Notebookcheck

Test HP Spectre 13 Notebook

Mission impossible. Mit einer "Dicke" von nur 10 Millimetern entwirft HP ein klassisches Notebook, das dünner ist als so manches Tablet der ersten Stunde (Ur-iPad: 13 mm). Dafür bedurfte es einer Reihe innovativer Lösungen. Update: Nach einem Vorseriengerät haben wir uns nun eines der ersten finalen Geräten aus dem Verkauf ins Labor geholt und ausführlich vermessen und getestet.

Beim neuen HP Spectre 13 handelt es sich zweifelsohne um einen Main-Showact auf der Notebookbühne im Jahr 2016. Erstmals angekündigt wurde das Gerät vor mittlerweile rund einem Monat (wir berichteten), in Verbindung mit einem vorläufigen Erscheinungstermin Anfang Juni. Aktuell spricht HP von Ende Juni bzw. Anfang/Mitte Juli als Verfügbarkeitstermin für das Spectre 13.  

Mit einem bisher genannten Einstiegspreis von 1.499 Euro unterstreicht man den High-End-Anspruch im Vergleich zur Konkurrenz. Das erst kürzlich aktualisierte und von uns getestete Apple MacBook 12 kommt in der Basisausstattung mit Intel Core m3 und 256 GB PCIe-SSD auf vergleichbare 1.449 Euro, Dells XPS 13 mit FHD-Display und 256 GB SSD gibt es bereits ab 1.249 Euro. Vergleichsweise günstig ist das brandneue Acer Aspire S 13 (hier im Test) zu haben, das bei vergleichbarer Ausstattung in Kürze bereits für rund 1.000 Euro feilgeboten werden soll. Mit einer Dicke von rund 15 mm bzw. einem Gewicht von 1,2 bzw. 1,4 Kilogramm wirken diese "Konkurrenten" im 13-Zoll-Segment allerdings vergleichsweise plump. Auch das Asus ZenBook UX305UA kommt mit einem Gewicht von rund 1,5 Kilogramm und 12 Millimeter Bauhöhe nicht ansatzweise an die Rekordwerte des Spectre 13 heran.

Nach unseren ersten Eindrücken anhand eines Vorseriengerätes ergänzen wir nun den folgenden Artikel um unsere Erfahrungen sowie Messungen vorgenommen an einem finalen US-Verkaufsgerät des neuen HP Spectre 13.

HP Spectre 13 (Spectre 13 Serie)
Hauptspeicher
8192 MB 
, LPDDR3-1866SDRAM
Bildschirm
13.3 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel 166 PPI, IPS UWVA, Corning Gorilla Glass, spiegelnd: ja
Mainboard
Intel Skylake-U Premium PCH
Massenspeicher
Samsung PM951 NVMe MZVLV256, 256 GB 
Anschlüsse
1 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 2 USB 3.1 Gen2, 2 Thunderbolt, 2 DisplayPort, Audio Anschlüsse: 3,5 mm Headset
Netzwerk
802.11 a/b/g/n/ac (a/b/g/n/ac), Bluetooth 4.2
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 10.4 x 325 x 229
Akku
38 Wh Lithium-Ion, 4-Zellen
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Home 64 Bit
Kamera
Webcam: HP TrueVision HD-Kamera
Sonstiges
Lautsprecher: 4x Bang & Olufsen, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, 24 Monate Garantie
Gewicht
1.16 kg, Netzteil: 330 g
Preis
1499 Euro
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

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Gehäuse

"Piston Hinge" Mechanismus im Spectre 13
"Piston Hinge" Mechanismus im Spectre 13

Es war Stacy Wolff, seines Zeichens Chefdesigner bei HP Inc., der die Fäden bei der Entwicklung des Spectre 13 zog. Mit seinem Plan, ein konventionelles Notebook auf Basis von vollwertigen Core-i-Prozessoren, allerdings mit einer Dicke von lediglich 10 Millimetern zu kreieren, dürfte er wohl auch die Intel-Entwickler eines Besseren belehrt haben, was die Machbarkeit eines derartigen Vorhabens betrifft - So erzählt man bei HP.

Herausgekommen bei diesem ehrgeizigen Projekt ist nun das vorliegende HP Spectre 13, das an seiner dicksten Stelle (ohne Standfüße) genau 10,4 Millimeter misst, wovon 2 Millimeter für das Display verwendet werden. Das Gehäuse besteht aus CNC-bearbeitetem Aluminium (A- und C-Cover, also Displaydeckel und die Oberseite der Baseunit), die Gehäusewanne (D-Cover) aus einer Magnesiumlegierung. Seitens Stabilität und Druckresistenz gibt sich das Vorseriengerät vorbildlich. Auch die Verarbeitung liegt bereits auf einem sehr hohen Niveau.

Was die Optik des Spectre 13 betrifft, so wird diese von der unglaublich schlanken Ausführung von Baseunit und Display, gehalten von zwei hauchdünnen, elegant gebogenen Bügeln, bestimmt. Designidee war es hier, den Bildschirm optisch über dem Gerät schweben zu lassen. Aufgrund des Abstandes von Display zu Baseunit, den beiden fragilen Befestigungen und durch die in Messing glänzende Farbgebung ("Luxe Copper") des Bereiches unter dem Bildschirm kann man dies auch deutlich spüren.

Überhaupt sind die Scharniere ein Spezialdetail des neuen HP Spectre 13. Die drastische Reduktion der Bauteildicke von Display und Baseunit hat hier den Einsatz von bekannten Lösungen verhindert. HP entwickelte einen speziellen Gelenksmechanismus, bei dem der Widerstand bzw. die Schließkraft des Displays von in der Baseunit eingesetzten, liegenden Gaszylindern geregelt wird. Im Vorseriengerät funktionierte dies durchwegs gut. Zum Öffnen sind beide Hände notwendig, während der Öffnungswinkel (maximal 124 Grad) angenehm mit einer Hand justiert werden kann. Dabei wippte der Bildschirm allerdings etwas nach. Der mittlere Tastaturbereich gibt unter Druck leicht nach und wir vernehmen auch leichte Knarzgeräusche, wenn wir versuchen die Baseunit zu verwinden.

An der Unterseite des Spectre 13 sind drei durchgehende Standleisten angebracht. Diese werden auch von den neuen Modellen der Pavilion- und Envy-Reihe eingesetzt, und sollen einen besseren Stand bei zugleich sicher gestellter Luftzirkulation unter dem Gerät gewährleisten.

Im Größenvergleich kann man gut erkennen, dass das HP Spectre 13 zwar hinsichtlich Dicke neue Maßstäbe setzt, bei den Abmessungen entlang seiner Längsachse und der Tiefe des Gerätes aber zu den größeren Geräten im 13-Zoll-Segment gehört. Hier spielt Dell beim XPS 13 seinen "InfinityEdge"-Joker aus, der ein gleich großes Display in einem erheblich kompakteren Gehäuse zulässt.

HP Spectre vs. 2012 Samsung Series 9 900X3C
HP Spectre vs. 2012 Samsung Series 9 900X3C

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Ausstattung

HP entwickelt hinsichtlich der Anschlüsse den Gedanken einer stark reduzierten, aber universell nutzbaren Schnittstellenausstattung von Apple beim MacBook 12 weiter, und bietet an der Rückseite drei moderne USB 3.1 Type C Schnittstellen. Zwei davon sind als Thunderbolt 3 kompatible Ports ausgeführt und können etwa zum Anschluss von hochauflösenden externen Monitoren oder für den besonders schnellen Datenaustausch genutzt werden. Ein Port dient vorrangig dem Laden des Gerätes (USB 3.1 Gen. 1), wobei dies theoretisch an allen drei Buchsen möglich wäre. Das beigelegte Netzteil verfügt über eine Leistung von 45 Watt und liefert diese per USB Type C an das Spectre 13. 

Einen konventionellen 3,5-mm-Headset-Anschluss bietet das Spectre an seiner Rückseite ebenso, dann ist aber auch schon Schluss mit der "Vielfalt". Seiten- und Vorderkante bleiben frei von jeglichen Ports. HP liefert das Spectre 13 mit einem USB Type C auf USB Type A (3.0) Adapter aus, das Fehlen eines SD-Cardreaders ist dennoch ein bleibendes Manko.

