Notebookcheck

Test Dell Inspiron 15 5568 Convertible

Verschmelzung. Mit einem 15 Zoll großen Convertible versucht Dell im neuen Inspiron, die wichtigsten Eigenschaften eines Notebooks und Tablets zu vereinen. Um dieses hoch angesetzte Ziel erreichbar zu machen, müssen an einigen Stellen jedoch Kompromisse eingegangen werden.

Dell präsentiert die neue Inspiron-15-5000er-Reihe, die sich in der 15 Zoll großen Convertible-Klasse behaupten möchte. Hierbei gilt es, die Mobilitätseigenschaften eines Tablets mit den Merkmalen eines herkömmlichen Notebooks zu verschmelzen. Flexibilität und Zuverlässigkeit sind hierbei eines der Hauptziele der neuen Inspiron Reihe. Damit dies gelingt, verbaut der Hersteller im Inneren einen Intel-Core-i7-Prozessor, einen 16 GB großen DDR4-Arbeitsspeicher und eine 256-GB-SSD. Diese Kombination schlägt mit rund 1.000 Euro zu Buche. Wer nicht ganz so tief in die Tasche greifen möchte, kann für 800 Euro eine etwas schwächere Version mit Intel-Core-i5-Prozessor und 8-GB-Arbeitsspeicher erwerben. Auch ein Blick auf die Konkurrenz ist immer ratsam, weshalb wir in unserem Test immer wieder Bezug auf Vergleichsgeräte anderer Hersteller nehmen. Hierzu zählt das von uns getestete HP Spectre x360, das - bis auf den etwas schwächeren Prozessor - beinahe baugleich mit unserem Testgerät ist. Ebenso soll aus dem Hause HP das Envy 15 in unserem Test genannt werden, das für 1.000 Euro sogar eine dedizierte Nvidia GeForce 930M beinhaltet. 

Als weiteren Konkurrenten wollen wir das Acer Aspire R14 heranziehen, das mit 14 Zoll etwas kleiner ist. Als Letztes nehmen wir Bezug auf das von uns getestete Lenovo Yoga 510, das für 900 Euro über eine dedizierte AMD Grafikkarte und einen Intel-Core-i5-Prozessor verfügt. Eine Intel-Core-i7-Version ist ebenfalls verfügbar, die wir in den relevanten Tests einbeziehen.

Dell Inspiron 15 5568 (Inspiron 15 Serie)
Prozessor
Intel Core i7-6500U (Intel Core i7), TDP 15 W, 2 Kerne
Grafikkarte
Intel HD Graphics 520, Kerntakt: 300 MHz, 20.19.15.4390
Hauptspeicher
16384 MB 
, 2 x 8 GB DDR4 (2 von 2 Slots belegt), Dual-Channel
Bildschirm
15.6 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel 141 PPI, Kapazitiver Multitouch, AU Optronics B156HW01 V0, IPS, spiegelnd: ja
Mainboard
Intel Skylake-U Premium PCH
Massenspeicher
Toshiba THNSNK256GCS8, 256 GB 
, 2.5 Zoll, SATA 3.2
Soundkarte
Intel Skylake-U/Y PCH - High Definition Audio
Anschlüsse
1 USB 2.0, 2 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 HDMI, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: Audio-Combo, Card Reader: SD, SDHC, SDXC
Netzwerk
Intel Dual Band Wireless-AC 3165 (a/b/g/n/ac), Bluetooth 4.2
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 20 x 382 x 253
Akku
42 Wh Lithium-Ion
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Home 64 Bit
Kamera
Webcam: 720p
Sonstiges
Lautsprecher: Stereolautsprecher, Tastatur-Beleuchtung: ja, 12 Monate Garantie
Gewicht
2.072 kg, Netzteil: 284 g
Preis
1000 Euro
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

Gehäuse

Zunächst fällt die optische Ähnlichkeit zum HP Spectre x360 auf. Hierbei sind besonders die extrem abgerundeten Kanten an der Vorder- und Rückseite des Convertibles gemeint. Insgesamt stoßen wir bei der Haptik auf keinerlei störende Kanten und Ecken, weshalb sich das Inspiron äußerst gut in den Händen anfühlt. Auch die Verarbeitung macht auf den ersten Blick - nicht zuletzt aufgrund der Festigkeit der Baseunit - einen soliden Eindruck. Lediglich der sich leicht eindrückende Displayrücken fällt negativ ins Gewicht. 

Leider lässt sich das Convertible nicht mit einer Hand aufklappen. Außerdem wippt das Display leicht nach. Die Scharniere verfügen dennoch über genügend Standhaftigkeit. Auf der Unterseite befinden sich keinerlei Wartungsklappen. Selbst der Akku lässt sich nicht ohne Weiteres austauschen. Um einen Blick ins Innere zu werfen, müssen zehn Schrauben auf der Unterseite gelöst werden. Doch damit nicht genug - unzählige Klickverbindungen hindern uns daran, die untere Platte abzunehmen. Dies gelingt nur mit äußerster Vorsicht und viel Geduld. Erst nach Abnahme ist beispielsweise ein Akkutausch möglich.

das neue Inspiron im Tablet-Modus
das neue Inspiron im Tablet-Modus
Etwas schwergängige Scharniere ...
... sorgen dafür, dass sich das Convertible ...
... nicht mit einer Hand aufklappen lässt.
wertige Verarbeitung
Eine Lüfterreinigung ist möglich.
Die Abnahme der Bodeneinheit ...
... ist kein leichtes Unterfangen.
Beide Arbeitsspeicher-Slots sind belegt.
edle Optik
das Inspiron im Notebook-Modus
Rückseite des Inspiron 5568
Das Logo ziert die Scheibe des Touch-Displays.

Mit einer Bauhöhe von gerade einmal maximal 20 mm stellt sich das neue Inspiron als flacher Begleiter dar. Nur das HP Spectre x360 ist noch einmal 4 mm dünner. 

Wer sich das Inspiron als klassische Tablet-Alternative vorstellt, muss enttäuscht werden. Mit einem Gewicht von rund 2 kg lässt sich das Testgerät nicht besonders lange in den Händen halten. Auch die Konkurrenz liegt allerdings in einer ähnlichen Gewichtsklasse.

