Notebookcheck

Test MSI GS60 2QE Ghost Pro 4K (2QEUi716SR51G) Notebook

Florian Wimmer, Tanja Hinum, 10.01.2015

Goldstück für Gamer? Das MSI GS60 gibt es jetzt auch mit 4K-Display und Maxwell GPU. Beim aktuellen Update kommt die flotte GeForce GTX 970M zum Einsatz. Ob alles Gold ist, was beim GS60 glänzt, das klären wir im Test.

Im Test: MSI GS60-2QE Ghost Pro 4K (2QEUi716SR51G). Testgerät zur Verfügung gestellt von MSI Deutschland.

Bildschirme mit 4K-Auflösung werden zwar schon verkauft, noch gibt es aber wenig Videoinhalte dafür. Ganz ähnlich verhält es sich mit hohen Auflösungen bei Gaming-Notebooks: Die mobilen Grafikkarten schaffen es einfach noch nicht, extrem hohe Pixelmengen in den meisten aktuellen Spielen flüssig zu rendern. Das war beim MSI GS60 2PE Ghost Pro 3K durchaus ein Problem, zumal die leistungsfähige Hardware in einem schmalen Gehäuse steckte und dadurch sehr heiß wurde. Dort hatten wir zudem das spiegelnde Display zu monieren, freuten uns allerdings über das wartungsfreundliche und dennoch schlanke Chassis. Wird jetzt alles gut? Die GeForce GTX 970M hat bereits bewiesen, dass sie leistungsfähiger und dabei kühler sein kann als ihre Vorgänger, allerdings muss sie nun nicht mehr eine 3K-, sondern sogar eine 4K-Auflösung bewerkstelligen.

Zum Vergleich ziehen wir das Acer Aspire V15 Nitro heran, ebenso wie die Gaming-Notebooks Lenovo IdeaPad Y50-70, Schenker XMG P505, Gigabyte P35X v3 und One K56-4N. Natürlich vergleichen wir auch mit dem Vorgänger MSI GS60 2PE Ghost Pro 3K und beziehen auch andere flache High-End-Notebooks wie das Schenker C404 und das Gigabyte P34G v2 mit ein, die allerdings beide in einem 14-Zoll-Chassis stecken.

Gehäuse

Das goldene Gehäuse gibt es exklusiv beim GS60.
Das goldene Gehäuse gibt es exklusiv beim GS60.

Für das GS60 hat MSI eine exklusive Gehäusefarbe kreiert: Das goldene Chassis wirkt sehr edel und hochwertig. Wer es eher dezent mag, der bekommt dasselbe Modell aber auch mit schwarzem Gehäuse. Zum Vorgänger MSI GS60 2PE gibt es keine sichtbaren Veränderungen am Chassis: Noch immer kommt, abgesehen von der Unterseite und dem Display-Rahmen aus Kunststoff, Aluminium zum Einsatz. Das Design ist zurückhaltend, wird aber durch farbige Akzente wie die Tastaturbeleuchtung und die blauen Status-LEDs aufgelockert.

Auch bei Gewicht und Abmessungen hat sich nichts verändert: Durch den Verzicht auf ein optisches Laufwerk kann das Chassis des GS60 sehr schlank gehalten werden und bleibt bei der Höhe knapp unter 2 Zentimeter (ohne Standfüße). So dünn ist sonst kein 15,6-Zoll-Gaming-Laptop in unserem Vergleich, herkömmliche High-End-Notebooks dieser Größe, wie das One K56-4N, überschreiten bei der Höhe gerne mal die 4-Zentimeter-Marke. Leichter als unser Testgerät ist nur das Schenker C404.

Der Bildschirm ist weiterhin sehr schlank, was gut aussieht, aber der Verwindungssteifigkeit schadet: Der Bildschirmrahmen ist sehr nachgiebig und knackst auch, wenn man ihn ein bisschen zu hart anfasst. Bei der unteren Hälfte des Notebooks ist die Stabilität deutlich besser, das Chassis zeigt sich bei mittelstarkem Druck dennoch wenig widerstandsfähig und ein Druck auf die Handballenablage links neben dem Touchpad kann sogar einen Linksklick auslösen.

Insgesamt hat MSI das GS60 wieder in das bekannte, schicke und alles in allem auch stabile Gehäuse gesteckt. Es beeindruckt durch seine schlanken Abmessungen und das geringe Gewicht, ist ohne viel Schnickschnack designt und schön anzusehen.

Ausstattung

Schnittstellen

Erneut hat sich bei der Positionierung der Anschlüsse nichts getan: Durch die vielen Lüftungsgitter an der Rückseite und den hinteren Seitenbereichen rutschen die Anschlüsse sehr weit nach vorne und angeschlossene Kabel stören schon mal die Maushand. Vorne rechts finden sich zahlreiche blaue Status-LEDs, die beispielsweise über eingeschaltetes Bluetooth, den Akkustatus und HDD-Zugriffe informieren.

Rückseite: Lüftungsgitter
Rückseite: Lüftungsgitter
Vorderseite: Status-LEDs
Vorderseite: Status-LEDs
Links: Lüftungsgitter, Kensington Lock, Stromanschluss, 2x USB 3.0, Mikrofoneingang, Kopfhörerausgang
Links: Lüftungsgitter, Kensington Lock, Stromanschluss, 2x USB 3.0, Mikrofoneingang, Kopfhörerausgang
Rechts: USB 3.0, SD-Kartenleser, HDMI 1.4, Display Port, LAN-Anschluss, Lüftungsgitter
Rechts: USB 3.0, SD-Kartenleser, HDMI 1.4, Display Port, LAN-Anschluss, Lüftungsgitter

Kommunikation

Sowohl das Netzwerk- als auch das WLAN-Modul stammen von Qualcomm aus der Killer-Serie und sind laut Hersteller für Gaming optimiert. So werden die Datenpakete Ihrer Games bevorzugt behandelt. Es gibt auch eine vorinstallierte Anwendung, die es erlaubt, weiteren Programmen Priorität bei der Netzwerkübertragung einzuräumen und Einstellungen vorzunehmen, um das Netzwerk zu optimieren.

Die Netzwerkkarte Qualcomm Killer e2200 beherrscht Gigabit-LAN und ist damit auf dem aktuellen Stand. Der Funkadapter Killer Wireless-n/a/ac 1525 unterstützt schnelle drahtlose Netzwerke nach dem 802.11-ac-Standard mit bis zu 300 MBit pro Sekunde, einen entsprechenden Router vorausgesetzt. 

Das WLAN-Modul besitzt zwei Antennen zum Senden und Empfangen von Daten. Damit ermöglicht das MSI GS60 2QE auch in zehn Metern Entfernung zum Router und durch drei Wände noch vier von fünf Empfangsbalken in der Windows-Anzeige und einen sehr schnellen Seitenaufbau. Geht man noch einmal zwei Meter vom Router weg und addiert eine vierte Wand, erreicht das Gerät noch drei von fünf Strichen, der Seitenaufbau wird etwas langsamer.

Zubehör

Wie für den großen Bruder MSI GS70 2QE ist auch für das MSI GS60 2QE ein "Elite Pack" verfügbar, dann liegen dem Notebook ein Headset von SteelSeries, eine Gaming-Maus, ein Mauspad und ein stabiler Transportrucksack bei. Direkt bei MSI kann man keine weiteren Zubehörprodukte kaufen.

Das GS60 ist nur begrenzt wartungsfähig für den Endnutzer.
Das GS60 ist nur begrenzt wartungsfähig für den Endnutzer.

Wartung

15 Schrauben müssen Sie lösen und einen Garantieaufkleber beschädigen, um ins Innere des Laptops vorzudringen. Solange man unter der Haube fachmännisch vorgeht, soll die Zerstörung des Stickers laut MSI jedoch keine Auswirkungen auf die Garantie haben. Wie schon beim Vorgänger sind viele Komponenten (RAM, SSD-RAID, Akku ...) allerdings nicht sofort zugänglich, wenn man die Unterseite abschraubt. Lediglich die Festplatte kann sofort erreicht werden, auch hier muss aber zunächst vorsichtig ein Konnektor gelöst werden, dessen Kabel über die HDD verläuft. Die Kühler lassen sich von hier aus zudem bequem reinigen.

