS)

Prinzipiell erkennen wir dieses Verhalten bei allen Laptops, wobei sich die meisten anderen Hersteller nach einer gewissen Zeit auf einen Verbrauchswert von beispielsweise 45 Watt beschränken. Problematischer wird es aber, wenn wir unsere Cinebench-Schleife durchlaufen lassen, die Ergebnisse sind als rote Kurve im nachfolgenden Diagramm dargestellt. Bereits ab dem zweiten Durchgang fällt das Ergebnis rapide ab und pendelt sich dann irgendwo bei durchschnittlich 820-830 Punkten ein. Wenn man die durchschnittlichen Werte betrachtet, liegt das neue Modell also nur rund 13 % vor dem letztjährigen Entry-Level MBP 15. Noch problematischer (für Apple) ist der Vergleich mit dem aktuellen XPS 15 9570. Die Version mit dem Quad-Core i5-8300H ist, abgesehen vom ersten Durchgang, praktisch auf Augenhöhe. Das XPS 15 mit dem Core i7-8750H ist hingegen selbst nach dem 50. Durchlauf noch schneller als das MacBook Pro im ersten Anlauf.

010203040506070809010011012013014015016017018019020021022023024025026027028029030031032033034035036037038039040041042043044045046047048049050051052053054055056057058059060061062063064065066067068069070071072073074075076077078079080081082083084085086087088089090091092093094095096097098099010001010102010301040105010601070108010901100111011201130114011501160117011801190120012101220Tooltip
Apple MacBook Pro 15 2018 (2.6 GHz, 560X) Intel Core i7-8850H; macOS Software Update: Ø1006 (962.51-1065.02)
Apple MacBook Pro 15 2018 (2.6 GHz, 560X) Intel Core i7-8850H; macOS Software Update 2: Ø1031 (1009-1058)
Apple MacBook Pro 15 2018 (2.6 GHz, 560X) Intel Core i7-8850H; macOS: Ø832 (773-940)
Apple MacBook Pro 15 2017 (2.8 GHz, 555) Intel Core i7-7700HQ; OS X: Ø731 (729-733)
Apple MacBook Pro 15 2017 (2.8 GHz, 555) Intel Core i7-7700HQ; Win10: Ø724 (704.77-731.97)
Dell XPS 15 2018 i5 FHD 97Wh Intel Core i5-8300H: Ø812 (765.87-840.02)
Dell XPS 15 9570 i7 UHD Intel Core i7-8750H; Undervolting: Ø1168 (1123.47-1219.85)
Dell XPS 15 9570 i7 UHD Intel Core i7-8750H: Ø1012 (980.27-1215.12)

Wir haben die Cinebench-Schleife auch noch einmal unter Windows 10 wiederholt. Das durchschnittliche Ergebnis ist mit 845 Punkten minimal besser, aber immer noch vergleichsweise gering. Deutlich interessanter sind die Daten zum Takt, dem Verbrauch und der Temperatur. In den knapp 42 Minuten liegt der durchschnittliche Takt von allen 6 Kernen bei knapp 2,7 GHz, also leicht über dem Basistakt. Interessanter sind aber die anderen beiden Werte, denn obwohl die durchschnittliche Kern-Temperatur (CPU-Kerne) bei mehr als 90 °C liegt, ist der Verbrauch bei 37,5 Watt. Wir sind also noch ein ganzes Stück von den eigentlich spezifizierten 45 Watt entfernt.

CPU-Information Cinebench R15 Multi-Schleife (Windows 10 Bootcamp)
CPU-Information Cinebench R15 Multi-Schleife (Windows 10 Bootcamp)

Ganz klar, hier muss man Apple vorwerfen, dass die Kühlung nicht einmal stark genug ist, um den Prozessor stabil bei 45 Watt zu betreiben, selbst wenn die dedizierte Grafikkarte nicht gefordert wird. Möglicherweise wäre es auch besser gewesen, ein etwas striktere Vorgabe einzuführen, um die hohen Temperaturen bei hohen Takten zu vermeiden. Ein weiteres Problem ist aber der Intel-Chip selbst, denn ein Verbrauch von fast 90 Watt, wenn alle Kerne mit dem maximalen Turbo-Boost laufen, ist in einem dünnen Laptop kaum zu schaffen, denn damit wird die TDP einfach mal verdoppelt. Langsam muss sich beim Chip-Hersteller was tun, denn viel weiter kann man die Chips bzw. die Architektur anscheinend nicht ausreizen (auch wenn sich die hohen Takte in der Werbung natürlich gut machen).

