Notebookcheck

Test Asus ZenBook Pro 15 UX580GE (i9-8950HK, GTX 1050 Ti, 4K UHD) Laptop

Allen Ngo, Tanja Hinum (übersetzt von Katherine Bodner), 02.07.2018

Wir sehen doppelt. Asus möchte die Touch Bar von Apple überbieten und verwandelt sein Touchpad in ein vollwertiges 1080p-Display. Überraschenderweise ist dieses Feature richtig nützlich. Wir könnten uns vorstellen, dass diese einzigartige Funktion in einer der nächsten Generationen, wenn die aktuellen Schwächen und Problemchen einmal ausgebügelt sind, zu einem wichtigen Eckpfeiler der Asus-Flaggschiffe wird.

Warum nicht - 1080p-Videos auf dem Touchpad ansehen
Warum nicht - 1080p-Videos auf dem Touchpad ansehen

Update Juli 2018: Unser Test des i9-Modells ist abgeschlossen. Wir haben die Ergebnisse unserer Benchmarks in den jeweiligen Abschnitten ergänzt.

Asus zog beim Computex 2018 durch seine vielen Ankündigungen und Produktvorstellungen einiges an Aufmerksamkeit auf sich. Das diesjährige Aushängeschild war das UX580 und sein vielgepriesenes Touchpad-Display, welches der Hersteller „ScreenPad“ getauft hat. Es ist ein Versuch, durch das Hinzufügen eines zweiten Touchscreens im Stil von der Apple Touch Bar, dem Razer Project Linda, oder dem veralteten Razer Blade Pro 2015, die traditionellen Formen des Laptops herauszufordern. Im Gegensatz zu den anderen Herstellern ersetzt Asus das Touchpad vollständig mit einem integrierten 5,5-Zoll-1080p-IPS-Bildschirm. 

Abgesehen von dem Touchscreen, welcher bereits Schlagzeilen gemacht hat, ist das Gehäuse (Tastatur, Hauptdisplay, Anschlussmöglichkeiten und Größe) grundsätzlich mit dem des ZenBook Pro 15 UX550 aus der letzten Generation ident. Daher empfehlen wir Ihnen, einen Blick auf unsere Testberichte des UX550VD und des UX550VE zu werfen, um mehr Informationen zur Gehäusequalität und weiteren Features zu erhalten.

Die UX580-Serie wird in mehreren Konfigurationen erhältlich sein. Bei den Prozessoren reicht die Auswahl von einem Core i5-8300H bis zu einem Core i9-8950HK, welche mit FHD- oder 4K-UHD-Displays, einer 8- oder 16-GB-DDR4-2400-RAM und einer SATA-III- oder NVMe-M.2-SSD mit mindestens 256 GB und bis zu 1 TB ausgestattet werden kann. Die GeForce GTX 1050 Ti bleibt in allen Konfigurationen gleich; das ScreenPad ist nur bei der teuersten 4K-UHD-Version inkludiert. Die UX580-Serie von Asus konkurriert direkt mit anderen 15-Zoll-Multimedia-Flaggschiffen wie dem Dell XPS 15 9570, dem HP Spectre x360 15, und dem MacBook Pro 15.

Bevor wir beginnen, möchten wir darauf hinweisen, dass der Core i9-8950HK in unserem Testgerät unzuverlässig arbeitete. Wir aktualisieren diesen Testbericht mit genaueren Informationen über den Prozessor sowie die Kerntemperaturen, sobald wir die Möglichkeit hatten, ein zweites Gerät zu testen.

Asus ZenBook Pro 15 UX580GE (Zenbook Pro 15 Serie)
Grafikkarte
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Laptop) - 4096 MB, Kerntakt: 1493 MHz, Speichertakt: 7008 MHz, GDDR5, 397.31, Optimus
Hauptspeicher
16384 MB 
, Dual-Channel, 1333.3 MHz, 17-17-17-39
Bildschirm
15.6 Zoll 16:9, 3840 x 2160 Pixel 282 PPI, 10-point capacitive, AU Optronics B156ZAN03.1, IPS, AUO31EB, spiegelnd: ja
Mainboard
Intel HM370
Massenspeicher
Samsung SSD PM961 1TB M.2 PCIe 3.0 x4 NVMe (MZVLW1T0), 1024 GB 
Soundkarte
Intel Cannon Lake-H/S - cAVS (Audio, Voice, Speech)
Anschlüsse
4 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 4 USB 3.1 Gen2, 2 Thunderbolt, 1 HDMI, 2 DisplayPort, Audio Anschlüsse: 3.5 mm combo, Card Reader: MicroSD, Helligkeitssensor
Netzwerk
Intel Wireless-AC 9560 (a/b/g/n/ac), Bluetooth 5.0
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 18.9 x 365 x 251
Akku
71 Wh Lithium-Polymer, 8-cell
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Pro 64 Bit
Kamera
Webcam: VGA
Sonstiges
Lautsprecher: Stereo, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, Asus Sync, 12 Monate Garantie
Gewicht
1.88 kg, Netzteil: 529 g
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

Unsere unabhängige Redaktion wird durch Werbung bezahlt. Wir zeigen Lesern die geringst-mögliche Menge an Ads, jedoch sehen Adblock-Nutzer mehr und qualitativ schlechtere Werbung. Bitte schalten Sie Ad-Blocker ab.

Gehäuse

Mehr Informationen zum Unibody-Gehäuse dieses Geräts finden Sie in den Testberichten des UX550VD sowie des UX550VE. Kurz gesagt hat Asus das UX550 genommen, ein Touchpad-Display eingefügt und es dann als die neue Generation UX580 präsentiert. Natürlich gibt es auch ein paar andere kleine, aber wichtige Änderungen wie etwa die Neuplatzierung des Fingerabdrucklesers und der Stereo-Lautsprecher. Die Ränder sind nun statt in Silber in Rose Gold gehalten, und die Aluminiumoberflächen sind jetzt gebürstet. Dennoch ist es dasselbe Gehäuse, das wir bereits kennen.

Mitstreiter mit noch schmäleren Bildschirmrändern wie das Aero 15X v8, das XPS 15 9570 und das Spectre x360 15 sind zwar etwas kleiner als das UX580, aber nicht unbedingt leichter.

Ausstattung

Die Anschlussmöglichkeiten sind ident mit denen des UX550 – inklusive der zwei 4x-Thunderbolt-3-Ports. Zur bequemeren Bedienung hätten wir einen SD-Kartenleser in voller Größe und zumindest einen USB-Typ-A-Anschluss auf der linken Seite bevorzugt.

Redakteur gesucht!

Du bist ein hochmotivierter und treuer Leser von Notebookcheck und willst mitgestalten? Dann bewirb dich jetzt!
Wir suchen die Besten für unser Team!

Vorne: keine Anschlüsse
Vorne: keine Anschlüsse
Links: Netzanschluss, HDMI, 2x Thunderbolt 3
Links: Netzanschluss, HDMI, 2x Thunderbolt 3
Hinten: keine Anschlüsse
Hinten: keine Anschlüsse
Rechts: 3,5-mm-kombinierte-Audioklinke, microSD-Kartenleser, 2x USB 3.1
Rechts: 3,5-mm-kombinierte-Audioklinke, microSD-Kartenleser, 2x USB 3.1

SDCardreader

Die Übertragungsraten des gefederten microSD-Kartenlesers haben sich seit der letzten Generation nicht verbessert. Das Verschieben von 1 GB an Bildern benötigt knapp 16 Sekunden – beim XPS 13 9370 ist das in nur 7 Sekunden erledigt. 

Interessanterweise stürzt der AS-SSD-Benchmark wie im UX550VD ab, wenn eine microSD eingesteckt ist.

SDCardreader Transfer Speed - average JPG Copy Test (av. of 3 runs)
Gigabyte Aero 15X v8
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
191 MB/s ∼100% +198%
Dell XPS 13 9370 i7 UHD
  (Toshiba Exceria Pro UHS-II)
156.4 MB/s ∼82% +144%
Asus ZenBook Pro 15 UX580GE
  (Toshiba Exceria Pro M501 UHS-II)
64.2 MB/s ∼34%

Kommunikation

M.2-WLAN-Modul kann entfernt werden
M.2-WLAN-Modul kann entfernt werden

Der Hersteller hat entschieden, das WLAN-Modul auszutauschen. Statt dem Intel 8265 finden wir jetzt ein Intel 9560 vor, welches theoretisch eine doppelt so hohe Übertragungsrate (867 MBit/s gegen 1,73 GBit/s) bieten sollte. Mit unserem aktuellen Linksys-EA8500-System können wir die maximalen 1,73 GBit/s leider nicht testen, wir konnten aber eine realistische Übertragungsrate von 662 MBit/s messen und hatten keine Verbindungsunterbrechungen.