Hinten: 1x USB Type C Gen. 1, 2x USB Type C Gen. 2 + Thunderbolt 3, 3,5-mm-Kombo-Audio
Hinten: 1x USB Type C Gen. 1, 2x USB Type C Gen. 2 + Thunderbolt 3, 3,5-mm-Kombo-Audio
Links: keine Anschlüsse
Links: keine Anschlüsse
Rechts: keine Anschlüsse
Rechts: keine Anschlüsse

Kommunikation

Um die kabellose WiFi-Verbindung kümmert sich ein 2x2 Modul von Intel (802.11ac), welches auch Bluetooth 4.2 unterstützt. Während des Test konnten wir keine Probleme mit Aussetzern oder Verbindungsabbrüchen feststellen. Dies gilt auch für die integrierte TrueVision HD-Kamera sowie das Dual Array Digitalmikrofon. Integriertes Breitband-Internet (WWAN) ist im Spectre 13 nicht verfügbar.

Sicherheit 

Biometrische Authentifizierungsverfahren wie Fingerprint oder IrisScan werden nicht unterstützt, allerdings verfügt das Spectre 13 über ein integriertes TPM-Modul.

Zubehör

HP bietet zum Spectre 13 eigens gebrandetes Zubehör an. Mit dabei ist etwa eine kabellose Maus, die wir auch schon ausprobieren durften. Insgesamt ist diese etwas klein geraten, verfügt allerdings über einen besonders angenehmen mechanischen Druckpunkt der beiden optisch nicht als solche erkennbaren Tasten. Weiters wird es noch Wireless-Lautsprecher (HP S6500) und farblich abgestimmte Kopfhörer (HP H3100) sowie Taschen geben.

optionales Zubehör
optionales Zubehör
Ladegerät (im Lieferumfang enthalten)
Ladegerät (im Lieferumfang enthalten)

Wartung

Blick ins Innere des HP Spectre 13
Blick ins Innere des HP Spectre 13

Nicht nur die Abmessungen des HP Spectre 14 Laptops erinnern an einen Tablet-PC, auch die Optionen seitens Wartbarkeit durch den User entsprechen der Handheld-Klasse, sprich sie tendieren gegen null. Ein Öffnen des Gehäuses durch den User ist nicht vorgesehen. RAM ist direkt auf das Logic-Board aufgelötet und entspricht bei allen Modellen der maximalen Kapazität von 8 GB. Der Massenspeicher ist per M.2-Modul gesteckt, sprich zumindest theoretisch auswechselbar.

Garantie

Das Spectre 13 wird mit zwei Jahren Herstellergarantie angeboten werden. Eine kostenpflichtige Erweiterung auf drei Jahre (HP Care Pack) ist möglich. Die Garantie umfasst einen Abhol- und Lieferservice.

Eingabegeräte

Tastatur

Abgesehen von den Cursor-Up/Down-Tasten bietet das Spectre 13 eine Tastatur im Chiclet- oder Insel-Design mit Tasten in regulärer Größe. Die Tasten verfügen HP zufolge über einen mechanischen Hubweg von 1,3 Millimetern. Dies entspricht nicht nur zahlentechnisch exakt dem selben Anschlag wie ihn auch das Dell XPS 13 bietet, auch das Tippgefühl ist sehr ähnlich, wie wir im Test mit beiden Geräten parallel feststellen konnten. Allerdings klappern die Tasten des Spectre mehr als bei dem Dell. Die Tastatur verfügt auch über eine einstufige weiße LED-Beleuchtung.

Bei unserem finalen Testgerät funktionierte leider die linke Strg-Taste nicht einwandfrei. Das Tippgefühl war normal, allerdings wurde keine Aktion ausgelöst. Vor bzw. unmittelbar nach dem Kauf sollte man daher nach Möglichkeit alle Tasten auf ihre korrekte Funktion überprüfen. Abgesehen davon bietet die Tastatur angesichts der Größe aber einen überraschend guten Schreibkomfort.

Touchpad

Das Touchpad ist als Clickpad ausgeführt, zeigt also keine eigenständigen Tasten. Es handelt sich hier nach Angaben HPs um ein Glas-Touchpad mit Multi-Touch-Gestenunterstützung. Wir konnten keine Probleme mit den Gleiteigenschaften oder dem Ansprechverhalten feststellen, und die Software von Synaptics kann problemlos und zuverlässig Gesten mit bis zu drei Fingern erkennen. Wie auch bei vielen anderen Touchpads sieht man auf der glatten Oberfläche schnell Fingerabdrücke.

Die integrierten Tasten verfügen nur über einen flachen Hubweg, aber bieten beim Klicken dennoch ein ordentliches akustisches sowie haptisches Feedback. Der Druck, der zum Auslösen benötigt wird, ist genau richtig und ist weder zu gering, was zu ungewollten Eingaben führen kann, noch zu hoch, wodurch das Klicken nach einiger Zeit unkomfortabel werden würde.

Display

Dass HP beim Display auf ein FHD-Panel zurückgreift, ist ob all der Superlativen in den anderen Bereichen beinahe eine Überraschung. Zuerst zu den Spezifikationen: Eingesetzt wird ein IPS-UWVA-Panel mit Corning Gorilla Glass Deckscheibe, allerdings ohne Touch-Funktionalität. Die Auflösung beträgt 1.920 x 1.080 Pixel, das entspricht einer Pixeldichte von 166 PPI. Das reicht aus, um bei normaler Arbeitsposition ein stets scharfes Bild vor Augen zu haben, bei kleinen Schriften sind dennoch hoch aufgelöste Displays sichtbar im Vorteil.

Wie wir anhand des Vorseriengerätes bereits vermutet haben, liegt die durchschnittliche Bildschirmhelligkeit bei rund 300 cd/m². Die Ausleuchtung ist allerdings nur durchschnittlich, denn die Helligkeit nimmt zum unteren Rand hin ab. Der Kontrast ist aber dennoch exzellent und etwa auf einem Level mit dem aktuellen XPS 13 von Dell. Das Panel in unserem finalen Testgerät stammt von Samsung (SDC4259) und wurde von uns bisher noch in keinem anderen uns bekannten Notebook getestet.

Warum HP nicht auf ein feiner aufgelöstes Display setzt, könnte einerseits durch die extrem dünne Ausführung des Bildschirms von nur 2 Millimetern Gesamtdicke, oder schlicht durch einen höheren Energiebedarf eines derartigen Panels begründet sein.

Das UWVA-IPS-Display sorgt für weite Blickwinkel,
Das UWVA-IPS-Display sorgt für weite Blickwinkel,
verfügt obgleich der Glossy-Oberfläche allerdings nicht über eine Touch-Funktionalität.
verfügt obgleich der Glossy-Oberfläche allerdings nicht über eine Touch-Funktionalität.
leichtes bis mittelstarkes Screen Bleeding am oberen Rand und unten links
leichtes bis mittelstarkes Screen Bleeding am oberen Rand und unten links
RGB Subpixel-Anordnung (166 ppi)
RGB Subpixel-Anordnung (166 ppi)
341.1
cd/m²
338.5
cd/m²
324.4
cd/m²
317.7
cd/m²
300.5
cd/m²
288.7
cd/m²
289.7
cd/m²
280
cd/m²
260.1
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro Basic 2
Maximal: 341.1 cd/m² Durchschnitt: 304.5 cd/m² Minimum: 14 cd/m²
Ausleuchtung: 76 %
Helligkeit Akku: 300.5 cd/m²
Kontrast: 1633:1 (Schwarzwert: 0.184 cd/m²)
ΔE Color 2.64 | 0.4-29.43 Ø6.3
ΔE Greyscale 2.8 | 0.64-98 Ø6.5
94.3% sRGB (Argyll 3D) 60.9% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.16

Im Vergleich mit potentiellen Konkurrenten wird schnell ersichtlich, welche Werte das HP Spectre 13 erzielen muss, um seinen Premium-Anspruch auch beim Display zu halten. Geboten werden Helligkeiten bis zu 400 cd/m², Kontraste bis zu mehr als 1.500:1 und eine Farbechtheit mit einem DeltaE im Bereich knapp über 3 bzw. im Falle des MacBook 12 sogar erheblich niedriger. Der darstellbare Farbraum ist indes häufig bei hohen 90 % für sRGB und rund 60 % von Adobe RGB.

