Notebookcheck

Test Asus N551JW (GTX 960M) Notebook

Nino Ricchizzi, Tanja Hinum, 26.06.2015

Entertainment auf hohem Niveau. Mehr Leistung in allen Bereichen verspricht Asus' Parade-Multimedia-Notebook in der neusten Auflage. Nur einen Haken hat das Ganze, der Kunde muss tiefer in die Tasche greifen.

Nicht zum ersten Mal präsentiert uns Asus ein Notebook seiner N551-Reihe. Schon zweimal in diesem Jahr durften wir das Multimedia-System unter die Lupe nehmen und waren von dem Allrounder durchaus angetan. In unserem jetzigen Testgerät trumpft der Hersteller mit einer leistungsstarken NVIDIA GeForce GTX 960M und einer starken Intel-Core-i7-CPU auf. Weiterhin findet ein Full-HD-IPS-Panel, 8-GB-Arbeitsspeicher, ein 128-GB-SSD-Speicher und 1-TB-HDD-Speicher seinen Weg ins Asus N551. Zum Vergleich ziehen wir ein von uns bereits getestetes Modell dieser Serie hinzu, welches mit einem Intel-Core-i5-Prozessor und einer NVIDIA GeForce GTX 850M ausgestattet ist. Infolge der potenteren Hardware steigt der Preis um 400 Euro auf 1.400 Euro an.

Da sich in unserem vorliegenden Testkandidaten nur die "inneren Werte" geändert haben, verweisen wir für gehäusespezifische Analysen, sowie für Details zu den Eingabegeräten, auf unseren bestehenden Test des Asus N551JK.

Asus N551JW-CN094H (N551 Serie)
Grafikkarte
NVIDIA GeForce GTX 960M - 4096 MB, Kerntakt: 1100 MHz, Speichertakt: 1250 MHz, GDDR5, nvlddmkm 9.18.13.4505 (ForceWare 345.05), NVIDIA Optimus
Hauptspeicher
8192 MB 
, Single-Channel, 1/2 Speicherbänken belegt
Bildschirm
15.6 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel, Samsung 156HL01-102, IPS, spiegelnd: nein
Massenspeicher
Kingston SMSM151S3128GD, 128 GB 
, + 1 TB HDD (5400 RPM)
Soundkarte
Intel Lynx Point PCH - High Definition Audio Controller
Anschlüsse
3 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 HDMI, 1 DisplayPort, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: Audio-Combo, Card Reader: SD, Sensoren: Helligkeitssensor, Anschluss für den Subwoofer
Netzwerk
Realtek RTL8168/8111 Gigabit-LAN (10/100/1000MBit), Intel Dual Band Wireless-N 7260 (a/b/g/n), Bluetooth Bluetooth 4.0
Optisches Laufwerk
MATSHITA BD-CMB UJ172 S
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 28 x 383 x 255
Akku
56 Wh Lithium-Ion, 6 Zellen
Betriebssystem
Microsoft Windows 8.1 64 Bit
Kamera
Webcam: 720p
Sonstiges
Lautsprecher: Zwei Lautsprecher mit externem Subwoofer, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, Subwoofer, 24 Monate Garantie
Gewicht
2.64 kg, Netzteil: 565 g
Preis
1400 Euro
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

Display

Wie schon im vorherigen Modell löst das Asus N551JW mit einer Full-HD-Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel auf. Der Hersteller verbaut ein mattes Panel aus dem Hause Samsung. Weitere Displayoptionen existieren allerdings nicht. In Sachen Helligkeit macht das Display einen ordentlichen Eindruck. So ist im Vergleich zu unserem bereits getesteten Modell die Helligkeit um 25 cd/m² auf 338 cd/m² gestiegen und auch der Kontrast von 922:1 und der daraus resultierende Schwarzwert von 0,36 cd/m² haben sich leicht verbessert. Die Ausleuchtung von 92 % ist sehr gut, weswegen wir kein unschönes Screen-Bleeding erkennen können. Im mobilen Einsatz (Akkubetrieb) fällt die maximale Helligkeit auf 278 cd/m².

