Notebookcheck

Test Schenker XMG U505 (Clevo P751ZM) Notebook

Florian Glaser, Stefanie Voigt, 15.01.2015

Desktop-Konkurrenz. Kann es gut gehen, wenn man einen Desktop-Prozessor in ein 15-zölliges Notebook packt? Diese Frage stellt sich beim Schenker XMG U505. Wir haben den High-End-Boliden mit einer GeForce GTX 970M und einer 65-Watt-CPU getestet.

Im Gegensatz zum XMG P505 kommt beim XMG U505 kein mobiler Prozessor mit 47-Watt-TDP, sondern ein Desktop-Chip mit 35-65 Watt TDP zum Einsatz. Laut dem Barebone-Hersteller Clevo sind sogar CPUs mit 84-88 Watt möglich. Um das Kühlsystem an seine Belastungsgrenze zu bringen, haben wir uns beim Testgerät für den Core i7-4790S entschieden, der einen Takt von maximal 4,0 GHz erreicht. Bei den anderen Modellen ist entweder der Takt oder die TDP niedriger, zumal einige CPUs kein Hyperthreading unterstützen und somit auf vier parallele Threads beschränkt sind.

Wie man es von Schenker Technologies gewohnt ist, lassen sich auch die restlichen Komponenten anpassen. Sei es nun der Arbeitsspeicher (4-32 GByte DDR3-RAM), der Bildschirm (1.920 x 1.080 bis 3.840 x 2.160) oder die Grafikkarte. Neben der erst kürzlich erschienenen GeForce GTX 965M bietet Schenker auch die flotteren Brüder GTX 980M und GTX 970M an. Letztere ist vom Preis-Leistungs-Verhältnis derzeit am besten aufgestellt. Bei den Festplatten geht es ebenfalls üppig zu: Ganze vier Massenspeicher können im Gehäuse verbaut werden. Während die M.2-Slots für SSDs gedacht sind (SATA III oder PCIe), passen in die 2,5-Zoll-Schächte auch HDDs bzw. Hybrid-Modelle.

Nachteil der vielen Upgrade-Möglichkeiten: Ein optisches Laufwerk hatte trotz der dicken Gehäuse-Konstruktion keinen Platz. Lob gibt es für die Tatsache, dass verschiedene Tastaturvarianten verfügbar sind. Als Funkmodul dient schließlich ein Produkt von Intel (Wireless-AC 3160 respektive 7265) oder Qualcomm Atheros (Killer 1525). Ein Betriebssystem ist im Grundpaket nicht enthalten. Für 89-169 Euro installiert Schenker auf Wunsch Windows 7 oder 8.1. Wer keine Änderungen an der Hardware vornimmt, kann das XMG U505 ab 1.399 Euro erwerben. Unsere Testkonfiguration schlägt derweil mit knapp 2.150 Euro zu Buche.

Gehäuse

gummierte Oberflächen
gummierte Oberflächen

Das Gehäuse stammt – wie bereits angedeutet – vom Barebone-Experten Clevo. Mit einer Höhe von 3,6 Zentimetern rangiert das P751ZM Chassis zwar deutlich unter dem Niveau des älteren 15-Zoll-Bruders P157SM (4,9 Zentimeter @One K56-3N2), jedoch über dem Level des brandneuen P651, das je nach Grafikchip auf 2,5-2,9 Zentimeter kommt. Letzteres Chassis ist auch spürbar leichter. Statt 2,6-2,7 Kilogramm sind es beim P751ZM über 3,4 Kilogramm. Infolgedessen gestaltet sich der Transport des XMG U505 recht unangenehm.

Größter Vorteil des P751ZM ist die Nähe zu einem klassischen Desktop-PC. Und damit meinen wir nicht unbedingt den Prozessor, sondern primär die Wartungs- und Erweiterungsmöglichkeiten. Da CPU und GPU gesteckt sind, können sie im Notfall ausgetauscht werden, ohne dass man das komplette Mainboard entsorgen muss.

Optisch hinterlässt das XMG U505 einen gemischten Eindruck. Ja, die Linienführung wirkt im Vergleich zu anderen Clevo Barebones moderner und spritziger, so richtig stylish bzw. edel ist jedoch auch das P751ZM nicht. Dies liegt einerseits an der generellen Formgebung und andererseits an den Materialien. So vertraut Clevo hauptsächlich auf Kunststoff, das an vielen Stellen mit einer Gummierung überzogen ist (Deckel und Handballenauflage). Soft-Touch-Oberflächen fühlen sich zwar sehr gut an, neigen bei fettigen Fingern jedoch zu Abrücken. Insgesamt erscheint uns dasXMG P505einen Tick hübscher. Vor allem, weil Clevo dort auf gebürstetes Aluminium setzt.

Hauptproblem des P751ZM ist aber nicht die Optik, sondern die mäßige Stabilität des Covers. Mit zwei Händen kann man den Deckel stark verwinden. Hinzu kommt, dass beim Aufklappen gerne Knarzgeräusche entstehen und sich im Extremfall der Displayrahmen aus der Verankerung löst. Clevo sollte hier unbedingt nachbessern. Aufgrund des wackligen Covers reicht es momentan nur für eine mittelprächtige Chassis-Wertung (72 % vs. 80 % @ XMG P505). Die beiden Scharnieren hätten ebenfalls eine höhere Festigkeit vertragen. Ansonsten muss sich die Stabilität nicht hinter der Konkurrenz verstecken. Die Baseunit ist auch bei kräftigerem Druck ungemein widerstandsfähig. Bevor wir uns der Ausstattung widmen, noch ein kleiner Hinweis: Der maximale Öffnungswinkel fällt mit 125° nur passabel aus.

386 mm 262 mm 36 mm 3.5 kg385 mm 271 mm 29 mm 2.7 kg389 mm 257 mm 24 mm 2.2 kg390 mm 266 mm 20 mm 2 kg385 mm 271 mm 25 mm 2.6 kg385 mm 270 mm 21 mm 2.5 kg

Ausstattung

Schnittstellen

Die Anschlussvielfalt orientiert sich grundsätzlich am P651 Barebone, wobei das P751ZM noch ein paar mehr Schnittstellen enthält und über die bessere Positionierung verfügt. Da auf der rechten Seite nur ein USB-3.0-Port, eine Öffnung für Kensington Locks und vier Audio-Buchsen angebracht sind (analoger oder digitaler Surround-Sound), kann man problemlos eine Maus verwenden. Externe Bildschirme wandern an die Rückseite, welche mit einem HDMI-Port und zwei DisplayPorts ausgestattet ist. Die meisten Schnittstellen finden sich links. Hier sitzen unter anderem der Kartenleser (MMC, RSMMC, SD, Mini SD, SDHC, SDXC) und vier USB-3.0-Ports. Zum Vergleich: Das P651 Barebone muss sich mit einem Sound- und einem USB-Port weniger begnügen.

Kommunikation

Wer ein RJ45-Kabel zur Hand hat, darf mithilfe des Gigabit-LAN-Ports ins Internets abtauchen. Für die drahtlose Kommunikation war bei unserem Testgerät der Dual Band 7265 Adapter zuständig. Dieser beherrscht alle aktuellen Standards wie Bluetooth 4.0 und WLAN 802.11 a/b/g/n/ac (2,4 + 5,0 GHz). Als maximale Übertragungsgeschwindigkeit gibt Intel 867 Mbit/s an. Im Reichweitentest schnitt das XMG U505 ordentlich, aber nicht ganz so gut wie das XMG P505 ab. Bei einer Router-Distanz von 10-15 Metern blieben durch mehrere Wände ca. 2 Verbindungsbalken übrig.

linke Seite: RJ45-LAN, 3x USB 3.0, Kartenleser, eSATA/USB 3.0
linke Seite: RJ45-LAN, 3x USB 3.0, Kartenleser, eSATA/USB 3.0
Rückseite: HDMI, 2x DisplayPort, Stromeingang
Rückseite: HDMI, 2x DisplayPort, Stromeingang
rechte Seite: USB 3.0, 4x Sound, Kensington Lock
rechte Seite: USB 3.0, 4x Sound, Kensington Lock

Sicherheit

Der Sicherheitsaspekt spielt ebenfalls eine Rolle. So verfügt das P751ZM Barebone über einen Fingerabdruckscanner (zwischen den Touchpad-Tasten) und einen TPM-2.0-Chip.

