Notebookcheck

Test HP Spectre x360 15 (7500U, 4K) Convertible Notebook

Bernhard Pechlaner, Stefanie Voigt (übersetzt von Andreas Osthoff), 26.02.2017

Verbessert? HPs 2017er-Version des 15 Zoll großen Convertibles Spectre x360 ist mit den neuesten Intel Prozessoren und einer dedizierten Grafikkarte ausgestattet. Wie schon beim 13-Zoll-Modell besitzt das neue System nun schmalere Bildschirmränder, und das 4K-Display – welches besser abschneidet als im letzten Jahr – ist nun die einzige Option.

Die Spectre-x360-Serie von HP bietet hochwertige Convertibles für Privatkunden, sie gehören zu den besten am Markt. Letztes Jahr hat sich die Firma aus Palo Alto den Konkurrenten Dell als Vorbild für das neue Spectre x360 13 genommen, denn auch hier kamen sehr dünne Bildschirmränder zum Einsatz. Das 15 Zoll große Spectre – von dem wir bereits den FHD-Vorgänger sowie das 4K-Modell getestet haben – wurde nun der gleichen Behandlung unterzogen. Abgesehen von den großen Änderungen wie dem Gehäuse oder den neuesten Prozessoren gibt es auch einige interessante Änderungen in Bezug auf die Komponenten: Das 2017er-Modell wird nun standardmäßig mit dem 4K-Display und einer dedizierten Grafikkarte von Nvidia ausgeliefert. Auch der Prozessor Intel Core i7-7500U (2,7 GHz bis zu 3,5 GHz, 4 MB Cache) ist vorgegeben.

Aktuell können Nutzer zwischen 8-16 GB Arbeitsspeicher und SSDs mit Kapazitäten von 256 GB bis maximal 1 TB auswählen. Unser Testmodell – das Spectre x360 15-bl002xx – konnten wir nicht finden, doch HP bietet das identisch ausgestattete 15-bl075nr für 1.500 US-Dollar. Wir testen ein US-Modell, die entsprechende Version in deutschen Online-Shops trägt die Bezeichnung 15-bl000ng und wird aktuell für 1.799 Euro gelistet.

Hinweis: Wir haben unseren Testbericht in zwei Bereichen verbessert bzw. korrigiert. Wie unsere Nutzer richtig erkannt haben, ist der Arbeitsspeicher nicht aufgelötet, sondern kann ausgetauscht werden. Eine neue Treiber-Version für das Synpatics-ClickPad erlaubt es nun auch den Bereich für Rechtsklicks zu konfigurieren, was wir nun auch berücksichtigt haben.

Update 15. März 2017: Nach sorgfältiger Betrachtung haben wir uns dazu entschlossen, das Spectre x360 15 als Multimedia-Notebook einzustufen. Aufgrund der Größe sowie dem Gewicht in Kombination mit dem 360-Grad-Gelenk passt das System in zwei unserer Geräteklassen. Unserer Meinung nach ist das Spectre jedoch eher ein Multimedia-Notebook mit zusätzlichen Aspekten eines Convertibles. Aufgrund des Wechsels haben sich sowohl die Bewertungen für die einzelnen Kategorien als auch die Gesamtwertung verändert.

HP Spectre x360 15-bl002xx (Spectre x360 Serie)
Grafikkarte
NVIDIA GeForce 940MX - 2048 MB, Kerntakt: 1189 MHz MHz, Speichertakt: 800 MHz, GM108, 384 Shaders, GDDR5 SDRAM, 21.21.13.7654, Nvidia
Hauptspeicher
16384 MB 
, DDR4-2133 SDRAM
Bildschirm
15.6 Zoll 16:9, 3840 x 2160 Pixel 282 PPI, yes, Native Unterstützung für die Stifteingabe, UHD UWVA eDP BrightView WLED-backlit , IPS, BOE06C3, spiegelnd: ja
Mainboard
Intel Kaby Lake-U Premium PCH
Massenspeicher
Toshiba XG4 NVMe (THNSN5512GPUK), 512 GB 
, PCIe NVMe M.2 SSD
Soundkarte
Intel Kaby Lake-U/Y PCH - High Definition Audio
Anschlüsse
1 USB 2.0, 2 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 USB 3.1 Gen2, 1 Thunderbolt, 1 HDMI, 1 DisplayPort, Audio Anschlüsse: 3.5 mm audio combo-jack, Card Reader: multi-format, Helligkeitssensor
Netzwerk
Intel Dual Band Wireless-AC 8265 (a/b/g/n = Wi-Fi 4/ac = Wi-Fi 5), Bluetooth 4.2
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 17.8 x 355.6 x 251
Akku
79.2 Wh Lithium-Ion, 6 cell, Akkulaufzeit (laut Hersteller): 12.8 h
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Home 64 Bit
Kamera
Webcam: FHD
Sonstiges
Lautsprecher: Bang & Olufsen; Dual speakers; HP Audio Boost, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, HP Active Stylus Pen, USB-C to VGA Adapter, USB-C to RJ45 Adapter, USB-C to USB-A Adapter, 12 Monate Garantie
Gewicht
2.002 kg, Netzteil: 432 g
Preis
1400 USD
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

Gehäuse

Das gefräste Aluminiumgehäuse sieht einfach fantastisch aus. Der Bildschirmdeckel, die Tastatur und die Unterseite sind in "Dark-Ash Silver" ausgeführt, doch subjektiv hat die Farbe – vor allem im Freien – einen leichten Hauch von Lila und Braun. Die beiden Seiten, die Vorderkante, die umlaufende Kante des Touchpads und die HP Logos sind kupferfarben, genau wie die Gelenke. Allerdings ist die Akzentfarbe hier deutlich zurückhaltender als bei dem extrem dünnen Spectre 13, und das Gesamtergebnis sieht sehr gut aus.

Das Spectre x360 ist zwar nicht ganz so stabil wie einige andere Unibody-Metallgehäuse, aber das System ist sehr verwindungssteif, und wir konnten keine Knarzgeräusche hören. Im zentralen Bereich und neben dem Touchpad lässt sich die Oberfläche minimal eindrücken, doch Sorgen um die Haltbarkeit muss man sich nicht machen. Auch der Bildschirmdeckel mit dem Gorilla-Glass-Touchscreen ist ziemlich stabil und lässt sich aufgrund der Dicke nicht verwinden. Allerdings führt mittlere Krafteinwirkung zu Wellenbildung auf dem Display. Die 360-Grad-Scharniere, die zumindest eine Metallabdeckung haben, können nicht mit dem restlichen Gehäuse mithalten und sind unserer Meinung nach nicht stramm genug für das schwere Display. Man benötigt zwar beide Hände zum Öffnen, doch danach kann man den Öffnungswinkel ziemlich leicht ändern. Selbst beim Anheben lässt sich das Display komplett aufmachen (auf 180 Grad). Auch das Antippen des Bildschirmes führt zu Nachwippen, für Zugfahrten und Ähnliches dürfte der Laptop also nicht die richtige Wahl sein. An den Kanten des Convertibles gibt es auch keine Gummipuffer, auf glatten Oberflächen rutscht das Gerät also schnell. Damit soll vermutlich das elegante Design bewahrt werden, auf lange Sicht dürfte diese Entscheidung aber vermutlich zu Kratzern führen. HP hat kein Gegenstück zu Lenovos Lift'n'Lock-Mechanismus, die Tasten werden im Tablet-Modus also nicht arretiert. Zudem sehen die Oberflächen zwar gut aus, doch Fingerabdrücke werden quasi magisch angezogen – und sie lassen sich auch nicht leicht entfernen.

Wie wir bereits erwähnt haben, reduziert HP die Breite der Displayränder um einige Millimeter. Das Ergebnis sind rund 5 mm auf beiden Seiten (4,65 mm, um genau zu sein). HP nennt das Ergebnis ein "praktisch rahmenloses Micro-Edge-Display". Die Gesamtbreite fällt geringer aus als beim Vorgänger (siehe Größenvergleich), aber der untere Bildschirmrand ist mit 3,6 cm sehr breit, weshalb das Convertible minimal tiefer ausfällt. Das Gehäuse ist auch rund 1,8 mm dicker, in der Praxis ist das aber nicht spürbar. Die Breite des Spectre 15 entspricht am ehesten dem Dell XPS 15, doch das HP ist ~1,5 cm tiefer. Dennoch ist das Convertible von HP für ein 15-Zoll-Notebook sehr mobil und lässt sich bequem in einer Tasche verstauen.