333
cd/m²
343
cd/m²
328
cd/m²
355
cd/m²
341
cd/m²
326
cd/m²
354
cd/m²
329
cd/m²
329
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 355 cd/m² Durchschnitt: 337.6 cd/m²
Ausleuchtung: 92 %
Helligkeit Akku: 278 cd/m²
Kontrast: 922:1 (Schwarzwert: 0.37 cd/m²)
ΔE Color 6.22 | 0.4-29.43 Ø6.1
ΔE Greyscale 5.24 | 0.64-98 Ø6.4
100% sRGB (Argyll 3D) 68% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.47
Asus N551JW-CN094H
GeForce GTX 960M, 4720HQ, Kingston SMSM151S3128GD
Asus N551JK-CN166H
GeForce GTX 850M, 4200H, HGST Travelstar 5K1000 HTS541010A9E680
MSI GE60-2QEWi781
GeForce GTX 960M, 4720HQ, HGST Travelstar 7K1000 HTS721010A9E630
Bildschirm
-9%
-17%
Helligkeit Bildmitte
341
323
-5%
220
-35%
Brightness
338
312
-8%
220
-35%
Brightness Distribution
92
83
-10%
79
-14%
Schwarzwert *
0.37
0.38
-3%
0.36
3%
Kontrast
922
850
-8%
611
-34%
DeltaE Colorchecker *
6.22
7.4
-19%
5.46
12%
DeltaE Graustufen *
5.24
6.24
-19%
4.74
10%
Gamma
2.47 89%
2.98 74%
2.54 87%
CCT
7184 90%
8098 80%
7130 91%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
68
69
1%
38
-44%
Color Space (Percent of sRGB)
100

* ... kleinere Werte sind besser

Dank der Verwendung eines matten Displays wirken ungünstige Lichtquellen in geschlossenen Räumen nicht störend. Selbst ein Einsatz im Freien ist denkbar. Lediglich direkte Sonneneinstrahlung sollten gemieden werden. Hinzu kommt die Unterbringung eines IPS-Panels, welches bei der Blickwinkelstabilität durchaus seine Vorteile zeigt. Dadurch werden bei Neigungen oder seitlichen Betrachtungen Farben und Helligkeiten nicht verfälscht. Infolge des großzügigen Öffnungswinkels kann das Notebook ohne Probleme auf den Oberschenkeln seinen Platz finden.

Der Vorteil eines matten Displays ...
Der Vorteil eines matten Displays ...
... zeigt sich im Außeneinsatz
... zeigt sich im Außeneinsatz

Mittels unserer CalMAN-Analyse wollen wir die DeltaE-Abweichungen (sRGB) der Farben und Graustufen feststellen. Asus' Werksprofil besitzt Differenzen der Farben von 6,22 und der Graustufen von 5,24. Die Ergebnisse können als mittelmäßig eingestuft werden, obwohl hier eine Verbesserung zu dem Asus N551JK erkennbar ist. Ein sichtbarer Blaustich wurde nicht festgestellt.

Allerdings sind wir von der kompletten Abdeckung des sRGB-Raumes und der hohen Abdeckung von 68 % des AdobeRGB-Farbraumes sehr begeistert. Der Großteil der Kontrahenten der Multimedia-Klasse kann hier nicht mithalten. Besonders für die Nutzung durch professionelle Grafiker sind diese Werte von Bedeutung. 

CalMan: Graustufen
CalMan: Graustufen
CalMAN: Farben
CalMAN: Farben
CalMAN: Farbsättigung
CalMAN: Farbsättigung
sRGB-Farbraumabdeckung
sRGB-Farbraumabdeckung
AdobeRGB-Farbraumabdeckung
AdobeRGB-Farbraumabdeckung
Blickwinkelstabilität
Blickwinkelstabilität

Leistung

Wartungsklappe und austauschbarer Akku
Wartungsklappe und austauschbarer Akku
LatencyMon
LatencyMon