Wartung

Kaum ein Gaming Notebook lässt sich derart komfortabel öffnen wie das XMG U505. Während man beim P651 Barebone knapp 20 Schrauben entfernen und die Bodenplatte mühsam heraushebeln muss, sind die Wartungsklappen des P751ZM mit nur 6 Schrauben befestigt und ohne großen Kraftakt aus der Verankerung schiebbar. Im Inneren des Gehäuses geht es ebenso kundenfreundlich zu. Neben den Lüftern kann man auch die Kühlkonstruktion von CPU und GPU erreichen. Gleiches gilt für den Massenspeicher und die primären RAM-Bänke.

Etwas stressig wird es, wenn man das Funkmodul austauschen möchte oder RAM-Bank 3 und 4 bestücken will. Hierfür ist eine Entnahme der Tastatur nötig. Leider hat Clevo nur eine von zwei Schrauben mit der Bezeichnung »KB« (= Keyboard) versehen. Schön finden wir hingegen, dass der Akku nicht unter der Haube verschraubt ist (das XMG P505 lässt grüßen), sondern – wie man es aus früheren Tagen kennt – direkt von außen zugänglich ist.

Software

Dank dem Verzicht auf Bloatware arbeitet das XMG U505 schon im Auslieferungszustand optimal. Zu erwähnen gibt es eigentlich nur das Control Center. Auf einer übersichtlichen Oberfläche werden vier Betriebsmodi (Lautlos, Stromsparen, Leistung & Unterhaltung) sowie mehrere Sonderfunktionen präsentiert, die sich zum Teil auch durch Tastenkombinationen an- bzw. abschalten lassen. Als GPU-Treiber war auf unserem Testgerät die relativ frische Version 344.75 installiert.

Control Center - Systemprogramm
Control Center - Systemprogramm
Control Center - Gerät
Control Center - Gerät
Control Center - Gaming
Control Center - Gaming
Keyboard-Software
Keyboard-Software

Lieferumfang

Käufer des XMG U505 werden nicht nur mit einem Handbuch, sondern auch mit einer Treiber-DVD, einem Reinigungstuch und etwas Festplatten-Zubehör (Abdeckung + Schrauben) verwöhnt. Wer ein Betriebssystem ordert, erhält zusätzlich eine originale Windows DVD. Besonders auffällig ist das gigantische 230-Watt-Netzteil. 17,5 x 8,5 x 3,5 Zentimeter sind mehr als happig. Während die externe Stromversorgung 890 Gramm wiegt, kommt der 8-Zellen-Akku auf 430 Gramm.

Garantie

Die Garantie reicht von zwei (Basis) über drei (Premium @150 Euro) bis hin zu vier Jahren (Platinum @300 Euro). Schenker verspricht einen Pick-up-&-Return-Service sowie eine mehrmonatige Sofort-Reparatur.

Eingabegeräte

Tastatur

Die Tastatur unterscheidet sich deutlich vom Chiclet-Modell des P651 Barebones und hat uns in der Summe etwas besser gefallen. Neben der großzügigen und futuristisch angehauchten Beschriftung wäre auf der positiven Seite vor allem die Beleuchtung zu nennen. Statt einer Zone kann das P751ZM mit gleich drei Zonen aufwarten, welche per Software auch noch in verschiedenen Farben konfiguriert werden können. Beim P651 gibt es nur ein einheitliches Weiß.

Das Tippgefühl des XMG U505 ist ebenfalls nicht von schlechten Eltern. Trotz der weichen und an die Alienware Notebooks erinnernden Mechanik bietet das Keyboard genügend Feedback. Im Gegensatz zum P651 sind die Tasten recht leise, was für manche Nutzer einen wichtigen Aspekt darstellt. Respekt gebührt Clevo auch für das Layout. Anders als beim Vorgänger-Keyboard und vielen MSI Notebooks ist das (etwas schmale) Enter der deutschen Version zweizeilig. Außerdem finden sich alle Tasten an gewohnter Stelle (><| und Fn nicht verschoben). Ein Nummernblock ist natürlich auch mit von der Partie. Im rechten oberen Bereich kann man die Intensität der Beleuchtung regeln oder das Licht komplett ausschalten.

unbeleuchtet
unbeleuchtet
beleuchtet
beleuchtet

Touchpad

Das Touchpad macht ebenfalls eine gute bis sehr gute Figur. Da hätten wir einmal die Dimensionierung: 107 x 62 Millimeter sind für ein 15-Zoll-Gerät anständig und erlauben auch größere Bildschirmstrecken. Als weiterer Pluspunkt entpuppt sich das glatte Finish. Durch die fehlende Struktur gleiten die Finger sehr sanft über die Oberfläche. Da das Touchpad leicht abgesenkt wurde und das Material von der Handballenauflage abweicht, lässt sich der Mausersatz jederzeit orten.

Klicks werden über die dedizierten Tasten realisiert. Diese sind qualitativ ordentlich und hören sich nicht allzu klapprig an. Multi-Touch gehört erwartungsgemäß auch zum Repertoire. Mit Ausnahme der Scroll-Funktion, die manchmal zu Aussetzern neigt, funktionieren die Gesten prima. Wer ohne Verrenkungen scrollen möchte, kann übrigens einen Bildlauf am Touchpad-Rand nutzen.

Display

Beim Display hat man die Qual der Wahl zwischen einem Full-HD-, 3K- oder 4K-Modell. Da extrem hochauflösende Panels momentan noch für Probleme sorgen (Stichwort Skalierung) und selbst High-End-Chips mit der enormen Pixelmenge zu kämpfen haben, würden wir Ihnen auch 2015 noch ein »Standard«-Display mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten empfehlen.

251
cd/m²
279
cd/m²
257
cd/m²
222
cd/m²
250
cd/m²
254
cd/m²
219
cd/m²
223
cd/m²
249
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
AU Optronics B156HAN01.2 (AUO12ED)
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 279 cd/m² Durchschnitt: 244.9 cd/m²
Ausleuchtung: 78 %
Helligkeit Akku: 250 cd/m²
Kontrast: 1087:1 (Schwarzwert: 0.23 cd/m²)
ΔE Color 3.41 | 0.6-29.43 Ø6
ΔE Greyscale 2.88 | 0.64-98 Ø6.3
90.3% sRGB (Argyll 3D) 59% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.18

Das im Testgerät verbaute AU Optronics B156HAN01.2 (AUO12ED) entspricht vom Namen her 1:1 dem FHD-Panel des XMG P505, wobei die Werte in einigen Kategorien nicht ganz identisch ausfallen. So konnten wir beim XMG U505 nur eine Helligkeit von 245 statt 274 messen, was vermutlich an Produktionsschwankungen liegt. Der Schwarzwert ist mit 0,23 cd/m² hingegen vergleichbar. Dunkle Film- und Spielszenen wirken dadurch sehr knackig und driften nicht unschön in den Graubereich ab. Von einem Blaustich, wie man ihn bei vielen Notebooks sieht, bleibt das P751ZM auch verschont.