Das zusätzliche Gewicht macht sich da schon etwas deutlicher bemerkbar. Nicht nur das Convertible selbst ist nun rund 100 Gramm schwerer als zuvor, auch das Netzteil ist mit 430 Gramm schwerer geworden. Insgesamt muss man ~380 Gramm zusätzlich transportieren – nicht unerheblich, wenn man sein Convertible oft von Ort zu Ort bewegt. Das Dell Inspiron 15 Convertible liegt auf demselben Niveau, während 14-Zoll-Convertibles etwa 450-600 Gramm leichter ausfallen. Das Dell XPS 15 bringt mit 1,8 kg etwa 200 Gramm weniger auf die Waage als unser Spectre x360 15.

382 mm 253 mm 20 mm 2.1 kg375.9 mm 247.6 mm 16 mm 1.9 kg357 mm 235 mm 17 mm 2 kg355.6 mm 251 mm 17.8 mm 2 kg333 mm 229 mm 16 mm 1.3 kg322 mm 223 mm 17.3 mm 1.6 kg

Ausstattung

Bei dem Vorgänger haben wir den Thunderbolt-Anschluss noch vermisst, doch in diesem Jahr hat HP nachgebessert. Zusätzlich stehen noch ein normaler USB-Anschluss (Typ-A) und ein Typ-C-Stecker zur Verfügung, die jedoch beide nur USB 3.1 Gen.1 unterstützen (maximale Transferrate 5 Gbit/s). Der HDMI-Anschluss ist der einzige dedizierte Videoausgang, allerdings unterstützt der Thunderbolt-Anschluss natürlich DisplayPort 1.2. Das 90-Watt-Netzteil verwendet ebenfalls einen Typ-C-Stecker, einer der beiden Anschlüsse ist im Netzbetrieb also blockiert.

links: USB 3.1 Typ-A, 3,5-mm-Audio, Power Button, SD-Kartenleser
links: USB 3.1 Typ-A, 3,5-mm-Audio, Power Button, SD-Kartenleser
rechts: Lautstärkewippe, HDMI, Thunderbolt, USB Typ-C
rechts: Lautstärkewippe, HDMI, Thunderbolt, USB Typ-C
vorne: keine Anschlüsse
vorne: keine Anschlüsse
hinten: keine Anschlüsse
hinten: keine Anschlüsse

SD-Kartenleser

Mit Transferraten von bis zu 250 MB/s (AS SSD) ist der SD-Kartenleser im Testgerät extrem schnell. Auch beim Kopieren von Bilddateien (jpeg, ~5 MB) ermitteln wir noch sehr gute 126 MB/s in Verbindung mit unserer Referenzkarte Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II.

SDCardreader Transfer Speed
average JPG Copy Test (av. of 3 runs)
HP Spectre x360 15-bl002xx
 
126.3 MB/s ∼100%
Lenovo Yoga 710-14IKB 80V4002HGE
 
64.1 MB/s ∼51% -49%
Dell XPS 15 2017 9560 (7300HQ, Full-HD)
 
57.3 MB/s ∼45% -55%
Dell Inspiron 15 5568
 
21 MB/s ∼17% -83%
maximum AS SSD Seq Read Test (1GB)
HP Spectre x360 15-bl002xx
 
250.6 MB/s ∼100%
Dell XPS 15 2017 9560 (7300HQ, Full-HD)
 
202.8 MB/s ∼81% -19%
Lenovo Yoga 710-14IKB 80V4002HGE
 
84 MB/s ∼34% -66%
Dell Inspiron 15 5568
 
26.5 MB/s ∼11% -89%

Kommunikation

HP stattet das Spectre mit einem 2x2-WLAN-Modul von Intel aus, dessen Antenne in den oberen Bildschirmrand integriert wurde. In unserem WLAN-Test mit dem Referenzrouter Linksys EA8500 erreicht die die Dual-Band Wireless-AC 8265 WLAN-Karte sehr gute 625 Mbit/s beim Empfangen und ~500 Mbit/s beim Senden. Während des Testzeitraums konnten wir auch keinerlei Probleme feststellen; die Netzwerkverbindung war jederzeit stabil.

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
HP Spectre x360 15-bl002xx
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
625 MBit/s ∼100%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
HP Spectre x360 15-bl002xx
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
503 MBit/s ∼100%

Zubehör

Die ansehnliche Verpackung des Spectre enthält das Convertible selbst, eine Kunstlederhülle, das 90-Watt-Netzteil und die üblichen Serviceheftchen. Zusätzlich liefert HP noch einen aktiven Stylus und drei Adapter: USB-C auf VGA, USB-C auf USB-A und USB-C auf RJ45.

Wartung

Für den Zugang zu den Komponenten müssen 6 winzige Torx-Schrauben und zwei Kreuzschrauben entfernt werden. Letztere befinden sich unter dem hinteren Gummistandfuß. Der Arbeitsspeicher scheint verlötet zu sein, die möglichen Wartungsarbeiten beschränken sich also auf das Reinigen der beiden Lüfter und den Austausch der M.2-SSD sowie des WLAN-Moduls.

Garantie

Das Spectre x360 15 ist ein Gerät für Privatkunden und wird dementsprechend mit einer einjährigen Garantie ausgeliefert. HP bietet jedoch optionale Verlängerungen an. Ein solches "CarePack" mit einer zweijährigen Garantie, zusätzlichem Unfallschutz und kostenlosem Hol- und Bring-Service kostet beispielsweise rund 190 US-Dollar.

Eingabegeräte

Tastatur

Auf den ersten Blick unterscheidet sich die Tastatur nicht von der des kleineren Spectre x360 13, allerdings wurde der Tastenhub von 1,3 auf 1,5 mm erhöht. Die einzelnen Tasten sind leicht konkav und weisen einen Abstand von etwa 3 mm zueinander auf. Das Feedback beim Tippen ist ausreichend, und insgesamt kann man auch längere Texte schnell und komfortabel verfassen. Wir haben keine großen Beanstandungen, lediglich größere Pfeiltasten, und mehr als eine Helligkeitsstufe für die Tastaturbeleuchtung wären schön gewesen. Ein weiteres kleines Problem ist die recht laute Leertaste, die vor allem in ruhigen Umgebungen auffällt.

Touchpad

Für ein Windows Notebook ist das Touchpad von Synaptics außerordentlich groß (14 x 6,5 cm). Die geätzte Glasoberfläche ist glatt und bietet genau den richtigen Widerstand. Auch Eingaben werden sauber umgesetzt, selbst wenn die Finger ein wenig feucht sind. Aufgrund der großen Fläche gehen auch Gesten mit mehreren Fingern (z. B. Zwei-Finger-Scrollen) komfortabel von der Hand. Die integrierten Maustasten funktionieren ordentlich, doch Rechtsklicks werden nur in der untersten rechten Ecke ausgeführt. Oftmals haben wir dadurch aus Versehen einen Linksklick ausgeführt. Da es sich um ein Convertible handelt, werden sowohl die Tastatur als auch das Touchpad deaktiviert, sobald man den Bildschirm umklappt.

Touchscreen & Stylus

Selbst in den äußersten Ecken arbeitet der 4K-Touchscreen sehr zuverlässig. Sobald man den Bildschirm komplett umklappt, aktiviert das Gerät automatisch den Tablet-Modus. Solch ein großes Convertible für längere Zeit im Tablet-Modus zu betreiben, ist allerdings nicht gerade komfortabel. Der aktive Stylus verwendet eine kleine AAAA-Batterie und besitzt zwei programmierbare Tasten, die mit HPs Pen-Control-Software zugeordnet werden können. In Microsofts OneNote klappt der Stift sehr gut und akkurat. Besonders im Tablet-Modus ist der Stift sehr nützlich, beispielsweise um Textstellen oder Bilder zu markieren. Ein Nachteil: Im Gegensatz zu Lenovos ThinkPad X1 Yoga besitzt das Spectre keine integrierte Halterung für den Stift. Dafür ist der Stylus aber auch ein wenig dicker – fast wie ein echter Stift – und lässt sich damit auf Dauer komfortabler nutzen als das sehr dünne Gegenstück von Lenovo.