Als Entertainment-System der Extraklasse bezeichnet Asus das N551JW. Um dieses Entertainment-System anzutreiben, stehen leistungsbereite Komponenten zur Verfügung. Die Kombination aus starkem Quad-Core-Prozessor und dedizierter NVIDIA GeForce GTX 960M gestatten auch einen Einsatz, der weit über den Multimediabereich hinaus geht. Aktuelle Spiele sollten auch auf hohen Grafikeinstellungen meistens flüssige Bildraten erzeugen. Lediglich der Arbeitsspeicher von 8 GB ist in der Hinsicht zu bemängeln, da dieser nur im Single-Channel betrieben wird. Wer tiefer in die Tasche greifen möchte, kann allerdings noch einen zweiten 8-GB-Arbeitsspeicher in den freien Slot einbauen, um einen Dual-Channel-Betrieb zu ermöglichen. Für das Gesamtpaket verlangt Asus rund 1.400 Euro. Wer nicht ganz so viel Grafikperformance benötigt, kann auf die NVIDIA GeForce GTX 950M ausweichen. In dieser Konfiguration können rund 200 Euro eingespart werden (N551JX).

Prozessor

Im Inneren unseres Testgerätes rechnet ein Intel-Core-i7-4720HQ. Die CPU entstammt Intels Haswell-Architektur und verfügt über einen Basistakt von 2,6 GHz. Mittels eines Turbo-Modus' werden Taktraten von bis zu 3.600 MHz erreicht. Laut Intels Datenblatt liegt die TDP bei 47 W. An dieser Stelle ist nicht nur der Vorsprung zu unserem bereits getesteten Vorgängermodell interessant. Es lohnt sich auch die Ergebnisse mit anderen Notebooks, die einen äquivalenten Prozessor mit sich führen, zu vergleichen. Im Multi-Core-Test des Cinebenchs R15 erzielt unser Testkandidat 675 Punkte und damit doppelt so viele Punkte wie das N551JK mit Intel-Core-i5-4200H. Gleichgestellte Geräte, wie das MSI GE60, schneiden mit derselben Punktzahl ab. Der Turbotakt sinkt leider im Laufe des Tests. Nach dem Start beträgt dieser 3,4 GHz und zum Ende hin zwischen 3,1-3,3 GHz. Nach mehrmaligen Schleifendurchläufen des Cinebenchs R15 pendelt die Taktfrequenz immer zwischen 3.000 und 3.300 MHz. Aus diesem Grund fällt die Punktzahl nach ca. zehn Durchgängen auf rund 630 Punkte ab. 

Auch im Akkubetrieb müssen Leistungsabstriche gemacht werden. Im Cinebench R11.5 erkennen wir einen Leistungseinbruch von über 40 %.

Cinebench R15
CPU Single 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Asus N551JW-CN094H
GeForce GTX 960M, 4720HQ, Kingston SMSM151S3128GD
141 Points ∼65%
Asus N551JK-CN166H
GeForce GTX 850M, 4200H, HGST Travelstar 5K1000 HTS541010A9E680
130 Points ∼60% -8%
MSI GE60-2QEWi781
GeForce GTX 960M, 4720HQ, HGST Travelstar 7K1000 HTS721010A9E630
134 Points ∼61% -5%
Schenker XMG A505
GeForce GTX 960M, 4720HQ, Micron M600 MTFDDAV256MBF M.2
142 Points ∼65% +1%
CPU Multi 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Asus N551JW-CN094H
GeForce GTX 960M, 4720HQ, Kingston SMSM151S3128GD
675 Points ∼15%
Asus N551JK-CN166H
GeForce GTX 850M, 4200H, HGST Travelstar 5K1000 HTS541010A9E680
323 Points ∼7% -52%
MSI GE60-2QEWi781
GeForce GTX 960M, 4720HQ, HGST Travelstar 7K1000 HTS721010A9E630
677 Points ∼15% 0%
Schenker XMG A505
GeForce GTX 960M, 4720HQ, Micron M600 MTFDDAV256MBF M.2
538 Points ∼12% -20%
Cinebench R10 Shading 32Bit
6674
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
20082
Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
5145
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
56.02 fps
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
6.69 Points
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.58 Points
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
99.6 %
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
87.26 fps
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
675 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
141 Points
Hilfe

System Performance

Schon das Datenblatt lässt mutmaßen, was an System-Performance in Asus' Multimedia-Notebook steckt. Rein subjektiv betrachtet arbeitet unser Testgerät stets reaktionsschnell und konnte selbst bei mehreren parallelen Anwendungen nicht in die Knie gezwungen werden. Der PCMark 7 soll uns aber nun handfeste Zahlen liefern. Das Ergebnis liegt in der Nähe der 5.000-Punkte-Grenze, damit platziert es sich weit vor dem Asus N551JK und vor unserem getesteten MSI GE60.