Mit dem Softwareupdate konnte Apple die Leistung stabilisieren und wir erhalten im Multi-Test Ergebnisse, die mit dem aktuellen XPS 15 vergleichbar sind. Allerdings kam es auch hier nach einiger Zeit zu einer Reduzierung der Leistung, was sich nun nach dem zweiten Softwareupdate aber ebenfalls stabilisiert hat.

Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
99.5 %
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
98.44 fps
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
1057 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
177 Points
Hilfe

CPU-Tuning

Ähnlich wie beim kleinen Bruder haben wir auch beim 15-Zoll-Modell ein wenig mit der TDP herumgespielt, um bessere Ergebnisse zu bekommen. Sowohl unter macOS (Volta) als auch unter Windows 10 haben wir den Verbrauch des Prozessors auf 45 Watt begrenzt. Die detaillierten Ergebnisse für die beiden 2018er MacBook Pros stehen in diesem speziellen Artikel zur Verfügung

0102030405060708090100110120130140150160170180190200210220230240250260270280290300310320330340350360370380390400410420430440450460470480490500510520530540550560570580590600610620630640650660670680690700710720730740750760770780790800810820830840850860870880890900910920930940950960970980990100010101020Tooltip
Cinebench R15 CPU Multi 64 Bit macOS (grau) vs. Win10 (rot) vs. macOS 45W (blau) vs. Win10 45W (gelb)

Die Kurven im Diagramm zeigen ganz klar, dass der Prozessor seinen Takt nun konstant hält und durchschnittlich etwa 20 % mehr Leistung liefert. Wir haben auch noch versucht, die Einstellungen für den Verbrauch in Windows (unter macOS nicht möglich) weiter zu optimieren, doch ohne Erfolg. Sobald wir den kurzzeitigen Wert erhöhen wird dieser nur für eine sehr begrenzte Zeit verwendet, da die Temperatur sofort in die Höhe schießt. Danach kommt es dann wieder zu Schwankungen, weshalb selbst ein einziges Cinebench-Multi-Ergebnis nicht besser ausfällt als mit den festgesetzten 45 Watt. Auch eine Erhöhung des dauerhaften Limits brachte keinen Erfolg, denn bereits bei 46 Watt kam es wieder zu Schwankungen und insgesamt zu niedrigeren Ergebnissen. Die Kühlung ist mit den 45 Watt also schon am Limit, zumindest bei unserem Exemplar. Je nach Prozessor kann sich dieser Wert aber leicht (nach oben oder unten) verschieben.

Ein Benchmark, bei dem die festgesetzte TDP zu weniger Punkten führt ist Geekbench 4. Mit den Standardeinstellungen erreicht das MacBook Pro 15 im CPU Multi-Test 22.633 Punkte, mit dem festgesetzten Verbrauch von 45 Watt allerdings nur 19.869 Punkte. Wenn man die Auslastung während des Benchmarks jedoch analysiert fällt auf, dass es immer nur ganz kurze Lastspitzen (max. 1s) gibt. Die Lüfter drehen dafür gar nicht hoch und insgesamt steigt die Chip-Temperatur während des rund dreiminütigen Tests nur vereinzelt auf mehr als 80 °C. Der Benchmark profitiert also von dem hohen Takt, gibt aber überhaupt keinen Aufschluss über die Leistungsfähigkeit der Kühlung.

System Performance

Dank dem 6-Kern-Prozessor, der dedizierten Grafikkarte und vor allem dem schnellen PCIe-SSD-Speicher ist das aktuelle MacBook Pro 15 subjektiv ein extrem leistungsfähiges und reaktionsschnelles System, welches Eingaben ohne nennenswerte Verzögerungen umsetzt. Die Installation von Windows 10 klappte ebenfalls problemlos, zumindest nachdem die notwendigen BootCamp-Treiber endlich verfügbar waren. Dafür reicht mittlerweile eine Image-Datei auf dem Rechner, ein USB-Stick ist hingegen nicht mehr nötig. Die Installation klappte bei uns problemlos und auch bei der Ausführung von Programmen und Benchmarks konnten wir bislang keine Bugs feststellen. Die einzige Ausnahme ist AS SSD, was jedoch auch schon bei den Vorgängern der Fall war.