Garantie

MSI bietet 24 Monate Garantie für seine Laptops. Im Garantiefall wird das Gerät bei Ihnen abgeholt und nach der Reparatur wieder zurückgebracht. Grundsätzlich offeriert MSI auch eine Verlängerung der Garantie, diese bekommt man beim autorisierten Fachhändler, über die Kosten ist auf der MSI-Website allerdings nichts zu erfahren. Wer sein Gerät registriert, bekommt allerdings gratis eine 3-monatige Garantieverlängerung. Im deutschen MSI-Shop finden sich noch einige Angebote für Service-Leistungen: Hier kann man für jeweils 49 Euro ein Recovery-Medium bestellen.

Eingabegeräte

Tastatur

Die Chiclet-Tastatur von SteelSeries ist bereits von vielen anderen MSI-Produkten bekannt. Wir freuen uns, sie wiederzusehen, weil sie deutliche Rückmeldung bietet, ohne dass der Anschlag zu hart wäre. Außerdem gefällt uns die individualisierbare Beleuchtung, die in mehreren Helligkeitsstufen einstellbar ist. Die Tasten sind deutlich beschriftet und groß genug, um sie sicher zu treffen.

Allerdings ist es fast schon Tradition bei MSI, dass die Keyboards ein etwas gewöhnungsbedürftiges Layout besitzen: So sind einige kaum verwendete Tasten wie "^" oder "#" sehr groß geraten und andere Tasten wie "Return" oder die "0" auf dem Ziffernblock sehr klein. Das führt schon mal zu Verwirrungen, wenn man andere Modelle mit Standard-Layout gewohnt ist.

Anpassen lässt sich das Layout mit Makros. Ebenso kann man die Hintergrundbeleuchtung mit einigen Effekten und tausenden Farben in mehreren Zonen konfigurieren. Beides passiert über das vorinstallierte Programm "SteelSeries Engine".

Touchpad

Das Touchpad ist ein Clickpad ohne separate Tasten, was vielen Gamern ein Dorn im Auge sein dürfte. Clickpads haben nämlich den Nachteil, dass sie ungenauer sind als Touchpads mit gesonderten Tasten, bei ersteren Pads wird der Klick nämlich durch einen Druck auf die untere rechte oder linke Ecke der berührungsempfindlichen Fläche ausgelöst. Dies kann aber dazu führen, dass der Mauszeiger verrutscht. Zudem sind die Schalter für diese Klicks gerade bei dünnen Gehäusen anfällig für Druck, der gar nicht auf das Clickpad selbst ausgeübt wurde, so löst ein Druck auf die Handballenablage bei unserem Testgerät auch einen Linksklick aus.

Die Oberfläche des Clickpads wurde deutlich von der restlichen Handballenablage abgesetzt und leicht angeraut. Sie ist gleitfreudig und bietet dem Finger einen leichten, angenehmen Widerstand. Multitouchgesten, wie Zoomen oder Scrollen mit mehreren Fingern, sind problemlos möglich.

Tastatur
Tastatur
Clickpad
Clickpad

Display

Die Skalierung ist in der 4K-Auflösung unter anderem bei Origin ein Problem, besonders bei den Schriften.
Die Skalierung ist in der 4K-Auflösung unter anderem bei Origin ein Problem, besonders bei den Schriften.

Das GS60 2QE stellt uns MSI in der 4K-Edition zur Verfügung. Hier löst der Monitor mit 3.840 x 2.160 Pixeln auf und hat eine spiegelnde Oberfläche. Weiterhin gibt es auch ein 3K-Display, das ebenfalls verspiegelt ist. Der Preisunterschied zwischen beiden Varianten beträgt knapp 100 Euro. Wer eine so hohe Auflösung nicht braucht und matte Panels bevorzugt, der kann das GS60 2QE auch mit Full-HD-Bildschirm erwerben, dann allerdings nur in der schwarzen Gehäusefarbe. Diese Version ist deutlich günstiger, zum Zeitpunkt des Artikelerstellung jedoch nur schwer über das Internet zu bekommen.

Wer gerne hochauflösende Videos schaut, der wird sich an der knackigen Darstellung des 4K-Displays sicherlich erfreuen und auch Windows 8 hat mittlerweile keine großen Probleme mehr, auf so hohe Auflösungen zu skalieren. Zahlreiche Desktop-Programme allerdings schon und so erleben wir im praktischen Betrieb Grafikfehler in der Darstellung des FPS-Zählers "Fraps", winzige Vorschaubilder und Schriften in "Origin" und kaum lesbare Einträge in der Hardware-Analyse-Software "HWInfo". Das alles hatten wir auch schon beim Vorgänger beobachtet. Da es oft kaum Möglichkeiten gibt, in den Programmen manuell zu skalieren, ist die hohe Auflösung im Alltag oft nicht praxistauglich.

Die maximale Helligkeit ist beim GS60 2QE wesentlich geringer als beim Display des GS60 2PE: Nur noch 228 cd/m² messen wir im Schnitt. Dafür fällt die Ausleuchtung mit 87 % genauer aus, Ungleichmäßigkeiten in großen Farbflächen lassen sich kaum erkennen.

224
cd/m²
212
cd/m²
241
cd/m²
225
cd/m²
241
cd/m²
244
cd/m²
217
cd/m²
226
cd/m²
222
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 244 cd/m² Durchschnitt: 228 cd/m²
Ausleuchtung: 87 %
Helligkeit Akku: 241 cd/m²
Kontrast: 536:1 (Schwarzwert: 0.45 cd/m²)
ΔE Color 3.73 | 0.4-29.43 Ø6.2
ΔE Greyscale 3.23 | 0.64-98 Ø6.4
47% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.3
MSI GS60 2QE Ghost Pro 4K (2QEUi716SR51G)
GeForce GTX 970M, 4720HQ, 2x Kingston RBU-SNS8100S3256GD (RAID 0)
Schenker XMG P505
GeForce GTX 970M, 4870HQ, Samsung SSD XP941 MZHPU256HCGL
Acer Aspire V15 Nitro VN7-591G-75TD
GeForce GTX 860M, 4710HQ, Lite-On IT L8T-256L9G
MSI GS60 - 2PEWi716SR21
GeForce GTX 870M, 4710HQ, 2x Kingston RBU-SNS8100S3128GD (RAID 0)
Gigabyte P35X v3
GeForce GTX 980M, 4710HQ, 2x Lite-On LMT-128L9M (RAID 0)
Lenovo IdeaPad Y50-70 (59424712)
GeForce GTX 860M, 4710HQ, Samsung SSD PM851 512 GB MZ7TE512HMHP
Gigabyte P34G v2
GeForce GTX 860M, 4700HQ, Liteonit LMT-128M6M
Schenker C404
GeForce GTX 860M, 4710HQ, Crucial M550 CT128M550SSD3
One K56-4N
Radeon R9 M290X, 4700MQ, Samsung SSD 840 EVO 500GB
Bildschirm
48%
25%
19%
15%
3%
13%
18%
-39%
Helligkeit Bildmitte
241
345
43%
301
25%
323
34%
374
55%
290
20%
270
12%
258
7%
229
-5%
Brightness
228
333
46%
303
33%
310
36%
350
54%
257
13%
265
16%
254
11%
211
-7%
Brightness Distribution
87
86
-1%
87
0%
82
-6%
90
3%
81
-7%
85
-2%
91
5%
79
-9%
Schwarzwert *
0.45
0.21
53%
0.3
33%
0.43
4%
0.45
-0%
0.512
-14%
0.25
44%
0.25
44%
0.38
16%
Kontrast
536
1643
207%
1003
87%
751
40%
831
55%
566
6%
1080
101%
1032
93%
603
13%
DeltaE Colorchecker *
3.73
3.02
19%
3.15
16%
3.25
13%
4.25
-14%
3.72
-0%
4.59
-23%
4.03
-8%
8.58
-130%
DeltaE Graustufen *
3.23
3.6
-11%
3.94
-22%
3.1
4%
4.9
-52%
3.11
4%
5.36
-66%
4.19
-30%
10
-210%
Gamma
2.3 96%
2.39 92%
2.35 94%
2.16 102%
2.36 93%
2.48 89%
2.69 82%
2.72 81%
2.29 96%
CCT
6610 98%
7317 89%
6855 95%
6054 107%
6294 103%
6959 93%
6859 95%
6838 95%
11104 59%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
47
59
26%
61
30%
59
26%
56
19%
48.16
2%
58
23%
58
23%
58
23%
Color Space (Percent of sRGB)
94.4

* ... kleinere Werte sind besser

In unserem Testgerät kommt ein 4K-Bildschirm von Samsung zum Einsatz. Verglichen mit den Monitoren in fast allen Vergleichsgeräten schneidet er allerdings deutlich schlechter ab, was Kontrastverhältnis und Schwarzwert angeht. Zunächst ist der Schwarzwert mit 0,45 cd/m² relativ hoch. Da auch die maximale Helligkeit nicht überzeugen kann, ergibt sich ein nur durchschnittlicher Kontrast von 536:1, der von vielen Screens in den Vergleichsgeräten deutlich übertroffen wird. Die Folge sind trotz der glänzenden Bildschirmoberfläche recht flaue Farben.