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
Gigabyte Aero 15X v8
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
682 MBit/s ∼100% +3%
Asus ZenBook Pro 15 UX580GE
Intel Wireless-AC 9560
662 MBit/s ∼97%
Dell XPS 15 2018 i5 FHD 97Wh
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
542 MBit/s ∼79% -18%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
Asus ZenBook Pro 15 UX580GE
Intel Wireless-AC 9560
584 MBit/s ∼100%
Dell XPS 15 2018 i5 FHD 97Wh
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
539 MBit/s ∼92% -8%
Gigabyte Aero 15X v8
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
379 MBit/s ∼65% -35%

Wartung

Die Bodenplatte ist mit 10 Schrauben befestigt, welche leicht mit einem T5-Hex-Schraubenzieher entfernt werden können. Auch im Inneren hat sich seit dem UX550 wenig getan. Am auffallendsten sind die neuplatzierten Lautsprecher. Das zweite Display ist unter dem Akku versteckt.

Zenbook Pro 15 UX580VE
Zenbook Pro 15 UX580VE
Zenbook Pro 15 UX550VE
Zenbook Pro 15 UX550VE

Eingabegeräte

Tastatur

Bei der Chiclet-Tastatur mit Hintergrundbeleuchtung gibt es ebenfalls keine großen Veränderungen zu melden. Die Größe (~33,3 x 10,4 cm) und das Layout bleiben gleich. Das Feedback ist weiterhin durchschnittlich und der Hub von 1,5 mm ist akzeptabel. Mit dem UX580 hätte Asus die perfekte Möglichkeit gehabt, große Pfeiltasten oder einen Ein-/Ausschaltknopf mit Fingerabdruckleser einzubauen. Die 15-Zoll-Konkurrenz, wie etwa das neue Spectre x360 15, könnte mit einem integrierten Ziffernblock aufwarten.

Der Fingerabdruckleser wurde von einem Eck des Touchpads an die Seite der Tastatur verschoben
Der Fingerabdruckleser wurde von einem Eck des Touchpads an die Seite der Tastatur verschoben
Das Feedback ist weicher als auf einer Lenovo-Precision-Tastatur oder auf dem HP Spectre
Das Feedback ist weicher als auf einer Lenovo-Precision-Tastatur oder auf dem HP Spectre

Touchpad

Das einzigartige 5,5-Zoll-1080-IPS-Touchpad ist offensichtlich das interessanteste Feature dieses Geräts. Mit der F6-Taste kann zwischen den zwei Hauptfunktionen gewechselt werden: dem ScreenPad-Modus und dem ExtensionDisplay-Modus. Im ScreenPad-Modus arbeitet das Display getrennt vom Hauptdisplay und hat, wie Sie unten sehen können, seine eigenen Eigenschaften, Launcher, Verknüpfungen und eine Reihe an eigenen Apps. Die Standardprogramme beinhalten einen Rechner, Kalender, Ziffernblock, Office, einen YouTube-Player und einen Music-Player. Denken Sie daran, dass der Zeiger nicht durch das Touchpad bewegt werden kann, wenn eine App läuft, da das Touchpad-Display dann mit der App selbst verbunden ist. Daher kann es ohne physische Maus etwas umständlich sein, zwischen dem Touchpad-Display und dem Hauptdisplay zu wechseln. 

Die Frame Rate des ScreenPads liegt manchmal unter den flüssigen 60 FPS, die wir heutzutage von modernen Smartphones gewohnt sind. Im Akkumodus verschlimmert sich dies noch weiter. Lustigerweise fällt diese langsame Frame Rate vor allem im Einstellungsmenü auf – beim Abspielen von Videos oder im ExtensionDisplay-Modus läuft alles rund. Laut Asus soll dies die Energieaufnahme verringern, doch eine 60-FPS-Option, zumindest wenn das Gerät mit dem Netzgerät verbunden ist, hätte den ScreenPad-Modus und seine Apps um einiges reaktiver gemacht.

Weitere Apps für Spotify und Adobe können heruntergeladen werden und es gibt auch die Möglichkeit, ein eigenes Hintergrundbild für den sekundären Bildschirm einzurichten. Bis jetzt gibt es nur eine kleine Auswahl an Drittanwendungen, doch Asus hat versprochen, in Zukunft eine SDK zu veröffentlichen, um die Flexibilität des ScreenPad-Modus noch weiter zu verbessern. Das Potential ist jedenfalls da und das Touchpad könnte mit Statistiken zur Systemüberwachung in Echtzeit, Mini-Maps in Spielen, Wetterberichten, Börsenkursen und vielem mehr sowohl Gamer als auch Business-Nutzer ansprechen. 

Das ScreenPad bietet weder hörbares noch spürbares Feedback und erinnert dabei stark an den virtuellen Ziffernblock des Zephyrus GX501. Das Einbauen von Feedback durch Vibrationen hätte die Benutzung des ScreenPads noch bequemer gemacht.

Ist das ScreenPad deaktiviert, sieht das Multi-Touch-Touchpad aus wie jedes andere Touchpad
Ist das ScreenPad deaktiviert, sieht das Multi-Touch-Touchpad aus wie jedes andere Touchpad
Es sind bereits einige vorgefertigte Apps verfügbar, diese sind jedoch einstweilen noch sehr einfach
Es sind bereits einige vorgefertigte Apps verfügbar, diese sind jedoch einstweilen noch sehr einfach
Die Kalender-App kann mit dem Microsoft Kalender synchronisiert werden
Die Kalender-App kann mit dem Microsoft Kalender synchronisiert werden
Die Helligkeit kann nur in den Einstellungen verändert werden und wird nicht durch die automatische Helligkeitsanpassung von Windows beeinflusst
Die Helligkeit kann nur in den Einstellungen verändert werden und wird nicht durch die automatische Helligkeitsanpassung von Windows beeinflusst
Die ScreenPad-Toolbar. Die Oberfläche kann hier, wenn alle Apps geschlossen sind, wie ein herkömmliches Touchpad verwendet werden
Die ScreenPad-Toolbar. Die Oberfläche kann hier, wenn alle Apps geschlossen sind, wie ein herkömmliches Touchpad verwendet werden
Die Music-Player-App kann mit dem Musik-Ordner des Computers synchronisieren
Die Music-Player-App kann mit dem Musik-Ordner des Computers synchronisieren

Der ExtensionDisplay-Modus ist das wirkliche Highlight dieses Features. Das Touchpad-Display wird hier zu einem externen sekundären Display, welches auch von Windows als solches erkannt wird. Nutzer können Fenster auf das zweite Display ziehen, dort Videos abspielen oder sogar ganze Spiele auf dem 5,5-Zoll-1080p-Display anzeigen lassen. Dieses Feature fördert die Produktivität und Multimedia-Nutzbarkeit des Gerätes, weil ein zweiter Display immer nur einen Knopfdruck entfernt ist.

Die Vorteile sind klar. Allerdings gibt es auch einige nennenswerte Nachteile des ExtensionDisplay-Modus, denen Sie sich bewusst sein sollten. Ist dieser Modus aktiv, verliert das Touchpad-Display seine Touchscreen-Funktionen. Ein Klicken und Wischen über das Touchpad bewegt nur mehr den Mauszeiger und Sie können nicht mehr direkt mit dem Bildschirminhalt interagieren. Das ist zu Beginn ungewohnt, da Nutzer es von Windows-Tablets oder Touchscreen-Laptops gewohnt sind, auf Dateien oder Ordner zu tippen. Zweitens hat der Touchpad-Bildschirm eine etwas längere Input-/Output-Verzögerung. Das Bewegen des Zeigers auf dem Hauptbildschirm funktioniert einwandfrei und unmittelbar. Dieselben Cursorbewegungen auf dem Touchpad-Bildschirm benötigen etwas mehr Reaktionszeit.

Die vielleicht größte Schwäche des Touchpad-Bildschirms ist seine dicke, matte Oberfläche. Wir hätten von einem 5,5-Zoll-1080p-IPS-Display eine kristallklare Anzeige erwartet, wie wir sie von Smartphones kennen. Doch Asus hat sich aufgrund der schlechteren Gleiteigenschaften gegen den Einsatz von Gorilla Glass entschieden. Das Project Linda von Razer, zum Beispiel, nutzt ein Smartphone-Display als Touchpad und das Gleiten ist dementsprechend unregelmäßig. Die matte Oberfläche des Touchpad-Displays von Asus bietet eine gleichmäßigere Kontrolle des Mauszeigers und fühlt sich eher wie ein normales Ultrabook-Touchpad an, hat dafür aber ein sehr körniges Display. Eine Detailaufnahme des RGB-Rasters zeigt dies deutlich.

Wir empfehlen eine hohe DPI-Skalierung, da Texte und Symbole auf dem 5,5-Zoll-1080p-Bildschirm sonst sehr klein angezeigt werden. Das ständige Wechseln zwischen den beiden Bildschirmen ist etwas gewöhnungsbedürftig, da der Abstand zwischen ihnen größer ist als bei einer normalen Zwei-Bildschirm-Kombination. 

Das ScreenPad-Feature kann auf Wunsch auf vollständig deaktiviert werden, um Energie zu sparen. Die Software des Microsoft-Precision-Touchpads (PTP) unterstützt, ähnlich zu einem herkömmlichen Touchpad, Gesten mit bis zu vier Fingern.