Chiclet-Tastatur
Chiclet-Tastatur
sehr großes Touchpad aus Glas
sehr großes Touchpad aus Glas
beleuchtetet Tastatur (nur an/aus)
beleuchtetet Tastatur (nur an/aus)
Der aktive Eingabestift ist ebenfalls enthalten.
Der aktive Eingabestift ist ebenfalls enthalten.

Display

Subpixel-Anordnung
Subpixel-Anordnung

Wie wir im Intro bereits erwähnt haben, ist das 15,6 Zoll große UHD-Panel (UWVA-eDP WLED-IPS) mit der 4K Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixeln die einzige Option. Zusammen mit dem Wechsel des Zulieferers – der Vorgänger benutzte ein 4K-Panel von LG Philips, das neue Spectre x360 15 eines von BOE – verzichtet HP zugunsten der standardmäßigen RGB-Anordnung zudem auf die PenTile Technologie, der Kontrast sollte also besser ausfallen.

Die Verbindung aus geklebtem Glas-Display und der hohen Auflösung erzeugt extrem scharfe Symbole und Texte ohne sichtbare Körnung. Der einzige Nachteil sind Skalierungsprobleme, die manchmal bei alten Anwendungen vorkommen. Das ist jedoch ein allgemeines Problem von hochauflösenden Anzeigen und nicht auf das Testgerät beschränkt. Unsere Messungen ergeben eine durchschnittliche Helligkeit von 340 cd/m², das neue Panel ist also heller als zuvor (275 cd/m²). Auch das Kontrastverhältnis fällt mit 717:1 besser aus, ist aber immer noch nicht besonders gut. Wir erwarten natürlich nicht, dass das Spectre mit einem OLED-Panel wie im Lenovo ThinkPad X1 Yoga konkurrieren kann, doch andere Panels schneiden in dieser Hinsicht deutlich besser ab. Das Display vom Lenovo Yoga 910 ist beispielsweise ein wenig dunkler (310 cd/m²), doch das Kontrastverhältnis ist mit 1.400:1 im Gegenzug fast doppelt so hoch.

Screen Bleeding ist kein großes Problem und nur an der unteren sowie oberen Kante sichtbar. Im Alltag sind diese minimal helleren Stellen aber kaum sichtbar.

325.3
cd/m²
345
cd/m²
339
cd/m²
312.2
cd/m²
351.5
cd/m²
347.8
cd/m²
298.2
cd/m²
347.5
cd/m²
361.4
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
UHD UWVA eDP BrightView WLED-backlit
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 361.4 cd/m² Durchschnitt: 336.4 cd/m² Minimum: 17 cd/m²
Ausleuchtung: 83 %
Helligkeit Akku: 351.5 cd/m²
Kontrast: 1465:1 (Schwarzwert: 0.24 cd/m²)
ΔE Color 3.3 | 0.6-29.43 Ø6
ΔE Greyscale 1.9 | 0.64-98 Ø6.2
88.2% sRGB (Argyll 3D) 64.4% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.09
HP Spectre x360 15-bl002xx
UHD UWVA eDP BrightView WLED-backlit , IPS, 15.6, 3840x2160
HP Spectre x360 15-ap012dx
IPS, 15.6, 3840x2160
Dell XPS 15 2017 9560 (7300HQ, Full-HD)
Sharp SHP1453 LQ156M1, LED IGZO IPS InfinityEdge, 15.6, 1920x1080
Lenovo ThinkPad X1 Yoga-20FRS1VS00
Samsung ATNA40JU01-0, OLED, 14, 2560x1440
Lenovo Yoga 710-14IKB 80V4002HGE
AU Optronics B140HAN03.0, a-Si WLED TFT, IPS, 14, 1920x1080
Dell Inspiron 15 5568
AU Optronics B156HW01 V0, IPS, 15.6, 1920x1080
Response Times
27%
-29%
40%
-33%
24%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
44 (20.4, 23.6)
32.8 (14.8, 18)
25%
54 (33.2, 20)
-23%
1 (0.5, 0.5)
98%
53 (17, 36, Plateau)
-20%
42 (19, 23)
5%
Response Time Black / White *
38.8 (6.4, 32.4)
28 (4.8, 23.2)
28%
52.4 (33.2, 19.2)
-35%
1 (0.5, 0.5)
97%
33 (7, 26)
15%
22 (6, 16)
43%
PWM Frequency
1000 (99)
240 (100)
-76%
50 (10)
-95%
Bildschirm
-29%
-33%
-27%
-60%
-32%
Helligkeit Bildmitte
351.5
298
-15%
400
14%
279
-21%
340
-3%
266
-24%
Brightness
336
295
-12%
392
17%
277
-18%
302
-10%
249
-26%
Brightness Distribution
83
88
6%
89
7%
91
10%
77
-7%
85
2%
Schwarzwert *
0.24
0.57
-138%
0.26
-8%
0.31
-29%
0.26
-8%
Kontrast
1465
523
-64%
1538
5%
1097
-25%
1023
-30%
DeltaE Colorchecker *
3.3
4.43
-34%
4.9
-48%
5.15
-56%
6.75
-105%
4.98
-51%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
7.3
6.62
9%
11
-51%
8.28
-13%
12.4
-70%
11.82
-62%
DeltaE Graustufen *
1.9
2.45
-29%
7.2
-279%
5.44
-186%
8.47
-346%
2.68
-41%
Gamma
2.09 105%
2.45 90%
2.11 104%
2.28 96%
2.22 99%
2.27 97%
CCT
6784 96%
6326 103%
6911 94%
5686 114%
6557 99%
6583 99%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
64.4
57.2
-11%
64.2
0%
98
52%
58
-10%
36
-44%
Color Space (Percent of sRGB)
88.2
87.8
0%
98.9
12%
100
13%
89
1%
57
-35%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
-1% / -20%
-31% / -32%
7% / -9%
-47% / -54%
-4% / -23%

* ... kleinere Werte sind besser

Mit 64 % AdobeRGB und 88 % sRGB fällt die ermittelte Farbraumabdeckung nur geringfügig besser aus als noch beim Vorgänger. Wer hauptsächlich an Bild- und Videobearbeitung interessiert ist, dürfte mit anderen Geräten besser bedient sein, beispielsweise dem ThinkPad X1 Yoga mit fast perfekter Farbraumabdeckung, oder dem Dell XPS 15, welches zumindest sRGB fast vollständig abdeckt.

vs. sRGB
vs. sRGB
vs. AdobeRGB
vs. AdobeRGB
vs. Dell XPS 15
vs. Dell XPS 15

Die weiteren Messungen mit dem X-Rite i1Pro 2 Spektralfotometer und der CalMAN Software zeigen bereits im Werkszustand geringe durchschnittliche DeltaE-Abweichungen von 1,9 für die Graustufen bzw. 3,3 für die Farben. Eine Kalibrierung verbessert die Ergebnisse kaum, vor allem bei Rot und Grün sehen wir recht hohe Abweichungen bei höheren Sättigungsleveln. Für den Heimgebrauch eignet sich das Display aber sehr gut, und die Qualität entspricht auch dem Verkaufspreis.

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
38.8 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 6.4 ms steigend
↘ 32.4 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 96 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (24.9 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
44 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 20.4 ms steigend
↘ 23.6 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 65 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (39.7 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM festgestellt 1000 Hz ≤ 99 % Helligkeit

Das Display flackert mit 1000 Hz (höchstwahrscheinlich durch Pulsweitenmodulation PWM) bei einer eingestellten Helligkeit von 99 % und darunter. Darüber sollte es zu keinem Flackern kommen.

