Notebookcheck

Test Schenker M505 (Clevo W650SC) Notebook

Florian Glaser, Stefanie Voigt, 25.04.2015

Feintuning. Beim M505 hält Schenker Technologies am schlichten Antlitz des Vorgängers fest. Auch unter der Haube sind die Änderungen marginal. So wird das IPS-Panel jetzt nicht mehr von einer GeForce GTX 850M, sondern von einer GeForce GTX 950M begleitet. Was das für die Leistung bedeutet, erfahren Sie hier.

Im Test vor knapp einem Jahr hat sich das Schenker M504 als gelungenes Allround-Notebook mit hochwertigem Display entpuppt. Der Nachfolger, das M505, baut auf die vorhandenen Stärken auf und legt bei der Geschwindigkeit einen kleinen Tick zu. Jedenfalls, wenn man die GeForce GTX 950M wählt. Die standardmäßig integrierte GeForce 940M kann es – trotz des höheren Grundpreises – leider nicht mit der GeForce GTX 850M des Vorgängers aufnehmen.

Den Prozessor sollten Gaming-Interessierte ebenfalls upgraden. So beherrscht das 2,2 GHz flotte Grundmodell Intel Celeron 2970M weder Turbo Boost (automatische Übertaktung) noch Hyper-Threading (virtuelle Verdoppelung der Kernanzahl) und verfügt nur über 2 MByte L3-Cache. Wir empfehlen, mindestens 100 Euro in einen Core-i3- oder Core-i5-Prozessor zu investieren. Die Core-i7-Reihe lohnt sich aufgrund der beschränkten Grafikpower (die GeForce GTX 950M gehört zur Mittelklasse) nur bedingt.

Ansonsten sind in der 899 Euro teuren Basiskonfiguration noch vier GByte DDR3-RAM und eine 500-GByte-Festplatte enthalten. Wer sich für 8-16 GByte und eine Kombination aus HDD und SSD entscheidet, sieht sich mit einem weitaus höheren Endpreis konfrontiert. So erreicht unsere Testausstattung knapp 1.400 Euro, was deutlich über dem Niveau von so manchem Mitbewerber liegt (Asus N551, Acer Aspire V15, HP Envy 15, …).

Control Center - Systemprogramm
Control Center - Systemprogramm
Control Center - Gerät
Control Center - Gerät
Control Center - Gaming
Control Center - Gaming
Flexikey
Flexikey

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Schenker M505
Grafikkarte
NVIDIA GeForce GTX 950M - 2048 MB, Kerntakt: 993 MHz, Speichertakt: 2000 MHz, DDR3, ForceWare 345.05, Optimus
Hauptspeicher
8192 MB 
, SO-DIMM DDR3-RAM PC3-12800 (1600 MHz), 2 von 2 Slots belegt, max. 16 GB
Bildschirm
15.6 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel 141 PPI, AU Optronics B156HAN01.2 (AUO12ED), IPS, Full-HD, spiegelnd: nein
Massenspeicher
Samsung SSD 850 EVO mSATA 250GB, 250 GB 
, + WDC Black WD7500BPKX-22HPJT0, 750 GB HDD @7200 rpm. Schächte: 1x mSATA & 1x 2,5-Zoll
Soundkarte
VIA VT1802P @ Intel Lynx Point PCH - High Definition Audio Controller
Anschlüsse
1 USB 2.0, 3 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 VGA, 1 HDMI, 1 Kensington Lock, 1 eSata, Audio Anschlüsse: Kopfhörer, Mikrofon, Card Reader: MMC, RSMMC, SD, Mini SD, SDHC, SDXC, MS, MS Duo, MS Pro, TPM 2.0
Netzwerk
Realtek PCIe GBE Family Controller (10/100/1000MBit), Intel Dual Band Wireless-AC 7260 (a/b/g/n/ac), Bluetooth 4.0
Optisches Laufwerk
TSSTcorp CDDVDW SN-208FB
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 31 x 374 x 252
Akku
62 Wh Lithium-Ion, 5600 mAh, 11.1V, W650BAT-6, 327 Gramm
Betriebssystem
Microsoft Windows 8.1 64 Bit
Kamera
Webcam: FHD (2 MP)
Sonstiges
Lautsprecher: Stereo (Sound Blaster Cinema 2), Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: nein, Netzteil: 120 Watt, Quick Start Guide, Treiber-DVD, MS Office 365 Trial, 24-48 Monate Garantie
Gewicht
2.572 kg, Netzteil: 464 g
Preis
1390 Euro
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