Sie möchten einen Ordner öffnen? Ein einfaches Tippen auf das Symbol wird hier nicht helfen – Sie müssen wie bei jedem herkömmlichen Touchpad den Mauszeiger auf das Symbol bewegen.
Sie möchten einen Ordner öffnen? Ein einfaches Tippen auf das Symbol wird hier nicht helfen – Sie müssen wie bei jedem herkömmlichen Touchpad den Mauszeiger auf das Symbol bewegen.
Windows erkennt das Touchpad im ExtensionDisplay-Modus als normales externes Display an. Der zweite Bildschirm kann an jeden Rand des Hauptbildschirms geschoben werden
Windows erkennt das Touchpad im ExtensionDisplay-Modus als normales externes Display an. Der zweite Bildschirm kann an jeden Rand des Hauptbildschirms geschoben werden
Sie können mit der F6-Taste nahtlos zwischen dem ScreenPad- und dem ExtensionDisplay-Modus wechseln. Im Bild sehen Sie die Standardeinstellungen des Dual-Screen-Modus.
Sie können mit der F6-Taste nahtlos zwischen dem ScreenPad- und dem ExtensionDisplay-Modus wechseln. Im Bild sehen Sie die Standardeinstellungen des Dual-Screen-Modus.

Wir haben auch die Helligkeit, den Kontrast, die Farben und die Schwarz-zu-Weiß-Reaktionszeit des Touchpad-Displays gemessen. Überraschenderweise ist das ScreenPad heller als das Hauptdisplay (Maximalhelligkeit 448 cd/m² gegen 358 cd/m²). Auch das Kontrastverhältnis ist bei fast 1.000:1 sehr gut, kommt aber aufgrund der matten, körnigen Oberfläche nicht so gut zur Geltung. Der leichte Ghosting-Effekt aufgrund der langsameren Schwarz-zu-Weiß- und Grau-zu-Grau-Reaktionszeiten ist während des Video-Playbacks und bei Office-Programmen nicht weiter störend.

Schwarz-zu-Weiß-Reaktionszeiten
Schwarz-zu-Weiß-Reaktionszeiten
Grau-zu-Grau-Reaktionszeiten
Grau-zu-Grau-Reaktionszeiten
Keine Pulsweitenmodulation
Keine Pulsweitenmodulation
Maximale Helligkeit Minimale Helligkeit Mitte im Akkumodus Schwarzwert Kontrast Schwarz-zu-Weiß Grau-zu-Grau
448,3 cd/m² 23,43 cd/m² 448,3 cd/m² 0,47 cd/m² 954:1 16,4 ms 20.0 ms

Display

Unsere UX580-Konfiguration ist mit demselben B156ZAN03.1-IPS-Panel von AU Optronics ausgestattet wie das ZenBook Flip 15 UX561UD. Die Werte für Helligkeit, Kontrast, Farbtemperatur und Farbraum sind daher fast identisch. Bildschirminhalte werden aufgrund der spiegelnden Gorilla-Glass-Oberfläche schön scharf angezeigt. Es ist zwar nicht zu dunkel, wir hätten aber auf eine stärkere Hintergrundbeleuchtung gehofft, mit der das Display besser mit denen des XPS 15 und des MacBook Pro 15 mithalten kann. 

Die Schwarz-zu-Weiß- und Grau-zu-Grau-Reaktionszeiten sind gut und bestimmt schneller als die des 4K-UHD-IGZO-Panels im XPS 13. Nutzer, die höhere Refresh Rates und weniger Ghosting möchten, sollten sich lieber nach dedizierten Gaming Notebooks wie das ROG GL504 Hero II umsehen. Hier sind 120-Hz und 144-Hz viel üblicher.

Das Backlight Bleeding ist sehr gering und sollte im Alltag weder auf dem Hauptbildschirm noch auf dem Touchpad-Display auffallen.

Subpixelraster Hauptbildschirm
Subpixelraster Hauptbildschirm
Subpixelraster Touchpad-Display. Die dicke, matte Oberfläche führt dazu, dass Inhalte weniger scharf dargestellt werden als auf dem Hauptdisplay
Subpixelraster Touchpad-Display. Die dicke, matte Oberfläche führt dazu, dass Inhalte weniger scharf dargestellt werden als auf dem Hauptdisplay
Leichtes, unregelmäßiges Backlight Bleeding an den Rändern des Hauptbildschirms
Leichtes, unregelmäßiges Backlight Bleeding an den Rändern des Hauptbildschirms
Leichtes, unregelmäßiges Backlight Bleeding an den Rändern des Touchpad-Displays
Leichtes, unregelmäßiges Backlight Bleeding an den Rändern des Touchpad-Displays
348.4
cd/m²
378.6
cd/m²
371.5
cd/m²
328.1
cd/m²
357.6
cd/m²
348.3
cd/m²
323.3
cd/m²
351.8
cd/m²
341.9
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 378.6 cd/m² Durchschnitt: 349.9 cd/m² Minimum: 19.1 cd/m²
Ausleuchtung: 85 %
Helligkeit Akku: 357.6 cd/m²
Kontrast: 1022:1 (Schwarzwert: 0.35 cd/m²)
ΔE Color 4.12 | 0.4-29.43 Ø6.2, calibrated: 4.23
ΔE Greyscale 1.8 | 0.64-98 Ø6.5
100% sRGB (Argyll 3D) 87.5% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.17
Asus ZenBook Pro 15 UX580GE
AU Optronics B156ZAN03.1, IPS, 15.6, 3840x2160
Dell XPS 15 2018 i5 FHD 97Wh
Sharp SHP149A LQ156M1, LED IGZO IPS InfinityEdge, 15.6, 1920x1080
Asus ZenBook Flip 15 UX561UD
B156ZAN03.1, IPS, 15.6, 3840x2160
HP Spectre x360 15t-bl100
BOE06C3, IPS, 15.6, 3840x2160
Gigabyte Aero 15X v8
LGD05C0, IPS, 15.6, 1920x1080
Apple MacBook Pro 15 2017 (2.9 GHz, 560)
15.4, 2880x1800
Response Times
-22%
-23%
-12%
57%
-10%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
44 (22, 22)
49 (25, 40)
-11%
52 (25, 27)
-18%
41.2 (23.2, 18)
6%
16.8 (8.4, 8.4)
62%
42.4 (20.4, 22)
4%
Response Time Black / White *
22.8 (12, 10.8)
30 (16, 14)
-32%
29 (15, 14)
-27%
29.6 (16.4, 13.2)
-30%
11.2 (6, 5.2)
51%
28 (14.8, 13.2)
-23%
PWM Frequency
961 (10)
1000
Bildschirm
13%
-2%
-22%
14%
25%
Helligkeit Bildmitte
357.6
413
15%
380
6%
338.7
-5%
313
-12%
534
49%
Brightness
350
378
8%
371
6%
325
-7%
300
-14%
502
43%
Brightness Distribution
85
86
1%
87
2%
91
7%
78
-8%
86
1%
Schwarzwert *
0.35
0.29
17%
0.28
20%
0.28
20%
0.33
6%
0.31
11%
Kontrast
1022
1424
39%
1357
33%
1210
18%
948
-7%
1723
69%
DeltaE Colorchecker *
4.12
2.44
41%
4.38
-6%
4.9
-19%
1.29
69%
1.8
56%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
9.91
4.46
55%
7.59
23%
8.7
12%
2.04
79%
3.8
62%
Colorchecker DeltaE2000 calibrated *
4.23
2.48
41%
DeltaE Graustufen *
1.8
2.48
-38%
3.6
-100%
5.5
-206%
0.69
62%
2.4
-33%
Gamma
2.17 101%
2.43 91%
2.32 95%
2.08 106%
2.43 91%
2.27 97%
CCT
6613 98%
7006 93%
6860 95%
7498 87%
6550 99%
6563 99%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
87.5
62
-29%
88
1%
63.5
-27%
60
-31%
77.92
-11%
Color Space (Percent of sRGB)
100
96
-4%
100
0%
86.92
-13%
94
-6%
99.94
0%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
-5% / 8%
-13% / -5%
-17% / -20%
36% / 21%
8% / 19%

* ... kleinere Werte sind besser

Asus bewirbt eine volle AdobeRGB-Abdeckung. Unsere eigenen Messungen zeigen eine Abdeckung des Farbraums von etwa 88 %. Aufgrund der vielen unterschiedlichen Methoden, den Farbraum zu testen, sind diese kleinen Unterschiede unwichtig. Der Farbraum ist fast derselbe wie auf dem ZenBook Flip 15 UX561UD und noch größer als auf dem 1080p-Sharp-IGZO-Panel des neuesten XPS 15.

vs. sRGB
vs. sRGB
vs. AdobeRGB
vs. AdobeRGB

Weitere Analysen mit einem X-Rite-Spektralfotometer zeigen eine sehr genaue Darstellung von Graustufen und Farbtemperaturen bereits im Auslieferungszustand, sodass eine Kalibrierung nicht nötig ist. Unsere Versuche, das Display doch zu kalibrieren, brachten auch kaum Verbesserungen bei den Graustufen und Farben, da Asus angeblich jedes UX580 kalibriert und durch Pantone zertifiziert. Interessanterweise werden Farben wie Grün und Aquamarin bei höheren Sättigungsgraden immer weniger genau dargestellt, während andere Farben wie Blau und Gelb im Vergleich mit dem sRGB-Standard weiterhin sehr genau dargestellt werden. Damit alle Farben wirklich exakt dargestellt werden, wäre es wahrscheinlich nötig, den Bildschirm weiter zu kalibrieren.