Bei dem Vergleich mit dem MacBook 12 ist das Spectre etwas dunkler, erreicht im Gegenzug aber ähnliche Werte für den Kontrast sowie die Farbraumabdeckung. Wir konnten 60,9 Prozent für AdobeRGB bzw. 94,3 Prozent sRGB ermitteln, womit das Spectre recht nah an das XPS 13 mit dem QHD-Bildschirm heranrückt.

Das Display ist bereits ab Werk vorkalibirert und weist weder einen Blaustich noch eine besonders kühle Farbtemperatur auf. Die Genauigkeit der Graustufen sowie der Farben über alle Sättigungsbereiche wird durch eine zusätzliche Kalibrierung nur minimal verbessert. Aufgrund der hohen sRGB-Abdeckung werden die Farben bei zunehmender Sättigung auch nicht übermäßig ungenauer. Das finale Panel kann den Premium-Anspruch der Spectre-Baureihe also durchaus erfüllen.

vs. AdobeRGB
vs. AdobeRGB
vs. sRGB
vs. sRGB
vs. Asus UX305UA
vs. Asus UX305UA
vs. Dell XPS 13 9350
vs. Dell XPS 13 9350
Graustufen vor der Kalibrierung
Graustufen vor der Kalibrierung
Sättigung vor der Kalibrierung
Sättigung vor der Kalibrierung
Mischfarben vor der Kalibrierung
Mischfarben vor der Kalibrierung
Graustufen nach der Kalibrierung
Graustufen nach der Kalibrierung
Sättigung nach der Kalibrierung
Sättigung nach der Kalibrierung
Mischfarben nach der Kalibrierung
Mischfarben nach der Kalibrierung
HP Spectre 13
1920x1080, 13.3
Dell XPS 13-9350
1920x1080, 13.3
Dell XPS 13 2016 i7 256GB QHD
3200x1800, 13.3
Apple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHz
2304x1440, 12
Apple MacBook Air 13 inch 2015-03
1440x900, 13.3
Acer Aspire S 13 S5-371-71QZ
1920x1080, 13.3
Asus Zenbook UX305UA-FC040T
1920x1080, 13.3
Response Times
16%
14%
7%
34%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
50.8 (20, 30.8)
40 (10, 30, Schwankungen auf kleinstem Niveau (Akku/Netz ident))
21%
41.2 (15.6, 25.6)
19%
50 (22, 28)
2%
25 (15, 10)
51%
Response Time Black / White *
33.2 (7.2, 26)
30 (7, 23)
10%
30.4 (6.8, 23.6)
8%
29.6 (7.6, 22)
11%
28 (8, 20)
16%
PWM Frequency
4900 (100)
50 (20)
Bildschirm
-24%
-19%
-3%
-35%
-30%
-58%
Helligkeit Bildmitte
300.5
277.5
-8%
285
-5%
387
29%
329
9%
375
25%
358
19%
Brightness
305
276
-10%
281
-8%
358
17%
310
2%
358
17%
351
15%
Brightness Distribution
76
88
16%
90
18%
88
16%
82
8%
87
14%
86
13%
Schwarzwert *
0.184
0.191
-4%
0.18
2%
0.47
-155%
0.405
-120%
0.39
-112%
0.4
-117%
Kontrast
1633
1453
-11%
1583
-3%
823
-50%
812
-50%
962
-41%
895
-45%
DeltaE Colorchecker *
2.64
4.88
-85%
4.89
-85%
1.6
39%
3.96
-50%
4.6
-74%
5.96
-126%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
5.06
4
21%
7.51
-48%
8.8
-74%
10.99
-117%
DeltaE Graustufen *
2.8
4.26
-52%
5.16
-84%
1
64%
3.51
-25%
4
-43%
8.93
-219%
Gamma
2.16 102%
2.59 85%
2.15 102%
2.26 97%
3.83 57%
2.34 94%
2.28 96%
CCT
6999 93%
6562 99%
7106 91%
6680 97%
6711 97%
7304 89%
6548 99%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
60.9
41.6
-32%
59
-3%
61.6
1%
38.4
-37%
57.9
-5%
60
-1%
Color Space (Percent of sRGB)
94.3
65.79
-30%
93
-1%
82.2
-13%
59.8
-37%
88.7
-6%
93
-1%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
-24% / -24%
-2% / -13%
6% / -0%
-35% / -35%
-12% / -24%
-12% / -43%

* ... kleinere Werte sind besser

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
33.2 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 7.2 ms steigend
↘ 26 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 87 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (25.6 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
50.8 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 20 ms steigend
↘ 30.8 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 85 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (41 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM nicht festgestellt

Im Vergleich: 52 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 8773 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Die Sichtbarkeit im Freien ist durch die spiegelnde Bildschirmoberfläche und den begrenzten Öffnungswinkel eingeschränkt. Zudem ist die Hintergrundbeleuchtung nicht stark genug, um direkte Sonneneinstrahlung zu kompensieren. Im Schatten gibt es keine Probleme, zumindest, wenn man Reflexionen vermeiden kann. Leider wird das Spectre nicht mit einem matten Panel angeboten. Notwendig wäre das spiegelnde Display nicht, denn Touch-Eingaben werden ohnehin nicht unterstützt. Die maximale Helligkeit wird im Akkubetrieb nicht reduziert.

Die Blickwinkel liegen auf einem IPS-typisch hohen Niveau. Selbst aus extremen Winkeln gibt es kaum Abweichungen bei den Farben oder dem Kontrast. Bei vertikalen Verschiebungen kommt es allerdings zu einem sichtbaren Helligkeitsabfall.

im Schatten
im Schatten
im Schatten
im Schatten
unter direkter Sonneneinstrahlung
unter direkter Sonneneinstrahlung

Leistung

HP bietet insgesamt vier verschiedene Bausteine zur Konfiguration der bevorzugten Spectre 13 Ausstattung an. Bei den Prozessoren stehen die Intel Core i5-6200U sowie die i7-6500U bereit. Weitere Wahlmöglichkeit besteht beim Massenspeicher, der in jedem Fall von einer PCIe-NVMe-SSD gestellt wird und entweder 256 GB oder 512 GB Bruttokapazität bietet. Der Arbeitsspeicher (LPDDR3-1866 SDRAM) beträgt in jedem Fall 8 Gigabyte. 

HP bestätigt die Verwendung von Intel-Prozessoren mit ihrer Standard-TDP von 15 Watt. Insofern sollte, sofern HP seitens Kühlmanagement ebenso erfolgreich gearbeitet hat wie bei den Displayscharnieren, ein Leistungslevel auf gewohntem Niveau aktueller Subnotebooks der Oberklasse geboten werden können. Hier liegt auch ein wichtiger Unterschied, den man im Vergleich mit Apples MacBook 12 wiederholt unterstreicht: Das HP Spectre 13 will volle Intel Core-i-Performance liefern, ganz im Gegensatz zu den Core-m basierten MacBooks.

Die reine Prozessorleistung in unseren Cinebench-Tests bleibt aber leider unter den Erwartungen für einen Core i7-6500U. Das ähnlich ausgestattete Aspire S 13 ist im Multi-Test beispielsweise rund 25 Prozent schneller. Wir haben den Benchmark mehrfach wiederholt und können bestätigen, dass der maximale Turbo-Boost nicht während des gesamten Tests aufrechterhalten werden kann. Nichtsdestotrotz liegt die Leistung deutlich über dem passiv gekühlten MacBook 12.