Gehäuse

Optisch entspricht das M505 fast 1:1 dem Vorgänger, in dessen Artikel Sie mehr über das Chassis, die Ausstattung und die Eingabegeräte lesen. Einziger Unterschied, den wir beobachten konnten, ist die geänderte Touchpad-Oberfläche: Statt einem glatten Finish bietet der Mausersatz nun eine raue Struktur, was für ein besseres Feedback sorgt. Hinweis: Die Fotos in der Bildgalerie stammen alle vom M504.

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Display

Positiv sollte man auch das neue Display hervorheben. Statt dem LG Philips LP156WF4-SPB1 verrichtet jetzt ein AU Optronics B156HAN01.2 seinen Dienst (das XMG A505 lässt grüßen).

279
cd/m²
290
cd/m²
260
cd/m²
268
cd/m²
275
cd/m²
251
cd/m²
280
cd/m²
259
cd/m²
248
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 290 cd/m² Durchschnitt: 267.8 cd/m²
Ausleuchtung: 86 %
Helligkeit Akku: 275 cd/m²
Kontrast: 1250:1 (Schwarzwert: 0.22 cd/m²)
ΔE Color 2.78 | 0.4-29.43 Ø6.2
ΔE Greyscale 2.28 | 0.64-98 Ø6.4
91.4% sRGB (Argyll 3D) 59% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.3

Zwar konnte bereits das alte Modell mit einem hohen Kontrast und einem relativ niedrigen Schwarzwert aufwarten, der Nachfolger schneidet in diesen Kategorien allerdings noch eine Ecke besser ab. So ermittelte unser Messgerät 1.250 statt ehemals 930:1 und 0,22 statt 0,33 cd/m². Die etwas schlechtere Ausleuchtung (86 vs. 90 %) und die knapp 10 % geringere Helligkeit (268 vs. 296 cd/m²) sind in unseren Augen verschmerzbar.

Schenker M505
AU Optronics B156HAN01.2 (AUO12ED)
Schenker M504
LG Philips LP156WF4-SPB1 (LGD0323)
Asus N551JK-CN166H
Samsung 156HL01-102 (SDC324C)
Acer Aspire V15 Nitro VN7-571G-574H
LG Philips LP156WF6-SPB1
HP Envy 15-k203ng
AU Optronics
Bildschirm
-51%
-50%
-32%
-132%
Helligkeit Bildmitte
275
307
12%
323
17%
320
16%
297
8%
Brightness
268
296
10%
312
16%
283
6%
286
7%
Brightness Distribution
86
90
5%
83
-3%
83
-3%
85
-1%
Schwarzwert *
0.22
0.33
-50%
0.38
-73%
0.32
-45%
0.78
-255%
Kontrast
1250
930
-26%
850
-32%
1000
-20%
381
-70%
DeltaE Colorchecker *
2.78
6.98
-151%
7.4
-166%
5.31
-91%
11.14
-301%
DeltaE Graustufen *
2.28
6.63
-191%
6.24
-174%
4.73
-107%
12.16
-433%
Gamma
2.3 96%
2.46 89%
2.98 74%
2.36 93%
3.13 70%
CCT
6505 100%
6471 100%
8098 80%
5980 109%
12217 53%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
59
50
-15%
69
17%
52.9
-10%
51.2
-13%
Color Space (Percent of sRGB)
91.4

* ... kleinere Werte sind besser

Größter Vorteil des AU Optronics ist die höhere Farbtreue. Wie die unteren Screenshots zeigen, sind die Graustufen, die RGB-Balance und die Farbsättigung schon im Auslieferungszustand mehr als ordentlich, was man vom M504 nicht behaupten kann. Hinzu kommt eine größere Farbraum-Abdeckung: 91 % sRGB und 59 % AdobeRGB können sich definitiv sehen lassen. Das Vorgänger-Display musste sich hier mit 72 bzw. 50 % zufrieden geben.