PCMark 7 - Score (nach Ergebnis sortieren)
Asus N551JW-CN094H
4939 Points ∼57%
MSI GE60-2QEWi781
3437 Points ∼40% -30%
Asus N551JK-CN166H
4131 Points ∼48% -16%
Schenker XMG A505
6042 Points ∼70% +22%

Legende

 
Asus N551JW-CN094H Intel Core i7-4720HQ, NVIDIA GeForce GTX 960M, Kingston SMSM151S3128GD
 
MSI GE60-2QEWi781 Intel Core i7-4720HQ, NVIDIA GeForce GTX 960M, HGST Travelstar 7K1000 HTS721010A9E630
 
Asus N551JK-CN166H Intel Core i5-4200H, NVIDIA GeForce GTX 850M, HGST Travelstar 5K1000 HTS541010A9E680
 
Schenker XMG A505 Intel Core i7-4720HQ, NVIDIA GeForce GTX 960M, Micron M600 MTFDDAV256MBF M.2
PCMark 7 Score
4939 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

Um den Kompromiss zwischen schnellem und großem Speicher zu lösen, verbaut der Hersteller gleich zwei Festplatten und teilt diese in drei Partitionen auf. Die SSD-Festplatte wird als Hauptpartition deklariert und verfügt über 128 GB. Da sie das Betriebssystem und alle wichtigen Programme enthält, ist ein reaktionsschneller Arbeitsablauf garantiert. Für ausreichend Platzbedarf teilt sich eine 1-TB-HDD in zwei Partitionen auf. Zum Vergleich: In unserem alten Test des Asus N551JK enthielt es eine SSHD-Festplatte. Besonders die wichtigen 4k-Werte verbessern sich in unserem aktuellen Modell immens. Bei den sequentiellen Schreibwerten kann die verbaute SSD nur einen kleinen Vorsprung im Vergleich zu unserer alten Konfiguration herausholen.

Asus N551JW-CN094H
GeForce GTX 960M, 4720HQ, Kingston SMSM151S3128GD
MSI GE60-2QEWi781
GeForce GTX 960M, 4720HQ, HGST Travelstar 7K1000 HTS721010A9E630
Asus N551JK-CN166H
GeForce GTX 850M, 4200H, HGST Travelstar 5K1000 HTS541010A9E680
CrystalDiskMark 3.0
-68%
-74%
Write 4k
53.84
0.993
-98%
0.768
-99%
Read 4k
31.26
0.52
-98%
0.326
-99%
Write Seq
124.9
124.7
0%
102.3
-18%
Read Seq
485.8
128.4
-74%
102.3
-79%
Kingston SMSM151S3128GD
Sequential Read: 485.8 MB/s
Sequential Write: 124.9 MB/s
512K Read: 282.2 MB/s
512K Write: 104.9 MB/s
4K Read: 31.26 MB/s
4K Write: 53.84 MB/s
4K QD32 Read: 132.3 MB/s
4K QD32 Write: 71.54 MB/s

Grafikkarte

Der Hersteller greift bei der eingesetzten NVIDIA GeForce GTX 960M zu dem Modell mit der größtmöglichen Speicherausstattung von 4 GB. Andere Modelle wie ein Schenker XMG A505 besitzen oft nur einen 2-GB-Videospeicher. Performancetechnisch soll die NVIDIA GTX 960M rund 10 % vor ihrem Vorgänger der NVIDIA GTX 860M liegen. Um die Leistung der hier eingesetzten Grafikeinheit festzustellen, ziehen wir das Programm 3DMark11 zur Seite. Mit über 5.300 Punkten erreicht das Testmodell über 1.000 Punkte mehr als unser bereits getestetes Modell, das jedoch mit schwächerer NVIDIA GTX 850M ausgestattet war. Allerdings liegt es 300 Punkte unter einem äquivalent ausgestatteten Schenker XMG A505.