CalMan: Grayscale
CalMan: Grayscale
CalMan: Grayscale (kalibriert)
CalMan: Grayscale (kalibriert)
CalMan: Saturation Sweeps
CalMan: Saturation Sweeps
CalMan: Saturation Sweeps (kalibriert)
CalMan: Saturation Sweeps (kalibriert)
CalMan: ColorChecker
CalMan: ColorChecker
CalMan: ColorChecker (kalibriert)
CalMan: ColorChecker (kalibriert)
Schenker XMG U505 vs. sRGB
Schenker XMG U505 vs. sRGB
Schenker XMG U505 vs. AdobeRGB
Schenker XMG U505 vs. AdobeRGB

Kein Wunder, basiert das Full-HD-Panel doch auf IPS-Technik. Diese garantiert nicht nur stabile Blickwinkel, sondern meist auch eine hohe Farbtreue. Selbst ohne Kalibrierung schlägt sich das AU Optronics B156HAN01.2 wacker. Egal, ob Graustufen, Sättigung oder Farbgenauigkeit: Fast alle Werte sind im grünen Bereich. Die Farbraumabdeckung ist dagegen »nur« ordentlich. 90 % sRGB (Korrektur 20.5.2015 zufolge fehlerhaften Referenz-sRGB-Profils) und 59 % AdobeRGB werden allerdings von kaum einem Laptop übertroffen.

Schenker XMG U505
Acer Aspire V 15 Nitro VN7-591G-77A9
MSI GS60 2QE Ghost Pro 4K (2QEUi716SR51G)
Schenker XMG P505
Gigabyte P35X v3
Schenker XMG P505 PRO
Bildschirm
-27%
-23%
16%
-14%
-5%
Helligkeit Bildmitte
250
317
27%
241
-4%
345
38%
374
50%
286
14%
Brightness
245
319
30%
228
-7%
333
36%
350
43%
274
12%
Brightness Distribution
78
87
12%
87
12%
86
10%
90
15%
85
9%
Schwarzwert *
0.23
0.46
-100%
0.45
-96%
0.21
9%
0.45
-96%
0.24
-4%
Kontrast
1087
689
-37%
536
-51%
1643
51%
831
-24%
1192
10%
DeltaE Colorchecker *
3.41
5.79
-70%
3.73
-9%
3.02
11%
4.25
-25%
3.84
-13%
DeltaE Graustufen *
2.88
5.01
-74%
3.23
-12%
3.6
-25%
4.9
-70%
5.06
-76%
Gamma
2.18 101%
2.35 94%
2.3 96%
2.39 92%
2.36 93%
2.4 92%
CCT
6445 101%
7347 88%
6610 98%
7317 89%
6294 103%
6165 105%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
59
55
-7%
47
-20%
59
0%
56
-5%
59
0%
Color Space (Percent of sRGB)
90.3
91.1
1%

* ... kleinere Werte sind besser

Außerhalb geschlossener Räume hat das XMG U505 seine Schwierigkeiten. Die mäßige Leuchtkraft wirkt sich an helleren Orten negativ auf die Sichtbarkeit aus. An (halb)schattigen Plätzen kann man dank der entspiegelten Oberfläche jedoch mit dem Notebook arbeiten.

Außeneinsatz
Außeneinsatz
Blickwinkel
Blickwinkel

Leistung

Prozessor

Desktop-CPU
Desktop-CPU

Während das XMG P505 auf einen Core i7-4720HQ mit 2,6 GHz Grundtakt beschränkt ist (bis zu 3,6 GHz via Turbo Boost), lässt sich das XMG U505 mit deutlich stärkeren CPUs betreiben. Zumindest auf dem Papier, denn wie unsere Benchmarks zeigen, ist der Vorsprung in der Praxis meist nicht ganz so groß. Wer das Maximum aus dem System herausholen möchte, kommt bei der Konfiguration nicht um ein 45- respektive 65-Watt-Modell aus der Core-i7-Reihe herum, das per Hyperthreading bis zu acht Ausführungsstränge gleichzeitig erledigen kann.

Unser Testgerät wurde vom 3,2-4,0 GHz flotten Core i7-4790S angetrieben, der etwa 140 Euro Aufpreis kostet und 8 MByte L3-Cache enthält (6 MByte @i7-4720HQ). Dass das XMG U505 mit einem Desktop-Prozessor für den Sockel 1150 ausgestattet ist, merkt man nicht zuletzt an der Kühlkonstruktion. Ganze fünf Heatpipes kümmern sich um die Abwärme des High-End-Chips.

Damit der Nutzer möglichst viele Displays parallel betreiben kann, hat Clevo auf eine Umschaltfunktion zur HD Graphics 4600 verzichtet. Ohne Nvidias Optimus Technik leidet nicht nur der Stromverbrauch, sondern auch die Akkulaufzeit, wie wir später noch analysieren werden.

Systeminfo CPUZ CPU
Systeminfo CPUZ Cache
Systeminfo CPUZ Mainboard
Systeminfo CPUZ Memory
Systeminfo CPUZ SPD
Systeminfo GPUZ
Systeminfo HWiNFO
Systeminfo CrystalDiskMark (SSD)
Systeminfo CrystalDiskMark (HDD)
Systeminfo HDTune (HDD)
Systeminfo Latenzen
 
Systeminformationen Schenker XMG U505

Turbo Boost

Das Übertaktungs-Feature des Core i7-4790S kommt meist voll zur Geltung. 3,9-4,0 GHz bei Single-Core-Last und 3,6 GHz bei Multi-Core-Last entsprechen den maximalen Turbo-Stufen und sind für ein Notebook sehr respektabel. Um den Turbo zur Aufgabe zu zwingen, muss das XMG U505 komplett ausgelastet werden, was im Alltag so gut wie nie passiert (selbst bei anspruchsvollen Programmen). Im Stresstest mit den Tools Furmark und Prime95 pendelte sich der Prozessor auf seinen Grundtakt ein. Nach längerer Volllast fielen manche Kerne auch kurzfristig unter 3,2 GHz.

Single-Core Rendering
Single-Core Rendering
Multi-Core Rendering
Multi-Core Rendering
CPU- & GPU-Belastung
CPU- & GPU-Belastung

Leistung CPU

Wenn es nach dem Cinebench R15 geht, kann sich das XMG U505 nur bedingt von Notebooks mit mobiler CPU absetzen. Sowohl im Single-Core- als auch im Multi-Core-Rendering liegt der 4790S gerade einmal 10 % über dem Niveau eines Core i7-4710HQ, der mit 2,5-3,5 GHz taktet. Leistungsfähigere Notebook-Chips wie der Core i7-4870HQ bieten dem 4790S sogar Paroli. Allerdings richtet sich die Power nach vielen Faktoren. In cachelastigen CPU-Benchmarks tritt eventuell ein größerer Abstand auf.

Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
5566
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
21072
Cinebench R10 Shading 32Bit
6844
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.72 Points
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
7.78 Points
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
69.93 fps
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
150 Points
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
714 Points
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
122.96 fps
Hilfe
Cinebench R15
CPU Single 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG U505
Core i7-4790S
150 Points ∼69%
Acer Aspire V 15 Nitro VN7-591G-77A9
Core i7-4710HQ
137 Points ∼63% -9%
MSI GS60 2QE Ghost Pro 4K (2QEUi716SR51G)
Core i7-4720HQ
108 Points ∼50% -28%
Schenker XMG P505
Core i7-4870HQ
142 Points ∼65% -5%
Gigabyte P35X v3
Core i7-4710HQ
134 Points ∼61% -11%
Schenker XMG P505 PRO
Core i7-4710HQ
135 Points ∼62% -10%
CPU Multi 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG U505
Core i7-4790S
714 Points ∼16%
Acer Aspire V 15 Nitro VN7-591G-77A9
Core i7-4710HQ
657 Points ∼15% -8%
MSI GS60 2QE Ghost Pro 4K (2QEUi716SR51G)
Core i7-4720HQ
653 Points ∼15% -9%
Schenker XMG P505
Core i7-4870HQ
709 Points ∼16% -1%
Gigabyte P35X v3
Core i7-4710HQ
629 Points ∼14% -12%
Schenker XMG P505 PRO
Core i7-4710HQ
660 Points ∼15% -8%
Cinebench R11.5
CPU Single 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG U505
Core i7-4790S
1.72 Points ∼70%
Acer Aspire V 15 Nitro VN7-591G-77A9
Core i7-4710HQ
1.53 Points ∼63% -11%
MSI GS60 2QE Ghost Pro 4K (2QEUi716SR51G)
Core i7-4720HQ
1.56 Points ∼64% -9%
Schenker XMG P505
Core i7-4870HQ
1.62 Points ∼66% -6%
Gigabyte P35X v3
Core i7-4710HQ
1.5 Points ∼61% -13%
Schenker XMG P505 PRO
Core i7-4710HQ
1.55 Points ∼64% -10%
CPU Multi 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG U505
Core i7-4790S
7.78 Points ∼23%
Acer Aspire V 15 Nitro VN7-591G-77A9
Core i7-4710HQ
7.22 Points ∼22% -7%
MSI GS60 2QE Ghost Pro 4K (2QEUi716SR51G)
Core i7-4720HQ
7.16 Points ∼21% -8%
Schenker XMG P505
Core i7-4870HQ
7.53 Points ∼23% -3%
Gigabyte P35X v3
Core i7-4710HQ
6.76 Points ∼20% -13%
Schenker XMG P505 PRO
Core i7-4710HQ
7.2 Points ∼22% -7%

