Notebookcheck

Test Toshiba Satellite C70-C-1FT Notebook

Gemischte Gefühle. Toshiba hat im vielfältigen 17-Zoll-Segment ein weiteres Modell veröffentlicht, welches über Standard-Hardware verfügt, aber frei ist von jedweden Besonderheiten. Kann es sich im Test trotzdem von der Konkurrenz absetzen und uns überzeugen?

Mit dem C70-C-1FT bringt Toshiba einen weiteren, eher für den stationären Betrieb ausgelegten Multimedia-Rechner auf den Markt. Die verbaute Hardware ist unter Herstellern gerade sehr beliebt und findet in zahlreichen Modellen unterschiedlicher Klassen Verwendung. Hierzu zählt hauptsächlich der Intel Core i5-6200U, welcher sich in einer großen Anzahl von Tests bisher bewähren konnte. Der CPU steht eine Nvidia GeForce 930M zur Seite, welche auch durchaus spieletauglich ist. Jedoch ist gerade das 17-Zoll-Segment recht umkämpft, weswegen sich viele Alternativen anbieten. Beispiele hierfür wären:

Modell Dell Inspiron 17 5759-5118 HP Pavilion 17-f217ng Asus N552VX-FY103T Acer Aspire V Nitro BE VN7-792G-74Q4
Größe 17,3 Zoll 17,3 Zoll 15,6 Zoll 17,3 Zoll
Auflösung 1.920 x 1.080 1.600 x 900 1.920 x 1.080 1.920 x 1.080
CPU Intel Core i5-6200U Intel Core i5-5200U Intel Core i7-6700HQ Intel Core i7-6700HQ
GPU AMD Radeon R5 M335 Nvidia GeFoce 830M Nvidia GeForce GTX 950M Nvidia GeForce GTX 960M
Toshiba Satellite C70-C-1FT
Prozessor
Grafikkarte
NVIDIA GeForce 930M - 2048 MB, Kerntakt: 928 MHz, Speichertakt: 900 MHz, DDR3, 64-Bit-Anbindung, 10.18.13.5435 WHQL, Optimus
Hauptspeicher
8192 MB 
, DDR3-1600, Single-Channel
Bildschirm
17.3 Zoll 16:9, 1600x900 Pixel 106 PPI, LG Philips LP173WD1-TLF1, TN LED, spiegelnd: nein
Mainboard
Intel Skylake-U Premium PCH
Massenspeicher
Toshiba MQ01ABD100, 1000 GB 
, 5400 U/Min, 825 GB verfügbar
Soundkarte
Intel Skylake-U/Y PCH - High Definition Audio
Anschlüsse
0 PC-Card, 0 Express Card 34mm, 0 Express Card 54mm, 2 USB 2.0, 1 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 0 USB 3.1 Gen2, 0 Firewire, 0 Thunderbolt, 0 VGA, 0 DVI, 1 HDMI, 0 DisplayPort, 0 S-Video, 0 Modem, 1 Kensington Lock, 0 Serial Port, 0 eSata, Audio Anschlüsse: Audiokombo, Card Reader: SD, MMC, SDHC, 0 SmartCard, 0 Fingerprint Reader
Netzwerk
Realtek RTL8168/8111 Gigabit-LAN (10/100/1000MBit), Intel Dual Band Wireless-AC 3165 (a/b/g/n/ac), Bluetooth 4.1
Optisches Laufwerk
DVD +/- RW Double Layer
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 20 x 410 x 280
Akku
44 Wh Lithium-Ion
Betriebssystem
Microsoft Windows 7 Professional 64 Bit
Kamera
Webcam: HD-Webcam
Sonstiges
Lautsprecher: Stereo, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: nein, 12 Monate Garantie
Gewicht
3.56 kg, Netzteil: 210 g
Preis
999 Euro

 

Gehäuse & Ausstattung

Das Design des Toshiba ist unauffällig. Die Oberseite der Baseunit besteht aus Kunststoff mit einer gebürsteten Oberfläche. Die Außenseiten ziert eine glatte Fläche. Das Gehäuse könnte stabiler sein. Bereits ein einhändiges Hochheben hinterlässt ein ungutes Gefühl bezüglich der Stabilität. Dank der Gumminoppen steht der Rechner aber auch auf glatten Oberflächen sicher. Die Scharniere wippen leider stark nach. Die Flächen unter und neben der Tastatur lassen sich auch leicht eindrücken, was beim Tippen auffällt, aber nicht weiter stört. Ebenso ist praktisch jeder Fingerabdruck sichtbar und das bereits nach kurzer Nutzung.