Cinebench R10 32 Bit
Cinebench R10 32 Bit
Cinebench R11.5 64 Bit
Cinebench R11.5 64 Bit
Cinebench R15
Cinebench R15
 
Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Acer Aspire S 13 S5-371-71QZ
HD Graphics 520, 6500U, LiteOn CV1-8B512
129 Points ∼100% +3%
Dell XPS 13 2016 i7 256GB QHD
HD Graphics 520, 6500U, Samsung PM951 NVMe MZ-VLV256D
125 Points ∼97% 0%
HP Spectre 13
HD Graphics 520, 6500U, Samsung PM951 NVMe MZVLV256
125 Points ∼97%
Asus Zenbook UX305UA-FC040T
HD Graphics 520, 6500U, SK Hynix Canvas SC300 512GB M.2 (HFS512G39MND)
123 Points ∼95% -2%
Dell XPS 13-9350
HD Graphics 520, 6200U, Samsung PM951 NVMe MZ-VLV256D
116 Points ∼90% -7%
Apple MacBook Air 13 inch 2015-03
HD Graphics 6000, 5650U, Apple SSD SD0256F
112 Points ∼87% -10%
Asus Zenbook UX305CA-FB055T
HD Graphics 515, 6Y75, Micron M600 MTFDDAV512MBF M.2
100 Points ∼78% -20%
Apple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHz
HD Graphics 515, 6Y30, Apple SSD AP0256
91 Points ∼71% -27%
Apple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHz
HD Graphics 515, 6Y30, Apple SSD AP0256
90 Points ∼70% -28%
CPU Multi 64Bit
Asus Zenbook UX305UA-FC040T
HD Graphics 520, 6500U, SK Hynix Canvas SC300 512GB M.2 (HFS512G39MND)
312 Points ∼100% +17%
Dell XPS 13 2016 i7 256GB QHD
HD Graphics 520, 6500U, Samsung PM951 NVMe MZ-VLV256D
303 Points ∼97% +14%
Apple MacBook Air 13 inch 2015-03
HD Graphics 6000, 5650U, Apple SSD SD0256F
296 Points ∼95% +11%
Acer Aspire S 13 S5-371-71QZ
HD Graphics 520, 6500U, LiteOn CV1-8B512
293 Points ∼94% +10%
Dell XPS 13-9350
HD Graphics 520, 6200U, Samsung PM951 NVMe MZ-VLV256D
287 Points ∼92% +8%
HP Spectre 13
HD Graphics 520, 6500U, Samsung PM951 NVMe MZVLV256
266 Points ∼85%
Apple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHz
HD Graphics 515, 6Y30, Apple SSD AP0256
218 Points ∼70% -18%
Asus Zenbook UX305CA-FB055T
HD Graphics 515, 6Y75, Micron M600 MTFDDAV512MBF M.2
214 Points ∼69% -20%
Cinebench R11.5
CPU Single 64Bit
Apple MacBook Air 13 inch 2015-03
HD Graphics 6000, 5650U, Apple SSD SD0256F
1.47 Points ∼100% +7%
Acer Aspire S 13 S5-371-71QZ
HD Graphics 520, 6500U, LiteOn CV1-8B512
1.47 Points ∼100% +7%
Dell XPS 13 2016 i7 256GB QHD
HD Graphics 520, 6500U, Samsung PM951 NVMe MZ-VLV256D
1.46 Points ∼99% +7%
Asus Zenbook UX305UA-FC040T
HD Graphics 520, 6500U, SK Hynix Canvas SC300 512GB M.2 (HFS512G39MND)
1.45 Points ∼99% +6%
HP Spectre 13
HD Graphics 520, 6500U, Samsung PM951 NVMe MZVLV256
1.37 Points ∼93%
Dell XPS 13-9350
HD Graphics 520, 6200U, Samsung PM951 NVMe MZ-VLV256D
1.28 Points ∼87% -7%
Asus Zenbook UX305CA-FB055T
HD Graphics 515, 6Y75, Micron M600 MTFDDAV512MBF M.2
1.28 Points ∼87% -7%
Apple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHz
HD Graphics 515, 6Y30, Apple SSD AP0256
1 Points ∼68% -27%
Apple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHz
HD Graphics 515, 6Y30, Apple SSD AP0256
0.95 Points ∼65% -31%
CPU Multi 64Bit
Acer Aspire S 13 S5-371-71QZ
HD Graphics 520, 6500U, LiteOn CV1-8B512
3.56 Points ∼100% +11%
Asus Zenbook UX305UA-FC040T
HD Graphics 520, 6500U, SK Hynix Canvas SC300 512GB M.2 (HFS512G39MND)
3.53 Points ∼99% +10%
Dell XPS 13 2016 i7 256GB QHD
HD Graphics 520, 6500U, Samsung PM951 NVMe MZ-VLV256D
3.52 Points ∼99% +10%
HP Spectre 13
HD Graphics 520, 6500U, Samsung PM951 NVMe MZVLV256
3.2 Points ∼90%
Dell XPS 13-9350
HD Graphics 520, 6200U, Samsung PM951 NVMe MZ-VLV256D
3.19 Points ∼90% 0%
Apple MacBook Air 13 inch 2015-03
HD Graphics 6000, 5650U, Apple SSD SD0256F
3.14 Points ∼88% -2%
Asus Zenbook UX305CA-FB055T
HD Graphics 515, 6Y75, Micron M600 MTFDDAV512MBF M.2
2.47 Points ∼69% -23%
Apple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHz
HD Graphics 515, 6Y30, Apple SSD AP0256
2.35 Points ∼66% -27%
Apple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHz
HD Graphics 515, 6Y30, Apple SSD AP0256
2.29 Points ∼64% -28%
wPrime 2.0x - 1024m
Apple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHz
HD Graphics 515, 6Y30, Apple SSD AP0256
793 s * ∼100% -51%
Dell XPS 13-9350
HD Graphics 520, 6200U, Samsung PM951 NVMe MZ-VLV256D
562.219 s * ∼71% -7%
HP Spectre 13
HD Graphics 520, 6500U, Samsung PM951 NVMe MZVLV256
524.919 s * ∼66%
Apple MacBook Air 13 inch 2015-03
HD Graphics 6000, 5650U, Apple SSD SD0256F
516.72 s * ∼65% +2%
Super Pi Mod 1.5 XS 32M - ---
Apple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHz
HD Graphics 515, 6Y30, Apple SSD AP0256
3995 Seconds * ∼100% -483%
Dell XPS 13-9350
HD Graphics 520, 6200U, Samsung PM951 NVMe MZ-VLV256D
710 Seconds * ∼18% -4%
HP Spectre 13
HD Graphics 520, 6500U, Samsung PM951 NVMe MZVLV256
684.827 Seconds * ∼17%
Apple MacBook Air 13 inch 2015-03
HD Graphics 6000, 5650U, Apple SSD SD0256F
621 Seconds * ∼16% +9%

* ... kleinere Werte sind besser

System Performance

Die Kombination von Intel-Core-i7-CPU und schnellem PCIe-NVMe-SSD-Speicher verspricht ein allzeit flinkes System. Die Ergebnisse im PCMark 8 fallen daher sehr gut aus und liegen trotz der schlechten Turbo-Ausnutzung nur knapp hinter dem MacBook Air 13.

PCMark 8 Home Accelerated
PCMark 8 Home Accelerated
PCMark 8 Work Accelerated
PCMark 8 Work Accelerated
PCMark 8 Creative Accelerated
PCMark 8 Creative Accelerated
PCMark 8
Work Score Accelerated v2
HP Spectre 13
HD Graphics 520, 6500U, Samsung PM951 NVMe MZVLV256
4498 Points ∼100%
Apple MacBook Air 13 inch 2015-03
HD Graphics 6000, 5650U, Apple SSD SD0256F
4367 Points ∼97% -3%
Acer Aspire S 13 S5-371-71QZ
HD Graphics 520, 6500U, LiteOn CV1-8B512
4316 Points ∼96% -4%
Asus Zenbook UX305UA-FC040T
HD Graphics 520, 6500U, SK Hynix Canvas SC300 512GB M.2 (HFS512G39MND)
4225 Points ∼94% -6%
Dell XPS 13-9350
HD Graphics 520, 6200U, Samsung PM951 NVMe MZ-VLV256D
4078 Points ∼91% -9%
Dell XPS 13 2016 i7 256GB QHD
HD Graphics 520, 6500U, Samsung PM951 NVMe MZ-VLV256D
3735 Points ∼83% -17%
Apple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHz
HD Graphics 515, 6Y30, Apple SSD AP0256
3550 Points ∼79% -21%
Asus Zenbook UX305CA-FB055T
HD Graphics 515, 6Y75, Micron M600 MTFDDAV512MBF M.2
3472 Points ∼77% -23%
Home Score Accelerated v2
Apple MacBook Air 13 inch 2015-03
HD Graphics 6000, 5650U, Apple SSD SD0256F
3579 Points ∼100% +1%
HP Spectre 13
HD Graphics 520, 6500U, Samsung PM951 NVMe MZVLV256
3549 Points ∼99%
Acer Aspire S 13 S5-371-71QZ
HD Graphics 520, 6500U, LiteOn CV1-8B512
3386 Points ∼95% -5%
Asus Zenbook UX305UA-FC040T
HD Graphics 520, 6500U, SK Hynix Canvas SC300 512GB M.2 (HFS512G39MND)
3341 Points ∼93% -6%
Dell XPS 13-9350
HD Graphics 520, 6200U, Samsung PM951 NVMe MZ-VLV256D
2983 Points ∼83% -16%
Dell XPS 13 2016 i7 256GB QHD
HD Graphics 520, 6500U, Samsung PM951 NVMe MZ-VLV256D
2822 Points ∼79% -20%
Asus Zenbook UX305CA-FB055T
HD Graphics 515, 6Y75, Micron M600 MTFDDAV512MBF M.2
2614 Points ∼73% -26%
Apple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHz
HD Graphics 515, 6Y30, Apple SSD AP0256
2550 Points ∼71% -28%