Grafikkarte

GPU-Infos
GPU-Infos

Mit der GeForce GTX 970M hat Nvidia vor einigen Wochen ein extrem potentes Gaming-Modell auf den Markt gebracht, das etwa auf dem Level des alten Spitzenreiters, der GeForce GTX 880M (Kepler Architektur), performt. Angesichts von 1.280 Unified Shadern ordnet sie sich der Maxwell Chip mittig zwischen der GTX 965M und der GTX 980M ein, die auf 1.024 bzw. 1.536 Rechenwerke kommen.

Gleiches gilt für den Speicher. Mit 3-6 GByte GDDR5-VRAM und einem Interface von 192 Bit kann es die GTX 965M nicht aufnehmen (2-4 GByte @ 128 Bit). Trotz 4-8 GByte VRAM und 256 Bit lohnt sich das neue Topmodell, die GeForce GTX 980M, nur für besonders zahlungsfreudige Spieler. Laut unseren Benchmarks steht der Aufpreis in keinem Verhältnis zum Leitungsgewinn (+20-30 % für 350 Euro extra). Die GeForce GTX 965M ist für das Gebotene ebenfalls zu teuer.

Leistung GPU

Wie man es im Vorfeld erwarten konnte, macht sich der Prozessor in den Grafiktests kaum bemerkbar. Nehmen wir zum Beispiel den Fire-Strike-Durchlauf des 3DMark 13. Mit einem Gesamtscore von 6.644 Punkten sprintet das XMG U505 nur geringfügig an anderen GTX-970M-Notebooks wie dem MSI GS60 (6.548 Punkte) vorbei. Zum Vergleich: Eine GTX 965M rechnet hier knapp 30 % langsamer (4.810 Punkte @ Schenker XMG P705), wohingegen eine GeForce GTX 980M rund 25 % schneller ist (8.230 Punkte @ Gigabyte P35X v3). Ähnlich verhält es sich mit dem Unigine Heaven 3.0 Benchmark. Beim Einsatz von 1.920 x 1.080 Pixeln und normaler Tessellation erreicht die GTX 970M um die 94 fps. Das sind ca. 40 % mehr als bei einer GTX 965M (66,3 fps), jedoch fast 20 % weniger als eine GTX 980M zustande bringt.

3DMark 11 Performance
9629 Punkte
3DMark Ice Storm Standard Score
143659 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
21758 Punkte
3DMark Fire Strike Score
6644 Punkte
Hilfe
Unigine Heaven 3.0 - 1920x1080 DX 11, Normal Tessellation, High Shaders AA:Off AF:Off (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG U505
GeForce GTX 970M (344.75)
93.7 fps ∼35%
Schenker XMG P505
GeForce GTX 970M (344.00)
93 fps ∼35% -1%
Gigabyte P35X v3
GeForce GTX 980M (344.00)
110.3 fps ∼41% +18%
Schenker XMG P505 PRO
GeForce GTX 980M (344.48)
116.4 fps ∼43% +24%
3DMark
1920x1080 Fire Strike Combined (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG U505
GeForce GTX 970M (344.75)
2767 Points ∼23%
Acer Aspire V 15 Nitro VN7-591G-77A9
GeForce GTX 860M (333.17)
1539 Points ∼13% -44%
MSI GS60 2QE Ghost Pro 4K (2QEUi716SR51G)
GeForce GTX 970M (344.75)
2780 Points ∼23% 0%
Schenker XMG P505
GeForce GTX 970M (344.00)
2714 Points ∼22% -2%
Gigabyte P35X v3
GeForce GTX 980M (344.00)
3693 Points ∼30% +33%
Schenker XMG P505 PRO
GeForce GTX 980M (344.48)
3680 Points ∼30% +33%
1920x1080 Fire Strike Physics (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG U505
GeForce GTX 970M (344.75)
10116 Points ∼35%
Acer Aspire V 15 Nitro VN7-591G-77A9
GeForce GTX 860M (333.17)
9215 Points ∼32% -9%
MSI GS60 2QE Ghost Pro 4K (2QEUi716SR51G)
GeForce GTX 970M (344.75)
9455 Points ∼33% -7%
Schenker XMG P505
GeForce GTX 970M (344.00)
9687 Points ∼34% -4%
Gigabyte P35X v3
GeForce GTX 980M (344.00)
8610 Points ∼30% -15%
Schenker XMG P505 PRO
GeForce GTX 980M (344.48)
9190 Points ∼32% -9%
1920x1080 Fire Strike Graphics (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG U505
GeForce GTX 970M (344.75)
7536 Points ∼19%
Acer Aspire V 15 Nitro VN7-591G-77A9
GeForce GTX 860M (333.17)
3862 Points ∼10% -49%
MSI GS60 2QE Ghost Pro 4K (2QEUi716SR51G)
GeForce GTX 970M (344.75)
7436 Points ∼18% -1%
Schenker XMG P505
GeForce GTX 970M (344.00)
7268 Points ∼18% -4%
Gigabyte P35X v3
GeForce GTX 980M (344.00)
9741 Points ∼24% +29%
Schenker XMG P505 PRO
GeForce GTX 980M (344.48)
9807 Points ∼24% +30%
1920x1080 Fire Strike Score (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG U505
GeForce GTX 970M (344.75)
6644 Points ∼25%
Acer Aspire V 15 Nitro VN7-591G-77A9
GeForce GTX 860M (333.17)
3630 Points ∼14% -45%
MSI GS60 2QE Ghost Pro 4K (2QEUi716SR51G)
GeForce GTX 970M (344.75)
6548 Points ∼24% -1%
Schenker XMG P505
GeForce GTX 970M (344.00)
6429 Points ∼24% -3%
Gigabyte P35X v3
GeForce GTX 980M (344.00)
8230 Points ∼31% +24%
Schenker XMG P505 PRO
GeForce GTX 980M (344.48)
8335 Points ∼31% +25%
3DMark 11
1280x720 Performance Combined (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG U505
GeForce GTX 970M (344.75)
8356 Points ∼37%
Acer Aspire V 15 Nitro VN7-591G-77A9
GeForce GTX 860M (333.17)
4841 Points ∼21% -42%
MSI GS60 2QE Ghost Pro 4K (2QEUi716SR51G)
GeForce GTX 970M (344.75)
7831 Points ∼35% -6%
Schenker XMG P505
GeForce GTX 970M (344.00)
9010 Points ∼40% +8%
Gigabyte P35X v3
GeForce GTX 980M (344.00)
7596 Points ∼34% -9%
Schenker XMG P505 PRO
GeForce GTX 980M (344.48)
7958 Points ∼35% -5%
1280x720 Performance Physics (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG U505
GeForce GTX 970M (344.75)
8643 Points ∼45%
Acer Aspire V 15 Nitro VN7-591G-77A9
GeForce GTX 860M (333.17)
7559 Points ∼39% -13%
MSI GS60 2QE Ghost Pro 4K (2QEUi716SR51G)
GeForce GTX 970M (344.75)
8161 Points ∼43% -6%
Schenker XMG P505
GeForce GTX 970M (344.00)
9649 Points ∼50% +12%
Gigabyte P35X v3
GeForce GTX 980M (344.00)
7447 Points ∼39% -14%
Schenker XMG P505 PRO
GeForce GTX 980M (344.48)
8125 Points ∼42% -6%
1280x720 Performance GPU (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG U505
GeForce GTX 970M (344.75)
10064 Points ∼20%
Acer Aspire V 15 Nitro VN7-591G-77A9
GeForce GTX 860M (333.17)
4850 Points ∼10% -52%
MSI GS60 2QE Ghost Pro 4K (2QEUi716SR51G)
GeForce GTX 970M (344.75)
9839 Points ∼19% -2%
Schenker XMG P505
GeForce GTX 970M (344.00)
9907 Points ∼19% -2%
Gigabyte P35X v3
GeForce GTX 980M (344.00)
12632 Points ∼25% +26%
Schenker XMG P505 PRO
GeForce GTX 980M (344.48)
12758 Points ∼25% +27%
1280x720 Performance (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG U505
GeForce GTX 970M (344.75)
9629 Points ∼27%
Acer Aspire V 15 Nitro VN7-591G-77A9
GeForce GTX 860M (333.17)
5124 Points ∼15% -47%
MSI GS60 2QE Ghost Pro 4K (2QEUi716SR51G)
GeForce GTX 970M (344.75)
9312 Points ∼27% -3%
Schenker XMG P505
GeForce GTX 970M (344.00)
9770 Points ∼28% +1%
Gigabyte P35X v3
GeForce GTX 980M (344.00)
10789 Points ∼31% +12%
Schenker XMG P505 PRO
GeForce GTX 980M (344.48)
11134 Points ∼32% +16%