Die Spaltmaße sind groß und etwas anfällig für Staub. Jedoch lässt sich das Gehäuse auch ohne Wartungsklappen gut öffnen. Ein zweiter RAM Slot ist noch frei, ansonsten sind keine freien Ports verfügbar. Der Akku lässt sich durch das Lösen zweier Schrauben problemlos entfernen.

Für die Messung des SD-Kartenlesers nutzen wir eine Referenz-SD-Karte von Toshiba. Mit der Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II wird die Übertragungsrate ermittelt, die bis zu 84,3 MB/s beim Übertragen von großen Datenblöcken und für JPGs mit einer Größe von jeweils 5 MB etwa 35 MB/s beträgt. Diese Werte sind nichts Besonderes.

links: SD-Kartenleser, Kopfhörer- und Mikrofon-Anschluss, USB 3.0, USB 2.0, HDMI, Kensington Lock
links: SD-Kartenleser, Kopfhörer- und Mikrofon-Anschluss, USB 3.0, USB 2.0, HDMI, Kensington Lock
rechts: Netzanschluss, Ethernet-Anschluss, USB 2.0, DVD-Brenner
rechts: Netzanschluss, Ethernet-Anschluss, USB 2.0, DVD-Brenner

Eingabegeräte

Tastatur

Die Tastatur zählt nicht zu den Stärken des Toshibas. Zwar ist der Druckpunkt deutlich spürbar und auch kein bisschen schwammig, jedoch zeigt sich der Hub ausgesprochen kurz. Der Tastenanschlag endet sofort nach Übertreten des Druckpunkts, was ohne Eingewöhnung eher unangenehm ist. Die Tasten selbst sind nicht konkav und bieten keine angepasste Oberfläche. Eine Hintergrundbeleuchtung fehlt, die zusätzlichen Multimedia-Funktionen auf den Funktionstasten sind jedoch nützlich genauso wie der Ziffernblock.

Touchpad

Das Gleiten über das Touchpad ist generell angenehm, jedoch fühlt es sich unpräzise an. Es ist kein Klickpad, weswegen für einen Mausklick entweder die dedizierten Tasten gedrückt oder ein Doppelklick auf das Pad ausgeführt werden muss. 9 x 5,4 cm sind für ein Touchpad eher eine kleine Fläche. Gerade bei einem 17 Zoll großen Rechner hätte mehr Fläche genutzt werden können. Die abgerundeten Kanten sind auch eher störend als nützlich. Anzumerken ist, dass sowohl die untere als auch die rechte Kante zum Scrollen genutzt werden können (vertikal und horizontal). Bei einigen Gesten kommt es durchaus vor, dass sich das Scrollen aktiviert, obwohl das gar nicht beabsichtigt war. Multitouch funktioniert glücklicherweise trotzdem. Ein Wechsel zwischen beiden Anwendungsstilen sorgt aber immer wieder für Fehlinterpretationen seitens des Touchpads.

Display

Subpixelraster
Subpixelraster

Das Toshiba besitzt ein mattes 17,3-Zoll-Panel mit einer nativen Auflösung von 1.600 x 900 Pixel. Die maximale Helligkeit von 266 cd/m² liegt etwas unter dem Durchschnitt, und der Kontrast von lediglich 263:1 ist ausgesprochen mager. Für einen Neupreis von etwa 900 Euro sind diese Werte alles andere als reizend. Leider zeigt der Bildschirm bereits bei verminderten Helligkeit von 90 Prozent und darunter PWM-Flimmern auf einer sehr niedrigen Frequenz von nur 50 Hz. Nicht nur bei empfindlichen Menschen kann das zu Problemen wie Augenbeschwerden und/oder Kopfschmerzen führen.