Größenvergleich

382 mm 250 mm 23.9 mm 2.2 kg382 mm 253 mm 20 mm 2.1 kg378 mm 253 mm 21.35 mm 2.1 kg375.9 mm 247.6 mm 16 mm 1.9 kg343.8 mm 245 mm 18.5 mm 1.9 kg

Ausstattung

Die Anschlussmöglichkeiten des neuen Dell Convertible halten sich in Grenzen. Leider wird weder ein USB-Typ-C, noch ein Display-Port, wie beispielsweise im HP Spectre x360, verbaut. Positioniert sind alle Anschlüsse im hinteren Bereich, was sich positiv auf die Kabelsituation auf einem Schreibtisch auswirkt.

links: Netzanschluss, HDMI-Ausgang, 2x USB 3.0, Audio-Kombo
links: Netzanschluss, HDMI-Ausgang, 2x USB 3.0, Audio-Kombo
rechts: SD-Kartenlesegerät, 1x USB 3.0, Noble-Sicherheitsvorrichtung
rechts: SD-Kartenlesegerät, 1x USB 3.0, Noble-Sicherheitsvorrichtung
hinten
hinten
vorne
vorne

SDCardreader

Mittels unserer Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II Referenz-SD-Karte analysieren wir die Geschwindigkeit des eingesetzten Kartenlesemoduls. Laut dem AS SSD-Benchmark wird lediglich nur eine magere Lesegeschwindigkeit von 26,5 MB/s erzielt. Während des Kopierens von Bilddateien (je rund 5 MB) erreicht der Testkandidat nur mehr 21 MB/s. Dass diese Werte nicht dem Standard entsprechen, zeigt etwa das Lenovo Yoga 510, das im AS SSD Transferraten von 85,11 MB/s erreicht. 

SDCardreader Transfer Speed
average JPG Copy Test (av. of 3 runs)
Dell XPS 13 2016 9350 (FHD, i7-6560U)
Iris Graphics 540, 6560U, Samsung PM951 NVMe MZ-VLV256D
135 MB/s ∼100% +543%
Lenovo Yoga 510-15ISK
Radeon R7 M460, 6200U, Liteonit CV3-DE256
74.2 MB/s ∼55% +253%
HP Envy 15-w103ng x360
GeForce 930M, 6200U, Samsung SSD PM851 256 GB MZNTE256HMHP
68.4 MB/s ∼51% +226%
Dell Inspiron 15 5568
HD Graphics 520, 6500U, Toshiba THNSNK256GCS8
21 MB/s ∼16%
Acer Aspire R14 R5-471T-79GQ
HD Graphics 520, 6500U
17 MB/s ∼13% -19%
Lenovo Ideapad 500-15ISK 80NT005WGE
Radeon R7 M360, 6500U, Samsung PM871 MZYLN256HCHP
14 MB/s ∼10% -33%
maximum AS SSD Seq Read Test (1GB)
Dell XPS 13 2016 9350 (FHD, i7-6560U)
Iris Graphics 540, 6560U, Samsung PM951 NVMe MZ-VLV256D
210 MB/s ∼100% +692%
HP Envy 15-w103ng x360
GeForce 930M, 6200U, Samsung SSD PM851 256 GB MZNTE256HMHP
88 MB/s ∼42% +232%
Lenovo Yoga 510-15ISK
Radeon R7 M460, 6200U, Liteonit CV3-DE256
85.11 MB/s ∼41% +221%
Dell Inspiron 15 5568
HD Graphics 520, 6500U, Toshiba THNSNK256GCS8
26.5 MB/s ∼13%
Lenovo Ideapad 500-15ISK 80NT005WGE
Radeon R7 M360, 6500U, Samsung PM871 MZYLN256HCHP
25.9 MB/s ∼12% -2%
Acer Aspire R14 R5-471T-79GQ
HD Graphics 520, 6500U
25.2 MB/s ∼12% -5%

Kommunikation

Da das Dell Inspiron 5568 nicht wie das Lenovo Yoga 510 über einen Ethernet-Anschluss verfügt, erfolgen alle Kommunikationen drahtlos. Hierzu steht ein Intel Dual Band Wireless-AC 3165 Modul bereit. Dieses soll Bruttoraten von bis zu 433 MBit/s erreichen. Außerdem kann es über Bluetooth 4.2 kommunizieren. In unserem Laboraufbau messen wir beim Empfangen eine maximale Übertragungsrate von 372 MBit/s und während des Sendens von bis zu 390 MBit/s.

Networking
iperf Server (receive) TCP 1 m
Dell Inspiron 15 5568
HD Graphics 520, 6500U, Toshiba THNSNK256GCS8
372 MBit/s ∼100%
HP x2 210 G1
HD Graphics (Cherry Trail), Z8300, 64 GB eMMC Flash
80 MBit/s ∼22% -78%
iperf Client (transmit) TCP 1 m
Dell Inspiron 15 5568
HD Graphics 520, 6500U, Toshiba THNSNK256GCS8
390 MBit/s ∼100%
HP x2 210 G1
HD Graphics (Cherry Trail), Z8300, 64 GB eMMC Flash
71 MBit/s ∼18% -82%

Zubehör

Es wird keinerlei Zubehör inkludiert. Bislang findet sich auch noch kein für das neue Inspiron zugeschnittenes Zubehör auf der zugehörigen Shop-Seite.

Wartung

Wie schon im Kapitel des Gehäuses festgestellt, ist die Abnahme der Bodenplatte kein leichtes Unterfangen. Im Inneren lassen sich der Arbeitsspeicher, der Akku und das WLAN-Modul problemlos austauschen. Auch einer Lüfterreinigung steht nichts im Wege.

Zugang zu allen wichtigen Komponenten
Zugang zu allen wichtigen Komponenten
Der Akku lässt sich nach Abnahme der Bodeneinheit entfernen.
Der Akku lässt sich nach Abnahme der Bodeneinheit entfernen.