CalMan: Grayscale
CalMan: Grayscale
CalMan: Saturation Sweeps
CalMan: Saturation Sweeps
CalMan: ColorChecker
CalMan: ColorChecker
Schenker M505 vs. sRGB
Schenker M505 vs. sRGB
Schenker M505 vs. AdobeRGB
Schenker M505 vs. AdobeRGB

Bei der Blickwinkelstabilität schlägt sich das M505 auch wacker. IPS-typisch treten nur von schräg oben bzw. unten leichte Verfälschungen auf. Gegen ein normales TN-Panel gewinnt das AU Optronics locker. Kritik muss sich das M505 nur für die Outdoor-Tauglichkeit anhören. Aufgrund der mittelprächtigen Leuchtkraft hapert es an hellen Standorten an der Sichtbarkeit – entspiegelte Oberfläche hin oder her.

Outdoor-Einsatz
Outdoor-Einsatz
Blickwinkel
Blickwinkel

Leistung

Wie bereits angedeutet, ähneln die Komponenten sehr stark dem Vorgänger. Um für einen schnellen Windows Alltag zu sorgen, haben wir das M505 mit einem Midrange-Prozessor und einem 250 GByte großen Solid State Drive konfiguriert. Abgerundet wurde das Paket von 8 GByte DDR3-RAM und einer 750-GByte-HDD mit 7.200 U/Min.

Systeminformationen Schenker M505

Prozessor

Beim  Core i5-4210M handelt es sich um ein 2,6 GHz flottes Zweikern-Modell, das per Turbo Boost bis zu 3,2 GHz erreicht und dank Hyper-Threading acht Threads parallel bearbeiten kann. 3 MByte L3-Cache sind im Dual-Core-Bereich ebenfalls nicht von schlechten Eltern (4-8 MByte @Core i7).

Single-Core Rendering
Single-Core Rendering
Multi-Core Rendering
Multi-Core Rendering
CPU- & GPU-Belastung
CPU- & GPU-Belastung

Ansonsten wäre noch der integrierte Grafikchip zu nennen. Da das M505 die Optimus Technik von Nvidia unterstützt, kann das System dynamisch zwischen der HD Graphics 4600 und der dedizierten GeForce GPU wechseln. Das spart nicht nur Strom, sondern wirkt sich auch positiv auf die Abwärme und die Lautstärke aus.

Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.34 Points
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
3.36 Points
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
51.89 fps
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
117 Points
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
307 Points
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
82.49 fps
Hilfe

Doch zurück zum CPU-Part. Im Test mit dem Cinebench R11.5 zeigt der Core i5-4210M eine optimale Turbo-Ausnutzung von 3,2 GHz bei Single-Core-Last und 3,1 GHz bei Multi-Core-Last. Selbst unter extremen Bedingungen, wie sie unser Stresstest mit den Tools Furmark und Prime simuliert, ist der Turbo noch aktiv (~2,8 GHz). Entsprechend fallen auch die Benchmark-Werte erwartungsgemäß aus. Zwar kann der Core i5-4210M in Multi-Core-Szenarien nicht an seine vierkernigen Brüder heranreichen, für Standard-Aufgaben im Office-, Video- und Web-Umfeld sind Zweikerner aber flott genug. Bei Spielen limitiert meist die Grafikkarte.