237
cd/m²
257
cd/m²
268
cd/m²
249
cd/m²
263
cd/m²
275
cd/m²
241
cd/m²
256
cd/m²
268
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 275 cd/m² Durchschnitt: 257.1 cd/m² Minimum: 26 cd/m²
Ausleuchtung: 86 %
Helligkeit Akku: 266 cd/m²
Kontrast: 263:1 (Schwarzwert: 1 cd/m²)
ΔE Color 13.6 | - Ø
ΔE Greyscale 15.27 | - Ø
71% sRGB (Argyll) 46% AdobeRGB 1998 (Argyll)
Gamma: 1.94

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
10 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 5 ms steigend
↘ 5 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind gut, für anspruchsvolle Spieler könnten der Bildschirm jedoch zu langsam sein.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 5 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (26.6 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
17 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 7 ms steigend
↘ 10 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind gut, für anspruchsvolle Spieler könnten der Bildschirm jedoch zu langsam sein.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 4 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (42.4 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM festgestellt 50 Hz90 % Helligkeit

Das Display flackert mit 50 Hz (höchstwahrscheinlich durch Pulsweitenmodulation PWM) bei einer eingestellten Helligkeit von 90 % und darunter. Darüber sollte es zu keinem Flackern kommen.

Die Frequenz von 50 Hz ist sehr gering und daher kann es bei allen Usern zu sichtbaren Flackern, brennenden Augen oder Kopfweh kommen.

Im Vergleich: 54 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 8499 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Blickwinkel
Blickwinkel

Auch die Farbdarstellung lässt zu wünschen übrig. Das Display besitzt einen sehr starken Blaustich. Die durchschnittliche DeltaE-2000-Abweichung liegt bei 13,6 und das maximale DeltaE ist 22,06. Wünschenswert wäre ein Wert von 3 oder kleiner. Alle Werte darüber zeigen eine sehr ausgeprägte Farbverfälschung. Für den absoluten Niedrigpreissektor ist das akzeptabel, für den Preis dieses Gerätes aber nicht mehr tolerierbar. Bis auf das wesentlich günstigere HP Pavilion schlagen sich hier alle anderen Vergleichsgeräte wesentlich besser.

Die Blickwinkelstabilität ist zumindest auf der horizontalen Achse in Ordnung, im vertikalen Bereich kommt es rasch zu starken Farbverfälschungen.

Colorchecker
Colorchecker
Graustufen
Graustufen
Sättigung
Sättigung

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Dank der matten Verglasung ist das Display auch außerhalb von Innenräumen gut ablesbar und auch bei Sonnenschein noch nutzbar. Die eher mittelmäßige Helligkeit geht hier noch in Ordnung, da das Display nicht gegen Spiegelungen ankämpfen muss.

Leistung

Toshiba liefert mit dem Satellite C70-C-1FT einen stationären Allrounder im 17,3-Zoll-Format. Die verbaute Hardware reicht für Standardaufgaben und leichtes Multitasking. Auf niedrigen Auflösungen ist das Notebook auch spieletauglich. Aktuell ist das Satellite für etwa 900 Euro zu haben.

Prozessor

Im Inneren des Toshiba verrichtet ein Intel Core i5-6200U seinen Dienst. Der sparsame Dual-Core-SoC zählt leistungstechnisch zur Mittelklasse und bietet damit mehr als ausreichend Rechenleistung, um auch Multitaskting problemlos zu bewältigen. Neben Hyperthreading zeichnet sich der Prozessor  durch seinen geringen TDP von nur 15 Watt aus. Der Basistakt liegt bei 2,3 GHz und der Maximaltakt bei 2,8 GHz für einen Kern bzw. 2,7 GHz für beide. Sowohl im Netz- als auch Akkubetrieb steht der volle Takt zu Verfügung.

Wer mehr Leistung braucht, sollte einen Blick auf das Asus N552VX-FY103T werfen. Es verfügt über den wesentlich stärkeren Intel Core i7-6700HQ. Im Cinebench R15 CPU Multi erreicht dieser mit dem Quad-Core i7 mehr als die doppelte Leistung und im CPU Single immerhin noch 20 % mehr Punkte. Sinnvoll ist die Quadcore allerdings nur, wenn entsprechende Applikationen diese auch nutzen können.       

Billigere Alternativen wären zum einen das Dell Inspiron 17 5759-5118 (mit gleichem Prozessor) oder das HP Pavilion 17-f217ng mit dem schwächeren Intel Core i5-5200U, welcher aber immer noch in derselben Leistungsklasse mitspielt.

Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Asus N552VX-FY103T
GeForce GTX 950M, 6700HQ, Toshiba MQ02ABD100H
146 Points ∼100% +26%
Acer Aspire V Nitro Black Edition VN7-792G-74Q4
GeForce GTX 960M, 6700HQ, Toshiba MQ02ABD100H
139 Points ∼95% +20%
Toshiba Satellite C70-C-1FT
GeForce 930M, 6200U, Toshiba MQ01ABD100
116 Points ∼79%
HP Pavilion 17-f217ng
GeForce 830M, 5200U, HGST Travelstar 5K1000 HTS541075A9E680
108 Points ∼74% -7%
Dell Inspiron 17 5759-5118
Radeon R5 M335, 6200U, Seagate Momentus SpinPoint M8 ST1000LM024 HN-M101MBB
106 Points ∼73% -9%
CPU Multi 64Bit
Acer Aspire V Nitro Black Edition VN7-792G-74Q4
GeForce GTX 960M, 6700HQ, Toshiba MQ02ABD100H
679 Points ∼100% +136%
Asus N552VX-FY103T
GeForce GTX 950M, 6700HQ, Toshiba MQ02ABD100H
673 Points ∼99% +134%
Dell Inspiron 17 5759-5118
Radeon R5 M335, 6200U, Seagate Momentus SpinPoint M8 ST1000LM024 HN-M101MBB
292 Points ∼43% +1%
Toshiba Satellite C70-C-1FT
GeForce 930M, 6200U, Toshiba MQ01ABD100
288 Points ∼42%
HP Pavilion 17-f217ng
GeForce 830M, 5200U, HGST Travelstar 5K1000 HTS541075A9E680
260 Points ∼38% -10%
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
116 Points
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
288 Points
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
55.47 fps
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
99.6 %
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System Performance

Der moderne Intel-Core-i5-Prozessor und die ordentliche Festplatte sorgen für ein gefühlt flüssiges System. Probleme oder Störungen hatten wir keine. Die Ergebnisse des PCMark 8 Benchmarks liegen zwar etwas unter der Konkurrenz, befinden sich aber noch völlig im Durchschnitt. Einen spürbaren Unterschied zu den Geräten mit ähnlicher Hardware sollte es nicht geben. Die stärkeren Rechner können sich etwas absetzen, im Alltag dürfte sich das aber kaum bemerkbar machen.

PCMark 8 - Home Score Accelerated v2
Acer Aspire V Nitro Black Edition VN7-792G-74Q4
GeForce GTX 960M, 6700HQ, Toshiba MQ02ABD100H
3751 Points ∼100% +29%
Asus N552VX-FY103T
GeForce GTX 950M, 6700HQ, Toshiba MQ02ABD100H
3452 Points ∼92% +19%
Dell Inspiron 17 5759-5118
Radeon R5 M335, 6200U, Seagate Momentus SpinPoint M8 ST1000LM024 HN-M101MBB
3232 Points ∼86% +11%
HP Pavilion 17-f217ng
GeForce 830M, 5200U, HGST Travelstar 5K1000 HTS541075A9E680
2949 Points ∼79% +1%
Toshiba Satellite C70-C-1FT
GeForce 930M, 6200U, Toshiba MQ01ABD100
2906 Points ∼77%
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
2906 Punkte
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Massenspeicher

Toshiba hat hier eine hauseigene 2,5-Zoll-HDD verbaut. Sie besitzt eine Kapazität von 1.000 GB und arbeitet mit 5.400 Umdrehungen pro Minute. Die Messergebnisse sind für eine Festplatte mit dieser Umdrehungszahl gut. Die konkurrierenden Modelle bieten keine nennenswert besseren Ergebnisse.