Die Frequenz von 1000 Hz ist sehr hoch und sollte daher auch bei empfindlichen Personen zu keinen Problemen führen.

Im Vergleich: 51 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9352 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Im Gegensatz zum Vorgänger setzt HP PWM zur Helligkeitsregelung ein. Sobald man nicht die maximale Helligkeit verwendet, kommt es zu PWM-Flimmern. Allerdings ist die Frequenz mit 1 kHz sehr hoch, selbst bei empfindlichen Nutzern sollte es also keine Einschränkungen geben.

Dank der vergleichsweise hohen Helligkeit von fast 340 cd/m² schlägt sich das spiegelnde Panel im Freien ganz ordentlich, auch wenn der Kontrast etwas zu gering ausfällt. Im Schatten ist das Arbeiten aber nicht zu anstrengend für die Augen, doch etwas hellere (bewölkte) Tage oder direkte Lichteinstrahlung stehen außer Frage. Andere Convertibles mit dunkleren Panels – lediglich ~250 cd/m² beim Dell Inspiron 15 – haben hier aber noch größere Probleme.

Erwartungsgemäß fallen die Blickwinkel des IPS-Displays sehr großzügig aus. Selbst bei sehr flachen Winkeln bleibt das Bild perfekt sichtbar, und es gibt keine signifikanten Helligkeitsverluste oder Farbveränderungen.

Außeneinsatz – im Schatten
Außeneinsatz – im Schatten
Außeneinsatz – Tablet-Modus (bewölkter Himmel)
Außeneinsatz – Tablet-Modus (bewölkter Himmel)
sehr weite Blickwinkel (IPS)
sehr weite Blickwinkel (IPS)

Leistung

HP bietet das kleinere Spectre x360 13 entweder mit dem Intel Core i5-7200U oder dem Intel Core i7-7500U an, doch das größere 15,6 Zoll große Spectre x360 ist ausschließlich mit dem i7-Prozessor verfügbar. Unsere Konfiguration für 1.500 US-Dollar ist zudem mit einer 512 GB großen M.2-NVMe-SSD und 16 GB RAM ausgestattet, es sollte also auch in absehbarer Zeit keine Leistungsprobleme geben. Einige Modelle sind mit 2x 4 GB RAM ausgerüstet, unser Testgerät hingegen mit zwei 8-GB-Riegeln (DDR4-2133).

 

Prozessor

Der Dual-Core i7-7500U (2,7 GHz, bis zu 3,5 GHz, 4 MB Cache, 15-Watt-TDP) kommt in vielen verschiedenen Mittelklasse- oder High-End-Notebooks zum Einsatz, und der Chip in unserem Testgerät ist sehr schnell. Normale Office- oder Multimedia-Anwendungen sind überhaupt gar kein Problem, selbst aufwändigere Aufgaben sind möglich. Im Cinebench R15 Multi-Test arbeiten die Kerne mit 3,1-3,5 GHz. Interessanterweise erreicht das Lenovo Yoga 910 ein höheres Ergebnis, obwohl der Takt auf 2,7-2,8 GHz abfällt. Das Spectre x360 15 ist in den Benchmarks (Single/Multi) nur etwa 10-20 % schneller als der Core i5 des Vorgängers, während der alte Core i7-6500U rund 10 % zurückfällt.

Cinebench R10 32 Bit
Cinebench R10 32 Bit
Cinebench R11.5 64 Bit
Cinebench R11.5 64 Bit
Cinebench R15
Cinebench R15
Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Lenovo Yoga 910-13IKB-80VF004CGE
Intel Core i7-7500U
147 Points ∼67% +1%
Dell XPS 15 2017 9560 (7300HQ, Full-HD)
Intel Core i5-7300HQ
146 Points ∼67% 0%
HP Spectre x360 15-bl002xx
Intel Core i7-7500U
146 Points ∼67%
Lenovo ThinkPad X1 Yoga-20FRS1VS00
Intel Core i7-6600U
135 Points ∼62% -8%
Dell Inspiron 15 5568
Intel Core i7-6500U
128 Points ∼59% -12%
HP Spectre x360 15-ap012dx
Intel Core i5-6200U
123 Points ∼56% -16%
CPU Multi 64Bit
Dell XPS 15 2017 9560 (7300HQ, Full-HD)
Intel Core i5-7300HQ
508 Points ∼12% +50%
Lenovo Yoga 910-13IKB-80VF004CGE
Intel Core i7-7500U
354 Points ∼8% +4%
HP Spectre x360 15-bl002xx
Intel Core i7-7500U
339 Points ∼8%
HP Spectre x360 15-ap012dx
Intel Core i5-6200U
310 Points ∼7% -9%
Dell Inspiron 15 5568
Intel Core i7-6500U
308 Points ∼7% -9%
Lenovo ThinkPad X1 Yoga-20FRS1VS00
Intel Core i7-6600U
305 Points ∼7% -10%
Cinebench R10
Rendering Single 32Bit
HP Spectre x360 15-bl002xx
Intel Core i7-7500U
5663 Points ∼52%
HP Spectre x360 15-ap012dx
Intel Core i5-6200U
4802 Points ∼44% -15%
Rendering Multiple CPUs 32Bit
HP Spectre x360 15-bl002xx
Intel Core i7-7500U
11874 Points ∼18%
HP Spectre x360 15-ap012dx
Intel Core i5-6200U
9730 Points ∼15% -18%
Cinebench R11.5
CPU Single 64Bit
HP Spectre x360 15-bl002xx
Intel Core i7-7500U
1.66 Points ∼68%
Lenovo ThinkPad X1 Yoga-20FRS1VS00
Intel Core i7-6600U
1.51 Points ∼62% -9%
HP Spectre x360 15-ap012dx
Intel Core i5-6200U
1.37 Points ∼56% -17%
CPU Multi 64Bit
HP Spectre x360 15-bl002xx
Intel Core i7-7500U
3.76 Points ∼9%
HP Spectre x360 15-ap012dx
Intel Core i5-6200U
3.42 Points ∼8% -9%
Lenovo ThinkPad X1 Yoga-20FRS1VS00
Intel Core i7-6600U
3.32 Points ∼8% -12%
wPrime 2.0x - 1024m
HP Spectre x360 15-ap012dx
Intel Core i5-6200U
497.941 s * ∼6% -0%
HP Spectre x360 15-bl002xx
Intel Core i7-7500U
496.7 s * ∼6%
Super Pi Mod 1.5 XS 32M - ---
HP Spectre x360 15-ap012dx
Intel Core i5-6200U
655.981 Seconds * ∼3% -21%
HP Spectre x360 15-bl002xx
Intel Core i7-7500U
543.1 Seconds * ∼2%

* ... kleinere Werte sind besser

Cinebench R10 Shading 32Bit
6836
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
11874
Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
5663
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
58.5 fps
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
3.76 Points
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.66 Points
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
99.6 %
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
63.3 fps
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
339 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
146 Points
Hilfe

System Performance

Im Vergleich zum Vorgänger mit i5-Prozessor und integrierter Intel Graphics HD 520 arbeitet das Testgerät laut PCMark 8 etwa 12-20 % schneller. Das Dell XPS 15 2017 9560 mit der stärkeren Hardware (Kaby Lake Quad-Core i5-7300HQ, Nvidia GeForce GTX 1050 GPU) ist hingegen noch einmal rund 15-20 % schneller. Der subjektive Geschwindigkeitseindruck ist sehr gut; das System ist schnell startbereit, und Anwendungen werden zügig gestartet. Auch im Akkubetrieb steht die volle Leistung zur Verfügung, denn 3DMark 11 ergab das gleiche Ergebnis. Während unseres Tests hatten wir keinerlei Probleme mit dem Convertible.