Die synthetischen PCMarks fallen aber etwas geringer aus als erwartet. In den beiden älteren PCMark-8-Tests fällt das neue Modell beispielsweise hinter die beiden Vorgänger zurück, was eigentlich nur an fehlender Optimierung der Treiber durch Apple liegen kann. Im neueren PCMark 10 kann das MBP 15 2018 das 2017er-Modell aber schlagen und ordnet sich im Mittelfeld ein.

PCMark 8
Work Score Accelerated v2
Razer Blade 15 GTX 1060
NVIDIA GeForce GTX 1060 Max-Q, Intel Core i7-8750H
5705 Points ∼100% +25%
Gigabyte Aero 15X v8
NVIDIA GeForce GTX 1070 Max-Q, Intel Core i7-8750H
5676 Points ∼99% +24%
Dell XPS 15 2018 i5 FHD 97Wh
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Notebook), Intel Core i5-8300H
5271 Points ∼92% +15%
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.9 GHz, 460)
AMD Radeon Pro 460, Intel Core i7-6920HQ
4755 Points ∼83% +4%
Apple MacBook Pro 15 2017 (2.8 GHz, 555)
AMD Radeon Pro 555, Intel Core i7-7700HQ
4648 Points ∼81% +2%
Apple MacBook Pro 15 2018 (2.6 GHz, 560X)
AMD Radeon Pro 560X, Intel Core i7-8850H
4575 Points ∼80%
Durchschnittliche Intel Core i7-8850H, AMD Radeon Pro 560X
 
4575 Points ∼80% 0%
Asus ZenBook Pro 15 UX580GE
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), Intel Core i9-8950HK
4456 Points ∼78% -3%
Dell XPS 15 9570 i7 UHD
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti Max-Q, Intel Core i7-8750H
4418 Points ∼77% -3%
Durchschnitt der Klasse Multimedia
  (2213 - 5651, n=251)
4234 Points ∼74% -7%
Home Score Accelerated v2
Razer Blade 15 GTX 1060
NVIDIA GeForce GTX 1060 Max-Q, Intel Core i7-8750H
4650 Points ∼100% +24%
Gigabyte Aero 15X v8
NVIDIA GeForce GTX 1070 Max-Q, Intel Core i7-8750H
4504 Points ∼97% +21%
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.9 GHz, 460)
AMD Radeon Pro 460, Intel Core i7-6920HQ
4066 Points ∼87% +9%
Apple MacBook Pro 15 2017 (2.8 GHz, 555)
AMD Radeon Pro 555, Intel Core i7-7700HQ
4054 Points ∼87% +9%
Dell XPS 15 2018 i5 FHD 97Wh
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Notebook), Intel Core i5-8300H
4030 Points ∼87% +8%
Apple MacBook Pro 15 2018 (2.6 GHz, 560X)
AMD Radeon Pro 560X, Intel Core i7-8850H
3735 Points ∼80%
Durchschnittliche Intel Core i7-8850H, AMD Radeon Pro 560X
 
3735 Points ∼80% 0%
Asus ZenBook Pro 15 UX580GE
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), Intel Core i9-8950HK
3661 Points ∼79% -2%
Dell XPS 15 9570 i7 UHD
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti Max-Q, Intel Core i7-8750H
3631 Points ∼78% -3%
Durchschnitt der Klasse Multimedia
  (1740 - 4693, n=271)
3350 Points ∼72% -10%
PCMark 10 - Score
Asus ZenBook Pro 15 UX580GE
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), Intel Core i9-8950HK
5358 Points ∼100% +12%
Razer Blade 15 GTX 1060
NVIDIA GeForce GTX 1060 Max-Q, Intel Core i7-8750H
5184 Points ∼97% +8%
Gigabyte Aero 15X v8
NVIDIA GeForce GTX 1070 Max-Q, Intel Core i7-8750H
5059 Points ∼94% +5%
Dell XPS 15 9570 i7 UHD
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti Max-Q, Intel Core i7-8750H
4966 Points ∼93% +3%
Apple MacBook Pro 15 2018 (2.6 GHz, 560X)
AMD Radeon Pro 560X, Intel Core i7-8850H
4805 Points ∼90%
Durchschnittliche Intel Core i7-8850H, AMD Radeon Pro 560X
 
4805 Points ∼90% 0%
Dell XPS 15 2018 i5 FHD 97Wh
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Notebook), Intel Core i5-8300H
4479 Points ∼84% -7%
Apple MacBook Pro 15 2017 (2.8 GHz, 555)
AMD Radeon Pro 555, Intel Core i7-7700HQ
4122 Points ∼77% -14%
Durchschnitt der Klasse Multimedia
  (2046 - 5358, n=66)
3824 Points ∼71% -20%
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
3735 Punkte
PCMark 8 Creative Score Accelerated v2
3836 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
4575 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