Auch das Touchpad-Display haben wir unseren normalen Farbmessungen unterzogen, um zu sehen, wie es sich hier schlägt. Wie Sie an den CalMAN-Ergebnissen unten erkennen können, sind sowohl die Graustufen als auch die RGB-Balance ziemlich schlecht. Die Farbtemperatur (8.854K) ist viel zu kalt; die meisten Farben werden daher bei geringer Sättigung weniger genau dargestellt. Wir haben natürlich nicht erwartet, dass das Touchpad-Display mit dem 4K-UHD-Hauptdisplay mithalten würde, diese schlechten Werte sind aber dennoch enttäuschend.

Graustufen vor Kalibrierung (Hauptdisplay)
Graustufen vor Kalibrierung (Hauptdisplay)
Sättigung vor Kalibrierung (Hauptdisplay)
Sättigung vor Kalibrierung (Hauptdisplay)
ColorChecker vor Kalibrierung (Hauptdisplay)
ColorChecker vor Kalibrierung (Hauptdisplay)
Graustufen nach Kalibrierung (Hauptdisplay)
Graustufen nach Kalibrierung (Hauptdisplay)
Sättigung nach Kalibrierung (Hauptdisplay)
Sättigung nach Kalibrierung (Hauptdisplay)
ColorChecker nach Kalibrierung (Hauptdisplay)
ColorChecker nach Kalibrierung (Hauptdisplay)
Graustufen vor Kalibrierung (Touchpad-Display)
Graustufen vor Kalibrierung (Touchpad-Display)
Sättigung (Touchpad-Display)
Sättigung (Touchpad-Display)
ColorChecker vor Kalibrierung (Touchpad-Display)
ColorChecker vor Kalibrierung (Touchpad-Display)
Während unserer Display-Messungen war in der Asus-Splendid-Farbprofilapp das Profil "Normal" eingestellt
Während unserer Display-Messungen war in der Asus-Splendid-Farbprofilapp das Profil "Normal" eingestellt

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
22.8 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 12 ms steigend
↘ 10.8 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind gut, für anspruchsvolle Spieler könnten der Bildschirm jedoch zu langsam sein.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 27 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (25.6 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
44 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 22 ms steigend
↘ 22 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 64 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (41 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM nicht festgestellt

Im Vergleich: 52 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 8943 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Selbst bei bewölktem Himmel und mit der maximalen Helligkeit ist der Hauptbildschirm viel zu glänzend, um gut im Freien benutzt zu werden. Wenn Sie draußen arbeiten müssen, würden wir empfehlen, einen Platz im Schatten zu suchen. Die Blickwinkel des IPS-Panels sind zum Glück sehr breit und helfen, den unvermeidbaren Spiegelungen so gut wie möglich entgegenzuwirken.

Auch das Touchpad-Display wird schwierig zu lesen, vor allem im ExtensionDisplay-Modus, wo Texte und Symbole üblicherweise sehr klein dargestellt werden. Auch diese Oberfläche kann recht stark blenden, da die besondere matte Oberfläche bei direkter Sonneneinstrahlung die Fingerabdrücke, die das Touchpad bedecken, hervorhebt. Wenn es für Sie wichtig ist, im Freien zu arbeiten, gibt es bestimmt besser geeignete Notebooks wie etwa das Samsung Notebook 9 NP900X5N oder das MacBook Pro 15.

im Freien bei direkter Sonneneinstrahlung
im Freien bei direkter Sonneneinstrahlung
im Freien im Schatten
im Freien im Schatten
im Freien im Schatten
im Freien im Schatten
im Freien bei direkter Sonneneinstrahlung
im Freien bei direkter Sonneneinstrahlung
im Freien im Schatten
im Freien im Schatten
im Freien im Schatten
im Freien im Schatten
Hauptdisplay, breite IPS-Blickwinkel
Hauptdisplay, breite IPS-Blickwinkel
Touchpad-IPS-Display. Sie sehen, die Farbtemperatur ist, verglichen mit dem Hauptdisplay, etwas kühler
Touchpad-IPS-Display. Sie sehen, die Farbtemperatur ist, verglichen mit dem Hauptdisplay, etwas kühler

Leistung

Wie in der Einführung bereits erwähnt, ist das UX580 mit mehreren Prozessoren (Core i5/i7/i9 der achten Generation) verfügbar und immer mit einer GeForce GTX 1050 Ti ausgestattet. Somit sollte das Gerät in der Lage sein, Videos abzuspielen, zu bearbeiten und sogar Spiele flüssig darzustellen. Allerdings hat Asus bestätigt, dass das ScreenPad keinen eigenen dedizierten Prozessor hat und stattdessen die CPU und GPU anzapft. Sofern nicht ausdrücklich anders angegeben, haben wir alle Benchmarks mit dem eingeschalteten ScreenPad durchgeführt, um möglichst repräsentative Ergebnisse der Leistung des UX580 zu erhalten. Der zweite Bildschirm ist immerhin eines der wichtigsten Features dieses Notebooks.

Die RAM kann entweder 8 oder 16 GB groß sein, ist fest angelötet und kann daher nicht erweitert werden. Wählen Sie also bewusst.

 

Prozessor

Während unserer Prozessor-Benchmarks kam es zu einigen Unregelmäßigkeiten mit der i9-CPU in unserem Vorserientestgerät. Wir warten zurzeit auf ein zweites Gerät, auf dem wir die Benchmarks wiederholen können. Wir werden diesen Testbericht so bald wie möglich mit den neuen Daten aktualisieren.

Update Juli 2018

Der Core i9-8950HK in unserem Testgerät hat sich gut geschlagen, lief aber alles andere als perfekt. Dieselbe CPU steckt auch im Asus Chimera G703GI und erreicht dort deutlich länger wesentlich höhere Turbo-Taktraten. Im Ergebnis führt dies zu einem 22 % höheren Ergebnis im Multi-Thread-Test von Cinebench R15 (1.312 Punkt vs. 1.074 Punkte). Cinebench in der Dauerschleife führte nach einem initial hohen Ergebnis von 1.112 Punkten zu einem Abfall von 6-7 % auf nurmehr 1.040 Punkte. Obwohl dies noch immer deutlich schneller ist als ein Core i7-7700HQ bietet der i7-8750H das bessere Preis-Leistungsverhältnis.

Weitere Informationen und Benchmarks zum Core i9-8950HK finden sich auf der dieser CPU gewidmete Seite.

Systemleistung

Die PCMark-Ergebnisse entsprechen unseren Erwartungen an diese Konfiguration von Prozessor und Grafikkarte. Beim PCMark 10 kann unser Gerät nur das Aero 15X v8 schlagen, während die PCMark-8-Ergebnisse durchschnittlich sind.

Während der Testzeit kam es zu keinen wiederholten Software-Problemen.

PCMark 10 Standard
PCMark 10 Standard
PCMark 8 Home Accelerated
PCMark 8 Home Accelerated
PCMark 8 Work Accelerated
PCMark 8 Work Accelerated
PCMark 10 - Score
Asus ZenBook Pro 15 UX580GE
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 8950HK, Samsung SSD PM961 1TB M.2 PCIe 3.0 x4 NVMe (MZVLW1T0)
5358 Points ∼69%
Gigabyte Aero 15X v8
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H, Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
5059 Points ∼65% -6%
Dell XPS 15 2018 i5 FHD 97Wh
GeForce GTX 1050 (Laptop), 8300H, Lite-On CA3-8D256-Q11
4479 Points ∼58% -16%
Asus ZenBook Flip 15 UX561UD
GeForce GTX 1050 (Laptop), 8550U, Micron 1100 MTFDDAV256TBN
4249 Points ∼55% -21%
HP Spectre x360 15t-bl100
GeForce MX150, 8550U, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
3673 Points ∼47% -31%
PCMark 8
Work Score Accelerated v2
Gigabyte Aero 15X v8
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H, Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
5676 Points ∼87% +27%
Dell XPS 15 2018 i5 FHD 97Wh
GeForce GTX 1050 (Laptop), 8300H, Lite-On CA3-8D256-Q11
5271 Points ∼81% +18%
Asus ZenBook Pro 15 UX580GE
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 8950HK, Samsung SSD PM961 1TB M.2 PCIe 3.0 x4 NVMe (MZVLW1T0)
4456 Points ∼68%
Asus ZenBook Flip 15 UX561UD
GeForce GTX 1050 (Laptop), 8550U, Micron 1100 MTFDDAV256TBN
4401 Points ∼68% -1%
HP Spectre x360 15t-bl100
GeForce MX150, 8550U, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
4217 Points ∼65% -5%
Home Score Accelerated v2
Gigabyte Aero 15X v8
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H, Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
4504 Points ∼74% +23%
Dell XPS 15 2018 i5 FHD 97Wh
GeForce GTX 1050 (Laptop), 8300H, Lite-On CA3-8D256-Q11
4030 Points ∼66% +10%
Asus ZenBook Pro 15 UX580GE
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 8950HK, Samsung SSD PM961 1TB M.2 PCIe 3.0 x4 NVMe (MZVLW1T0)
3661 Points ∼60%
Asus ZenBook Flip 15 UX561UD
GeForce GTX 1050 (Laptop), 8550U, Micron 1100 MTFDDAV256TBN
3614 Points ∼59% -1%
HP Spectre x360 15t-bl100
GeForce MX150, 8550U, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
3457 Points ∼57% -6%
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
3661 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
4456 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

