Notebookcheck

NVIDIA GeForce 930M

NVIDIA GeForce 930M

Die NVIDIA GeForce 930M ist eine DirectX-11-Grafikkarte der (unteren) Mittelklasse, die im März 2015 vorgestellt wurde. Sie basiert auf der Maxwell-Architektur und wird weiterhin in 28-Nanometer-Technik gefertigt. Die Karte basiert auf dem GM108-Chip und verfügt über 384 Shadereinheiten sowie ein 64-Bit-Speicherinterface für DDR3-RAM. Dadurch ist sie der GeForce 840M sehr ähnlich, jedoch bei geringeren Taktraten. Neben der normalen 25 Watt TDP Version gibt es auch eine 12 Watt Low Power (N16S-LP) Version mit etwa 10% geringerer Performance. Von dieser kann es auch eine GDDR5 Variante geben. Ob diese Varianten ebenfalls 384 Shader aufweisen, ist noch unklar da der Grafiktakt anscheinend deutlich geringer ist (457 MHz + Boost).

Update: Die N16S-LP Variante (mit TDP von 5-12 Watt) ist ab dem 1. Quartal 2016 auch mit GDDR5 Grafikspeicher erhältlich laut Gerüchten.  Später kam die GeForce 930MX (mit GDDR5) auf dem Markt

Architektur

Die Maxwell-Architektur des GM108-Chips wurde gegenüber der älteren Kepler-Generation kräftig überarbeitet, wobei der Fokus insbesondere auf der Steigerung der Energieeffizienz lag. Dafür hat Nvidia unter anderem die Shader-Cluster (SMM) umstrukturiert, die nunmehr nur noch 128 statt zuvor 192 ALUs integrieren. GM108 verfügt vermutlich über 3 SMMs und damit 384 Shadereinheiten, 24 TMUs und 8 ROPs (64-Bit-Interface).

Zudem wurden die Scheduler modifiziert, was im Ergebnis zu deutlichen Energieeinsparungen und einer höheren Auslastung der Shader führen soll. Nvidia verspricht, dass ein Maxwell-SMM mit 128 ALUs 90 Prozent der Leistung eines Kepler-SMX mit 192 ALUs erreicht. Eine weitere Optimierung betrifft den stark vergrößerten L2-Cache, der einen Teil der Speicherzugriffe abfangen kann und damit den Einsatz eines relativ schmalen Speicherinterfaces gestattet.

GM108 unterstützt DirectX 12 nur mit Feature Level 11_0.

Leistung

Die Leistung der Geforce 930M liegt etwas unterhalb der GeForce 840M. Dadurch sind anspruchsvolle Spiele wie Evolve nur in niedrigsten Einstellungen flüssig spielbar. Bei weniger anspruchsvollen Spielen wie F1 2014 oder Fifa 15 reicht es auch für hohe Details und Auflösungen.

Features

GM108 integriert ebenso wie GM107 die sechste Generation der PureVideo HD Video-Engine (VP6). Die Performance beim Decodieren von H.264- und MPEG-2-Material wurde abermals verbessert, zudem sind natürlich auch alle Features der Vorgänger (4K-Unterstützung, PiP, Videoencoder über NVENC-API) mit an Bord. HDMI 2.0 wird nicht unterstützt.

Im Vergleich mit der GTX-800M-Serie fehlen der GeForce 930M diverse neue Features wie Battery Boost (längere Akkulaufzeit beim Spielen), Shadowplay (Aufzeichnung von Spiele-Videos) und Gamestream (Spiele-Streaming auf Shield-Konsole). Weitere Informationen dazu unter diesem Link.

Leistungsaufnahme

Die Leistungsaufnahme der GeForce 930M sollte inkl. Speicher in einer Größenordnung von etwa 33 Watt oder weniger liegen. Damit ist die Karte für Notebooks ab etwa 13 Zoll geeignet. Bei geringer Last helfen zusätzliche Taktstufen dabei, Energie einzusparen, im Leerlauf kann die GPU mit Hilfe der Optimus-Technologie auch vollständig zugunsten der Prozessorgrafik deaktiviert werden.

