Notebookcheck

Test Acer Aspire V Nitro Black Edition VN7-792G-74Q4 Notebook

Nino Ricchizzi, Stefanie Voigt, 16.11.2015

Vollgas mit Nitro. Ein Skylake Upgrade steht in Acers erfolgreicher Nitro Serie an. Neben CPU bietet das Refresh außerdem neue Schnittstellen, DDR4 RAM und verbesserte Eingabegeräte. Schade: Die Wartbarkeit der Geräte hat sich ncht verbessert.

Vor etwas mehr als einem Jahr präsentierte uns Acer erstmals die Aspire-Nitro-Serie, die sich als gelungenes Gesamtkonzept von der Masse an Multimedia-Notebooks abhob. In der aktuellen Version darf Intels neue Skylake Generation nicht fehlen. Neben den neuen Prozessoren setzt der Hersteller weiters auf DDR4-Speicher und einen neuen USB-Typ-C-Anschluss. Wie von Acer bekannt stehen verschiedene Konfigurationsoptionen zur Verfügung. Darunter auch ein hochauflösendes 4K-Display.

Unser Testgerät ist mit einer leistungsstarken Intel Core i7-6700HQ, 8 GB Arbeitsspeicher, einer 1 TB großen SSHD (8 GB Cache), einer Nvidia Geforce GTX 960M und dem FHD-Display bestückt worden. Der aktuelle Kaufpreis liegt bei rund 1.230 Euro. Die Vollausstattung inklusive Blu-ray-Laufwerk, 4K-Display, zusätzlicher 256-GB-SSD und 16 GB Arbeitsspeicher ist für 1.900 Euro erhältlich.

Kommen wir zur Konkurrenz: Hinzu dürfen sich das Asus N551JW, das MSI GP62 2QE und das Schenker XMG A706 gesellen. Natürlich wollen wir außerdem noch Vergleiche zu unseren bereits getesteten Modellen dieser Serie ziehen (Acer Aspire V Nitro 7-791G, Acer Aspire V 17 Nitro VN7-792G-55SF). Das optische Erscheinungsbild und einige andere Punkte ändern sich in dieser Version nicht. Details dazu finden sich in unserem ausführlichen Test des Acer Aspire V 17 Nitro (VN7-791G-759Q).

Acer Aspire V Nitro Black Edition VN7-792G-74Q4 (Aspire VN7-792G Serie)
Grafikkarte
NVIDIA GeForce GTX 960M - 2048 MB, Kerntakt: 1100 MHz, Speichertakt: 1250 MHz, Boost 1176 MHz, 10.18.13.5362 WHQL (ForceWare 353.62), NVIDIA Optimus
Hauptspeicher
8192 MB 
Bildschirm
17.3 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel, AUO B173HAN01_0, IPS, spiegelnd: nein
Mainboard
Intel HM170 (Skylake PCH-H)
Massenspeicher
Toshiba MQ02ABD100H, 1000 GB 
, 5400 U/Min, 8 GB SSD-Cache, 911 GB verfügbar
Soundkarte
Intel Skylake PCH-H High Definition Audio Controller
Anschlüsse
1 USB 2.0, 2 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 USB 3.1 Gen2, 1 Thunderbolt, 1 HDMI, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: Mikrofon + Kopfhörer, Card Reader: SD, USB-Typ-C
Netzwerk
Realtek RTL8168/8111 Gigabit-LAN (10/100/1000MBit), Qualcomm Atheros QC61x4 Wireless Network Adapter (n), Bluetooth 4.0
Optisches Laufwerk
Matshita DVD-RAM UJ8HC
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 25 x 423 x 296
Akku
53 Wh Lithium-Ion, 3 Zellen
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Home 64 Bit
Kamera
Webcam: 1.3 MP
Sonstiges
Lautsprecher: 4 Stereo Lautsprecher, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, 24 Monate Garantie
Gewicht
3.06 kg, Netzteil: 620 g
Preis
1230 Euro
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

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Ausstattung

Neben der Grundausstattung, die aus den letzten Modellen bekannt ist, besitzt unser Testkandidat nun einen USB-Typ-C-Port. Thunderbolt 3 wird laut Acer lediglich von den Black-Edition-Modellen unterstützt. Die Schnittstellen sind im hinteren Bereich des Notebooks positioniert. Dadurch gelangen die Kabel von angeschlossenen Geräten nicht in die Nähe des Arbeitsfeldes.

hinten
hinten
links: 1x Kensington-Lock, 1x USB 2.0, DVD-Laufwerk
links: 1x Kensington-Lock, 1x USB 2.0, DVD-Laufwerk
vorne: SD-Kartenleser
vorne: SD-Kartenleser
rechts: Kopfhörer- und Mikrofon-Anschluss, 2x USB 3.0, 1x USB-TYP-C, 1x Ethernet-Anschluss, Netzanschluss
rechts: Kopfhörer- und Mikrofon-Anschluss, 2x USB 3.0, 1x USB-TYP-C, 1x Ethernet-Anschluss, Netzanschluss

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Kommunikation

Für eine drahtlose Kommunikation dient ein Atheros/Qualcomm QCA6174 802.11ac Modul. Die Verbindung läuft intern über eine LP-PCIe-Verbindung und soll einen Durchsatz von bis zu 866 Mbps ermöglichen.

Das Acer Aspire V 17 wurde außerdem mit einem Ethernet-Port ausgerüstet. Die kabelgebundene Kommunikation kann Datenraten von bis zu einem Gigabit pro Sekunde erreichen.