Während des mobilen Einsatzes (Akku) muss mit Leistungseinbußen gerechnet werden, laut des 3DMarks 11 werden nur noch 2.126 Punkte erzielt.

3DMark 11 - 1280x720 Performance (nach Ergebnis sortieren)
Asus N551JW-CN094H
5324 Points ∼17%
Asus N551JK-CN166H
4255 Points ∼14% -20%
MSI GE60-2QEWi781
5299 Points ∼17% 0%
Schenker XMG A505
5639 Points ∼18% +6%

Legende

 
Asus N551JW-CN094H Intel Core i7-4720HQ, NVIDIA GeForce GTX 960M, Kingston SMSM151S3128GD
 
Asus N551JK-CN166H Intel Core i5-4200H, NVIDIA GeForce GTX 850M, HGST Travelstar 5K1000 HTS541010A9E680
 
MSI GE60-2QEWi781 Intel Core i7-4720HQ, NVIDIA GeForce GTX 960M, HGST Travelstar 7K1000 HTS721010A9E630
 
Schenker XMG A505 Intel Core i7-4720HQ, NVIDIA GeForce GTX 960M, Micron M600 MTFDDAV256MBF M.2
3DMark 11 Performance
5324 Punkte
3DMark Ice Storm Standard Score
59696 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
15422 Punkte
3DMark Fire Strike Score
3985 Punkte
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Gaming Performance

Ob und wie viel Mehrleistung wir mit der NVIDIA GeForce GTX 960M erwarten können und dürfen, wollen wir anhand eines Spielebenchmarks herausfinden. Dazu wählen wir das schon im Test des Asus N551JK genutzte Spiel Thief aus dem Jahre 2014. Die stärkere Grafikeinheit erlaubt gerade noch die flüssige Darstellung unter maximalen Einstellungen. Fast 30 % weniger Bilder die Sekunde erreicht das schwächere Vorgängermodell unseres Asus N551JW.

Thief
1920x1080 Very High Preset AA:FXAA & High SS AF:8x (nach Ergebnis sortieren)
Asus N551JW-CN094H
GeForce GTX 960M, 4720HQ, Kingston SMSM151S3128GD
25.7 fps ∼18%
Asus N551JK-CN166H
GeForce GTX 850M, 4200H, HGST Travelstar 5K1000 HTS541010A9E680
18.2 fps ∼13% -29%
Schenker M505
GeForce GTX 950M, 4210M, Samsung SSD 850 EVO mSATA 250GB
19.3 fps ∼14% -25%
MSI GE60-2QEWi781
GeForce GTX 960M, 4720HQ, HGST Travelstar 7K1000 HTS721010A9E630
25.2 fps ∼18% -2%
Schenker XMG A505
GeForce GTX 960M, 4720HQ, Micron M600 MTFDDAV256MBF M.2
28 fps ∼20% +9%
1366x768 High Preset AA:FXAA & Low SS AF:4x (nach Ergebnis sortieren)
Asus N551JW-CN094H
GeForce GTX 960M, 4720HQ, Kingston SMSM151S3128GD
43.3 fps ∼30%
Asus N551JK-CN166H
GeForce GTX 850M, 4200H, HGST Travelstar 5K1000 HTS541010A9E680
32.8 fps ∼23% -24%
Schenker M505
GeForce GTX 950M, 4210M, Samsung SSD 850 EVO mSATA 250GB
40.4 fps ∼28% -7%
MSI GE60-2QEWi781
GeForce GTX 960M, 4720HQ, HGST Travelstar 7K1000 HTS721010A9E630
41.8 fps ∼29% -3%
Schenker XMG A505
GeForce GTX 960M, 4720HQ, Micron M600 MTFDDAV256MBF M.2
55.2 fps ∼38% +27%
min. mittel hoch max.
Thief (2014) 48.745.643.325.7fps