Cinebench R15
CPU Single 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Schenker M505
Intel Core i5-4210M
117 Points ∼54%
Schenker XMG A505
Intel Core i7-4720HQ
142 Points ∼65% +21%
Schenker M504
Intel Core i5-4310M
128 Points ∼59% +9%
Asus N551JK-CN166H
Intel Core i5-4200H
130 Points ∼60% +11%
Acer Aspire V15 Nitro VN7-571G-574H
Intel Core i5-5200U
108 Points ∼50% -8%
HP Envy 15-k203ng
Intel Core i7-5500U
120 Points ∼55% +3%
CPU Multi 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Schenker M505
Intel Core i5-4210M
307 Points ∼7%
Schenker XMG A505
Intel Core i7-4720HQ
538 Points ∼12% +75%
Schenker M504
Intel Core i5-4310M
325 Points ∼7% +6%
Asus N551JK-CN166H
Intel Core i5-4200H
323 Points ∼7% +5%
Acer Aspire V15 Nitro VN7-571G-574H
Intel Core i5-5200U
261 Points ∼6% -15%
HP Envy 15-k203ng
Intel Core i7-5500U
289 Points ∼7% -6%
Cinebench R11.5
CPU Single 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Schenker M505
Intel Core i5-4210M
1.34 Points ∼55%
Schenker XMG A505
Intel Core i7-4720HQ
1.57 Points ∼64% +17%
Schenker M504
Intel Core i5-4310M
1.47 Points ∼60% +10%
Asus N551JK-CN166H
Intel Core i5-4200H
1.46 Points ∼60% +9%
Acer Aspire V15 Nitro VN7-571G-574H
Intel Core i5-5200U
1.25 Points ∼51% -7%
CPU Multi 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Schenker M505
Intel Core i5-4210M
3.36 Points ∼12%
Schenker XMG A505
Intel Core i7-4720HQ
5.87 Points ∼22% +75%
Schenker M504
Intel Core i5-4310M
3.56 Points ∼13% +6%
Asus N551JK-CN166H
Intel Core i5-4200H
3.5 Points ∼13% +4%
Acer Aspire V15 Nitro VN7-571G-574H
Intel Core i5-5200U
2.8 Points ∼10% -17%

System Performance

Wer ein Solid State Drive konfiguriert, kann mit einer sehr hohen System-Geschwindigkeit rechnen. Unser Testgerät muss sich im PCMark 7 nicht hinter teureren Gaming Notebooks verstecke: 5.462 Punkte sind für ein Multimedia-Laptop respektabel. Bei der Verwendung einer Quad-Core-CPU dürften noch ein paar 100 Punkte mehr drin sein.

PCMark 7 Score
5462 Punkte
Hilfe
PCMark 7 - Score (nach Ergebnis sortieren)
Schenker M505
GeForce GTX 950M, 4210M, Samsung SSD 850 EVO mSATA 250GB
5462 Points ∼64%
Schenker XMG A505
GeForce GTX 960M, 4720HQ, Micron M600 MTFDDAV256MBF M.2
6042 Points ∼70% +11%
Schenker M504
GeForce GTX 850M, 4310M, Crucial M500 120 GB CT120M500SSD3
4969 Points ∼58% -9%
Asus N551JK-CN166H
GeForce GTX 850M, 4200H, HGST Travelstar 5K1000 HTS541010A9E680
4131 Points ∼48% -24%
Acer Aspire V15 Nitro VN7-571G-574H
GeForce GTX 850M, 5200U, Seagate ST500LM000 Solid State Hybrid Drive
3924 Points ∼46% -28%

Massenspeicher

Das 15-Zoll-Gerät lässt sich mit einem Massenspeicher im 2,5-Zoll-Format und zusätzlich mit einer mSATA-SSD bestücken. Bei Letzteren vertraut Schenker auf Crucial (M550 bzw. MX200) und Samsung (850 EVO). Preis-Leistungs-technisch sind beide Firmen interessant. Oftmals trennen die konkurrierenden Produkte nur wenige Euro. Unser Testmodell wurde von der 250-GByte-Version der Samsung 850 EVO angetrieben. Mit 511 MB/Sek beim sequentiellen Lesen und 496 MB/Sek beim sequentiellen Schreiben gehört das mSATA-Drive im AS SSD Benchmark zu den stärksten Vertretern überhaupt. Für noch höhere Werte muss es ein Notebook mit RAID-Verbund (siehe z. B. das MSI GS60) oder eine SSD auf PCI-Express-Basis sein (Schenker XMG U505).