Um eine praxisnahe Situation zu kreieren, wird ein individuelles Szenario des Autors verwendet. Hierbei werden Daten von einem NAS Speicher über das interne Netz verschickt. Dazu steht eine FRITZ!Box 7490 bereit. Der Router befindet sich ein Stockwerk unterhalb unseres Multimedia Notebooks. Die Luftlinie beträgt ca. drei bis vier Meter. Als Referenzgerät dient ein Apple iMac (Late 2013), das den IEEE 802.11ac Standard (1.300 Mbits brutto) unterstützt. 

Über eine LAN-Verbindung erreicht das Aspire V 17 96 MB/s und über die WLAN-Anbindung rund 54 MB/s. Der iMac schneidet mit 90 MB/s (LAN) und 36 MB/s (WLAN) schlechter ab. Auch im praktischen Test (Online Gaming Battlefield) konnten wir keine Probleme wie Lags bzw. auffällig hohe Pings beobachten.

Als Nächstes wollen wir die Übertragungsgeschwindigkeit des SD-Kartenlesers testen. Dafür verwenden wir eine Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II. Laut des AS SSD-Benchmarks liegen die sequenzielle Leserate bei 27,3 MB/s und die sequenzielle Schreibrate bei 29,7 MB/s. Um ein praxisnahes Szenario zu erzeugen, kopieren wir 250 jpg-Files von der SD-Karte auf das System. Nach fünfmaligem Durchlauf beträgt die durchschnittliche Übertragungsrate 14 MB/s, ein eher mageres Ergebnis.

Zubehör

Bei unserem Testgerät wurde kein Zubehör beigelegt. Allerdings bietet die Herstellerseite für dieses Produkt auch kein spezifisches Zubehör an. 

Wartung

Auch in Acers aktueller Version der Nitro Reihe werden keine Wartungsklappen eingesetzt. Um Reparaturmaßnahmen durchzuführen, muss die komplette Bodeneinheit entfernt werden. Danach ist ein Zugang zu den Lüftern, dem Akku, der Festplatte und dem WLAN-Modul (mit Antenne) möglich. Genauere Details finden sich in unserem alten Test des Aspire V 17

Garantie

Die Garantie von Werk an beträgt zwei Jahre und inkludiert einen Pickup-&-Return-Service. Auf der Herstellerseite können weitere Garantieerweiterungen hinzu gebucht werden. Beispielsweise kostet ein vierjähriger Carry-in-Service inklusive Reisegarantie 80 Euro.

Eingabegeräte

Eingabgeräte des Acer Aspire V 17
Eingabgeräte des Acer Aspire V 17

Tastatur

Im Acer Aspire V 17 Nitro wird eine Chiclet-Tastatur inklusive Numpad verbaut. Hier wurde im Gegensatz zur älteren Version noch ordentlich Arbeit investiert: Die Tastatur lässt sich nun nicht mehr eindrücken. Auch der Hub hat sich verbessert. Die Oberfläche ist leicht angeraut, was genügend Grip liefert. Alle Tasten sind fest platziert und wackeln an den Rändern nicht zu stark nach. Das Druckempfinden überzeugt und eignet sich auch für einen langen Office-Einsatz. Das Anschlaggeräusch beim Tippen ist eher dumpf und nicht störend. Für Schreibarbeiten am Abend wird eine einstufige rote Tastaturbeleuchtung eingebaut. Obwohl diese optisch imponiert, könnte die Helligkeit etwas stärker ausfallen. Eine justierbare Helligkeit wäre schön gewesen.

Touchpad

Das eingesetzte Touchpad ist mit 10,6 x 7,8 cm ausreichend groß genug dimensioniert. Die Oberflächenstruktur ist weder zu rau noch zu glatt. Dies sorgt für eine beinahe perfekte Gleitfähigkeit. Das Eingabegerät reagiert selbst in den problematischen Ecken noch gut. Auch Multitouch-Gesten funktionieren ohne Hindernisse. Das einzig störende Manko: Eingaben werden mit Klappergeräuschen unterlegt.

Display

Subpixelstruktur
Subpixelstruktur

In dem hier vorliegenden Multimedia Notebook wird ein mit 1.920 x 1.080 Pixel auflösendes Display verbaut. Acer hat bei den aktuellen Modellen den Displayhersteller gewechselt. In unserem Test vom April wurde noch ein LG Panel verwendet. Nun stammt das Display aus dem Hause AU Optronics. Weiterhin wird bei allen Displays ein IPS-Panel verbaut, was nicht selbstverständlich ist. Zum Vergleich: Das MSI GP62 nutzt ein blickwinkelschwaches TN-Panel, Schenkers XMG A706 integriert ebenso ein IPS-Display. Bei der mittleren Helligkeit liegt unser Testgerät mit 326 cd/m² rund 30 cd/m² über dem Durchschnitt der 17 Zoll großen Multimedia Notebooks der letzten 12 Monate. In unserem Test des Acer Aspire V 17 Nitro VN7-792G-55SF wird das gleiche Display von AU Optronics eingesetzt. Allerdings betrug die Helligkeit nur 261 cd/m².

Anstatt des Full-HD-Displays kann auch ein 4K-Display gewählt werden. Der Preis inklusive zusätzlicher 256-GB-SSD fängt bei 1.800 Euro an. 