Für einen genaueren Test der Bilddarstellung verwenden wir ein Spektralfotometer und die Software CalMan. Hier muss man das Samsung-Panel wiederum loben: Die Farbdarstellung ist bereits unkalibriert recht genau, einen Blaustich können wir mit bloßem Auge nicht erkennen. Eine Kalibrierung verbessert die Farbdarstellung noch ein wenig, allerdings dürfte das nur sehr geschulten Augen auffallen. Mit einer sRGB-Abdeckung von lediglich 67 % (47 % des AdobeRGB-Raums) ist der Bildschirm für Profis ohnehin ungeeignet.

CalMan Graustufen (unkalibriert)
CalMan Graustufen (unkalibriert)
CalMan Sättigung (unkalibriert)
CalMan Sättigung (unkalibriert)
CalMan Farbgenauigkeit (unkalibriert)
CalMan Farbgenauigkeit (unkalibriert)
CalMan Graustufen (kalibriert)
CalMan Graustufen (kalibriert)
CalMan Sättigung (kalibriert)
CalMan Sättigung (kalibriert)
CalMan Farbgenauigkeit (kalibriert)
CalMan Farbgenauigkeit (kalibriert)

Beim Einsatz im Freien und in sehr hellen Umgebungen schneidet das MSI GS60 2QE schlechter als sein Vorgänger ab. Der war durch das spiegelnde Display schon nicht sonderlich gut für den Outdoor-Bereich geeignet, beim Nachfolger ist aber zusätzlich die maximale Helligkeit geringer, so dass es schwierig wird, an hellen Tagen etwas auf dem Bildschirm zu erkennen. Mit Spiegelungen muss man sich auch im Schatten oder in lichtdurchfluteten Räumen herumärgern.

Grundsätzlich ist der Einsatz eines IPS-Displays zu begrüßen, da es stabile Blickwinkel in alle Richtungen ermöglicht. Aufgrund der spiegelnden Oberfläche sind diese absoluten Blickwinkel aber nur zu erreichen, wenn man sich in einem dunklen Raum befindet und es keine Reflexionen auf dem Bildschirm gibt.

Außeneinsatz
Außeneinsatz
Blickwinkel
Blickwinkel

Leistung

Natürlich braucht ein Gamer-Notebook auch entsprechende Leistungsreserven und MSI bedient sich bei den schnellsten Möglichkeiten, die es momentan für Notebooks gibt: So kommt ein Intel-Core-i7-Prozessor zum Einsatz, ebenso wie die aktuell zweitbeste mobile Grafikkarte: Die GeForce GTX 970M von Nvidia. 16 GByte RAM sind beinahe schon etwas übertrieben, 8 GByte reichen derzeit selbst für die anspruchsvollsten Games. Außerdem stellt ein flottes RAID-System aus zwei 256 GByte großen SSDs die Spieledaten bereit. Solange die Komponenten also nicht drosseln, sollte es für sehr gute Ergebnisse reichen.

Systeminformationen MSI GS60 2QE Ghost Pro 4K (2QEWi716SR51G)

Prozessor

Der Prozessor des MSI GS60 2QE ist etwas schneller als der des Vorgängers GS60 2PE: Der Intel Core i7-4720HQ besitzt vier Kerne und 2,6 GHz Grundtakt. Per Hyperthreading können bis zu acht Aufgaben gleichzeitig erledigt werden und per Turbo der Takt auf bis zu 3,6 GHz bei einem aktiven Kern, 3,5 GHz bei zwei Kernen und 3,4 GHz bei vier Kernen erreicht werden.

Im praktischen Betrieb konnten wir mit allen Programmen flott arbeiten und auch für Spiele ist der Prozessor eine gute Wahl. Wer sein 4K-Display ausreizen will, der sollte, zumindest mit komprimierten 4K-Videos, ebenfalls keine Probleme bekommen: Unser Testfilm "Big Buck Bunny" läuft als .mp4 in 4K-Auflösung sowohl im Browser als auch im Windows Media Player absolut ruckelfrei. Auch das Hin- und Herspringen im Film ist problemlos und ohne Wartezeiten möglich. In den synthetischen Prozessor-Benchmarks der Cinebench-Reihe schlägt sich das Notebook ebenfalls erwartungsgemäß und liegt ungefähr auf dem Niveau der Vergleichsgeräte, die ähnlich flotte Core-i7-Prozessoren beinhalten.

Cinebench R10 Shading 32Bit
5472
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
19941
Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
5190
Cinebench R10 Shading 64Bit
5476 Points
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 64Bit
25500 Points
Cinebench R10 Rendering Single CPUs 64Bit
6519 Points
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
61.52 fps
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
7.16 Points
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.56 Points
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
99.6 %
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
96.61 fps
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
653 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
108 Points
Hilfe
Cinebench R10
Rendering Single 32Bit (nach Ergebnis sortieren)
MSI GS60 2QE Ghost Pro 4K (2QEUi716SR51G)
5190 Points ∼48%
Schenker XMG P505
5242 Points ∼48% +1%
Acer Aspire V15 Nitro VN7-591G-75TD
5058 Points ∼47% -3%
Rendering Multiple CPUs 32Bit (nach Ergebnis sortieren)
MSI GS60 2QE Ghost Pro 4K (2QEUi716SR51G)
19941 Points ∼40%
Schenker XMG P505
20410 Points ∼41% +2%
Acer Aspire V15 Nitro VN7-591G-75TD
19521 Points ∼39% -2%
Shading 32Bit (nach Ergebnis sortieren)
MSI GS60 2QE Ghost Pro 4K (2QEUi716SR51G)
5472 Points ∼27%
Schenker XMG P505
6840 Points ∼34% +25%
Acer Aspire V15 Nitro VN7-591G-75TD
6078 Points ∼30% +11%
Cinebench R11.5
CPU Single 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
MSI GS60 2QE Ghost Pro 4K (2QEUi716SR51G)
1.56 Points ∼64%
Schenker XMG P505
1.62 Points ∼66% +4%
Acer Aspire V15 Nitro VN7-591G-75TD
1.53 Points ∼63% -2%
MSI GS60 - 2PEWi716SR21
1.5 Points ∼61% -4%
Gigabyte P35X v3
1.5 Points ∼61% -4%
Lenovo IdeaPad Y50-70 (59424712)
1.48 Points ∼61% -5%
Gigabyte P34G v2
1.54 Points ∼63% -1%
Schenker C404
1.52 Points ∼62% -3%
One K56-4N
1.51 Points ∼62% -3%
CPU Multi 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
MSI GS60 2QE Ghost Pro 4K (2QEUi716SR51G)
7.16 Points ∼26%
Schenker XMG P505
7.53 Points ∼28% +5%
Acer Aspire V15 Nitro VN7-591G-75TD
7.1 Points ∼26% -1%
MSI GS60 - 2PEWi716SR21
7.12 Points ∼26% -1%
Gigabyte P35X v3
6.76 Points ∼25% -6%
Lenovo IdeaPad Y50-70 (59424712)
4.59 Points ∼17% -36%
Gigabyte P34G v2
6.96 Points ∼26% -3%
Schenker C404
6.49 Points ∼24% -9%
One K56-4N
6.94 Points ∼26% -3%
OpenGL 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
MSI GS60 2QE Ghost Pro 4K (2QEUi716SR51G)
61.52 fps ∼36%
Schenker XMG P505
68.09 fps ∼40% +11%
Acer Aspire V15 Nitro VN7-591G-75TD
56.65 fps ∼33% -8%
MSI GS60 - 2PEWi716SR21
55.54 fps ∼33% -10%
Gigabyte P35X v3
60.79 fps ∼36% -1%
Lenovo IdeaPad Y50-70 (59424712)
45.62 fps ∼27% -26%
Gigabyte P34G v2
54.53 fps ∼32% -11%
Schenker C404
60.14 fps ∼35% -2%
One K56-4N
85.88 fps ∼50% +40%
Cinebench R15
CPU Single 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
MSI GS60 2QE Ghost Pro 4K (2QEUi716SR51G)
108 Points ∼50%
Schenker XMG P505
142 Points ∼65% +31%
Acer Aspire V15 Nitro VN7-591G-75TD
136 Points ∼62% +26%
MSI GS60 - 2PEWi716SR21
130 Points ∼60% +20%
Gigabyte P35X v3
134 Points ∼61% +24%
Lenovo IdeaPad Y50-70 (59424712)
134 Points ∼61% +24%
One K56-4N
132 Points ∼61% +22%
CPU Multi 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
MSI GS60 2QE Ghost Pro 4K (2QEUi716SR51G)
653 Points ∼15%
Schenker XMG P505
709 Points ∼16% +9%
Acer Aspire V15 Nitro VN7-591G-75TD
653 Points ∼15% 0%
MSI GS60 - 2PEWi716SR21
652 Points ∼15% 0%
Gigabyte P35X v3
629 Points ∼14% -4%
Lenovo IdeaPad Y50-70 (59424712)
506 Points ∼12% -23%
One K56-4N
643 Points ∼15% -2%
Ref. Match 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
MSI GS60 2QE Ghost Pro 4K (2QEUi716SR51G)
99.6 % ∼100%
Acer Aspire V15 Nitro VN7-591G-75TD
99.6 % ∼100% 0%
MSI GS60 - 2PEWi716SR21
99.6 % ∼100% 0%
Lenovo IdeaPad Y50-70 (59424712)
99.6 % ∼100% 0%
OpenGL 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
MSI GS60 2QE Ghost Pro 4K (2QEUi716SR51G)
96.61 fps ∼39%
Schenker XMG P505
131.6 fps ∼53% +36%
Acer Aspire V15 Nitro VN7-591G-75TD
93.26 fps ∼37% -3%
MSI GS60 - 2PEWi716SR21
91.56 fps ∼37% -5%
Gigabyte P35X v3
94.84 fps ∼38% -2%
Lenovo IdeaPad Y50-70 (59424712)
87.32 fps ∼35% -10%
Sunspider - 1.0 Total Score (nach Ergebnis sortieren)
MSI GS60 2QE Ghost Pro 4K (2QEUi716SR51G)
82.9 ms * ∼1%
Acer Aspire V15 Nitro VN7-591G-75TD
96 ms * ∼1% -16%
MSI GS60 - 2PEWi716SR21
82.8 ms * ∼1% -0%
Mozilla Kraken 1.1 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
MSI GS60 2QE Ghost Pro 4K (2QEUi716SR51G)
1955.8 ms * ∼3%
Acer Aspire V15 Nitro VN7-591G-75TD
2009.2 ms * ∼3% -3%
MSI GS60 - 2PEWi716SR21
1934.9 ms * ∼3% +1%
Octane V2 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
MSI GS60 2QE Ghost Pro 4K (2QEUi716SR51G)
16641 Points ∼33%
Acer Aspire V15 Nitro VN7-591G-75TD
16207 Points ∼33% -3%
MSI GS60 - 2PEWi716SR21
14810 Points ∼30% -11%