Samsung SSD 850 EVO mSATA 250GB
Sequential Read: 524.7 MB/s
Sequential Write: 501.6 MB/s
512K Read: 471.7 MB/s
512K Write: 384 MB/s
4K Read: 45.82 MB/s
4K Write: 104.4 MB/s
4K QD32 Read: 373.3 MB/s
4K QD32 Write: 344.4 MB/s

Grafikkarte

Während die High-End-Modelle GeForce GTX 980M und GTX 970M aufgrund der neuen Architektur (Maxwell statt Kepler) deutlich an ihren Vorgängern vorbeiziehen, beschränkt sich Nvidia bei den günstigeren Chips auf ein Tuning der Taktraten. Im Falle des Schenker M505 sind die Auswirkungen besonders gering. Ob nun 902-1.084 MHz (GTX 850M) oder 993-1.124 MHz (GTX 950M) macht in der Praxis kaum einen Unterschied. Hauptproblem der Mittelklasse-GPU ist das schmale Speicher-Interface. 128 Bit sind aus Spielersicht nicht mehr optimal, vor allem, da Barebone-Hersteller Clevo der GTX 950M nur DDR3 und kein modernes GDDR5 verpasst. 2 GByte Speicher werden sich in den nächsten Jahren auch als Flaschenhals erweisen.

3DMark 11 Performance
4356 Punkte
3DMark Ice Storm Standard Score
62912 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
9514 Punkte
3DMark Fire Strike Score
2810 Punkte
Hilfe

Als Allround-GPU für Multimedia-Notebooks macht die GeForce GTX 950M jedoch eine brauchbare Figur. Sofern man dem M505 keine extrem anspruchsvollen 3D-Programme zumutet, liefert der DirectX-11-Chip ausreichend Leistung. Anhand des Benchmark Parcours wird klar, dass sich die Performance am Level der GTX 850M orientiert. Tipp: Sparfüchse sollten den Abverkauf des M504 nutzen. Das Auslaufmodell kostet trotz ebenbürtiger Hardware ganze 200 Euro weniger. Notebooks auf GTX-860M-Basis sind preislich auch eine gute und dank GDDR5-VRAM flottere Alternative.

3DMark 11 - 1280x720 Performance (nach Ergebnis sortieren)
Schenker M505
NVIDIA GeForce GTX 950M
4356 Points ∼14%
Schenker XMG A505
NVIDIA GeForce GTX 960M
5639 Points ∼18% +29%
Schenker M504
NVIDIA GeForce GTX 850M
4270 Points ∼14% -2%
Asus N551JK-CN166H
NVIDIA GeForce GTX 850M
4255 Points ∼14% -2%
Acer Aspire V15 Nitro VN7-571G-574H
NVIDIA GeForce GTX 850M
3912 Points ∼13% -10%
HP Envy 15-k203ng
NVIDIA GeForce GTX 850M
3961 Points ∼13% -9%
3DMark
1920x1080 Fire Strike Score (nach Ergebnis sortieren)
Schenker M505
NVIDIA GeForce GTX 950M
2810 Points ∼11%
Schenker XMG A505
NVIDIA GeForce GTX 960M
4071 Points ∼15% +45%
Schenker M504
NVIDIA GeForce GTX 850M
2695 Points ∼10% -4%
Asus N551JK-CN166H
NVIDIA GeForce GTX 850M
2675 Points ∼10% -5%
Acer Aspire V15 Nitro VN7-571G-574H
NVIDIA GeForce GTX 850M
2632 Points ∼10% -6%
HP Envy 15-k203ng
NVIDIA GeForce GTX 850M
2579 Points ∼10% -8%
1280x720 Sky Diver Score (nach Ergebnis sortieren)
Schenker M505
NVIDIA GeForce GTX 950M
9142 Points ∼16%
Schenker XMG A505
NVIDIA GeForce GTX 960M
12472 Points ∼21% +36%
Acer Aspire V15 Nitro VN7-571G-574H
NVIDIA GeForce GTX 850M
8340 Points ∼14% -9%
HP Envy 15-k203ng
NVIDIA GeForce GTX 850M
8665 Points ∼15% -5%