308
cd/m²
321
cd/m²
332
cd/m²
305
cd/m²
346
cd/m²
336
cd/m²
315
cd/m²
338
cd/m²
333
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 346 cd/m² Durchschnitt: 326 cd/m²
Ausleuchtung: 88 %
Helligkeit Akku: 346 cd/m²
Kontrast: 1081:1 (Schwarzwert: 0.32 cd/m²)
ΔE Color 4.01 | 0.4-29.43 Ø6.2
ΔE Greyscale 3.58 | 0.64-98 Ø6.4
Gamma: 2.23

Der Kontrast von 1081:1 ist ebenfalls als positiv zu vermerken. Er ist weitaus höher als Vergleichsgeräte anderer Notebook-Hersteller. Bei 765:1 liegt hier der Durchschnitt aller Testgeräte dieser Klasse der letzten 12 Monate. Der Schwarzwert ist mit 0,36 cd/m² als solide zu betrachten. Ein natürlicher Schwarzton wird dadurch nicht ganz erzeugt. 

Wir wollen nun einen Schritt weitergehen und die Farb- und Graustufenabweichungen von der sRGB Referenz analysieren: Die deltaE-Abweichung der CalMAN-Grayscale-Messung liegt bei recht guten 3,58. Ähnlich schneidet der CalMAN ColorChecker mit einer Abweichung von 4,01 ab.

Von den Messwerten her liefert unser Aspire Nitro hier eine gute Vorstellung ab, dennoch müssen wir hier eine unangenehme Auffälligkeit unseres Testgerätes ergänzen. So kommt es zufolge der Displaystruktur (mattiert) zu einer leichten Beeinträchtigung der subjektiv wahrgenommenen Farbdarstellung. Die Folge sind etwa farbige Artefakte bei weißem Displayinhalt bzw. ein Effekt der oftmals als "Farbrauschen" beschrieben wird. Im Vergleich zu anderen mattierten Displays ist dies bei dem hier vorliegenden Gerät eindeutig stärker ausgeprägt und könnte empfindliche Naturen unter Umständen stören.

CalMAN Graustufen
CalMAN Graustufen
CalMAN Farben
CalMAN Farben
CalMAN Farbsättigung
CalMAN Farbsättigung

Werfen wir einen Blick auf die darstellbaren Farbräume. Im Vergleich zur sRGB-Referenz schafft das eingesetzte Panel eine Abdeckung von guten 91 %. Außerhalb der Reichweite liegt hingegen der AdobeRGB Farbraum, der nur mit 59,5 % abgedeckt werden kann.

VN7-792G-74Q4 vs. sRGB
VN7-792G-74Q4 vs. sRGB
VN7-792G-74Q4 vs. AdobeRGB98
VN7-792G-74Q4 vs. AdobeRGB98

Nun soll überprüft werden, ob der Testkandidat für den Außengebrauch tauglich ist. Die Wahl von Größe und Gewicht erschweren zunächst den Einsatz im Outdoor-Bereich. Das matte Display hingegen kann sich dank der ausreichenden Helligkeit sehen lassen. Direkte Sonneneinstrahlungen kann das Display nicht kompensieren. Empfehlenswert ist der Einsatz im Freien nur bei einer bewölkten Kulisse.

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
28 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 7 ms steigend
↘ 21 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind mittelmäßig und dadurch für Spieler eventuell zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 59 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (25.6 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
58 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 30 ms steigend
↘ 28 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 93 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (41 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM nicht festgestellt

Im Vergleich: 52 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9254 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Dank dem hochwertigen IPS-Panel können beispielsweise Filme aus beinahe jeglichem Blickwinkel geschaut werden. Nur die Helligkeit wird je nach Ausrichtung des Bildschirmes leicht verfälscht. Dass solch eine Displaytechnologie nicht selbstverständlich ist, haben wir zuvor bereits an den Vergleichsgeräten sehen können.

Blickwinkelstabilität
Blickwinkelstabilität

Leistung

LatencyMon
LatencyMon

Das Acer Aspire V 17 der Black Edition ist für fast jeglichen Anwendungsbereich gewappnet. Neben einem Einsatz im Multimedia- und Office-Bereich schreckt unser Testkandidat nicht einmal vor der Gaming-Sektion zurück. Selbst aktuelle Spieletitel werden mit dieser Ausstattung eine flüssige Wiedergabe finden.

Der Hersteller setzt auf eine neue i7-CPU der Skylake Architektur und verbaut weiterhin eine dedizierte Nvidia Grafikkarte. Ein besonderer Pluspunkt: die Verwendung eines DDR4-Speichers. In unserem Notebook befinden sich zwei im Dual-Channel arbeitende 4-GB-Riegel. Wie schon von der letzten Nitro Reihe bekannt, bietet Acer etliche Varianten an. Zur Auswahl stehen: eine Intel Core i5-CPU als sparsamer Prozessor (Intel Core i5-6300U) oder die Performance-Variante (Intel Core i5-6300HQ). 

Weiterhin lassen sich verschiedene Festplattentypen optional hinzufügen (SSD, HDD, SSHD). Neben der Arbeitsspeichergröße von 8 oder 16 GB kann ebenso eine Nvidia Geforce GTX 950M hinzu gebucht werden. Eine besonders interessante Konfiguration ist beispielsweise die erweiterte Ausstattung unseres Testgerätes mit 4K-UHD-Display und einem zweiten 256-GB-SSD-Festspeicher. Hierfür muss allerdings mit 1.800-1.900 Euro Kaufpreis deutlich tiefer in die Tasche gegriffen werden. 