Legende

 
MSI GS60 2QE Ghost Pro 4K (2QEUi716SR51G) Intel Core i7-4720HQ, NVIDIA GeForce GTX 970M, 2x Kingston RBU-SNS8100S3256GD (RAID 0)
 
Schenker XMG P505 Intel Core i7-4870HQ, NVIDIA GeForce GTX 970M, Samsung SSD XP941 MZHPU256HCGL
 
Acer Aspire V15 Nitro VN7-591G-75TD Intel Core i7-4710HQ, NVIDIA GeForce GTX 860M, Lite-On IT L8T-256L9G
 
MSI GS60 - 2PEWi716SR21 Intel Core i7-4710HQ, NVIDIA GeForce GTX 870M, 2x Kingston RBU-SNS8100S3128GD (RAID 0)
 
Gigabyte P35X v3 Intel Core i7-4710HQ, NVIDIA GeForce GTX 980M, 2x Lite-On LMT-128L9M (RAID 0)
 
Lenovo IdeaPad Y50-70 (59424712) Intel Core i7-4710HQ, NVIDIA GeForce GTX 860M, Samsung SSD PM851 512 GB MZ7TE512HMHP
 
Gigabyte P34G v2 Intel Core i7-4700HQ, NVIDIA GeForce GTX 860M, Liteonit LMT-128M6M
 
Schenker C404 Intel Core i7-4710HQ, NVIDIA GeForce GTX 860M, Crucial M550 CT128M550SSD3
 
One K56-4N Intel Core i7-4700MQ, AMD Radeon R9 M290X, Samsung SSD 840 EVO 500GB

* ... kleinere Werte sind besser

System Performance

Das System ist mit dem schnellen Prozessor, der flotten Grafikkarte und dem großen Arbeitsspeicher gut ausgestattet und ausgewogen zusammengestellt. Das SSD-RAID sollte für zusätzliche Geschwindigkeit sorgen, dennoch hinkt das MSI GS60 den Vergleichsgeräten besonders im PCMark 8 etwas hinterher. Vermutlich liegt das an der hohen Auflösung des Displays, die höhere Anforderungen an die Kernkomponenten stellt.

PCMark 7 Score
5794 Punkte
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
3174 Punkte
PCMark 8 Creative Score Accelerated v2
4445 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
3444 Punkte
Hilfe
PCMark 7 - Score (nach Ergebnis sortieren)
MSI GS60 2QE Ghost Pro 4K (2QEUi716SR51G)
5794 Points ∼67%
Schenker XMG P505
6332 Points ∼74% +9%
MSI GS60 - 2PEWi716SR21
6164 Points ∼72% +6%
Gigabyte P35X v3
6035 Points ∼70% +4%
Lenovo IdeaPad Y50-70 (59424712)
5238 Points ∼61% -10%
Gigabyte P34G v2
5400 Points ∼63% -7%
Schenker C404
5981 Points ∼70% +3%
One K56-4N
6408 Points ∼75% +11%
PCMark 8
Work Score Accelerated v2 (nach Ergebnis sortieren)
MSI GS60 2QE Ghost Pro 4K (2QEUi716SR51G)
3444 Points ∼53%
Schenker XMG P505
3659 Points ∼56% +6%
Acer Aspire V15 Nitro VN7-591G-75TD
4428 Points ∼68% +29%
Acer Aspire V15 Nitro VN7-591G-75TD
3544 Points ∼54% +3%
MSI GS60 - 2PEWi716SR21
3701 Points ∼57% +7%
Gigabyte P35X v3
3851 Points ∼59% +12%
Gigabyte P34G v2
4233 Points ∼65% +23%
One K56-4N
4325 Points ∼66% +26%
Creative Score Accelerated v2 (nach Ergebnis sortieren)
MSI GS60 2QE Ghost Pro 4K (2QEUi716SR51G)
4445 Points ∼47%
Schenker XMG P505
5084 Points ∼53% +14%
Acer Aspire V15 Nitro VN7-591G-75TD
4465 Points ∼47% 0%
Acer Aspire V15 Nitro VN7-591G-75TD
4186 Points ∼44% -6%
MSI GS60 - 2PEWi716SR21
4817 Points ∼51% +8%
Gigabyte P35X v3
4760 Points ∼50% +7%
Gigabyte P34G v2
4079 Points ∼43% -8%
Home Score Accelerated v2 (nach Ergebnis sortieren)
MSI GS60 2QE Ghost Pro 4K (2QEUi716SR51G)
3174 Points ∼52%
Schenker XMG P505
3669 Points ∼60% +16%
Acer Aspire V15 Nitro VN7-591G-75TD
3729 Points ∼61% +17%
Acer Aspire V15 Nitro VN7-591G-75TD
3086 Points ∼51% -3%
MSI GS60 - 2PEWi716SR21
3004 Points ∼49% -5%
Gigabyte P35X v3
3532 Points ∼58% +11%
Gigabyte P34G v2
3362 Points ∼55% +6%
Schenker C404
3671 Points ∼60% +16%
One K56-4N
4401 Points ∼72% +39%

Massenspeicher

MSI verwendet einen RAID-Verbund aus zwei SSDs von Kingston mit jeweils 256 GByte, so dass 512 GByte Speicherplatz zur Verfügung stehen. Der RAID-Modus kommt der Geschwindigkeit zugute, da gleichzeitig auf beide SSDs geschrieben werden kann, dasselbe gilt natürlich auch für die Lesegeschwindigkeit. Die Performance-Einbrüche beim Schreiben, die wir beim Vorgänger beobachtet haben, gehören der Vergangenheit an, so dass Sie wirklich eine sehr potente Speicherlösung bekommen. Damit der Platz nicht knapp wird, ist zudem eine 1-TByte-Festplatte mit 7.200 Umdrehungen pro Minute verbaut.