Massenspeicher

Die M.2-SSD von Samsung (MZVLV256) erreicht exzellente Leseraten, die SATA-III-Laufwerke locker schlagen und auch das MacBook Air 13 wird knapp übertroffen. Die sequentielle Schreibleistung ist allerdings ziemlich enttäuschend, sogar im Vergleich anderen SATA-III-SSDs. Die beiden Laufwerke von Micron und Hynix in den beiden Zenbook UX305 Geräten sind in diesem Fall beispielsweise rund 50 Prozent schneller als unser Spectre.

AS SSD
AS SSD
CrystalDiskMark
CrystalDiskMark
PCMark 8 Storage
PCMark 8 Storage
HP Spectre 13
HD Graphics 520, 6500U, Samsung PM951 NVMe MZVLV256
Dell XPS 13 2016 i7 256GB QHD
HD Graphics 520, 6500U, Samsung PM951 NVMe MZ-VLV256D
Apple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHz
HD Graphics 515, 6Y30, Apple SSD AP0256
Apple MacBook Air 13 inch 2015-03
HD Graphics 6000, 5650U, Apple SSD SD0256F
Acer Aspire S 13 S5-371-71QZ
HD Graphics 520, 6500U, LiteOn CV1-8B512
Asus Zenbook UX305UA-FC040T
HD Graphics 520, 6500U, SK Hynix Canvas SC300 512GB M.2 (HFS512G39MND)
Asus Zenbook UX305CA-FB055T
HD Graphics 515, 6Y75, Micron M600 MTFDDAV512MBF M.2
AS SSD
-18%
-40%
-20%
-29%
-39%
-27%
Copy Game MB/s
239.04
479.27
100%
264
10%
279.81
17%
260.96
9%
Copy Program MB/s
262.29
245.04
-7%
217
-17%
187.03
-29%
172.13
-34%
Copy ISO MB/s
352.84
545
54%
643.18
82%
323
-8%
325.44
-8%
279.59
-21%
Score Total
2335
1603
-31%
2383
2%
905
-61%
1094
-53%
1086
-53%
Score Write
382
391
2%
463
21%
347
-9%
405
6%
419
10%
Score Read
1325
809
-39%
1281
-3%
365
-72%
452
-66%
437
-67%
Access Time Write *
0.035
0.034
3%
0.155
-343%
0.051
-46%
0.115
-229%
0.057
-63%
Access Time Read *
0.047
0.071
-51%
0.186
-296%
0.171
-264%
0.063
-34%
0.074
-57%
0.069
-47%
4K-64 Write
248.43
263.69
6%
283
14%
338.87
36%
235
-5%
296.61
19%
298.47
20%
4K-64 Read
1153.43
697.53
-40%
509
-56%
1140.14
-1%
290
-75%
375.51
-67%
359.22
-69%
4K Write
103.66
97.63
-6%
22.1
-79%
23.73
-77%
71.6
-31%
63.96
-38%
77.42
-25%
4K Read
37.06
38.21
3%
16.4
-56%
19.16
-48%
27
-27%
26.87
-27%
27.99
-24%
Seq Write
295.5
301.24
2%
651
120%
1001.38
239%
409
38%
444.53
50%
432.91
47%
Seq Read
1346.66
735.32
-45%
1056
-22%
1212.15
-10%
486
-64%
496.81
-63%
502.13
-63%

* ... kleinere Werte sind besser

Samsung PM951 NVMe MZVLV256
Sequential Read: 1322 MB/s
Sequential Write: 305.5 MB/s
512K Read: 621.4 MB/s
512K Write: 306 MB/s
4K Read: 40.09 MB/s
4K Write: 119 MB/s
4K QD32 Read: 513.2 MB/s
4K QD32 Write: 231.5 MB/s

Grafikkarte

Die etwas enttäuschende CPU-Leistung hat glücklicherweise keinerlei Auswirkungen auf die Leistung der integrierten Grafikkarte HD Graphics 520. In den 3DMark Benchmarks liegt das Spectre nur einige Prozentpunkte hinter den ähnlich ausgestatteten XPS 13 und Zenbook UX305, während das MacBook 12 mit seinem Core m-6Y75 deutlich geschlagen wird.

Ice Storm
Ice Storm
Ice Storm Extreme
Ice Storm Extreme
Ice Storm Unlimited
Ice Storm Unlimited
3DMark 11
3DMark 11
Cloud Gate
Cloud Gate
Fire Strike
Fire Strike
3DMark 11
1280x720 Performance Combined
Dell XPS 13-9350
HD Graphics 520, 6200U, Samsung PM951 NVMe MZ-VLV256D
1508 Points ∼100% +4%
HP Spectre 13
HD Graphics 520, 6500U, Samsung PM951 NVMe MZVLV256
1455 Points ∼96%
Asus Zenbook UX305UA-FC040T
HD Graphics 520, 6500U, SK Hynix Canvas SC300 512GB M.2 (HFS512G39MND)
1436 Points ∼95% -1%
Apple MacBook Air 13 inch 2015-03
HD Graphics 6000, 5650U, Apple SSD SD0256F
1202 Points ∼80% -17%
Asus Zenbook UX305CA-FB055T
HD Graphics 515, 6Y75, Micron M600 MTFDDAV512MBF M.2
1006 Points ∼67% -31%
1280x720 Performance GPU
HP Spectre 13
HD Graphics 520, 6500U, Samsung PM951 NVMe MZVLV256
1487 Points ∼100%
Dell XPS 13-9350
HD Graphics 520, 6200U, Samsung PM951 NVMe MZ-VLV256D
1398 Points ∼94% -6%
Asus Zenbook UX305UA-FC040T
HD Graphics 520, 6500U, SK Hynix Canvas SC300 512GB M.2 (HFS512G39MND)
1362 Points ∼92% -8%
Apple MacBook Air 13 inch 2015-03
HD Graphics 6000, 5650U, Apple SSD SD0256F
1333 Points ∼90% -10%
Asus Zenbook UX305CA-FB055T
HD Graphics 515, 6Y75, Micron M600 MTFDDAV512MBF M.2
1083 Points ∼73% -27%
3DMark
1920x1080 Fire Strike Graphics
Apple MacBook Air 13 inch 2015-03
HD Graphics 6000, 5650U, Apple SSD SD0256F
951 Points ∼100% +3%
Dell XPS 13-9350
HD Graphics 520, 6200U, Samsung PM951 NVMe MZ-VLV256D
929 Points ∼98% +1%
HP Spectre 13
HD Graphics 520, 6500U, Samsung PM951 NVMe MZVLV256
919 Points ∼97%
Asus Zenbook UX305UA-FC040T
HD Graphics 520, 6500U, SK Hynix Canvas SC300 512GB M.2 (HFS512G39MND)
878 Points ∼92% -4%
Asus Zenbook UX305CA-FB055T
HD Graphics 515, 6Y75, Micron M600 MTFDDAV512MBF M.2
507 Points ∼53% -45%
1280x720 Cloud Gate Standard Graphics
Dell XPS 13-9350
HD Graphics 520, 6200U, Samsung PM951 NVMe MZ-VLV256D
7966 Points ∼100% +2%
HP Spectre 13
HD Graphics 520, 6500U, Samsung PM951 NVMe MZVLV256
7786 Points ∼98%
Apple MacBook Air 13 inch 2015-03
HD Graphics 6000, 5650U, Apple SSD SD0256F
7495 Points ∼94% -4%
Asus Zenbook UX305UA-FC040T
HD Graphics 520, 6500U, SK Hynix Canvas SC300 512GB M.2 (HFS512G39MND)
7047 Points ∼88% -9%
Asus Zenbook UX305CA-FB055T
HD Graphics 515, 6Y75, Micron M600 MTFDDAV512MBF M.2
4286 Points ∼54% -45%
3DMark 11 Performance
1643 Punkte
3DMark Ice Storm Standard Score
56283 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
6084 Punkte
3DMark Fire Strike Score
847 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Auch bei unseren Spieletests sind die Ergebnisse des Testgerätes auf dem Niveau des XPS 13 und Acer Aspire S 13. In Bioshock Infinite sind alle drei Geräte nur wenige Prozentpunkte voneinander entfernt. Weniger anspruchsvolle Titel wie League of Legends, DOTA 2 und Overwatch sollten mit der integrierten Grafikkarte noch flüssiger laufen.