Massenspeicher

AS SSD Benchmark
AS SSD Benchmark

Um möglichst gut für die Zukunft gerüstet zu sein, verpasst Clevo dem P751ZM Barebone zwei M.2-Slots, von denen einer PCI-Express unterstützt. Da wir das XMG P505 schon mit dem x4-Produkt Samsung XP941 getestet haben, musste beim XMG U505 der x2-Konkurrent Plextor M6e herhalten.

Die Leistung der 256-GByte-Version orientiert sich im AS SSD Benchmark dabei eher an einer konventionellen SATA-III-SSD als an der Samsung XP941, die jedoch sehr heiß werden soll. Mit einer sequentiellen Leserate von 668 MB/Sek und einer sequentiellen Schreibrate von 550 MB/Sek zieht die Plextor M6e knapp 20-30 % an der 256 GByte großen Micron M600 vorbei, welche auf ein SATA-III-Interface setzt (522 respektive 469 MB/Sek). Die Samsung XP941 knackt beim Lesetest derweil 1.000 MB/Sek. Kleine Dateien im 4K-Bereich werden von der Plextor M6e etwas flotter bearbeitet. In der Praxis wirkt sich der SSD-Typ kaum auf die Geschwindigkeit aus. Bei den meisten Szenarien bringt das PCIe-Interface keinen Vorteil.

Wer sehr viel Speicherplatz benötigt, sollte dem Solid State Drive eine HDD zur Seite stellen. Zu unseren Favoriten gehört die HGST Travelstar 7K1000. Dank der üppigen Kapazität und der hohen Drehzahl ist sie oft merklich flotter als ein 5.400er-Modell. Von knapp 140 MB/Sek im sequentiellen Lese- und Schreibtest des CrystalDiskMark können die meisten HDDs nur träumen.

Plextor PX-G256M6e
Sequential Read: 709.9 MB/s
Sequential Write: 574.5 MB/s
512K Read: 502.8 MB/s
512K Write: 559.4 MB/s
4K Read: 35.04 MB/s
4K Write: 90.16 MB/s
4K QD32 Read: 397.3 MB/s
4K QD32 Write: 335.4 MB/s

System Performance

Die Kombination aus Desktop-CPU, High-End-GPU und Solid State Drive garantiert eine hervorragende Systempower. 6.411 Punkte wurden im PCMark 7 bisher von kaum einem Notebook erreicht.

PCMark 7 Score
6411 Punkte
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
4970 Punkte
PCMark 8 Creative Score Accelerated v2
5394 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
5172 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Um es kurz zu machen: Der Desktop-Prozessor hat auch bei den Gaming Benchmarks keinen signifikanten Einfluss auf die Leistung. Wenn man alle Spiele zusammen nimmt, rechnet das XMG U505 etwa genauso flott wie die Testkonfiguration des XMG P505 (Core i7-4870HQ).

Dass es sich bei der GeForce GTX 970M um einen potenten Gaming-Spross handelt, kann man sehr gut an der Benchmark-Tabelle ablesen. Selbst grafikintensive Blockbuster wie Call of Duty: Advanced Warfare, Ryse: Son of Rome oder Battlefield 4 laufen im Ultra-Setting mit über 40 oder sogar 50 fps. Lediglich Assassins Creed: Unity wurde mit maximalen Details und 1.920 x 1.080 Bildpunkten nicht ruckelfrei dargestellt. Das verwundert allerdings nicht, da der Titel sehr schlecht optimiert ist. Doch Assassin's Creed hin oder her: Wenn man keinen gesteigerten Wert auf Kantenglättung legt, sollte die GTX 970M locker für die nächsten 1-3 Jahre reichen.