Toshiba MQ01ABD100
Minimale Transferrate: 34.9 MB/s
Maximale Transferrate: 115 MB/s
Durchschnittliche Transferrate: 87.8 MB/s
Zugriffszeit: 17.9 ms
Burst-Rate: 84.7 MB/s
CPU Benutzung: 1 %

Grafikkarte

Toshiba verbaut im Satellite eine Nvidia Geforce 930M. Die zur Maxwell Architektur gehörende DirectX-11-Grafikkarte zählt zur unteren Mittelklasse und besitzt einen Basistakt von 928 MHz und einen Maximal-Takt von 941 MHz. Unterstützt wird sie von 2.048 MB DDR3-Speicher, welcher mit 900 MHz taktet. Diese Taktfrequenzen sind auch im Akkubetrieb voll nutzbar.

Alternativ zur GeForce GPU steht noch Intels HD Graphics 520 zur Verfügung. Dank Nvidias Optimus kann zwischen beiden Grafikkarten gewechselt werden, was die Akkulaufzeit verlängern kann.

Das Asus N552VX-FY103T bietet alternativ eine doppelt so starke GTX 950M. Das HP Pavilion 17-f217ng bietet das Vorgängermodell der im Toshiba verbauten Karte und liegt in den Tests nur minimal zurück. Das Dell Inspiron 17 5759-5118 bietet mit der Radeon R5 M335 ein spürbar schwächeres Modell an.

3DMark 11 - 1280x720 Performance
Acer Aspire V Nitro Black Edition VN7-792G-74Q4
GeForce GTX 960M, 6700HQ, Toshiba MQ02ABD100H
5709 Points ∼100% +153%
Asus N552VX-FY103T
GeForce GTX 950M, 6700HQ, Toshiba MQ02ABD100H
4579 Points ∼80% +103%
Toshiba Satellite C70-C-1FT
GeForce 930M, 6200U, Toshiba MQ01ABD100
2260 Points ∼40%
HP Pavilion 17-f217ng
GeForce 830M, 5200U, HGST Travelstar 5K1000 HTS541075A9E680
2094 Points ∼37% -7%
Dell Inspiron 17 5759-5118
Radeon R5 M335, 6200U, Seagate Momentus SpinPoint M8 ST1000LM024 HN-M101MBB
1889 Points ∼33% -16%
3DMark 11 Performance
2260 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Höchstleistungen sind vom Toshiba nicht zu erwarten, völlig spieluntauglich ist es aber definitiv nicht: Die Performance reicht problemlos für ältere Titel und das auch in hohen Detailstufen. Sobald neuere Spiele oder anspruchsvollere Einstellungen ins Blickfeld rücken, ist aber schnell Schluss.

Die Benchmarks der maximalen Details wurden mit einem externen Monitor durchgeführt, da das Toshiba nur eine Auflösung von 1.600 x 900 Pixel besitzt.

Die beiden gleichwertigen Konkurrenten (HP Pavilion 17-f217ng und Dell Inspiron 17 5759-5118) erreichen hier erwartungsgemäß schlechtere Ergebnisse in den Benchmarks, und die beiden stärkeren Alternativen (Asus N552VX-FY103T und Acer Aspire V Nitro Black Edition VN7-792G-74Q4) können hier wieder punkten.
Stehen Computerspiele auf ihrer Wunschliste, empfehlen wir Grafikkarten ab der Geforce GTX 960M aufwärts.