Garantie

Die Garantie beschränkt sich auf ein Jahr inklusive Abhol- und Hardware-Support. Sie kann auf bis zu vier Jahre erweitert werden (zwei Jahre: 69 Euro, drei Jahre: 109 Euro, vier Jahre: 159 Euro). Alternativ bietet Dell den Premium Support an, der einen 24-h-Service, einen Vor-Ort-Service (Remote-Diagnose) und einen automatischen Support (Softwarelösung) beinhaltet. Die Staffelung ist ähnlich wie bei der Standardgarantie von einem bis zu vier Jahre. Für ein Jahr wird ein Aufpreis von 69 Euro verlangt, und für vier Jahre müssen 151 Euro bezahlt werden. 

Neben diesen Garantien lässt sich direkt bei der Bestellung ein Unfallschutz für 37 Euro für ein Jahr hinzu buchen. Dieser deckt versehentliche Schäden durch Flüssigkeiten, Fallschäden, Überspannung und Beschädigung des Displays ab. 

Eingabegeräte

gelungene Eingabegeräte
gelungene Eingabegeräte
Tastaturbeleuchtung
Tastaturbeleuchtung

Tastatur

Die in der neuen Dell-Inspiron-5000er-Reihe eingesetzte schwarze Chiclet-Tastatur überzeugt uns mit groß dimensionierten Tasten und einer guten Oberflächenstruktur. Selbst bei schnelleren Tippvorgängen besitzen die Tasten noch genügend Grip. Der Druckpunkt aller Tasten ist gleichmäßig und präzise. Nur der Hub könnte etwas länger sein. Insgesamt erzeugt die Tastatur ein sehr knackiges Tippempfinden. 10-Finger-Künstler werden sich äußerst gut mit der Tastatur anfreunden können. Bei längeren Schreibnächten muss der Betrieb dank zweistufiger Tastaturbeleuchtung nicht eingestellt werden, und auch das Tippgeräusch überzeugt durch eine sehr dumpfe Geräuschkulisse.

Insgesamt macht es Spaß, mit der verwendeten Tastatur zu arbeiten. Allein zu beanstanden sind die etwas klein dimensionierten Pfeiltasten und das nicht vorhandene Numpad, obwohl links und rechts neben der Tastatur noch Platz wäre. Wer auf ein Numpad angewiesen ist, sollte einen Blick auf das HP Envy 15 oder das Lenovo Yoga 510 werfen.

Touchpad

Schon beim ersten Kontakt mit dem neuen Convertible fällt das mit 10,5 x 8,1 cm groß dimensionierte Touchpad positiv auf. Auch sonst macht der Hersteller alles richtig. Eingaben werden an jeder Position mühelos erkannt, und selbst in den Ecken reagiert das Touchpad unverändert. Hinzu kommt eine leicht angeraute Oberfläche, die für genügend Grip sorgt. Die im unteren Bereich eingearbeiteten Tasten besitzen einen kurzen und knackigen Hub. 

Dieser insgesamt zufriedenstellende Eindruck wird auch bei der Umsetzung von Gesten nicht getrübt. Alle Eingaben werden flüssig und reaktionsschnell erkannt und umgesetzt.

Touchscreen

Der kapazitive Multi-Touchscreen erkennt mühelos alle zehn Finger gleichzeitig. Drag-and-Drop-Aktionen funktionieren ebenfalls ohne Hindernisse.

Display

Pixelraster des Inspiron
Pixelraster des Inspiron

Das im 15,6-Zoll-Convertible eingesetzte spiegelnde Display löst mit einer Full-HD-Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel auf. Dell wählt hierbei ein hochwertiges IPS-Panel aus dem Hause AU Optronics. Die durchschnittliche Helligkeit messen wir bei 249 cd/m². Obwohl dieser Wert im Vergleich zu aktuellen Notebooks dieser Preisklasse eher mittelmäßig ist, zeigt sich der Großteil der Konkurrenz viel düsterer. Ausschließlich das HP Spectre x360 kann mit einer mittleren Helligkeit von 295 cd/m² heller strahlen.

241
cd/m²
232
cd/m²
229
cd/m²
268
cd/m²
266
cd/m²
247
cd/m²
260
cd/m²
260
cd/m²
241
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 268 cd/m² Durchschnitt: 249.3 cd/m² Minimum: 16 cd/m²
Ausleuchtung: 85 %
Helligkeit Akku: 266 cd/m²
Kontrast: 1023:1 (Schwarzwert: 0.26 cd/m²)
ΔE Color 4.98 | 0.6-29.43 Ø6.1
ΔE Greyscale 2.68 | 0.64-98 Ø6.3
57% sRGB (Argyll 3D) 36% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.27
Dell Inspiron 15 5568
HD Graphics 520, 6500U, Toshiba THNSNK256GCS8
HP Spectre x360 15-ap012dx
HD Graphics 520, 6200U, Sandisk X300 SD7SN6S-256G-1006
HP Envy 15-w103ng x360
GeForce 930M, 6200U, Samsung SSD PM851 256 GB MZNTE256HMHP
Lenovo Yoga 510-15ISK
Radeon R7 M460, 6200U, Liteonit CV3-DE256
Acer Aspire R14 R5-471T-79GQ
HD Graphics 520, 6500U
Response Times
-3%
-8%
-22%
-63%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
42 (19, 23)
32.8 (14.8, 18)
22%
37 (38, 36)
12%
43.2 (19.6, 23.6)
-3%
80 (24, 56)
-90%
Response Time Black / White *
22 (6, 16)
28 (4.8, 23.2)
-27%
28 (24, 32)
-27%
30.8 (17.6, 13.2)
-40%
30 (9, 31)
-36%
PWM Frequency
Bildschirm
4%
-30%
4%
-7%
Helligkeit Bildmitte
266
298
12%
208
-22%
254
-5%
215
-19%
Brightness
249
295
18%
205
-18%
230
-8%
203
-18%
Brightness Distribution
85
88
4%
80
-6%
86
1%
85
0%
Schwarzwert *
0.26
0.57
-119%
0.26
-0%
0.26
-0%
0.25
4%
Kontrast
1023
523
-49%
800
-22%
977
-4%
860
-16%
DeltaE Colorchecker *
4.98
4.43
11%
6.97
-40%
4.23
15%
5.04
-1%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
11.82
6.62
44%
9.5
20%
10.6
10%
DeltaE Graustufen *
2.68
2.45
9%
7.37
-175%
2.87
-7%
3.3
-23%
Gamma
2.27 97%
2.45 90%
2.34 94%
2.35 94%
2.35 94%
CCT
6583 99%
6326 103%
6823 95%
5965 109%
6370 102%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
36
57.2
59%
38
6%
40.35
12%
35
-3%
Color Space (Percent of sRGB)
57
87.8
54%
59
4%
63.48
11%
55
-4%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
1% / 3%
-19% / -26%
-9% / -1%
-35% / -16%