2x Kingston RBU-SNS8100S3256GD (RAID 0)
Sequential Read: 889MB/s
Sequential Write: 501MB/s
4K Read: 33MB/s
4K Write: 70MB/s
4K-64 Read: 357MB/s
4K-64 Write: 338MB/s
Access Time Read: 0.08ms
Access Time Write: 0.05ms
Score Read: 479Points
Score Write: 458Points
Score Total: 1157Points

Grafikkarte

Die GeForce GTX 970M ist eine der schnellsten Single-Grafiklösungen, die Sie aktuell für Ihr Notebook erhalten können, nur die GeForce GTX 980M oder ein SLI-Verbund aus mehreren Grafikchips ist zur Zeit noch leistungsfähiger. Sie läuft mit 924 MHz Grundtakt, der per Turbo auf bis zu 1.038 MHz gesteigert werden kann. Als Grafikspeicher kommt flotter GDDR5-VRAM zum Einsatz, 3 GByte stehen der Grafikkarte im MSI GS60 2QE zur Verfügung.

Unsere Benchmarks absolviert das Testgerät dann auch mit teils deutlichem Vorsprung gegenüber den Grafikchips der letzten Generation. Nur das Gigabyte P35X v3 mit GeForce GTX 980M bietet im Vergleichsfeld noch mehr GPU-Power.

3DMark 11 Performance
9312 Punkte
3DMark Ice Storm Standard Score
71993 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
20356 Punkte
3DMark Fire Strike Score
6548 Punkte
Hilfe
3DMark 11
1280x720 Performance Combined (nach Ergebnis sortieren)
MSI GS60 2QE Ghost Pro 4K (2QEUi716SR51G)
7831 Points ∼43%
Schenker XMG P505
9010 Points ∼50% +15%
Acer Aspire V15 Nitro VN7-591G-75TD
4970 Points ∼27% -37%
MSI GS60 - 2PEWi716SR21
5934 Points ∼33% -24%
Gigabyte P35X v3
7596 Points ∼42% -3%
Lenovo IdeaPad Y50-70 (59424712)
4813 Points ∼27% -39%
Gigabyte P34G v2
5129 Points ∼28% -35%
Schenker C404
5155 Points ∼28% -34%
One K56-4N
6589 Points ∼36% -16%
1280x720 Performance Physics (nach Ergebnis sortieren)
MSI GS60 2QE Ghost Pro 4K (2QEUi716SR51G)
8161 Points ∼44%
Schenker XMG P505
9649 Points ∼52% +18%
Acer Aspire V15 Nitro VN7-591G-75TD
8053 Points ∼43% -1%
MSI GS60 - 2PEWi716SR21
7897 Points ∼43% -3%
Gigabyte P35X v3
7447 Points ∼40% -9%
Lenovo IdeaPad Y50-70 (59424712)
6038 Points ∼33% -26%
Gigabyte P34G v2
6732 Points ∼36% -18%
Schenker C404
7099 Points ∼38% -13%
One K56-4N
7286 Points ∼39% -11%
1280x720 Performance GPU (nach Ergebnis sortieren)
MSI GS60 2QE Ghost Pro 4K (2QEUi716SR51G)
9839 Points ∼19%
Schenker XMG P505
9907 Points ∼19% +1%
Acer Aspire V15 Nitro VN7-591G-75TD
4896 Points ∼10% -50%
MSI GS60 - 2PEWi716SR21
7129 Points ∼14% -28%
Gigabyte P35X v3
12632 Points ∼25% +28%
Lenovo IdeaPad Y50-70 (59424712)
4846 Points ∼10% -51%
Gigabyte P34G v2
4902 Points ∼10% -50%
Schenker C404
5005 Points ∼10% -49%
One K56-4N
6817 Points ∼13% -31%
1280x720 Performance (nach Ergebnis sortieren)
MSI GS60 2QE Ghost Pro 4K (2QEUi716SR51G)
9312 Points ∼30%
Schenker XMG P505
9770 Points ∼31% +5%
Acer Aspire V15 Nitro VN7-591G-75TD
5210 Points ∼17% -44%
MSI GS60 - 2PEWi716SR21
7089 Points ∼23% -24%
Gigabyte P35X v3
10789 Points ∼35% +16%
Lenovo IdeaPad Y50-70 (59424712)
4990 Points ∼16% -46%
Gigabyte P34G v2
5134 Points ∼16% -45%
Schenker C404
5252 Points ∼17% -44%
One K56-4N
6859 Points ∼22% -26%
3DMark
1920x1080 Fire Strike Combined (nach Ergebnis sortieren)
MSI GS60 2QE Ghost Pro 4K (2QEUi716SR51G)
2780 Points ∼23%
Schenker XMG P505
2714 Points ∼22% -2%
MSI GS60 - 2PEWi716SR21
1778 Points ∼15% -36%
Gigabyte P35X v3
3693 Points ∼30% +33%
Lenovo IdeaPad Y50-70 (59424712)
7.02 Points ∼0% -100%
Schenker C404
1619 Points ∼13% -42%
One K56-4N
2004 Points ∼16% -28%
1920x1080 Fire Strike Physics (nach Ergebnis sortieren)
MSI GS60 2QE Ghost Pro 4K (2QEUi716SR51G)
9455 Points ∼35%
Schenker XMG P505
9687 Points ∼36% +2%
Acer Aspire V15 Nitro VN7-591G-75TD
9193 Points ∼34% -3%
MSI GS60 - 2PEWi716SR21
9031 Points ∼33% -4%
Gigabyte P35X v3
8610 Points ∼32% -9%
Lenovo IdeaPad Y50-70 (59424712)
6504 Points ∼24% -31%
Gigabyte P34G v2
8852 Points ∼33% -6%
Schenker C404
7700 Points ∼28% -19%
One K56-4N
8810 Points ∼33% -7%
1920x1080 Fire Strike Graphics (nach Ergebnis sortieren)
MSI GS60 2QE Ghost Pro 4K (2QEUi716SR51G)
7436 Points ∼18%
Schenker XMG P505
7268 Points ∼18% -2%
Acer Aspire V15 Nitro VN7-591G-75TD
3975 Points ∼10% -47%
MSI GS60 - 2PEWi716SR21
4687 Points ∼12% -37%
Gigabyte P35X v3
9741 Points ∼24% +31%
Lenovo IdeaPad Y50-70 (59424712)
3749 Points ∼9% -50%
Gigabyte P34G v2
4051 Points ∼10% -46%
Schenker C404
4049 Points ∼10% -46%
One K56-4N
5294 Points ∼13% -29%
1920x1080 Fire Strike Score (nach Ergebnis sortieren)
MSI GS60 2QE Ghost Pro 4K (2QEUi716SR51G)
6548 Points ∼24%
Schenker XMG P505
6429 Points ∼24% -2%
Acer Aspire V15 Nitro VN7-591G-75TD
3733 Points ∼14% -43%
MSI GS60 - 2PEWi716SR21
4294 Points ∼16% -34%
Gigabyte P35X v3
8230 Points ∼31% +26%
Lenovo IdeaPad Y50-70 (59424712)
3455 Points ∼13% -47%
Gigabyte P34G v2
3790 Points ∼14% -42%
Schenker C404
3752 Points ∼14% -43%
One K56-4N
4793 Points ∼18% -27%
1280x720 Cloud Gate Standard Physics (nach Ergebnis sortieren)
MSI GS60 2QE Ghost Pro 4K (2QEUi716SR51G)
6777 Points ∼17%
Schenker XMG P505
6898 Points ∼17% +2%
Acer Aspire V15 Nitro VN7-591G-75TD
6430 Points ∼16% -5%
MSI GS60 - 2PEWi716SR21
6487 Points ∼16% -4%
Gigabyte P35X v3
6112 Points ∼15% -10%
Lenovo IdeaPad Y50-70 (59424712)
4736 Points ∼12% -30%
Gigabyte P34G v2
6271 Points ∼16% -7%
Schenker C404
5351 Points ∼14% -21%
One K56-4N
6398 Points ∼16% -6%
1280x720 Cloud Gate Standard Graphics (nach Ergebnis sortieren)
MSI GS60 2QE Ghost Pro 4K (2QEUi716SR51G)
47621 Points ∼26%
Schenker XMG P505
46670 Points ∼25% -2%
Acer Aspire V15 Nitro VN7-591G-75TD
26148 Points ∼14% -45%
MSI GS60 - 2PEWi716SR21
30343 Points ∼16% -36%
Gigabyte P35X v3
64222 Points ∼35% +35%
Lenovo IdeaPad Y50-70 (59424712)
23224 Points ∼13% -51%
Gigabyte P34G v2
28586 Points ∼15% -40%
Schenker C404
29209 Points ∼16% -39%
One K56-4N
33147 Points ∼18% -30%
1280x720 Cloud Gate Standard Score (nach Ergebnis sortieren)
MSI GS60 2QE Ghost Pro 4K (2QEUi716SR51G)
20356 Points ∼35%
Schenker XMG P505
20457 Points ∼35% 0%
Acer Aspire V15 Nitro VN7-591G-75TD
15550 Points ∼26% -24%
MSI GS60 - 2PEWi716SR21
16697 Points ∼28% -18%
Gigabyte P35X v3
20631 Points ∼35% +1%
Lenovo IdeaPad Y50-70 (59424712)
12435 Points ∼21% -39%
Gigabyte P34G v2
15963 Points ∼27% -22%
Schenker C404
14671 Points ∼25% -28%
One K56-4N
17182 Points ∼29% -16%
1280x720 Ice Storm Standard Physics (nach Ergebnis sortieren)
MSI GS60 2QE Ghost Pro 4K (2QEUi716SR51G)
44765 Points ∼29%
Schenker XMG P505
44834 Points ∼29% 0%
Acer Aspire V15 Nitro VN7-591G-75TD
43434 Points ∼28% -3%
MSI GS60 - 2PEWi716SR21
43739 Points ∼28% -2%
Gigabyte P35X v3
42910 Points ∼28% -4%
Lenovo IdeaPad Y50-70 (59424712)
37162 Points ∼24% -17%
One K56-4N
42679 Points ∼27% -5%
1280x720 Ice Storm Standard Graphics (nach Ergebnis sortieren)
MSI GS60 2QE Ghost Pro 4K (2QEUi716SR51G)
87137 Points ∼12%
Schenker XMG P505
86071 Points ∼11% -1%
Acer Aspire V15 Nitro VN7-591G-75TD
111765 Points ∼15% +28%
MSI GS60 - 2PEWi716SR21
750165 Points ∼100% +761%
Gigabyte P35X v3
154445 Points ∼21% +77%
Lenovo IdeaPad Y50-70 (59424712)
99612 Points ∼13% +14%
One K56-4N
125311 Points ∼17% +44%
1280x720 Ice Storm Standard Score (nach Ergebnis sortieren)
MSI GS60 2QE Ghost Pro 4K (2QEUi716SR51G)
71993 Points ∼6%
Schenker XMG P505
71464 Points ∼6% -1%
Acer Aspire V15 Nitro VN7-591G-75TD
82813 Points ∼7% +15%
MSI GS60 - 2PEWi716SR21
97464 Points ∼9% +35%
Gigabyte P35X v3
97897 Points ∼9% +36%
Lenovo IdeaPad Y50-70 (59424712)
72527 Points ∼7% +1%
One K56-4N
87614 Points ∼8% +22%