PCMark 8
Work Score Accelerated v2
Dell XPS 15 2017 9560 (7300HQ, Full-HD)
GeForce GTX 1050 (Laptop), 7300HQ, WDC WD10SPCX-75KHST0 + SanDisk Z400s M.2 2242 32 GB Cache
4884 Points ∼75% +22%
Dell Inspiron 15 5568
HD Graphics 520, 6500U, Toshiba THNSNK256GCS8
4433 Points ∼68% +10%
Lenovo ThinkPad X1 Yoga-20FRS1VS00
HD Graphics 520, 6600U, Samsung SSD PM961 1TB M.2 PCIe 3.0 x4 NVMe (MZSLW1T0)
4410 Points ∼68% +10%
HP Spectre x360 15-bl002xx
GeForce 940MX, 7500U, Toshiba XG4 NVMe (THNSN5512GPUK)
4016 Points ∼62%
HP Spectre x360 15-ap012dx
HD Graphics 520, 6200U, Sandisk X300 SD7SN6S-256G-1006
3576 Points ∼55% -11%
Creative Score Accelerated v2
HP Spectre x360 15-bl002xx
GeForce 940MX, 7500U, Toshiba XG4 NVMe (THNSN5512GPUK)
4542 Points ∼43%
HP Spectre x360 15-ap012dx
HD Graphics 520, 6200U, Sandisk X300 SD7SN6S-256G-1006
3796 Points ∼36% -16%
Home Score Accelerated v2
Dell XPS 15 2017 9560 (7300HQ, Full-HD)
GeForce GTX 1050 (Laptop), 7300HQ, WDC WD10SPCX-75KHST0 + SanDisk Z400s M.2 2242 32 GB Cache
3659 Points ∼60% +13%
Dell Inspiron 15 5568
HD Graphics 520, 6500U, Toshiba THNSNK256GCS8
3607 Points ∼59% +11%
Lenovo Yoga 910-13IKB-80VF004CGE
HD Graphics 620, 7500U, Samsung PM951 NVMe MZVLV512
3555 Points ∼58% +9%
Lenovo ThinkPad X1 Yoga-20FRS1VS00
HD Graphics 520, 6600U, Samsung SSD PM961 1TB M.2 PCIe 3.0 x4 NVMe (MZSLW1T0)
3489 Points ∼57% +7%
HP Spectre x360 15-bl002xx
GeForce 940MX, 7500U, Toshiba XG4 NVMe (THNSN5512GPUK)
3249 Points ∼53%
HP Spectre x360 15-ap012dx
HD Graphics 520, 6200U, Sandisk X300 SD7SN6S-256G-1006
2847 Points ∼47% -12%
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
3249 Punkte
PCMark 8 Creative Score Accelerated v2
4542 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
4016 Punkte
Hilfe

Massnspeicher

Die M.2-SSD unter dem Flachbandkabel könnte ausgetauscht werden.
Die M.2-SSD unter dem Flachbandkabel könnte ausgetauscht werden.

Die SSD von Toshiba (XG3 NVMe THNSN5512GPUK) erreicht in allen Tests sehr gute Ergebnisse. Die Speicherkapazität sollte mit 512 GB für die meisten Nutzer ausreichen, HP bietet aber auch eine optionale 1-TB-SSD (M.2-NVMe) für einen Aufpreis von 200 US-Dollar an. Mit dem Tool AS SSD hatten wir jedoch erneut das Problem, dass die Schreibraten deutlich zu gering waren. Wir haben die Ergebnisse der Vollständigkeit halber zwar eingetragen, doch gerade den Transferraten beim Schreiben sollte man nicht zu viel Beachtung schenken.

Crystal Disk Mark
Crystal Disk Mark
HD Tune
HD Tune
AS SSD
AS SSD
HP Spectre x360 15-bl002xx
Toshiba XG4 NVMe (THNSN5512GPUK)
Lenovo Yoga 910-13IKB-80VF004CGE
Samsung PM951 NVMe MZVLV512
HP Spectre x360 15-ap012dx
Sandisk X300 SD7SN6S-256G-1006
Dell XPS 15 2017 9560 (7300HQ, Full-HD)
WDC WD10SPCX-75KHST0 + SanDisk Z400s M.2 2242 32 GB Cache
Lenovo ThinkPad X1 Yoga-20FRS1VS00
Samsung SSD PM961 1TB M.2 PCIe 3.0 x4 NVMe (MZSLW1T0)
Dell Inspiron 15 5568
Toshiba THNSNK256GCS8
CrystalDiskMark 3.0
-1%
-50%
-90%
-3%
-55%
Write 4k QD32
395.2
488.7
24%
138.7
-65%
1.057
-100%
319
-19%
197.6
-50%
Read 4k QD32
527.2
570.3
8%
281.2
-47%
69.75
-87%
404
-23%
275.3
-48%
Write 4k
139.4
159.7
15%
93
-33%
1.021
-99%
126
-10%
86.67
-38%
Read 4k
40.72
43.5
7%
35.48
-13%
10.84
-73%
37
-9%
19.88
-51%
Write 512
713.9
579.6
-19%
318.9
-55%
42.51
-94%
242
-66%
Read 512
834.2
701.1
-16%
258.4
-69%
101.7
-88%
397.4
-52%
Write Seq
981.5
578.4
-41%
425
-57%
74.17
-92%
1193
22%
270
-72%
Read Seq
1266
1412
12%
475.6
-62%
123
-90%
1510
19%
458.6
-64%
Toshiba XG4 NVMe (THNSN5512GPUK)
Minimale Transferrate: 350.1 MB/s
Maximale Transferrate: 1190.9 MB/s
Durchschnittliche Transferrate: 1041.2 MB/s
Zugriffszeit: 0.044 ms
Burst-Rate: 498 MB/s
CPU Benutzung: 7.7 %

Grafikkarte

Das neue Spectre x360 15 ist jetzt mit einer dedizierten GeForce-940MX-Grafikkarte ausgestattet. Die integrierte GPU des Prozessors (Intel HD Graphics 620) ist natürlich ebenfalls vorhanden und kümmert sich um simple 2D- und 3D-Berechnungen. Die Nvidia GPU basiert auf dem GM108-Chip mit 384 Shadern und 2 GB GDDR5-VRAM. Die GPU unterstützt DirectX 12, und der Kern erreicht bis zu 1.189 MHz. Im 3DMark 11 liegt die GeForce 940MX rund 60 % vor der HD Graphics 620. Unser GDDR5-Modell ist zudem schneller als die DDR3-Variante. Die GPU-Wertung des 3DMark 11 beziffert den Unterschied auf mindestens 7 %, das Lenovo Yoga 710-14ISK mit dem Intel Core i5-6200U fällt sogar um 14 % zurück.