Gaming Performance

Gelegenheitsspieler, die nicht bei jedem Titel maximale Details und mehrfache Kantenglättung voraussetzen, dürften mit der GeForce GTX 950M glücklich werden. Wenn man ein paar Extremfälle wie Assassin's Creed Unity, Watch Dogs, Ryse: Son of Rome und Dragon Age: Inquisition ausklammert, sind in der nativen Auflösung von 1.920 x 1.080 mittlere bis hohe Settings möglich. Anspruchslose und/oder ältere Games (z. B. Fifa 15, Sims 4 und F1 2014) lassen sich in voller Grafikpracht genießen.

min. mittel hoch max.
Crysis 3 (2013) 81.448.135.213.3fps
Tomb Raider (2013) 226.7131.471.933.7fps
BioShock Infinite (2013) 134.499.986.129.6fps
Metro: Last Light (2013) 6159.242.122.4fps
Thief (2014) 64.149.440.419.3fps
Watch Dogs (2014) 49.742.219.410.5fps
GRID: Autosport (2014) 158.697.663.635.2fps
Sims 4 (2014) 164.388.253.245.4fps
Fifa 15 (2014) 153.8131.592.8fps
Middle-earth: Shadow of Mordor (2014) 85.454.127.917fps
Alien: Isolation (2014) 130.693.347.634fps
Ryse: Son of Rome (2014) 52.242.521.119.8fps
F1 2014 (2014) 116898269fps
Call of Duty: Advanced Warfare (2014) 111.967.841.422fps
Assassin's Creed Unity (2014) 38.629.713.28.4fps
Far Cry 4 (2014) 65.25727.121.2fps
Dragon Age: Inquisition (2014) 47.540.923.616.4fps
Evolve (2015) 68.750.927.223.4fps
Battlefield Hardline (2015) 109.68134.921fps
GTA V (2015) 77.171.429.311.8fps

Emissionen

Geräuschemissionen

Die Geräuschentwicklung hat sich im Vergleich zum M504 kaum verändert. Kein Wunder, sind die Geräte doch fast identisch. In Situationen, bei denen das Notebook nicht oder nur minimal belastet wird, arbeitet das System recht leise. Zwar macht die getestete HDD (Western Digital Black) mit einem konstanten Rauschen bzw. Klackern auf sich aufmerksam, nach einer längeren Ruhephase schalten sich aber sowohl die Festplatte als auch der Lüfter komplett ab, wodurch das M505 lautlos wird. Ein nerviges Auftouren des Kühlsystems, das wir in der Vergangenheit bei zahlreichen Clevo Barebones beobachten konnten, ist eher selten. Kritik gibt es primär für den 3D-Betrieb. Durchschnittlich 44 dB(A) im 3DMark 06 und bis zu 50 dB(A) unter Volllast sind für ein Multimedia Notebook recht viel. Andere Allrounder präsentieren sich hier von einer ruhigeren Seite.

Schenker M505
Schenker M504
Asus N551JK-CN166H
Acer Aspire V15 Nitro VN7-571G-574H
HP Envy 15-k203ng
Geräuschentwicklung
0%
2%
6%
1%
aus / Umgebung *
Idle min *
29.4
29.5
-0%
32.1
-9%
31.9
-9%
33.4
-14%
Idle avg *
33.2
31
7%
32.9
1%
31.9
4%
33.4
-1%
Idle max *
34.4
31.8
8%
33.7
2%
32.2
6%
33.4
3%
Last avg *
44.3
47.4
-7%
42
5%
37
16%
42.1
5%
Last max *
49.6
53
-7%
44.8
10%
43.3
13%
44.8
10%

* ... kleinere Werte sind besser

Lautstärkediagramm

Idle
29.4 / 33.2 / 34.4 dB(A)
HDD
33.8 dB(A)
DVD
37.2 / dB(A)
Last
44.3 / 49.6 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Voltcraft sl-320 (aus 15 cm gemessen)