The Crew - 1920x1080 Ultra Video Preset (modified) AA:4x MS (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG U505
GeForce GTX 970M (344.75)
52.3 fps ∼87%
Assassin's Creed Unity - 1920x1080 Ultra High Graphics Quality AA:4x MS (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG U505
GeForce GTX 970M (344.75)
22.6 fps ∼41%
Schenker XMG P505 PRO
GeForce GTX 980M (344.48)
33.3 fps ∼60% +47%
Call of Duty: Advanced Warfare - 1920x1080 Extra / On (Cache Shadow Maps Off), 2x Supersampling AA:2x SM (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG U505
GeForce GTX 970M (344.75)
48.4 fps ∼63%
Gigabyte P35X v3
GeForce GTX 980M (344.00)
58.1 fps ∼75% +20%
Schenker XMG P505 PRO
GeForce GTX 980M (344.48)
57.9 fps ∼75% +20%
Civilization: Beyond Earth - 1920x1080 Ultra Preset AA:4x MS (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG U505
GeForce GTX 970M (344.75)
72 fps ∼51%
Gigabyte P35X v3
GeForce GTX 980M (344.00)
75.6 fps ∼53% +5%
F1 2014 - 1920x1080 Ultra Preset AA:4x MS (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG U505
GeForce GTX 970M (344.75)
102 fps ∼85%
The Evil Within - 1920x1080 High / Enabled AA:SM (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG U505
GeForce GTX 970M (344.75)
71.1 fps ∼81%
Schenker XMG P505 PRO
GeForce GTX 980M (344.48)
82.8 fps ∼94% +16%
Ryse: Son of Rome - 1920x1080 Very High Texture Res. + High Graphics Quality (Motion Blur & Temporal AA On, Rest Off/Disabled) AF:8x (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG U505
GeForce GTX 970M (344.75)
46.8 fps ∼45%
Schenker XMG P505
GeForce GTX 970M (344.00)
41.3 (min: 33) fps ∼40% -12%
Fifa 15 - 1920x1080 High Preset AA:4x MS (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG U505
GeForce GTX 970M (344.75)
200.9 fps ∼68%
Schenker XMG P505
GeForce GTX 970M (344.00)
217.8 fps ∼73% +8%
Gigabyte P35X v3
GeForce GTX 980M (344.00)
195.7 fps ∼66% -3%
Battlefield 4 - 1920x1080 Ultra Preset AA:4x MS (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG U505
GeForce GTX 970M (344.75)
55.2 fps ∼28%
Schenker XMG P505
GeForce GTX 970M (344.00)
54.8 fps ∼27% -1%
Gigabyte P35X v3
GeForce GTX 980M (344.00)
70.8 fps ∼35% +28%
Saints Row IV - 1920x1080 Ultra Preset AA:8x MS AF:16x (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG U505
GeForce GTX 970M (344.75)
57.8 fps ∼62%
Schenker XMG P505
GeForce GTX 970M (344.00)
58.8 fps ∼63% +2%
Dota 2 - 1920x1080 High / On, Render Quality: 100 % (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG U505
GeForce GTX 970M (344.75)
111.4 fps ∼93%
Gigabyte P35X v3
GeForce GTX 980M (344.00)
106.9 fps ∼89% -4%
BioShock Infinite - 1920x1080 Ultra Preset, DX11 (DDOF) (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG U505
GeForce GTX 970M (344.75)
74 fps ∼28%
Acer Aspire V 15 Nitro VN7-591G-77A9
GeForce GTX 860M (333.17)
41 fps ∼15% -45%
Schenker XMG P505
GeForce GTX 970M (344.00)
72.5 fps ∼27% -2%
Crysis 3 - 1920x1080 Very High Preset AA:2xSM AF:16x (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG U505
GeForce GTX 970M (344.75)
33.4 fps ∼27%
Schenker XMG P505
GeForce GTX 970M (344.00)
33.4 fps ∼27% 0%
Gigabyte P35X v3
GeForce GTX 980M (344.00)
43.2 fps ∼35% +29%
Hitman: Absolution - 1920x1080 Ultra Preset AA:4xMS AF:16x (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG U505
GeForce GTX 970M (344.75)
40.7 fps ∼42%
Schenker XMG P505
GeForce GTX 970M (344.00)
41.2 fps ∼42% +1%
Schenker XMG P505 PRO
GeForce GTX 980M (344.48)
54.6 fps ∼56% +34%
min. mittel hoch max.
Hitman: Absolution (2012) 99.593.881.340.7fps
Crysis 3 (2013) 139.7114.383.233.4fps
BioShock Infinite (2013) 251.4195180.374fps
Dota 2 (2013) 119.7116.6111.4fps
Saints Row IV (2013) 9685.678.357.8fps
Battlefield 4 (2013) 198.8178.1135.255.2fps
Fifa 15 (2014) 282.6249200.9fps
Ryse: Son of Rome (2014) 86.474.25146.8fps
The Evil Within (2014) 107.9106.771.1fps
F1 2014 (2014) 118118117102fps
Civilization: Beyond Earth (2014) 158120.483.472fps
Call of Duty: Advanced Warfare (2014) 153.3107.177.348.4fps
Assassin's Creed Unity (2014) 71.2573922.6fps
The Crew (2014) 60606052.3fps

Emissionen

Geräuschemissionen

Während die Clevo Barebones in der Vergangenheit zu den lauteren Gaming Notebooks gezählt haben, gleicht die aktuelle Generation keiner Flugzeugturbine mehr. Knapp 42 dB(A) im 3DMark 06 und bis zu 45 dB(A) unter Volllast sind zwar deutlich hörbar, richtig störend wird der Pegel aber nie. Flachere 15-Zoll-Konkurrenten wie das MSI GS60 oder das Gigabyte P35X v3 erreichen im Extremfall über 50 dB(A), was subjektiv ein riesiger Unterschied ist. Das Schenker XMG P505 wurde beim Stresstet ebenfalls lauter als das XMG U505.

Im Idle-Betrieb rotieren die Lüfter mit einem recht dezenten Pegel. 32 dB(A) sind ein guter Durchschnittswert. Das gefürchtete und oft sinnlose Auftouren hält sich beim P751ZM Barebone in Grenzen. Über 35 dB(A) entstehen nur, wenn man das Notebook stärker auslastet.

Schenker XMG U505
Acer Aspire V 15 Nitro VN7-591G-77A9
MSI GS60 2QE Ghost Pro 4K (2QEUi716SR51G)
Schenker XMG P505
Gigabyte P35X v3
Schenker XMG P505 PRO
Geräuschentwicklung
3%
-7%
-7%
-8%
-3%
aus / Umgebung *
Idle min *
32
29.6
7%
32.6
-2%
30.2
6%
29.4
8%
30.4
5%
Idle avg *
32.3
30.6
5%
34.8
-8%
34.4
-7%
30.9
4%
33.6
-4%
Idle max *
34.8
31.4
10%
38
-9%
38.2
-10%
36
-3%
36.6
-5%
Last avg *
42
44.4
-6%
43.4
-3%
46.6
-11%
54.3
-29%
43.4
-3%
Last max *
45.2
44.6
1%
52
-15%
50.6
-12%
54.6
-21%
47.8
-6%

* ... kleinere Werte sind besser

Lautstärkediagramm

Idle
32 / 32.3 / 34.8 dB(A)
HDD
32.3 dB(A)
Last
42 / 45.2 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Voltcraft sl-320 (aus 15 cm gemessen)

Temperatur

Stresstest
Stresstest

Vermutlich aufgrund des Desktop-Prozessors wird das XMG U505 schon im Idle-Modus recht warm. Ca. 36 °C auf Ober- und Unterseite sind etwas enttäuschend, zumal die Handballenablage in der linken Hälfte auf beinahe 40 °C kommt. Als Grund vermuten wir die 7.200er-HDD. Der rechte Bereich, welcher für den Akku gedacht ist, bleibt jedenfalls merklich kühler. Unter Last gibt es kaum etwas an der Temperaturentwicklung zu meckern. Maximal 47 °C (oben) bzw. 53 °C (unten) sind typisch für ein High-End-Notebook. Manche Kontrahenten wurden im Stresstest über 60 °C heiß (Gigabyte P35X v3, MSI GS60, …).

Bei der Hardware entpuppt sich nur der Core i7-4790S als Hitzkopf. Trotz deaktiviertem Turbo-Feature erreichte das 65-Watt-Modell unter Volllast knapp 90 °C. Die GeForce GTX 970M, welche in Furmark leicht drosselte, gab sich mit etwa 70 °C zufrieden.

Schenker XMG U505
Acer Aspire V 15 Nitro VN7-591G-77A9
MSI GS60 2QE Ghost Pro 4K (2QEUi716SR51G)
Schenker XMG P505
Gigabyte P35X v3
Schenker XMG P505 PRO
Hitze
11%
1%
-7%
-12%
3%
Last oben max *
46.7
48
-3%
48
-3%
50.7
-9%
51
-9%
54.2
-16%
Last unten max *
53.2
47.6
11%
65.1
-22%
75.8
-42%
60.3
-13%
59.4
-12%
Idle oben max *
39.1
32.3
17%
29.9
24%
36.5
7%
41.4
-6%
30.8
21%
Idle unten max *
38.5
30.8
20%
36.1
6%
32.7
15%
45.3
-18%
31.1
19%

* ... kleinere Werte sind besser

Max. Last
 46.7 °C45.9 °C40.4 °C 
 43.2 °C45.9 °C38.8 °C 
 34.3 °C38.6 °C32.1 °C 
Maximal: 46.7 °C
Durchschnitt: 40.7 °C
50.7 °C53.2 °C48.3 °C
50 °C48.3 °C43.3 °C
31.3 °C33.8 °C37.8 °C
Maximal: 53.2 °C
Durchschnitt: 44.1 °C
Netzteil (max.)  54.6 °C | Raumtemperatur 23 °C | Voltcraft IR-900
(-) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 40.7 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Gaming v7 auf 33.1 °C.
(-) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 46.7 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 39.6 °C (von 21.6 bis 68.8 °C für die Klasse Gaming v7).
(-) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 53.2 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 42.2 °C).
(±) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 36.4 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 33.1 °C.
(±) Die Handballen und der Touchpad-Bereich können sehr heiß werden mit maximal 38.8 °C.
(-) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 28.8 °C (-10 °C).