keine 2,5-Zoll-SATA-III-Optionen
keine 2,5-Zoll-SATA-III-Optionen

Das Gerät verfügt über einen einzigen M.2-2280-Schacht. Unser Gerät ist mit einer 1-TB-Samsung-SSD-PM961-NVMe-SSD ausgestattet, welche auch in einigen High-End-ThinkPad-Modellen von Lenovo zu finden ist (z.B. dem T470s und der mobilen Workstation P51s). Die sequentiellen Schreibraten und 4K-Leistungen sind viel schneller als bei den Lite-On- und Toshiba-Geräten, welche im neuesten XPS 15 bzw. dem Aero 15X v8 zu finden sind. Es ist möglich, dass das 512-GB-Modell des UX580 mit einer SSD von einem anderen Hersteller ausgestattet ist, aber wir freuen uns zumindest über diese Samsung-SSD, da diese in Benchmarks meist einheitlichere Ergebnisse liefern. 

Weitere Benchmark-Vergleiche finden Sie in unserer SSD-/HDD-Vergleichstabelle.

AS SSD
AS SSD
CDM 5
CDM 5
Asus ZenBook Pro 15 UX580GE
Samsung SSD PM961 1TB M.2 PCIe 3.0 x4 NVMe (MZVLW1T0)
Dell XPS 15 2018 i5 FHD 97Wh
Lite-On CA3-8D256-Q11
Lenovo ThinkPad T580-20LAS01H00
Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
HP Spectre x360 15t-bl100
Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
Gigabyte Aero 15X v8
Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
AS SSD
-234%
-4%
17%
-46%
Copy Game MB/s
728.25
465.85
-36%
877.75
21%
1134.11
56%
Copy Program MB/s
430.94
117.21
-73%
393.38
-9%
534.36
24%
Copy ISO MB/s
1045.16
632.4
-39%
1533.01
47%
1936.38
85%
Score Total
4065
750
-82%
3548
-13%
3781
-7%
2536
-38%
Score Write
1547
58
-96%
1515
-2%
1556
1%
939
-39%
Score Read
1679
492
-71%
1342
-20%
1493
-11%
1092
-35%
Access Time Write *
0.036
0.889
-2369%
0.033
8%
0.026
28%
0.046
-28%
Access Time Read *
0.04
0.086
-115%
0.059
-48%
0.04
-0%
0.119
-198%
4K-64 Write
1272.75
19.19
-98%
1277.8
0%
1262.39
-1%
742.09
-42%
4K-64 Read
1431.02
301.79
-79%
1153.13
-19%
1206.47
-16%
847.34
-41%
4K Write
100.89
5.12
-95%
110.86
10%
141.05
40%
80.44
-20%
4K Read
37.78
32.5
-14%
51.47
36%
51.93
37%
23.36
-38%
Seq Write
1728.67
340.31
-80%
1261.74
-27%
1530.14
-11%
1163.11
-33%
Seq Read
2098.63
1573.62
-25%
1373.14
-35%
2342.26
12%
2212.97
5%

* ... kleinere Werte sind besser

Samsung SSD PM961 1TB M.2 PCIe 3.0 x4 NVMe (MZVLW1T0)
CDM 5/6 Read Seq Q32T1: 2171 MB/s
CDM 5/6 Write Seq Q32T1: 1763 MB/s
CDM 5/6 Read 4K Q32T1: 614 MB/s
CDM 5/6 Write 4K Q32T1: 506.6 MB/s
CDM 5 Read Seq: 771.7 MB/s
CDM 5 Write Seq: 1059 MB/s
CDM 5/6 Read 4K: 44.68 MB/s
CDM 5/6 Write 4K: 125 MB/s

Grafikkarte

Im Gegensatz zu herkömmlichen Laptops müssen die GPU-Ressourcen im UX580 zwischen dem Hauptdisplay und dem ScreenPad aufgeteilt werden, weshalb zu erwarten ist, dass ihre Leistung etwas langsamer ist als bei anderen Notebooks mit derselben GPU. Die 3DMark-Benchmarks bestätigen diese Erwartung. Die Ergebnisse liegen alle unterhalb denen des UX550VE. Die Unterschiede bleiben aber alle im einstelligen Bereich. Das UX580GE taktet in den meisten 3DMark-Benchmarks um bis zu 10 % langsamer als die durchschnittliche GTX 1050 Ti in unserer Datenbank.

Wir haben den Fire Strike einmal ohne ScreenPad durchlaufen lassen, um zu sehen, ob sich die Leistung der Grafikkarte verbessern würde. Leider konnten wir keine merkbare Verbesserung feststellen. Die Grafikleistung ist weiterhin kaum höher als die einer GTX 1050 und etwa 75 % schneller als die einer alten GTX 960M. Der große Leistungsschub für Nutzer, die von einer Maxwell-GPU der letzten Generation umsteigen, ist also um einiges größer als der mit dem ScreenPad verbundene Verlust.

3DMark 11
3DMark 11
Cloud Gate
Cloud Gate
Fire Strike
Fire Strike
Fire Strike (Touchpad deaktiviert)
Fire Strike (Touchpad deaktiviert)
Fire Strike Ultra
Fire Strike Ultra
Fire Strike Extreme
Fire Strike Extreme
3DMark 11
1280x720 Performance Combined
Intel Hades Canyon NUC8i7HVK
AMD Radeon RX Vega M GH, 8809G
10391 Points ∼57% +19%
Asus ROG GU501GM-BI7N8
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), 8750H
9333 Points ∼51% +7%
Dell G5 15 5587
NVIDIA GeForce GTX 1060 Max-Q, 8300H
8788 Points ∼48% +1%
Asus ZenBook Pro 15 UX580GE
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 8950HK
8709 Points ∼48%
Asus Zenbook Pro UX550VE-DB71T
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7700HQ
8503 Points ∼47% -2%
Asus Strix GL502VT-DS74
NVIDIA GeForce GTX 970M, 6700HQ
7952 Points ∼44% -9%
Asus ROG Strix GL702ZC-GC204T
AMD Radeon RX 580 (Laptop), 1600
7838 Points ∼43% -10%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Laptop)
  (6104 - 9042, n=31)
7738 Points ∼43% -11%
Asus FX504GD
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Laptop), 8300H
7025 Points ∼39% -19%
Asus Zenbook UX510UW-CN044T
NVIDIA GeForce GTX 960M, 6500U
4466 Points ∼25% -49%
1280x720 Performance GPU
Asus ROG Strix GL702ZC-GC204T
AMD Radeon RX 580 (Laptop), 1600
15182 Points ∼30% +71%
Asus ROG GU501GM-BI7N8
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), 8750H
14975 Points ∼29% +69%
Intel Hades Canyon NUC8i7HVK
AMD Radeon RX Vega M GH, 8809G
14302 Points ∼28% +62%
Dell G5 15 5587
NVIDIA GeForce GTX 1060 Max-Q, 8300H
13871 Points ∼27% +57%
Asus Strix GL502VT-DS74
NVIDIA GeForce GTX 970M, 6700HQ
9824 Points ∼19% +11%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Laptop)
  (8304 - 10402, n=32)
9580 Points ∼19% +8%
Asus Zenbook Pro UX550VE-DB71T
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7700HQ
9240 Points ∼18% +4%
Asus ZenBook Pro 15 UX580GE
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 8950HK
8854 Points ∼17%
Asus FX504GD
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Laptop), 8300H
7133 Points ∼14% -19%
Asus Zenbook UX510UW-CN044T
NVIDIA GeForce GTX 960M, 6500U
4826 Points ∼9% -45%
3DMark
Fire Strike Extreme Graphics
Dell G5 15 5587
NVIDIA GeForce GTX 1060 Max-Q, 8300H
5106 Points ∼26% +48%
Intel Hades Canyon NUC8i7HVK
AMD Radeon RX Vega M GH, 8809G
4405 Points ∼22% +28%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Laptop)
  (3452 - 3945, n=14)
3690 Points ∼19% +7%
Asus Zenbook Pro UX550VE-DB71T
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7700HQ
3649 Points ∼18% +6%
Asus Strix GL502VT-DS74
NVIDIA GeForce GTX 970M, 6700HQ
3517 Points ∼18% +2%
Asus ZenBook Pro 15 UX580GE
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 8950HK
3452 Points ∼17%
Asus FX504GD
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Laptop), 8300H
2733 Points ∼14% -21%
Asus Zenbook UX510UW-CN044T
NVIDIA GeForce GTX 960M, 6500U
1988 Points ∼10% -42%
1920x1080 Fire Strike Graphics
Asus ROG GU501GM-BI7N8
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), 8750H
11733 Points ∼29% +61%
Asus ROG Strix GL702ZC-GC204T
AMD Radeon RX 580 (Laptop), 1600
11512 Points ∼28% +58%
Dell G5 15 5587
NVIDIA GeForce GTX 1060 Max-Q, 8300H
10970 Points ∼27% +50%
Intel Hades Canyon NUC8i7HVK
AMD Radeon RX Vega M GH, 8809G
10248 Points ∼25% +41%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Laptop)
  (6792 - 8376, n=34)
7723 Points ∼19% +6%
Asus Zenbook Pro UX550VE-DB71T
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7700HQ
7457 Points ∼18% +2%
Asus Strix GL502VT-DS74
NVIDIA GeForce GTX 970M, 6700HQ
7321 Points ∼18% 0%
Asus ZenBook Pro 15 UX580GE
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 8950HK
7291 Points ∼18%
Asus FX504GD
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Laptop), 8300H
6356 Points ∼16% -13%
Asus Zenbook UX510UW-CN044T
NVIDIA GeForce GTX 960M, 6500U
4133 Points ∼10% -43%
1280x720 Cloud Gate Standard Graphics
Dell G5 15 5587
NVIDIA GeForce GTX 1060 Max-Q, 8300H
79420 Points ∼43% +82%
Asus ROG GU501GM-BI7N8
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), 8750H
71431 Points ∼39% +63%
Asus ROG Strix GL702ZC-GC204T
AMD Radeon RX 580 (Laptop), 1600
70020 Points ∼38% +60%
Intel Hades Canyon NUC8i7HVK
AMD Radeon RX Vega M GH, 8809G
59162 Points ∼32% +35%
Asus Strix GL502VT-DS74
NVIDIA GeForce GTX 970M, 6700HQ
50205 Points ∼27% +15%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Laptop)
  (43721 - 53978, n=33)
49907 Points ∼27% +14%
Asus Zenbook Pro UX550VE-DB71T
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7700HQ
48597 Points ∼26% +11%
Asus ZenBook Pro 15 UX580GE
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 8950HK
43721 Points ∼24%
Asus FX504GD
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Laptop), 8300H
38881 Points ∼21% -11%
Asus Zenbook UX510UW-CN044T
NVIDIA GeForce GTX 960M, 6500U
25986 Points ∼14% -41%
3DMark 11 Performance
8990 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
24182 Punkte
3DMark Fire Strike Score
6504 Punkte
3DMark Fire Strike Extreme Score
3372 Punkte
3DMark Time Spy Score
2281 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Die GeForce GTX 1050 Ti ist in Mainstream-Gaming-Notebooks um die 1.000-Euro-Marke sehr häufig zu finden und ihre Leistung ist in unserer Datenbank gut dokumentiert. Daher verweisen wir Sie auf unsere Seite über die GTX 1050 Ti, um weitere technische Informationen und Benchmark-Vergleiche zu sehen. In unserem UX580GE arbeitet diese GPU durchgehend um einige Frame Rates langsamer als die durchschnittliche GTX 1050 Ti, was zu unseren oberhalb beschriebenen 3DMark-Ergebnissen passt.