Temperatur

Stresstest
Stresstest

Obwohl der Gehäuselüfter bei 3D-Szenarien kräftig vor sich hin rauscht, kann sich das Gehäuse an einigen Stellen spürbar erwärmen. So gab unser Messgerät nach einer Stunde Volllast bis zu 44 °C an der Unterseite und bis zu 42 °C an der Oberseite aus. Das wäre an sich kein Problem, wenn nicht auch die Handballenablage betroffen wäre. Längere Gaming-Sessions sind dadurch etwas unangenehm. Im Idle-Betrieb bleibt das Gerät wesentlich kühler. Zwei Stunden Leerlauf resultierten in einer Chassis-Temperatur von knapp 27 °C (oben) respektive 28 °C (unten). Insgesamt würden wir die Ergebnisse als ordentlich bezeichnen. Gleiches gilt für die Komponenten. Mit einem Maximalwert von 86 °C wurde der Core i5-4210M nicht übertrieben heiß. Die GeForce GTX 950M erreichte im Stresstest sogar nur 70 °C.

Schenker M505
Schenker M504
Asus N551JK-CN166H
Acer Aspire V15 Nitro VN7-571G-574H
HP Envy 15-k203ng
Hitze
-4%
11%
4%
11%
Last oben max *
42.2
39.4
7%
39.4
7%
48.2
-14%
43.3
-3%
Last unten max *
43.8
41.2
6%
37.6
14%
39.5
10%
43.2
1%
Idle oben max *
29
34.2
-18%
28.7
1%
28.3
2%
23.8
18%
Idle unten max *
32.5
35.9
-10%
26.1
20%
27
17%
23.8
27%

* ... kleinere Werte sind besser

Max. Last
 40 °C39.7 °C27.8 °C 
 41.5 °C41.9 °C27.3 °C 
 41.6 °C42.2 °C28.3 °C 
Maximal: 42.2 °C
Durchschnitt: 36.7 °C
31 °C39.9 °C43.8 °C
29.1 °C40 °C43 °C
32.1 °C39.8 °C37.8 °C
Maximal: 43.8 °C
Durchschnitt: 37.4 °C
Netzteil (max.)  49.7 °C | Raumtemperatur 22 °C | Voltcraft IR-900
(±) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 36.7 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Multimedia auf 30.9 °C.
(±) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 42.2 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 36.4 °C (von 21.1 bis 71 °C für die Klasse Multimedia).
(±) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 43.8 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 38.8 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 27 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 30.9 °C.
(-) Die Handballen und der Touchpad-Bereich können sehr heiß werden mit maximal 42.2 °C.
(-) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 29.1 °C (-13.1 °C).

Lautsprecher

Sound Blaster Cinema 2
Sound Blaster Cinema 2

Trotz des Software Updates (Sound Blaster Cinema v2 statt v1) hört sich das 2.0-System sehr schwachbrüstig an. Neben der Maximallautstärke lassen auch die Präzision und der Bass zu wünschen übrig. Ohne Headset oder externe Lautsprecher kommen Filme, Spiele und Musiktitel nicht ansatzweise zur Geltung. Kein Vergleich zur Sound-Qualität von anderen Multimedia Notebooks. Dank mitgeliefertem Subwoofer klingt das Asus N551 deutlich besser.

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Wenig überraschend richtet sich der Energiebedarf nach dem des Vorgängers: 11-18 Watt im Idle-Modus und 70-105 Watt unter Last gehen für ein Allround Notebook in Ordnung. Das Netzteil scheint mit 120 Watt ausreichend dimensioniert zu sein (zumindest bei der Nutzung einer Dual-Core-CPU).