Lautsprecher

Sound Blaster X-Fi MB3
Sound Blaster X-Fi MB3

Obwohl das P751ZM Barebone keinen Subwoofer enthält, ist der Klang erstaunlich voll und ausgewogen. Bässe verfügen über ordentlich »Wumms«, was man im Notebook-Bereich eher selten erlebt. Allgemein scheint Clevo bei der Zusammenstellung des Soundsystems alles richtig gemacht zu haben. Die beiden Onkyo Speaker (oberhalb der Tastatur) werden von einer Software aus dem Hause Creative unterstützt. Sound Blaster X-Fi MB3 verleiht dem Klang mehr Fülle und Volumen.

Zwar können Audio-Inhalte auf höheren Stufen etwas unsauber erscheinen, die Maximallautstärke verdient dennoch Respekt. Selbst wenn man einige Meter vom Notebook entfernt sitzt, lassen sich noch alle Details heraushören. Wegen des eingeschränkten Platzangebots klingen die Lautsprecher des XMG P505 nicht ganz so gut.

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Eine der größten Schwächen des XMG U505 ist der enorme Idle-Verbrauch, der einerseits an der fehlenden Optimus Technik und andererseits am Desktop-Prozessor liegt. 33-48 Watt führen dazu, dass das Notebook keine guten Akkulaufzeiten schafft. High-End-Laptops, die auf eine Grafikumschaltung zurückgreifen können, sind – je nach Gerät – mit etwa 10-30 Watt glücklich.

Im 3D-Modus nähert sich der Verbrauch hingegen an. Durchschnittlich 112 Watt bei der ersten Szene des 3DMark 06 und bis zu 203 Watt unter Volllast erinnern an die Werte des XMG P505 (Core i7-4870HQ, GeForce GTX 970M), das allerdings mit einem stromhungrigen 4K-Panel ausgestattet war. Ärgerlich: Inklusive Akku steigt der Standby- und Off-Wert von 0,5 bzw. 0,1 Watt auf viel zu hohe 6-7 Watt. Und ja, wir meinen einen voll geladenen Akku.

Schenker XMG U505
Acer Aspire V 15 Nitro VN7-591G-77A9
MSI GS60 2QE Ghost Pro 4K (2QEUi716SR51G)
Schenker XMG P505
Gigabyte P35X v3
Schenker XMG P505 PRO
Stromverbrauch
53%
35%
22%
31%
37%
Idle min *
32.8
6.2
81%
15.3
53%
19.9
39%
16.4
50%
12
63%
Idle avg *
38.5
10.2
74%
20
48%
24
38%
21.4
44%
17.8
54%
Idle max *
48.3
21.4
56%
26.2
46%
32.6
33%
25.9
46%
22.2
54%
Last avg *
111.9
85.5
24%
102.6
8%
110.6
1%
107.8
4%
94.2
16%
Last max *
202.7
136.9
32%
162.7
20%
203
-0%
181
11%
207.5
-2%

* ... kleinere Werte sind besser

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.1 / 0.5 Watt
Idledarkmidlight 32.8 / 38.5 / 48.3 Watt
Last midlight 111.9 / 202.7 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Voltcraft VC 940

Akkulaufzeit

maximale Akkulaufzeit (Reader's Test)
Reader's Test
minimale Akkulaufzeit (Classic Test)
Classic Test

Die Laufzeiten des XMG U505 sind kaum der Rede wert: 1,5 bis maximal 2,5 Stunden - zu besseren Ergebnissen ist das Notebook ohne Grafikumschaltung leider nicht fähig. Trotz potenterer GPU erreicht das Gigabyte P35X v3 bis zu sechs Stunden. Auch das MSI GS60, dessen Akku fast 40 % weniger Saft bietet (52 vs. 82 Wh), kann über den Idle-Wert des P751ZM Barebones nur müde lächeln.

Schenker XMG U505
Acer Aspire V 15 Nitro VN7-591G-77A9
MSI GS60 2QE Ghost Pro 4K (2QEUi716SR51G)
Schenker XMG P505
Gigabyte P35X v3
Schenker XMG P505 PRO
Akkulaufzeit
137%
12%
-2%
75%
54%
Idle
150
596
297%
276
84%
174
16%
364
143%
298
99%
Last
89
68
-24%
36
-60%
71
-20%
94
6%
96
8%
Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
2h 30min
Last (volle Helligkeit)
1h 29min

Fazit

Schenker XMG U505
Schenker XMG U505

Ob man nun das XMG P505 oder das XMG U505 bevorzugt, hängt primär vom Einsatzzweck ab. Falls Sie häufig unterwegs sind und ein leichtes sowie flaches Notebook schätzen, ist das XMG P505 die bessere Wahl. Wer hingegen nach einem möglichst schnellen, upgrade- und wartungsfreundlichen Desktop Replacement Ausschau hält, sollte definitiv zum XMG U505 greifen.

Direkt zugänglicher Akku, keine verlöteten Komponenten (CPU + GPU), Anschlüsse en masse: Das P751ZM Barebone richtet sich an »echte« Spieler, die volle Kontrolle über ihr System haben möchten. Wenn man den wackeligen Deckel, das schmutzempfindliche Soft-Touch-Finish und das hohe Gewicht ausklammert, weiß das Chassis zu gefallen. Weder bei den Eingabegeräten noch beim Display oder den Lautsprechern leistet sich Barebone-Experte Clevo größere Patzer.

Da der Stromverbrauch und die Akkulaufzeit bei einem waschechten Gaming Notebook eher zweitrangig sind, reicht es am Ende ganz knapp für ein »Sehr Gut«. Dieser Award wurde im letzten halben Jahr nur dem Asus G751JY und dem MSI GT72 2QE zuteil.

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Schenker XMG U505. Testgerät zur Verfügung gestellt von Schenker Technologies.
Schenker XMG U505. Testgerät zur Verfügung gestellt von Schenker Technologies.

Datenblatt

Schenker XMG U505 (XMG U505 Serie)
Grafikkarte
NVIDIA GeForce GTX 970M - 6144 MB, Kerntakt: 924 MHz, Speichertakt: 2500 MHz, GDDR5, ForceWare 344.75
Hauptspeicher
16384 MB 
, 2x 8 GB SO-DIMM DDR3-RAM PC3-12800 (1600 MHz), 2 von 4 Slots belegt, max. 32 GB
Bildschirm
15.6 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel, AU Optronics B156HAN01.2 (AUO12ED), IPS, Full HD, spiegelnd: nein
Mainboard
Wildcat Point Z97
Massenspeicher
Plextor PX-G256M6e, 256 GB 
, PCIe-x2-SSD + HGST Travelstar 7K1000 (HTS721010A9E630), 1000 GB HDD @ 7200 rpm. Schächte: 2x M.2 (Typ 2280) & 2x 2,5-Zoll
Soundkarte
Realtek ALC892 @ Intel Wildcat Point PCH - High Definition Audio Controller
Anschlüsse
5 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 HDMI, 2 DisplayPort, 1 Kensington Lock, 1 eSata, Audio Anschlüsse: Kopfhörer, Mikrofon, Line-in, S/PDIF (7.1 out), Card Reader: MMC. RSMMC, SD, Mini SD, SDHC, SDXC, 1 Fingerprint Reader
Netzwerk
Realtek PCIe GBE Family Controller (10/100/1000/2500/5000MBit/s), Intel Dual Band Wireless-AC 7265 (a/b/g/h/n = Wi-Fi 4/ac = Wi-Fi 5), Bluetooth 4.0
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 36 x 386 x 262
Akku
82 Wh Lithium-Ion, 14.8V, P750BAT-8, 8 Zellen, 0.43 kg
Betriebssystem
Microsoft Windows 8.1 64 Bit
Kamera
Webcam: FHD (Bison)
Sonstiges
Lautsprecher: 2.0 Onkyo (Sound Blaster X-Fi MB3), Tastatur: 3 Zonen, Tastatur-Beleuchtung: ja, Netzteil: 230 Watt, Handbuch, Reinigungstuch, Treiber-DVD, Massenspeicher-Zubehör, Microsoft Office 365 Trial, Control Center, 24-48 Monate Garantie
Gewicht
3.47 kg, Netzteil: 890 g
Preis
2152 Euro