min. mittel hoch max.
Tomb Raider (2013) 122603316fps
BioShock Infinite (2013) 83.2347.6538.7813.17fps
BioShock Infinite
1366x768 High Preset
Asus N552VX-FY103T
GeForce GTX 950M, 6700HQ, Toshiba MQ02ABD100H
84.3 fps ∼100% +117%
Toshiba Satellite C70-C-1FT
GeForce 930M, 6200U, Toshiba MQ01ABD100
38.78 fps ∼46%
Dell Inspiron 17 5759-5118
Radeon R5 M335, 6200U, Seagate Momentus SpinPoint M8 ST1000LM024 HN-M101MBB
21.4 fps ∼25% -45%
1366x768 Medium Preset
Asus N552VX-FY103T
GeForce GTX 950M, 6700HQ, Toshiba MQ02ABD100H
101.5 fps ∼100% +113%
Toshiba Satellite C70-C-1FT
GeForce 930M, 6200U, Toshiba MQ01ABD100
47.65 fps ∼47%
Dell Inspiron 17 5759-5118
Radeon R5 M335, 6200U, Seagate Momentus SpinPoint M8 ST1000LM024 HN-M101MBB
25.6 fps ∼25% -46%
Tomb Raider
1366x768 High Preset AA:FX AF:8x
Acer Aspire V Nitro Black Edition VN7-792G-74Q4
GeForce GTX 960M, 6700HQ, Toshiba MQ02ABD100H
113 fps ∼100% +242%
Toshiba Satellite C70-C-1FT
GeForce 930M, 6200U, Toshiba MQ01ABD100
33 fps ∼29%
HP Pavilion 17-f217ng
GeForce 830M, 5200U, HGST Travelstar 5K1000 HTS541075A9E680
31.3 fps ∼28% -5%
Dell Inspiron 17 5759-5118
Radeon R5 M335, 6200U, Seagate Momentus SpinPoint M8 ST1000LM024 HN-M101MBB
22.3 fps ∼20% -32%
1366x768 Normal Preset AA:FX AF:4x
Acer Aspire V Nitro Black Edition VN7-792G-74Q4
GeForce GTX 960M, 6700HQ, Toshiba MQ02ABD100H
177 fps ∼100% +195%
Toshiba Satellite C70-C-1FT
GeForce 930M, 6200U, Toshiba MQ01ABD100
60 fps ∼34%
HP Pavilion 17-f217ng
GeForce 830M, 5200U, HGST Travelstar 5K1000 HTS541075A9E680
55.4 fps ∼31% -8%
Dell Inspiron 17 5759-5118
Radeon R5 M335, 6200U, Seagate Momentus SpinPoint M8 ST1000LM024 HN-M101MBB
29.1 fps ∼16% -51%

Emissionen & Energie

Geräuschemissionen

Frequenzdiagramm Lärmemissionen
Frequenzdiagramm Lärmemissionen

Die Lautstärke des Satellites gehört eindeutig zu dessen Stärken. In keiner Situation wird der Rechner besonders laut oder gar störend. Selbst unter Last bleibt das Toshiba spürbar leiser als seine Konkurrenz. Hierbei erreicht es etwa 35 dB(A) und liegt damit nur geringfügig über dem Durchschnittswert des Leerlaufs. Lediglich das optische Laufwerk könnte etwas leiser sein.

Lautstärkediagramm

Idle
32.3 / 32.3 / 33.2 dB(A)
HDD
33.1 dB(A)
DVD
37.6 / dB(A)
Last
34.9 / 40.3 dB(A)
 
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Audix TM1 Arta (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 31.2 dB(A)
Toshiba Satellite C70-C-1FT
GeForce 930M, 6200U, Toshiba MQ01ABD100
Dell Inspiron 17 5759-5118
Radeon R5 M335, 6200U, Seagate Momentus SpinPoint M8 ST1000LM024 HN-M101MBB
HP Pavilion 17-f217ng
GeForce 830M, 5200U, HGST Travelstar 5K1000 HTS541075A9E680
Asus N552VX-FY103T
GeForce GTX 950M, 6700HQ, Toshiba MQ02ABD100H
Acer Aspire V Nitro Black Edition VN7-792G-74Q4
GeForce GTX 960M, 6700HQ, Toshiba MQ02ABD100H
Geräuschentwicklung
-10%
-8%
-4%
-5%
aus / Umgebung *
31.2
31.3
-0%
Idle min *
32.3
33.9
-5%
32.2
-0%
33.1
-2%
32.6
-1%
Idle avg *
32.3
33.9
-5%
32.2
-0%
33.2
-3%
32.6
-1%
Idle max *
33.2
33.9
-2%
33.6
-1%
33.2
-0%
33.4
-1%
Last avg *
34.9
43.8
-26%
43.6
-25%
37.7
-8%
36.5
-5%
Last max *
40.3
44.2
-10%
45.2
-12%
43.4
-8%
48
-19%

* ... kleinere Werte sind besser

Temperatur

Unseren Stresstest (Prime95 und Furmark laufen mindestens eine Stunde lang und lasten CPU und GPU vollständig aus) durchläuft das Toshiba sowohl im Netz- als auch im Akkubetrieb gleich. Throttling ist nicht aufgetreten. Generell kann der Rechner in Sachen Wärmeabgabe wieder punkten. Selbst unter Volllast wird die wärmste Stelle nicht mal handwarm. Trotz dem geringem TDP der CPU und der dedizierten Grafikkarte ist das bei Weitem keine Selbstverständlichkeit. Die Konkurrenz wird entweder genauso warm oder wesentlich heißer.