Gaming Performance

Schön, aber ruckelig – "Dragon Age: Inquisition" in 4K-Auflösung.
Schön, aber ruckelig – "Dragon Age: Inquisition" in 4K-Auflösung.

Aktuelle Games sind für das MSI GS60-2QE in Full-HD kein Problem: Selbst bei ultrahohen Details bleibt die Framerate immer über 30 fps. In der nativen Display-Auflösung wären die Spiele natürlich noch brillanter, allerdings muss man hier mit den Details schon stark zurückfahren: Ultrahohe Grafiksettings schafft die GeForce GTX 970M in keinem der von uns getesteten Titel flüssig. Auch ist der sichtbare Unterschied zwischen Full-HD und 4K auf dem 15,6-Zoll-Panel unserem Eindruck nach gering. Die höhere Auflösung lohnt sich also speziell für größere externe Displays, die über den Mini-Display-Port auch in 3.840 x 2.160 angesprochen werden können. Über den HDMI-Ausgang lassen sich ebenfalls 4K-Panels ansprechen, da er auf dem Standard "HDMI 1.4b" beruht, aber nur mit maximal 24 Hz.

Ärgerlich: Wie schon beim MSI GS70 hatten wir auch bei diesem Testgerät Probleme mit dem Vollbildmodus von "Dragon Age: Inquisition", die sich weder durch Deaktivieren der Origin-Oberfläche noch durch ein Update des Grafiktreibers beheben ließen. Auf anderen Geräten mit Nvidia-Chip konnten wir dieses Phänomen nicht beobachten. Im Forum von EA wird dieses Problem allerdings auch im Zusammenhang mit anderen Herstellern diskutiert. "Assassin's Creed Unity" stürzte außerdem im Home-Screen ab, allerdings ist das Spiel ohnehin nicht für seine Zuverlässigkeit bekannt, so dass wir auch das nicht dem Testgerät zuschreiben möchten. 

Spiele in 3.840 x 2.160 (Ultra-Settings)
Dragon Age: Inquisition13 fps
Tomb Raider23 fps
Watch Dogs11 fps
Thief17 fps
min. mittel hoch max.
Tomb Raider (2013) 40529718780fps
Metro: Last Light (2013) 1451409752fps
Thief (2014) 68656346fps
Wolfenstein: The New Order (2014) 60606050fps
Watch Dogs (2014) 106924536fps
GRID: Autosport (2014) 32017913279fps
Middle-earth: Shadow of Mordor (2014) 1701207045fps
Alien: Isolation (2014) 2222009970fps
Far Cry 4 (2014) 95876051fps
Dragon Age: Inquisition (2014) 129864334fps

Emissionen

Geräuschemissionen

Die Dual-Kühlung beruht auf zwei Lüftern, je einem für Grafikkarte und Prozessor. Auf diese Weise lässt sich das Lüftergeräusch gering halten, es muss nur der Lüfter hochdrehen, bei dessen Komponente gerade erhöhte Temperaturen entstehen und gleichzeitig werden CPU und GPU durch einen eigenen Rotor besser gekühlt. Das hat beim MSI GS60-2PE ganz ordentlich funktioniert, insgesamt war die Geräuschentwicklung durchaus annehmbar (speziell für ein dünnes Gerät). Im Gegensatz zum Vorgänger verhält sich die Lüftersteuerung allerdings unruhig: Selbst bei geringer Last drehen die Lüfter oft grundlos nach oben und schwanken recht häufig in der Drehzahl.

Kann das MSI GS60-2QE bei erhöhter Leistung nun so leise bleiben wie der Vorgänger? Nicht ganz: Schon im Idle-Betrieb ist das Gerät immer ein kleines bisschen präsenter als das GS60-2PE. Dafür arbeitet es im Spiele-Betrieb etwas ruhiger und wird erst bei Volllast so richtig laut: 52 dB(A) sind das absolute Maximum, das wir messen. Das ist leicht mehr als beim Vorgänger.

Lautstärkediagramm

Idle
32.6 / 34.8 / 38 dB(A)
HDD
34.6 dB(A)
Last
43.4 / 52 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Voltcraft sl-320 (aus 15 cm gemessen)

Temperatur

Unter absoluter Volllast tritt ein GPU-Throttling auf.
Unter absoluter Volllast tritt ein GPU-Throttling auf.
Kein Problem: Anspruchsvolle Spiele.
Kein Problem: Anspruchsvolle Spiele.

Bei der Temperaturentwicklung konnte der Vorgänger nicht überzeugen: Bis zu 78 Grad Celsius herrschten an der Unterseite des Gehäuses und die Grafikkarte erreichte im Stresstest über 90 Grad. Nun kommt die GeForce GTX 970M zum Einsatz, die bereits gezeigt hat, dass sie effizienter arbeitet und dadurch bei höherer Leistung besser gekühlt werden kann als die GTX 870M.