Spiele können vollständig auf dem Touchpad-Display gespielt werden, da dieses auch als Primärbildschirm eingestellt werden kann. Es ist wirklich möglich, auf dem kleinen 5,5-Zoll-1080p-Bildschirm ein anspruchsvolles Spiel zu spielen und gleichzeitig auf dem großen 15,6-Zoll-4K-Touchscreen im Internet zu surfen. Die Tastatur hängt wie immer mit dem Primärbildschirm zusammen.

Es ist möglich, moderne Spiele auf dem Touchpad-Display zu spielen, doch die meisten Spiele sind nicht für eine solch hohe DPI auf einem so kleinen Bildschirm optimiert
Es ist möglich, moderne Spiele auf dem Touchpad-Display zu spielen, doch die meisten Spiele sind nicht für eine solch hohe DPI auf einem so kleinen Bildschirm optimiert
BioShock Infinite - 1920x1080 Ultra Preset, DX11 (DDOF)
MSI GV62 8RE-016US
GeForce GTX 1060 (Laptop), 8300H, Samsung PM871b MZNLN128HAHQ
112 fps ∼100% +68%
Gigabyte Aero 14-K7
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7700HQ, Samsung SM961 MZVPW256HEGL
74.4 fps ∼66% +12%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Laptop)
  (61 - 97, n=20)
73 fps ∼65% +10%
Dell XPS 15 2018 i5 FHD 97Wh
GeForce GTX 1050 (Laptop), 8300H, Lite-On CA3-8D256-Q11
67.5 fps ∼60% +2%
Asus ZenBook Pro 15 UX580GE
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 8950HK, Samsung SSD PM961 1TB M.2 PCIe 3.0 x4 NVMe (MZVLW1T0)
66.5 fps ∼59%
Asus Zenbook UX510UW-CN044T
GeForce GTX 960M, 6500U, SanDisk SD8SNAT256G1002
39.4 fps ∼35% -41%
Rise of the Tomb Raider - 1920x1080 Very High Preset AA:FX AF:16x
MSI GV62 8RE-016US
GeForce GTX 1060 (Laptop), 8300H, Samsung PM871b MZNLN128HAHQ
59 fps ∼100% +70%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Laptop)
  (27.8 - 40.7, n=15)
36.1 fps ∼61% +4%
Asus ZenBook Pro 15 UX580GE
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 8950HK, Samsung SSD PM961 1TB M.2 PCIe 3.0 x4 NVMe (MZVLW1T0)
34.8 fps ∼59%
Dell XPS 15 2018 i5 FHD 97Wh
GeForce GTX 1050 (Laptop), 8300H, Lite-On CA3-8D256-Q11
33.2 fps ∼56% -5%
min. mittel hoch max.4K
BioShock Infinite (2013) 270.5157.4149.966.5fps
The Witcher 3 (2015) 88.344.624.215.8fps
Batman: Arkham Knight (2015) 95502915fps
Rise of the Tomb Raider (2016) 75.539.634.814.1fps
Ashes of the Singularity (2016) 51.436.228.5fps
Overwatch (2016) 108.358.731.4fps

Stresstest

Update Juli 2018

Wir lassen jeden Kandidaten unseren Stresstest durchlaufen um potenzielles Throttling sowie Engpässe zu identifizieren. Unter Prime95-Last lief die CPU die ersten Sekunden lang mit 3,3 – 3,5 GHz und erreichte dabei eine Temperatur von 96 °C. Die Taktraten sanken im Anschluss auf rund 3,0 GHz ab, was eine etwas niedrigere Temperatur von 87 °C zur Folge hatte. Da der Basistakt des i9-8950HK bei 2,9 GHz liegt bedeutet dies, dass der Turbo-Takt bei maximaler CPU-Last quasi nicht gehalten werden kann. Startet man zusätzlich zu Prime95 auch noch FurMark drosselt die CPU ihren Takt noch weiter runter.

Witcher 3 stellt ein deutlich realitätsnäheres Gaming-Szenario dar. Die CPU läuft hier mit stabilen und konstanten 3,3 GHz bei Temperaturen im mittleren 80-°C-Bereich. Die marginalen Absenkungen des GPU-Takts haben auf die Bildrate in der Praxis keinerlei Auswirkungen.

Prime95-Stress
Prime95-Stress
Prime95- + FurMark-Stress
Prime95- + FurMark-Stress
Witcher-3-Stress
Witcher-3-Stress
Leerlauf
Leerlauf
CPU-Takt (GHz) GPU-Takt (MHz) Durchschnittliche CPU-Temperatur (°C) Durchschnittliche GPU-Temperatur (°C)
Prime95 Stress 3,0 -- 87 --
FurMark Stress -- 1.240 -- 80
Prime95 + FurMark Stress 1,3 1.316 80 80
Witcher 3 Stress 3,3 1.544 84 80

Emissionen

Geräuschemissionen

Die interne Kühlung besteht aus zwei gleich aussehenden Lüftern und zwei Heatpipes. Mainstream-Gaming-Notebooks wie das Dell G7 oder das MSI GL haben sehr ähnliche CPU/GPU-Optionen wie unser Asus, bieten aber ein stärkeres Kühlsystem.

Im Leerlauf und bei der Verwendung von Office-Programmen sind die Lüfter so gut wie lautlos. Leider sind bei unserem Testgerät elektronische Geräusche zu hören, weshalb die Geräuschemissionen des Geräts selbst im Leerlauf lauter sind als die Umgebungsgeräusche. Wir werden diesen Bereich aktualisieren, sobald wir ein zweites Gerät getestet haben und hoffen, dass dies nur ein Einzelfall war und die Serienmodelle nicht betrifft.