Max. Last
 23.2 °C29 °C33.7 °C 
 23.2 °C29.9 °C37.4 °C 
 22.9 °C25.2 °C31.1 °C 
Maximal: 37.4 °C
Durchschnitt: 28.4 °C
37.6 °C27 °C23.6 °C
33.8 °C27.3 °C24.4 °C
28.2 °C28.7 °C23.7 °C
Maximal: 37.6 °C
Durchschnitt: 28.3 °C
Netzteil (max.)  43.4 °C | Raumtemperatur 22.1 °C | FIRT 550-Pocket

Lautsprecher

Frequenzdiagramm Pink Noise
Frequenzdiagramm Pink Noise

Die Geräuschwiedergabe der nach oben abstrahlenden Lautsprecher ist akzeptabel. Die Bässe sind kaum ausgeprägt. Höhen und Mitten sind in Ordnung. Obwohl sich die Klangausgabe eher komprimiert und leer anhört, kann man den Speakern bei Musikwiedergabe auch länger zuhören. Die Stereo-Lautsprecher erledigen ihren Dienst, aber Genuss ist nicht drin. Bei Bedarf ließen sich aber auch externe Lautsprecher über die Audiobuchse anschließen.

Speakerleiste
Speakerleiste

Energieaufnahme

Das Toshiba benötigt im Leerlauf bis zu 14 Watt und damit etwas mehr als die Konkurrenten mit gleicher CPU. Im Schnitt verbraucht es sogar etwas mehr Leistung als die wesentlich stärkeren Konkurrenten mit Qaud-Core Prozessoren.

Unter Last ändert sich das Bild nicht: Noch immer steht hier das Toshiba unter gleichwertigen Modellen auf Platz 1 im Energieverbrauch. Erst hier ziehen die Quad-Core Prozessoren der anderen Geräte vorbei. Das 65-Watt-Netzteil kommt aber nie an seine Grenzen 

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.35 / 0.5 Watt
Idledarkmidlight 10.6 / 13.5 / 14 Watt
Last midlight 44 / 52 Watt
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Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Toshiba Satellite C70-C-1FT
GeForce 930M, 6200U, Toshiba MQ01ABD100
Dell Inspiron 17 5759-5118
Radeon R5 M335, 6200U, Seagate Momentus SpinPoint M8 ST1000LM024 HN-M101MBB
HP Pavilion 17-f217ng
GeForce 830M, 5200U, HGST Travelstar 5K1000 HTS541075A9E680
Asus N552VX-FY103T
GeForce GTX 950M, 6700HQ, Toshiba MQ02ABD100H
Acer Aspire V Nitro Black Edition VN7-792G-74Q4
GeForce GTX 960M, 6700HQ, Toshiba MQ02ABD100H
Stromverbrauch
16%
18%
-23%
-31%
Idle min *
10.6
6.2
42%
6.8
36%
7
34%
5.8
45%
Idle avg *
13.5
11.6
14%
11.8
13%
10.9
19%
9
33%
Idle max *
14
12.3
12%
12.2
13%
12.9
8%
14.7
-5%
Last avg *
44
36
18%
37.8
14%
72
-64%
85
-93%
Last max *
52
55
-6%
44.6
14%
109
-110%
121.5
-134%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Im praxisnahen WLAN-Test werden etwa alle 40 Sekunden neue Webseiten aufgerufen. Währenddessen ist das Energiesparprofil aktiviert, und die Helligkeit des Displays wird auf 150 cd/m² gedimmt. Hierbei erreicht das Toshiba eine Laufzeit von 4:12 h. Das ist ein durchschnittlicher, aber guter Wert. Lediglich das Dell Inspiron 17 erreicht eine 50 Minuten längere Laufzeit.