Disk Speed Test
Disk Speed Test

Die PCIe-SSD in unserem MacBook Pro 15 2018 trägt die Bezeichnung AP0512 und bietet eine Speicherkapazität von 512 GB. Je nach Benchmark ermitteln wir Lesegeschwindigkeiten von 2,5 bis 3 GB/s bzw. 1,5 - 1,7 GB/s beim Schreiben. Von den geringen 4K-Werten in den Windows-Benchmarks sollte man sich nicht erschrecken lassen, denn das kennen wir schon von den Vorgängern. Da der AS-SSD-Benchmark auch nicht sauber durchläuft, dürfte es sich hier um ein Problem mit dem BootCamp-Treiber handeln.

Im MacBook Pro kommen proprietäre SSD-Module zum Einsatz und der Controller für den SSD-Speicher sitzt jetzt innerhalb Apples eigenem T2-Chip, der auch die Verschlüsselung der Daten übernimmt. Dabei werden keine Ressourcen der CPU benötigt, also gibt es keine Leistungseinbußen.

Apple SSD AP0512
Sequential Read: 1511.4 MB/s
Sequential Write: 1465.6 MB/s
512K Read: 1014.86 MB/s
512K Write: 1165.66 MB/s
4K Read: 10.97 MB/s
4K Write: 19.53 MB/s
4K QD32 Read: 525.27 MB/s
4K QD32 Write: 212.44 MB/s

Grafikkarte

Radeon Pro 560X
Radeon Pro 560X
Radeon Pro 560
Radeon Pro 560

Die Radeon Pro 560X ist keine neue Grafikkarte, sondern eine schnellere Radeon Pro 560. Der Vergleich der beiden GPU-Z-Screenshots zeigt eine andere Revision der Baffin-GPU und vor allem höhere Takte für den Kern sowie den Speicher. An der grundsätzlichen Speicherausstattung mit 4 GB GDDR5-VRAM hat sich aber nichts geändert. In den synthetischen 3DMarks kann sich die Radeon Pro 560X auch vor die alten MacBook-Pro-Modelle setzen, allerdings ist die Konkurrenz mit der GeForce GTX 1050 oder erst der GTX 1050 Ti im Vorteil.

Ein Problem ist allerdings, dass die Leistung ähnlich wie beim Prozessor auch in diesem Fall nicht konstant ist. Wir haben den Fire-Strike-Stresstest durchgeführt, der eigentlich kein großes Problem sein sollte (Time-Spy-Stresstest ist anspruchsvoller), doch bereits hier kann das MacBook Pro 15 seine Leistung nicht aufrechterhalten und es kommt zu Schwankungen. Im Endeffekt wird dieser Test mit 82,6 % also nicht bestanden.

3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU
Alienware 15 R4
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), Intel Core i9-8950HK
23308 Points ∼100% +207%
Gigabyte Aero 15X v8
NVIDIA GeForce GTX 1070 Max-Q, Intel Core i7-8750H
19162 Points ∼82% +152%
Schenker XMG Neo 15
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), Intel Core i7-8750H
14367 Points ∼62% +89%
Razer Blade 15 GTX 1060
NVIDIA GeForce GTX 1060 Max-Q, Intel Core i7-8750H
14180 Points ∼61% +87%
Dell XPS 15 9570 i7 UHD
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti Max-Q, Intel Core i7-8750H
9079 Points ∼39% +20%
Asus ZenBook Pro 15 UX580GE
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), Intel Core i9-8950HK
8854 Points ∼38% +17%
Dell XPS 15 2018 i5 FHD 97Wh
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Notebook), Intel Core i5-8300H
7790 Points ∼33% +3%
Apple MacBook Pro 15 2018 (2.6 GHz, 560X)
AMD Radeon Pro 560X, Intel Core i7-8850H
7590 Points ∼33%
Durchschnittliche AMD Radeon Pro 560X
 