* ... kleinere Werte sind besser

Als nächstes widmen wir uns der CalMAN Analyse und betrachten die DeltaE-Abweichungen der Farben und Graustufen: Bei den Farben messen wir eine durchschnittliche Differenz von 4,98, was für ein IPS-Panel ruhig besser ausfallen könnte. Bei den Graustufen liegt die DeltaE-Abweichung bei 2,68. Beide Werte liegen auf einem ähnlichen Niveau wie die Konkurrenz.   

Die für den professionellen Einsatz wichtige Farbraumabdeckung fällt ebenfalls etwas mager aus. Der sRGB-Raum wird zu 57 % abgedeckt und der AdobeRGB-Raum nur zu 36 %.

CalMAN: Graustufen
CalMAN: Graustufen
CalMAN: Farben
CalMAN: Farben
CalMAN: Farbsättigung
CalMAN: Farbsättigung
sRGB-Farbraumabdeckung (57 %)
sRGB-Farbraumabdeckung (57 %)
AdobeRGB-Farbraumabdeckung (36 %)
AdobeRGB-Farbraumabdeckung (36 %)
 

Im Außengebrauch ist nur ein eingeschränkter Betrieb möglich. Die Displayhelligkeit kann die starken Reflexionen im Outdoor-Bereich nicht kompensieren. Aus diesem Grund ist ausschließlich ein Einsatz in schattigen Orten empfehlenswert. 

Das spiegelnde Display ...
Das spiegelnde Display ...
... besitzt nicht die ausreichende Helligkeit, ...
... besitzt nicht die ausreichende Helligkeit, ...
... um Reflexionen zu kompensieren.
... um Reflexionen zu kompensieren.

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
22 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 6 ms steigend
↘ 16 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind gut, für anspruchsvolle Spieler könnten der Bildschirm jedoch zu langsam sein.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 25 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (25.2 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
42 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 19 ms steigend
↘ 23 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 54 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (40.2 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM nicht festgestellt

Im Vergleich: 51 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9439 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Dank der Verwendung eines IPS-Panels ist ein unverfälschter Blickwinkel aus jeder Position möglich. Das eingesetzte 360-°-Scharnier sorgt zusätzlich für eine stets angenehme Arbeitsposition.

Blickwinkelstabilität
Blickwinkelstabilität

Leistung

LatencyMon
LatencyMon

Dell spendiert seinem neuen 15-Zoll-Convertible eine leistungsstarke Intel Core i7 CPU, einen Dual-Channel-Arbeitsspeicher und einen SSD-Festspeicher. Unser Testgerät protzt also mit reaktionsschnellen Komponenten, die besonders für den Office- und Multimedia-Bereich ihre Aufgaben finden. Wer etwas anspruchsvollere Software nutzen möchte, kann dies dank ausreichenden Leistungsreserven tun. Preislich liegt sich unser vorliegendes Convertible bei 1.000 Euro.

 

Prozessor

Das Herz des neuen Convertibles aus dem Hause Dell bildet eine Intel Core i7-6500U. Der Zwei-Kern-Prozessor verfügt über eine Basistaktrate von 2,5 GHz. Mittels integrierter Boost-Funktion sind Taktraten von bis zu 3.100 MHz möglich. Seitens Intel soll die maximale Leistungsaufnahme 15 W (TDP) betragen. 

Die Performance der eingesetzten CPU genügt problemlos, um alltägliche Office- und Multimedia-Anwendungen flüssig zu nutzen. Selbst für anspruchsvollere Software sind noch Leistungsreserven vorhanden. Wie hoch die Leistungsbereitschaft in unserem Testkandidaten ist, wollen wir anhand des Cinebench R15 feststellen. Zunächst fällt auf, dass der Turbotakt nicht aufrecht erhalten werden kann. Im Durchschnitt rechnet die CPU mit 2,8 GHz und erzielt ein etwas unterdurchschnittliches Ergebnis von 303 Punkten. Bemerkenswert: Der im HP Spectre x360 verbaute Intel Core i5-6200U zeigt sich genauso kraftvoll. 

Starten wir den genannten Cinebench Benchmark im Akku-Betrieb, sind keine Veränderungen ersichtlich. Also kann auch im mobilen Betrieb ohne Kompromisse gearbeitet werden.

Weitere Vergleiche zu den verschiedenen Prozessoren und diverse Benchmarks finden sich in unserer Benchmark-Liste der aktuellen Notebook-Prozessoren.

Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Lenovo Ideapad 500-15ISK 80NT005WGE
Radeon R7 M360, 6500U, Samsung PM871 MZYLN256HCHP
130 Points ∼100% +2%
Acer Aspire R14 R5-471T-79GQ
HD Graphics 520, 6500U
128 Points ∼98% 0%
Dell Inspiron 15 5568
HD Graphics 520, 6500U, Toshiba THNSNK256GCS8
128 Points ∼98%
HP Spectre x360 15-ap012dx
HD Graphics 520, 6200U, Sandisk X300 SD7SN6S-256G-1006
123 Points ∼95% -4%
HP Envy 15-w103ng x360
GeForce 930M, 6200U, Samsung SSD PM851 256 GB MZNTE256HMHP
116 Points ∼89% -9%
Lenovo Yoga 510-15ISK
Radeon R7 M460, 6200U, Liteonit CV3-DE256
114 Points ∼88% -11%
CPU Multi 64Bit
Lenovo Ideapad 500-15ISK 80NT005WGE
Radeon R7 M360, 6500U, Samsung PM871 MZYLN256HCHP
322 Points ∼100% +5%
Acer Aspire R14 R5-471T-79GQ
HD Graphics 520, 6500U
320 Points ∼99% +4%
HP Spectre x360 15-ap012dx
HD Graphics 520, 6200U, Sandisk X300 SD7SN6S-256G-1006
310 Points ∼96% +1%
Dell Inspiron 15 5568
HD Graphics 520, 6500U, Toshiba THNSNK256GCS8
308 Points ∼96%
HP Envy 15-w103ng x360
GeForce 930M, 6200U, Samsung SSD PM851 256 GB MZNTE256HMHP
292 Points ∼91% -5%
Lenovo Yoga 510-15ISK
Radeon R7 M460, 6200U, Liteonit CV3-DE256
289 Points ∼90% -6%
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
128 Points
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
308 Points
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
41.34 fps
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
97.8 %
Hilfe