Tatsächlich fallen die Gehäusetemperaturen wesentlich geringer aus: Bis zu 65,1 Grad Celsius messen wir nun maximal an der Unterseite. Das ist zwar immer noch ein hoher Wert, aber längst nicht so unangenehm wie beim GS60-2PE. Im Idle-Betrieb sind die Temperaturen im Großen und Ganzen ähnlich wie beim Vorgänger, der hier auch keine großartige Erwärmung zeigte.

Im Stresstest belasten wir beide Kernkomponenten über einen längeren Zeitraum mittels Furmark und Prime95 zu 100 % und schauen, wie die Taktraten reagieren. Auch wenn dieser Test nicht sehr praxisnah ist, liefert er doch gute Vergleichswerte für die Kühlsysteme unterschiedlicher Systeme. Die Grafikkarte bleibt auch unter Volllast unter 90 Grad Celsius, was die Hardware vor einer Verkürzung der Lebensdauer schützt. Allerdings ist auch der Takt und damit die Leistung mit 848 MHz verringert. Ebenso wenig schafft es der Prozessor, seinen Turbotakt auszureizen und verharrt bei 2,7 GHz.

Im "normalen" 3D-Betrieb sieht die Situation besser aus: In "Dragon Age: Inquisition" ist selbst mit 3.840 x 2.160 Pixeln und ultrahohen Details bei beiden Komponenten der volle Turbotakt auch nach längerem Spielen noch aktiv.

Max. Last
 48 °C47.8 °C41.2 °C 
 42.8 °C44.3 °C42.1 °C 
 36.7 °C39.7 °C39.4 °C 
Maximal: 48 °C
Durchschnitt: 42.4 °C
56.8 °C65.1 °C61.3 °C
53.1 °C51.3 °C44.2 °C
40.1 °C39.4 °C34.2 °C
Maximal: 65.1 °C
Durchschnitt: 49.5 °C
Netzteil (max.)  64.6 °C | Raumtemperatur 24 °C | Voltcraft IR-900
(-) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 42.4 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Gaming auf 32.9 °C.
(-) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 48 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 39.3 °C (von 21.6 bis 68.8 °C für die Klasse Gaming).
(-) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 65.1 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 41.7 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 28.7 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 32.9 °C.
(±) Die Handballen und der Touchpad-Bereich können sehr heiß werden mit maximal 39.7 °C.
(-) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 28.7 °C (-11 °C).

Lautsprecher

Auch am Soundsystem von Dynaudio wurde wenig geändert und so ist der Klang nach wie vor zwar nicht so gut wie beispielsweise beim MSI GT72, aber immer noch ordentlich. Durch den eingebauten Subwoofer werden Bässe kraftvoll wiedergegeben und auch wenn die Stimme bei Liedern etwas zu kräftig erscheint, ist der Klang insgesamt ausgewogen. Viel trägt sicher auch die "Creative Sound Blaster Cinema 2"-Software bei, die durch zahlreiche Optionen Verbesserungen des Klangs ermöglicht.

Kurioserweise hatten wir im Audiotest den Eindruck, dass sich die Lautsprecher des GS60 besser anhören als beim größeren Bruder, dem MSI GS70. Der Klang bei den kleineren Modellen schien uns präsenter und voller.

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Dass die GeForce GTX 970M effizienter arbeitet als ihre Vorgängerin, die GeForce GTX 870M, lässt sich deutlich am Laststromverbrauch ablesen: Trotz höherer Leistung ist dieser geringer als beim GS60 2PE, das wir vor circa einem halben Jahr getestet haben. Im Idle-Modus ist der Verbrauch allerdings teils gestiegen: 10,5 Watt brauchte der Vorgänger mindestens, beim GS60 2QE sind es 15,3 Watt. Innerhalb der Vergleichsgruppe ist der Idle-Verbrauch ungefähr auf gleichem Niveau, lediglich der maximale Idle-Wert fällt mit 26,2 Watt etwas höher aus.

Praktisch ist, dass der Powerschalter weiterhin durch zwei unterschiedliche Farben anzeigt, welche Grafikkarte momentan werkelt. So kann man schnell Programme identifizieren, die die GTX 970M fordern und den Stromverbrauch in die Höhe treiben. Das Netzteil wurde mit 150 Watt Nominalleistung recht knapp bemessen. Natürlich kann es auch mehr Leistung zur Verfügung stellen, geht dann aber über seine Spezifikationen hinaus und wird deshalb unter Last bis zu 64,6 Grad warm. Im Stresstest entleerte sich zudem der Akku.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.1 / 0.3 Watt
Idledarkmidlight 15.3 / 20 / 26.2 Watt
Last midlight 102.6 / 162.7 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Voltcraft VC 940

Akkulaufzeit

Im Vergleich zum Vorgänger ändern sich die Akkulaufzeiten kaum. Das ist jedoch keineswegs schlecht, wenn man die höhere Leistungsfähigkeit von Grafikchip und Prozessor in Betracht zieht. Einen Film mit Überlänge kann man auf dem MSI GS60-2QE jedenfalls genauso anschauen, wie man 3:04 Stunden im Internet surfen kann, bevor der Akku am Ende ist. Fast eine Stunde Gaming ist außerdem möglich (Dragon Age: Inquisition, mittlere Einstellungen).

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
4h 36min
Surfen über WLAN
3h 04min
Big Buck Bunny H.264 1080p
2h 56min
Gaming
0h 53min
Last (volle Helligkeit)
0h 36min

Fazit

MSI GS60-2QE Ghost Pro 4K (2QEUi716SR51G)
MSI GS60-2QE Ghost Pro 4K (2QEUi716SR51G)

Das goldene Chassis hat sich das MSI GS60 2QE verdient, zumindest größtenteils. Die Verbesserungen gegenüber dem Vorgänger sind deutlich spürbar, besonders bei der Wärmeentwicklung – dabei wurde die Leistung sogar massiv gesteigert. Auf den 4K-Monitor würden wir allerdings verzichten: Er bringt in der 15,6-Zoll-Klasse kaum einen Vorteil und mit seiner spiegelnden Beschichtung und der oft fehlerhaften Skalierung deutliche Nachteile. Gut, dass es das GS60 auch mit mattem Full-HD-Display gibt.

Die Spiele-Leistung ist hervorragend und wird aktuell nur von Notebooks mit GeForce GTX 980M übertroffen. Für die native Auflösung des Bildschirms reicht die Grafikpower aber nur aus, wenn man die Details stark zurücknimmt. Wir empfehlen, lieber auf FullHD und dafür mit maximalen Details zu spielen.

Schwächen des Vorgängers wie das seltsame Tastatur-Layout, das Clickpad und die geringe Deckel-Stabilität wurden auch beim GS60 2QE nicht behoben. Dafür bekommt man ein flaches und leichtes Notebook, das im Gaming-Betrieb die volle Leistung bereitstellt, ein schickes Gehäuse und ordentliche Lautsprecher.

Dass der Preis im Vergleich zum Vorgänger um 200 Euro gestiegen ist, liegt wohl an Nvidias Marktdominanz, die horrende Preise für die GeForce-GPUs ermöglicht. Vielleicht sollte man mit dem Kauf eines Gaming-Notebooks aktuell noch etwas warten.

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Im Test: MSI GS60-2QE Ghost Pro 4K (2QEUi716SR51G). Testgerät zur Verfügung gestellt von MSI Deutschland.
Im Test: MSI GS60-2QE Ghost Pro 4K (2QEUi716SR51G). Testgerät zur Verfügung gestellt von MSI Deutschland.