Prozessor

In unserem Testgerät verbaut der Hersteller einen Intel Core i7-6700HQ. Der eingesetzte Prozessor wurde erst im September dieses Jahres vorgestellt und stellt die größte Neuerung der Nitro Reihe dar. Die hier verwendete Recheneinheit taktet mit 2,6 GHz und kann mittels Turbo-Boost eine Frequenz von bis zu 3,5 GHz (4 Kerne max. 3,1 GHz) erreichen. Sie gehört mit ihren vier Kernen der oberen Leistungsklasse an. Performancetechnisch liegt sie etwas über dem Niveau einer Intel Core i7-4810MQ und einer Intel Core i7-4900M

Im Cinebench R15 ziehen wir den Vergleich zu den Kontrahenten und zu bereits getesteten Modellen der Black Edition, die noch mit einer CPU der Haswell Architektur auskommen.

Während des Benchmarks kann das Aspire V17 beinahe konstant mit 3,1 GHz rechnen. Diese gelungene Ausnutzung des Turbo-Modus wird durch eine gute Punktzahl von 679 (Multicore-Test) belohnt. 

Interessant zu erwähnen: Unser Testkandidat kommt auf das gleiche Ergebnis wie das Asus N551JW, ist aber 6 % besser als ein Aspire V Nitro 7-791G. Dies ist verwunderlich, da beide Kontrahenten die gleiche Intel Core i7-4720HQ nutzen.

Solange unser Testgerät an der Steckdose hängt, schneidet es erwartungsgemäß ab. Leider verschlechtern sich die Ergebnisse im Akkubetrieb. Hier fällt die Punktzahl im Cinebench 15 auf 414 ab.

Cinebench R15
CPU Single 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Acer Aspire V Nitro Black Edition VN7-792G-74Q4
GeForce GTX 960M, 6700HQ, Toshiba MQ02ABD100H
139 Points ∼64%
Asus N551JW-CN094H
GeForce GTX 960M, 4720HQ, Kingston SMSM151S3128GD
141 Points ∼65% +1%
MSI GP62-2QEi781FD
GeForce GTX 950M, 5700HQ, Micron M600 MTFDDAV512MBF M.2
143 Points ∼66% +3%
Acer Aspire V Nitro VN7-792G-55SF
GeForce 945M, 6300HQ, Toshiba MQ02ABD100H
136 Points ∼62% -2%
Acer Aspire V Nitro 7-791G-70TW
GeForce GTX 960M, 4720HQ, Kingston RBU-SNS8100S3256GD
133 Points ∼61% -4%
Schenker XMG A706
GeForce GTX 960M, 6700HQ, Samsung SSD 850 EVO M.2 250 GB
149 Points ∼68% +7%
MSI GE72-6QF8H11
GeForce GTX 970M, 6700HQ, Toshiba HG6 THNSNJ128G8NU
137 Points ∼63% -1%
CPU Multi 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Acer Aspire V Nitro Black Edition VN7-792G-74Q4
GeForce GTX 960M, 6700HQ, Toshiba MQ02ABD100H
679 Points ∼16%
Asus N551JW-CN094H
GeForce GTX 960M, 4720HQ, Kingston SMSM151S3128GD
675 Points ∼15% -1%
MSI GP62-2QEi781FD
GeForce GTX 950M, 5700HQ, Micron M600 MTFDDAV512MBF M.2
682 Points ∼16% 0%
Acer Aspire V Nitro VN7-792G-55SF
GeForce 945M, 6300HQ, Toshiba MQ02ABD100H
468 Points ∼11% -31%
Acer Aspire V Nitro 7-791G-70TW
GeForce GTX 960M, 4720HQ, Kingston RBU-SNS8100S3256GD
643 Points ∼15% -5%
Schenker XMG A706
GeForce GTX 960M, 6700HQ, Samsung SSD 850 EVO M.2 250 GB
619 Points ∼14% -9%
MSI GE72-6QF8H11
GeForce GTX 970M, 6700HQ, Toshiba HG6 THNSNJ128G8NU
667 Points ∼15% -2%
Cinebench R11.5
CPU Single 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Acer Aspire V Nitro Black Edition VN7-792G-74Q4
GeForce GTX 960M, 6700HQ, Toshiba MQ02ABD100H
1.63 Points ∼67%
Asus N551JW-CN094H
GeForce GTX 960M, 4720HQ, Kingston SMSM151S3128GD
1.58 Points ∼65% -3%
MSI GP62-2QEi781FD
GeForce GTX 950M, 5700HQ, Micron M600 MTFDDAV512MBF M.2
1.66 Points ∼68% +2%
Acer Aspire V Nitro VN7-792G-55SF
GeForce 945M, 6300HQ, Toshiba MQ02ABD100H
1.49 Points ∼61% -9%
Acer Aspire V Nitro 7-791G-70TW
GeForce GTX 960M, 4720HQ, Kingston RBU-SNS8100S3256GD
1.13 Points ∼46% -31%
Schenker XMG A706
GeForce GTX 960M, 6700HQ, Samsung SSD 850 EVO M.2 250 GB
1.66 Points ∼68% +2%
MSI GE72-6QF8H11
GeForce GTX 970M, 6700HQ, Toshiba HG6 THNSNJ128G8NU
1.57 Points ∼64% -4%
CPU Multi 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Acer Aspire V Nitro Black Edition VN7-792G-74Q4
GeForce GTX 960M, 6700HQ, Toshiba MQ02ABD100H
7.43 Points ∼27%
Asus N551JW-CN094H
GeForce GTX 960M, 4720HQ, Kingston SMSM151S3128GD
6.69 Points ∼25% -10%
MSI GP62-2QEi781FD
GeForce GTX 950M, 5700HQ, Micron M600 MTFDDAV512MBF M.2
7.53 Points ∼28% +1%
Acer Aspire V Nitro VN7-792G-55SF
GeForce 945M, 6300HQ, Toshiba MQ02ABD100H
5.42 Points ∼20% -27%
Acer Aspire V Nitro 7-791G-70TW
GeForce GTX 960M, 4720HQ, Kingston RBU-SNS8100S3256GD
7.03 Points ∼26% -5%
Schenker XMG A706
GeForce GTX 960M, 6700HQ, Samsung SSD 850 EVO M.2 250 GB
6.81 Points ∼25% -8%
MSI GE72-6QF8H11
GeForce GTX 970M, 6700HQ, Toshiba HG6 THNSNJ128G8NU
7.37 Points ∼27% -1%
Cinebench R10 Shading 64Bit
6709 Points
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 64Bit
26243 Points
Cinebench R10 Rendering Single CPUs 64Bit
6618 Points
Cinebench R10 Shading 32Bit
3367
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
18994
Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
4919
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
45.27 fps
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
7.43 Points
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.63 Points
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
99.6 %
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
49.61 fps
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
679 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
139 Points
Hilfe