Emissionen & Energie

Geräuschemissionen

Wie wir im Laufe des Tests erfahren konnten, steckt ordentlich Power in dem 15,6 Zoll großen Multimediagerät. Wir wollen uns nun der Lautstärke widmen, die durch die Lüfter bzw. das HDD erzeugt wird. Im Idle-Betrieb bleibt unser Testkandidat vorbildlich leise und auch im Last-Betrieb erzeugt es mit 41,2 dB(A) keine störende Geräuschkulisse. Maximal (Stresstest) konnten wir eine Lautstärke von 44,7 dB(A) festhalten. Einzig zu bemängeln ist ein teilweise hochfrequentes Fiepen bei unserem testgerät, das aber nur bei sehr leiser Geräuschumgebung wirklich wahrnehmbar war.

Lautstärkediagramm

Idle
31.6 / 31.6 / 31.6 dB(A)
DVD
35.7 / dB(A)
Last
41.2 / 44.7 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Voltcraft sl-320 (aus 15 cm gemessen)

Temperatur

Stresstest
Stresstest

Als besonders schlank kann man das Asus N551JW nicht bezeichnen. Das größere Volumen sorgt für eine spürbar bessere Wärmeabtragung als bei dünneren Notebookmodellen der Konkurrenz. Selbst während einer anhaltenden Auslastungssituation werden nie Oberflächentemperaturen über 40 °C erreicht. Beispielsweise wird ein Acer Aspire V 15 Nitro mit einem Hotspot von fast 50 °C bedenklich wärmer. Es sei angemerkt, dass sich das Netzteil im Last-Betrieb auf bis zu 53,8 °C erwärmt. Deshalb sollte es auf keinen Fall unter Decken oder Kissen verschwinden. 

In unserem Stresstest wollen wir herausfinden, wie sich das Testgerät in Stresssituationen verhält. Um dies zu realisieren, nutzen wir die Programme Prime 95 und FurMark. Schon zu Beginn fällt die Taktfrequenz der CPU auf nur 800 MHz. Ein bis zwei Kerne rechnen weiterhin mit 3.400 MHz. Erst nach einiger Zeit kann sich das Multimediagerät aus dem Hause Asus fangen und taktet durchschnittlich nahe des Basistaktes. Nach der Beendigung der beiden Programme starten wir nochmals den 3DMark 11. Dieser schneidet glücklicherweise mit 5.285 Punkten äquivalent zu einem Kaltstart ab.

Max. Last
 31.7 °C33.7 °C30.5 °C 
 36.6 °C38.3 °C30.6 °C 
 28.8 °C35.1 °C29.1 °C 
Maximal: 38.3 °C
Durchschnitt: 32.7 °C
25.7 °C36 °C36.5 °C
26 °C38.7 °C39.1 °C
26.5 °C29.3 °C25.9 °C
Maximal: 39.1 °C
Durchschnitt: 31.5 °C
Netzteil (max.)  53.8 °C | Raumtemperatur 21.7 °C | Voltcraft IR-360
(±) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 32.7 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Multimedia auf 30.9 °C.
(+) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 38.3 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 36.5 °C (von 21.1 bis 71 °C für die Klasse Multimedia).
(+) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 39.1 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 38.8 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 24.1 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 30.9 °C.
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich erreichen maximal 35.1 °C und damit die typische Hauttemperatur und fühlen sich daher nicht heiß an.
(-) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 29.1 °C (-6 °C).

Energieaufnahme

Trotz der leistungshungrigen Komponenten verlangt das Asus N551JW im Idle weniger als sein Vorgänger. Unter Last sollte sich nun aber die potentere Hardware bemerkbar machen - falsch gedacht. Mit einer Leistungsaufnahme von bis zu 96 W liegt es rund 4 W unter dem Asus N551JK. Aufgrund des beobachteten Throttlings im Stresstest ist beim Vergleich allerdings Vorsicht geboten.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.2 / 0.2 Watt
Idledarkmidlight 7.4 / 11.9 / 13.8 Watt
Last midlight 95.9 / 93.7 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Voltcraft VC 940

Akkulaufzeit

Wie schon im vorherigen Modell, verbaut Asus einen 6-Zellen-Akku mit einer Kapazität von 56 Wh. Interessant wird nun, ob sich die Laufzeit verlängert hat, da sich die gerade besprochene Leistungsaufnahme im Vergleich zum alten Modell verringert hat. In einem praxisnahem Szenario simulieren wir das Surfen im Internet bei einer Helligkeit von 150 cd/m². Schon nach 4 h und 6 min schaltet sich das Gerät ab. Damit erreicht unser Modell genau eine Stunde mehr Laufzeit als sein Vorgänger. 