7590 Points ∼33% 0%
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.9 GHz, 460)
AMD Radeon Pro 460, Intel Core i7-6920HQ
6749 Points ∼29% -11%
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.7 GHz, 455)
AMD Radeon Pro 455, Intel Core i7-6820HQ
5388 Points ∼23% -29%
Apple MacBook Pro 15 2017 (2.9 GHz, 560)
AMD Radeon Pro 560, Intel Core i7-7820HQ
5305 (min: 5279, max: 6622) Points ∼23% -30%
Apple MacBook Pro 15 2017 (2.8 GHz, 555)
AMD Radeon Pro 555, Intel Core i7-7700HQ
5185 Points ∼22% -32%
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.6 GHz, 450)
AMD Radeon Pro 450, Intel Core i7-6700HQ
4502 Points ∼19% -41%
Durchschnitt der Klasse Multimedia
  (352 - 18234, n=602)
2777 Points ∼12% -63%
3DMark
2560x1440 Time Spy Graphics
Dell XPS 15 9570 i7 UHD
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti Max-Q, Intel Core i7-8750H
2278 Points ∼100% +41%
Asus ZenBook Pro 15 UX580GE
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), Intel Core i9-8950HK
2075 Points ∼91% +29%
Apple MacBook Pro 15 2018 (2.6 GHz, 560X)
AMD Radeon Pro 560X, Intel Core i7-8850H
1614 Points ∼71%
Durchschnittliche AMD Radeon Pro 560X
 
1614 Points ∼71% 0%
Durchschnitt der Klasse Multimedia
  (281 - 4734, n=41)
1564 Points ∼69% -3%
Apple MacBook Pro 15 2017 (2.9 GHz, 560)
AMD Radeon Pro 560, Intel Core i7-7820HQ
1376 (min: 1209, max: 1383) Points ∼60% -15%
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.7 GHz, 455)
AMD Radeon Pro 455, Intel Core i7-6820HQ
1118 Points ∼49% -31%
Apple MacBook Pro 15 2017 (2.8 GHz, 555)
AMD Radeon Pro 555, Intel Core i7-7700HQ
1078 Points ∼47% -33%
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.6 GHz, 450)
AMD Radeon Pro 450, Intel Core i7-6700HQ
952 Points ∼42% -41%
1920x1080 Fire Strike Graphics
Alienware 15 R4
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), Intel Core i9-8950HK
17675 Points ∼100% +210%
Gigabyte Aero 15X v8
NVIDIA GeForce GTX 1070 Max-Q, Intel Core i7-8750H
15156 Points ∼86% +166%
Schenker XMG Neo 15
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), Intel Core i7-8750H
11558 Points ∼65% +103%
Razer Blade 15 GTX 1060
NVIDIA GeForce GTX 1060 Max-Q, Intel Core i7-8750H
11315 Points ∼64% +99%
Dell XPS 15 9570 i7 UHD
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti Max-Q, Intel Core i7-8750H
7428 Points ∼42% +30%
Asus ZenBook Pro 15 UX580GE
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), Intel Core i9-8950HK
7291 Points ∼41% +28%
Dell XPS 15 2018 i5 FHD 97Wh
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Notebook), Intel Core i5-8300H
6216 Points ∼35% +9%
Apple MacBook Pro 15 2018 (2.6 GHz, 560X)
AMD Radeon Pro 560X, Intel Core i7-8850H
5699 Points ∼32%
Durchschnittliche AMD Radeon Pro 560X
 
5699 Points ∼32% 0%
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.9 GHz, 460)
AMD Radeon Pro 460, Intel Core i7-6920HQ
4584 Points ∼26% -20%
Apple MacBook Pro 15 2017 (2.9 GHz, 560)
AMD Radeon Pro 560, Intel Core i7-7820HQ
3892 (min: 3869, max: 3895) Points ∼22% -32%
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.7 GHz, 455)
AMD Radeon Pro 455, Intel Core i7-6820HQ
3759 Points ∼21% -34%
Apple MacBook Pro 15 2017 (2.8 GHz, 555)
AMD Radeon Pro 555, Intel Core i7-7700HQ
3721 Points ∼21% -35%
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.6 GHz, 450)
AMD Radeon Pro 450, Intel Core i7-6700HQ
3252 Points ∼18% -43%
Durchschnitt der Klasse Multimedia
  (337 - 14463, n=378)
2679 Points ∼15% -53%
3DMark 11 Performance
7910 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
18251 Punkte
3DMark Fire Strike Score
4961 Punkte
3DMark Time Spy Score
1775 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Selbst die Radeon Pro 560X macht das dünne MacBook Pro 15 nicht zum Gaming Notebook. Allerdings kann, im Gegensatz zu starker CPU-Last, bei starker Grafiklast (z.B. The Witcher 3) die Leistung auch dauerhaft gehalten werden (siehe Diagramm).

0102030