Ansonsten verhalten sich die Lüfter gleich wie im UX550VE. Bei durchschnittlicher Belastung (z.B. in der ersten Benchmark-Szene des 3DMark 06) sind die Lüfter lauter als die des XPS 15 oder des MacBook Pro 15. Bei Gaming-Last wird das Gerät noch etwas lauter. Die Lüfter reagieren sensibel auf Bildschirmaktivität, weshalb wir empfehlen würden, den Energiesparmodus einzuschalten, damit das Gerät beim Surfen so gut wie lautlos bleibt.

zwei idente 50-mm-Lüfter
zwei idente 50-mm-Lüfter
symmetrische Kühlung von CPU und GPU
symmetrische Kühlung von CPU und GPU

Lautstärkediagramm

Idle
28.6 / 29.9 / 30.5 dB(A)
Last
42.5 / 44.8 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Audix TM1, Arta (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 28 dB(A)
Asus ZenBook Pro 15 UX580GE
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 8950HK, Samsung SSD PM961 1TB M.2 PCIe 3.0 x4 NVMe (MZVLW1T0)
Dell XPS 15 2018 i5 FHD 97Wh
GeForce GTX 1050 (Laptop), 8300H, Lite-On CA3-8D256-Q11
HP Spectre x360 15t-bl100
GeForce MX150, 8550U, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
Gigabyte Aero 15X v8
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H, Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
Apple MacBook Pro 15 2017 (2.9 GHz, 560)
Radeon Pro 560, 7820HQ
Asus Zenbook Pro UX550VE-DB71T
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7700HQ, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
Geräuschentwicklung
1%
6%
-11%
2%
-3%
aus / Umgebung *
28
30.3
-8%
28.4
-1%
29
-4%
30.8
-10%
28.3
-1%
Idle min *
28.6
30.3
-6%
28.4
1%
30
-5%
31
-8%
30.4
-6%
Idle avg *
29.9
30.3
-1%
28.4
5%
31
-4%
31
-4%
31
-4%
Idle max *
30.5
30.3
1%
28.4
7%
35
-15%
31
-2%
31.2
-2%
Last avg *
42.5
37.1
13%
41.6
2%
49
-15%
31.3
26%
43.3
-2%
Witcher 3 ultra *
44.8
43.3
3%
36.1
19%
51
-14%
46.2
-3%
Last max *
44.8
43
4%
41.6
7%
54
-21%
41.8
7%
46.2
-3%

* ... kleinere Werte sind besser

Temperatur

Lüftungsschlitze hinten während des Gamens
Lüftungsschlitze hinten während des Gamens

Die Oberflächentemperaturen bleiben im Leerlauf üblicherweise auf beiden Seiten gering, wobei die hinteren Bereiche immer ein paar Grade wärmer werden als die vorderen. Höhere Belastungen, wie etwa beim Gamen, verstärken diesen Temperaturunterschied noch weiter. Hier werden in der Mitte der Tastatur und im hinteren Bereich bis zu 40 bzw. 50 °C erreicht. Wir würden empfehlen, nur auf einer harten Unterlage zu gamen. Zum Glück bleiben die Handballenablage, das ScreenPad und die WASD-Tasten um einiges kühler und sind bei jeder Last noch angenehm zu bedienen. Wie erwartet, ist die relativ symmetrische Temperaturverteilung dem ZenBook UX550 sehr ähnlich.

Das Gehäuse hat auf der Seite und unterhalb der Basiseinheit keine Lüftungsschlitze. Die Lüftungsschlitze für die Ein- und Abfuhr von Luft befinden sich hinten unter dem Scharnier. Aus diesem Grund ist es wichtig, hinter dem Notebook ein wenig Platz zu lassen, um eine bessere Luftzirkulation zu ermöglichen.

Leerlauf (oben)
Leerlauf (oben)
Leerlauf (unten)
Leerlauf (unten)
Witcher-3-Last (oben)
Witcher-3-Last (oben)
Witcher-3-Last (unten)
Witcher-3-Last (unten)
Prime95+FurMark-Last (oben)
Prime95+FurMark-Last (oben)
Prime95+FurMark-Last (unten)
Prime95+FurMark-Last (unten)
Max. Last
 35.8 °C40 °C41.2 °C 
 32.6 °C42.4 °C31 °C 
 29.2 °C28 °C30.8 °C 
Maximal: 42.4 °C
Durchschnitt: 34.6 °C
45 °C50.8 °C44.6 °C
39.4 °C45.6 °C39.2 °C
35.4 °C37.4 °C35.6 °C
Maximal: 50.8 °C
Durchschnitt: 41.4 °C
Netzteil (max.)  41.4 °C | Raumtemperatur 21.4 °C | Fluke 62 Mini IR Thermometer
(±) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 34.6 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Multimedia auf 30.9 °C.
(±) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 42.4 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 36.5 °C (von 21.1 bis 71 °C für die Klasse Multimedia).
(-) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 50.8 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 38.8 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 29.8 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 30.9 °C.
(±) Beim längeren Spielen von The Witcher 3 erhitzt sich das Gerät durchschnittlich auf 34.6 °C. Der Durchschnitt der Klasse ist derzeit 30.9 °C.
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich sind mit gemessenen 31.8 °C kühler als die typische Hauttemperatur und fühlen sich dadurch kühl an.
(-) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 29.1 °C (-2.7 °C).

Lautsprecher

Die Soundqualität der internen Harman-Kardon-Lautsprecher ist überdurchschnittlich gut und bietet sogar einen anständigen Bass. Asus verspricht höhere Lautstärken und einen breiteren Frequenzbereich als im UX550. Da die Lautsprecher nun näher bei der Handballenablage liegen, schwingt das Gehäuse mit, selbst wenn Musik nur mit 50 % Lautstärke abgespielt wird. Das könnte manche Nutzer beim Gamen oder Texten stören.

Die Lautsprecher sind nun nach unten gerichtet
Die Lautsprecher sind nun nach unten gerichtet
Pink Noise
Pink Noise
dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2040.437.92536.135.93134.633.54033.732.35032.632.76331.834.88030.930.91003031.512529.533.116028.644.420027.952.425027.359.331526.662.64002667.950025.667.26302569.780024.47510002472125023.769.5160023.674.8200023.671.7250023.370.2315023.169.1400023.372.1500023.170.7630023.175.4800022.979.91000022.876.41250022.768.41600022.768.9SPL35.985.4N2.666median 23.7median 69.5Delta1.96.740.638.132.233.332.633.833.739.534.339.629.448.828.652.227.35927.968.126.458.925.46723.967.922.666.123.374.922.875.721.573.42069.620.174.719.476.618.779.81873.318.173.217.874.717.871.817.874.318.17718.37018.272.318.268.318.572.131.5871.676.6median 19.4median 72.32.83.3hearing rangehide median Pink NoiseAsus ZenBook Pro 15 UX580GEApple MacBook Pro 15 2017 (2.8 GHz, 555)
Frequenzdiagramm (für Vergleiche die Checkboxen oben an-/abwählen)
Asus ZenBook Pro 15 UX580GE Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (79.88 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 22.3% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (11.5% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 2.4% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (7.5% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 4% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (6.2% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (17.4% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 39% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 11% vergleichbar, 50% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 18%, das schlechteste Gerät hat 41%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 28% aller getesteten Geräte waren besser, 6% vergleichbar, 66% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Apple MacBook Pro 15 2017 (2.8 GHz, 555) Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (87 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 7.8% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (11.3% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 3.1% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (7.7% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 1.8% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (5.1% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (7.3% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 3% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 1% vergleichbar, 96% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 18%, das schlechteste Gerät hat 41%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 1% aller getesteten Geräte waren besser, 0% vergleichbar, 99% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Das Gerät nimmt im Leerlauf auf dem Desktop zwischen 11 und 23 W auf, je nachdem, welches Windows-Energieprofil und welche Helligkeit eingestellt ist. Diese Spannbreite ist größer als bei den meisten vergleichbaren 15-Zoll-Notebooks und ähnelt eher denen starker Gaming-Notebooks wie dem Aero 15X v8. Das XPS 15 und das ZenBook Pro UX550 verbrauchen beide unter ähnlichen Bedingungen zwischen 3 und 8 W. Die Deaktivierung des ScreenPads trägt wenig zu einer Verringerung der Energieaufnahme bei - wir messen eine Einsparung von etwa 0,8 W.

Beim Gamen oder unter besonders starker Last hat das UX580GE wieder sehr ähnliche Werte wie das UX550VE mit derselben GTX 1050 Ti. Das Gerät zieht etwa 103 oder maximal 112 W aus dem durchschnittlich großen (~16 x 7,5 x 2,7 cm) 150-W-Netzgerät.