 

Das Cover ist mit einem Soft Touch Finish versehen.
Das Cover ist mit einem Soft Touch Finish versehen.
Gleiches gilt für die Handballenauflage.
Gleiches gilt für die Handballenauflage.
Das U505 gehört zu den dickeren Gaming Notebooks.
Das U505 gehört zu den dickeren Gaming Notebooks.
Der Deckel knarzt häufig beim Öffnen und ist allgemein nicht sehr stabil.
Der Deckel knarzt häufig beim Öffnen und ist allgemein nicht sehr stabil.
Das Chassis besteht größtenteils aus Kunststoff.
Das Chassis besteht größtenteils aus Kunststoff.
Die meisten Anschlüsse sitzen links.
Die meisten Anschlüsse sitzen links.
Bei kaum einem Notebook sind die Schnittstellen besser verteilt.
Bei kaum einem Notebook sind die Schnittstellen besser verteilt.
Die Wartungsklappen lassen sich extrem einfach entfernen.
Die Wartungsklappen lassen sich extrem einfach entfernen.
Das P751ZM Barebone enthält zwei Festplatten-Schächte.
Das P751ZM Barebone enthält zwei Festplatten-Schächte.
Die Kühlkonstruktion für den Prozessor ist sehr ausgefeilt.
Die Kühlkonstruktion für den Prozessor ist sehr ausgefeilt.
Unter der Tastatur warten das Funkmodul und zwei RAM-Bänke.
Unter der Tastatur warten das Funkmodul und zwei RAM-Bänke.
Maximal werden 32 GByte unterstützt.
Maximal werden 32 GByte unterstützt.
Unser Testgerät wurde von 16 GByte angetrieben.
Unser Testgerät wurde von 16 GByte angetrieben.
SSDs mit PCIe-Technik arbeiten besonders schnell.
SSDs mit PCIe-Technik arbeiten besonders schnell.
Insgesamt kann das Notebook mit vier Massenspeichern bestückt werden.
Insgesamt kann das Notebook mit vier Massenspeichern bestückt werden.
Top: Grafikkarte und Prozessor sind nicht verlötet, sondern gesteckt.
Top: Grafikkarte und Prozessor sind nicht verlötet, sondern gesteckt.
Dank Onkyo Speakern und Sound Blaster Software ist der Klang überraschend gut.
Dank Onkyo Speakern und Sound Blaster Software ist der Klang überraschend gut.
Als Webcam dient ein Full-HD-Modell.
Als Webcam dient ein Full-HD-Modell.
Die oberen Statusanzeigen leuchten alle grün.
Die oberen Statusanzeigen leuchten alle grün.
Das Keyboard wurde deutlich überarbeitet.
Das Keyboard wurde deutlich überarbeitet.
Per Nummernblock lässt sich die Intensität der Beleuchtung einstellen.
Per Nummernblock lässt sich die Intensität der Beleuchtung einstellen.
Die WASD-Tasten verfügen über einen weißen Rahmen.
Die WASD-Tasten verfügen über einen weißen Rahmen.
Das Enter der deutschen Version ist nun wieder zweizeilig.
Das Enter der deutschen Version ist nun wieder zweizeilig.
Das Touchpad bietet einen Fingerabdruck-Scanner.
Das Touchpad bietet einen Fingerabdruck-Scanner.
Der zusätzliche Gummifuß verbessert die Stabilität bei ausgebautem Akku.
Der zusätzliche Gummifuß verbessert die Stabilität bei ausgebautem Akku.
Von der Lüfterabwärme bekommt der Nutzer nichts mit.
Von der Lüfterabwärme bekommt der Nutzer nichts mit.
Bis zu drei externe Displays sind abschließbar.
Bis zu drei externe Displays sind abschließbar.
Fünf USB-3.0-Ports sind mehr als ordentlich.
Fünf USB-3.0-Ports sind mehr als ordentlich.
Ein Cardreader ist ebenfalls an Bord.
Ein Cardreader ist ebenfalls an Bord.
Das XMG U505 hat auch mit Surround-Anlagen kein Problem.
Das XMG U505 hat auch mit Surround-Anlagen kein Problem.
Optionale Diebstahl-Sicherung per Kensington Lock.
Optionale Diebstahl-Sicherung per Kensington Lock.
82 Wh sind üppig für einen Notebook-Akku.
82 Wh sind üppig für einen Notebook-Akku.
Das 230-Watt-Netzteil wiegt beinahe ein Kilogramm.
Das 230-Watt-Netzteil wiegt beinahe ein Kilogramm.

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Test Bibliothek

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Preisvergleich

Pro

+Kontraststarkes und farbtreues IPS-Panel
+Mehr Grafikspeicher als beim XMG P505
+Durchdachte Anschlussanordnung
+Viele Erweiterungsmöglichkeiten
+Umfangreiche Beleuchtung
+Individuelle Konfiguration
+CPU und GPU gesteckt
+Komfortable Wartung
+Gute Eingabegeräte
+Sehr hohe Leistung
+Prima Ausstattung
+Keine Bloatware
+Toller Sound
 

Contra

-Knarzender und sehr instabiler Deckel
-Leichtes Throttling unter Volllast
-Clouding an den Display-Ecken
-Schmutzanfällige Oberflächen
-Gehäuse recht schwer
-Magere Akkulaufzeiten
-Hoher Idle-Verbrauch
-Wuchtiges Netzteil

Shortcut

Was uns gefällt

Das P751ZM Barebone trotzt dem Schlankheitswahn und ist entsprechend kühler und leiser als andere Konkurrenten.

Was wir vermissen

Der Deckel hätte deutlich mehr Stabilität vertragen.

Was uns verblüfft

Ein Desktop-Prozessor in einem Laptop? Mutiges Konzept.

Die Konkurrenz

15-zöllige High-End-Notebooks mit GeForce 900 Grafik wie das Gigabyte P35X v3, das MSI GS60 oder das Schenker XMG P505.

Bewertung

Schenker XMG U505 - 15.01.2015 v4(old)
Florian Glaser

Gehäuse
71 / 98 → 72%
Tastatur
85%
Pointing Device
85%
Konnektivität
78 / 81 → 96%
Gewicht
53 / 10-66 → 77%
Akkulaufzeit
69%
Display
88%
Leistung Spiele
99%
Leistung Anwendungen
100%
Temperatur
72 / 95 → 76%
Lautstärke
73 / 90 → 81%
Audio
85%
Durchschnitt
80%
88%
Gaming - gewichteter Durchschnitt
Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.
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Autor: Florian Glaser (Update: 15.05.2018)
Florian Glaser
Florian Glaser - Managing Editor Gaming
In den frühen 90er-Jahren mit MS-DOS und Windows 3.1 aufgewachsen entdeckte ich schon im Kindesalter mein Interesse für den Bereich Computer. Speziell Computerspiele strahlten bereits damals eine große Faszination auf mich aus. Von Monkey Island über Lands of Lore bis hin zu Doom wurde alles gezockt, was man so unter die Finger bekam. Für Notebookcheck bin ich seit 2009 tätig mit Schwerpunkt auf leistungsstarke Gaming-Notebooks.