Akkulaufzeit
Surfen über WLAN v1.3
4h 12min
Akkulaufzeit - WLAN
Toshiba Satellite C70-C-1FT
GeForce 930M, 6200U, Toshiba MQ01ABD100
252 min ∼9%
Acer Aspire V Nitro Black Edition VN7-792G-74Q4
GeForce GTX 960M, 6700HQ, Toshiba MQ02ABD100H
254 min ∼9%
Asus N552VX-FY103T
GeForce GTX 950M, 6700HQ, Toshiba MQ02ABD100H
268 min ∼10%
HP Pavilion 17-f217ng
GeForce 830M, 5200U, HGST Travelstar 5K1000 HTS541075A9E680
246 min ∼9%
Dell Inspiron 17 5759-5118
Radeon R5 M335, 6200U, Seagate Momentus SpinPoint M8 ST1000LM024 HN-M101MBB
301 min ∼11%

Pro

+ Leise
+ Kühl
+ mattes Display...

Contra

- ... mit ansonsten schlechten Werten
- PWM (TFT-Flimmern)
- Tastatur
- Touchpad

Fazit

Das Toshiba Satellite C70-C-1FT, zur Verfügung gestellt von:
Das Toshiba Satellite C70-C-1FT, zur Verfügung gestellt von:

Das Toshiba hinterlässt bei uns gemischte Gefühle. In all den nebensächlichen Bereichen kann das Gerät meistens punkten: Es wird nie warm und ist ausgesprochen leise, wobei es etwas sparsamer sein dürfte. Gerade diese Punkte können es von der Konkurrenz durchaus absetzen.

Leider leistet es sich in den wichtigen Punkten hingegen teils gravierende Schwächen. Die Leistung ist davon glücklicherweise jedoch ausgeschlossen. Die Eingabegeräte hinterlassen einen faden Eindruck. Für gelegentliches Schreiben ist die Tastatur sicher geeignet, aber definitiv nicht für mehr. Wer auch längere Texte niederschreiben möchte, sollte sich bei den Alternativen umsehen. Ebenso gewöhnungsbedürftig ist das Touchpad. Wer ein Klickpad kennt oder gewöhnt ist, wird die etwas unintuitive Nutzung  als ausgesprochenen Rückschritt empfinden. Am gravierendsten ist tatsächlich aber das Display. Nicht nur schlechter Kontrast und mangelhafte Farbdarstellung, vor allem das eingesetzte PWM mit besonders niedriger Frequenz kann bei empfindlichen Personen Schwierigkeiten wie Kopfschmerzen und Übelkeit hervorrufen. Auch der Autor dieses Tests war davon betroffen. 

Unterm Strich bleibt also ein Gerät übrig, welches auf dem Papier durchschnittliche, aber meist gute Werte liefert und ansonsten an leider vielen wichtigen Stellen zu wünschen übrig lässt.

Bei den anderen Geräten im Vergleich wird PWM entweder in wesentlich höheren Frequenzen genutzt oder aber überhaupt nicht. Die Alternativen bieten damit sogar fast immer mehr fürs Geld. Daher seien sie hier nochmal aufgelistet: Dell Inspiron 17 5759-5118 (17,3 Zoll), HP Pavilion 17-f217ng   (17,3 Zoll), Asus N552VX-FY103T (15,6 Zoll);

Toshiba Satellite C70-C-1FT - 06.05.2016 v5.1
René Kohl

Gehäuse
57 / 98 → 58%
Tastatur
65%
Pointing Device
67%
Konnektivität
45 / 81 → 56%
Gewicht
53 / 67 → 70%
Akkulaufzeit
76%
Display
69%
Leistung Spiele
62 / 85 → 73%
Leistung Anwendungen
67 / 92 → 73%
Temperatur
94%
Lautstärke
87 / 95 → 92%
Audio
40%
Kamera
37 / 85 → 43%
Durchschnitt
63%
70%
Multimedia - gewichteter Durchschnitt
Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

Preisvergleich

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Autor: René Kohl,  6.05.2016 (Update: 10.05.2016)
René Kohl
René Kohl - Editor
Die Grundsteine meiner Affinität für Technologie wurzeln in einem gebrauchten Laptop und Sinksub in frühen Kinderzeiten. Inzwischen sitze ich im Informatikstudium und neben dem Zocken ist noch Fotografie als Hobby dazu gekommen. Mit meiner Pentax jage ich Freunde, Vögel und Hovercrafts und verarbeite diese mit Vergnügen in Lightroom. Meine Begeisterung für Hardware und neue Technologien brachte mich 2015 zu NBC.