3DMark 11
1280x720 Performance Combined
Dell XPS 15 2017 9560 (7300HQ, Full-HD)
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Laptop), 7300HQ
5995 Points ∼27% +130%
HP Spectre x360 15-bl002xx
NVIDIA GeForce 940MX, 7500U
2609 Points ∼12%
Lenovo Yoga 910-13IKB-80VF004CGE
Intel HD Graphics 620, 7500U
1609 Points ∼7% -38%
Dell Inspiron 15 5568
Intel HD Graphics 520, 6500U
1549 Points ∼7% -41%
Lenovo ThinkPad X1 Yoga-20FRS1VS00
Intel HD Graphics 520, 6600U
1462 Points ∼6% -44%
HP Spectre x360 15-ap012dx
Intel HD Graphics 520, 6200U
1447 Points ∼6% -45%
Lenovo Yoga 710-14IKB 80V4002HGE
Intel HD Graphics 620, 7200U
1133 Points ∼5% -57%
1280x720 Performance GPU
Dell XPS 15 2017 9560 (7300HQ, Full-HD)
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Laptop), 7300HQ
8201 Points ∼16% +218%
HP Spectre x360 15-bl002xx
NVIDIA GeForce 940MX, 7500U
2576 Points ∼5%
Lenovo Yoga 910-13IKB-80VF004CGE
Intel HD Graphics 620, 7500U
1623 Points ∼3% -37%
Dell Inspiron 15 5568
Intel HD Graphics 520, 6500U
1506 Points ∼3% -42%
Lenovo ThinkPad X1 Yoga-20FRS1VS00
Intel HD Graphics 520, 6600U
1458 Points ∼3% -43%
HP Spectre x360 15-ap012dx
Intel HD Graphics 520, 6200U
1404 Points ∼3% -45%
Lenovo Yoga 710-14IKB 80V4002HGE
Intel HD Graphics 620, 7200U
1403 Points ∼3% -46%
3DMark
1920x1080 Fire Strike Graphics
Dell XPS 15 2017 9560 (7300HQ, Full-HD)
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Laptop), 7300HQ
6393 Points ∼16% +202%
HP Spectre x360 15-bl002xx
NVIDIA GeForce 940MX, 7500U
2115 Points ∼5%
Lenovo Yoga 910-13IKB-80VF004CGE
Intel HD Graphics 620, 7500U
1045 Points ∼3% -51%
Lenovo ThinkPad X1 Yoga-20FRS1VS00
Intel HD Graphics 520, 6600U
931 Points ∼2% -56%
HP Spectre x360 15-ap012dx
Intel HD Graphics 520, 6200U
883 Points ∼2% -58%
Lenovo Yoga 710-14IKB 80V4002HGE
Intel HD Graphics 620, 7200U
777 Points ∼2% -63%
1280x720 Cloud Gate Standard Graphics
Dell XPS 15 2017 9560 (7300HQ, Full-HD)
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Laptop), 7300HQ
39864 Points ∼22% +237%
HP Spectre x360 15-bl002xx
NVIDIA GeForce 940MX, 7500U
11821 Points ∼6%
Lenovo Yoga 910-13IKB-80VF004CGE
Intel HD Graphics 620, 7500U
9060 Points ∼5% -23%
Dell Inspiron 15 5568
Intel HD Graphics 520, 6500U
8388 Points ∼5% -29%
Lenovo ThinkPad X1 Yoga-20FRS1VS00
Intel HD Graphics 520, 6600U
7572 Points ∼4% -36%
Lenovo Yoga 710-14IKB 80V4002HGE
Intel HD Graphics 620, 7200U
6670 Points ∼4% -44%
HP Spectre x360 15-ap012dx
Intel HD Graphics 520, 6200U
6217 Points ∼3% -47%
1920x1080 Ice Storm Extreme Graphics
Lenovo Yoga 710-14IKB 80V4002HGE
Intel HD Graphics 620, 7200U
35413 Points ∼5% +5%
HP Spectre x360 15-bl002xx
NVIDIA GeForce 940MX, 7500U
33758 Points ∼5%
HP Spectre x360 15-ap012dx
Intel HD Graphics 520, 6200U
27133 Points ∼4% -20%
3DMark 11 Performance
2772 Punkte
3DMark Ice Storm Standard Score
22543 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
7908 Punkte
3DMark Fire Strike Score
1926 Punkte
3DMark Fire Strike Extreme Score
969 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Im Vergleich zu dem Vorgänger mit der integrierten Grafikkarte fällt auch die Gaming-Leistung deutlich besser aus. Bei Rise of the Tomb Raider erreichte die HD Graphics 520 beispielsweise nur 16 fps, während die 940MX nun flüssige 38 Bilder pro Sekunde schafft. Trotz der schnelleren GPU ist das Spielen in der nativen 4K-Auflösung nicht möglich. Nicht nur die reine Leistung der Grafikkarte ist hier ein Hindernis, sondern auch die geringe Menge an Videospeicher (2 GB).

min. mittel hoch max.
Anno 2070 (2011) 190.183.250.527.1fps
Sleeping Dogs (2012) 122.493.645.511.9fps
Hitman: Absolution (2012) 77.256.627.510.8fps
Tomb Raider (2013) 184.492.752.126.5fps
BioShock Infinite (2013) 127.569.85921.6fps
Company of Heroes 2 (2013) 28.424.214.68.7fps
Middle-earth: Shadow of Mordor (2014) 55.332.519.315.1fps
Rise of the Tomb Raider (2016) 38.518.415.313.8fps

Stresstest

Um das System maximal auszulasten und die Stabilität zu überprüfen, nutzen wir die synthetischen Tools Prime95 sowie FurMark. Bei der Belastung durch Prime95 kann die CPU ihren maximalen Turbo Boost von 3,5 GHz nur für wenige Sekunden aufrechterhalten, bevor der Takt zunächst auf 3,1 und dann 2,9 GHz abfällt. Bei einer Kerntemperatur von etwa 75 °C schalten sich die Lüfter ein, und die Kerne stabilisieren sich bei 67-71 °C. GPU-Belastung durch FurMark resultiert in einem Kerntakt zwischen 1.163-1.176 MHz, also sehr nah an den maximalen 1.189 MHz. Der Kern startet bei etwa 45 °C und erwärmt sich dann auf 72-73 °C.

Wenn wir Prime95 und FurMark gleichzeitig ausführen, reduzieren sich die CPU-Takte innerhalb der ersten Minuten von 2,9 auf 2,7 GHz. Die Kerne erreichen dabei kurz bis zu 92 °C, bevor die Lüfter ihre Geschwindigkeit erhöhen und die Kerne sich bei ~85 °C stabilisieren. Die Grafikkarte bleibt weiterhin bei 1.133-1.163 MHz und einer Temperatur von rund 73 °C. Nach etwa 10 Minuten konnten wir das erste Mal Throttling beobachten, dass die CPU von 2,7 auf 2,4 GHz abfällt, obwohl sich die Kerntemperaturen nicht spürbar erhöht haben. Nach weiteren 10 Minuten sind es dann nur noch 2,1 GHz bei ähnlichen Temperaturen. Diese Werte verändern sich im Laufe des Tests nicht mehr. Ein 3DMark-11-Durchlauf direkt im Anschluss an den Stresstest ergab keine Leistungseinbußen, bei praxisnaher Belastung sollte es also keine Einschränkungen geben.

Der Unigine-Heaven-Stresstest bildet die Belastung beim Spielen und ähnlich anspruchsvollen Anwendungen realistischer ab. In diesem Fall erreichen die beiden Komponenten zunächst ihre maximalen Takte (3,5 GHz bzw. 1.189 MHz) oder bewegen sich nur knapp darunter. Dabei erwärmt sich der Prozessor auf 90 °C und die Grafikkarte auf 71 °C. Nach 15 Minuten pendelt sich der Prozessor bei 2,6-2,7 GHz und 73 °C ein, während die GeForce-940MX-GPU den Takt halten kann und sich bei ~68 °C einspielt.

 

 

Last Prime95
Last Prime95
Last FurMark
Last FurMark
Last Prime95 + FurMark
Last Prime95 + FurMark
Last Unigine Heaven
Last Unigine Heaven
CPU-Takt (GHz) GPU-Takt (MHz) durchschnittliche CPU-Temperatur (°C) durchschnittliche GPU-Temperatur (°C)
Last Prime95 2,9 - 71 -
Last FurMark - 1.170 - 72
Last Prime95 + FurMark 2,1 1.148 72 72
Last Unigine Heaven 2,6 1.189 73 68

Emissionen

Geräuschemissionen

Lüftermessungen (Grau: Umgebung, Rot: Leerlauf, Blau: Unigine Heaven, Grün: Prime95+FurMark)
Lüftermessungen (Grau: Umgebung, Rot: Leerlauf, Blau: Unigine Heaven, Grün: Prime95+FurMark)

Das HP Spectre x360 15 ist im Leerlauf meistens nicht hörbar. Die Lüfter sind in der Regel deaktiviert, doch gelegentlich kommt es ohne ersichtlichen Grund zu einem Auftouren auf bis zu 36 dB(A). Mittlere und hohe Belastungen führen zu knapp 43 dB(A), womit die 2017er-Edition des Spectre x360 ein wenig lauter agiert als der Vorgänger. Alles in allem geht die Geräuschentwicklung in Ordnung, wobei die Lautstärke unter Last nach einiger Zeit etwas nervig werden kann. Das Dell Inspiron 15 Convertible mit der integrierten Grafikkarte erreicht beispielsweise maximal 36 dB(A), während das XPS 15 mit der deutlich stärkeren Hardware mit maximal 48 dB(A) noch um einiges lauter werden kann.