System Performance

Unser Multimediagerät wird mit leistungsstarker Hardware betrieben. Anwendungen machen stets einen flüssigen Eindruck. Leider hapert es bei den Reaktionszeiten. Der Grund: Die SSHD kann einen richtigen SSD-Speicher nicht ersetzen. Im PCMark 7 wollen wir nun handfeste Ergebnisse für die Arbeitsgeschwindigkeit erhalten. Insgesamt kommt das Notebook beim PCMark mit knapp 4.800 Punkten nicht schlecht weg. Dennoch erzielen Kontrahenten mit einer SSD bessere Ergebnisse. Auch der Vorgänger, das Acer Aspire V Nitro 7-791G, erreicht ein besseres Ergebnis (5.669 Punkte).

Acer Aspire V Nitro Black Edition VN7-792G-74Q4
GeForce GTX 960M, 6700HQ, Toshiba MQ02ABD100H
Asus N551JW-CN094H
GeForce GTX 960M, 4720HQ, Kingston SMSM151S3128GD
MSI GP62-2QEi781FD
GeForce GTX 950M, 5700HQ, Micron M600 MTFDDAV512MBF M.2
Acer Aspire V Nitro 7-791G-70TW
GeForce GTX 960M, 4720HQ, Kingston RBU-SNS8100S3256GD
Schenker XMG A706
GeForce GTX 960M, 6700HQ, Samsung SSD 850 EVO M.2 250 GB
PCMark 7
9%
43%
25%
31%
System Storage
3359
4582
36%
5453
62%
5120
52%
5511
64%
Computation
17552
15364
-12%
21912
25%
19135
9%
15900
-9%
Creativity
7981
8188
3%
11607
45%
10091
26%
10693
34%
Entertainment
3963
3580
-10%
4766
20%
4105
4%
4568
15%
Productivity
3663
4540
24%
5727
56%
4753
30%
4970
36%
Lightweight
4065
4835
19%
6422
58%
5486
35%
5839
44%
Score
4671
4939
6%
6411
37%
5669
21%
6052
30%
PCMark 7 Score
4671 Punkte
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
3751 Punkte
PCMark 8 Creative Score Accelerated v2
4320 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
4660 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

Acer verwendet in unserer Konfiguration eine 1 TB große SSHD mit 8-GB-SSD-Speicher. Die im 2,5-Zoll-Format eingebaute Magnetfestplatte dreht mit 5.400 RPM. Wie schon oben genannt existieren Varianten, die zusätzlich einen reinen SSD-Speicher verwenden. 

Wir wollen nun einen Blick auf die sequentiellen Lese- und Schreibwerte werfen. Diese liegen bei 113,8 MB/s und 106,6 MB/s. Das mit SSD-Speicher versehende Schenker XMG A706 erreicht fast fünfmal höhere Werte. Besonders in den wichtigen 4K-Tests schneiden SSD-Speicher immens besser ab.

Toshiba MQ02ABD100H
Minimale Transferrate: 53.6 MB/s
Maximale Transferrate: 112.9 MB/s
Durchschnittliche Transferrate: 88.3 MB/s
Zugriffszeit: 17.5 ms
Burst-Rate: 55.5 MB/s
CPU Benutzung: 4.6 %

Grafikkarte

Wie schon bei der Haswell-Nitro-Reihe verwendet der Hersteller auch hier eine Nvidia GTX 960M. Die auf der Maxwell Architektur beruhende Grafikkarte gehört zur Performance-Klasse. Unser Modell der Grafikeinheit verfügt über einen 2 GB großen Speicher und einen Kerntakt von 1.030–1.100 MHz. Andere Modelle der Aspire V 17 Nitro Reihe besitzen je nach Konfiguration bis zu 4 GB Speicher. 

Im 3DMark 11 wollen wir feststellen, ob die eingesetzte Grafiklösung den zu erwartenden Ergebnissen standhalten kann. Mit einer Punktzahl von 5.709 Punkten steht unser Kandidat in der Vergleichsrunde gut da. Das Haswell Modell unseres Testgerätes liegt mit 5.410 Punkten 5 % hinter unserem Allrounder. Zum Vergleich: Das alternativ konfigurierte Acer Aspire V 17 Nitro (Nvidia Geforce GTX 945M und Intel Core i5-6300U) erzielt hier 4.025 Punkte.