Weitere Benchmarks und Informationen zur HD Graphics 520 sind in unserer Techniksektion verfügbar.

BioShock Infinite
1366x768 High Preset
Acer Aspire S 13 S5-371-71QZ
HD Graphics 520, 6500U, LiteOn CV1-8B512
25.5 (min: 9, max: 53) fps ∼100% +2%
HP Spectre 13
HD Graphics 520, 6500U, Samsung PM951 NVMe MZVLV256
24.9 fps ∼98%
Dell XPS 13 2016 i7 256GB QHD
HD Graphics 520, 6500U, Samsung PM951 NVMe MZ-VLV256D
24.1 fps ∼95% -3%
Apple MacBook Air 13 inch 2015-03
HD Graphics 6000, 5650U, Apple SSD SD0256F
22.08 fps ∼87% -11%
Asus Zenbook UX305UA-FC040T
HD Graphics 520, 6500U, SK Hynix Canvas SC300 512GB M.2 (HFS512G39MND)
21.5 fps ∼84% -14%
Apple MacBook 12 (Early 2015) 1.1 GHz
HD Graphics 5300, 5Y31, Apple SSD AP0256
15.5 fps ∼61% -38%
1366x768 Medium Preset
Acer Aspire S 13 S5-371-71QZ
HD Graphics 520, 6500U, LiteOn CV1-8B512
30.8 (min: 12.7, max: 53) fps ∼100% +3%
HP Spectre 13
HD Graphics 520, 6500U, Samsung PM951 NVMe MZVLV256
29.8 fps ∼97%
Dell XPS 13 2016 i7 256GB QHD
HD Graphics 520, 6500U, Samsung PM951 NVMe MZ-VLV256D
27.9 fps ∼91% -6%
Apple MacBook Air 13 inch 2015-03
HD Graphics 6000, 5650U, Apple SSD SD0256F
26.61 fps ∼86% -11%
Asus Zenbook UX305UA-FC040T
HD Graphics 520, 6500U, SK Hynix Canvas SC300 512GB M.2 (HFS512G39MND)
25.7 fps ∼83% -14%
Apple MacBook 12 (Early 2015) 1.1 GHz
HD Graphics 5300, 5Y31, Apple SSD AP0256
18.8 fps ∼61% -37%
Metro: Last Light
1366x768 High (DX11) AF:16x
HP Spectre 13
HD Graphics 520, 6500U, Samsung PM951 NVMe MZVLV256
12.9 fps ∼100%
1366x768 Medium (DX10) AF:4x
HP Spectre 13
HD Graphics 520, 6500U, Samsung PM951 NVMe MZVLV256
20.2 fps ∼100%
min. mittel hoch max.
BioShock Infinite (2013) 54.829.824.97.2fps
Metro: Last Light (2013) 24.620.212.96.2fps

Stresstest

Wir nutzen unseren Stresstest mit synthetischen Tools, um die Stabilität des Systems sowie mögliches Throttling zu überprüfen. Schon bei der Belastung durch Prime95 fällt der CPU-Takt auf 2,2-2,4 GHz und damit unter den Basistakt von 2,5 GHz. Der Turbo Boost kommt hier überhaupt nicht zum Einsatz. Das Verhalten passt auch zu unseren Beobachtungen in den Cinebench-Tests. Die Grafikkarte muss bei FurMark nicht so heftig drosseln, aber der Chip erreicht deutlich wärmere 84 °C. Bei der gleichzeitigen Belastung beider Komponenten sinken die Taktraten noch deutlicher ab.

Der Unigine Heaven Benchmark bildet die Belastung beim Spielen realistischer ab. In diesem Fall pendelt sich der Prozessor bei 1,6 GHz ein, während die GPU mit konstanten 1.000 MHz betrieben wird. Im Akkubetrieb wird die Leistung des Notebooks nicht reduziert. Der 3DMark-Test Cloud Gate ermittelt 3.493 und 7.651 Punkte (Physics/Graphics) gegenüber 3.448 und 7.786 Punkten im Netzbetrieb.

Last Prime95
Last Prime95
Last FurMark
Last FurMark
Last Unigine Heaven
Last Unigine Heaven
Last Prime95+FurMark
Last Prime95+FurMark
CPU-Takt (GHz) GPU-Takt (MHz) durchschnittliche CPU-Temperatur (°C)
Last Prime95 2,2 - 2,4 -- 75
Last FurMark -- 850 - 900 84
Last Prime95 + FurMark 1,1 - 1,3 750 - 800 76 - 81
Last Unigine Heaven 1,6 1.000 79

Emissionen

System Noise

HP verspricht eine besonders feine Lüftersteuerung, die ein leises Gerät garantieren soll. Dafür verwendet HP zwei besonders flache Lüfter, die über die Rückseite kühle Frischluft ansaugen und ins Innere des Gehäuses pressen. Dort wird der Luftstrom durch den entstehenden Überdruck über die Wärmetauscher der Kühlkörper gepresst und damit entstehende Abwärme nach außen befördert. 
Beim gezeigten Vorserienmodell konnten wir auch beim gleichzeitigen Starten mehrerer Tasks und Videoplaybacks bei einer CPU-Last von 15-20 % über einen Zeitraum von mehreren Minuten hinweg den Lüfter nicht zum Anspringen bewegen. Auch eine auffällige spürbare Erwärmung blieb aus.

Nachdem wir nun unser finales Spectre 13 einige Zeit lang getestet haben, können wir zusammenfassen, dass es sich nur bei sehr einfachen Aufgaben wie der Textverarbeitung oder dem Schreiben von Mails um ein lautloses Gerät handelt. Nach einigen Minuten aktiven Surfens im Internet laufen die beiden Lüfter mit sehr leisen, aber dennoch hörbaren 31-33 dB(A). Im Office-Mix oder der Videowiedergabe bleibt das Notebook ebenfalls in diesem Bereich.

Bei starker Belastung, beispielsweise beim Spielen, messen wir deutlich hörbare 39-41 dB(A), was eher bei großen Gaming-Notebooks und einigen wenigen 13-Zoll-Konkurrenten (Acer Aspire S 13 und Zenbook UX305UA) üblich ist. Wenn man das Spectre fordert kann es also ziemlich laut werden. Im Vergleich zu anderen Geräten benötigen die beiden Lüfter etwas länger, bevor sie die Drehzahl wieder verringern, nach Beendigung eines Spiels oder anspruchsvollen Programms laufen sie also noch eine Zeit lang nach (außer man fährt das Notebook herunter oder in Standby).