Lautstärkediagramm

Idle
28.5 / 28.5 / 36.3 dB(A)
Last
42.7 / 42.7 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Audix TM1 (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 28.5 dB(A)
HP Spectre x360 15-bl002xx
GeForce 940MX, 7500U, Toshiba XG4 NVMe (THNSN5512GPUK)
Lenovo Yoga 910-13IKB-80VF004CGE
HD Graphics 620, 7500U, Samsung PM951 NVMe MZVLV512
HP Spectre x360 15-ap012dx
HD Graphics 520, 6200U, Sandisk X300 SD7SN6S-256G-1006
Dell XPS 15 2017 9560 (7300HQ, Full-HD)
GeForce GTX 1050 (Laptop), 7300HQ, WDC WD10SPCX-75KHST0 + SanDisk Z400s M.2 2242 32 GB Cache
Lenovo ThinkPad X1 Yoga-20FRS1VS00
HD Graphics 520, 6600U, Samsung SSD PM961 1TB M.2 PCIe 3.0 x4 NVMe (MZSLW1T0)
Dell Inspiron 15 5568
HD Graphics 520, 6500U, Toshiba THNSNK256GCS8
Lenovo Yoga 710-14IKB 80V4002HGE
HD Graphics 620, 7200U, Samsung MZYTY256HDHP
Geräuschentwicklung
2%
5%
-7%
7%
-0%
4%
aus / Umgebung *
28.5
31.7
-11%
29.5
-4%
30.3
-6%
28.9
-1%
31.2
-9%
30.16
-6%
Idle min *
28.5
31.7
-11%
29.5
-4%
31.6
-11%
28.9
-1%
32.8
-15%
30.16
-6%
Idle avg *
28.5
31.7
-11%
29.5
-4%
31.6
-11%
28.9
-1%
32.8
-15%
30.16
-6%
Idle max *
36.3
31.7
13%
29.6
18%
33.4
8%
28.9
20%
33.8
7%
30.5
16%
Last avg *
42.7
38.4
10%
38.1
11%
47.8
-12%
35.3
17%
36.3
15%
37.2
13%
Last max *
42.7
34.7
19%
38.2
11%
47.8
-12%
38.9
9%
36.3
15%
37
13%

* ... kleinere Werte sind besser

Temperatur

Im Gegensatz zum Vorgänger besitzt das neue Spectre x360 15 nun zwei Lüfter. Im Leerlauf sind die Oberflächentemperaturen gering, und an der wärmsten Stelle (unter dem HP Logo am unteren Bildschirmrand) messen wir 34 °C. Im Stresstest messen wir in diesem Bereich sogar bis zu 50 °C. Beim Betrieb auf den Oberschenkeln kommt man normalerweise nicht in Kontakt mit den Hotspots, was jedoch nicht für den Tablet-Modus gilt. Je nachdem, wie man das Gerät trägt, kann der Unterarm mit dieser Stelle in Kontakt kommen. Im Alltag sind diese extremen Temperaturen aber eher ungewöhnlich.

Last Prime95 + FurMark (Oberseite)
Last Prime95 + FurMark (Oberseite)
Last Prime95 + FurMark (Unterseite)
Last Prime95 + FurMark (Unterseite)
Max. Last
 37.2 °C47 °C43.2 °C 
 40.2 °C43.8 °C43.2 °C 
 33.4 °C29.2 °C33.4 °C 
Maximal: 47 °C
Durchschnitt: 39 °C
45.2 °C50.2 °C40.4 °C
38.8 °C39.2 °C39 °C
32.2 °C32.4 °C32.8 °C
Maximal: 50.2 °C
Durchschnitt: 38.9 °C
Netzteil (max.)  44.8 °C | Raumtemperatur 20 °C | Raytek Raynger ST
(-) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 39 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Multimedia v7 auf 30.9 °C.
(-) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 47 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 36.5 °C (von 21.1 bis 71 °C für die Klasse Multimedia v7).
(-) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 50.2 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 38.8 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 28.6 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 30.9 °C.
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich erreichen maximal 33.4 °C und damit die typische Hauttemperatur und fühlen sich daher nicht heiß an.
(-) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 29.1 °C (-4.3 °C).

Lautsprecher

geringe Abdeckung der niedrigen Frequenzen
geringe Abdeckung der niedrigen Frequenzen

Der Klang aus den beiden Stereolautsprechern ist nicht gerade eine Offenbarung. Die Module befinden sich unterhalb der Perforationen neben der Tastatur und sind für mittelgroße Räume ausreichend laut, doch die Qualität hinkt hinterher. Die Höhen sind zwar ordentlich und auch nicht zu blechern, doch die tiefen Frequenzen werden kaum abgedeckt, und Bass ist praktisch überhaupt nicht vorhanden. In der "Bang & Olufsen Audio" Software gibt es einige Einstellungen, doch unserer Meinung nach haben sie nur minimale Auswirkungen. Für die ausgedehnte Musikwiedergabe empfehlen wir externe Lautsprecher oder Kopfhörer. Für Filme und Videoclips ist die Leistung in Ordnung, doch mit einem vollwertigen Multimedia-Laptop kann das Spectre nicht mithalten.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs20038.835.125034.333.831032.633.240031.13350030.931.663029.531.780030.429.2100028.828.4125028.530.1160027.240.2200026.449.8250025.755.2315024.357.3400024.755.2500023.651.2630023.856.480002363.21000022.965.9125002362.41600022.363.12000022.459.82500022.259.73150022.158.34000022.3625000022.358.76300022.458.38000022.457.710000022.460.412500022.559.316000022.453.4SPL72.934.872.9N31.72.331.7median 22.9median 58.3Delta1.64.735.335.132.931.831.83236.535.132.428.93328.936.328.848.32761.52752.924.860.92462.822.763.32269.521.267.82174.82075.919.472.718.97117.770.117.86917.671.817.668.117.671.417.673.717.670.417.571.617.671.617.669.617.459.717.583.630.662.51.5median 69.6median 17.84.62.4hearing rangehide median Pink NoiseHP Spectre x360 15-bl002xxApple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHz
HP Spectre x360 15-bl002xx Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (72.93 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 14.8% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (14% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 4.4% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (10.1% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 1.2% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (4.9% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (17% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 30% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 12% vergleichbar, 58% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 19%, das schlechteste Gerät hat 41%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 23% aller getesteten Geräte waren besser, 7% vergleichbar, 69% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Apple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHz Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (83.6 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 11.3% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (14.2% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 2.4% abweichend
(+) | lineare Mitten (5.5% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 2% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (4.5% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (9.3% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 1% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 1% vergleichbar, 97% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 8%, durchschnittlich ist 20%, das schlechteste Gerät hat 50%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 1% aller getesteten Geräte waren besser, 0% vergleichbar, 98% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Frequenzdiagramm im Vergleich (Checkboxen oben an-/abwählbar!)