Schenker M505
Schenker M504
Asus N551JK-CN166H
Acer Aspire V15 Nitro VN7-571G-574H
HP Envy 15-k203ng
Stromverbrauch
1%
15%
33%
42%
Idle min *
11.2
11.2
-0%
8.6
23%
5.4
52%
5.4
52%
Idle avg *
15.8
15.2
4%
12
24%
11.5
27%
9.9
37%
Idle max *
18
17.2
4%
13
28%
12.8
29%
10.6
41%
Last avg *
70.2
72.6
-3%
72.2
-3%
48.6
31%
37.6
46%
Last max *
105.2
106.4
-1%
104
1%
79.8
24%
67.3
36%

* ... kleinere Werte sind besser

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.1 / 0.4 Watt
Idledarkmidlight 11.2 / 15.8 / 18 Watt
Last midlight 70.2 / 105.2 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Voltcraft VC 940

Akkulaufzeit

Die Laufzeit der Testkonfiguration reicht von 2,5 bis maximal 5,5 Stunden, was in der Summe weder über- noch unterdurchschnittlich ist. Top: Schenker liefert das M505 mit einem 62-Wh-Akku aus. Theoretisch würde es das W650SC Barebone auch mit einem schwächeren 48-Wh-Akku geben.

Schenker M505
Schenker M504
Asus N551JK-CN166H
Acer Aspire V15 Nitro VN7-571G-574H
HP Envy 15-k203ng
Akkulaufzeit
-2%
-7%
79%
Idle
322
316
-2%
436
35%
797
148%
Last
147
146
-1%
76
-48%
161
10%
Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
5h 22min
Last (volle Helligkeit)
2h 27min

Fazit

Pro

+ Hochwertiges IPS-Panel
+ Gute Allround-Leistung
+ Akku direkt zugänglich
+ Komfortable Wartung
+ Freie Konfiguration
+ Matte Oberflächen
+ Keine Bloatware

Contra

- Gehäusequalität eher mittelprächtig
- Anschlüsse ungünstig positioniert
- Keine Tastaturbeleuchtung
- Im 3D-Betrieb recht laut
- Dürftiges Soundsystem
- Nur DDR3-VRAM
Schenker M505
Schenker M505

So gut das M505 als Gesamtpaket funktioniert, müssen wir doch anmerken, dass das Gehäuse etwas in der Zeit stehengeblieben ist. Andere Multimedia Notebooks im 15-Zoll-Format (Asus N551, Acer Aspire V15, HP Envy 15) sind leichter, flacher und/oder besser verarbeitet. Auch in den Kategorien Sound, Eingabegeräte und Emissionen hat die Konkurrenz oft die Nase vorn.

Größtes Alleinstellungsmerkmal des M505 ist das hochwertige IPS-Panel, das in fast jeder Hinsicht begeistert. Die hervorragenden Wartungsmöglichkeiten und die individuelle Konfiguration sind ebenfalls ein Kaufargument. Ganz zu schweigen von der sauberen Windows Installation, die ohne nervige Bloatware auskommt.

Dennoch darf sich Gehäusehersteller Clevo bei der nächsten Generation mehr ins Zeug legen. So wünschen wir uns unter anderem eine beleuchtete Tastatur, eine bessere Verteilung der Schnittstellen und adäquate Lautsprecher.

Wer den etwas hohen Preis nicht scheut, findet jedoch einen potenten Allrounder.

Schenker M505 - 31.03.2016 v5
Florian Glaser

Gehäuse
66 / 98 → 67%
Tastatur
67%
Pointing Device
72%
Konnektivität
47 / 81 → 57%
Gewicht
59 / 20-67 → 83%
Akkulaufzeit
86%
Display
90%
Leistung Spiele
74 / 85 → 87%
Leistung Anwendungen
88 / 92 → 95%
Temperatur
80%
Lautstärke
70 / 95 → 74%
Audio
50%
Durchschnitt
71%
77%
Multimedia - gewichteter Durchschnitt
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Autor: Florian Glaser (Update: 15.05.2018)
Florian Glaser
Florian Glaser - Managing Editor Gaming
In den frühen 90er-Jahren mit MS-DOS und Windows 3.1 aufgewachsen entdeckte ich schon im Kindesalter mein Interesse für den Bereich Computer. Speziell Computerspiele strahlten bereits damals eine große Faszination auf mich aus. Von Monkey Island über Lands of Lore bis hin zu Doom wurde alles gezockt, was man so unter die Finger bekam. Für Notebookcheck bin ich seit 2009 tätig mit Schwerpunkt auf leistungsstarke Gaming-Notebooks.