"Hyperbaric Cooling" Funktionsschema
"Hyperbaric Cooling" Funktionsschema
Lüftergeräusche (Grau: Umgebung, Rot: Leerlauf, Blau: Unigine Heaven, Grün: Prime95+FurMark)
Lüftergeräusche (Grau: Umgebung, Rot: Leerlauf, Blau: Unigine Heaven, Grün: Prime95+FurMark)
HP Spectre 13
HD Graphics 520, 6500U, Samsung PM951 NVMe MZVLV256
Dell XPS 13 2016 i7 256GB QHD
HD Graphics 520, 6500U, Samsung PM951 NVMe MZ-VLV256D
Apple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHz
HD Graphics 515, 6Y30, Apple SSD AP0256
Apple MacBook Air 13 inch 2015-03
HD Graphics 6000, 5650U, Apple SSD SD0256F
Acer Aspire S 13 S5-371-71QZ
HD Graphics 520, 6500U, LiteOn CV1-8B512
Asus Zenbook UX305UA-FC040T
HD Graphics 520, 6500U, SK Hynix Canvas SC300 512GB M.2 (HFS512G39MND)
Asus Zenbook UX305CA-FB055T
HD Graphics 515, 6Y75, Micron M600 MTFDDAV512MBF M.2
Geräuschentwicklung
0%
-1%
1%
-2%
4%
aus / Umgebung *
28.5
31.2
-9%
31.3
-10%
31.3
-10%
Idle min *
28.5
31.8
-12%
29.2
-2%
31.2
-9%
31.3
-10%
31.3
-10%
Idle avg *
30.9
31.8
-3%
29.2
6%
31.2
-1%
31.3
-1%
31.3
-1%
Idle max *
31.6
34.8
-10%
29.2
8%
31.5
-0%
32.2
-2%
31.3
1%
Last avg *
38.8
34.8
10%
40.2
-4%
35.7
8%
37.6
3%
31.3
19%
Last max *
41.4
34.8
16%
46.3
-12%
35.8
14%
38
8%
31.3
24%

* ... kleinere Werte sind besser

Temperatur

Beinahe das gesamte Mainboard und die dazugehörigen Bauteile befinden sich im hinteren Teil des Notebooks, während der restliche Platz hauptsächlich von dem Akku eingenommen wird. Die Erwärmung konzentriert sich daher ebenfalls auf den hinteren Bereich sowie die Oberfläche oberhalb der Tastatur. Selbst im Leerlauf sind diese Stellen mit bis zu 33 °C spürbar wärmer als die Handballenauflage mit 24 °C. Dieser Unterschied wird unter Last natürlich größer, aber der Temperaturanstieg konzentriert sich weiterhin auf den hinteren Bereich. Die Bedienung ist damit in keiner Situation eingeschränkt. Unsere Thermografie zeigt auch sehr schön die Position der CPU.

In unserer Vergleichsgruppe bleiben das MacBook Air 13 sowie das Asus UX305UA generell kühler, allerdings verwenden sie auch dickere Gehäuse. Das schwerere XPS 13 ist im Durchschnitt hingegen deutlich wärmer als das Spectre, dafür aber auch kleiner und leiser.

maximale Last (Oberseite)
maximale Last (Oberseite)
maximale Last (Unterseite)
maximale Last (Unterseite)
Max. Last
 28.4 °C45.2 °C35.2 °C 
 26 °C36 °C31.4 °C 
 26.2 °C25.6 °C27.4 °C 
Maximal: 45.2 °C
Durchschnitt: 31.3 °C
36.4 °C50.2 °C29.2 °C
29.8 °C34.6 °C26.6 °C
27.6 °C25.6 °C25.4 °C
Maximal: 50.2 °C
Durchschnitt: 31.7 °C
Netzteil (max.)  40.6 °C | Raumtemperatur 20 °C | Fluke 62 Mini IR Thermometer
(+) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 31.3 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Subnotebook auf 30.7 °C.
(-) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 45.2 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 35.9 °C (von 22 bis 57 °C für die Klasse Subnotebook).
(-) The maximum temperature on the bottom side is 50.2 °C / 122 F, compared to the average of 40.3 °C / 105 F, ranging from 21.6 to 2625 °C for the class Subnotebook.
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 27.1 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 30.7 °C.
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich sind mit gemessenen 27.4 °C kühler als die typische Hauttemperatur und fühlen sich dadurch kühl an.
(±) Die durchschnittliche Temperatur anderer getesteter Geräte war 28.7 °C (+1.3 °C).

Lautsprecher

Bang & Olufsen Sound im Spectre 13
Bang & Olufsen Sound im Spectre 13

Bestmöglichen Klang verspricht HP in puncto Audiowiedergabe. Eingesetzt werden vier Stück Speaker von Bang & Olufsen, B&O Soundchip, Equalizer und entsprechend geschirmte Kabel, um beeinträchtigende Einflüsse auf ein Minimum zu reduzieren. Die subjektiv anhand des Vorseriengerätes erlebte Klangqualität ging angesichts der kompakten Bauweise in Ordnung. Dennoch dürfte etwa das kürzlich getestete, erneuerte MacBook 12 hier einen Schritt voraus sein, insbesondere in den Tieftonbereichen und der generellen maximalen Lautstärke und Dynamik.

Nach etwas mehr Zeit mit dem finalen Testgerät würden wir den Klang bestenfalls als durchschnittlich bezeichnen. Bass ist kaum vorhanden und das Klangspektrum ist ziemlich dünn, weshalb das Ergebnis bei Musik und Filmen kraftlos erscheint. Unsere Messungen bestätigen unseren Eindruck, da die Lautsprecher den Hochtonbereich besser abbilden, während es bei tiefen Frequenzen zu deutlichen Abfällen kommt. Hochwertige Lautsprecher weisen normalerweise eine flachere Kurve auf, was auf eine ausgewogenere Mischung von Höhen und Bass hindeutet. Für längere Multimediaeinsätze empfehlen wir daher Kopfhörer oder externe Lautsprecher, die an den rückwärtigen 3,5-mm-Stecker angeschlossen werden können. Die maximale Lautstärke der Module reicht für kleine Räume aus und es gibt auch bei hohen Pegeln keine Störgeräusche oder Verzerrungen.

schwacher Bass (Rot: Leerlauf, Pink: Pink Noise, Grau: White Noise)
schwacher Bass (Rot: Leerlauf, Pink: Pink Noise, Grau: White Noise)
Vergleich: Apple MacBook 12 (Pink Noise, rot: 100%)
Vergleich: Apple MacBook 12 (Pink Noise, rot: 100%)

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Angesichts der eingesetzten Hardware ist im Vergleich zu ähnlich ausgestatteten Geräten ein Energieverbrauch im Betrieb ohne Last (Idle) von ca. 3 bis 7 Watt zu erwarten. Unter Last messen wir bei vergleichbaren Geräten Spitzen von bis zu über 30 Watt. Das mit bis zu 45 Watt ausgelegte Netzteil des Spectre 13 stützt diese Prognose.

Unsere Messungen am finalen Gerät zeigen allerdings etwas höhere Verbrauchswerte, denn bereits im Leerlauf bei der minimalen Helligkeit benötigt das Gerät etwas mehr als 8 Watt. Tatsächlich verbraucht das Spectre unter allen Bedingungen einige Watt mehr als die Konkurrenten. In Verbindung mit dem kleinen 38-Wh-Akku sind das also keine guten Voraussetzungen für lange Akkulaufzeiten.

Bei unserem Stresstest (Prime95 und FurMark) konnten wir kurzzeitig rund 36 Watt messen, das mitgelieferte 45-Watt-Netzteil ist also ausreichend dimensioniert.

HP Spectre 13
HD Graphics 520, 6500U, Samsung PM951 NVMe MZVLV256
Dell XPS 13 2016 i7 256GB QHD
HD Graphics 520, 6500U, Samsung PM951 NVMe MZ-VLV256D
Apple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHz
HD Graphics 515, 6Y30, Apple SSD AP0256
Apple MacBook Air 13 inch 2015-03
HD Graphics 6000, 5650U, Apple SSD SD0256F
Acer Aspire S 13 S5-371-71QZ
HD Graphics 520, 6500U, LiteOn CV1-8B512
Asus Zenbook UX305UA-FC040T
HD Graphics 520, 6500U, SK Hynix Canvas SC300 512GB M.2 (HFS512G39MND)
Asus Zenbook UX305CA-FB055T
HD Graphics 515, 6Y75, Micron M600 MTFDDAV512MBF M.2
Stromverbrauch
11%
52%
34%
28%
34%
37%
Idle min *
8.6
6.8
21%
2.7
69%
2.7
69%
4.1
52%
3.2
63%
4.2
51%
Idle avg *
11
10
9%
2.7
75%
5.7
48%
6.7
39%
6.5
41%
8.4
24%
Idle max *
11.3
10.5
7%
7.2
36%
6
47%
7.4
35%
6.7
41%
8.9
21%
Last avg *
33.8
30.2
11%
22
35%
32.1
5%
32.4
4%
30.6
9%
15.9
53%
Last max *
36.2
33.6
7%
20.5
43%
36.2
-0%
32.4
10%
31
14%
22.5
38%

* ... kleinere Werte sind besser

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.64 / 0.85 Watt
Idledarkmidlight 8.6 / 11 / 11.3 Watt
Last midlight 33.8 / 36.2 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy

Akkulaufzeit

Über die Spezifikationen ist bereits die Kapazität des eingesetzten Li-Ion-Akkus (4-Zellen) bekannt: 38 Wattstunden. HP spricht von einer Laufzeit von 8,5 Stunden (510 Minuten) im Mobilemark 2014 Akkutest. Dies würde einem durchschnittlichen Verbrauch von etwa 4,5 Watt im Test entsprechen. 
Lt. den Richtlinien von Mobilemark wird das Display auf rund 150 cd/m² gedimmt. Im Test wird ein Nutzungsmix aus Office-Software (MS Office), Browsing und Medienerstellung (Adobe Photoshop, Premiere, ...) simuliert. Unser WLAN-Test simuliert einen Wechsel von mehr und weniger aufwändigen Webseiten bei einer Helligkeit von ebenso 150 cd/m².