Wie schon bei dem Prozessor gesehen, fällt die Leistung stark im Akkubetrieb ab. Sobald der Testkandidat nicht mehr an der Steckdose hängt, werden nur noch 3.160 Punkte erzielt.

Weitere Vergleiche zu anderen mobilen Grafikeinheiten und Notebooks finden sich in unserem Artikel der Benchmark-Liste mobiler Grafikkarten.

3DMark 11 Performance
5709 Punkte
3DMark Ice Storm Standard Score
84659 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
17598 Punkte
3DMark Fire Strike Score
4061 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

In unserem Testgerät steckt Power. Diese zeigt sich deutlich in den gewählten Test-Games. Bei maximalen Grafikeinstellungen erreicht das Acer bei Tomb Raider etwa 71 fps. Unser Schenker XMG A706 liegt auf vergleichbarem Niveau.

Um den Vergleich zum Asus N551JW zu ziehen, haben wir das Spiel Thief ebenfalls getestet. Hier schneidet das Acer Aspire V 17 rund 8,5 % besser ab. Auch in Battlefield Hardline gewährt unser Aspire Nitro ein flüssiges Spielerlebnis bei hohen Grafikdetails in Full-HD. 

Weitere Spiele-Benchmarks der eingesetzten Grafikeinheit finden sich in unserem Artikel, der "Spieleleistung aktueller Notebook-Grafikkarten".

Tomb Raider
1920x1080 Ultra Preset AA:FX AF:16x (nach Ergebnis sortieren)
Acer Aspire V Nitro Black Edition VN7-792G-74Q4
GeForce GTX 960M, 6700HQ, Toshiba MQ02ABD100H
71.2 fps ∼26%
MSI GP62-2QEi781FD
GeForce GTX 950M, 5700HQ, Micron M600 MTFDDAV512MBF M.2
34.1 fps ∼12% -52%
Acer Aspire V Nitro VN7-792G-55SF
GeForce 945M, 6300HQ, Toshiba MQ02ABD100H
31.4 fps ∼11% -56%
Acer Aspire V Nitro 7-791G-70TW
GeForce GTX 960M, 4720HQ, Kingston RBU-SNS8100S3256GD
49.1 fps ∼18% -31%
Schenker XMG A706
GeForce GTX 960M, 6700HQ, Samsung SSD 850 EVO M.2 250 GB
52.9 fps ∼19% -26%
1366x768 High Preset AA:FX AF:8x (nach Ergebnis sortieren)
Acer Aspire V Nitro Black Edition VN7-792G-74Q4
GeForce GTX 960M, 6700HQ, Toshiba MQ02ABD100H
113 fps ∼22%
MSI GP62-2QEi781FD
GeForce GTX 950M, 5700HQ, Micron M600 MTFDDAV512MBF M.2
71.6 fps ∼14% -37%
Acer Aspire V Nitro VN7-792G-55SF
GeForce 945M, 6300HQ, Toshiba MQ02ABD100H
68 fps ∼13% -40%
Acer Aspire V Nitro 7-791G-70TW
GeForce GTX 960M, 4720HQ, Kingston RBU-SNS8100S3256GD
111.4 fps ∼22% -1%
Schenker XMG A706
GeForce GTX 960M, 6700HQ, Samsung SSD 850 EVO M.2 250 GB
114.6 fps ∼23% +1%
Thief - 1920x1080 Very High Preset AA:FXAA & High SS AF:8x (nach Ergebnis sortieren)
Acer Aspire V Nitro Black Edition VN7-792G-74Q4
GeForce GTX 960M, 6700HQ, Toshiba MQ02ABD100H
28.7 fps ∼20%
MSI GP62-2QEi781FD
GeForce GTX 950M, 5700HQ, Micron M600 MTFDDAV512MBF M.2
20.6 fps ∼15% -28%
Asus N551JW-CN094H
GeForce GTX 960M, 4720HQ, Kingston SMSM151S3128GD
25.7 fps ∼18% -10%
Acer Aspire V Nitro VN7-792G-55SF
GeForce 945M, 6300HQ, Toshiba MQ02ABD100H
18.5 fps ∼13% -36%
Schenker XMG A706
GeForce GTX 960M, 6700HQ, Samsung SSD 850 EVO M.2 250 GB
27.9 fps ∼20% -3%
Battlefield Hardline
1920x1080 Ultra Graphics Quality (DX11) AA:4x MS (nach Ergebnis sortieren)
Acer Aspire V Nitro Black Edition VN7-792G-74Q4
GeForce GTX 960M, 6700HQ, Toshiba MQ02ABD100H
33.5 fps ∼19%
MSI GP62-2QEi781FD
GeForce GTX 950M, 5700HQ, Micron M600 MTFDDAV512MBF M.2
22.9 fps ∼13% -32%
Acer Aspire V Nitro VN7-792G-55SF
GeForce 945M, 6300HQ, Toshiba MQ02ABD100H
20.4 fps ∼12% -39%
Acer Aspire V Nitro 7-791G-70TW
GeForce GTX 960M, 4720HQ, Kingston RBU-SNS8100S3256GD
30.8 fps ∼17% -8%
1920x1080 High Graphics Quality (DX11) (nach Ergebnis sortieren)
Acer Aspire V Nitro Black Edition VN7-792G-74Q4
GeForce GTX 960M, 6700HQ, Toshiba MQ02ABD100H
52 fps ∼27%
MSI GP62-2QEi781FD
GeForce GTX 950M, 5700HQ, Micron M600 MTFDDAV512MBF M.2
38.2 fps ∼20% -27%
Acer Aspire V Nitro VN7-792G-55SF
GeForce 945M, 6300HQ, Toshiba MQ02ABD100H
32.3 fps ∼17% -38%
Acer Aspire V Nitro 7-791G-70TW
GeForce GTX 960M, 4720HQ, Kingston RBU-SNS8100S3256GD
48.6 fps ∼25% -7%
min. mittel hoch max.
Tomb Raider (2013) 33017711371.2fps
Thief (2014) 87645428.7fps
Battlefield Hardline (2015) 1471335233.5fps