Prime95 wurde nach 20 Sekunden aktiviert. Gleich nach Beginn des Tests setzt der kontinuierliche Rückgang der Energieaufnahme ein
Prime95 wurde nach 20 Sekunden aktiviert. Gleich nach Beginn des Tests setzt der kontinuierliche Rückgang der Energieaufnahme ein
FurMark+Prime95 gleichzeitig
FurMark+Prime95 gleichzeitig
Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.11 / 0.56 Watt
Idledarkmidlight 11.7 / 18.5 / 22.8 Watt
Last midlight 97.5 / 111.1 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Asus ZenBook Pro 15 UX580GE
8950HK, GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), Samsung SSD PM961 1TB M.2 PCIe 3.0 x4 NVMe (MZVLW1T0), IPS, 3840x2160, 15.6
Dell XPS 15 2018 i5 FHD 97Wh
8300H, GeForce GTX 1050 (Laptop), Lite-On CA3-8D256-Q11, LED IGZO IPS InfinityEdge, 1920x1080, 15.6
HP Spectre x360 15t-bl100
8550U, GeForce MX150, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP, IPS, 3840x2160, 15.6
Gigabyte Aero 15X v8
8750H, GeForce GTX 1070 Max-Q, Toshiba NVMe THNSN5512GPU7, IPS, 1920x1080, 15.6
Apple MacBook Pro 15 2017 (2.9 GHz, 560)
7820HQ, Radeon Pro 560, , , 2880x1800, 15.4
Asus Zenbook Pro UX550VE-DB71T
7700HQ, GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP, IPS, 1920x1080, 15.6
Stromverbrauch
42%
28%
-17%
32%
32%
Idle min *
11.7
2.9
75%
11.6
1%
14
-20%
3.7
68%
6.3
46%
Idle avg *
18.5
5.8
69%
13.8
25%
18
3%
16.2
12%
7.9
57%
Idle max *
22.8
7.5
67%
14.2
38%
22
4%
18
21%
8.1
64%
Last avg *
97.5
77.5
21%
67.9
30%
91
7%
58.4
40%
84.9
13%
Last max *
111.1
107
4%
76.9
31%
173
-56%
89.6
19%
102.4
8%
Witcher 3 ultra *
102.9
84
18%
59.04
43%
142
-38%
96.3
6%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Akkumanager von Asus
Akkumanager von Asus

Die Laufzeiten sind kürzer als auf dem UX550, da das UX580 zwei eigenständige Displays befeuern muss und zusätzlich eine etwas kleinere Akkukapazität hat. Die Akkulaufzeit ist im realistischen WLAN-Test etwa 2 Stunden kürzer als die des letztjährigen Modells, selbst wenn das Touchpad-Display vollständig deaktiviert ist. Ist es aktiviert, kann die WLAN-Laufzeit sogar bei nur 4 Stunden liegen. Nutzer können 4-6 Stunden Laufzeit erwarten, wenn sowohl das Touchpad-Display als auch die iGPU aktiv sind. Die von Asus beworbene Laufzeit beträgt 9,5 Stunden. Für ein Ultrabook ist dieses Ergebnis im besten Fall durchschnittlich, da die Konkurrenz unter ähnlicher Last oft 1-3 Stunden länger durchhält.

Ist der Akku fast leer, benötigt er etwa 1,5 Stunden, um wieder vollständig aufzuladen. Asus behauptet, dass das Gerät innerhalb von nur 49 Minuten 60 % erreicht. Das können wir durch unseren Test bestätigen.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
14h 02min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
6h 15min
Last (volle Helligkeit)
1h 16min
Asus ZenBook Pro 15 UX580GE
8950HK, GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 71 Wh
Dell XPS 15 2018 i5 FHD 97Wh
8300H, GeForce GTX 1050 (Laptop), 97 Wh
HP Spectre x360 15t-bl100
8550U, GeForce MX150, 79.2 Wh
Gigabyte Aero 15X v8
8750H, GeForce GTX 1070 Max-Q, 94.24 Wh
Apple MacBook Pro 15 2017 (2.9 GHz, 560)
7820HQ, Radeon Pro 560,  Wh
Asus Zenbook Pro UX550VE-DB71T
7700HQ, GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 73 Wh
Akkulaufzeit
101%
42%
44%
35%
18%
Idle
842
934
11%
762
-10%
1023
21%
WLAN
375
942
151%
511
36%
513
37%
677
81%
532
42%
Last
76
114
50%
136
79%
156
105%
67
-12%
70
-8%
Witcher 3 ultra
62
76

Pro

+ scharfes 4K-UHD-Touchscreen; AdobeRGB-Farbraum vollständig abgedeckt
+ einzigartiges 5,5-Zoll-1080p-ScreenPad ist nützlich
+ Oberfläche des Touchpads erlaubt leichtes Gleiten
+ keine Pulsweitenmodulation
+ zwei Thunderbolt-3-Anschlüsse
+ schnelles Intel-9560-WLAN
+ gute Wartungsmöglichkeiten

Contra

- SD-Kartenleser nicht in voller Größe; Übertragungsraten etwas langsam
- Leistung der GTX 1050 Ti etwas unterhalb des Durchschnitts
- Nutzung des ScreenPads kann ohne Maus umständlich sein
- auffälliges Spulenfiepen bei unserem Testgerät
- hohe Energieaufnahme im Leerlauf
- RAM ist angelötet und kann nicht ausgetauscht/erweitert werden
- Feedback des Touchpads ist weich und flach
- dickere Bildschirmränder als die Mitstreiter
- beschränkte Benutzbarkeit im Freien
- ScreenPad ist sehr körnig
- kürzere Akkulaufzeit

Vorläufiges Fazit

Im Test: Asus Zenbook Pro 15 UX580GE. Testgerät zur Verfügung gestellt von Asus US
Im Test: Asus Zenbook Pro 15 UX580GE. Testgerät zur Verfügung gestellt von Asus US

Wir können zurzeit noch kein endgültiges Fazit geben, da wir ein Vorserienmuster getestet haben und die Core-i9-CPU in unserem Gerät sich nicht so verhalten hat, wie sie sollte. Sobald wir ein zweites Gerät erhalten, werden wir diesen Testbericht mit genaueren Informationen zu dessen Leistung aktualisieren. In der Zwischenzeit beschreiben wir hier unsere Beurteilung der einzigartigen Features des UX580.

Das ScreenPad ist ein Feature, von dem wir behaupten, es sei praktischer als die Touch Bar von Apple. Das Konzept eines 16:9-1080p-Zweitbildschirms hat im Vergleich zur ungewöhnlichen Idee Apples einige Vorteile, sowohl für den Multimedia-Bereich, als auch zur Produktivitätsförderung. Selbst ohne spezielle Apps ist das ScreenPad praktisch - allein die Möglichkeit, jederzeit einen zweiten Bildschirm zu Verfügung zu haben, ist sehr nützlich. Das hätten wir gerne auf jedem Notebook! Desktop-Nutzer, die mit zwei oder mehr Monitoren arbeiten, wissen genau, wie nützlich mehrere Bildschirme sein können, und wie schwierig es danach ist, auf einen einzigen Monitor zurückzuwechseln. Hier bietet das UX580 eine der interessantesten Ideen, die wir je auf einem Windows-Laptop gesehen haben. Wir können es kaum erwarten, bis die SDK veröffentlicht wird, damit Entwickler die Möglichkeiten eines zweiten Bildschirms noch weiter erforschen können.

Das Konzept hat eindeutig einen neuen Horizont eröffnet, doch es bietet auch noch einige ergonomische Herausforderungen. Das Hinauf- und Hinunterwechseln zwischen den beiden Bildschirmen kann auf die Dauer anstrengend werden. Die Touch Bar von Apple ist hier näher am Hauptbildschirm platziert. Weiters kann das Touchpad-Display ohne externe Maus schwierig zu bedienen sein, da seine Fläche einmal als Mausersatz fungiert, und einmal eine direkte App-Steuerung ermöglicht. Es braucht ein bisschen Zeit, bis man sich an die Benutzung des Asus ScreenPads gewöhnt hat.

Schließlich möchten wir aber auch einen großen Nachteil des ScreenPads ansprechen. Seine körnige Oberfläche. Auf der Touch Bar oder sogar einem billigen 1080p-Smartphone wird Text zwar klein aber scharf dargestellt - auf dem ScreenPad ist der Text weniger scharf - vor allem im ExtensionDisplay-Modus. Wir verstehen, dass die dicke, matte Oberfläche nötig war, um die Gleitfähigkeit des Touchpads zu verbessern. Dafür geht aber einiges an Displayqualität verloren. So gesehen, wirkt das UX580-ScreenPad wirklich wie ein Produkt der ersten Generation.

Das UX580 funktioniert sonst in fast allen Bereichen wie das UX550, weshalb unsere ursprünglichen Aussagen hier weiterhin gültig sind. Die Lautsprecher haben sich verbessert, die Wartungsmöglichkeiten sind gut und das Aluminium-Gehäuse ist relativ stabil, hat aber dieselben Schwächen wie vorher. Wir hoffen in Zukunft auf eine Verbesserung der Akkulaufzeiten und auf einen möglichen Sprung zu einem schärferen AMOLED/OLED-ScreenPad.

Update Juli 2018: Unser zweites Testgeräte hat offenbart, dass der Core i9-8950HK mit dem Core i7-8750H des Asus GU501GM in etwa gleichauf liegt. Wir empfehlen daher diesem den Vorzug zu geben – die Vorteile des Core i9 sind im Großen und Ganzen vernachlässigbar.

Preisvergleich

Alle 3 Beträge lesen / Antworten
static version load dynamic
Loading Comments
Diesen Artikel kommentieren / Antworten
Teilen Sie diesen Artikel um uns zu unterstützen. Jeder Link hilft, ob im privaten Blog, Foren oder per social Media!
> Notebook Test, Laptop Test und News > Tests > Notebook Testberichte > Test Asus ZenBook Pro 15 UX580GE (i9-8950HK, GTX 1050 Ti, 4K UHD) Laptop
Autor: Allen Ngo,  2.07.2018 (Update: 23.07.2018)