Battery Runtime - WiFi Websurfing 1.3 (nach Ergebnis sortieren)
Asus N551JW-CN094H
GeForce GTX 960M, 4720HQ, Kingston SMSM151S3128GD
246 min ∼9%
MSI GE60-2QEWi781
GeForce GTX 960M, 4720HQ, HGST Travelstar 7K1000 HTS721010A9E630
222 min ∼8% -10%
Akkulaufzeit
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
4h 06min

Pro

+ Systemleistung
+ Verarbeitung
+ Lautstärke unter Last
+ Wartungsklappen
+ Subwoofer im Lieferumfang

Contra

- Trackpad etwas schwammig
- etwas klobig

Fazit

Asus N551JW, zur Verfügung gestellt von:
Asus N551JW, zur Verfügung gestellt von:

Asus bleibt ganz seiner Linie treu und beschert uns ein gelungenes und elegantes Multimedia-Notebook. Die Verarbeitung ist wie gewohnt zufriedenstellend. Nur etwas schlanker hätte das Gerät für unseren Geschmack sein können. Die Eingabegeräte eignen sich selbst für längere Office-Arbeiten, das Trackpad macht einen etwas schwammigen Eindruck. Zum Vergleich: In unserem alten Test des anders konfigurierten Asus konnten wir diesen Mangel nicht beobachten. Mit einem Preis von 1.400 Euro liegt es weit über den 1.000 Euro des Vorgängermodells. Dafür erhalten wir aber mehr Leistung in allen Kategorien. Angefangen mit einem Intel-Core-i7-Prozessor, der sich als spürbar schneller erwies. In Sachen Grafikkarte stockt der Hersteller ebenfalls auf. Selbst Spielebegeisterte werden mit diesem Multimediagerät Freude haben. Zu guter Letzt steht ein schneller SSD-Speicher bereit, den wir zuvor nicht antreffen konnten. Die erweiterte Leistung führt jedoch nicht zu einer Mobilitätseinschränkung in Bezug auf die Akkulaufzeit. Stattdessen wird mit 4 h Laufzeit eine Stunde mehr im praxisnahen Einsatz rausgeholt.

Insgesamt ist das Asus N551JW ein empfehlenswertes und potentes Multimedia-Notebook.

Wem der Preis jedoch zu hoch angesetzt ist, kann einen Blick auf die Konkurrenz aus dem Hause Acer werfen oder andere günstigere Konfigurationen des N551 in Betracht ziehen.

Asus N551JW-CN094H - 24.02.2016 v5
Nino Ricchizzi

Gehäuse
82 / 98 → 84%
Tastatur
83%
Pointing Device
83%
Konnektivität
49 / 81 → 60%
Gewicht
59 / 20-67 → 83%
Akkulaufzeit
76%
Display
86%
Leistung Spiele
82 / 85 → 96%
Leistung Anwendungen
81 / 92 → 88%
Temperatur
93%
Lautstärke
82 / 95 → 86%
Audio
80%
Kamera
45 / 85 → 53%
Durchschnitt
75%
83%
Multimedia - gewichteter Durchschnitt
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Autor: Nino Ricchizzi (Update: 15.05.2018)
Nino Ricchizzi
Nino Ricchizzi - Editor
on Kindesbeinen an hielt die Neugierde der Funktionsweise neuster technischer Errungenschaften an. Aus diesem Wissensdrang heraus folgte ein Studium der Mathematik und Informatik. Abseits der Welt der Testberichte arbeite ich als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Projektleiter in dem Arbeitsbereich IT-Security/Cybersecurity für die Industrie 4.0.