Emissionen

Geräuschemissionen

Zunächst lässt sich die Geräuschentwicklung im Idle äußerst positiv bewerten. Die Lüfter sind meistens nicht aktiv, und nur ein HDD-Rauschen ist wahrnehmbar. Auch das Ansprechverhalten der Lüfter ist zufriedenstellend. Es dauert einige Zeit, bis die Lüfter hochdrehen und ihre maximale Lautstärke von 48 dB(A) erreichen. Mit dieser Maximallautstärke erzeugt das Testgerät eine laute Geräuschkulisse. Die Lüfterfrequenz ist jedoch nicht störend. Die Konkurrenz liegt in etwa auf einem gleichen Niveau. Deutlich leiser ist das mit schwächeren Komponenten ausgestattete Acer Aspire V 17 Nitro VN7-792G. In dieser Konfigurationsvariante werden maximal 38,6 dB(A) erreicht.

Lautstärkediagramm

Idle
32.6 / 32.6 / 33.4 dB(A)
HDD
32.8 dB(A)
DVD
38 / dB(A)
Last
36.5 / 48 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Audix TM1 (aus 15 cm gemessen)

Temperatur

Unterseite
Unterseite
Stresstest
Stresstest

Während unserer Testlaufzeit war die Arbeitstemperatur des Acer Aspire V 17 Nitro immer angenehm. Selbst bei Spielen erhitzte sich das Gehäuse nur leicht. 

Im Idle bleibt das Testgerät beinahe konstant unter 30 °C. Unter maximaler Last zeigen sich nur vereinzelnd hohe Temperaturen. Leider wird der Hotspot von fast 44 °C im hinteren Bereich der Tastatur erreicht. Insgesamt schneidet das Multimediagerät sehr gut ab. 

Neben der Hitzeentwicklung des Gehäuses ist das Verhalten der Hardware unter einer Stresssituation von Interesse. Um solch ein Auslastungsszenario zu simulieren, nutzen wir die Programme Prime95 und Furmark. Nach über einer Stunde Laufzeit rechnet die CPU immer noch mit ihrem Basistakt von 2,6 GHz. Zwei der vier Kerne werden mit bis zu 96 °C deutlich wärmer als die anderen beiden (max. 90 °C).  Aus diesem Grund müssen die beiden heißeren Kerne throtteln. Dies geschieht allerdings sehr selten und nur für wenige Sekunden. Im Durchschnitt liegen aber alle Cores bei 2,6 GHz.

 27.2 °C30.1 °C28.1 °C 
 25.1 °C30.7 °C28.7 °C 
 23.8 °C24.8 °C30.4 °C 
Maximal: 30.7 °C
Durchschnitt: 27.7 °C
29.2 °C31.6 °C26.7 °C
28.1 °C30.4 °C26.3 °C
33 °C26.3 °C24.4 °C
Maximal: 33 °C
Durchschnitt: 28.4 °C
Netzteil (max.)  28.9 °C | Raumtemperatur 23.1 °C | FIRT 550-Pocket
(+) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 31 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Multimedia auf 30.9 °C.
(±) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 43.8 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 36.4 °C (von 21.1 bis 71 °C für die Klasse Multimedia).
(±) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 41.4 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 38.8 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 27.7 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 30.9 °C.
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich sind mit gemessenen 30.4 °C kühler als die typische Hauttemperatur und fühlen sich dadurch kühl an.
(±) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 29.1 °C (-1.3 °C).

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Während des Idles ist die Leistungsaufnahme recht ausgewogen und typisch für die gewählte Ausstattung. Das Aspire V 17 Nitro verlangt in diesem Betriebszustand 5,8–14,7 W. Alle Vergleichskandidaten liegen in einem ähnlichen Bereich. Erst unter Last zeigen sich deutliche Unterschiede zur Konkurrenz. Hier benötigt unser Testkandidat mit 120 W beinahe 20-30 W mehr als alle Vergleichsgeräte. 

Das mitgelieferte Netzteil liefert eine Leistung von 135 W. 

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.3 / 0.7 Watt
Idledarkmidlight 5.8 / 9 / 14.7 Watt
Last midlight 85 / 121.5 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy

Akkulaufzeit

Im Aspire V 17 Nitro befindet sich ein 3-Zellen-Akku mit einer Kapazität von 52,5 Wh. Wir wollen in verschiedenen Szenarien die Laufzeit messen. 

Um den maximal zu erwartenden Betrieb ohne Netzanschluss zu ermitteln, stellen wir die Helligkeit des Gerätes auf ihr Minimum und starten den Reader's Test von Batteryeater. Bei ausgeschalteten Kommunikationsmodulen und aktivem Energiesparprofil schaltet das Multimedia-Notebook nach fast sieben Stunden ab.

Die nicht ganz so potente Version unseres Testgerätes erreicht 10 h und 14 min. 

Um eine praxisnahe Laufzeit zu ermitteln, simulieren wir das Surfen im Internet: Bei einer mittleren Helligkeit von rund 150 cd/m² erreicht das Aspire V 17 Nitro 4 h und 14 min. Damit liegt es beinahe gleichauf mit den meisten Vergleichspartnern. Nur das MSI GP62 2QE sticht hier mit mageren 1,5 h heraus.