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Mit Werten zwischen 8-12 Watt benötigt das Spectre im Leerlauf vergleichsweise viel Energie – hier macht sich definitiv das große 4K-Display bemerkbar. Mit der Ausnahme des Dell XPS 15 (schnellere Hardware) benötigt unser Testgerät auch unter Last mehr Strom als die Vergleichsgeräte. Der maximale Verbrauch übersteigt den Vorgänger um 35 Watt, was auch den Wechsel auf ein stärkeres (und deutlich schwereres) 90-Watt-Netzteil erklärt.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.49 / 0.73 Watt
Idledarkmidlight 8.14 / 10.91 / 12.26 Watt
Last midlight 45.67 / 74.94 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
HP Spectre x360 15-bl002xx
7500U, GeForce 940MX, Toshiba XG4 NVMe (THNSN5512GPUK), IPS, 3840x2160, 15.6
Lenovo Yoga 910-13IKB-80VF004CGE
7500U, HD Graphics 620, Samsung PM951 NVMe MZVLV512, IPS, 3840x2160, 13.9
HP Spectre x360 15-ap012dx
6200U, HD Graphics 520, Sandisk X300 SD7SN6S-256G-1006, IPS, 3840x2160, 15.6
Dell XPS 15 2017 9560 (7300HQ, Full-HD)
7300HQ, GeForce GTX 1050 (Laptop), WDC WD10SPCX-75KHST0 + SanDisk Z400s M.2 2242 32 GB Cache, LED IGZO IPS InfinityEdge, 1920x1080, 15.6
Lenovo ThinkPad X1 Yoga-20FRS1VS00
6600U, HD Graphics 520, Samsung SSD PM961 1TB M.2 PCIe 3.0 x4 NVMe (MZSLW1T0), OLED, 2560x1440, 14
Dell Inspiron 15 5568
6500U, HD Graphics 520, Toshiba THNSNK256GCS8, IPS, 1920x1080, 15.6
Stromverbrauch
41%
11%
-19%
26%
40%
Idle min *
8.14
4.3
47%
6.5
20%
6.6
19%
4.7
42%
4.34
47%
Idle avg *
10.91
6.3
42%
13.3
-22%
9
18%
8.6
21%
7.5
31%
Idle max *
12.26
9
27%
15.1
-23%
10.7
13%
12.2
-0%
8.4
31%
Last avg *
45.67
32.7
28%
30.8
33%
77.5
-70%
29.7
35%
30.4
33%
Last max *
74.94
28.8
62%
38.5
49%
130
-73%
50.5
33%
32.5
57%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Aufgrund des höheren Stromverbrauches hat HP dem neuen Modell einen größeren Lithium-Ionen-Akku spendiert, der nun eine Kapazität von 79 Wattstunden aufweist (vorher 65 Wh). HP bewirbt eine Laufzeit von maximal 12,75 Stunden. In unserem WLAN-Test erreicht das Testgerät fast 9 Stunden, womit der Vorgänger um 1,5 Stunden geschlagen wird. Das ist ein sehr beeindruckendes Ergebnis. Das Yoga 910 mit der integrierten GPU und einem kleineren 13,9-Zoll-Bildschirm hat eine ähnliche Akkukapazität und hält 2 Stunden länger durch. Insgesamt sollte das Spectre x360 15 damit einen vollen Arbeitstag abseits der Steckdose überstehen. Falls man zwischendurch doch mal etwas Energie benötigt, stehen 50 % der Kapazität schon nach 30 Minuten zur Verfügung (Fast Charge).

WLAN-Test
WLAN-Test
minimale Laufzeit (Classic Test)
minimale Laufzeit (Classic Test)
maximale Laufzeit (Readers Test)
maximale Laufzeit (Readers Test)
Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
14h 26min
Surfen über WLAN
0h 00min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
8h 55min
Last (volle Helligkeit)
2h 28min
HP Spectre x360 15-bl002xx
7500U, GeForce 940MX, 79.2 Wh
Lenovo Yoga 910-13IKB-80VF004CGE
7500U, HD Graphics 620, 78 Wh
HP Spectre x360 15-ap012dx
6200U, HD Graphics 520, 65 Wh
Dell XPS 15 2017 9560 (7300HQ, Full-HD)
7300HQ, GeForce GTX 1050 (Laptop), 56 Wh
Lenovo ThinkPad X1 Yoga-20FRS1VS00
6600U, HD Graphics 520, 56 Wh
Dell Inspiron 15 5568
6500U, HD Graphics 520, 42 Wh
Akkulaufzeit
20%
-21%
-39%
-19%
-43%
Idle
866
1069
23%
705
-19%
565
-35%
824
-5%
449
-48%
WLAN
535
644
20%
431
-19%
334
-38%
315
-41%
299
-44%
Last
148
174
18%
113
-24%
84
-43%
132
-11%
93
-37%

Pro

+ schnittiges Design
+ gute Verarbeitung
+ solide Gesamtleistung
+ helles 4K-Display
+ dedizierte GPU
+ Thunderbolt 3
+ aktiver Stylus im Lieferumfang
+ ordentliche Tastatur mit Hintergrundbeleuchtung
+ extrabreites Touchpad
+ lange Akkulaufzeit
+ Fast-Charge-Technologie

Contra

- Lüfter setzten sehr abrupt ein
- sowohl USB-C als auch USB-A sind nur Gen.1
- Gelenk nicht stramm genug
- spiegelndes Display
- Rechtsklicks sind knifflig
- schweres Netzteil
- anfällig für Fingerabdrücke
- DisplayPort benötigt Adapter (nicht im Lieferumfang)
- laute Leertaste
- Lautsprecher könnten besser sein

Fazit

Im Test: HP Spectre x360 15-bl002xx. Testgerät zur Verfügung gestellt von HP USA.
Im Test: HP Spectre x360 15-bl002xx. Testgerät zur Verfügung gestellt von HP USA.

Das neue, 15,6 Zoll große HP Spectre x360 macht dort weiter, wo der kleine 13,3-Zoll-Bruder aufgehört hat. Das Aluminiumgehäuse ist stabil, fühlt sich gut an und sieht auch so aus, auch wenn es ein wenig dicker ausfällt als zuvor. Die aktualisierte Hardware mit dem Kaby-Lake-i7-Prozessor und der 512 GB großen M.2-SSD ist leistungsstark und auch recht zukunftssicher. Der größere Akku kann den gestiegenen Stromverbrauch gut kompensieren, und die Laufzeiten fallen sogar besser aus als zuvor. Das 4K-Panel – jetzt mit RGB anstelle von PenTile – ist hell und bietet leuchtende Farben. Zudem ermöglicht der aktive Stylus komfortable Eingaben auf dem Touchscreen. Die wohl größte Neuerung ist die dedizierte Grafikkarte, die vor allem für gelegentlich Gaming Sessions von Interesse ist.

Wir haben keine schwerwiegenden Kritikpunkte gefunden: Das Glas-Display ist schwer, weshalb die Gelenke nicht ganz so straff sind, wie wir es uns gewünscht hätten. Es gibt keine schützenden Gummipuffer entlang der Baseunit oder dem Bildschirm. Auf glatten Oberflächen rutscht das System schnell herum, und vor allem im Tent-Modus wird es wohl recht schnell zu Kratzern an dem Aluminiumgehäuse kommen. 4K-Displays haben zwischendurch immer noch Skalierungsprobleme, und nicht jeder Nutzer möchte solch eine hohe Auflösung; ein optionales Full-HD- oder WQHD-Panel wäre schön gewesen. Abschließend bleiben noch die Größe und das Gewicht des 15,6-Zöllers, denn trotz der schmalen Bildschirmränder ist die Nutzbarkeit im Tablet-Modus ziemlich eingeschränkt.

Das HP Spectre x360 15 leistet sich keine großen Schwächen. Es ist ein solides, leistungsfähiges 2-in-1-System und sicherlich eine der besten Optionen, wenn man auf der Suche nach einem großen Convertible ist.

HP Spectre x360 15-bl002xx - 07.03.2017 v6(old)
Bernhard Pechlaner

Gehäuse
87 / 98 → 89%
Tastatur
85%
Pointing Device
86%
Konnektivität
72 / 81 → 88%
Gewicht
63 / 20-67 → 91%
Akkulaufzeit
91%
Display
84%
Leistung Spiele
68 / 85 → 80%
Leistung Anwendungen
84 / 92 → 92%
Temperatur
87%
Lautstärke
83 / 95 → 87%
Audio
56%
Kamera
40 / 85 → 46%
Auf- / Abwertung
+1%
Durchschnitt
70%
86%
Multimedia - gewichteter Durchschnitt
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Autor: Bernhard Pechlaner, 26.02.2017 (Update: 15.03.2017)
Andreas Osthoff
Andreas Osthoff - Senior Editor Business
Ich bin mit Computern und moderner Unterhaltungselektronik aufgewachsen. Seit meinem ersten Computer, einem Commodore C64, habe ich mich für die Technik interessiert und angefangen, meine eigenen Computer zu bauen. Bei Notebookcheck kümmere ich mich schwerpunktmäßig um die Business-Geräte sowie die mobilen Workstations, doch ich mache auch gerne Abstecher in den mobilen Bereich. Es ist immer wieder eine tolle Erfahrung, neueste Geräte zu testen und miteinander zu vergleichen. Den passenden Ausgleich schafft der Sport, im Sommer vor allem mit dem Rad.