Im Vergleich fallen die Laufzeiten des Battery Eater (zu erwartende maximale/minimale Laufzeit) deutlich kürzer aus als bei den Konkurrenten. In der Praxis kann man beim Surfen im Internet (Ausbalanciert, 150 cd/m² Stufe 8/10) mit etwa 5,5 Stunden rechnen. Rivalen wie das MacBook Air 13, das XPS 13 und das Zenbook UX305 sind mit größeren Akkus ausgestattet und halten im WLAN-Test daher mindestens eine Stunde länger durch. Im Idealfall liegt die Laufzeit bei bis zu 12 Stunden (Leerlauf, minimale Helligkeit). Allerdings ist dieser Wert kaum praxistauglich.

Ein kompletter Ladevorgang des Akkus benötigt rund 2,5 Stunden.

maximale Laufzeit (Reader's Test)
maximale Laufzeit (Reader's Test)
minimale Laufzeit (Classic Test)
minimale Laufzeit (Classic Test)
WLAN-Test
WLAN-Test
HP Spectre 13
6500U, HD Graphics 520, 38 Wh
Dell XPS 13 2016 i7 256GB QHD
6500U, HD Graphics 520, 56 Wh
Apple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHz
6Y30, HD Graphics 515, 41.4 Wh
Apple MacBook Air 13 inch 2015-03
5650U, HD Graphics 6000, 54 Wh
Acer Aspire S 13 S5-371-71QZ
6500U, HD Graphics 520, 45 Wh
Asus Zenbook UX305UA-FC040T
6500U, HD Graphics 520, 56 Wh
Asus Zenbook UX305CA-FB055T
6Y75, HD Graphics 515, 45 Wh
Akkulaufzeit
23%
122%
76%
37%
72%
65%
Idle
715
784
10%
1572
120%
1028
44%
1427
100%
1013
42%
WLAN
338
432
28%
501
48%
620
83%
472
40%
561
66%
402
19%
Last
78
103
32%
231
196%
97
24%
99
27%
118
51%
182
133%
H.264
512
545
418
Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
11h 55min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
5h 38min
Last (volle Helligkeit)
1h 18min

Fazit

Pro

+ vielseitige USB Type-C Gen. 2 Anschlüsse inkl. Thunderbolt 3
+ komfortable Tastatur mit gutem Feedback und Hintergrundbeleuchtung
+ ultradünn, leicht, mobil und luxuriös
+ hochwertiges und helles Display mit satten Farben und hohem Kontrast
+ USB-C auf USB-A Adapter im Lieferumfang

Contra

- Gehäusestabilität schlechter als beim XPS 13 und MacBook Air 13
- extrem eingeschränkte Anschlussmöglichkeiten ohne Adapter
- wenige Konfigurationen; keine 2K/3K/4K-Panels oder Touchscreens
- schlechte Turbo-Ausnutzung
- kleiner Akku; mittelmäßige Laufzeiten
- etwas hoher Stromverbrauch
- schwierige Wartung
- durchschnittliche Transferraten beim seq. Schreiben
- "dünne" Lautsprecher; schwacher Bass
- hochfrequente Lüfter springen schnell an
- leichtes Screen Bleeding
Im Test: HP Spectre 13
Im Test: HP Spectre 13

Das HP Spectre 13 ist aktuell das dünnste 13,3-Zoll-Notebook und ein gutes Beispiel für die Kompromisse, die man bei solch einer dünnen Konstruktion nach wie vor eingehen muss. Für jeden Millimeter weniger muss man auch in den anderen Kategorien auf etwas verzichten. Viele Nutzer werden Probleme mit dem Fehlen der "normalen" USB-Anschlüssen (Typ A) und des Kartenlesers haben. Aber selbst die Platzierung aller vorhandenen Anschlüsse (Audio & USB-C) ausschließlich auf der Rückseite ist alles andere als ergonomisch. Wir verstehen zwar, dass HP das Spectre 13 mit den vielseitigen USB-C-Anschlüssen samt Thunderbolt 3 sehr zukunftssicher macht, allerdings muss man praktisch zu jeder Zeit den mitgelieferten Adapter (USB-C auf USB-A) bei sich tragen und in vielen Fällen wird ein Adapter auch nicht reichen.

Abgesehen von den offensichtlichen Nachteilen des extrem dünnen Designs, kann auch die eingesetzte i7-CPU ihr volles Turbo-Potenzial nicht ausschöpfen. In den Multi-Benchmarks bleiben die Ergebnisse hinter den Erwartungen zurück. Auch die beiden Lüfter springen bei geringer bis mittlerer Belastung recht schnell an, man sollte also kein lautloses Gerät erwarten. Die Akkulaufzeiten sind ordentlich, werden aber auch aufgrund der geringen Akkukapazität von die Konkurrenten überboten. Abschließend fallen auch die sequentiellen Schreibraten der SSD ungewöhnlich gering aus.

Das Spectre 13 ist das richtige Notebook, wenn einem sogar das MacBook Air zu dick ist. Allerdings muss man dafür auch mit einigen Kompromissen zurechtkommen.

In den Bereichen Display, Hardware und Tastatur schlägt sich das Spectre sehr viel besser. Kontrast und Farben sind gut und bereits im Werkszustand ist das Panel recht genau. Trotz der dünnen Konstruktion ist das Tippgefühl komfortabel und das Gehäuse sieht und fühlt sich auch luxuriös an, selbst wenn die Stabilität nicht ganz mit den etwas dickeren Notebooks XPS 13 und MacBook Air 13 mithalten kann.

Das Spectre ist das perfekte Notebook, wenn man ein sehr dünnes und mobiles, gleichzeitig aber hochwertiges Gerät haben möchte. Bei den Konfigurationen gibt es allerdings nicht viel Auswahl. Falls man jedoch mehr Funktionen und längere Laufzeiten benötigt, gibt es jede Menge Alternativen mit 13-Zoll-Displays, zumindest wenn das Gehäuse auch ein wenig dicker und schwerer sein darf.

HP Spectre 13 - 29.05.2016 v5.1
J. Simon Leitner

Gehäuse
83 /  98 → 85%
Tastatur
85%
Pointing Device
92%
Konnektivität
48 / 80 → 60%
Gewicht
73 / 35-78 → 88%
Akkulaufzeit
86%
Display
86%
Leistung Spiele
57 / 68 → 84%
Leistung Anwendungen
85 / 87 → 97%
Temperatur
89 / 91 → 98%
Lautstärke
88%
Audio
40 / 91 → 44%
Kamera
37 / 85 → 43%
Durchschnitt
73%
85%
Subnotebook - gewichteter Durchschnitt
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Autor: J. Simon Leitner, 11.05.2016 (Update: 15.05.2018)
J. Simon Leitner
J. Simon Leitner - Founder, Editorial Director - @simleitner
Nach meinem Studium an der TU-Wien widmete ich mich als Mitbegründer vollends dem Projekt Notebookcheck. Seit Commodore C64 und Atari 1040 ST sind Computer fester Bestandteil meiner täglichen Aktivitäten. Meinen Energieausgleich finde ich vor allem bei sportlichen Aktivitäten in freier Natur.