Die minimal zu erwartende Akkulaufzeit testen wir mit dem Programm BatteryEater im Classic Test. Im Höchstleistungsbetrieb und bei maximaler Displayhelligkeit muss unser Test-Notebook nach 1 h und 36 min den Betrieb einstellen. Auch hier unterscheiden sich die Notebooks in unserer Runde kaum. 

Battery Runtime - WiFi Websurfing 1.3 (nach Ergebnis sortieren)
Acer Aspire V Nitro Black Edition VN7-792G-74Q4
GeForce GTX 960M, 6700HQ, Toshiba MQ02ABD100H
254 min ∼10%
Asus N551JW-CN094H
GeForce GTX 960M, 4720HQ, Kingston SMSM151S3128GD
246 min ∼9% -3%
MSI GP72-2QEi781
GeForce GTX 950M, 5700HQ, WDC Scorpio Blue WD10JPVX-22JC3T0
160 min ∼6% -37%
Acer Aspire V Nitro 7-791G-70TW
GeForce GTX 960M, 4720HQ, Kingston RBU-SNS8100S3256GD
204 min ∼8% -20%
Acer Aspire V Nitro VN7-792G-55SF
GeForce 945M, 6300HQ, Toshiba MQ02ABD100H
273 min ∼10% +7%
Schenker XMG A706
GeForce GTX 960M, 6700HQ, Samsung SSD 850 EVO M.2 250 GB
327 min ∼12% +29%
Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
6h 50min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
4h 14min
Big Buck Bunny H.264 1080p
5h 55min
Last (volle Helligkeit)
1h 36min

Fazit

Pro

+ Schickes Design
+ Displayhelligkeit und Kontrast
+ IPS-Panel
+ Leistung
+ Eingabegeräte

Contra

- Fehlende Wartungsklappen
- lautes Touchpad
- Farbrauschen des Displays
Das Acer Aspire VN7-792G, zur Verfügung gestellt von:
Das Acer Aspire VN7-792G, zur Verfügung gestellt von:

Mit dem aktuellen Update knüpft der Hersteller an den Erfolg der bewährten Serie an. Neben den leistungstechnischen Merkmalen wurde an einigen Kleinigkeiten gefeilt. Die Tastatur wurde deutlich verbessert und macht jetzt einen wirklich ordentlichen Eindruck. Etwas unschön ist, dass das Touchpad laute Geräusche von sich gibt. Es macht einen zu lockeren und beinahe schon kaputten Eindruck. Ein Detail, dass wir auch schon bei einem anderen Acer Gerät beobachtet haben.

Das eingesetzte Display überzeugt mit einer guten Helligkeit und einem hohen Kontrast. Leider stört das Farbrauschen der mattierten Oberfläche.

Die inneren Werte haben sich hinsichtlich des Prozessors und des neuen DDR4-Speichers verbessert. In den Benchmarks überzeugte unser Testgerät mit guten Ergebnissen. Die Arbeitsgeschwindigkeit ist insgesamt zwar in Ordnung, könnte aber mit einer vollwertigen SSD deutlich aufgebessert werden. 

Bei den Emissionen hinterlässt das Multimedia-Notebook einen guten Eindruck: Die Hitzeentwicklung ist auch unter Last nicht zu hoch. Im letzten Teil des Tests haben wir uns der Akkulaufzeit gewidmet und konnten feststellen, dass auch die erreichte Laufzeit für diese Notebook-Klasse noch in Ordnung ist. 

Das Acer Aspire Nitro VN7-792G ist ein potenter Allrounder mit vielen Stärken und wenigen Schwächen.

Das hier vorgestellte Gesamtpaket liegt preislich bei 1.230 Euro. Alternativen starten bei rund 1.000 Euro und enden bei 1.900 Euro. Die Auswahl der passenden Komponenten ist leider nicht ganz einfach. Hier muss man sich durch zahlreiche Konfigurationen durchackern, bis man hoffentlich seine Wunschkonfiguration findet.

Acer Aspire V Nitro Black Edition VN7-792G-74Q4 - 09.12.2016 v6
Nino Ricchizzi

Gehäuse
83 / 98 → 85%
Tastatur
86%
Pointing Device
89%
Konnektivität
56 / 81 → 69%
Gewicht
56 / 20-67 → 77%
Akkulaufzeit
81%
Display
89%
Leistung Spiele
84 / 85 → 99%
Leistung Anwendungen
82 / 92 → 89%
Temperatur
91%
Lautstärke
80 / 95 → 84%
Audio
88%
Kamera
40 / 85 → 47%
Durchschnitt
77%
86%
Multimedia - gewichteter Durchschnitt
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Autor: Nino Ricchizzi (Update: 15.05.2018)
Sebastian Jentsch
Sebastian Jentsch - Senior Editor
Computer haben mich schon zeitig interessiert. Mit 14 habe ich die ersten PCs für die Verwandtschaft zusammengesteckt, mit der 90er Jahre waren das 80286er bis 486er bis zum Pentium 1. Was lag da naeher als Produkt-Tester zu werden? Seit 2007 verfolge ich die Welt der Windows-Laptops und Convertibles. Heute will ich auch bei Staubsauger-Robotern, Brotbackautomaten oder Bewässerungscomputern die Spreu vom Weizen trennen, weshalb ich als freier Redakteur auch fuer andere Test-Websites unterwegs bin.