System Performance

Die oben genannte Hardware-Kombination sorgt für einen stets flüssigen und reaktionsschnellen Betriebsfluss. Dies kann auch der PCMark 8 im Home- und Work Benchmark bezeugen. Im Home Benchmark führt es mit dem Lenovo Yoga 510 die Spitze mit 3.607 Punkten an. Weit abgeschlagen: Das HP Spectre x360 mit über 20 % weniger Punkten.

PCMark 8 - Home Score Accelerated v2
Lenovo Yoga 510-15ISK
Radeon R7 M460, 6200U, Liteonit CV3-DE256
3651 Points ∼60% +1%
Dell Inspiron 15 5568
HD Graphics 520, 6500U, Toshiba THNSNK256GCS8
3607 Points ∼59%
Lenovo Ideapad 500-15ISK 80NT005WGE
Radeon R7 M360, 6500U, Samsung PM871 MZYLN256HCHP
3486 Points ∼57% -3%
Acer Aspire R14 R5-471T-79GQ
HD Graphics 520, 6500U
3392 Points ∼56% -6%
HP Envy 15-w103ng x360
GeForce 930M, 6200U, Samsung SSD PM851 256 GB MZNTE256HMHP
3200 Points ∼53% -11%
HP Spectre x360 15-ap012dx
HD Graphics 520, 6200U, Sandisk X300 SD7SN6S-256G-1006
2847 Points ∼47% -21%
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
3607 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
4433 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

Die Datenspeicherung erfolgt mittels einer 256 GB großen SSD aus dem Hause Toshiba. Hierbei handelt es sich um einen 2,5-Zoll-Festspeicher, der auch in der günstigeren 800-Euro-Variante des Convertibles seinen Einsatz findet. Unser Convertible profitiert durch die Verwendung einer SSD, da kürzere Reaktionszeiten, eine bessere Sturzbeständigkeit und höhere Datenraten als bei einer drehenden Magnetfestplatte (HDD) garantiert werden.

Laut CrystalDiskMark werden sequentielle Leseraten von fast 460 MB/s erreicht. Die Konkurrenz schneidet hier etwas besser ab. Spitzenreiter ist das HP Envy 15 mit Lesegeschwindigkeiten von bis zu 514,8 MB/s. Auch im wichtigen 4k-Test ändert sich dieses Verhalten nicht. Das HP Envy 15 schneidet sogar 34 % besser ab. Der sequentielle Schreibvorgang verläuft mit einer Datenrate von bis zu 270 MB/s. Deutlich bessere Ergebnisse erreicht das Lenovo Yoga 510 mit 450,7 MB/s.

Dell Inspiron 15 5568
HD Graphics 520, 6500U, Toshiba THNSNK256GCS8
HP Spectre x360 15-ap012dx
HD Graphics 520, 6200U, Sandisk X300 SD7SN6S-256G-1006
HP Envy 15-w103ng x360
GeForce 930M, 6200U, Samsung SSD PM851 256 GB MZNTE256HMHP
Acer Aspire R14 R5-471T-79GQ
HD Graphics 520, 6500U
Lenovo Yoga 510-15ISK
Radeon R7 M460, 6200U, Liteonit CV3-DE256
CrystalDiskMark 3.0
14%
13%
-9%
18%
Write 4k QD32
197.6
138.7
-30%
239
21%
161.6
-18%
232
17%
Read 4k QD32
275.3
281.2
2%
367.9
34%
278.5
1%
281.5
2%
Write 4k
86.67
93
7%
95.15
10%
81.62
-6%
63.65
-27%
Read 4k
19.88
35.48
78%
27.64
39%
26.04
31%
27.05
36%
Write 512
242
318.9
32%
240
-1%
161.5
-33%
356.3
47%
Read 512
397.4
258.4
-35%
391.3
-2%
319.7
-20%
384.5
-3%
Write Seq
270
425
57%
240.7
-11%
161.6
-40%
450.7
67%
Read Seq
458.6
475.6
4%
514.8
12%
502.8
10%
487
6%
Toshiba THNSNK256GCS8
Sequential Read: 458.6 MB/s
Sequential Write: 270 MB/s
512K Read: 397.4 MB/s
512K Write: 242 MB/s
4K Read: 19.88 MB/s
4K Write: 86.67 MB/s
4K QD32 Read: 275.3 MB/s
4K QD32 Write: 197.6 MB/s

Grafikkarte

Zur Bilddarstellung steht die Prozessor-Grafikkarte Intel HD Graphics 520 bereit. Sie entstammt der Skylake Generation und verfügt über eine dynamische Taktrate zwischen 300 und 1.050 MHz (Boost). Unterstützt wird die Grafikeinheit durch den im Dual-Channel arbeitenden DDR4-Arbeitsspeicher. Um die Grafikleistung zu analysieren, soll uns der 3DMark 11 zur Seite stehen. Mit einem Ergebnis von 1.672 Punkten schneidet es besser ab als das ähnlich ausgestattete Acer Aspire R14. Wem die Leistung für diverse 3D-Anwendungen nicht ausreicht, kann einen Blick auf die Kontrahenten werfen, die mit dedizierter Grafikkarte bestückt sind. Beispielsweise verfügt das HP Envy 15 über eine Nvidia GeForce 930M, die rund 36 % mehr Punkte im 3DMark 11 erzielt. 