Datenblatt

MSI GS60 2QE Ghost Pro 4K (2QEUi716SR51G) (GS60 Serie)
Grafikkarte
NVIDIA GeForce GTX 970M - 3072 MB, Kerntakt: 924 MHz, Speichertakt: 2500 MHz, GDDR5, ForceWare 344.75, Optimus
Hauptspeicher
16384 MB 
, DDR3L (PC3-12800), 2 Slots, beide belegt
Bildschirm
15.6 Zoll 16:9, 3840 x 2160 Pixel, Samsung SDC4852, IPS, 4K, spiegelnd: ja
Massenspeicher
2x Kingston RBU-SNS8100S3256GD (RAID 0), 512 GB 
, M.2 + HGST HTS721010A9E630, 1000 GByte @ 7200 rpm
Soundkarte
Realtek ALC892 @ Intel Lynx Point PCH - High Definition Audio Controller
Anschlüsse
3 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 HDMI, 1 DisplayPort, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: 3,5 mm Kopfhörerausgang, 3,5 mm Mikrofoneingang (4.0 analog, 7.1 via S/PDIF), Card Reader: SD, SDXC, SDHC
Netzwerk
Qualcomm Killer e2200 PCI-E Gigabit Ethernet Controller (10/100/1000MBit), Killer Wireless-n/a/ac 1525 Wireless Network Adapter (a/b/g/n/ac), Bluetooth 4.0
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 20 x 390 x 266
Akku
52 Wh Lithium-Polymer, 4840 mAh, 6 Zellen
Betriebssystem
Microsoft Windows 8.1 64 Bit
Kamera
Webcam: FullHD (30 fps @ 1080p)
Sonstiges
Lautsprecher: 4.0 Dynaudio (Sound Blaster Cinema 2), Tastatur: Chiclet by SteelSeries (3 Zonen), Tastatur-Beleuchtung: ja, Netzteil: 150 Watt, Rucksack, Maus, Headset, XSplit Gamecaster, Dragon Gaming Center, 24 Monate Garantie
Gewicht
2 kg, Netzteil: 515 g
Preis
2300 Euro

 

Mit dem GS60 2QE stellt MSI kein völlig neues Gerät vor.
Mit dem GS60 2QE stellt MSI kein völlig neues Gerät vor.
Es handelt sich eher um ein Update auf eine frische Grafikkartengeneration mit kleinen Verbesserungen.
Es handelt sich eher um ein Update auf eine frische Grafikkartengeneration mit kleinen Verbesserungen.
Am Gehäuse hat sich allerdings nichts geändert.
Am Gehäuse hat sich allerdings nichts geändert.
Leider lässt sich der Deckel immer noch stark verwinden und knackt dann auch.
Leider lässt sich der Deckel immer noch stark verwinden und knackt dann auch.
Insgesamt ist das Chassis aber recht hochwertig.
Insgesamt ist das Chassis aber recht hochwertig.
Die goldene Farbgebung ist auffällig, jedoch nicht aufdringlich. Wer sie nicht mag, bekommt das GS60 auch in Schwarz.
Die goldene Farbgebung ist auffällig, jedoch nicht aufdringlich. Wer sie nicht mag, bekommt das GS60 auch in Schwarz.
Das GS60 ist ein schlankes Gaming-Notebook ohne optisches Laufwerk.
Das GS60 ist ein schlankes Gaming-Notebook ohne optisches Laufwerk.
An der Leistung wurde dank des Intel Core i7 und einer GeForce GTX 970M nicht gespart.
An der Leistung wurde dank des Intel Core i7 und einer GeForce GTX 970M nicht gespart.
Diesmal funktioniert auch die Kühlung besser.
Diesmal funktioniert auch die Kühlung besser.
Dafür ist die ganze Rückseite mit Lüftungsgittern besetzt.
Dafür ist die ganze Rückseite mit Lüftungsgittern besetzt.
Je ein Lüfter für CPU und GPU ermöglichen volle Leistung in Spielen.
Je ein Lüfter für CPU und GPU ermöglichen volle Leistung in Spielen.
Die Tastatur stammt nach wie vor von SteelSeries und hat ein gewöhnungsbedürftiges Layout.
Die Tastatur stammt nach wie vor von SteelSeries und hat ein gewöhnungsbedürftiges Layout.
Ein Ziffernblock gehört ebenfalls zur Ausstattung.
Ein Ziffernblock gehört ebenfalls zur Ausstattung.
Die Tastaturbeleuchtung ist in mehreren Stufen dimmbar und die Farbe kann man selbst bestimmen.
Die Tastaturbeleuchtung ist in mehreren Stufen dimmbar und die Farbe kann man selbst bestimmen.
In unserem Testgerät steckt ein 4K-Display. Wir hatten allerdings Probleme mit der Skalierung von manchen Programmen.
In unserem Testgerät steckt ein 4K-Display. Wir hatten allerdings Probleme mit der Skalierung von manchen Programmen.
Über Display Port und HDMI lassen sich auch externe 4K-Monitore ansprechen.
Über Display Port und HDMI lassen sich auch externe 4K-Monitore ansprechen.
Creatives Sound Blaster Cinema 2 sorgt als Softwaresuite für besseren Klang.
Creatives Sound Blaster Cinema 2 sorgt als Softwaresuite für besseren Klang.
Das Soundsystem stammt von Dynaudio und liefert für seine Größe ein ordentliches Ergebnis.
Das Soundsystem stammt von Dynaudio und liefert für seine Größe ein ordentliches Ergebnis.
15 Schrauben müssen gelöst werden, wenn man ins Innere vordringen will.
15 Schrauben müssen gelöst werden, wenn man ins Innere vordringen will.
Man hat hier Zugriff auf HDD und Kühler.
Man hat hier Zugriff auf HDD und Kühler.
Um an die Festplatte zu gelangen, muss jedoch ein Connector weichen.
Um an die Festplatte zu gelangen, muss jedoch ein Connector weichen.
Arbeitsspeicher und SSD-RAID erreicht man nur durch den weiteren Auseinanderbau des Geräts.
Arbeitsspeicher und SSD-RAID erreicht man nur durch den weiteren Auseinanderbau des Geräts.
Insgesamt ist das MSI GS60 2QE ein deutlicher Schritt nach vorne. Von den hochauflösenden Bildschirmen würden wir aber tendenziell abraten.
Insgesamt ist das MSI GS60 2QE ein deutlicher Schritt nach vorne. Von den hochauflösenden Bildschirmen würden wir aber tendenziell abraten.

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Test Bibliothek

  • Weitere eigene Testberichte

  • Verfügbare externe Tests sortiert nach Displayformat

  • Verfügbare externe Tests sortiert nach Grafikkarte
  • Suche nach Testberichten in der umfangreichen Bibliothek von notebookCHECK.com

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Preisvergleich

Pro

+Schickes und schlankes Gehäuse
+Hochwertiges Aluminium
+Viel Power
+Kein Drosseln im Gaming-Betrieb
+Ordentliche Lautsprecher
+Individualisierbare Tastaturbeleuchtung
+Sehr flottes SSD-RAID
 

Contra

-Lüftersteuerung ab und an hektisch
-Seltsames Tastaturlayout
-Clickpadtaste kann versehentlich ausgelöst werden
-4K-Auflösung oft problematisch
-Netzteil knapp bemessen
-Anschlusspositionierung nicht ideal
-Eingeschränkte Wartungsfähigkeit
-Spiegelndes Display

Shortcut

Was uns gefällt

Die brachiale Power, welche das GS60 2QE bietet und, dass es dabei nicht allzu heiß wird.

Was wir vermissen

Wieso MSI seit Jahren seltsame Tastatur-Layouts verwendet, die kaum Vorteile für Spieler bringen, ist uns ein Rätsel.

Was uns verblüfft

Die GTX 970M lässt sich trotz höherer Leistung einfacher kühlen als ihr Vorgänger.

Die Konkurrenz

Acer Aspire V15 Nitro, Lenovo IdeaPad Y50-70, Schenker XMG P505, Gigabyte P35X v3, One K56-4N, MSI GS60 2PE Ghost Pro 3K, Schenker C404, Gigabyte P34G v2

Bewertung

MSI GS60 2QE Ghost Pro 4K (2QEUi716SR51G) - 09.01.2015 v4(old)
Florian Wimmer

Gehäuse
80 / 98 → 82%
Tastatur
79%
Pointing Device
78%
Konnektivität
68 / 81 → 84%
Gewicht
63 / 10-66 → 95%
Akkulaufzeit
69%
Display
82%
Leistung Spiele
96%
Leistung Anwendungen
89%
Temperatur
69 / 95 → 73%
Lautstärke
61 / 90 → 68%
Audio
77%
Kamera
69 / 85 → 81%
Durchschnitt
75%
83%
Gaming - gewichteter Durchschnitt
Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.
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Autor: Florian Wimmer (Update: 15.05.2018)
Florian Schmitt
Florian Schmitt - Managing Editor Mobile
Als ich 12 war, kam der erste Computer ins Haus und sofort fing ich an rumzubasteln, zu zerlegen, mir neue Teile zu besorgen und auszutauschen – schließlich musste immer genug Leistung für die aktuellen Games vorhanden sein. Als ich 2009 zu Notebookcheck kam, testete ich mit Leidenschaft Gaming-Notebook, seit 2012 gilt meine Aufmerksamkeit vor allem Smartphones, Tablets und Zukunftstechnologien.