HerstellerNVIDIA
GeForce 900M Serie
GeForce 945M (compare) 512 @ 928 - 1045 (Boost) MHz128 Bit @ 2000 MHz
Maxwell GPU (940M, GDDR5) (compare) 384 @ 954 - 993 (Boost) MHz64 Bit @ 5012 MHz
GeForce 940MX (compare) 384 @ 1122 - 1242 (Boost) MHz64 Bit @ 4000 MHz
GeForce 940M (compare) 384 @ 1072 - 1176 (Boost) MHz64 Bit @ 2000 MHz
GeForce 930MX (compare) 384 @ 952 - 1020 (Boost) MHz64 Bit @ 2000 MHz
GeForce 930M 384 @ 928 - 941 (Boost) MHz64 Bit @ 1800 MHz
GeForce 920MX (compare) 256 @ 965 - 993 (Boost) MHz64 Bit @ 1800 MHz
GeForce 920M (compare) 384 @ 954 MHz64 Bit @ 1800 MHz
GeForce 910M (compare) 384 @ 641 MHz64 Bit @ 2000 MHz
CodenameN16S-GM-B/S, N16S-LP
ArchitekturMaxwell
Pipelines384 - unified
Kerntakt928 - 941 (Boost) MHz
Speichertakt1800 MHz
Speicherbandbreite64 Bit
SpeichertypDDR3
Max. Speichergröße2048 MB
Shared Memorynein
DirectXDirectX 12 (FL 11_0), Shader 5.0
Herstellungsprozess28 nm
FeaturesGPU Boost 2.0, Optimus, PhysX, CUDA, GeForce Experience, GameWorks
Erscheinungsdatum12.03.2015
Herstellerseitehttp://www.geforce.com/hardware/notebook...

Benchmarks

3DMark - Cloud Gate Standard Score 1280x720
min: 5685     avg: 6270.8     median: 6071 (10%)     max: 7808 Points
3DMark - Cloud Gate Standard Graphics 1280x720
min: 8148     avg: 8373.3     median: 8309 (5%)     max: 8684 Points
3DMark - Fire Strike Score 1920x1080
min: 1267     avg: 1299.8     median: 1290.5 (5%)     max: 1369 Points
3DMark - Fire Strike Graphics 1920x1080
min: 1435     avg: 1469.7     median: 1460.5 (4%)     max: 1527 Points
3DMark - Ice Storm Standard Graphics 1280x720
min: 40616     avg: 59247.5     median: 56647 (8%)     max: 80544 Points
3DMark 11 - Performance 1280x720
min: 2131     avg: 2250.9     median: 2247 (7%)     max: 2456 points
3DMark 11 - Performance GPU 1280x720
min: 2057     avg: 2144.7     median: 2153 (4%)     max: 2271 points
3DMark Vantage
P Result 1280x1024 +
P GPU no PhysX 1280x1024 +
3DMark 06 Standard 1280x1024 +
SPECviewperf 11
Siemens NX 1920x1080 +
Tcvis 1920x1080 +
SolidWorks 1920x1080 +
Pro/ENGINEER 1920x1080 +
Maya 1920x1080 +
Lightwave 1920x1080 +
Ensight 1920x1080 +
Catia 1920x1080 +
Cinebench R10 Shading 32Bit +
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit +
Cinebench R15
OpenGL 64Bit +
Ref. Match 64Bit +
GFXBench (DX / GLBenchmark) 2.7
T-Rex HD Offscreen C24Z16 1920x1080 +
T-Rex HD Onscreen C24Z16 +
- Bereich der Benchmarkergebnisse für diese Grafikkarte
- Durchschnittliche Benchmarkergebnisse für diese Grafikkarte
* Smaller numbers mean a higher performance

Spiele Benchmarks

Die folgenden Benchmarks basieren auf unseren Spieletests mit Testnotebooks. Die Performance dieser Grafikkarte bei den gelisteten Spielen ist abhängig von der verwendeten CPU, Speicherausstattung, Treiber und auch Betriebssystem. Dadurch müssen die untenstehenden Werte nicht representativ sein. Detailierte Informationen über das verwendete System sehen Sie nach einem Klick auf den fps Wert.