Wie eben schon beim Prozessor festgestellt: Die Leistung fällt im mobilen Betrieb nicht ab. 

Noch mehr Vergleiche zu den einzelnen Grafikkarten finden sich in unserem gesonderten Artikel der Notebook-Grafikkarten.

3DMark 11 - 1280x720 Performance
Lenovo Ideapad 500-15ISK 80NT005WGE
Radeon R7 M360, 6500U, Samsung PM871 MZYLN256HCHP
2301 Points ∼7% +38%
HP Envy 15-w103ng x360
GeForce 930M, 6200U, Samsung SSD PM851 256 GB MZNTE256HMHP
2270 Points ∼7% +36%
Lenovo Yoga 510-15ISK
Radeon R7 M460, 6200U, Liteonit CV3-DE256
2246 Points ∼7% +34%
Dell Inspiron 15 5568
HD Graphics 520, 6500U, Toshiba THNSNK256GCS8
1672 Points ∼5%
Acer Aspire R14 R5-471T-79GQ
HD Graphics 520, 6500U
1584 Points ∼5% -5%
HP Spectre x360 15-ap012dx
HD Graphics 520, 6200U, Sandisk X300 SD7SN6S-256G-1006
1565 Points ∼5% -6%
3DMark 11 Performance
1672 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
6323 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Eine wie im Inspiron 5568 vorhandene Prozessor-Grafikkarte schränkt zunächst die Wahl der flüssig darstellbaren Spiele ein. Wer dennoch der realen Welt entfliehen möchte, um in die Spielewelt einzutauchen, sollte sich auf ältere Spiele der letzten Jahre beschränken. Das aktuelle Spiel Rise of the Tomb Raider findet beispielsweise keine flüssige Darstellung. Anders sieht es bei den 2013 erschienenen Games Tomb Raider und BioShock Infinite aus. Beide Titel lassen sich unter minimalen und mittleren Grafikeinstellungen flüssig spielen.

Welche Games noch eine ruckelfreie Darstellung finden, ist in unserem Artikel der Spieleleistung aktueller Notebook-Grafikkarten nachzulesen.

Tomb Raider
1366x768 High Preset AA:FX AF:8x
HP Envy 15-w103ng x360
GeForce 930M, 6200U, Samsung SSD PM851 256 GB MZNTE256HMHP
33.4 fps ∼100% +20%
Lenovo Ideapad 500-15ISK 80NT005WGE
Radeon R7 M360, 6500U, Samsung PM871 MZYLN256HCHP
31.5 fps ∼94% +13%
Lenovo Yoga 510-15ISK
Radeon R7 M460, 6200U, Liteonit CV3-DE256
30 fps ∼90% +8%
Dell Inspiron 15 5568
HD Graphics 520, 6500U, Toshiba THNSNK256GCS8
27.9 fps ∼84%
Asus ASUSPRO P2530UA-DM0046E
HD Graphics 520, 6500U, Samsung SSD 850 EVO 250GB
25.6 fps ∼77% -8%
Acer Aspire R14 R5-471T-79GQ
HD Graphics 520, 6500U
25.2 fps ∼75% -10%
Acer TravelMate P648-M-757N
HD Graphics 520, 6500U, Lite-On CV1-8B256
23.4 fps ∼70% -16%
Lenovo ThinkPad X260-20F6007RGE
HD Graphics 520, 6500U, Liteonit LCH-512V2S
18.6 fps ∼56% -33%
1366x768 Normal Preset AA:FX AF:4x
HP Envy 15-w103ng x360
GeForce 930M, 6200U, Samsung SSD PM851 256 GB MZNTE256HMHP
58 fps ∼100% +36%
Dell Inspiron 15 5568
HD Graphics 520, 6500U, Toshiba THNSNK256GCS8
42.7 fps ∼74%
Lenovo Ideapad 500-15ISK 80NT005WGE
Radeon R7 M360, 6500U, Samsung PM871 MZYLN256HCHP
42.3 fps ∼73% -1%
Acer Aspire R14 R5-471T-79GQ
HD Graphics 520, 6500U
41.7 fps ∼72% -2%
Lenovo Yoga 510-15ISK
Radeon R7 M460, 6200U, Liteonit CV3-DE256
39.9 fps ∼69% -7%
Asus ASUSPRO P2530UA-DM0046E
HD Graphics 520, 6500U, Samsung SSD 850 EVO 250GB
38.2 fps ∼66% -11%
Acer TravelMate P648-M-757N
HD Graphics 520, 6500U, Lite-On CV1-8B256
33.8 fps ∼58% -21%
Lenovo ThinkPad X260-20F6007RGE
HD Graphics 520, 6500U, Liteonit LCH-512V2S
28.1 fps ∼48% -34%
min. mittel hoch max.
Tomb Raider (2013) 84.142.727.912.6fps
BioShock Infinite (2013) 54.431.527.78.2fps
Rise of the Tomb Raider (2016) 17.610.86.2fps

Emissionen

Geräuschemissionen

Lüftercharakteristik
Lüftercharakteristik

Eine wahre Glanzleistung liefert sich Dell bei der Lüfterlautstärke. Im Idle ist der Lüfter gänzlich ausgeschaltet, und selbst unter konstant hoher Last braucht es seine Zeit, bis der Lüfter anspringt. Die dann erzeugte Geräuschkulisse beläuft sich gerade einmal auf 36,3 dB(A). Kurz gesagt: Die Lüfterlautstärke ist zu keinem Zeitpunkt störend. Hierzu zählt auch die erzeugte Frequenz, die bei der erzeugten Lautstärke nicht unangenehm auffällt.

Lautstärkediagramm

Idle
32.8 / 32.8 / 33.8 dB(A)
Last
36.3 / 36.3 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Audix TM1, Arta (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 31.2 dB(A)

Temperatur

Unterseite des Inspiron
Unterseite des Inspiron
Inspiron im Stresstest
Inspiron im Stresstest

Die Oberfläche wärmt sich im Idle und im Alltagsbetrieb nicht zu sehr auf. Erst unter Last zeigen sich einige Defizite bei der Hitzeverteilung. Ein Segment auf der Rückseite wird besonders heiß, hier können Werte von bis zu 50,6 °C erreicht werden. Von einer besseren Seite zeigen sich das HP Spectre x360 und das Acer Aspire R14, die rund 10 °C kühler bleiben. Auch der Rest der Konkurrenz erreicht nicht so hohe Temperaturen wie unser vorliegendes Modell des Dell Inspiron 5568.

Weiterhin sollte auf das Netzteil Acht gegeben werden. Dies kann im Last-Betrieb bis zu 50 °C heiß werden (32,4 °C im Idle). 

Unmittelbar nach dem Start unserer Stresstestprogramme FurMark und Prime95 muss die eingesetzte CPU throtteln und verharrt beinahe konstant bei 1,5 GHz. Nur hin und wieder steigt oder sinkt die Frequenz temporär. Diese extremen Testbedingungen sind im alltäglichen Betrieb kaum zu finden. Zusätzlich ruft unser Testgerät unmittelbar nach Beendigung der Lastprogramme erneut seine vollständige Leistung ab. Dies beweist der 3DMark 11, der nach diesem Stressszenario die gleiche Punktzahl wie unter einem Kaltstart erreicht. 

Max. Last
 36.7 °C37.2 °C29.2 °C 
 37.2 °C36.9 °C26.4 °C 
 24.2 °C25.2 °C25.2 °C 
Maximal: 37.2 °C
Durchschnitt: 30.9 °C
28.2 °C43.7 °C50.6 °C
24.8 °C40.3 °C45.6 °C
24.7 °C25 °C26 °C
Maximal: 50.6 °C
Durchschnitt: 34.3 °C
Netzteil (max.)  50.4 °C | Raumtemperatur 22 °C | FIRT 550-Pocket
(+) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 30.9 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Convertible auf 30.3 °C.
(+) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 37.2 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 35.3 °C (von 21.8 bis 55.7 °C für die Klasse Convertible).
(-) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 50.6 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 36.5 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 26.2 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 30.3 °C.
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich sind mit gemessenen 25.2 °C kühler als die typische Hauttemperatur und fühlen sich dadurch kühl an.
(+) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 29 °C (+3.8 °C).
Idle: Tastatureinheit
Idle: Tastatureinheit
Idle: unten
Idle: unten
Last: Tastatureinheit
Last: Tastatureinheit
Last: unten
Last: unten

Lautsprecher

Die mittels Waves MaxxAudio Pro gesteuerten Lautsprecher sorgen für ein ausreichendes Klangspektrum. Zwar fehlt es besonders an satten Bässen, aber insgesamt genügen sie für einige Serien-Sessions und YouTube Videos.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2043.345.240.841.143.32537.84041.636.537.83135.838.942.635.735.84035.338.642.833.135.35035.440.142.935.435.46339.641.743.73539.68036.84245.430.836.810037.242.646.731.637.212537.642.547.228.537.616039.744.349.128.239.720042.548.851.727.842.52504752.756.325.64731551.356.360.725.851.340050.755.860.823.850.750050.356.560.823.250.36305863.968.922.75880063.869.773.821.963.8100061.867.671.321.361.8125059.666.169.720.959.6160061.367.771.920.361.3200061.167.171.62061.1250054.46266.319.554.4315053.360.164.519.853.3400059.265.67019.759.2500054.36366.919.754.3630055.356.861.519.555.380005755.459.719.4571000053.154.758.619.253.11250048.855.659.71948.81600050.35963.619.150.3SPL70.776.780.93370.7N26.837.548.4226.8median 53.3median 56.8median 61.5median 20.9median 53.3Delta55.35.72.5535.335.132.931.831.83236.535.132.428.93328.936.328.848.32761.52752.924.860.92462.822.763.32269.521.267.82174.82075.919.472.718.97117.770.117.86917.671.817.668.117.671.417.673.717.670.417.571.617.671.617.669.617.459.717.583.630.662.51.5median 69.6median 17.84.62.4hearing rangehide median Pink NoiseDell Inspiron 15 5568Apple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHz

Frequenzdiagramm im Vergleich (Checkboxen oben an-/abwählbar!)
Wert 1: Pink Noise 100 % Vol.; Wert 2: Audio aus

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Unser 15 Zoll großes Convertible zeigt sich während des Betriebs nicht besonders durstig: Im Idle verbraucht es gerade einmal zwischen 4,34 W und 8,4 W. Beinahe doppelt so hoch fällt die Energieaufnahme beim HP Spectre x360 aus. Die restliche Konkurrenz legt ein ähnliches Verhalten wie unser Testgerät an den Tag. Wechseln wir in den Last-Betrieb, verlangt das Inspiron 15 bis zu 32,5 W. Mit Ausnahme des Acer Aspire R14 ist die Leistungsaufnahme der Konkurrenz deutlich höher. Der Grund kann an der unter Last throttelnde Prozessor unseres Testgerätes sein, da durch den niedrigeren Takt weniger Energie benötigt wird. 

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.26 / 0.8 Watt
Idledarkmidlight 4.34 / 7.5 / 8.4 Watt
Last midlight 30.4 / 32.5 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Dell Inspiron 15 5568
HD Graphics 520, 6500U, Toshiba THNSNK256GCS8
HP Spectre x360 15-ap012dx
HD Graphics 520, 6200U, Sandisk X300 SD7SN6S-256G-1006
HP Envy 15-w103ng x360
GeForce 930M, 6200U, Samsung SSD PM851 256 GB MZNTE256HMHP
Lenovo Yoga 510-15ISK
Radeon R7 M460, 6200U, Liteonit CV3-DE256
Acer Aspire R14 R5-471T-79GQ
HD Graphics 520, 6500U
Stromverbrauch
-45%
-13%
-20%
4%
Idle min *
4.34
6.5
-50%
4.15
4%
4
8%
4
8%
Idle avg *
7.5
13.3
-77%
8.2
-9%
7.5
-0%
6.6
12%
Idle max *
8.4
15.1
-80%
8.2
2%
8.1
4%
8.6
-2%
Last avg *
30.4
30.8
-1%
34.6
-14%
40.8
-34%
30.5
-0%
Last max *
32.5
38.5
-18%
48
-48%
57.3
-76%
32.2
1%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Das neue Inspiron 15 der 5000er-Serie verfügt über einen 42-Wh-Lithium-Ion-Akku, der laut Herstellerangabe ein Durchhaltevermögen von bis zu 7,5 h haben soll. Wir wollen dies anhand einiger praktischer Szenarien überprüfen.

Im ersten Test wollen wir die maximale Laufzeit ermitteln. Hierbei stellen wir die Helligkeit auf ein Minimum und führen mittels BatteryEater ein Leseskript aus. Nach rund 7,5 Stunden schaltet sich das Testgerät aus und erfüllt damit die Angabe seitens Dell.

Um eine praxisnahe Laufzeit zu erhalten, stellen wir die Displayhelligkeit auf rund 150 cd/m² und simulieren das Surfen im Internet. Nach nur knapp 5 Stunden muss unser Testkandidat in den Ruhezustand schalten. Ein deutlich besseres Durchhaltevermögen zeigt das Acer Aspire R14 mit 7,5 h und das HP Spectre mit 7 h im selben Test.

Zuletzt wollen wir einen Blick auf die minimale Laufzeit unter Last werfen. Hierzu stellen wir die Helligkeit auf ihr Maximum und starten den Classic Test des BatteryEaters. Schon nach 1,5 h muss das Dell Inspiron 5568 in den Ruhezustand schalten. Damit schneidet es knapp hinter dem Lenovo Yoga 510 und rund 20 min hinter dem HP Spectre x360 ab.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
7h 29min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
4h 59min
Big Buck Bunny H.264 1080p
4h 58min
Last (volle Helligkeit)
1h 33min
Dell Inspiron 15 5568
HD Graphics 520, 6500U, Toshiba THNSNK256GCS8
HP Spectre x360 15-ap012dx
HD Graphics 520, 6200U, Sandisk X300 SD7SN6S-256G-1006
HP Envy 15-w103ng x360
GeForce 930M, 6200U, Samsung SSD PM851 256 GB MZNTE256HMHP
Acer Aspire R14 R5-471T-79GQ
HD Graphics 520, 6500U
Lenovo Yoga 510-15ISK
Radeon R7 M460, 6200U, Liteonit CV3-DE256
Akkulaufzeit
41%
33%
50%
24%
Idle
449
705
57%
730
63%
H.264
298
337
13%
WLAN
299
431
44%
398
33%
448
50%
335
12%
Last
93
113
22%
100
8%

Fazit

Pro

+ Flotte Reaktionszeit
+ Geringe Geräuschkulisse
+ Großes Touchpad
+ Solide Verarbeitung

Contra

- Mäßig helles Display
- Magere Akkulaufzeit
- Nur 12 Monate Garantie
Das Dell Inspiron 5568, zur Verfügung gestellt von Dell Deutschland.
Das Dell Inspiron 5568, zur Verfügung gestellt von Dell Deutschland.

Um den Anforderungen eines Convertibles gerecht zu werden, sollte dieses mit einer guten Balance aus Leistung, hoher Verarbeitung und Mobilität ausgestattet sein. Bis auf einige kleinere Ausnahmen gelingt dies Dell mit dem neuen Inspiron 15 5568. Das Gehäuse kann sich bis auf einige kleinere Schwächen gegenüber der Konkurrenz behaupten. Besonders positiv empfanden wir hierbei die gute Haptik. In Zukunft sollte nur der Displayrücken etwas an Stabilität gewinnen und das Gewicht und dessen Verteilung verbessert werden. Beim Display können wir nicht viel beanstanden, lediglich etwas mehr Helligkeit wäre wünschenswert. Als nächstes wichtiges Kriterium gelten die Leistungsbereitschaft und insbesondere die Reaktionszeit. Da Dell ausschließlich potente Hardware verbaut, konnte unser Testgerät seine Stärken in den System-Benchmarks zeigen. Bei der Wärmeentwicklung hat dies allerdings Konsequenzen. Die Hitzeverteilung ist äußerst einseitig, weshalb das Inspiron unter anhaltend hoher Last punktuell sehr heiß wird. Weiterhin etwas mager fällt die Akkulaufzeit aus, die bei einigen Konkurrenten deutlich besser sein kann.

Wer ein schickes, universell einsetzbares und allzeit bereites Convertible im 15-Zoll-Format sucht, wird in Dells neuer Inspiron-5000er-Reihe fündig.

Wem der Preis von 1.000 Euro nicht zusagt, kann auch einen Blick auf die 200 Euro günstigere Alternativversion dieser Serie werfen. Ebenfalls sollte die Konkurrenz mit einbezogen werden. Als Beispiel sei noch einmal das HP Spectre x360 genannt, welches mit hellerem Display, mehr Akkulaufzeit und geringerem Gesamtgewicht eine interessante Option darstellt.

Dell Inspiron 15 5568 - 19.07.2016 v5.1
Nino Ricchizzi

Gehäuse
84 / 98 → 86%
Tastatur
85%
Pointing Device
84%
Konnektivität
43 / 80 → 54%
Gewicht
63 / 35-78 → 65%
Akkulaufzeit
80%
Display
82%
Leistung Spiele
57 / 68 → 84%
Leistung Anwendungen
87 / 87 → 100%
Temperatur
87%
Lautstärke
91%
Audio
62 / 91 → 68%
Kamera
47 / 85 → 56%
Durchschnitt
73%
79%
Convertible - gewichteter Durchschnitt
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Autor: Nino Ricchizzi, 20.07.2016 (Update: 15.05.2018)
Sebastian Jentsch
Sebastian Jentsch - Senior Editor
Computer haben mich schon zeitig interessiert. Mit 14 habe ich die ersten PCs für die Verwandtschaft zusammengesteckt, mit der 90er Jahre waren das 80286er bis 486er bis zum Pentium 1. Was lag da naeher als Produkt-Tester zu werden? Seit 2007 verfolge ich die Welt der Windows-Laptops und Convertibles. Heute will ich auch bei Staubsauger-Robotern, Brotbackautomaten oder Bewässerungscomputern die Spreu vom Weizen trennen, weshalb ich als freier Redakteur auch fuer andere Test-Websites unterwegs bin.